Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor b2s Cloud Drive Photos Microsoft Surface Learn More sommer2016 designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
12
3,6 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:29,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

TOP 500 REZENSENTam 14. Juli 2012
Mit großem Publicity-Aufwand und vielen Vorschusslorbeeren hat die DGG diese Neuaufnahme von Mozarts vielseitigster Oper lanciert, einen starbesetzten Mitschnitt einer konzertanten Aufführung aus dem Festspielhaus Baden-Baden aus dem Jahr 2011 - soll es doch der Auftakt für eine ganze Serie von Aufnahmen der 7 "großen" Mozart-Opern sein.

Vorab: Die große Sensation ist die Aufnahme nicht, dafür ist sie zu konventionell geraten. Aber die Sänger halten wirklich größtenteils, was ihre Namen versprechen - insofern ist es tatsächlich eine willkommene Ergänzung des Katalogs. Der Aufführung liegt die heute übliche Mischfassung aus Prager und Wiener Fassung zugrunde, mit beiden Tenorarien und der großen Elvira-Arie, die man auch nicht missen möchte.

Der noch relativ unbekannte Dirigent Yannick Nézet-Séguin wird von der Plattenfirma mit viel Lob versehen, das er nicht ganz rechtfertigt: Seine Mozart-Interpretation steht in der Tradition eines James Levine, und das bedeutet einen großen, prachtvollen Klang und für heutige Verhältnisse vielfach recht langsame Tempi, gerade in den Rezitativen. Dadurch leidet der Fluss der Oper, ihre heiteren Seiten geraten in den Hintergrund, ohne dass man dafür etwa durch die mächtige Tragik der Klemperer-Aufnahme entschädigt würde. Das ist gerade angesichts der durchgehend guten Besetzung sehr schade:

Ildebrando D'Arcangelos Don Giovanni steht in der Tradition eines Cesare Siepi und Nicolai Ghiaurov - ein basso cantante mit mächtig-männlicher Ausstrahlung und dem nötigen erotischen Flair. Luca Pisaroni ist dazu der ideale Leporello - auch ein Bass, ähnlich im Timbre, aber komödiantischer, leichter.

Joyce di Donatos singt eine majestätische, technisch brillante Donna Elvira. Diana Damrau ist nicht in Bestform - ihr ausuferndes Vibrato spricht dafür, dass die Donna Anna vielleicht nicht ganz ihre Partie ist. Hysterisch genug für die die Rolle klingt sie allemal. Mojca Erdmann schließlich singt eine ganz entzückende Zerlina - trotzdem wäre mir hier eine Mezzosopranistin statt der früher üblichen Soubrette lieber gewesen. Konstantin Wolff (Masetto) und Vitalij Kowaljow (Komtur) passen sich ausgezeichnet an.

Besonderes Augenmerk legt die Werbung auf den Don Ottavio der Aufnahme: Startenor Rolando Villazon soll im Mittelpunkt aller 7 Aufnahmen stehen und gibt hier sein Mozart-Debut. Und das m. E. ganz ausgezeichnet - er versucht nicht, sich in den Vordergrund zu singen, sondern passt sich in das Ensemble ein, singt technisch überraschend gut und mit einem durchaus mozart'schen Klang. Sein Ottavio ist ein jugendlicher Romantiker, kein Übermacho (der hier auch unglaubwürdig wäre), und damit auch glaubwürdiger Rollenvertreter.

Insgesamt also eine der am besten besetzten Don Giovanni-Aufnahmen überhaupt, besonders eine Empfehlung für Liebhaber schöner Stimmen. Mehr Spannung, Witz und Temperament haben andere Aufnahmen.
1010 Kommentare| 27 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 31. Juli 2012
Nachdem ich die Aufführung in Baden-Baden live mit erlebt hatte, wollte ich meinen dortigen Eindruck auf CD überprüfen. Und was dort durch das (konzertante) Geschehen auf der Bühne weniger auffiel, kommt jetzt auf CD deutlicher zum Vorschein: dem Dirigat fehlt(e) es an Lebendigkeit, an Spritzigkeit, aber eben auch am Abgründigen, am Existenziellen, ohne das ein Don Giovanni nicht wirklich funktioniert. Das Dirigat ist schön, hebt klangliche Details hervor, das Orchester ist transparent, aber es stellt sich eben kein "dramma giocoso" ein. Sondern es findet - überspitzt formuliert - ein Sonntagskonzert auf höchstem Niveau statt. Schade darum. Aber wer einen wirklich guten Don Giovanni (vom Dirigat her) hören will, ist bei Herrn Muti oder Giulini weiterhin deutlich besser aufgehoben. Von der legendären Aufführung unter Bruno Walter von der MET (1942) ganz zu schweigen, dem es als einzigem gelingt, alle Aspekte des Don Giovanni ergreifend zu vermitteln. Bei einer naturgemäß mediokren Tonqualität.
Nun aber zu den Sängern dieser Aufführung, die durchaus viel zu bieten haben. J. DiDonato ist eine fulminante Donna Elvira, ganz im barocken Furor, mit großer Stimmschönheit und -technik. Ein großer Genuß, ein äußerst gelungenes Portrait einer verletzten Frau. I. d'Arcangelo ist ein großartiger Don Giovanni, der sowohl den erotischen Aspekt als auch den aggressiven Macho-Aspekt hervorragend zur Geltung bringt. Mit einer Prachtstimme. L. Pisaroni ist ein exquisiter Leporello mit Biß, dem Don ebenbürtig in Stimme und Gestaltung. Chapeau. Was Diana Damrau angeht, so hat sie mich auf hohem Niveau eher enttäuscht. Natürlich hat sie die Koloraturen, die sichere Höhe, eine stupende Technik. Aber es wird keine wirkliche Figur daraus - ich habe ihr weder die verletzte, noch die begehrende Seite wirklich abgenommen, man glaubt ihr nicht die inneren Konflikte. Ähnlich erging es mir mit der Zerlina von M. Erdmann. Schön gesungen (wenn auch mit eher kleiner Stimme) - aber zu nett, zu brav. Diese Zerlina hat nicht das Zeug dazu, ihren Masetto wirklich an der Nase rum zu führen. Letzterer ist übrigens gut gesungen. Und nun also noch R. Villazon. Hier wird meine Ambivalenz besonders groß: einerseits gelingt ihm eine durchaus achtbare Interpretation des Don Ottavio. Und gleichzeitig stößt er an stimmliche Grenzen. Wenn man überlegt, dass er vor seiner Krise einen Hofmann, einen Carlos gesungen hat, dann befällt einem bei allem Wohlwollen ob dieser Leistung hier eine Wehmut.

In der Summe also ein Don Giovanni, den man nicht wirklich haben muss. Es gibt tolle stimmliche Leistungen, auch ein Ensemble. Aber wenn das Dirigat nicht stimmt, dann hilft es alles nicht wirklich.
Also halte ich die Aufnahme unter Muti oder Giulini in Ehren (sängerisch jeweils in etwa auf dem Niveau der Neuaufnahme). Und für mich bleibt hinsichtlich des Don Giovanni - wie schon gesagt - die Aufnahme von Bruno Walter unerreicht - was das Feuer und die Dramatik angeht, vor allem aber, wenn es um das Existenzielle dieser Musik geht. Nie habe ich auch nur annähernd die Wucht und Gewalt des Eindringens des Komturs in der letzten Szene verstanden/erfahren. Alleine für diese Szene gebührt dieser Aufnahme ein Platz im Platten-Olymp.
11 Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Juli 2012
Die vorhergehende Rezension hat eigentlich schon alles gesagt; vielleicht hier nur ein paar Bemerkungen aus der Sicht eines nicht derartigen Kenners und Analytikers. Insgesamt hat mir die Aufnahme großes Vergnügen beim Anhören bereitet. Daher ist sie jedenfalls empfehlenswert.
Die Aufnahmetechnik ist sehr gut. Aus den Veröffentlichungsdaten ergibt sich, dass es sich um keinen Livemitschnitt handelt, bei einzelnen Rezitativen war ich mir aber nicht sicher, ob ich da nicht Publikumsgeräusche höre; das ist aber die Ausnahme.
Ich habe die Tempi in der Regel gar nicht als langsam empfunden. Einzig beim Duett "La ci darem la mano" sind die Tempi (auch für meine Ohren) merkbar (zu) langsam.
Bezüglich der Sänger hatte ich Vorbehalte hinsichtlich des Titelhelden und des Tenors. Beides unbegründet: D`Arcangelo ist in ausgezeichneter Form, schon lange nicht so gut gehört. Einzig bei seiner Ari "Fin ch`han dal vino" scheint mir die Atemtechnik nicht ideal, aber vielleicht täusche ich mich auch.
Villazon ist ganz ausgezeichnet. Wirklich vollkommen ausgezeichnet ist Luca Pisaroni als Leporello. Ein Vergügen.
Sehr zufrieden bin ich auch mit den Damen, die in der Vorkritik erhobenen Einschränkungen gegenüber Damrau kann ich nicht teilen. Eine rundum gelungene Produktion, die mir sehr großes Vergnügen bereitet hat. Eine Produktion, die man auch bequem ohne Reue als Geschenk verwenden kann.
22 Kommentare| 17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. September 2014
This time a review in English, as my German is sometimes made fun of (though I always believed it to be quite good ;)
This recording simply has everything a Mozart opera should have. That is to say excellent singers, a fantastic orchestra and a brilliant young conductor.
Although I was never a great fan of Ildebrando d'Arcangelo, he has completely convinced me with his Don Giovanni interpretation. First of all at the Salzburger Festspiele 2014, where he repeated this role and did that so absolutely marvellous that I was swept quite of my feet. And now here in this semi-live recording. He is one of the very best Don Giovanni's of the last dozen or so years. Full of malice, ink black humour and nuance in singing. Then of course Diana Damrau as Donna Anna - one of the leading sopranos of our time! Joyce DiDonato hardly needs an introduction, for she too is splendid. The same goes for Rolando Villazón as Don Ottavio. He has been severely criticised of late. It has been said that he isn't the same since he had the troubles with his voice, that he doesn't know how to sing Mozart ... some even say he should stop singing altogether ... I don't agree. He has developed into a beautiful Mozart singer. His Ottavio is convincing in every way.
The Mahler Chamber Orchestra play the score light and playful under the baton of Yannick Nézet-Séguin, probably the most promising young conductor of our time. Love every moment of it!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. April 2014
Für mich eine der besten Don Giovanni Aufnahmen der letzten Zeit. Gut, das Dirigat des jungen Kanadiers Nézet-Seguin mag mit den ganz Großen, wie Muti und Bruno Walter (noch) nicht mithalten können, aber schlecht macht er seine Sache ganz sicher nicht, wie ich auch vor Ort in Baden-Baden miterleben durfte. Den Punkt Abzug gibt es von mir auch für die Damen, die mich nicht so sehr begeistern konnten, was aber sicher auch Geschmackssache ist.
Ildebrando D'Arcangelo liefert einen Don Giovanni der Extraklasse ab und ist sicher der Beste seiner Generation. Stimmlich perfekt bringt er die Figur unglaublich farben- und facettenreich zu Gehör. Man muss ihn nicht sehen, - obwohl er ein sehr erfreulicher Anblick ist - um die Darstellung des Giovanni alleine seiner prachtvollen Stimme und der Vielfältigkeit im Umgang damit, entnehmen zu können. Besser geht es nicht!
Rolando Villazón mag manche Puristen verwirren, die denken, Don Ottavio muss ein farbloser Langweiler sein. Er macht einen Menschen aus Fleisch und Blut aus diesem Charakter, verleiht ihm Konturen und stellt ihn glaubhaft dar. Villazón singt mit der ihm eigenen Intensität und unglaublicher Klangschönheit, setzt sein warmes Timbre ein und gefällt mit dem schönen Schmelz seiner Stimme. Warum ausgerechnet bei ihm immer wieder längst vergangene Zeiten einer überstandenen, angeborenen (!!!) Krankheit hervorgezerrt werden müssen, ist nicht nur mir ein Rätsel.
Fazit: besonders die beiden Herren machen diese Don Giovanni-Einspielung zum Erlebnis, weshalb sie in keiner gut sortierten Sammlung von Opern-Gesamtaufnahmen fehlen sollte.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. August 2012
Zusammenfassend vorab: Meines Erachtens konnte man die Aufnahme nicht treffender beschreiben, als von “vully“ nachzulesen.
Bei einigen Rezensionen an dieser Stelle meine ich jedoch ein Phänomen zu erkennen, wie ich es auch bei anderen Aufnahmen mit bestimmten „Stars“ zu erkennen glaube: Ein gewisser Teil des geneigten Publikums scheint bevorzugt einige hervorstehende Persönlichkeiten "beurteilen" zu wollen, wobei mir da nicht alles unbedingt zutreffend zu sein scheint.
Mir gelingt es bisweilen ganz gut eine Opernaufnahme zu hören und dabei meine Erwartungen (z.B. durch die Besetzung usw., gleich in welche Richtung) zu vergessen. Als ich, mit zwei Unterbrechungen, diesen Don Giovanni hörte, war dies so. Tatsächlich sind viele wunderbare Stimmen zu hören, auch wenn auch mir die Donna Anna schon einmal etwas besser gefallen hat. Auch wäre mir die eine etwas temperamentvollere Interpretation doch etwas lieber gewesen.
Meines Erachtens handelt es sich hier um eine sehr gute lohnende Aufnahme, nicht zuletzt auch der zeitgemäßen tontechnisch Qualität. Schlechtere Beurteilungen sind vielleicht in sehr persönlichen Sichtweisen begründet.
11 Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Oktober 2015
Hochklassige Besetzung wunderbare Musik. 3 CDs zum träumen, die ihr Geld wert sind. Wer Mozart gerne hört, für den ist das genau das richtige.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Juli 2015
ich hatte diesen konzertanten Don Giovanni in Baden-Baden gehört und kam letztlich nicht umhin, mir die CD zu kaufen ...
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Dezember 2014
Sänger: Tolle Leistung! Alle! arcangelo ist ein genialer Don Giovanni, Leporello kaum zu übertreffen, Donna Anna und Donna Elvira wundervoll interpretiert. Überzeugende Technik
Orchester: schwungvoll, dramatisch, exakt.
nichts zu meckern, bin zufrieden.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Juli 2012
Dies ist keine Rezension zum Inhalt dieser Aufnahme.Die findet sich bereits bei der CD Version.

Es geht um die Takes.Mehrfach ist ein take abrupt zu Ende und der neue setzt nicht passgenau ein.

Wenn man soviel Geld für einen download ausgeben soll, muss der technisch einwandfrei sein.

Das ist dieser nicht.
11 Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

11,49 €
30,99 €
8,97 €