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43 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. August 2012
Die spannende Reihe "ReComposed" der Deutsche Grammophon ist um eine weitere Aufnahme reicher geworden. Richter geht allerdings ganz andere Wege als seine Vorgänger: Er greift nicht auf Samples zurück, sondern komponiert gleich ein komplett neues Werk, das von dem unglaublich inspiriert musizierenden Daniel Hope und dem Konzerthaus Kammerorchester unter der Leitung von André de Ridder in Berlin aufgenommen wurde. Die Klangqualität ist übrigens hervorragend.

Zum Werk: Richter bewegt sich mal ganz nah - also notengetreu - an Vivaldi (z.B. Beginn des "Sommer") und mal ganz weit weg in seiner eigenen Klangwelt (Finale des "Sommer" mit scheinbar elektronischen Klängen). Der Übergang ist oft schleichend und immer organisch. Es wirkt nichts fremd oder bewußt auf modern getrimmt. Richter spaltet Motive, Akkordwechsel oder rhythmische Motive ab und wiederholt diese loopartig. Hier wird einem bewußt wie klug die Wahl dieses Werkes war. Vivaldis Klangsprache wirkt plötzlich sehr modern in ihrem typischen Rückgriff auf loopartig wiederholte Motive.

Das Werk schwelgt in einer für Richter typischen Melancholie. Richter läßt die lautmalerischen Effekte aus dem Original weg und schafft somit ein wesentlich abstrakteres und ernsteres Werk.

Nach mehrmaligem Hören weiß ich nicht, ob mich meine Wiederentdeckung von Vivaldi so bewegt oder ob es Richters gelungene Annäherung an den Venezianer ist - wohl beides.
Eine durch und durch gelungene und begeiternde Aufnahme!
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. August 2013
Nachdem ich mir die CD im letzten Jahr kaufte, hatte ich das große Glück, Max Richter und Daniel Hope im Rahmen der Mecklenburgisch-Vorpommerschen Festspiele Ende Juli 2013 live in Rostock zu erleben. Es war grandios! Und interessant war die Begründung von Max Richter, diesen Rekompositionsauftrag angenommen zu haben: An der Originalversion ist für ihn absolut nichts verbesserungsfähig. Aber es ist der heutige Umgang mit dem Werk. In allen Aufzügen, Telefon-Warteschleifen, etc. sind die Vier-Jahreszeiten zu hören. Hierzu einen Kontrapunkt zu setzen und durch ungewohnte musikalische Klänge wieder zur vollen "Konzentration" auf das Stück zu führen, war sein Anliegen. Ich finde, dass ist ihm mit seiner Art der Komposition, bei der der Synthesizer einerseits und Einflüsse der Minimal Music andererseits eine große Rolle spielen, hervorragend gelungen.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Dezember 2012
Ich hatte eine Empfehlung in einer britischen Zeitung gelesen
die ganz nüchtern mit recomposed by max richter Vivaldi, Four Seasons
mit „perfect“ gleich gesetzt hat.
Ich hatte mir, ohne vorher etwas von Max Richter gehört zu haben,
diese CD hier bestellt und ich empfinde diese Interpretation,
rund 300 Jahre nach seiner Entstehung, als absoluter Hörgenuss.
Die spielerische perfekte Umsetzung in Verbindung mit der ernsthafteren Auslegung und den sich hochfiebernden Crescendi halte ich persönlich für ein Meisterwerk. Man muss sich viel Zeit nehmen, ist fast gezwungen innezuhalten, um als mit moderner Musik infiltrierter Zeitgenosse, diese Auslegung der vier Jahreszeiten voll in sich aufzunehmen.
Maximale Punktzahl, Max Richter
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Januar 2014
durch einen Tip eines guten Freundes darauf aufmerksam geworden, und schon beim probehören sofort begeistert...
aber dann auf einer guten Anlage diesen Traum gehört, ich bin hin und weg...
charmant modern aufgefrischt, leicht beschleunigt mit smarten Bässen.. ein wahres Meisterwerk...

wahnsinn !
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. September 2013
Bin durch Zeitungsberichte auf dieses Album aufmerksam geworden, bin aber kein eingefleischter Klassik-Fan sondern stehe eher auf Jazz, virtuosen Guitarren-Rock à la Steve Lukather und vieles aus Pop-Rock.
Diese CD läuft jetzt seit über einer Woche in meinem Auto und fasziniert mich unglaublich. Das ist packende, klingende Musik! Einen solchen Effekt hatte in den letzten Jahren keine CD mehr auf mich gehabt!
Die Momente, in denen man den alten Klassiker Vivaldi mitsummen möchte sind am stärksten, weil es teils nur Nuancen sind, eventuell ein fehlender Ton in der Melodie. Das ist "faszinierend"
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. März 2013
Ich würde mich eher nicht als eiserner "Klassik*-Fan" bezeichnen, eher als jemand, den (noch?) unterschiedlichste Stile anrühren können. Auf Anhieb ist mir klar: Dieser Singer/Songwriter, jene Popschnulze, dieser 90s-HipHop spricht zu mir und betrifft mich.
Max Richters Rekomposition hat mich betroffen wie ein Blitz.
"Die vier Jahreszeiten" waren mir ein Begriff, die immer wieder- und wiedergekauten "Jahreszeiten-Schlager" natürlich auch. Dennoch kannte ich die ganze Komposition mitnichten im Zusammenhang, oder sonstwie näher.
Der Anfang dieser Platte ("Spring 0" und "Spring 1") hat mich in seiner schlichten Monumentalität zutiefst gerührt, die Aufnahme vermochte dann meine Aufmerksamkeit hundertprozentig in Anspruch zu nehmen, ähnlich, als würde ich einem Hörbuch lauschen. Ich habe das Gefühl, diese Rekomposition hat mir die erste Lektion darüber erteilt, was klassische* Musik dem heutigen Ohrenpaar noch mitzuteilen hat.
Für jeden, der Musik erzählen lassen will und einen Zugang zu dem alten Meisterwerk sucht, ist diese Liebeserklärung an Vivaldi meiner Meinung nach ideal.
Lassen Sie sich vom Klang des Lebens und Sterbens, vom Klang der Schöpfung einnehmen!
Kauftipp!

*um Profis und Kenner nicht zu erzürnen, stelle ich richtig, dass Vivaldi selbstverständlich kein "klassischer", sondern ein Komponist des Barock war. Ich benutze "Klassik" im umgangssprachlichen Sinne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. März 2014
Als großer Fan der Vier Jahreszeiten von Vivaldi hatte ich das große Glück, die hier besprochene Aufnahme zum Geburtstag zu bekommen. Anfangs habe ich mich über den Zusatz 'Recomposed' zwar etwas gewundert, aber seit ich diese CD zum ersten Male abgespielt habe, läuft sie bei mir praktisch in Dauerrotation. Für mich war es immer sehr schwierig die 'beste' meiner 24 Einspielungen zu finden, aber diese Version gehört auf jedenfall in die Top 3 - nach Gideon Kremer und den Önder Zwillingen. Mit der sphärischen Aufarbeitung dieser einzigartigen Komposition hat Max Richter etwas wunderbares erschaffen und es ist immer wieder ein absoluter Hochgenuss dieser Aufnahme zu lauschen. Bewegend, berührend, aufrührend - sensationell!!!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Oktober 2012
Ich habe diese CD nicht bei Amazon erworben, möchte dennoch aber eine Rezension zu Max Richters Version der Vier Jahreszeiten abgeben, um eine Kaufempfehlung für den (noch) unschlüssigen Hörer zu treffen.

Allem voran gesagt sei, dass diese CD auch für den weniger an barocker, landläufig als klassisch bezeichneter, Musik Interessierten geeignet ist. Grund hierfür ist die hervorragende Zitiertechnik Richters zum Original Vivaldis. Die auch teils in der Populärmusiker wiederverwendeten Themen aus dem Zyklus der Vier Jahreszeiten sind auch dem Laien geläufig und werden in ein schlüssiges Gesamtkonzept gesetzt.

Für den versierteren Hörer bietet sich darüber hinaus eine äußerst interessante Aufarbeitung und Neukomposition der Vier Jahreszeiten. Max Richter verwendet hierbei sehr häufig ein solides Fundament der tiefen Streichinstrumente, worauf die Solovioline hervorragend aufsetzen kann und erreicht dadurch in manchen Bearbeitungen eine beinahe sphärische Ausgestaltung der einzelnen Motive. Dabei zitiert Richter oftmals originalgetreu, um sich in anderen Stücken weit von der Urfassung Vivaldis zu entfernen, ohne jedoch dabei die Gesamtschlüssigkeit seines Neu-/Altwerkes zu gefährden.

Ein Vergleich mit Wildbrandts Neubearbeitung aus einer anderen Rezension scheint mir nicht schlüssig, da dieser eine vollkommen andere Technik der Aufbereitung wählte (welche nicht minder ansprechend sein mag); wem die obigen Hörproben zusagen, kann beherzt zur CD greifen und wird viel Freude daran haben. Ich freue mich schon sehr auf das Erscheinen der Vinyl-Fassung!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Oktober 2012
Ich muss vorweg gestehen: ich liebe Max Richters Musik.
Bevor ich die CD hörte fragte ich mich: "wird er es schaffen, oder wird es furchtbar"
Und wie tief atmete ich spätestens nach dem 3. Stück durch, dass es wundervoll ist. Sicherlich mag es andere oder vielleicht sogar bessere Interpretationen geben, aber warum vergleichen?
Diese CD macht es sich nciht leicht, presst Vivaldi in kein Max Richter Schema. Dennoch ist seine Handschrift unverkennbar und genau das hatte ich erwaret und zu tiefst gehofft.
Würde ich Vivaldi nicht schon in- und auswendig kennen, ich hätte nicht gedacht, dass es etwas Umkomponiertes ist...für mich einfach ein weiterer genialer Max Richter...
Die Minimal-Musiker haben es immer etwas schwer (ich gestehe meine Liebe zu Philip Glass, wen wunderts), da sie in der Klassik-Szene immer belächelt und verkannt werden.
Aber wer das Glück hat, das live zu erleben und zu erspüren, wird sich der magie nicht entziehen können. Und so ist es auch bei dieser CD...egal wie sehr sie von einigen (wenigen) verissen wird....sie kommt an...sie berührt. Und was Kritiker vielleicht wundern wird, man hört plötzlich die alten Vivaldi-CDs mit anderen Ohren...entdeckt diese neu.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 13. September 2013
Vorab: Amazon hat mittlerweile gelernt, Vinyls so zu versenden, dass sie unbeschadet und nicht mehr "verbogen" bei einem ankommen.

Auspacken: die Scheibe selber ist mit 180 gr sehr hochwertig. Die Hülle der LP ist einer DG (Deutschen Grammophon) eigentlich nicht würdig. Billigste Pappe.. schade aber nicht "kriegsentscheidend".

Was aber gar nicht geht: die Innenhülle ist aus so derart billigem Material, dass sich eine so hohe Statik aufbaute, dass ich die Vinyl kaum aus der Innenhülle heraus bekam. Hier kann es bei gewisser Ungeduld durchaus passieren, dass bereits vor dem ersten Genuss Schäden an der LP entstehen können. Fast hätte ich eine "OP-Schere" geholt, um die arme Schallplatte aus Ihrem Gefängnis zu befreien.. das sollte dringend geändert werden und mit einer ja wirklich nicht teuren, antistatischen Innenhülle wäre das kein Problem. Hier sollte - vor Allem - eine "Deutsche Grammophon" dringend nachbessern (ich habe es für meine Scheibe inzwischen selber getan).

Aus der Außen-Hülle fiel dann übrigens auch ein kleiner Zettel, der mit einem Code versehen, für einen kostenlosen MP3 Download direkt auf der Webseite der Deutschen Grammophon wirbt. Schade, das hätte ich vorher wissen sollen! Denn ich hatte bewusst bei Amazon bestellt (obwohl deutlich teurer, als andere Anbieter), damit ich mit der neuen "AutoRip" Funktion von Amazon die schöne Musik - auch ohne unnötigen Digitalisierungsaufwand - mal im Auto anhören kann. Nun gut, als Prime-Kunde habe ich wenigstens Versandkosten gespart und Ihnen diesen ggf. wertvollen Tipp geben können :-)

Die Vinyl selber ist, wie eingangs schon angedeutet, äußerlich sehr wertig. Keine Kratzer, keine Wellen. Dies bestätigt auch der Höreindruck. Für mein Empfinden sehr gut abgemischt. Der Klang ist klar, die Instrumente sind sauber zu differenzieren. In ganz leisen Passagen jedoch kann man ab und an unangenehme Nebengeräusche wahrnehmen, die ich noch nicht näher einordnen konnte. An meiner vorhandenen Technik liegt es nicht, da ich es bei anderen Scheiben nicht habe. Im Gründe aber kein Drama, doch für einen audiophilen Perfektionist sicherlich störend.

(Update 20.03.2014 mittlerweile habe ich mir einen Phono Pre gegönnt und die beschriebenen Nebengeräusche sind weg. Offenbar lag es doch an der technischen Gesamt-Konfiguration - warum allerdings nur bei dieser Scheibe, bleibt ein Rätsel)

Da sich meines Erachtens über Musikgeschmack nicht streiten lässt, erspare ich mir eine Bewertung der Musik an sich. Ich empfehle jedoch, die CD Version hier bei Amazon einmal aufzurufen und sich vorab mit den Hörproben ein erstes Bild zu machen, ob man sich mit dem Max Richter Recompose der Vierjahreszeiten anfreunden kann. Ich kann! :-).

Es ist nach meiner Erfahrung (mit 2 verschiedenen Gästen) eine "erfrischende" Scheibe, die man auch mal bei einem gepflegten Glas Wein mit jemandem anhören kann, der ansonsten nicht so auf Klassik steht. Ich zitiere " Ist das Vivaldi? Kenne ich so ja noch gar nicht aber das klingt hübsch"
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