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80 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine der schönsten Spieleerfahrungen auf der PS3!
Ein altes Sprichwort sagt: „Das Beste kommt zum Schluss!“. Nach beinahe sieben Jahren PlayStation 3 neigt sich die Zeit von Sonys noch aktueller Spielekonsole dem Ende zu. Viele fiebern der bald beginnenden neuen Konsolengeneration entgegen und erwarten die PS4. Dennoch bot das Spielejahr 2013 bisher einige wirklich qualitative und einprägsame Titel wie...
Vor 9 Monaten von Buzz1991 veröffentlicht

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Und ich wollte das Spiel so gern mögen. :(
--- MILDE SPOILER FÜR INHALTE EINZELNER SZENEN, KEINE SPOILER FÜR STORY UND ENDE ---

Ich mochte den Vorgänger Heavy Rain unheimlich gerne, ich hatte also keine falschen Erwartungen an das Maß an Einfluss, das man durch Steuerung auf den Charakter nehmen kann und hatte mich auf einen unterhaltsamen und spannenden interaktiven Film...
Vor 4 Monaten von fusselbiene veröffentlicht


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80 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine der schönsten Spieleerfahrungen auf der PS3!, 24. Oktober 2013
Von 
Buzz1991 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Beyond: Two Souls - Standard Edition - [PlayStation 3] (Videospiel)
Ein altes Sprichwort sagt: „Das Beste kommt zum Schluss!“. Nach beinahe sieben Jahren PlayStation 3 neigt sich die Zeit von Sonys noch aktueller Spielekonsole dem Ende zu. Viele fiebern der bald beginnenden neuen Konsolengeneration entgegen und erwarten die PS4. Dennoch bot das Spielejahr 2013 bisher einige wirklich qualitative und einprägsame Titel wie The Last of Us oder Grand Theft Auto V. Quantic Dream, die Macher von Fahrenheit und Heavy Rain, melden sich nun eindrucksvoll zurück. Mit Heavy Rain gelang dem französischen Entwicklerteam 2010 ein Meilenstein der heutigen Videospiele. Heavy Rain war nicht nur eine hervorragende Verschmelzung aus Film und Spiel, sondern zeigte Spielern, Fachpresse und Kritikern von Videospielen, dass dieses junge Medium nicht nur Spaß und Action bieten kann, sondern auch die Möglichkeit hat, ungewöhnliche Themen anzusprechen, den Spieler auf eine Reise voller nachdenklicher Momente zu schicken, welche die Angst, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und Grenzen der Protagonisten aufzeigt und selbst Teil haben lässt, indem man schwerwiegende Entscheidungen treffen muss. BEYOND: Two Souls bricht erneut aus der typischen Definition eines Videospiels aus und sorgt erneut für Begeisterung – wenn man sich darauf einlässt.

Wie nicht anders von Quantic Dream zu erwarten, setzt man in Beyond erneut den Fokus auf die Handlung und die Charaktere. Um nicht zu viel zu verraten, schnell das Nötigste. Beyond versetzt den Spieler in die Rolle von Jodie Holmes. Jodie ist seit ihrer Kindheit mit einer übernatürlichen Existenz verbunden, genannt Aiden. Aiden ist eine unsichtbare und lautlose Gestalt, welche Jodie ihr Leben lang begleitet, in schwierigen Momenten hilft und sie beschützt, aber auch eine eigene Seele besitzt (daher der Untertitel des Spiels, „Two Souls“ (Zwei Seelen)) und auch mal gegen Jodies Willen handelt. Die Spielzeit beträgt rund 10 Stunden und zeigt 15 Jahre aus Jodies Leben, angefangen als Kleinkind bis hin als junge erwachsene Frau. Hierbei erlebt man sie in hoffnungslosen wie auch hoffnungsvollen, in traurigen wie auch glücklichen Momenten. Dabei ist die Geschichte nicht chronologisch aufgebaut. Diese Tatsache kann für Verwirrung sorgen und wird nicht Jeden begeistern, offenbart sich im Laufe des Spiels jedoch als sehr interessante Erzählweise, zumal diese Zeitsprünge einen Grund haben. Somit kommt es Stück für Stück zur Auflösung kleinerer Geschichten. Als Rahmenhandlung wird das Leben von Jodie und ihrer Verbindung zu Aiden thematisiert, im Kindesalter von der DPA („Department of Paranormal Activities“) vom Wissenschaftler Nathan Dawkins untersucht wird und auch das Interesse der CIA weckt. Beyond ist im Gegensatz zu Heavy Rain kein reiner Thriller, sondern eher eine Mischung aus Paranormalem, Thriller, Action und Drama.

GAMEPLAY und STEUERUNG

In BEYOND: Two Souls übernimmt der Spieler die Kontrolle von Jodie und Aiden. Mit Jodie bewegt man sich durch größtenteils übersichtlich gehaltene Levels und führt mit dem rechten Analogstick an in der Spielwelt gekennzeichneten weißen Punkten Bewegungen aus, um Gegenstände aufzuheben, zu untersuchen oder mit Personen zu sprechen. Eine Neuerung betrifft das System bei Kämpfen. Das Spielgeschehen schaltet kurzzeitig in Zeitlupe und man muss Jodies Bewegungen blitzschnell analysieren und den Stick in die Bewegung bewegen, wohin sie sich gerade bewegt oder zuschlägt oder mit den Controller via „Sixaxis“ schütteln. Ein QTE-System auf andere Weise. Spieler mit hohen Gameplayansprüchen mögen bei diesem vereinfachten System müde lächeln. Man versuchte jedoch, einen Kompromiss aus kinoreifer Inszenierung und genug Spielbarkeit zu finden.

Aiden ist bei Druck auf die Dreiecktaste aus der Egoperspektive beinahe jederzeit steuerbar. Er kann viele Objekte umherschmeißen oder zerstören, in die Gedanken verstorbener Personen eindringen und so Jodie zeigen, was sie sahen und sogar Personen beeinflussen. So ist es möglich, Feinde zu würgen oder in ihre Rollen zu schlüpfen. Auf Wunsch ist Beyond sogar mit einem Smartphone oder Tablet-PC spielbar, wahlweise für zwei Personen. Dazu muss man sich nur für sein iOS-/Android-Gerät die App „Beyond Touch“ herunterladen. 2 Dual Shock 3 Controller sind ebenfalls möglich.

Wie bereits in anderen Spielen von Quantic Dream kann man den Ausgang von Kapiteln beeinflussen. Gespräche und Situationen können verschieden angegangen werden, ganze Kapitel durch das Scheitern des Spielers anders ablaufen oder sogar andere Personen sterben. Wie schon in Heavy Rain sollte man aber keine völlige Freiheit erwarten. Beyond lenkt den Spieler immer wieder in manche Bahnen. Dennoch hat man auch hier ein gewisses Maß an Entscheidungsfreiheit. Beyond schafft es somit immer wieder, den Spieler mit neuen Konflikten und Entscheidungen zu überraschen. Erfreulich ist auch diesmal, dass es keinen „Game over“-Bildschirm gibt, sondern die Geschichte weiterläuft, nur eben mit verändertem Ausgang. Insgesamt können über 22 verschiedene Endsequenzen freigeschaltet werden. Insgesamt bietet Beyond etwas mehr Gameplayanteil als noch Heavy Rain.

PRÄSENTATION UND GESCHICHTE

Wenn etwas Quantic Dream super kann, dann ist es eine faszinierende Geschichte zu erzählen. Hierbei bildet Beyond keine Ausnahme. Stolze 2000 Seiten dick (normaler Kinofilm besitzt 300-400 Seiten) ist das Drehbuch. Wie es heutzutage häufig der Fall ist, werden die Figuren durch echte Schauspieler verkörpert. In diesem Fall werden Jodie (ab ihrem Leben als Teenager) und der Wissenschaftler Nathan Dawkins, welcher eine wichtige Rolle in Jodies Leben spielt, von den Oscar-nominierten Darstellern Ellen Page (Juno, Inception) und Willem Dafoe (Platoon, Spider-Man) gespielt. Zu ihnen gesellen sich eine Reihe passender Darsteller für die Nebencharaktere. Vor allem die beiden Hauptdarsteller sind es, welche durch ihre hervorragenden Darbietungen, die Figuren zum Leben erwecken. Jede kleinste Emotion ist erkennbar, egal ob die Figur glücklich oder traurig ist oder Angst und Hoffnungslosigkeit verspürt. Mir wuchsen die Charaktere sehr schnell ans Herz und freut sich oder leidet dementsprechend mit. Inszenatorisch begeistern tolle Kameraaufnahmen und gelungene Dialoge. Um dem Kino noch näher zu kommen, setzt Beyond auf ein 21:9-Format. Neben The Last of Us ist Beyond die cineastischste Erfahrung, die man auf der PS3 finden kann.

Die Grafik des Spiels ist durchweg prächtig. Durch das neuartige Performance Capture bewegen sich die Charaktere auf einem erstaunlich hohen Niveau. Waren die Gesichter in Heavy Rain bereits auf einem hohen Level, so toppt Beyond das noch einmal. Scharfe Gesichtstexturen, wohin man blicken mag, realistische Skin-Shader, detaillierte Charaktermodelle, saubere Animationen und lebensechte Mimik. Teilweise sahen Jodie und Nathan ihren realen Darstellern sehr ähnlich. Auch bei der Umgebung scheute Quantic Dream keine Mühen und Kosten. Dank der neu entwickelten Engine konnten die Levels größer werden und für NextGen-Konsolen-vorgesehene Techniken angewendet werden wie zum Beispiel „Physically Based Shading“ (unterschiedliche Materialien sorgen für verschiedene Spiegelungen und Reflexionen). Für PS3-Niveau scharfe Texturen, eine hervorragende Beleuchtung und großartiges Artdesign sorgen für offene Münder beim Zocken, denn wir reden hierbei von einer acht Jahre alten Spielekonsole. In meinen Augen ist Beyond die Grafikreferenz auf PS3, was nicht zuletzt durch einen Level bei Nacht relativ zu Beginn deutlich wird. Das Lichtspiel und die detailverliebten Schauplätze ließen sogar ein Gefühl von PS4 aufkommen. Auch die Bildqualität überzeugt. Kein Tearing, fast immer stabile 30 Bilder/Sekunde und selten auffallende Treppchenbildung. Kantenflimmern konnte nicht komplett vermieden werden, ist jedoch der Hardware geschuldet und der einzige Schwachpunkt der Grafik.

Klangtechnisch darf man sich über eine gelungene deutsche Synchronisation freuen, welche lippensynchron und glaubhaft den Charakteren ihre Stimme leihen. Im Fall von Willem Dafoe wurde die originale Synchronstimme von Reiner Schöne verpflichtet. Ellen Page hat in Deutschland bereits sechs verschiedene Synchronsprecherrinnen, u.a. Manja Doering. Sie leiht Jodie ihre Stimme. Die originalen Stimmen befinden sich, wie auch Untertitel in mehreren Sprachen, auf der Blu-ray. Grandios ist auch die Musikuntermalung, entstanden durch die Komponisten Lorne Balfe und Hollywood-Größe Hans Zimmer, welche nicht nur in Filmen, sondern auch in Videospielen wie Crysis 2 und Assassin’s Creed III mitgewirkt haben. Von ruhigen und nervenaufreibenden bis hin zu epischen Stücken ist alles dabei.

CONTRA:

Beyond macht vieles richtig und ist auf seine Weise einzigartig. Raum für Kritik gibt es dennoch. Die Ladezeiten sind gerade beim Spielstart recht lang (ca. 60 Sekunden) und dauern auch zwischen den Kapiteln teilweise bis zu 30 Sekunden. Die Kameraführung ist häufig fest und leistet sich teils kurze Aussetzer. So läuft man mit Jodie in eine Ecke, wohin man gar nicht wollte oder kann einen Interaktionspunkt nicht sehen. Störend ist dies zum Glück selten.
Einige Spieler könnten sich zudem vom Gameplay unterfordert fühlen. Beyond ist mehr ein interaktiver Film als traditionelles Spiel. Das kann man lieben oder auch nicht mögen, aber für das nächste Spiel sollte sich Quantic Dream speziell bei der Steuerung mit Jodie in Actionsequenzen etwas von der Konkurrenz abschauen.

FAZIT:

BEYOND: Two Souls spaltet nicht nur die Gemeinde der Spieler, sondern auch die Fachpresse. Von Wertungen von 25% bis zu 100% ist alles dabei. In meinen Augen sollte man Beyond als das bewerten, was es sein wollte. Eine emotionale Reise durch das Leben von Jodie Holmes und ihren Wegbegleitern, um nach dem Ausschalten der Konsole das Gefühl zu haben, sie und andere Charaktere zu vermissen. In meinen Augen ist Quantic Dream und Chefentwickler David Cage vollständig gelungen. Beyond ist diese Spielerfahrung, wie man sie leider viel zu selten bekommt. Wo man nicht bereits weiß, was im nächsten Moment passiert. Wo sich die beim Spieler ausgelösten Gefühle nicht nur auf Freude und Adrenalin oder Frust beschränken, sondern auch Verbundenheit, Angst, Hoffnungslosigkeit, Depression und Verantwortungsbewusstsein. Wenn man auf neuartige Spielideen, schön erzählte Geschichten und die Verschmelzung von Film und Videospiel steht, dann hat Beyond in jedem Fall eine Chance verdient. Quantic Dream hat erneut gezeigt, dass sie zur Spitze der heutigen Entwicklerteams gehören. Dafür bekommen David Cage und Quantic Dream meinen allergrößten Respekt und Sony ein „Dankeschön“, dass sie als letzter großer Publisher riskante neue Spieleprojekte fördern. Beyond ist anders als Heavy Rain. Es ist auf seine Art jedoch einzigartig und wunderschön und gehört, wie schon Heavy Rain, zu meinem Lieblingsspiel plattformübergreifend. Ich freue mich bereits riesig auf das erste PS4-Spiel von Quantic Dream!

ANPASSUNGEN für die EUROPÄISCHE VERSION

Viel Diskussionsstoff gab es zwei Wochen vor dem Erscheinen über die möglichen Kürzungen von Spielinhalten für Europa, welche etwa 5 bis 10 Sekunden des Spiels betreffen. Hierbei kann ich Entwarnung geben. Weder fehlt Spielzeit noch werden einem handlungsrelevante Dinge oder Gameplay vorenthalten. Die Änderungen sind subtil, so dass sie nicht auffallen. Wer mehr wissen möchte, kann ich den Thread „USK-Version zensiert?“ im zugehörigen Produktforum nur empfehlen. Alle Versionen Europas sind davon betroffen. Eine Importversion lohnt sich meines Erachtens nicht.

Sonstige Informationen: 2,5 GB Installation, Auflösung: 1280*720p, 1-2 Spieler offline
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Und ich wollte das Spiel so gern mögen. :(, 1. März 2014
Von 
fusselbiene (Hürth) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Beyond: Two Souls - Standard Edition - [PlayStation 3] (Videospiel)
--- MILDE SPOILER FÜR INHALTE EINZELNER SZENEN, KEINE SPOILER FÜR STORY UND ENDE ---

Ich mochte den Vorgänger Heavy Rain unheimlich gerne, ich hatte also keine falschen Erwartungen an das Maß an Einfluss, das man durch Steuerung auf den Charakter nehmen kann und hatte mich auf einen unterhaltsamen und spannenden interaktiven Film eingestellt, bei dem die Entscheidungen einen gewissen Einfluss auf das Ende des Spiels nehmen. All diese Erwartungen wurden enttäuscht.

WAS ICH MOCHTE:
+ Sehr gute englische Vertonung [deutsche habe ich nicht getestet]
+ Das Einbinden von Schauspielern sorgt für wirklich gute Videosequenzen.

WAS ICH NICHT MOCHTE:
- Die STEUERUNG ist ungeheuer holprig, was zusätzlich durch die teilweise ungünstigen Kamerawinkel unterstütz wird.

- Die STÄNDIGEN LESEZUGRIFFE nerven wirklich - insbesondere während der Dialogszenen. Ich bin mir sicher, da hätte sich eine nettere Lösung finden lassen. Immerhin schaffen andere Spiele das auch.

- Die SCHWIERIGKEITSGRADE SIND UNNÖTIG - es gibt weder mehr oder weniger Feinde, noch muss man strikter mit Ressourcen haushalten. Einziger Unterschied: Die Bewegungen von Aiden [Jodies 'immaterieller Entität] werden stärker eingeschränkt und Interaktionspunkte werden noch stärker hervorgehoben. Naja, und die Quick Time Events brauchen weniger Knopfdrücke. Die sind allerdings auch im schwierigsten Modus nicht sonderlich knifflig, von daher haben die Schwierigkeitsgrade wirklich nur einen Effekt: Den Handlungsradius des Spielers noch mehr einzuschränken.

- Die KAMERAFÜHRUNG lotst durch das Spiel und lenkt den Spieler immer in die nächste für das Spiel relevante Richtung. Das kommt einem in regelmäßigen Abständen beim Anschleichen an Feinde oder einfach beim Erkunden des Raums in die Quere. Das hat wirklich nervige Folgen: Man manövriert zum Beispiel teils ewig rum, bis man eine Kameraeinstellung hat, die es einem wieder gestattet, mit dem Gegenstand/Charakter zu interagieren, den man eigentlich anwählen wollte. Oder man wird beim Schleichen erwischt, weil die plötzlich wechselnde Kameraperspektive dafür sorgt, dass man plötzlich einfach so ins offene Feld marschiert.

- Man kann im Prinzip machen was man will, JODIE STIRBT EINFACH NICHT. Das nimmt schon nach kurzer Zeit unheimlich viel Spannung aus dem Spiel, weil man das Gefühl bekommt, man könnte sich einfach vor den Gegnern auf den Boden legen und trotzdem davonkommen. Beispiel: In einer Szene wird durch Rückblenden illustriert, wie unglaublich mächtig die Gegner sind. Erwachsene Männer in Schutzausrüstung werden wie Puppen durch die Gegend geschleudert und nonchalant mit Schreibtischen zwerquetscht, Wände und Türen können sie nicht stoppen. Jodie betritt den Ort des Geschehens und die Gegener versuchen halbherzig, sie zu fangen, lassen sich von Türen blocken und hören sogar netterweise auf, sie zu erwürgen - auch, wenn man die Probe versaut. Das nimmt die Spannung aus der Szene und macht die Gegner insgesamt ziemlich unglaubwürdig und langweilig.

- Die Story ist voller PLOTLÖCHER. Das stört jetzt nicht jeden, aber mich treibt es bei einem Spiel, das primär seine Story bietet, wirklich die Wände hoch. Zum Beispiel entwickeln sich zwischen Jodie und anderen Charakteren tiefste Beziehungen, die man den Schauspielern in den Szenen nicht ansieht/abnimmt und bei denen man auch nicht mitbekommt, wie sie sich entwickeln. Und dann ist da eine Szene, in der Jodie praktisch zwei Räume neben einer Bezugsperson einen panischen Schreikrampf kriegt und die Person ignoriert das völlig. Allerdings merkt die gleiche Person durch eine geschlossene Haustür, das Geräusch von spielenden Kindern und über einen blickdichten Zaun hinweg, dass Jodie an einer Auseinandersetzung beteiligt ist. Und die Beziehung, die sich zu einem weiteren Charakter entwickelt und die selbst dann zustande kommt, wenn man sich in den Dialogen mit Händen und Füßen dagegen wehrt. Man wird vom Spiel also ständig einfach vor vollendete Tatsachen gestellt, die teilweise einfach keinen Sinn machen und die durch den Spieler getroffenen Entscheidungen zum Teil aktiv widersprechen. Und durch Hinterfragen versaut man sich wirklich den Spielspaß. Wer also Logik und gesunden Menschenverstand nicht auf Knopfdruck ausstellen kann oder will, um das Spiel zu genießen, ist hier wirklich falsch.

- Wer auch immer die DIALOGE geschrieben hat, sollte sich lieber einen anderen Job suchen. Hölzern, unemotional und unlogisch. Zum Beispiel gibt es eine klassische "Ich spreche für den geliebten Toten"-Szene, in der sich harte Skeptiker vollkommen von der Authentizität des gebotenen Spektakels überzeugen lassen, ohne dass das Medium in irgendeiner Weise Information vermittelt, die nur der geliebte Tote gekannt hätte. Und generell sehen wir nur seltenst, wie die Emotionen, die in Dialogen ausgedrückt werden, sich in der gezeigten Handlung äußern.

- Es gibt im Prinzip nur ein paar ziemlich ähnliche Variationsformen von ein und dem selben Ende - und die Winken alle mit dem Zaunpfahl auf einen zweiten Teil. Wer also darauf hofft, dass die getroffenen Entscheidungen im Spiel irgendeinen Effekt haben, sollte sich auf eine Enttäuschung einstellen.

FAZIT:
Das Spiel wirbt mit Story, letzten Endes läuft es aber primär auf schlecht geskriptetes Rumrennen und Quick Time Events für Alltagshandgriffe und Rumballern raus, das keine Konsequenzen hat, selbst wenn man das Gamepad aus der Hand wirft und Jodie im Gerangel ungesteuert lässt. Nichts gegen Rumballern - ein guter Shooter ist was Feines. Aber die Steuerung vermiest einem den Spaß an den Actionelementen und die Story ist so dünn gesät und unlogisch, dass ich dieses Spiel denkenden Menschen wirklich nicht guten Gewissens empfehlen kann. :(
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45 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Alle Wege zum selben Ziel, 1. Dezember 2013
Von 
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Beyond: Two Souls - Standard Edition - [PlayStation 3] (Videospiel)
Ich bin ein großer Fan, sowohl von Ellen Page als auch von Heavy Rain. Daher war Beyond: Two Souls für mich ein Pflichtkauf.

Die Story hat mich wirklich gefesselt und sogar mehrmals zu Tränen gerührt. Der geniale Soundtrack war daran auch nicht ganz unbeteiligt.

Die Steuerung wurde hier, gegenüber Heavy Rain, stark verbessert. Man lenkt Charakter und Kamera nun ganz gewöhnlich mit den Sticks, wie in jeden üblichen Adventure. Aiden Steuert man wie bei einem Ego-shooter mit aktiviertem Noclip Mode.

Den Kritikpunkt einiger Rezensenten, dass es mehr Film als Spiel ist, kann ich nicht teilen.
Immerhin muss man Jodie und Aiden ja immer noch durch die Level bewegen und bestimmte Dinge erledigen um an das Ziel zu gelangen.

Dass man nicht sterben bzw. versagen kann, stört mich auch nicht wirklich. Heutzutage sind Game Over Screens bei den meisten Spielen doch überflüssig, da man eh immer wieder da weiter macht wo man gestorben ist.

Was mich allerdings u.a. zu den Punktabzügen veranlasst ist die Tatsache, dass das Spiel viele, völlig unnötige Aktionen vom Spieler verlangt. Ich bemängle also das genaue Gegenteil von den "Mehr Film als Spiel"-Rezensionen.

So werden einem viele überflüssige Dialogoptionen vorgehalten. Man hat öfter mal die Wahl zwischen verschiedenen Themen beim Gespräch. Wenn man drei von vier Themen ausgewählt hat, geht der eigentliche Storyverlauf dann mal weiter. Witzigerweise steht in einigen Fällen genau das Thema, das ich eigentlich gerne angesprochen hätte (z.B. Was hätte mich da gerade fast umgebracht?) gar nicht zur Wahl.
Oder man muss mitten in Videosequenzen plötzlich den rechten Stick an tippen, damit Jodie z.B. einen Briefumschlag öffnet. Dannach geht die Sequenz aber, ohne jede weitere Einwirkung durch den spieler weiter. Wozu dann überhaupt dieses eine Mal den Stick an tippen?
Viele Aktionen sind eigentlich nur Belanglosigkeiten, ohne die das Spiel aber nicht weiter geht. Es geht nicht weiter, bevor man sich im Bett nicht erst nach links und dann nochmal nach rechts dreht.

Kommen wir aber nun zu allergrößten Manko meinerseits: Die Entscheidungsfreiheit, bzw. der Einfluss auf den Verlauf.
Gerade das waren Die Punkte, die Heavy Rain zu so einem außergewöhnlichen Spielerlebnis machten. Bei Beyond: Two Souls haben die meisten Entscheidungen aber keine Folgen für den weiteren Verlauf.
Es gibt 4 von 22 Episoden, deren Ausgang das Ende beeinflussen. Bei den restlichen Episoden ist es völlig egal, wie diese ausgehen. Es wird im weiteren Verlauf nie wieder erwähnt.
So kann ich z.B. eine Episode friedlich beenden indem ich einfach weg gehe, oder ich lasse die Sau raus und laufe Amok. Als ich vor der Wahl stand musste ich noch überlegen, welchen Weg ich in dem Spiel denn einschlagen will. Gut oder böse. Doch später wurde mir klar, dass es völlig egal war weil es keinen Einfluss auf zukünftige Episoden hat. Der einzige Unterschied ist das Ende der jeweiligen Episode, und auch hier gibt es teilweise nur minimale Unterschiede.

Auch bekommt man in dem Spiel öfter mal Fragen gestellt die man mit ja oder nein beantworten kann. Doch auch hier ist es sogar meistens völlig egal was man nimmt, da Jodie sowieso in jedem Fall das selbe tun wird. Wozu baut man dann überhaupt so eine Frage mit ein?

Am schlimmsten ist das ganze, wenn Jodie dann am Ende plötzlich von sich aus eine Entscheidung trifft, die sich mit allem, was man sie zuvor hat tun lassen, widerspricht. Hier fühlte ich mich dann von den Entwicklern so richtig verarscht.

Die vielen verschiedenen Enden sind übrigens nur die VORletzten Videos.
Das, was ganz zum Schluss kommt ist immer das Gleiche (In drei verschiedenen Ausführungen)

Ich empfehle den Kauf bei unter 30 euro.
Die epische Story muss man einfach erlebt haben, aber spielerisch wird man hier veräppelt.
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70 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Heavy Rain 2?!, 9. Oktober 2013
Von 
Century - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Beyond: Two Souls - Standard Edition - [PlayStation 3] (Videospiel)
Als begeisterter Spieler von Quantic Dreams-Werken wie etwa "Fahrenheit" oder "Heavy Rain", war ich natürlich unheimlich auf den nächsten Playstation-exklusiven Titel "Beyond: Two Souls" gespannt. Erwartet habe ich persönlich ein ähnliches Werk mit ähnlicher Spielweise, ähnlichem Stil und einer ähnlich packenden Story. Also einen interaktiven Film zum Mitspielen wenn man so will. Und genau das ist "Beyond" letzten Endes auch geworden.

Es spielt sich im Grunde wie "Heavy Rain", also nicht sonderlich anspruchsvoll und es fühlt sich auch genau so an. Mit dem linken Stick bewegt man die gute Jodie durch die unterschiedlichen Areale und mit dem rechten Stick führt man Angriffe in Zeitlupe aus oder interagiert mit Objekten. Jedoch tut man all dies nur dann, wenn einen das Spiel auch lässt, und das ist nicht sonderlich oft der Fall. Heißt: kann man beispielsweise eine Tür öffnen, ist diese mit einem weißen Punkt markiert. Kann man auf einen Monitor schauen, ist dieser mit einem weißen Punkt markiert. Sind Tür oder Monitor nicht markiert, ist auch keine Interaktion möglich. Das wird im gesamten Spiel so gehandhabt. Mal eben an einen Schrank gehen und ein Türchen öffnen...is also nich. Und auch sonst ist das Steuerungskonzept quasi exakt das gleiche wie bei "Heavy Rain", nur eben weniger von allem. Man sollte in das Wort Steuerung im Falle von "Beyond" also nicht zu viel interpretieren. Mal muss man eine Tastenfolge abarbeiten um anschließend eine Wand entlang zu klettern, oder aber man muss eine gewisse Pfeilkombination runter tippen, um Jodie gut beim Tanzen aussehen zu lassen. Oder man schüttelt mal eben den Controller wie verrückt, um die Hauptcharakterin aus einer misslichen Lage zu befreien. Hier lassen sich etliche Parallelen zum indirekten Vorgänger ziehen. Schnelle Quicktime-Events, wo also Reaktion gefordert ist, sind in "Beyond" ehr rar gesäht. Alles in allem ist die Steuerung also wie bereits erwähnt, nicht wirklich anspruchsvoll und sie dient im Grunde auch nur einem Zweck, die Story nicht gänzlich als Zuschauer zu erleben. Das dürfte sicherlich nicht jedermanns Geschmack treffen und selbst eingefleischte "Heavy Rain"-Fans könnten sich häufig etwas unterfordert fühlen.

Ein klein wenig abwechslungsreicher wird’s, wenn man in die Haut von Aiden, also das Wesen welches Jodie umgibt, schlüpft. Aiden steuert man nämlich völlig frei aus der Ego-Perspektive und man kann sich so nach Lust und Laune durch die Szenerie, jedoch nie zu weit von Jodie entfernt, bewegen (sobald man sich in die recht hakelige Steuerung rein gefunden hat). Da Aiden nicht aus Fleisch und Blut besteht, kann man unter anderem durch (vorgegebene) Wände oder Türen gleiten und sich so zu versperrten Bereichen Zugang verschaffen. Im Kern besteht die Aufgabe von Aiden jedoch darin, Jodie bei ihren Manövern etc. zu unterstützen. Beispielsweise bei der Flucht vor der Polizei, in dem man (markierte) Autos durch die Gegend schleudert oder Besitz von einem (markierten) Uniformierten ergreift um anschließend auf dessen Kollegen zu ballern. Aiden verfügt unter anderem nämlich über telekinetische Fähigkeiten. So muss man beispielsweise auch einen (markierten) Kaffeebecher um schmeißen um eine Wache abzulenken oder unfreundlichen Partygästen ein wenig das Fürchten lehren. Hier ist "Beyond" vollgepackt mit Möglichkeiten die für ordentlich (lineare) Abwechslung sorgen und das ganze ein klein wenig Spielenswerter machen. Doch sollte man auch hier keine gameplayischen Wunder erwarten, denn nach wie vor gilt auch bei Aiden`s- Spielweise: Nur mit Punkten-markierte-Objekte sind interessant und das ist schon arg schade, denn dynamische Momente sucht man hier weit und breit vergebens. Etwas mehr spielerische Freiheit wäre auf jeden Fall nicht verkehrt gewesen. Als besonders störend empfand ich übrigens, das man nicht einmal sämtliche Bereiche nach Lust und Laune erkunden kann. Als man beispielsweise mit der jungen Jodie in ihrem Elternhaus unterwegs ist, wollte ich gerne mal nach draußen spazieren oder die Garage erkunden...was aber schlicht nicht möglich war. Erst als das Drehbuch es vor sah, das Jodie eine Flasche mit Öl für ihre Mutter aus der Garage holen soll, durfte man jene auch betreten. An diesen Stellen ist mir das Ganze dann doch zu Geradlinig und hier merkt man dann auch immer, das die spielerische Freiheit in diesem Game quasi gen Null geht. Das gleiche gilt in einer Szene, in der man zum Beispiel auf einem dünnen Stahlgerüst entlang muss. Hier geht Jodie beispielsweise partou nur in eine Richtung (also nach Vorn in Richtung gescriptete Handlung), egal wohin man den Stick bewegt.

Optisch macht "Beyond" dagegen einen recht guten Eindruck. Besonders das Motion Capturing ist wirklich erstklassig geworden und Allen Page bzw. Willam Defoe sehen tatsächlich aus wie im wahren Leben. Jedoch hätte diese enorme Technik in meinen Augen auf den Next-Gen-Konsolen deutlich mehr Sinn gemacht, denn abgesehen von der Echtheit der Gesichter, kann der Rest nicht unbedingt dieses Niveau halten. Die Animationen der Gesichtszüge beispielsweise sind schon recht hölzern und beißen sich immer wieder mit den realistischen Abbildern. Nichts desto trotz ist "Beyond" ein unglaublich hübsches Werk.

Die größte Stärke von Quantic Drams neuster Arbeit liegt wie immer jedoch ganz klar in der Story, welche im Falle von "Beyond" bis auf ein paar Längen und einigen nicht unbedingt nachvollziebaren Abweichungen wieder einmal Filmreif inszeniert ist und hochwertig erzählt wird. Der Kniff mit den Zeitsprüngen, also das man Jodie sowohl in Kindheitstagen als auch im erwachsenen Alter begleitet, ist wirklich toll und bietet dem entsprechend viele Facetten und reichlich Abwechslung in der Charaktergestaltung und Entwicklung. Die Kehrseite der Medaile ist allerdings, das eine richtige, zusammenhängende Spannungskurve weit und breit fehlt. Auf jeden Fall merkt man hier immer wieder, worauf die Entwickler den Fokus gelegt haben. Von der Stimmung her erinnerte mich "Beyond" übrigens häufig immer wieder an "Fahrenheit".

Die deutsche Synchronisation ist dagegen lediglich Mittelprächtig. Dafoe`s Charakter beispielsweise ist zwar durch seine original Besetzung selbstredend erstklassig und authentisch, allerdings wirken vor allem die vielen Nebencharaktere häufig unpassend und vor allem total überzogen synchronisiert. Ebenfalls durchschnittlich ist die Vertonung, denn stellenweise sind die Stimmen viel zu laut. Und auch die Kameraführung ist des öfteren, besonders in hektischen Situationen, ehr suboptimal, da viel zu nah am Charakter respektive Geschehen.

FAZIT:
Alles in allem ist "Beyond: Two Souls" ein recht packender Trip der Erzählerisch wie schon "Heavy Rain" ganz weit oben mitspielt, wobei mir "Heavy Rain" Storytechnisch noch um einiges besser gefiel. Das "Gameplay" welches quasi gar nicht vorhanden ist, ist sicherlich Geschmackssache und wenn man nicht gerade ein Fan davon ist, sämtliche Aktionen via Tasteneinblendungen vorgekaut zu bekommen und alles nur im "vorbei-gehen" und nach Drehbuch zu spielen, wird man sicherlich auch nur wenig Spaß mit "Beyond" haben. Steht man jedoch auf diesen filmischen Spielstil in dem mehr Film als Gameplay an der Tagesordnung steht und in welchem man hier und da die Handlung ein wenig umgestalten kann, oder hat man einfach nur mal wieder Lust auf etwas Anderes, ist man in diesem Game an genau der richtigen Adresse. Ist das hier also ein "Heavy Rain 2" nur in anderem Gewand? Meine Meinung: Jaein. Es fühlt sich im Grunde genau so an, das Gameplay geht in die gleiche, jedoch weniger fordernde Richtung, das Design ähnelt ebenfalls sehr stark, die filmische Inszenierung ist auf ähnlich hohem Niveau und die Charaktere erreichen eine ähnliche Tiefe wie im "Vorgänger". Was "Beyond" neben der packenden Spannungskurve jedoch ganz klar noch fehlt ist die spielerische Freiheit und die damit einhergehenden Konsequenzen die "Heavy Rain" bot. Denn stellenweise verläuft Jodies-Ausflug dann doch zu sehr auf Schienen und stellenweise bietet "Beyond" dann doch viel zu wenig Gameplay, was den Spielspaß hin und wieder um einiges trüben kann. Macht ganz knappe 4 Sterne!
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37 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beyond, 10. Oktober 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Beyond: Two Souls - Standard Edition - [PlayStation 3] (Videospiel)
Ich besitze das Spiel seit Montag und habe es nun nach ca. 10 Stunden durch. Ich war drauf und dran es gleich noch einmal zu beginnen, werde jetzt aber erst ein wenig Zeit vergehen lassen. Über die Story muss ich nicht viel erzählen, da ausreichend Informationen hierfür zur Verfügung stehen. Dennoch möchte ich meine Meinung zu diesem "Game" mitteilen, da es meiner Meinung nach von vielen Leuten nicht die Wertschätzung bekommt, die es verdient.

Positiv:
- Die Inszenierung ist 1a. Der Kniff ein Videospiel mit Motion Capturing Performance zu kreieren, ist wunderbar gelungen. Ellen Page und Willem Dafoe machen ihre Sache erwartungsgemäß überzeugend, doch auch die Nebencharaktere sind sehr gut besetzt. Ich habe es in Originalsprache gespielt und kann daher nichts zur deutschen Synchro sagen, man kann aber problemlos alles verstehen, wobei die Emotionen teilweise gruselig realistisch rübergekommen sind. Die Musik und die Sounds an sich sind sehr gut abgemischt und passen super in das Gesamtgeschehen, ein paar Ruckler und Aussetzer mal herausgenommen. Im Großen und Ganzen ein spannendes Stück Hollywood was einem hier präsentiert wird.

- Die Grafik ist gut bis sehr gut, teilweise etwas schwammig und selten teleportieren sich Charaktere kurzzeitig auch einfach mal weg...

- Die Story ist teilweise etwas abgedreht, so wie es auch schon in Fahrenheit der Fall war, ist aber so konsequent durchgezogen, dass man sich nur darüber beschweren kann, wenn einem das Genre generell nicht liegt.

- Quicktime Events sind gut eingesetzt, ich persönlich bin eigentlich kein Fan davon, zu diesem Spiel gehört es aber nun mal dazu und war bis auf wenige Punkte auch gut eingesetzt. Sehr stark waren die Kampfszenen, da hier immer genau auf Jodie geachtet werden musste um einen Kampf fehlerlos zu überstehen, was nicht immer so einfach war. Letzten Endes ändert es aber auch nicht wahnsinnig viel, wenn man die Kampfszenen nicht perfekt hin bekommt.

Negatives:

- Die Steuerung ist leider sehr unausgereift und unpräzise. Da hätte man noch einiges besser machen können, hat das gesamte Geld aber wohl eher in die schauspielerische Leistung und die Grafik als in ein Game an sich gesteckt. Die langen Ladezeiten sind leider auch etwas nervig gewesen.

- Die Spielzeit ist leider doch sehr kurz, was bei heutigen Spielen leider meistens der Fall ist. Vielleicht soll es aber auch nur animieren, es noch einmal zu spielen, obwohl dem die Aussage von Cage gegenübersteht, dass er der Meinung sei, man solle es bei einem Durchgang belassen. Dennoch hat mich das Game in seiner Erzählweise und Emotionalität so sehr gepackt, dass ein erneuter Durchgang kurz bevorsteht.

- Die groß angekündigten Auswirkungen sind ein Witz... Es hat mich ein wenig an das Ende von Deus Ex oder Mass Effect 3 erinnert, nur das hier keine Knöpfe zu drücken waren. Da kann man Interessierte Leute auch mal schön in die Irre führen, wenn man von 23 verschiedenen Ende spricht, die sich meist aber nur in ungefähr 2 sek Filmsequenz unterscheiden (Habe mich über die anderen Enden informiert. ;) ). Es scheint irgendwie so, dass Spiele, die große Handlungsfreiheit ankündigen, es in letzter Zeit nicht wirklich schaffen, diese auch wirklich einzuhalten, zumindest für uns Gamer dann auch zufriedenstellend.

- Zu guter letzt noch zum Schwierigkeitsgrad. Wie einer meiner Vorposter schon schrieb, teilt sich der Schwierigkeitsgrad auf in viel zu leicht und zu leicht. Anforderung ist hier eigentlich nicht zu finden, außer man nimmt die unpräzise Steuerung hinzu.

Fazit: Es sieht vielleicht so aus, als würden die negativen Punkte überwiegen, hier bin ich aber nur auf Kleinigkeiten eingegangen, die mich persönlich ein wenig gestört haben. Aber nichtsdestotrotz ist das Spiel in Sachen interaktives Game weit vorne anzusiedeln. Nicht perfekt, aber unterhaltsam und spannend und ab einem gewissen Punkt tat es innerlich weh, wenn man den Controller weglegen musste um auch mal was zwischendurch essen zu können. Zusammengefasst sind das von mir 4/5 Sterne.

PS: Die Bonusinhalte sind sehr interessant und nicht (wie bei HdR) zu lang und lohnen sich wirklich angeschaut zu werden. Die von vielen angesprochene Zensierung finde ich in diesem Fall absolut nicht schlimm oder bevormundend, sie tut dem Spiel nicht weh und man hat keinesfalls das Gefühl ein halbes Spiel oder so zu bekommen.

Ich hoffe, ich konnte helfen, die Entscheidung dieses Spiel zu kaufen (oder eben nicht) zu vereinfachen. Und wenn ihr es kaufen solltet oder schon habt, dann viel Spaß dabei, ich hatte ihn! :)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestes Spiel - Beyond two souls, 20. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Beyond: Two Souls - Standard Edition - [PlayStation 3] (Videospiel)
Beyond two souls ist das beste Spiel das ich bisher gespielt habe
Die Story des Spiels ist so mitreißend das man nicht aufhören möchte zu spielen und auch bei mir manchmal die ein oder andere Träne kullerte ...
Die Steuerung ist sehr simpel
Es gibt wenige kampfszenen und wenn müssen nur schnelle Reaktionen durchgeführt werden
Für Storyorientierte Spieler wie ich ein Paradies

Die Grafik ist unglaublich , in manchen Szenen besteht die Gefahr zu denken man sieht einen Film

Meiner Meinung nach ein Must have für Storyorientierte Spieler !
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut fantastisch, 18. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Beyond: Two Souls - Standard Edition - [PlayStation 3] (Videospiel)
Eine beeindruckende Grafik, die nochmal das letze aus der PS3 holt. Das Spiel ist völlig innovativ. Ein interaktiver Film und dabei ganz großes Kino mit tollen Schauspielern. Einfach etwas was wirklich positiv aus der Masse an Einheitsbrei heraussticht. Klare Kaufempfehlung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Bomben spiel mit rührender geschichte und action geladenen story, 20. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Beyond: Two Souls - Standard Edition - [PlayStation 3] (Videospiel)
Einfach gelungen. beste was sony für PS 3 je raus gebracht hat. Der Vorgänger Heavy Rain war schon gut aber der top alles. Einzige was traurig ist. Die story ist ein bisschen zu kurz.
Ich glaube ich spreche für alle die dieses spiel mögen WIR WOLLEN EINEN ZWEITEN TEIL !!!!!
Quantic Dream ist ein großes lob auszusprechen für so ein gelungenes spiel. Weiter so !!!!
Wir wollen mehr
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großes Interaktives Kino, 3. Dezember 2013
Von 
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Beyond: Two Souls - Standard Edition - [PlayStation 3] (Videospiel)
Ich habe das Spiel vor einer Weile im Laden gekauft und mitlerweile durchgespielt. Daher möchte auch ich meine Eindrücke dazu äußern.

Zunächst mal ist dieses Spiel wohl Geschmacksache und spaltet die Gamerwelt. Entweder man liebt es,oder kann nicht wirklich was damit anfangen.

Worum es beim Spiel geht dürfte mittlerweile klar sein,daher überspringe ich diesen Part und komme gleich zur Sache. Beyond ist eine Spiel ganz im Sinne der Vorläufer Fahrenheit und Heavy Rain,welche mir beide und ganz besonders Heavy Rain gefielen. Beyond baut auf dem selben Schema auf und ist eher ein interaktives Erlebniss bzw Film. Daher sollten Gamer welcher mit diesem Schema nicht vertraut sind lieber Propespielen,während ich denke,daß Liebhaber der Vorläufer ihre Freude mit dem Spiel haben werden. Beyond schafft eine Atmosphäre welche ich bisher kaum bei einem Computer oder Konsolen Titel erlebt habe.

Man erlebt den Lebenslauf von Jodie Holmes. Man erlebt einige heitere aber auch viele tragische und atmosphärisch tiefe Momente,die einen teils auch wirklich zum Nachdenken bringen..Sofern man es zuläßt in diese Welt einzutauchen und eventuell auch Parallelen zum eigenen oder allgemein echten Leben zieht. Die Story ist Spannend und obwohl man zunächst die Lebensabschnitte von Jodie durcheinander spielt ( mal Kind,dann plötzlich wieder erwachsen usw.) setzt sich die Story nach und nach wie ein Puzzle zusammen. Durch verschiedene Tätigkeiten und Auswahlmöglichkeiten ändern sich bestimmte Teile der Story .

Das Spiel ist aber wie bekannt sein dürfte kein Open-World Titel,sondern man folgt strikt der Handlung. Nun aber noch einige Details

Grafik: Diese gehört wohl zum besten was ich je auf Konsolen sah. Die Gesichter sind genial und bringen wirklich jede Emotion sehr glaubwürdig rüber. Auch Hintergründe sind mit viel Liebe zum Detail erstellt. Zb gefiel mir sehr wie authentisch zb nasse Kleidung aussehen. Also Grafisch Top und wohl mitunter das beste auf der PS3

Sound: Auch hier macht Beyond alles richtig. Stimmige Sounduntermalung,realistische Effekte und ausgezeichnete Synchronsprecher .

Steuerung: Im großen und ganzen sehr gut,lediglich ab und zu macht die Kamera es einem schwer die <richtie Richtung oder Aktionsmöglichkeiten zu erkennen. Vieles ist mit Heavy Rain nahezu identisch. Aber in Kampfszenen muß man anhand von Jodies Bewegungsablauf erkennen wohin man den Stick bewegen muß um die korrekte Aktion auszuführen.Klappt soweit sehr gut,aber ab und zu ist nicht ganz klar was man tun soll. Aber generel war ich mit der Steuerung sehr zufrieden.

Atmosphäre: Wie erwähnt Super. Abgesehen von last of us und walking dead fallen mir geradr keine Spiele ein die mich atmosphärisch so packten. Emotionen ,Schicksalschläge,Freude usw werden sehr gut auf den Spieler übertragen.

Story/ Umfang: Die Story gefiel mir gut und war spannend inszeniert. Nach und nach fügt sich das puzzle zusammen. <Man möchte schlicht wissen wie es weitergeht. Vom Umfang her naja,hättr mir doch gewünscht,daß es noch etwas länger geht.Hatte die Story nach ca 4 Tagen zum ersten mal durch. Anhand verschiedener Asuwahlmöglichkeiten hat das Game aber einen klaren Wiederspielwert.

Spieltiefe: Der große Kritikpunkt vieler Gamer. Tatsächlich meine ich,daß man da in Heavy Rain mehr Aktionsmöglichkeiten hat. Oft fühlt man sich eben doch zu sehr an "der Leine geführt" Etwas mehr Freiheit in den Sequenzen hätte ich mir gewünscht. Eventuell wird das bei zukünftigen Titeln berücksichtigt.Ansonsten hat das Spiel verschiedene Facetten. Alltagssituationen,Actionsequenzen welche man spielt.

Fazit: Trotz einiger Kritikpunkte beim Umfang und Spieltiefe bleibt Beyond für mich eines der Highlights auf der Ps3. Beyond ist eben eine andere Spieleerfahrung die ich genau wie bei den Vorläufern als erfrischend und motivierend empfinde. Der Schwerpunkt liegt eben auf der Story und der Atmosphäre welche dem Spieler geboten wird. Ich möchte aber nicht den Eindruck erwecken,daß man gar nichts spielt. Beyond macht auch abgesehen von der top Atmoshphäre großen Spaß und man wird auch öfters vor moralische Entscheidungen gestellt. Also wer sich darauf einlassen möchte und mal was anderes will als den gewöhnlichen Spiele-Eineitsbrei wird hier mit einem sehr motivierenden ,spannenden und technisch top umgesetzen Spieletitel belohnt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen David Cage du Genie!!!, 4. Dezember 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Beyond: Two Souls - Standard Edition - [PlayStation 3] (Videospiel)
Also das Spiel hat mich umgehauen!!! Genauso wie Heavy Rain!!! Bloß auf eine andere Art und Weiße.

Ich finde das GUT das es solche Spiele gibt, wie Fahrenheit, Heavy Rain und Beyond. Wenn es nämlich nur COD und Battlefield und Fifa geben würde dann würde meiner Meinung nach, die KUNST vom VIDEO SPIEL aussterben!

Versteht mich nicht falsch ich spiele auch gerne COD oder Fifa, das hat durchaus seinen Reiz und Spaß.
Aber solche Spiele wie Beyond fesseln mich vorm Bildschirm und ich möchte am liebsten nie wieder aufhören.

Das Spiel hat mich zum Ende hin noch mehr gefesselt als schon zu vor! Und das was das Spiel einem sagen möchte finde ich auch gut. Mich stört auch gar nicht das es nicht mehr so viele Möglichkeiten und Spiel Enden gibt wie bei Heavy Rain, das Spiel packt einen auf eine Art die man wenn man jemanden davon erzählen will nicht so richtig erklären kann.

Ich kann es jedem empfehlen der sich auf sowas einlassen kann, der mitfühlen kann, der Spannung im SPIEL/FILM erleben mag, verschiedenste Emotionen miterleben will und sich wie ich auch mal komplett mitreißen lassen kann.

Absolutes MUSS für JEDEN der eine PS3 besitzt. (Finde Ich)
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Beyond: Two Souls - Standard Edition - [PlayStation 3]
Beyond: Two Souls - Standard Edition - [PlayStation 3] von Sony Computer Entertainment (PlayStation 3)
EUR 29,95
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