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am 31. Juli 2012
Wie der Bandname schon vermuten lässt, stammen Nachtmystium aus Chicago ;-)
Silencing Machine stellt bereits das sechste Studioalbum der US-Band um Frontmann und Mastermind Blake Judd dar.

Bewegte sich die Band mit ihren letzten beiden Longplayern streckenweise in deutlich gemäßigteren Fahrwassern, so ist SM wieder ein richtig fieses Stück Schwarzen Metalls geworden. Dabei werden die Spuren, die diese Alben hinterlassen haben jedoch keinesfalls verleugnet. So gibt Blake Judd als Haupteinflüsse Pink Floyd und Ministry an.

Alles in allem wird Abwechslung trotz der härteren Gangart mehr als groß geschrieben. So gibt's vom Opener erst mal ordentlich auf die zwölf bevor der Titeltrack deutlichen Industrial Einfluss erkennen lässt. Eher schleppend geht es weiter mit ,And I Control You` und ,The Lepers Of Destitution`.
`Borrowed Hope And Broken Dreams' kommt dagegen fast schon als Hitsingle daher. ,I Wait In Hell` geht wieder ordentlich nach vorne bevor der geneigte Hörer von ,Decimation, Annihilation` erneut stärker in Industrial-artige Gefilde entführt wird.
,Reduced To Ashes` überzeugt mit engelhaftem weiblichen Backgroundgesang, ist ansonsten nochmals ein ziemlich fieser Wutknoten. Das rockige ,Give Me The Grave` erinnert mich frappierend an ,Lake Of Tears` zu ,Crimson Cosmos` - Zeiten.
Mit `These Rooms In Which We Weep' und `Ashes To Ashes' beschließen zwei doomige Stücke ein Album welches bei aller Abwechslung durch eine ungeheure Homogenität besticht. Die oben erwähnten Einflüsse lassen sich hierbei besonders an teilweise recht krassen Synthie-Sounds und ausufernden Gitarrensoli festmachen.

Ganz klar nicht nur ein herausragendes Black Metal Album sondern eines der Metal-Highlights des Jahres überhaupt.
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am 14. April 2014
Mit Silencing Machine legen Nachtmystium gegenüber den thematisch abgeschlossenen Alben "Assasins" und "Addicts" wieder an Tempo und Härte zu. Schon beim Opener 'Dawn over the Ruins of Jerusalem' sägen sich die stark verzerrten Riffs durch den Gehörgang ins Hirn, während das Schlagzeug munter drauf los ballert. 'Silcencing Machine' führt das thematisch fort und klingt gefällig rythmisch aus. Bei 'And I Control You' tritt dann auf die Bremse und kommt sehr doomig/psychodelisch rüber, ebenso 'These Rooms In Which We Weep'. Im starken Kontrast zum restlichen Album rocken 'Borrowed Hope and Broken Dreams' und 'Give me the Grave' im wahrsten Sinne des Wortes.

So reihen sich starke Songs unterschiedlicher (Black (Metal)) Spielarten quer durch alle Schubladen aneinander und verbinden sich durch den unverkennbaren Sound zu einem wunderbaren Ganzen. Absolut stark, was die Amerikaner hier abliefern!
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TOP 500 REZENSENTam 31. Juli 2012
Selten findet man die Abzweigungen von selbstgetretenen, musikalischen Trampelpfaden allein und ohne fremde Hilfe ' wer greift schon aus Langeweile, Jux und Dollerei zu einem Album mit Totenschädel, kalkweißen Fingerkrallen und Pentagrammschriftzug? Wie so oft funktioniert der Zugang nur über Multiplikatioren, Verweise, gern auch von Künstlern, die man in diesem Umfeld eher nicht vermutet hätte. Dass dieser Tage der hochverehrte Thurston Moore bekanntgab, er wolle sich nebenbei bei der Black-Metal-Band Twilight verdingen, lies zunächst aufhorchen. Deren Mitglied Blake Judd wiederum ist hauptberuflich Gründer der amerikanischen Brachialkombo Nachtmystium, die just vor ein paar Tagen ihr sechstes Album '"Silencing Machine"' veröffentlichten. Eben jenes mit Totenschädel, weißen Finger-' naja.

Besagter Blake Judd gab auch noch sinngemäß zu Protokoll, dass er auf einen Großteil seiner Anteile an diesem Album mit Twilight verzichtet hätte, allein für die Chance, mit seinem Idol Moore zusammenspielen zu können, er liebe Sonic Youth ohnehin über alles. Und das von einem -' Klischee, Klischee! '- tumben Grobmetaller, da lohnt sich doch der Blick auf's eigene Werk. Und siehe da '"Silencing Machine"' von Nachtmystium ist keineswegs das abwechslungsarme, stuppides Geklopfe, mit dem das eigene Vorurteil Black Metal gern verkabelt hält, mit etwas Durchhaltevermögen kann man sogar etwas von den Vorlieben des Frontmannes entdecken. Schon beim Titeltrack gibt es durchaus überraschende Breaks, ein Stück wie '"Borrowed Hope And Broken Dreams"' hat regelrecht melodische, fast hymnische Stellen, ähnlich vertrackt und gekonnt dosiert wie zuweilen auf den Altwerken der Collegepunks von Sonic Youth.

Noise ist hier sowieso an der Tages-, besser Mitternachtsordnung, das Schlagzeug leistet Schwerstarbeit und Judd gesellt sein eigenes Gekreisch dem der Gitarren hinzu. Und immer wieder es gelingt dem Quartett, vom üblichen, streng orthodoxen Weg abzuzweigen und dem Hörer Verblüffendes anzubieten -' die gefälligen, kratzigen Riffs von '"I Wait In Hell"' und '"Give Me The Grave"' oder die rollend punkigen Beats bei "'Decimation, Annihilation"' zum satten Basslauf. Dem altgedienten Fan mag das bekannt sein, der Neueinsteiger, sonst eben eher auf Thurston Moores Seite unterwegs, reibt sich verdattert die Ohren und staunt -' das gefällt. mapambulo:blog
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am 31. Juli 2012
Absolut top das Album. Ist mein erstes Album dieser Band, werde jetzt aber wohl den kompletten Backkatalog ordern. In der aktuellen Ausgabe des "Legacy" ist diese Platte Album des Montats und das ist vollkommen gerechtfertigt.
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am 30. Juli 2012
Nachtmystium?
Hatte ich schonmal von gehört....Nachdem ich vor einiger Zeit durch die göttlichen Wolves in the Throne Room mein spätes Herz für "echten" Black-Metal entdeckt hatte (dazu zählen ausdrücklich NICHT schwarz angemalte Popbands wie Dimmu Borgir - wenn ihr Bands wie eben WITTR oder auch die ersten beiden Songs dieser Scheibe hört und den Unterschied - klanglich und vor allem spirituell - nicht FÜHLT, kann euch leider nicht mehr geholfen werden) musste ich mich auch mit dieser Band befassen. Die exzellenten Kritiken im Vorfeld machten mich nur noch neugieriger. Dieses ist meine erste Begegnung mit der Band aus Chicago und ich wurde überrascht. Vor allem von der Vielfalt der hier gebotenen Sounds. Die ersten beiden Songs sind noch erhabene Raserei, Geist- und Machtvoll wie es besser nicht geht, Gänsehaut galore. Danach zeigt die Band ihre gesamte Bandbreite, von Goth-Rock beeinflussten Stampfern bis zur puren Hysterie ist alles dabei. Und trotzdem schwebt über die gesamte Spieldauer der Geist des echten BM alter Prägung über der Scheibe.
Die dezenten, genial eingesetzten Elektro/Industrial-Einsprengsel setzen dem Wahnsinn noch die schwarze Krone auf. Fetzt!
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am 30. Juli 2012
... könnte man dieses Album nennen. Allerdings sind die rasenden Black Metal Parts eher selten und der Klang der Platte ist angenehm warm. Die "Mundtotmach-Maschine" sollte am Ende des Jahres in einigen Best-of-2012 Listen auftauchen.
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