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4.0 von 5 Sternen Gutes Remake
Für Fans der Alten teile kann ich den Film empfehlen,kommt
aber nicht ganz an den Flair der der Vorgänger heran.
Bild ist in Ordnung aber auf den 3D Effekt kann man verzichten.
Außer etwas mehr Raumtiefe merk man nichts vom 3D-Effect.
Vor 5 Monaten von Wörle reinhold veröffentlicht

versus
14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kitsch as Candy
Das Original hat mich damals schlichtweg verzaubert – Ähnliches gelang dem Remake leider nicht so richtig. Was zum einen sicherlich daran liegt, dass ich ein ganzes Stück älter geworden bin, hunderte Filme mehr gesehen habe und mich nicht mehr ganz so leicht beeindrucken lasse. Zum anderen aber auch am mangelnden Herzblut, das der Film ausstrahlt. Es...
Veröffentlicht am 12. September 2012 von todaystomorrow


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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kitsch as Candy, 12. September 2012
Rezension bezieht sich auf: A Chinese Ghost Story - Die Dämonenkrieger (DVD)
Das Original hat mich damals schlichtweg verzaubert – Ähnliches gelang dem Remake leider nicht so richtig. Was zum einen sicherlich daran liegt, dass ich ein ganzes Stück älter geworden bin, hunderte Filme mehr gesehen habe und mich nicht mehr ganz so leicht beeindrucken lasse. Zum anderen aber auch am mangelnden Herzblut, das der Film ausstrahlt. Es ist einfach zu offensichtlich, dass hier nur mit einem großen Namen und einer etablierten Storyline die Kassen zum Klingeln gebracht werden sollen: Was damals neu und in gewisser Hinsicht auch für die Beteiligten ein Abenteuer war, wirkt heute nur noch wie auf Nummer sicher gegangen. Zudem fehlt den Darstellern das Charisma ihrer Vorgänger. Ein Leslie Cheung lässt sich eben nicht so leicht ersetzen (weshalb im Abspann wohl auch der von ihm gesungene Original-Titelsong verwendet wird).

Inhaltlich bewegt man sich ohnehin ein Stück weit von der Vorlage weg. Die Handlung ist eine andere und statt einer magiebehafteten Abhandlung der Themen Liebe, Treue, Reinheit steht die Action hier deutlich mehr im Vordergrund. Im Look and Feel orientiert man sich dagegen vollkommen am Original: Blasse Farben, dichte Nebelschwaden im nächtlichen Wald, Weichzeichner galore... das sieht fast eins zu eins so aus wie in der Ursprungs-Trilogie. Und auch durch die fehlerhaften englischen Untertitel fühlt man sich in die Hochzeit des HK-Kinos der 80er-Jahre zurückversetzt.

Neben der Hoffnung auf schnelles Geld wären dann also wohl in erster Linie die heutigen technischen Möglichkeiten der Hauptgrund für ein Remake des Klassikers. Diese werden allerdings nicht ansatzweise ausgeschöpft: Die CGI wirkt größtenteils erschreckend billig und wahrlich nicht zeitgemäß. Ein negativer Höhepunkt ist dabei der fragwürdig animierte weiße Katzenhundschneefuchs, der sich ein paar Mal durchs Bild süßt und auch noch eine wichtige Rolle für die Handlung spielt...

Die Fights hingegen können überzeugen, bekommen auch genügend Raum dafür. Der Humor ist ähnlich platt wie im Original, kommt aber dankenswerter Weise nur selten zum Einsatz. Ganz im Gegensatz zum Kitsch, Schmalz, der simplifizierten und wenig glaubwürdigen Zurschaustellung tiefer Gefühle.

Zusammengefasst fehlt dem Unterfangen wohl einfach ein Stück weit die Größe und (damalige) Besonderheit der Vorlage. Unterhaltsam ist das Remake dennoch – bis zu einem gewissen Grad und nur mit erhöhter Süßheitstoleranz. Der Zauber ist jedoch zweifellos verflogen.
5 von 10 Punkten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Remake, 13. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Für Fans der Alten teile kann ich den Film empfehlen,kommt
aber nicht ganz an den Flair der der Vorgänger heran.
Bild ist in Ordnung aber auf den 3D Effekt kann man verzichten.
Außer etwas mehr Raumtiefe merk man nichts vom 3D-Effect.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartige Neufassung des wunderbaren Klassikers, 13. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich LIEBTE "A Chinese Ghost Story" seit ich sie das erste Mal sah. Dabei hat dem damals pubertierenden Ich nicht nur die Vorstellung den Atmen geraubt, selbst mit Joey Wong im Badezuber zu sitzen. ;) Der ganze Film war so zauberhaft, witzig, spannend, romantisch, dass er sich tief in mein Herz bohrte.

Da steht man einer Neuverfilmung natürlich nicht gänzlich unskeptisch gegenüber. Aber: Ich wurde nicht enttäuscht! Nicht nur sind die Darsteller perfekt für die Rollen gewählt und machen wirklich Spaß, auch weiß der Film, der gänzlich anders aufgezogen ist als das Original, auf jeder anderen Ebene zu überzeugen. Die Optik (abgesehen von dem animierten Füchslein, dem man die Herkunft aus dem Computer ansieht): berauschend! Die Story: deutlich weniger Logiklöcher als beim Original! Die Musik: Großartig.

Die Romantik kommt auch hier keinesfalls zu kurz - dafür gibts aber nicht so endlos lange Dämonenzungen!

Kurzum: Wer das Original mochte, macht hier wirklich nichts falsch! Eine wunderbare Neufassung, die Auge und herz auf das Schönste erfreut!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zauberhaft und wunderbar klassisch, 22. Oktober 2012
Ich bin ein Fan der alten Teile und überhaupt des alten Hongkong Kinos - seit einiger Zeit versucht Hongkong auch diesen Charme teilweise in diversen Wuxia Streifen wieder aufleben zu lassen - vor allem mit dem Comeback von Tsui Hark, mit eher mäßigen bis lächerlichen Ergebnissen.

Dieser neue "A Chinese Ghost Story" ist gewiss anders als die anderen Teile, aber er hat unglaublich viel Charme und er hat eine gewisse Magie die ich in den heutigen Filmen vermisse. Die Bilder in Film sind ein wahrer Rausch und suchen ihres Gleichen. Die Optik wirkt dabei nicht so billig und plump wie die eines modernen Tsui Hark Filmes, nein sie wirkt erst mal sehr sehr aufwendig und vor allem überaus liebevoll. Die Figuren, Kulissen, Effekte und Kämpfe harmonieren perfekt als eine Gesamt- Cinematography und haben einen ganz besonderen Stil, den man woanders nicht so schnell wiederfinden wird. Die Geschichte ist nicht verkorkst oder überladen, nein sie ist angenehm klassisch, wie ein gutes altes Märchen, so dass alle Figuren und die Geschichte selber atmen können und auf einen wirken - der Film ist somit stets mit einer immens starken Atmosphäre ausgestattet und genau das erwarte ich mir von einen Film der den Titel "A Chinese Ghost Story" trägt, bloß das dieser Film meine Erwartungen übertroffen hat. Des Weiteren wurden die Schauspieler im Film sehr passend besetzt. Liu Yifei erreicht hier ein Klasse wie Cecilia Cheung zu ihren Bestzeiten. Kurzum ich liebe diesen Film und davon gab es in der letzten Zeit aus Asien nicht viele.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lebt denn der alte Baumdämon noch ?, 7. November 2012
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Chinese Ghost Story - Die Dämonenkrieger (DVD)
Gibt es Liebesgeschichte zwischen Menschen und Dämonen ? Jedenfalls existiert sie in den Erinnerungen des erfahrenen und inzwischen beinahe besessenen Dämonenjäger Yan Chixia (Louis Koo), der vor vielen Jahren ein Auge auf eine Schönheit geworfen hat, die ihm auf dem mysteriösen Schwarzem Berg begegnete und in in den Kampf mit einem uralten Baumdämon (Kara Hui) verwickelte. Es gab kein HappyEnd für die Liebenden und inzwischen sind Jahre vergangen.
Der junge Zöllner Ning Caichen (Yu Shaoqun) reist in ein Dorf im Hinterland, nahe des tiefen Waldes, der zum Schwarzen Berg und dem Dämonentempel führt. Die Leute sind erstmal feindlich gesonnen, aber als sie erfahren, dass der Beamte geschickt wurde, um die dringend notwendige Wasserquelle zu finden, behandeln sie ihn wie ihren Retter.
Gemeinsam mit dem Dorftrottel und den Sträflingen, die zum Tode verurteilt wurden und denen man Begnadigung versprach, wenn sie Ning Caichen ins gefährliche Dämomengebiet begleiten, macht sich der wagemutige Youngster beherzt auf den Weg.
Im Tempel werden die Männer von attraktiven Dämoninen wie der Grünen Schlange (Gong Xingliang) und der weißen Schlange (Lin Peng) verführt, doch die Geister haben nichts Gutes mit ihnen vor. Verschont bleibt vorläufig der junge Ning Caichen, denn er trifft dort oben ein Mädchen namens Nie Xiaoqian (Liu Yifei), die anscheinend Gefallen an ihm findet. Zuerst ist er mal irritiert von ihrem Wunsch nach Zärtlichkeit, aber bald ist es auch um den Grünschnabel geschehen....
Im Jahr 1987 entstand mit dem Geister-Fantasy-Epos "A Chinese Ghost Story" ein Klassiker des asiatischen Kinos. Regisseur Siu-Tung Ching und Darsteller Leslie Cheung landeteen damit einen Welterfolg, der zwei Fortsetzungen nach sich zog.
Wilson Yip, der Macher von "IP Man" legt nun nach beinahe einem viertel Jahrhundert ein aufgemotztes Remake auf, dass immer ganz nahe am Original ist. Selbst der Filmsong wurde übernommen. Der Anfang des Filmes wagt einen weiteren Blick in die Vergangenheit, beovor sich Jahre später mit fast gleicher Wucht die Liebesgeschichte von früher schicksalshaft wiederholt und erneut die Frage gestellt wird, ob Mensch und Dämon sich lieben können.
Die Bilder sind angenehm im Retrostyle, dieser Pluspunkt ist Arthur Wong zu verdanken, der schon mit seiner Leistung in "Die 36 Kammern der Shaolin" gefiel. Allerdings fehlt im Remake der Charme der Vorlage, die mit handgemachten Kreaturen und Effekten begeistern konnte. Wilson Yip zählt eher auf ein Feuerwerk an CGI-Effekten, von denen einige sehr gut integriert sind, andere wieder zu übertrieben daherkommen.
Insgesamt bleibt ein netter, unterhaltsamer Film, dem allerdings trotz der extremsten Nähe zum 87er Film, leider die Magie fehlt.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungenes "Update" des Klassikers von 1987 für eine neue Generation, 22. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
A CHINESE GHOST STORY von 1987 genießt unter den Fans des "neuen" HK-Kinos (post-Shaw Brothers Ära) in seiner Mischung aus phantastischer Liebesgeschichte, sympathischen Darstellern, einfallsreicher Kampfkunstchoreographie, einprägsamer Musik und rührend unbeholfenen Spezialeffekten einen phänomenalen Ruf - so kann es Wilson Yip Wai-Shun (Ip Man) nicht leicht gefallen sein, sich 2011 an einem Remake des Films von Ching Siu-Tung (The Sorcerer and the White Snake, Swordsman 2) und Tsui Hark (Once Upon a Time in China I-III, V) zu versuchen. Yip löste das Problem, in dem er wesentliche Merkmale der Story veränderte: statt der Liebe zwischen dem naiven Ning Caichen (Yu Shaoqun) und der freundlichen Dämonin Nie Xiaoqian (Liu Yifei), die den älteren Streifen deutlich bestimmt, setzt Yip auf ein Liebesdreieck, in das er den erfahrenen, aber verstoßenen Dämonenkrieger Yan Chixia (HK-Publikumsliebling Louis Koo) einbezieht. 1987 verkörperte mit Wu Ma als alter, weiser Sifu die Rolle des Yan noch ganz anders. Des weiteren bezieht Yip verschiedene Elemente anderer HK-Fantasymythen mit ein, etwa das Motiv der Dämonen"schlangen" aus den White Snake/Green Snake Filmen. Deshalb ist A CHINESE GHOST STORY: DÄMONENKRIEGER auch kein reiner Abklatsch des Klassikers, sondern sucht seinen eigenen Weg.

Gerade die Änderung der Figurendynamik hin zu einem Liebesdreieck erweist sich als hilfreich, v.a. weil Yu Sahoqun eben kein Leslie Cheung ist. Er wirkt vergleichsweise farblos und eher albern als naiv. Es ist deshalb nur zu begrüßen, dass die romantischen Elemente um Louis Koos Yan erweitert wurden, einen sehr viel kraftvolleren, reiferen Schauspieler, der seine Rolle als heldenhafter, aber von Gewissensqualen geplagter Dämonenkrieger gut meistert. Auch er wird jedoch durch den charismatischen Fan Siu-Wong als ehemaliger "Kriegskamerad" Yans und die Kung Fu-Filmlegende Kara Hui in der Rolle des bösartigen, aber erotischen 1000-jährigen Baumdämons in den gemeinsamen Szenen etwas an die Wand gespielt. Liu Yiefei als "love interest" kann zwar Joey Wong aus dem 87er Film nicht vergessen machen, findet aber eine gute Balance zwischen verletzlichem Liebreiz und Mut zum Handeln, wenn es dann darauf ankommt. Das Fehlen von Leslie Cheung wird noch dadurch betont, dass sein Filmsong von damals auch hier gespielt wird, als Thema zum Anfang und über den Schlusstiteln. Durch die Verjüngung der Charaktere rückt der 2011er näher an die erfolgreichen TWILIGHT-Produktionen aus Hollywood, das ist sicher kein Zufall.

Hat man sich damit abgefunden dann unterhält A CHINESE GHOST STORY: DÄMONENKRIEGER aber auf angenehme Weise: die veränderte Geschichte ist in sich schlüssig und bis auf die etwas verworrene Eröffnungsszene (auch ein Markenzeichen von HK-Filmen!) stringent erzählt. Gegenüber den lustigen, aber eben doch amateurhaften Spezialeffekten des 87er Films bietet die neue Version ein Feuerwerk guter, teilweise brillanter CGI-Effekte. Die Kameraführung des Veterans Arthur Wong (Once Upon a Time in China) ist wie gewohnt ebenso dynamisch wie elegant, aber eben nicht "retro" - der schnelle, aber selten unangenehm hektische Schnitt betont noch die moderne Ästhetik des Remakes. Yips Version wurde zudem in 3D produziert, und auch wenn die spektakulären Pop-Up Effekte fehlen, so weiß die räumliche Staffelung in vielen Szenen doch zu gefallen. Die Musik ist allerdings eher etwas "altmodisch", und das im besten Sinne: melodisch, farbenfroh, manchmal in den Actionsequenzen auch ein klein wenig "billig". Insgesamt sieht man Yips Version die 25 Millionen US-Dollar des Budgets, für HK-Verhältnisse eine ganze Menge, deutlich an. Auch wenn sich das Paket als Ganzes von dem Klassiker in vielen Punkten unterscheidet, so ist DÄMONKRIEGER doch gehobene Fantasyunterhaltung aus einem Guss.

Die Bildqualität der Blu-Ray ist sowohl in 3D als auch 2D einwandfrei, die Farben wirken natürlich, die Bildauflösung durchweg hoch. Als 3D "Demo" taugt der Film eher weniger, dazu sind die Effekte jenseits der allgemeinen Räumlichkeit zu wenig spektakulär. Man muss annehmen, dass die 3D-Fassung am Computer nachproduziert wurde. Sehr gut kommt der Ton in der originalen, effektvoll abgemischten chinesischen Fassung. Wie immer ist die deutsche Synchro etwas steifer und flacher. Die Untertitel sind weitestgehend gelungen, sie ermöglichen ein gutes Verständnis der Story.

An Extras bietet die Disc einiges: ein 40-minütiges Behind the Scenes, weiter mehrere einzelne Making Of's unterschiedlicher Länge (4-17 Minuten) zu verschiedenen Aspekten der Produktion wie Spezialeffekten, Kostümen, Bauten und Kampfkunstchoreographie. Interviews mit der Besetzung oder dem Regisseur fehlen diesmal. Das ist schade, zumal die Hintergrundvideos alle ohne Kommentar ablaufen und sich auf ein Abfilmen der Dreharbeiten beschränken. Das wirkt auf die Dauer doch sehr ermüdend. Der Teaser Trailer, der Kinotrailer, ein Musikvideo, eine Bildergalerie und Werbetrailer zu einem weiteren halben Dutzend Filme des Labels runden die Ausstattung ab. Betrüblicherweise wird das meiste in deutlich schlechterer Bildqualität und -Auflösung geboten als der Film selbst.

FAZIT: Wer sich vom "Angedenken" an Ching Siu-Tungs Version lösen kann (Man sollte nicht vergessen, dass auch die schon ein Remake von Li Han-Hsiangs Shaw Brothers Klassiker THE ENCHANTED SHADOW war!), der kann mit der neuen, poppigeren Fantasyfassung von A CHINESE GHOST STORY (richtig übersetzt übrigens "Ein chinesisches Märchen") viel Spaß haben. Humor, fantastische Effekte, gehobene Filmtechnik, eher jugendliche Romantik und eine schlüssige Dämonenstory verbinden sich zu einem unterhaltsamen, sehr kurzweiligen Spektakel. Ein Klassiker wie die beiden Vorgänger wird er aber mit ziemlicher Sicherheit nicht - dazu fehlt die gespenstische, latent erotische Atmosphäre des älteren Films.
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9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen tolles remake eines klassikers, 22. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: A Chinese Ghost Story - Die Dämonenkrieger (DVD)
Der Titel "A Chinese Ghost Story" wird den Zuschauer sicherlich etwas verwirren, denn 1987 kam unter dem gleichen Namen ein Streifen heraus, welcher als einer der größten Klassiker des chinesischen Films gilt. Die Neuverfilmung von Ching Siu-Tungs Meisterwerk trägt daher auch den Alternativtitel "A Chinese Fairy Tale".
Inhaltlich ist die Fassung von 2011 etwas abgewandelt. Ein kindlich-naiver Beamter findet auf seiner Wanderung einen Brunnen, aus dem er Wasser schöpfen will. Als er feststellt, dass der Brunnen leer ist, wird er von mehreren Männern überwältigt, die ihn in ihr Dorf verschleppen. Kurz vor seiner Hinrichtung findet jemand sein Beamtensiegel, so dass man ihn wieder frei lässt. Von den Dorfbewohnern erfährt er, dass sie schon seit langer Zeit kein Wasser mehr haben und sie ringen ihm das Versprechen ab, das Problem zu lösen. Ein Trupp Strafgefangener begleitet ihn. Auf ihrer Wanderung treffen sie auf einen Tempel, in dem schöne Geistergestalten Ihr Unwesen treiben. Kern der Filmhandlung ist die verbotene Liebe zwischen der Dämonin Nie Xiaoqian (gespielt von Liu Yifei) und einem Intellektuellen. Dieser Part wird von dem Beamten Ning Caichen (gespielt von Yu Shaoqun) übernommen. Ning verliebt sich in die Schönheit, doch ihr Herz gehört bereits einem anderen und zwar dem Dämonenjäger Yan Chixia (gespielt von Louis Koo). Wir haben es also mit einer verbotenen Liebe zwischen zwei Menschen und einem Geist zu tun.
Der Film ist erwartungsgemäß sehr farbintensiv und mit viel Spezialeffekten ausgestattet. Die Wuxia-Kampfszenen sind auf dem gleich hohen Niveau, wie man sie aus den aktuellen Martial Arts Streifen kennt. In der Original-Fassung erscheint am Ende des Films eine Widmung für den Schauspieler Leslie Cheung. Dieser war der Hauptdarsteller des gleichnamigen Klassikers aus dem Jahre 1987; er hatte sich 2003 auf Grund seiner Homosexualität das Leben genommen. Ob die deutsche Fassung diese Widmung auch enthält, entzieht sich meiner Kenntnis.
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3.0 von 5 Sternen original vs. remake, 2. Juni 2014
der film ansich ist wirklich klasse gemacht. er überzeugt durch die tollen effekte und auch durch die klasse schauspielerische leistung. aber nun das aber, warum ich nur 3 sterne vergeben kann. hätte man den film unter einem anderen titel heraus gebracht, hätte er 5 sterne verdient. hier wird aber der film als remake angeboten, welches in keiner form an das original heran kommt. wärend das original atmosphäre aufbaut, kann das remake damit nicht punkten. das original ist trotz der älteren effekte einfach unübertreffbar. allein der aufbau der liebesbeziehung im original ist eine meisterleistung, wärend er im remake eher nüchtern von statten geht. wer den film dennoch genießen will, sollte nicht mit der erwartung an ein erstklassiges remake heran gehen, sondern den film einfach als eigenständig betrachten, ohne den vergleich zum original zu ziehen. noch ein wort zur bluray. die qualität ist erstklassig und einer bluray würdig. die 3D version habe ich mir nicht angesehen, da ich von 3D nichts halte.
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Stern für den 3D Effekt, 10. September 2013
...den dieser ist praktisch nicht vorhanden da hier nur konvertiert wurde und dies leider noch sehr schlecht. Der Film an sich und die 2D Version hätten von mir 4 Sterne bekommen!:-)
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5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen 3D Betrug, 8. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bewertung allein der technischen 3D-Qualität mit LG-Bluray-Player und
LG-Bildschirm (1920:1080=1,78) mit PolfilterTechnik, Diagonale=140 cm

+ Stärken: Keine

- Schwächen:
- Seitenverhältnis 2,35 nicht bildschirmfüllend
- Billigste Ramsch-Konvertierung
- Keine Stereoskope, keine TiefenStaffelung:
Vorder- und Hintergrund liegen in einer ScheinEbene hinterm Bildschirm
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