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286 von 298 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hobbyfotografin ist endlich glücklich mit Ihrer Wahl (60D vs. 7D vs. 650D)
Endlich, endlich!!!! Endlich habe ich sie gefunden: MEINE Kamera :-)

Ich habe wirklich monatelang gesucht und ausprobiert. Ich habe eine EOS-Ausrüstung aus dem Jahr 2004/2005. Eine 20D und zahlreiche, auch wirklich gute Objektive und mehrere gute Blitze. Davor hatte ich eine analoge EOS 5. Ich bin also was Spiegelreflexkameras angeht nicht vollkommener...
Vor 20 Monaten von Happy veröffentlicht

versus
154 von 214 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Canon EOS650D vs. Sony SLT a57
Bei der Suche nach einer guten Einsteiger-Spiegelreflexkamera wird man sich früher oder später u.a. die Sony a57 und die Canon EOS 650D anschauen. Daher hier ein kleiner Vergleich dieser beiden aktuellen Modelle:

Bildqualität:
Beide haben (glücklicherweise) eine moderate aber mehr als ausreichende Auflösung von 16 MP (Sony a57)...
Vor 23 Monaten von Matze veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fotografieren leicht gemacht!, 26. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 650D SLR Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touch-Display, Full HD) Kit inkl. EF-S 18-55 IS II Objektiv schwarz (Elektronik)
Vor einem Jahr habe ich mir die Canon 650d zu Weihnachten geschenkt. Sie ist überaus einfach zu bedienen und die Fotos werden wirklich sehr gut. Inzwischen sind noch einige Objektive dazu gekommen, obwohl ich eigentlich hauptsächlich mit dem 18-55 IS II fotografiere. Selbst bei schummrigen Licht macht sie ohne Blitz sehr gute Fotos, vorausgesetzt man fängt das vorhandene Licht richtig ein. Kaufkriterium war einfache Bedienbarkeit, nicht zu schwer und natürlich gute Fotos. Das alles erfüllt sie und ich bin mehr als zufrieden! Ich fotografiere hauptsächlich Architektur innen und außen, Landschaften, Schnappschüsse von Kindern & Tieren. Die vielen Voreinstellungen, die man auswählen kann helfen natürlich einem Anfänger enorm. Videofilme drehe ich nicht mit ihr, dafür habe ich eine Digicam, dazu kann ich also nichts sagen. Für meine Zwecke ist sie optimal und für Fotos kann ich sie nur weiterempfehlen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erst war ich ja skeptisch..., 10. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
... ob das mit dem Touchscreen im Außeneinsatz praktikabel ist. Isses aber. Ich nutze die Kamera zu 99% zum filmen und bin fast rundrum zu frieden. Nur fast, weil man die Canon-typischen Moiré und Aliasing Probleme nicht wegreden kann und mir das durch ISO und/oder Kompression bedingte Farbrauschen - Achtung: rein subjektiv ohne Beweise - teils doch heftig vorkommt. Zumindest verglichen mit meiner Sony RX100 unter vergleichbaren Bedingungen. Dafür sind die Farben wunderbar und die Usability ist ebenso einwandfrei. Jetzt hätte ich allerdings doch gerne eine passende Display Lupe für das Schwenkdisplay (falls da irgendwer gute Tipps hat...), da man bei unglücklichen Lichtverhältnissen halt doch fast nix mehr auf dem Monitor erkennen kann.
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27 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erster Tag und zufrieden bis auf, 30. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 650D SLR Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touch-Display, Full HD) Kit inkl. EF-S 18-55 IS II Objektiv schwarz (Elektronik)
Da ich das KIT mit dem Objektiv EF-S 18-55 IS II erworben habe, bewerte ich in meiner Rezension beides. Hauptaugenmerk werde ich aber auf die Kamera legen.

Bisher hatte ich die Canon EOS 400d und war damit zufrieden, bis auf das Bildrauschen bei Dämmerung, dem schlechten Automodus (Urlaubsfotos wenns schnell gehen soll/muss) und dem Sport-Automodus wo er bei einer Belichtungszeit von 1/100-1/200 bleibt. Total unscharf.
Die 650d ist hier um Welten besser! Auch bei Dämmerung und schlechten Lichtverhälltnissen super Bilder mit wenig Rauschen. Der Autofokus erkennt auch perfekt die Gesichter und fokusiert diese an, sowohl bei Bildern, als auch bei Videos.
Auf DIN A3+ ausgedruckte Bilder sehen gestochen scharf aus und es ist jede Kontur zu erkennen (RAW Bild ausgedruckt mit 16Bit/Farbkanal).

Nach den ersten Testfotos war ich auch überrascht: Sehr gute Bilder ohne Stativ bei Dämmerung im Nachtmodus. Hier werden 4 Bilder schnell hintereinander gemacht und zu einem Zusammengefügt. Eingestellt hat der Automodus eine ISO von 800 bei einer Belichtungszeit von 1/60. Trotz dieser langen Belichtungszeit kein "Verwaschen" der Bilder und kaum Rauschen bemerkbar. Beim Tageslicht kommt die Kamera ebenfalls auf Topqualität. ISO 100 bei 1/160 und gestochen scharf. Die Konturen, der Kontrast alles Top!
Stellt man die Kamera auf Manuell sind auch super Langbelichtungsfotos drin. Belichtungszeit (auf Stativ) 10sec bei ISO 400. Kein sichtliches Rauschen, schöne Lichtreflektionen im Wasser von Laternen und genaue Details.

Der Autofokus ist auch fast perfekt. Mit dem Touchdisplay kann ich Gegenstände anvisieren, welche auch prompt fokusiert und auch verfolgt werden. Ist im Bild ein Gesicht zu erkennen, wird der Fokus sofort auf dieses Gesicht gerichtet - ebenfalls verfolgt. Diese Funktion kann natürlich auch abgeschalten werden. Fast perfekt aber desshalb: Er hat hin und wieder Probleme beim fokusieren bei schweren Lichtverhälltnissen. Ich wollte ein Foto von einer Person im Türramen zum Garten machen. Entweder wurde nicht scharf gestellt, oder Total überbelichtet. Hier sollte manuell eingestellt werden.

Ein weiteres Feature, was mir gut gefällt ist, dass Copyrightdaten einmalig eingerichtet werden und dann in allen EXIF-Headern erscheint. Das erspart einem etwas Arbeit wenn die Bilder weitergegeben oder veröffentlicht werden.

Videos nimmt die Kamera in HD auf und sind auch auf einem 46" sehr detailreich und scharf. Einzige das mitgelieferte Objektiv ist hierfür nicht ganz geeignet, da es etwas langsam und laut ist. Wird ein Video aufgenommen hört man auch die Fokusgeräusche deutlich über die Lautsprecher. Hier ist das 18-135 ETM Objektiv zu empfehlen.

Der Touchscreen ist übrigens was ganz tolles! Einfach anklicken was fokusiert werden soll und fertig. Auch durch die Menüs kommt man so sehr schnell ohne ewig Tasten drücken zu müssen. Wirklich sehr gelungen und einfach zu bedienen.

Schwachpunkte, die ich bis jetzt feststellen konnte:
- GPS Funktion nur über externes Gerät
- Ab und zu Probleme beim fokusieren bei schweren Lichtverhälltnissen (Gegenlicht) und Dämmerung. Leider tritt dies nicht immer auf, so dass es genau nachvolzogen werden kann. Werde es aber genauer beobachten und ggf. hier nachtragen.
- Das im KIT enthaltene Objektiv ist für Videos nicht richtig geeignet (Wer filmen will, bitte den Body und das 18-135mm ETM Objektiv bestellen)

Bilder mit der höchsten Qualitätseinstellung verbrauchen aber auch etwas Speicherplatz:
JPEG: ca. 7MB - 13MB
RAW: ca. 24MB - 29MB
Für Video und maximale Details:
2 Minuten ca. 650 MB im MOV Format.

Fazit von mir: 3,5/5 *

Hier ein wichtiger Nachtrag von mir:
Der Autofokus, den ich als schlecht bewertet habe stimmt nur teils. Diese Kamera hat nur "schlechte" Aufnahmen bei schweren Lichtverhälltnissen und sehr schnellen Bildern, wenn der LiveView verwendet wird (Touchscreen). Wird per Sucher fokusiert sind die Bilder 1A! Selten so gestochen scharfe Bilder beim Reitsport gesehen in der Preisklasse! Nachteil ist natürlich, dass der Touchscreen, welcher wirklich sehr innovativ ist, relativ schlecht beim Fokus funktioniert. Hier ist eindeutig Nachholbedarf!
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18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht immer das Upgrade von der 450D wert., 27. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin seit über drei Jahren stolzer Besitzer einer Canon EOS 450D, dessen Technik nun schon vier Jahre hinter der, der 650D hinterherhinkt. Ich dachte mir also, dass es langsam Zeit für ein Upgrade wäre. Ausschlaggebend für mich war vor allem die miserable High-ISO Leistung der 450D. Da versprach ich mir hier eine deutliche Verbesserung. In meinem Test habe ich folgende signifikante Unterschiede zwischen meiner 450D und der neuen 650D festgestellt:

- Deutlich verbesserter Monitor (höhere Auflösung, schwenkbar)
- Deutlich verbesserter Autofokus (9 Cross-type AF-Punkte statt einem Cross-type und 8 regulären AF-Punkten)
- Video (Ja, das ist ein No-Brainer, da meine 450D kein Video kann ^^)
- 18 statt 12 MP.

Ansonsten habe ich festgestellt, dass der Rest mehr oder weniger gleich geblieben ist. Die Bedienung ist bis auf wenige Ausnahmen zu 99 % identisch, ebenso der Funktionsumfang. Die einzigen zwei Funktionen (neben Video versteht sich), die mir aufgefallen sind, ist ein HDR und ein Hand-held-Nachtaufnahme Modus, wo jeweils mehrere Aufnahmen kombiniert werden, um ein besseres Ergebnis zu liefern. Beide liefern aber natürlich nur JPG-Dateien und sind für mich persönlich uninteressant.

Aber nun zum Wichtigsten, der Bildqualität: Mit schierem Entsetzen saß ich vor meinem Monitor, als ich die RAW-Dateien von 450D und 650D in Lightroom miteinander verglich. Vollkommend überraschend für mich, hatte sich in Sachen Bildqualität, einschließlich der High-ISO Performance, in den vier Jahren, die zwischen diesen Kameras liegen _nichts_ verändert. Im Labor mag man vielleicht den ein oder anderen Unterschied feststellen, bei meinen Probeaufnahmen konnte ich jedoch für die RAW-Dateien keinen Unterschied feststellen (Stativ; Fernauslöser; Identische Einstellungen in beiden Kameras (manuell); 2 Motive mit viel Details, eines im Freien bei gutem Wetter, eines im Innenraum bei mäßiger Beleuchtung). Auch in Sachen Details erhoffte ich mir von der 50% größeren Auflösung der 650D einige Verbesserungen. Auch hier konnte ich aber leider keine Verbesserung feststellen, da sich offenbar die Effekte der Vergrößerung der Auflösung und die Verkleinerung der individuellen Pixelgröße auf dem Sensor vollkommen neutralisieren. Ich habe einige Vergleichsfotos hochladen, um den Effekt zu zeigen.

Die JPG-Dateien der 650D lagen gegenüber denen der 450D jedoch deutlich vorn. Neue Algorithmen und der deutlich schnellere Prozessor waren hier wohl hilfreich. Dennoch liegen die JPG-Dateien der 650D nachwievor Meilen hinter den RAW-Ergebnissen auch der alten 450D.

Fazit: Die Kamera ist, wenn man auf den schwenkbaren Monitor, den verbesserten Autofokus und die Videofunktion verzichten kann, selbst das Upgrade von der 450D nicht wert. In Sachen Software hat Canon einiges nachgelegt, die bloße Sensortechnik hat sich jedoch nicht weiterentwickelt, so dass derjenige, der in RAW schießt und seine Fotos später nachbearbeitet, am Ende hier keine Verbesserung bemerken können wird. Das allein macht die Kamera aber natürlich nicht per se schlechter, daher gibt es trotzdem 4 Sterne, für eine solide Einsteigerkamera, mit der man gute Fotos schießen kann. Für die fehlende technische Weiterentwicklung seitens Canon muss es aber den Stern Abzug geben.

Alternativen: Die 7D und die 60D haben ziemlich genau die gleiche Bildqualität, so wie offenbar alle APS-C Kameras von Canon in den letzten 4 Jahren. Der Unterschied liegt nur in den Funktionen und der Bedienbarkeit. Diese ist bei 60D und 7D deutlich verbessert. Wer also mehr oder weniger die Leistung der 650D haben will, aber trotzdem einen Schritt in Richtung professionelleren Kameras machen will, dem empfele ich die 60D, für die ich mich am Ende auch entschieden habe. Die Leistung ist vergleichbar, sie hat auch einen schwenkbaren Monitor, ist nicht viel schwerer (auf Reisen wichtig), hat dafür aber einen zweiten Monitor und ein zweites Einstellrad - zwei der zahlreichen Funktionen die das Arbeiten mit der Kamera deutlich effizienter gestalten. Der Aufpreis gegenüber der 650D ist auch nicht groß, so dass sich das druchaus lohnt.

Wer wirklich einen Schritt vorwärts in Sachen Bildqualität machen will, kann dann aber leider nur noch zur 5D-Serie greifen, die auf Grund ihres Preises aber für die Wenigsten eine echte Alternative darstellen wird.
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154 von 214 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Canon EOS650D vs. Sony SLT a57, 26. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 650D SLR Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touch-Display, Full HD) Kit inkl. EF-S 18-55 IS II Objektiv schwarz (Elektronik)
Bei der Suche nach einer guten Einsteiger-Spiegelreflexkamera wird man sich früher oder später u.a. die Sony a57 und die Canon EOS 650D anschauen. Daher hier ein kleiner Vergleich dieser beiden aktuellen Modelle:

Bildqualität:
Beide haben (glücklicherweise) eine moderate aber mehr als ausreichende Auflösung von 16 MP (Sony a57) bzw. 18 MP (Canon EOS 650D). In Sachen Kontrastumfang/Dynamikbereich ist die Sony etwas besser.

Live-View (d.h. man kann auch das Display als Sucher benutzen, also wie bei einer Kompaktkamera/Handy):
Dank „hybrid-autofokus“ und neuen STM-Objektiven ist der Autofokus der 650D zumindest schneller als die 600D (welche allerdings auch extrem langsam war!).
Von der Performance der a57 ist das allerdings noch weit entfernt. Denn durch den transparenten Spiegel der a57 steht der schnelle Phasenverschiebungs-Autofokus (inkl. Nachführ-AF) auch im LiveView zur Verfügung. Das geht bei der EOS beides nur im Sucherbetrieb.
Im Sucherbetrieb wiederum muss man bei der EOS auf Gesichtserkennung, Video-Aufnahme, Bild-Wiedergabe etc verzichten. Das geht dort nur im LiveView. Bei der Sony geht alles in allen Betriebsarten.
Wer also gerne mal das Display als Sucher benutzt (z.B. für ungewöhnliche Perspektiven, über Kopf etc, schließlich ist das Display bei beiden klappbar und gut aufgelöst), ist mit der Sony wesentlich besser bedient, da die Funktionalität und Bedienung hier völlig identisch ist, egal ob man durch den Sucher oder auf das Display schaut. Die Umschaltung funktioniert sogar automatisch wenn man sich dem Sucher nähert. Besser geht es nicht.

Autofokus:
Sucher-Modus:
Die EOS hat 9 AF-Felder, davon alle Kreuzsensoren.
Die a57 15 AF-Felder, davon 3 Kreuzsensoren, plus Gesichtserkennung, plus Motiv-Verfolgung
Live-View:
Wie schon beschrieben ist das AF-System der EOS hier sehr eingeschränkt und langsam.
Bei der Sony steht das o.g. volle AF-System zur Verfügung.

Bewegte Motive:
Sony prahlt mit 10 Bildern/sec bei voller Auflösung.
Allerdings sind die Einstellmöglichkeiten hier sehr eingeschränkt da es sich um ein spezielles Programm handelt. Voll manuell beinflussbar ist der 6 Bilder/sec - Modus.
Zusätzlich zum herkömmlichen Nachführ-AF gibt es noch eine Motiv-Verfolgung. Hier wird ein Motiv „ausgewählt“ und die Kamera verfolgt dieses Motiv anhand von Farbe/Kontrast. Das hilft um Fehlfokussierung (wenn das Motiv kurz verdeckt oder aus dem Bild war) zu vermeiden.
Die 650D schafft 5 Bilder/sec, allerdings nur im Sucherbetrieb und ohne eine Motiv-Verfolgung.

Video:
Wie oben schon erwähnt kann die a57 auch im Sucherbetrieb filmen, nett wenn man große schwere Objektive drauf hat, hält sich einfach besser.
Auch hier hat die a57 den vollen AF zur Verfügung, die EOS 650D hat mit dem hybriden AF hier aufgeholt, wenngleich nicht so flott wie die a57.
Zu den anderen Features bei Video kann ich nichts sagen da ich das nur selten nutze.

Bildstabilisator:
Die a57 hat den Stabilisator in der Kamera, die EOS im Objektiv.
Hat beides seine Vor- und Nachteile:
Bei dem eingebauten Stabi werden alle Objektive, also auch Festbrennweiten die meist keinen eingebauten Stabi haben, stabilisiert.
Nachteil ist aber das er erst beim Auslösen wirkt und noch nicht während man durch den Sucher schaut. Bei hohen Brennweiten kann es also zittriger werden.

Zubehör:
Für kein System gibt es so viel Objektive u.a. Zubehör wie für Canon.
Hier gibt es sicherlich keinerlei Mangel, wobei auch das Sony-System inzwischen sehr umfangreich ist. Die meisten Objektive von Sigma und Tamron sind ebenfalls als Canon EF und Sony A Bajonett erhältlich.

Bedienung
Das 650D Display ist ein Touchscreen, Einstellungen können also direkt dort vorgenommen werden.. Gut für Einsteiger die es von ihrem Smartphone so gewohnt sind bzw. wenn man die Kamera nicht so häufig benutzt und die Position der Knöpfe nicht mehr ganz im Kopf hat.
Die a57 hat kein Touchscreen. Konzept ist hier, das man alle wichtigen Einstellungen rechts und links vom Bild sieht und mit der Fn Taste auch genau dort die Optionen dazu aufruft. Das ist gut gemacht. Zusätzlich gibt es natürlich - wie bei der EOS auch - direkte Tasten für die wichtigsten Funktionen, denn kein Menü und kein Touchscreen ist so schnell zu bedienen (und das ist oft wichtig) wie eine direkte Taste. Bei der a57 kann man die Funktion einiger Tasten umbelegen damit die für den Benutzer häufig genutzten Funktionen immer in Reichweite sind.

Motivprogramme
Beide Kameras haben Einsteiger-gerechte Motivprogramme (Landschaft, Porträt, Nachtporträt etc), die Sony geht noch einen Schritt weiter und wählt auch schon das richtige Programm aus (da die Kamera durch den transparenten Spiegel ja bereits das Bild sieht und die Szene entsprechend analysieren kann).
Tolles Motivprogramm der a57: Schwenkpanorama. Hier hält man den Auslöser gedrückt und schwenkt die Kamera dabei um ein Panorama aufzunehemen. Die vielen Einzelbilder werden direkt in der Kamera zusammengesetzt. Wenn nicht gerade bewegte Motive dabei sind funktioniert das sehr gut. (Geht auch Quer/Hochkant um große Gebäude draufzubekommen aber das war bei mir nicht sehr erfolgreich.)

HDR
Mit der 650D hat nun auch Canon eine integrierte HDR-Funktion. Allerdings kann man hier weder die Stärke einstellen, noch wird erkannt wann ein HDR-Aufnahme ratsam wäre.
Bei der Sony geht beides.

Sucher:
Konzeptbedingt hat die a57 einen elektronischen Sucher (EVF), die 650D einen optischen (OVF).
Der OVF ist natürlich in Sachen Auflösung und Geschwindigkeit unübertroffen da es einfach nichts Schnelleres und direkteres gibt als direkt (über den Spiegel) auf’s Motiv zu schauen.
Der EVF der a57 ist in Sachen Geschwindigkeit und Auflösung zwar auf sehr hohem Niveau, sowie größer und heller als der OVF der 650D, aber längst nicht so Kontrast- und Detailreich wie der OLED-Sucher in der Sony a65 (wenngleich etwas besser als der der a55).
Konsequenterweise kann man ihn nicht nur als Sucher verwenden sondern auch zur Wiedergabe der Bilder, d.h. man muss nicht immer die Kamera runternehmen um das Bild zu betrachten. Auch in heller Umgebung hilfreich um ein Bild mal ohne Fremdlicht zu betrachten.
Außerdem sieht man das Bild schon im Vorfeld mit der gewählten Belichtung, Weissabgleich etc.
Misst man also per Sport-Messung einen bestimmten Punkt an, wird das Bild sofort entsprechend dargestellt wie es auch belichtet würde.
Auch kann man im EVF natürlich viel mehr Informationen einblenden, muss also nicht zwischendurch auf das Display schauen etc.
Diese Flexibilität hat man mit einem OVF natürlich nicht, dafür gibt ein OVF das „direktere“ Gefühl, ein EVF ist eher schon eine Vorschau auf das endgültige Foto da die gewählten Einstellungen berücksichtigt werden.
Der Umstieg vom OVF auf einen EVF war für mich kein Problem, da ich die Vorteile schnell lieben gelernt habe; aber ein OLED-basierter Sucher (wie bei der a65) steht auf der Wunschliste für eine irgendwann kommende a58 (?) ganz weit oben...

Objektiv-Korrekturen
Sowohl a57 als auch 650D korrigieren Vignettierung und chromatische Aberration Kameraintern (für JPG-Ausgabe). Die a57 korrigiert zusätzlich auch Verzeichnung. Warum das standardmässig ausgeschaltet ist mir allerdings schleierhaft, funktioniert nämlich dezent und gut. Sofern man nicht ohnehin mit RAW arbeitet ist das durchaus ein Argument auch Originalobjektive zu kaufen, denn in der Kamera-internen Objektivdatenbank sind natürlich jeweils nur die herstellereigenen Objektive hinterlegt.

Sonstiges:
Die Sony hat noch ein paar Gimmicks die für Einsteiger vielleicht ganz nett sind (autom. Portrait-Zuschnitt, 3D-Panorama...) aber eins ist doch auch für fortgeschrittene brauchbar:
Beim manuellen Fokussieren können die scharfen Bereiche farbig markiert werden. Das hilft um z.B. bei Makroaufnahmen die scharfen Bereiche deutlicher zu sehen. Die „Fokuslupe“ gibt es natürlich weiterhin.

Fazit:
Ich kann sehr gut nachvollziehen das EISA die a57 zur „besten DSLR 2012/2013“ gekürt hat und sie in der „Chip-Bestenliste Kategorie DSLR <1000 €“ unangefochten auf Platz 1 steht (EOS: Platz 9) und auch der „Gold Award“ von dpreview (EOS: Silver) geht voll in Ordnung.

Klar kann man mit der 650D hervorragende Bilder machen, aber wenn man nicht gerade einen Schrank voll alter EOS-Objektive hat, halte ich die a57 für die bessere Wahl.
Übrigens:
Wer mit dem elektr. Sucher nicht „warm wird“, sollte mal einen Blick durch den Sucher der a65 werfen...

Bliebe noch die Frage nach den Sternen:
3 wäre Mitte, aber ist die 650D verglichen mit den aktuellen Modellen von Sony, Nikon, Pentax, Lumix noch Mitte? Eigentlich eher drunter. Egal, ich geb 3 Sterne an die 650D.

Und noch ein Wort zu Objektiven:
Ich find es immer wieder frustrierend wie viele Leute mit Ihrem 18-55mm Kit-Objektiv rumlaufen. Hey, das macht doch keinen Sinn. Nehmt zumindest ein 18-135mm (gibt’s von Canon und Sony gleichermaßen), das ist ein gutes Universal-Zoom und dann kann man ja bei Bedarf weitersehen...
Bei der 650D aber unbedingt das neue STM-Modell nehmen !
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Kamera!, 13. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin kein Technikfreak, darum überlasse ich alle technischen Angaben lieber jenen, die sich damit besser auskennen. Ich kann nur über meine persönlichen Erfahrungen berichten und die sind schlichtweg positiv. Die Qualität der Bilder ist beeindruckend, die Handhabung im Automatik-Modus einfach (selbst für mich als Anfängerin), die Kamera liegt gut in der Hand und ist nicht zu schwer, das Objektiv ist für meinen Bedarf mehr als ausreichend und wenn man sich ein bisschen mit dem Benutzerhandbuch beschäftigt, entdeckt man viele hilfreiche Funktionen. Der Akku hält für mein Empfinden nicht besonders lang, aber das ist für mich auch der einzige Negativpunkt, der mir auf die Schnelle einfällt... Die automatische Motiverkennung erleichtert vieles, das Scharfstellen funktioniert wirklich lautlos, auch die Videos sind von bestechender Qualität. Ich hatte mich vor dem Kauf intensiv mit den Amazon-Kundenbewertungen und Artikeln in Fachzeitschriften auseinandergesetzt, meine Erwartungen und Ansprüche an eine Kamera sondiert und entschied mich letztlich für diese Canon: Ich wurde nicht enttäuscht, ich würde die Kamera sofort wieder kaufen!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolle Bildqualität, intuitive Bedienung, 2. Januar 2013
Von 
Kai M. (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 650D SLR Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touch-Display, Full HD) Kit inkl. EF-S 18-55 IS II Objektiv schwarz (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Nachdem ich lange Zeit mit der 7D fotografiert habe ist jetzt die 650D im Haus.
Die 7D habe ich im Frühsommer 2012 verkauft weil ich a) sicher war, dass ein neues
Modell kommt (denkste) und b) weil ich beim Videodreh endlich den AF nutzen wollte, was mit der 7D nicht möglich ist (bzw. war, ich weiß nicht, ob dies durch ein FW-Update inzwischen möglich ist).

Auf dem Papier war ich bzgl. der Eigenschaften den 650D zunächst sehr zwiegespalten:
Eine DSLR mit Touchscreen? So ein Quatsch.

Heute muss ich sagen: der Touchscreen ist eine sinnvolle Ergänzung, den er funktioniert wirklich sehr gut und ermöglicht es, Einstellungen schnell, präzise und ohne langes Herumgefummel vorzunehmen.

Die Verarbeitungsqualität der 650D ist, wie von Canon üblich, sehr gut. Das hier quasi nur Kunststoff verbaut wurde ist dem Preis geschuldet und für mich völlig okay. Schließlich ist die Kamera nicht für den professionellen Einsatz konzipiert. Alle Tasten sind gut erreichbar und quasi selbsterklärend. Für einen Canon-erfahrenen Nutzer ist natürlich auch das Menü nicht neu, für Neueinsteiger schnell zu begreifen.

„Eigentlich“ eine gute Sache ist das Klappdisplay. Die Einschränkung: mit dem Live view Modus ist es unmöglich schnelle Schnappschüsse zu machen. Die Kamera braucht ca. 1 Sekunde zum Scharfstellen. Somit ist der LV-Modus für mich nur zu gebrauchen, wenn ich Landschaften aufnehme oder Nachtaufnahmen mache. Dann allerdings ist er prima - und dann kommt auch das Klappdisplay so richtig gut zur Geltung.

In schwachem Licht ist der Fokus der Kamera so manches mal schlecht und liegt ziemlich oft daneben. Merkwürdig, bei der 7D klappte das besser.

Das Kitobjektiv ist, wie in dieser Preisklasse üblich, ziemlich schlicht verarbeitet, mit Kunststoffbajonett und von der Abbildungsleistung okay. Ich habe noch einige Festbrennweiten im Schrank - hiermit kommt die Qualität der 650D erst richtig zur Geltung. Hier mein Tipp: 50mm 1.4 und 85mm 1.8 - damit kann man hervorragende Portraits erstellen.

Zwingend notwendig zur Ergänzung dieses Paketes ist in meinen Augen ein vernünftiger externer Blitz - ich habe gute Erfahrungen mit Metz gemacht, die teuren Canon Blitze müssen es nicht unbedingt sein.

Eine tolle Kamera mit intuitiver Bedienung, guter Verarbeitung und leichten Schwächen beim Fokus (schlechtes Licht) sowie im Liveview-Modus.

Gute 4*
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Canon bewegt!, 5. Oktober 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Hallo zusammen,

ich bin seit der ersten digitalen Spiegelreflex - der EOS 300D - ein treuer Begleiter. Ich habe meine 60D verkauft und mir die 650D zugelegt und bin - nach erstem Eindruck - wirklich sehr zufrieden.

Auch wenn ich die 650D nicht mit der 60D direkt vergleichen möchte (mit der 60D war ich vollstens zufrieden und sie ist natürlich nicht nur teurer sondern auch besser), so möchte ich die Beweggründe für den Wechsel kurz darlegen:

Auf den Punkt gebracht: kleiner - leichter - günstiger - moderner!
Da ich viel auf Reisen bin, muss ich immer viel Gewicht mitschleppen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass ich im wesentlichen dann doch nur mit der Kamera und einem Reisezoom unterwegs bin (15-85mm) und das Tele meist ungenutzt mitschleppe.
Hier ist die 650D mit dem 18-135mm mein zukünftiger idealer Begleiter mit dergleichen Bildqualität wie die 60D
Ausserdem begeistert bin ich
+ von der schnellen Touch-Bedienung
+ der neuen Belichtungsfunktionen (Nightshot und HDR) was "auf die Schnelle" recht gute Ergebnisse bringt. Die Möglichkeit der automatischen Belichtungsreihen (Bracketing) mit nachträglicher Bearbeitung am PC steht einem ja immer noch frei
+ der nachführende Autofokus (mit Gesichtererkennung) im LiveView
+ der Fokus durch Fingertipp
+ Anordnung und Bedienung der Tasten ist verbessert (ich komme nicht aus Versehen auf die LiveView Taste)

- Beim Bracketing kann ich nicht mehr entscheiden, in welcher Reihenfolge die Bilder abgelegt werden, ich hätte gerne in der Reihenfolge der Belichtung und nicht Normal - unterbelichtet - überbelichtet
- Die Akkuleistung ist bei der 60D bedeutend besser
- Die GPS Funktion ist vorbereitet, man braucht aber ein ziemlich überteuertes Zubehör (vielleicht tut sich da ja mal was auf dem Drittanbietermarkt...)

Bei besondernen Anlässen - wenn man dann doch mal eine "grosse" Kamera braucht, gibts dann noch den Batteriegriff dazu, somit habe ich dann auch bei Bedarf wieder etwas "in der Hand" und zusätzliche Akkuleistung durch einen zweiten Akku.

Also bisher mein Fazit: Grundlegend gute Entscheidung
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr Evolution als Revolution (im Vergleich zur 550D/600D), 14. September 2012
Von 
Matthias Proske "Freier Journalist | ValueTec... (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 650D SLR Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touch-Display, Full HD) Kit inkl. EF-S 18-55 IS II Objektiv schwarz (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ich arbeite nun schon etwa 1 1/2 Jahre mit meiner Canon EOS 550D und habe zuvor auch schon mit einer EOS 1000D den Einstieg in die DSLR-Welt gewagt. Diese Rezension soll einen Vergleich zum Vor(vor)gänger ziehen.

.......... Bedienung:
Auch wenn es die Überschrift vielleicht nicht ganz erahnen lässt, ein bisschen Revolution ist die EOS 650D dann doch. Wer die Gerüchteküche aufmerksam verfolgt hat, weiß schon seit etwa einem Jahr von einem Canon-Patent zum Thema "Touch-Bedienung für DSLR-Kameras" - Und die im Patent abgebildete Kamera sah auch aus wie eine EOS aus der "dreistelligen Serie".

Natürlich gibt es schon länger berührungsempfindliche Bildschirme in Digitalkameras und insbesondere neuen Camcordern. Doch wer den Vergleich mit einem guten Smartphone kennt stößt schnell an die Grenzen. "Multi-Touch" oder allgemein eine hohe Empfindlichkeit sind selten Stärken der entsprechenden Modelle. Der Canon EOS 650D gelingt das Alles bedeutend besser und man ist - wenn auch nicht durchgehend - durchaus auf dem Niveau von Smartphones und Tablets.

Im Diashow-Modus kann einfach mit den Fingern durch die Bilder navigiert, mit "pinch-to-zoom" Bilder vergrößern/verkleinern oder einer einfachen Berührung Videos gestartet und natürlich auch wieder gestoppt werden. Ebenfalls sehr gelungen ist die Bedienung im Quickset-Menü ("Q"-Taste) - Dank der großen Symbole lassen sich auch in halbmanuellen und manuellen Modi (P/A/S/M) alle wichtigen Einstellungen schnell vornehmen. Da es in Worten scher zu erklären ist: Im ersten Kommentar gibt es den Link zu einem Video von mir zur EOS 650D.

Lediglich das Menü ist Canon nicht so gut gelungen. Im Vergleich zu den Vorgängern wurden keine wirklichen Designveränderungen vorgenommen. Wer die Größe der einzelnen Textzeilen und Symbole kennt, kann sich in etwa vorstellen wie einfach sich diese mit normalgroßen Fingern treffen lassen. Erstaunlicherweise trifft man sogar meistens das gewünschte Feld, die Größe der Logos in der oberen Reihe zu verdoppeln kann aber definitiv nicht schaden.

.......... Bildqualität:
Weitaus evolutionärer geht es beim eigentlichen "Kerngeschäft" zu. Weiterhin arbeitet, wie schon bei der EOS 550D/600D/60D/7D, ein 18 Megapixel-Sensor in der neuen EOS 650D. Dieser wurde laut Angaben von Canon jedoch komplett neu entwickelt um für weniger Bildrauschen zu sorgen und neue Möglichkeiten beim Videodreh zu ermöglichen (mehr dazu später).

Das Rauschen hat sich, wohl auch dank des neuen DIGIC V-Bildprozessors, besonders bei hohen ISO-Werten (1.600 und höher) gegenüber der EOS 550D verbessert. Gegenüber der EOS 600D ist auch ein kleiner Unterschied vorhanden, aber ich würde selbigen nicht als kaufentscheident einstufen wollen.
Etwas verbessert hat sich auch die Detailauflösung (RAW- und JPEG-Format), alles in allem hat man aber eben auf einem (sehr) guten Gesamtkonzept aufgebaut und die Kamerawelt hier nicht neu erfunden.

Das verfügbare Kit-Objektiv 18-55 mm IS II ist von der Optik her keine wirkliche Änderung zum Vorgänger (ohne II) sondern hat lediglich ein paar Designänderungen (böse Zeitgeister würden es Einsparungen nennen) erhalten. Für den Anfang sicherlich ganz nett, aber mit dem Objektiv kann die EOS 650D nicht ihre Stärken ausspielen - Besonders nicht im Bereich Auflösung. Wer wirklich ambitionierte Ziele hat, sollte sich von Vornherein nach besseren Objektiven umschauen.

Eine gute Alternative zum 18-55 mm Kit ist das Sigma 17-70 mm DC Makro OS HSM, wer eher auf Portraits aus ist kann mit dem günstigen Canon EF 50mm 1:1.8 II ein echtes Schnäppchen machen. Alternativ wäre auch noch die Variante mit dem 18-135 mm Kit-Objektiv zu nennen. Von den beliebten "Super-Zoom"-Objektiven (18-2xx mm und Co) würde ich abraten, da die Bildqualität hier eher schlecht als recht ist. Sie sind bequem und flexibel aber von der Optik her keine Highlights.

Im Bereich Serienbildaufnahmen kann die EOS 650D auch etwas mehr bieten als die Vorgänger, jedoch bleibt es weiterhin bei gerade einmal 6-7 RAW-Bildern in voller Geschwindigkeit. Das kann die Konkurrenz in Form der Nikon D3200 mittlerweile besser (12-14 RAW-Bilder in voller Geschwindigkeit).

.......... Videomodus:
Ich konnte glücklicherweise den, oben schon erwähnten, verbesserten Videomodus mit dem Canon EF 40 mm STM-Objektiv testen. Neu bei der EOS 650D ist, dass nun endlich auch nativ ein kontinuierlicher Autofokus (AF) beim Filmen bereit steht, der sowohl schnell als auch präzise arbeiten soll.

Möglich wird dies durch im Bildsensor eingebaute Phasen-AF-Sensoren. Diese stehen normalerweise nur separat bei hochgeklapptem Spiegel (sprich Fotomodus) zur Verfügung. Der Vorteil gegenüber dem bei System- und Digitalkameras anzutreffenden Kontrast-AF: Der Phasen-AF ist weitaus schneller, leider aber nicht so präzise. Die EOS 650D kombiniert nun beide Vorteile im Videomodus.

In Kombination mit den neuen STM-Objektiven (Stepping-motor/Schrittmotor) kann die EOS 650D im Videomodus sehr weich nachfokussieren. Das ganze funktioniert noch nicht perfekt und ab und an greift der AF auch immer noch komplett daneben. Trotzdem ist es für mich die erste Video-AF Implementierung in einer DSLR-Kamera die für mich das Prädikat "brauchbar im Alltag" erreicht.
Trotzdem bleibt es dabei: Wer wirklich anspruchsvoll mit einer DSLR-Kamera filmen und auch die Vorteile der geringen Schärfeebene voll ausnutzen möchte, sollte manuell fokussieren.

.......... Fazit:
Die EOS 650D macht nicht alles anders als bestehende Produkte aber vielen einen Tick besser als seine Vorgänger. Die Bedienung ist dank Touch-Display noch einmal intuitiver geworden, der Videomodus wurde noch freundlicher für Einsteiger gestaltet und der Fotomodus im Detail verbessert.

Besitzer einer EOS 550D oder 600D werden wohl nur im Ausnahmefällen eine Aktualisierung in Betracht ziehen - hier sind die Vorteile absolut dann doch zu klein. Wer von einer kleineren DSLR (EOS 1x00D) aufsteigen oder generell neu einsteigen möchte, sollten den geringen Aufpreis zu den Vorgängern investieren.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniales Gerät!, 24. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 650D SLR Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touch-Display, Full HD) Kit inkl. EF-S 18-55 IS II Objektiv schwarz (Elektronik)
Bis zu diesem Januar habe ich lediglich mit Systemkameras gearbeitet, habe mich also nie wirklich mit der DSLR-Fotografie befasst!
Nach guten 13 Sekunden Bedenkzeit, dem Weihnachtsgeld in der Tasche und einen lauten "Ach s*****' doch drauf!" habe ich mir dieses Ding zugelegt.
Ich bin in allen Hinsichten begeistert. Geniales Bild, geniale Videoqualität und das 18-55mm Pipi-Kaka-Objektiv ist gar nicht SO Pipi-Kaka, wie alle sagen. Natürlich ist es keine Dauerlösung, aber für den Einstieg perfekt!
Meine Kaufempfehlung hat das Teil!
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