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101 von 114 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gut konstruierter, spannender Thriller a la Charlotte Link
Als ich das erste Mal das neue Buch von Charlotte Link in Händen hielt und den Klappentext las, dachte ich "Die Geschichte hast du doch schon mal gelesen" und dachte dabei an Peter James`"Stirb ewig".Ich war kurz davor das Buch zurückzulegen, was ich dann Gott sei Dank doch nicht getan habe, denn Charlotte Link "klaut" keine Ideen, sondern hat einen...
Veröffentlicht am 14. September 2012 von JoKo

versus
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hörbuch – Kritik
Über das Buch kann ich nichts weiter sagen, über das Hörbuch um so mehr. Da ich mit einem Feedback relativ spät komme, möchte ich die Geschichte auch nicht nochmal widergeben; haben andere schon recht ausführlich und toll gemacht. Deshalb gleich weiter zur Kritik:

Story:
Sie ist eigentlich gut ausgedacht, plausibel...
Vor 19 Monaten von GoeyJoe veröffentlicht


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101 von 114 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gut konstruierter, spannender Thriller a la Charlotte Link, 14. September 2012
Von 
JoKo - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Im Tal des Fuchses: Roman (Gebundene Ausgabe)
Als ich das erste Mal das neue Buch von Charlotte Link in Händen hielt und den Klappentext las, dachte ich "Die Geschichte hast du doch schon mal gelesen" und dachte dabei an Peter James`"Stirb ewig".Ich war kurz davor das Buch zurückzulegen, was ich dann Gott sei Dank doch nicht getan habe, denn Charlotte Link "klaut" keine Ideen, sondern hat einen superspannenden, gut konstruierten und nicht vorhersehbaren Thriller geschrieben,den ich kaum aus der Hand legen konnte.
Charlotte Link lässt den Leser an mehreren Erzählsträngen teilhaben, die zuletzt zu einem schlüssigen Ganzen führen und an keiner Stelle vorhersehbar sind, auch wenn man dies vielleicht manchmal glaubt.

Vanessa und Matthew Willard machen auf der Rückfahrt von einem Besuch bei Vanessas Mutter Halt auf einem ziemlich einsam gelegenen Rastplatz. Ein Streit, den das Ehepaar während der Rückfahrt hat, führt dazu, dass Vanessa ihren Mann nicht begleitet, der mit ihrem Hund einen Spaziergang machen will. Allein bleibt sie auf dem Rastplatz zurück. Als ihr Mann von seinem Spaziergang zurückkommt, ist Vanessa nicht da, die Autotür ihres Wagens steht auf und auf dem Beifahrersitz liegt ihre Handtasche und ihr Handy. Was ist passiert ? Während Matthew mit dem Hund unterwegs war, hat der Kleinganove Ryan, der in argen Geldnöten steckt, seine Frau gekidnappt, sie in einer sehr versteckt liegenden Höhle, die er noch aus seiner Kindheit kennt, in einer Holzkiste versteckt und ihr zum Überleben Getränke und Essen für eine Woche mit in ihr Gefängnis gegeben. Er hat vor , Matthew Willard zu erpressen, um so seine Schulden zu bezahlen................nur wird er vorher wegen eines anderen Vergehens verhaftet und zu 2 1/2 Jahren Gefängnis verurteilt.Er kommt sofort in Untersuchungshaft und hat keine Möglichkeit Vanessa vorher zu befreien.

So weit so gut, diese Ausgangsgeschichte erinnert wirklich an Peter James, doch Charlotte Link wäre nicht Charlotte Link, wenn sie aus diesem Ansatz nicht eine komplett andere, vielschichtige und spannende Geschichte kreieren würde.Dies ist ihr meiner Meinung nach super gelungen. Ich habe die letzten 2 Tage an den Seiten diese Buches geklebt, weil die Wendungen der Autorin, die sie in diesen Thriller eingebaut hat, derart subtil und nicht vorhersehbar sind, dass es mir unmöglich schien, dieses Buch zur Seite zu legen. Ihre Figuren beschreibt die Autorin sehr vielschichtig, vor allem die Person des Ryan hat mir von ihrer Beschreibung her gut gefallen. Da ist keine Einteilung in gut und böse zu spüren,im Gegenteil diese Grenzen verschwimmen in diesem Buch. Auch das nicht vorhersehbare Ende war für mich spannend und erschütternd zugleich.
Charlotte Link hat für mich einen spannenden und stimmigen Thriller geschrieben mit interessanten Personen und schicksalhaften Wendungen,der weit über den sicherlich auch spannenden Thriller von Peter James hinausgeht.Doch die Autorin hat wieder bewiesen, dass ihr viel daran liegt aufzuzeigen, was das Leben aus den Menschen machen kann.

Von mir eine klare Empfehlung für dieses Buch.
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110 von 125 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung und viel Menschlichkeit, 16. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Im Tal des Fuchses: Roman (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist anders als viele Link-Romane: straffer, schnörkelloser erzählt, klarer im Stil, nach vorne strebend, so dass die Geschichte ordentlich an Tempo aufnimmt.

Erzählt wird sie hauptsächlich in drei Perspektiven: der von Ryan Lee, der Vanessa Willard entführte und aus lauter Angst und Feigheit schwieg, als er kurz darauf verhaftet wurde. Er und der Leser fragen sich immer wieder: was ist mit Vanessa geschehen? Lebt sie noch, hat sie ihre Entführung irgendwie überstanden, rächt sie sich nun auf indirekte, aber furchtbare Weise?
Die zweite Perspektive ist die von Nora, die sich in Ryan verliebt und ihn nach seinem Gefängnisaufenthalt bei sich aufnimmt.
Als drittes erzählt Jenna, die durch ihre Freundin Alexia den immer noch traumatisierten Witwer Matthew Willard kennenlernt und sich eine Zukunft mit ihm durchaus vorstellen kann. Zumindest am Anfang. Doch dann merkt sie, dass der Schatten Vanessas möglicherweise für immer zwischen ihnen stehen wird.

Beeindruckend ist, wie unglaublich einfühlsam Charlotte Link diese drei und alle weiteren Personen beschreibt und charakterisiert (Debbie, Harry, Vivian, Garret, Ken, Alexia). Sie versucht dabei sehr - und meistens gelingt es ihr auch - gängige Klischees zu vermeiden und psychologisch glaubwürdig zu sein. So verurteilt man Ryan nicht ausschließlich, sondern kann seine verfahrene Situation sehr gut nachvollziehen, was wiederum Verständnis und sogar Mitgefühl für ihn weckt ... wodurch man sich wiederum recht gut mit Nora identifizieren kann, die an Ryan glaubt und ihm hilft, so gut sie kann, sich für ihn einsetzt, obwohl sie, als sie die ganze Wahrheit erfährt, ihr Verhalten durchaus an ihren moralischen und ethischen Grundsätzen ausrichtet.

Der Roman ist ungeheuer spannend und in sich logisch. Meiner Meinung nach liegt das aber nicht in erster Linie an der Geschichte selbst, sondern an den Personen, mit denen man mitfühlt und mitfiebert. Man möchte wissen, ob sie ihre Ziele, ihre Wünsche erreichen, ob Ryans sich aus der total verfahrenen, bedrohlichen Situation hinauskatapultieren kann, in die er durch eigene Schuld geraten ist, ob Matthew aus seinem Trauma erlöst wird, welche Entscheidungen Jenna trifft.

Das klingt jetzt fast so, als ginge es hier um einen Liebesroman, aber dem ist nicht so - obwohl Liebe und auch Hass eine große Rolle spielen.
Nein, es ist ein Krimi, der getragen wird von seinen Persönlichkeiten, dessen Spannung in den Charakteren begründet liegt und die daher - wie in vielen anderen Krimis - nicht (nur) auf äußerer Action basiert, sondern in der Möglichkeit des Mitfühlens. Dafür ein großes Kompliment, das gelingt nicht so sehr vielen Autoren!

Das Ende/die Auflösung war für mich ziemlich überraschend, weil ich auf was ganz anderes fokussiert war. Ob mir da einiges entgangen ist, was zwischen den Zeilen stand, oder ob dieser Ausgang noch besser hätte vorbereitet werden können, kann ich im Moment nicht sagen, dazu müsste ich das Buch noch einmal lesen. Was ich definitiv etwas zu lang fand, war die Szene in und um die Strandhöhle - wenn man in äußerster Lebensgefahr schwebt, denkt man da noch so viel nach ... an Menschen oder Dinge, die im Moment gar nicht relevant sind?

Egal, der Roman ist spannend, liebenswert und lesenswert - dafür fünf Punkte!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hörbuch – Kritik, 24. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Im Tal des Fuchses (Audio CD)
Über das Buch kann ich nichts weiter sagen, über das Hörbuch um so mehr. Da ich mit einem Feedback relativ spät komme, möchte ich die Geschichte auch nicht nochmal widergeben; haben andere schon recht ausführlich und toll gemacht. Deshalb gleich weiter zur Kritik:

Story:
Sie ist eigentlich gut ausgedacht, plausibel erzählt und hat hohes Potential einen zu greifen, einen in den Bann zu ziehen. Leider bleibt dies fast völlig aus, weil die Autorin sich entschieden hat, keinen Krimi zu schreiben, sondern eine Tragödie – und zwar die des Mörders. Frau Link ergeht sich unendlich lang in emotionales Gedusel, in Beschreibungen wie es dem Täter - und dem Co-Opfer, dem Mann des Opfers – psychisch ergeht und erklärt warum der Täter so geworden ist. Eine typische Täterfixierung, die Mitleid und Mitgefühl gegenüber dem – brutal gemordeten - Opfer und ihrem Mann vermissen lassen. Nicht gut für das Gerechtigkeitsempfinden des Lesers, glaube ich. Letztlich fehlt der Geschichte ein gewisses Krimifeeling, also Spannung und Dramatik.

Hörbuch:
Diese Schwächen an Spannung und Dramatik kann Frau Landgrebe leider in keiner Weise ausgleichen. Sie ist so in ihrer Eitelkeit, in ihrer Image heischenden Wirkung versunken, dass sie nicht mal bemerkt, wie völlig unpassend sie mit der aufgesetzten, selbstverliebten Zuckerwattestimme sogar in anfänglich spannend zu werdenden Situationen alles noch mal flacher und banaler erscheinen lässt, als es vorab schon war. Teils ist ihre weiche und gekünstelt gehauchte Stimme derart fehl am Platze, dass man meinen könnte, es würde gerade gar nichts furchtbares passieren, sondern „Lillifee“ oder „Lauras Stern“ kämen gleich durchs Fenster geweht. Ja, für Kinder-Vorlesungen ist sie wohl geeignet, für Krimis hoffnungslos fehlbesetzt. Alles was ansatzweise dramatisch werden könnte, verzaubert sie mit laszivem Tonfall in eine triviale Seelenschmerznerverei. Katastrophenstimme, zum Einschlafen.

Das Hörbuch bekommt von mir ein klares NEIN! Die Story aber noch 2 Sterne.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Weitgehend spannend geschrieben, 5. Januar 2013
Von 
gigunelsa - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Im Tal des Fuchses: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ein wenig straffer hätte das Buch gehalten werden können, aber es wäre dann wohl kein echter Charlotte-Link-Roman, sie legt nun einmal großen Wert auf akribische Details. Was natürlich sehr gut geeignet ist, die einzelnen Charaktere besonders deutlich herauszuarbeiten. Manches hätte jedoch nicht noch und noch einmal wiederholt werden müssen, es wäre wohl auch schon beim ersten Mal verstanden worden.
Raffiniert auch, dass nur eine Person, nämlich die junge Frau Jenna, in der Ich-Form schreibt, alle anderen Ereignisse werden in der 3. Person erzählt. Sie schafft es sogar, dass der Leser Mitleid mit den Tätern / Verbrechern bekommt, ohne sie mit den Opfern gleich zu stellen.
Das Buch hat mich durch die Weihnachtsferien begleitet, dadurch, dass die Kapitel nicht so extrem lang sind, konnte man es gut zwischendurch wieder weglegen.
Der Schluss hat mir nicht besonders gut gefallen, ich hätte mir eigentlich mehr erwartet, aber ich denke mal, er ist realistisch, wie auch die anderen Geschehen in der Geschichte.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solider Krimi, 14. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Im Tal des Fuchses: Roman (Gebundene Ausgabe)
Eine Frau verschwindet spurlos und keiner weiß was genau passiert ist. Der Fall wird abgeschlossen – bis drei Jahre später erneut eine Frau zu gleichen mysteriösen Umständen verschwindet..

Charlotte Link hat hier wieder einen soliden Krimi geschrieben, der mit gut gefallen hat. Mich hat das Buch durchaus in seinen Bann gezogen. Ich musste immer wissen wie es weitergeht, obwohl ich die Geschichte nicht unbedingt als derart spannend bezeichnen würde. Die Autorin versteht es aber dennoch, eine subtile Spannung aufzubauen, damit die Geschichte den Leser fesselt.

Die Personen sind alle authentisch beschrieben. Wir erleben die Geschichte aus Sicht verschiedener Personen aus der Erzählperspektive geschildert. Einzig die Sichtweise von Jenna wird aus der Ich –Perspektive erzählt. Obwohl ich nicht genau sagen kann, was die Autorin damit bezwecken wollte.

Gefallen hat mir auch, dass dieser Krimi mal nicht aus der Perspektive der Detectives erzählt wird. Hier geht es hauptsächlich um die Personen drumrum.
Auch das Ende und somit die Auflösung haben mir gut gefallen.
Fazit: Ein guter Krimi, der mir ein paar unterhaltsame Lesestunden beschert hat, der mir aber nicht unbedingt lange im Gedächtnis bleiben wird. Für solide Krimifans auf jeden Fall lesenwert.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende und flüssig geschriebene Unterhaltung, 10. November 2012
Von 
€nigma - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Im Tal des Fuchses: Roman (Gebundene Ausgabe)
Allgemeines

Der Roman umfasst 576 Seiten und ist im September im Blanvalet Verlag erschienen.
Der Inhalt ist nicht namentlich in Prolog, Hauptteil und Epilog gegliedert, weist aber eine entsprechende Aufteilung auf: Der kurze Beginn spielt im Oktober 1987, als eine der Hauptfiguren eine gut versteckte Höhle entdeckt, die für die weitere Handlung eine wichtige Rolle spielt. Die nächsten Kapitel beschreiben die im Klappentext angesprochene Entführung von Vanessa Willard im Jahr 2009. Der größte Teil der Handlung spielt sich im Frühling/Sommer 2012 ab.

Persönliche Beurteilung

Der Kleinkriminelle Ryan Lee ist ein schwacher Charakter, aber kein schlechter Mensch. Er hat nichts Ordentliches gelernt und ist aufgrund seiner stetigen finanziellen Schwierigkeiten an den Kredithai und "Schwerkriminellen mit offiziell weißer Weste" mit dem programmatischen Namen Damon geraten. Von dessen Inkasso-Leuten unter Druck gesetzt, kommt er auf die fatale Idee, durch eine spontane Entführung zu Geld zu kommen. Nachdem er sein Zufallsopfer Vanessa Willard in einer Höhle gefangengesetzt hat, wird er wegen einer Kneipenschlägerei verhaftet und wird zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Er ist zu feige, den Beamten von der Entführung zu berichten und überlässt sein Opfer seinem grausigen Schicksal.
Nach der Haftentlassung kriecht er bei der einsamen altjüngferlichen Nora Franklin unter, die während seiner Haftstrafe eine Freundschaft mit ihm eingegangen ist. Damon, der von der Entlassung Wind bekommen hat, betreibt mithilfe seiner Schlägertruppe massiven Psychoterror. Wie soll Ryan an das Geld kommen, das er Damon schuldet, ohne erneut kriminell zu werden?
Ein zweiter Handlungsstrang, der im Gegensatz zu der Geschichte um Ryan und Nora eine Ich-Erzählung ist, schildert den Rückblick auf den ungeklärten Vermisstenfall aus der Perspektive von Jenna, die bei der Familie ihrer besten Freundin und Chefin Alexia den "verwaisten" Ehemann Matthew Willard kennenlernt. Die beiden freunden sich an und verlieben sich allmählich ineinander, aber die verschwundene Ehefrau steht wie ein Phantom zwischen ihnen und überschattet ihr Glück. Matthew kann erst mit seiner Ehe abschließen, wenn er weiß, was aus seiner Frau geworden ist. Als wiederum eine Frau aus Matthews Umfeld entführt wird, kommt Bewegung in den alten Fall...

"Im Tal des Fuchses" ist ausgesprochen spannend geschrieben und lässt sich deshalb nur schwer aus der Hand legen. Die Spannung entsteht nicht nur wegen der teilweise halsbrecherischen Aktionen der Hauptfiguren, sondern auch durch den Perspektivwechsel, indem die Erzählung an einer besonders kritischen Stelle abbricht, um in den anderen Erzählstrang überzugehen.
Gut hat mir die Charakterisierung von Ryan Lee gefallen, der trotz seiner offensichtlichen Schwächen auch seine guten Seiten hat und zumindest teilweise das Mitgefühl des Lesers erwecken kann. Insgesamt sind die Figuren in diesem Roman nicht sehr sympathisch, jedoch mit ihren verschwiegenen und offensichtlichen Problemen sehr interessant. Ab und zu kommen mir einige Charaktere etwas überzeichnet vor: würde eine intelligente Frau wie Nora sich aus lauter Einsamkeit wirklich sehenden Auges in solche Schwierigkeiten stürzen? Hier psychologisiert die Autorin für meinen Geschmack etwas zu viel herum.
Dennoch bietet "Im Tal des Fuchses" spannende Unterhaltung im von Charlotte Link gewohnten flüssigen Erzählstil. Für Freunde solider Krimis mit eher psychologischer als blutig-reißerischer Ausrichtung vergebe ich eine uneingeschränkte Leseempfehlung.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 3,5 Sterne für einen Roman der knapp überzeugt, 5. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Im Tal des Fuchses: Roman (Taschenbuch)
Kurzbeschreibung:
Was, wenn dein Entführer spurlos verschwindet und niemand weiß, wo du bist?
Ein sonniger Augusttag, ein einsam gelegener Parkplatz zwischen Wiesen und Feldern. Vanessa Willard wartet auf ihren Mann, der noch eine Runde mit dem Hund dreht. In Gedanken versunken, bemerkt sie nicht das Auto, das sich nähert. Als sie ein unheimliches Gefühl beschleicht, ist es schon zu spät: Ein Fremder taucht auf, überwältigt, betäubt und verschleppt sie. In eine Kiste gesperrt, wird sie in einer Höhle versteckt, ausgestattet mit Wasser und Nahrung für eine Woche. Doch noch ehe der Täter seine Lösegeldforderung an ihren Mann stellen kann, wird er wegen eines anderen Deliktes verhaftet. Und überlässt Vanessa ihrem Schicksal …

Meinung:
Der Klappentext verspricht wirklich eine sehr spannende Geschichte, da ist es etwas schade, dass das beschriebene Szenario innerhalb weniger Seiten mehr oder minder komplett abgehandelt wird und danach nur noch als Verbindungspunkt zwischen den verschiedenen Handlungssträngen auftritt.

Denn das Buch wird, abgesehen von den ersten paar Seiten, hauptsächlich aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt und beleuchtet größtenteils die Zeit 3 Jahre nach der im Klappentext beschriebenen Tat.

Eine Perspektive beschreibt die Sicht des Kleinkriminellen Ryan, der sein Leben irgendwie nicht auf die Reihe bekommt und frisch aus dem Gefängnis entlassen wurde. Dann ist da noch die Sicht von Nora, einer Frau die verzweifelt nach einem Lebenspartner sucht und Ryan nach seiner Entlassung beistehen will. Sie war wirklich die einzige Figur, die ich überhaupt nicht greifen konnte und die mir mit ihrer weltfremden Art zunehmend suspekter wurde. Und letztendlich der Blinkwinkel von Jenna, die durch gemeinsame Freunde Matthew, den Ehemann der vor 3 Jahren entführten Vanessa, kennen und lieben lernt. Die einzelnen Handlungsstränge überkreuzen sich bald und ergeben am Ende eine stimmige Geschichte.

Es ist deutlich, dass die Autorin hier einen großen Wert auf das Zwischenmenschliche und die eigenen Abgründe der Charaktere legt. So bekommt man während des Lesens ein deutlichen Gefühl davon, wie sich Ryan dabei fühlt, dass er es einfach nicht hinbekommt ein ehrliches Leben zu führen, wie einsam Nora ist, aber auch wie sehr Matthew, unter der Ungewissheit leidet. Das ist alles ganz nett und bringt dem Leser die Charaktere näher, doch irgendwie geht dabei die Spannung etwas verloren.

Es ist zwar ständig eine niedrigschwellige Grundspannung vorhanden, die dann durch einige Verbrechen und die Geheimnisse, sowie verschiedene angedeutete Theorien geschürt wird, aber dennoch plätschert die Story im Großteil des Romans einfach zu stark vor sich hin und es fehlt irgendwie das gewisse Extra. Eine Ausnahme bietet nur das Ende, denn das überzeugt mit einen großen Showdown und einer überraschenden und völlig unerwarteten Wendung.

Aber trotz aller Kritikpunkte muss man wirklich sagen, Charlotte Link kann schreiben. Deshalb lässt sich der Roman trotz der vorhandenen Schwächen schnell und flüssig lesen. Auffällig ist nur, dass der Roman eigentlich in der dritten Person erzählt wird, aber die Abschnitte aus Jennas Sicht in der Ich-Perspektive beschrieben werden. Das fand ich zwar zu Beginn etwas eigenartig, aber wirklich nicht störend.

Fazit:
„Im Tal des Fuchses“ ist ein Roman, der nicht ganz hält, was er verspricht, aber am Ende trotzdem knapp überzeugt. Die etwas fehlende Spannung wird durch den faszinierenden Schreibstil, eine authentische und tiefgründige Charakterzeichnung, sowie ein völlig überraschendes Ende aufgewogen. Schlussendlich gibt’s knappe 3,5 Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Im Tal des Fuchse. Klang erst spannend, ist es aber absolut nicht, 8. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Im Tal des Fuchses: Roman (Kindle Edition)
Als ich auf der Rückseite des Buches die Kurzinfo der Story las, war ich voller Vorfreude.
Die ersten Seiten las ich noch mit voller Neugier. Aber letztendlich kam es mir vor, als wenn man dieses Buch nur unendlich in die Länge ziehen möchte. Anfänglich übersprang ich einige Zeilen( ab Seite 300), dann mehrere Absätze und letztendlich sogar ein Kapitel. Ich habe mich am Anfang gefragt, ob ich nicht einfach das Ende lesen solle um zu wissen, was passiert ist. Hätte ich es mal getan! Bis Seite 50 und dann ab Seite 540 wieder oder so!!
Wie gesagt, es kam mir vor, als ob man dringend noch eine bis 2 andere Geschichten in die Geschichte einbauen MUSS um das Buch zu strecken.
Ich habe tatsächlich die Lust am lesen verloren und bin froh endlich das Buch durchgelesen zu haben um nun endlich ein anderes Buch zu lesen!!!
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ausweglose Situationen erfordern besondere Maßnahmen..., 25. September 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Im Tal des Fuchses: Roman (Gebundene Ausgabe)
Matthew und Vanessa Willard sind auf der Heimfahrt und streiten sich im Auto heftig. Als ihr Hund Max mal austreten muss, geht Matthew mit ihm Gassi, während Vanessa weiterhin schmollt. Doch dies wird ihr zum Verhängnis, denn kurz nachdem die beiden um die Ecke sind, nähert sich Vanessa ein Auto und wenig später befindet sie sich in den Klauen von Ryan Lee. Dieser benötigt dringend Geld, um den Kredithai Damon wieder los zu werden und was eignet sich da besser als eine reiche Frau zu entführen und Lösegeld zu fordern. Doch Ryan kommt etwas in die Quere, denn die Polizei nimmt den Kleinkriminellen wegen eines anderen Deliktes fest und er verschwindet zwei Jahre hinter Gittern. Was wird nun aus Vanessa?

Die unheimlich spannende Story wird abwechselnd aus unterschiedlichen Perspektiven geschildert. Hauptsächlich nehmen wir als Leser teil an der Story aus der Sicht Ryan Lees, sowie aus der Perspektive von Nora Franklin oder Jenna Robinson.

Die Geschichte selbst hat mich ungemein gefesselt und ich konnte irgendwann einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Die Handlung war durchgehend schlüssig und nachvollziehbar und bis zum Ende konnte ich mir kaum vorstellen wie sich das Ende nun wirklich gestalten würde. Immer wieder kommt es zu unvorhergesehenen Wendungen, die das jeweilige Geschehen wieder völlig anders aussehen lassen. Der Leser glaubt die Lösung zu kennen und liegt dann doch wieder falsch.

Fazit: Ein unheimlich spannender Roman, der mich bis zur letzten Seite begeistern konnte. Ich spreche hiermit meine absolute Leseempfehlung aus.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wozu diese ständige Wiederholung einer Eigenschaft?, 9. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Im Tal des Fuchses: Roman (Kindle Edition)
Zu einem großen Teil gefällt mir das Buch echt gut: Ein spannender Plot aus der Sicht von verschiedenen Charakteren, nicht zu brutal um schnellen Nervenkitzel zu erzeugen. Dazu einige gute Wendungen und ein gelungener Schluss.

Aber. Besonders eine Person nervt sehr. Diese ist langweilig, hat die immer gleichen Probleme und die werden in vielen unnötigen Kapiteln wieder und wieder und wieder angesprochen und ausgeführt. Hätte die Autorin darauf verzichtet, wären dem Leser 50-100 Seiten erspart geblieben, auf denen NICHTS passiert. Wäre das nur in der Mitte gewesen, bei guten Anfang und Schluss, würde ich 4 Sterne geben. Aber sogar nach dem Finale muss man sich wieder langweilen und einlullen lassen - darum tatsächlich 2 Sterne für ein Buch, das mir zum Teil sehr gefallen hat.
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Im Tal des Fuchses: Roman
Im Tal des Fuchses: Roman von Charlotte Link
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