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292 von 305 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hobbyfotografin ist endlich glücklich mit Ihrer Wahl (60D vs. 7D vs. 650D)
Endlich, endlich!!!! Endlich habe ich sie gefunden: MEINE Kamera :-)

Ich habe wirklich monatelang gesucht und ausprobiert. Ich habe eine EOS-Ausrüstung aus dem Jahr 2004/2005. Eine 20D und zahlreiche, auch wirklich gute Objektive und mehrere gute Blitze. Davor hatte ich eine analoge EOS 5. Ich bin also was Spiegelreflexkameras angeht nicht vollkommener...
Vor 24 Monaten von Happy veröffentlicht

versus
154 von 214 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Canon EOS650D vs. Sony SLT a57
Bei der Suche nach einer guten Einsteiger-Spiegelreflexkamera wird man sich früher oder später u.a. die Sony a57 und die Canon EOS 650D anschauen. Daher hier ein kleiner Vergleich dieser beiden aktuellen Modelle:

Bildqualität:
Beide haben (glücklicherweise) eine moderate aber mehr als ausreichende Auflösung von 16 MP (Sony a57)...
Veröffentlicht am 26. September 2012 von Matze


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292 von 305 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hobbyfotografin ist endlich glücklich mit Ihrer Wahl (60D vs. 7D vs. 650D), 21. Dezember 2012
Von 
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Endlich, endlich!!!! Endlich habe ich sie gefunden: MEINE Kamera :-)

Ich habe wirklich monatelang gesucht und ausprobiert. Ich habe eine EOS-Ausrüstung aus dem Jahr 2004/2005. Eine 20D und zahlreiche, auch wirklich gute Objektive und mehrere gute Blitze. Davor hatte ich eine analoge EOS 5. Ich bin also was Spiegelreflexkameras angeht nicht vollkommener Laie. Ich wollte nun aber eine Kamera haben, mit der ich auch Videos aufnehmen kann.

Vor einigen Monaten hatte ich die Gelegenheit, die 60D und die 7D für einige Wochen auszuprobieren (es wird ja immer als Frevel angesehen, von einer zweistelligen EOS auf eine dreistellige "abzusteigen"), aber so richtig glücklich geworden bin ich mit beiden nicht. Sie waren mir zu schwer und bei der 60D löste sich nach wenigen Tagen schon die Gummierung (bekanntes Problem, das aber nicht bei allen Kameras auftritt). Das Gewichtsproblem hatte ich mit meiner 20D schon. Technisch kann man natürlich gegen beide nix sagen - sie sind super -, aber sie haben mir nicht richtig gepasst.

Dann kam die 650D, also startete ich einen neuen Versuch. Rein technisch spielt sie mit den beiden o.g. in einer Liga, auch wenn es natürlich Unterschiede gibt. Jeder muss für sich entscheiden, ob ihm die Blitzsynchronisation von 1/200 reicht, oder ob es 1/250 sein muss. Gleiches gilt für die Verschlusszeiten - 1/4000 (650) vs. 1/8000 (60 & 7) und einige andere Features. Ich bin Hobbyfotografin, die auch mal das eine oder andere Foto verkauft, und habe beschlossen, dass die 650D rein technisch mehr zu bieten hat, als ich ausreizen kann und jemals hatte. Gegenüber meiner 20D mit dem 28-135mm-USM-Objektiv wiegt die 650D mit dem 18-135mm-STM-Objektiv nun 300g weniger (1089g inkl. Akku + Gurt) und DAS MERKT MAN!

Ein Unterschied, wo ich mir erst nicht so sicher war, ob ich damit leben kann, ist das fehlende Einstellrad hinten (stattdessen gibt es eine 4-Wege-Wippe) und die fehlende beleuchtete Schulteranzeige. Dafür gibt es aber ein fantastisches Touch-Display, welches hervorragend reagiert und einfach nur Spaß macht (das sage ich als iPhone- und iPad-Besitzerin!). Ruck-Zuck ist alles notwendige eingestellt. Super!

Ich habe die Kamera im Kit mit dem Canon Zoomobjektiv EF-S 18-135mm 1:3,5-5,6 IS STM mit STM-Technologie gekauft und auch das kann ich allen ambitionierten Hobbyfotografen nur empfehlen. Das Objektiv bietet gegenüber dem normalen Kitobjektiv (18-55) nochmal mehr Spielraum und das STM-Objektiv ist sowieso für diejenigen ein Muss, die auch Videoaufnahmen machen möchten.

Nach dem Ausflug in den 2-stelligen Bereich (60D) und sogar die 1-stellige 7D, habe ich festgestellt, dass neben der Technik im Inneren vor allem die Haptik entscheidend ist. Ja, das Gehäuse ist aus Plastik und Metall, aber ich finde, die 650D wirkt kein bisschen billig, sie ist leichter und das finde ich toll. Ich hatte schon die EOS 5 (auch Plastik), die mir jahrelang im Outdoor-Einsatz Superdienste geleistet hat, ohne undicht zu werden. Von daher habe ich vollstes Vertrauen in die gute Verarbeitung der 650D.

Die 650D ist eine fantastische digitale Spiegelreflexkamera, die ich uneingeschränkt empfehlen kann! Die Technik ist toll, die Bildqualität (in Abhängigkeit von den Objektiven) auch und ob nun 60D, 7D oder 650D - entscheidend ist letztendlich dann doch die Person hinter der Kamera ;-).

Sinnvolles Zubehör:
2 x Slabo Displayschutzfolie Canon EOS 650D Displayschutz Schutzfolie Folie "Crystal Clear" unsichtbar MADE IN GERMANY - Touchfunktion nicht eingeschränkt, Brillianz des Displays bleibt erhalten (das ist bei antireflektierenden meist nicht der Fall) und supereinfach aufzubringen.
B+W Neutral Clear Schutz Filter (67mm, MRC Nano, XS-PRO Digital) - schützt das Objektiv (18-135mm); ich putze lieber mit einem Taschentuch auf einem 50€-Glas herum, als auf einem hochwertigen Objektiv ;-)
Sonnenblende PROFOX LH73B, ersetzt EW73B für Canon EF-S 4-5.6/17-85mm IS, EF-S 3.5-5.6/18-135mm IS / STM + Lens Cap 67mm - braucht man einfach und schützt auch das Objektiv
Bundlestar Akku Ladegerät 4 in 1 inkl. Ladeschale für Canon LP-E8 + 2x PATONA Ersatzakku für Canon LP-E8 passend zu Canon EOS Canon EOS 550D 600D 650D usw -- mit Auto-Adapter, Netzstecker deutsch, USB und -- NEUHEIT mit Micro USB Anschluss ! - Einen 2. Akku braucht man definitiv! Ich habe meist mehrere: 2 Originalakkus und 1-2 Zubehörakkus
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170 von 191 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Einsteiger DSLR, 2. Juli 2012
Die Kamera wurde gekauft weil meine Frau auch eine DSLR haben wollte. Sie fängt erst gerade mit der Fotografie an und es macht ihr unheimlich viel Spaß.
Die 650D wurde erst vor paar Wochen auf dem Markt gebracht und bringt etliche neue Features mit. Ich habe selber eine Canon 5D mark 3. Deswegen ist es möglich die DSLR mit vielen meiner Objektive zu testen. Deswegen habe ich ihr nur das Body gekauft.

Aber die DSLR bekommt man auch im Kit mit der 18-55 IS II. Die eignet sich aber höchstens für Anfänger die von Kompaktkamera/Fotohandy zu DSLR umsteigen oder dies ihre erste Kamera ist. Man kann damit gute Erfahrungen sammeln und es sind soweit die Grundbrennweiten abgedeckt und einen Bildstabilisator hat es auch. Wer jedoch ein bisschen Kleingeld zu Verfügung hat und nicht weiß welche Objektive man braucht. Da würde ich eher zu der 18-135 IS greifen oder wenn sogar die neue mit dem STM die die Kamera erstmalig unterstützt. Dort kann man wirklich so gut wie alle Brennweiten austesten und sich dann entscheiden wo man am meisten fotografiert und sich dann Schwerpunkte setzen z.B. mit L Objektive oder Festbrennweiten.

Austattung & Verarbeitung:

Die Kamera wird mit dem Standard Lieferumfang verschickt. Selbst in den Profi Topgeräten findet man keine große Zubehörliste. Einerseits ist das Gut weil dann muss man keinen Aufpreis für nicht benötigtes Zubehör zahlen. Aber wenn man es braucht und es Original bei Canon kauft muss man ein wenig Tiefer in die Tasche greifen als wenn das beim Dritthersteller verkauft wird. Es ist alles dabei was man braucht um fotografieren zu können. Ladegerät, Handbuch, Tragegurt und Kamera + Akku waren sicher mit passender Abtrennung aus Pappe gut befestigt. Wenn man die Kamera auspackt merkt man sofort (als 5D Besitzer), dass die Kamera sehr viel leichter ist als die aussieht. Die Kamera ist aus Kunststoff hergestellt. Jedoch fühlt es sich sehr hochwertig an. Was mir hier jedoch nicht so gut gefällt ist die Kamera Größe. Natürlich ist die Kamera eher für den Consumerbereich gedacht und man eher auf Handlichkeit geht aber es unterscheidet sich dadurch gar nicht mehr von kleinen Modellen wie die 1100D oder 1000D. Da hätte ich gedacht ein kleines bisschen darf die größer und schwerer sein. Das ist bei DSLR kein Negativpunkt wenn die größer und schwerer ist. Es hilft der Stabilität beim fotografieren. Deswegen denke ich dass große Hände hier Schwierigkeiten haben die Kamera richtig zu packen. Was ich noch vermisse ist die Abdichtung gegen Wasser und Staub. Natürlich kann man es nicht mit den Topmodellen vergleichen aber schön wäre es wenn alles halbwegs abgedichtet ist so dass man auch mal im Nieselregen fotografieren kann ohne Angst zu haben, dass gleich die Kamera kaputt geht.
Neu sind auch die Gummibeschichtungen damit man die Kamera gut packen kann und es nicht aus der Hand rutsch. Es bietet sehr guten halt. Die Tasten sind ähnlich wie bei den Vormodellen. Es hat sich einiges daran geändert aber im Grunde kommen sowohl Anfänger als auch Vormodellbesitzer gut zurecht. Durch den Drehbildschirm mussten die Tasten ein bisschen nach Rechts rücken. Da hat man manchmal das Gefühl dass die einem Stören wenn man die Kamera hält. Alle Tasten sind in der Regel gut erreichbar und sind intuitiv und Selbsterklärend angeordnet. Was mir hier ein wenig fehlt, ist diese Modusfeststelltaste. Es könnte passieren dass in der Tasche sich das Modusrad verstellt und man dann in einem anderen Modus steckt. Es wurde schon in der 60d und in der 5D mark 3 verbaut. Hier hätte es auch sehr gut reingepasst.
Die größte Neuerung bei dieser Kamera ist der Schwenkbare Touchbildschirm. Wie im Vormodell 600d kann man den Bildschirm schwenken. So sind Fotos von unten oder ganz oben kein Problem mehr. Der Bildschirm besitzt ca. 1mio Pixeln. Deswegen sehen die sehr detailtreu und lebendig aus. Der Touchdisplay übernimmt mehrere Funktionen. Ich persönlich halte es für eine Sensation in der DSLR Welt. Viele Funktionen und Einstellmöglichkeiten sind direkt auf dem Informationsbildschirm zu erreichen. Man hat hier nicht wie bei den großen Modellen einen kleines Display mit den Hotkeys sondern kann direkt über den Tastendruck z.b. die Blende, Verschlusszeit, Helligkeit, ISO Wert etc. einstellen.Im Liveview Modus kann man dann per Fingertipp das Bild fokussieren. Es unterstützt auch Multitouch wie man es bei Handys wie Iphone oder Android Handys kennt. Beim Bildwiedergabe kann man die Bilder per "swipe" dann durchsuchen und durch auseinander ziehen dann zoomen. Aber nicht nur im Fotomodus ist der Screen ganz nützlich. In Kombination mit den neuen STM Modellen kann man im Livemodus fast geräuschlos ein Video drehen und den Fokus setzen wie man möchte.

Bildqualität & Videoqualität :

In der 650D wurde der neue Digic 5 Prozessor eingebaut. Es sollte einem bessere Bilder in Form von weniger Rauschen liefern. Das kann ich definitv bestätigen. Es macht schon einen Unterschied. Das sieht man dann auf Fotos die dann im Extrembereich liegen. Bei einer optimalen Situation sieht das das nicht so wirklich. Beim ISO Bereich sollte man nicht über 1600 wenn man es nicht braucht. Wenn man mal wirklich darüber gehen sollte. Sieht man das Rauschen deutlich. Ansonsten sind die Bilder sehr schön. Hier gilt wieder die Regel besser eine etwas schlechtere Kamera als schlechtere Objektive. Es bringt nichts wenn man eine Profikamera hat und zynisch gesagt einen "Flaschenboden" besitzt. Besser man hat eine "schlechtere" Kamera und dafür bessere Objektive. So muss man sich nicht mit Vignettierung, Abberationen und so rumschlagen. Die 650D ist aber auch hier vorbereitet. Es rechnet die Fehler raus. Das habe ich leider noch nicht ausprobiert aber ganz entfernen kann man das glaub ich nicht. Höchstens ein bisschen verbessern.
Die Kamera hat viele verschiedene Modis für viele Szenen. Mir persönlich gefällt die HDR Funktion. Es macht von einem Bild 3 Bilder in verschiedenen Einstellungen und setzt die zu einem zusammen. Dadurch werden z.B. dunklere Stellen im Bild aufgehellt. Das sieht dann bei Panorama Bildern immer sehr schön aus. Die 650D hat auch einen Sportmodus mit an Bord. Bis zu 5 Bilder pro Sekunde kann man bei der Kamera erreichen. Um auf diesen Wert zu kommen sollte man bei der Speicherkarte nicht geizen. Denn der zwischenspeicher wird ziemlich schnell voll so dass man dann ein bisschen warten muss.
Was ich hier ziemlich gut finde ist das neue Autofokussystem. Damit kann man ziemlich sichere Bilder schießen. Die Kamera hat wieder nur 9 Fokusfelder aber es sind alles Kreuzsensoren. Da ist die Trefferquote auf jeden fall schon viel höher als bei normalen Fokussystemen. Mit einem STM Objektiv könnte man das volle Potential der Kamera ausschöpfen. Laut Werbung von Canon stellt dann die Kamera das Foto/Video die ganze Zeit fast geräuschlos scharf. Leider konnte ich das noch nicht ausprobieren weil die Objektive noch nicht verfügbar sind.
Im Video Modus können Videos bis zu Full HD Auflösung aufgenommen werden ( 1980 x 1080, 1080p). Leider sind hier die Videos nur bis 25fps möglich. Bei schnellen Bewegungen reichen diese leider nicht aus und verzerren ein bisschen und ruckelt dann in der Bewegung. Da müsste man schon auf 720p runterstellen. Damit die 50fps genutzt werden können. Wie schon oben erwähnt hilft der Touchscreen in Kombination mit einem STM Objektiv beim Filmdreh.

Positiv :
++ 5 Bilder pro Sekunde
++ weniger Rauschen
++ 9 Fokusfelder mit 9 Kreuzsensoren
++ Touchscreen
+ Schwenkbarer Bildschirm
+ STM und HDR

Neutral:
o gleiche größe wie 1100D

Negativ:
-- Keine Dichtung gegen Staub/Wasser
- die Tasten werden ausversehen gedrückt
- keine Feststelltaste für das Moduswahlrad
- nichts für große Hände

Fazit :
Es ist bisher die modernste Einsteiger Kamera von Canon und bietet eine Fülle an Features die bei manchen DSLR wie die 7D fehlen. Von mir gibt es 5 Sterne *****

Edit: 25.8. Leider musste ich die Kamera wieder einschicken. Laut Canon gabst ein Problem mit dem Griff. Es war nicht ganz ungiftig. Aber Canon hat die so schnell wie möglich umgetauscht. Die Kamera ist seit einiger Zeit wieder da und das fotografieren geht weiter :)
Bis jetzt haben wir noch keine Probleme mit der Kamera bekommen. Ausser mit dem Griff. Aber das kann immer passieren. Besonders wenn man möchte dass jedes Jahr ein neues Modell rauskommt. Wann sollte man sowas auch testen?! Ich bleibe bei meiner Rezension.

Edit 02.11. :
Danke an Gerd Gras. Die Bildrate von 25/30 fps bei 1080p und 50/60 fps bei 720p ist möglich. Man muss die Einstellungen separat im Menü von PAL auf NTSC ändern und dann kann man die erhöhte Bildrate im Videomodus auch einstellen.
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37 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Canon Eos 650d, 27. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Über technische Details möchte ich in meiner Rezension nicht besonders eingehen, da dies vor mir schon einige gemacht haben und auch jeder der sich eine Kamera kauft meistens auch Datenblätter lesen kann.
Ich habe mir die Canon Eos 650d inkl. 18-135 STM selbst als Weihnachtsgeschenk gemacht und ich muss sagen ich wurde nicht enttäuscht. Ich hatte davor schon die 400d und 600d und gegenüber der etwas veralteten 400d liegen schon Welten dazwischen. Gegenüber der 600d konnte ich bei der Bildqualität keine Unterschiede erkennen jedoch hat die 650d doch einige Features mehr. Ob man diese braucht oder nicht muss ein jeder selber entscheiden, will man nur fotografieren so ist man mit der 600d sicherlich auch sehr gut bedient. Ob man neue Funktionen wie Nachtaufnahmen ohne Stativ oder HDR Modus braucht bzw. wie sinnvoll diese Funktionen sind ist auch jedem selber überlassen. Es ist ganz nett das es sie gibt aber mir würden sie nicht abgehen. Der Videomodus mit STM finde ich dann aber schon sehr praktisch da man ab und zu doch mal kurze Videos machen will und das manuelle Fokusieren (ohne STM)mit der Zeit dann nervig ist. Anfangs war ich auch ein wenig skeptisch ob ein Display mit Touchscreen komfortabel ist aber ich muss sagen ich habe mich sehr schnell daran gewöhnt und man ist einfach schneller und bequemer am Ziel. Da ich auch öfters bei Nacht fotografiere ist es ebenfalls ein Vorteil den ich nicht mehr missen möchte. Mit dem Kit- Objektiv 18-135 STM bin ich auch sehr zufrieden- klar gibts es bessere und lichtstärkere Objektive aber als Immerdrauf ist es für mich als Amateur optimal. Da ich auch öfter auf Reisen bin versuche ich natürlich das Gewicht und Volumen möglichst gering zu halten und ich möchte auch nicht laufend Objektive wechseln und mit dem Brennweitenbereich komme ich eigentlich auch immer aus. Eventuell werde ich mir noch ein lichtstarkes Weitwinkel Obejktiv mit Festbrennweite zulegen falls ich doch einmal mit dem Kit-Objektiv an meine Grenzen komme aber mal schauen. Ob es von anderen Herstellern (Nikon, Sony,...) mehr um das Geld gibt kann ich ehrlichgesagt auch nicht beurteilen - ich hatte bisher nur Canon Kameras und wurde nie enttäuscht und die Bedienung finde ich persönlich sehr angenehm. Wer also eine DLSR nicht nur für den Einsteigerbereich sucht ist mit diesem Gerät bzw. Bundle sehr gut bedient. Ich habe auf jeden Fall den Kauf nie bereut und sowohl Body als auch Objektiv wird allen meinen Bedürfnissen gerecht.

Ein kleiner Nachtrag zu Amazon:
Ich habe zum ersten Mal ein Gerät bei Amazon Warehouse Deals bestellt und ich kann dies nur empfehlen. Der Artikelzustand war als "Sehr gut" deklariert und ich konnte keinen Unterschied zu einem neuen Gerät feststellen. - Keine Kratzer,... und in Summe konnte ich das Kit um knapp über 800€ kaufen was doch einiges an Ersparnis ist.
Hier noch ein Tipp für meine österreichischen Kollegen:
Da amazon die Warehouse Deals leider nur nach Deutschland verschickt (warum auch immer) habe ich über Logoix bestellt. Bei Logoix bekommt man ein deutsches Postfach und man kann sich das Paket anschließend bequem nach Österreich schicken lassen
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99 von 120 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Solide Mittelklasse!, 1. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 650D SLR Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touch-Display, Full HD) Kit inkl. EF-S 18-55 IS II Objektiv schwarz (Elektronik)
Ich bewerte hiermit nur das Body, obwohl ich mir die Kamera als Kit EF-S 18-55 IS II gekauft habe.

Ich war bislang mit der Canon 50E (ja, genau, alter Schinken) unterwegs, später auch mit diversen digitalen "Knipsern" mit besserer Optik. Besitze auch diverse EF Objektive und Adapter.
Habe lange mit der DSRL gezögert, weil ich irgendwie gehofft habe daß die Vollformatbodies erschwinglich werden, leider ist das nicht eingetreten. Nun habe ich doch 'nen "Crop" :-)

Jetzt zur Sache:

Verpackung
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Die Verpackung ist verhältnissmässig wertig, alles ist stramm eingepasst, nichts wackelt im Karton.
Das Body und Objektiv waren zusätzlich geschützt. So stellt man sich eine Verpackung vor!

Gehäusematerial
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der erste Eindruck: das Gehäuse ist aus einem günstig ("billig" wäre zu hart) anmutenden Kunststoff gefertigt. Wenn ich meine EOS 50E daneben lege ist der Unterschied deutlich. Alleine das Canon Logo, man, das bekommt sogar Casio besser hin.
Ein weiteren Schreck bekam ich, als der Blitz "rausgewackelt" kam, okeeeey, dachte ich mir.
Das Body ist griffig, keine Frage, allerdings nur dank der eingearbeiteten Gummipads. Leider ist der Griff für normale Hände ein wenig klein geraten, ja, viele werden sagen: ist genau wie bei 450, 550, ist dennoch zu klein! Man muss schon das Greifen üben um keinen Krampf in der Hand zu bekommen.
Ich hoffe nur mit dem optionalen Batterie-Griff wird es besser.
Das Gehäuse-Spaltmass ist perferkt, alles sitzt fest und dicht zusammen.
Gewicht ist sehr gut, man hat nicht das gefühl einen Backstein in der Hand zu halten.
Die Displayaufhängung ist sehr stabil und präzise, mechanisch gesehen gefällt mir das am meisten an diesem Gehäuse. Obwohl man mit dem Finger gegen die "Q" Taste kommt wenn man versucht das Display auszuklappen. Das ist der Preis der Gehäuse"größe", hier ist jeder mm verplant.

Tasten
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Die Tasten sind guter Durschnitt, der Druckpunkt haut keinen vom Hocker, Tasten funktionieren aber präzise (ist noch alles neu :-).
Manche Tasten haben einen anderen Druckpunkt, das gilt für die *, AF-Feldselect und ISO Taste. Das scheinen Gummitasten mit einem Kunstoffkopf zu sein, der Rest fühlt sich an wie Folientasten.
Der Programmwahlschalter als auch das Wahlrad funktionieren sehr präzise.
Einschalten geht ohne größere Probleme, der Einschalter ist ebenfalls präzise und hat so gut wie kein Spiel.

Display
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Als ein Android-User ist man vom Display einfach nur begeistert! Die Touch-Bedienung ist ein Komfort was man sich immer gewünscht hat und heutzutage eigentlich auch nur konsequent. Es verhält sich ein wenig wie mit der Klima im Auto: wenn man es nicht hat/kennt vermisst man es nicht, wenn man es kennengelernt hat will man es nicht mehr missen! :-) Ich muss zugeben, als Androidbenutzer suche ich rein instinktiv die "Zurück" Taste, die es aber natürlich hier nicht gibt :-)

Die Display-Auflösung ist perfekt! Man erkennt nicht mal mehr einen einzelnen Pixel. Kontrast und Farbwiedergabe sind auch sehr gut. Man kann auch bei Sonne den Inhalt gut erkennen (hierfür sollte man die Helligkeit höher stellen). Eine kurze Foto-Session im Garten mit meinen Katzen aus der "Katzenperspektive" ist dank des schwenkbaren Displays und des Live-View ein voller Erfolg gewesen und das ohne sich auf dem Rasen wälzen zu müssen. Perfekt!

Besonders Lobenswert: der Annäherungssensor: nimmt man die Kamera aus dem Gesicht geht das Display wieder an, hängt man sie wieder an die Nase geht es aus. Da sage ich mal: super mitgedacht Canon! :-)

Was ich vermisse ist die automatische Einstellung der Displayhelligkeit. Zb: in geschlossenen Räumen reicht die halbe Helligkeit, in der sonnigen Umgebund ist volle Helligkeit schon ganz nett.

Bedienung und Funktionsumfang
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Die Menüs sind sehr gut gegliedert: keine ellenlange Konfigurationsseiten die man rauf und runter scrollen muss. Dank der Touchtechnik (vermutlich extra dafür optimiert) sind alle Punkte gleichzeitig auf einmal sichtbar, weitere Punkte sind dann auf dem nächsten Reiter. Das ermöglicht eine schnelle Bedienung ohne viel rumfummeln zu müssen.

Was für mich erst einmal sehr gewöhnungsbedürftig ist sind die vielen Sonderprogramme und Variationen.
Letztendlich zaubern kann niemand. Es gibt die zwei Werte: Belichtungszeit und Blendenwert.
Alle diese Programme spielen mit diesen Werten, obendrauf kommt eine Reihe von digitalen Filtern wie Weissabgleich, digitale Schärfe (Kantenkontrast), Bildkontrast, Farbton, Farbsättigung usw.
Wenn man mit den Grundlagen der Belichtung vertraut ist und bewusst mit Schärfentiefe arbeitet, kommt man auch ohne die Szenenprogramme gut zu recht.
Manchmal hat man eben nicht die Zeit ständig auf den Schalter zu gucken: "ah, da ist ja Portrait, klick,klick,klick"; das geht in der Programmautomatik (P Modus) wesentlich schneller: am Rad drehen und die Blende öffnen :-) Alles was man dafür braucht sieht man im Sucher, man braucht gar nicht die Kamera zu senken um sie zu bedienen.

Bei allen Programmen fällt auf, daß diese stets mit irgendwelchen Einschränkungen belegt sind, wie zB: Schärfesensoren sind vorgegeben oder - was mich am meisten ärgert - erzwungene automatische ISO Wahl.
Die Programme können ganz nützlich sein, keine Frage, gerade wenn es schnell gehen muss oder man als Einsteiger schnelle Erfolge haben möchte.
Sie spielen in meinen Augen bei der anspruchsvollen Fotografie aber nicht so eine große Rolle und definieren die Kamera für mich nicht, weil man heutzutage die RAW Bilder ohnehin auf dem Computer genau unter die "Lupe" nimmt und sie dort ggf. per Photoshop o.ä. wesentlich besser korrigieren kann. Für eine ausgedehte "Fotosession mit dokumentativen Charakter" von einem Festival oder Urlaub sind die Programme genau das richtige. Denn wer hat schon eine Woche Zeit um seine 300 neue Bilder digital am Rechner zu bearbeiten.

Besonders zu erwähnen sind: der Kreativmodus sowie HDR und Nachtmodus mit 4 Aufnahmen.
Beim Kreativmodus kann man die Tiefenschärfe als solche in 5 Stufen beeinflussen. Damit das auch wirklich was wird, sollte man ein lichtstarkes Objektiv einsetzen, dazu zählt das Kit Objektiv allerdings nicht. Das alte gute 50mm f/1.8 kann wahre Wunder bewirken.
Mit HDR kann man besonders "dramatische" Bilder erzeugen :-)
Habe einfach so in den Garten "reingehalten": man sieht alles was im Schatten steht und der Himmel ist immer noch blau und kontrastreich. Leider muss man dazu sagen, daß man bei HDR nur 3 Bilder mit einer nicht einstellbaren Belichtungschritten machen kann. Das ginge bestimmt flexibler, nicht wahr, Canon?
Bracketing Funktion ist unabhängig davon selbstverständlich vorhanden, diese kann allerdings auch nur 3 Bilder mit bis zu 2 Belichtungsstufen. Danke Canon :-/
Gleiches gilt für Nachtaufnahmen ohne Stativ: hier werden 4 Bilder automatisch "geschossen" und zusammengerechnet. Dadurch soll das Rauschen auch reduziert werden, das Ergebnis hat mich allerdings nicht so vom Hocker gehauen.

Habe mir die Sandisk Extreme Pro (95(r)/80(w) MB/s) Karte gegöhnt und mit Reihenbildern im P Modus ausprobiert: die höchste JPEG Auflösung (L mit Rundbogen, inhaltsbedingt 3.5MB groß) funktioniert ohne jegliche Pausen, habe ununtebrochen ca 30-40 Bilder geschossen, mit der vollen Reihenbildgeschwindigkeit.
Schaltet man RAW ein wird es nach den ersten 5 Bildern deutlich langsamer, gefühlte 2 Bilder/sek. Ein RAW Bild hatte ca 20MB. Hier ist scheinbar der Prozessor/Interface am Ende oder die Kamera schreibt suboptimal auf die Karte. Denn es ginge theoretisch bis zu 4 Bilder in der Sekunde zu speichern.

Bildqualität
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Ist sehr gut! Rauschen macht sich ab ca ISO 800 bemerkbar. Die ISO 12800 sollte man am besten meiden :)
Die Schärfe - sofern sie nicht durch das Kit-Objektiv versaut wird - ist einfach überwältigend.
Habe verschiedene Objektive probiert, (fast) alles sehr gut.
Apropos Objektiv: die Kamera bietet die Funktion die Vignettierung und Farbaberrationen von Canon Objektiven rauszurechnen. Ein sehr praktisches Feature, welches Fehler günstiger Objektive kompensieren kann. Wie gut das funktioniert konnte ich bisher noch nicht testen. Kommt noch.

Videoaufnahmen
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Kurzer Film von 16 Sek benötigt 80MB. Qualität konnte ich nicht testen, kommt aber bald.

Anschlussmöglichkeiten
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HDMI konnte ich nicht ausprobieren, Kabel ist bestellt. USB wurde von Windows 7 automatisch erkannt und man konnte Bilder kopieren. Unter Linux wird die Kamera nicht als USB-Storage erkannt, dh. hier geht es wahrscheinlich mit gphoto2, konnte es aber noch nicht testen (vielleicht bald).
Man kann optional einen GPS Empfänger anschliessen, der Eintrag dafür gibt es im Menü.
Das ganze Zubehör meiner 50E passt und funktioniert auch an der 650D (Batteriegriff ausgenommen).

Fazit
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Nach der Enttäuschung über das Gehäusematerial bin ich trotz den kleinen Einschränkungen hier und da mit der Kamera sehr zufrieden. Sie bietet eine enorme Vielfalt an unterschiedlichen Programmen die zugegebenermassen eingeschränkt sind, aber dennoch gute Resultate erzielen.
Damit eignet sie sich sowohl für Einsteiger als auch (angehende) ambitionierte Hobbyfotografen.
Profis würden vermutlich wegen der Haptik, der langsamen Verschlusszeit und dem ganzen "eingeschränkten und unnützem Schnitckschnack" eher abgeneingt sein.
Diese Kamera hätte DIE Volkskamera schlecht hin werden können, hätte Canon sie nicht so limitiert.
Deswegen nur 4 Punkte, weil eben einige Wünsche offen bleiben.
Trotzdem macht sie sehr viel Spaß und vor allem qualitativ sehr hochwertige Bilder!

Es bleibt die leise Hoffnung, daß es irgendwann mal Erweiterungen im Netz gibt, die die eine oder andere Fessel sprengen werden.

*Nachtrag vom 3.07.12:*

- heute ist mein Phottix Griff gekommen, damit liegt die Kamera jetzt PERFEKT in der Hand!
Was jetzt noch fehlt ist der Handgurt :-)

Zum AF:
- konnte jetzt auch mein USM Objektiv damit testen und wie erwartet alles blitz schnell und zuverlässig fokussiert, wie ich es von der 50E gewohnt war.
- ein Objektiv mit einem herkömmlichen Motor ist gänzlich ungeeignet um die Geschwindigkeit des AF zu beurteilen.

*Nachtrag vom 10.07.12:*

Zum AF: der AF im LiveView Modus (dh. Spiegel hochgeklappt, Monitor auf dem Display) geht naturgemäß langsamer als mit dem Spiegel, habe hier auch keine Wunder erwartet, es hält sich aber in Grenzen wenn man den LiveView Mode in Ausnahmefällen benutzt. Mit (D)SLR Kameras fotografiert man sowieso meistens durch den Sucher. Gegen Nasenabdrücke am Display gibt es übrigens die optische Verlängerung für wenig Geld, sehr zu empfehlen!

Zum HDMI Anschluss:
Habe mir jetzt ein passendes Kabel geholt (mini-HDMI <-> HSMI) und bin sehr zufrieden. Die Bildqualität atemberaubend, alles sehr scharf, kein Rauschen festzustellen (ja sowas gibt es, zB: bei billigen BR Playern). Das beste ist die HDMI Remote Steuerung: man nehme die Fernbedienung des Fernsehers und zappt damit die Slideshow der Kamera vom Sofa aus :-) DAS ist doch mal ein geiles Feature! (ACHTUNG: auf vollbelegtes Kabel achten!).
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83 von 101 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen EOS 650D und der glückliche Anfänger, 8. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Canon EOS 650D SLR Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touch-Display, Full HD) Kit inkl. EF-S 18-55 IS II Objektiv schwarz

Diese Kamera ist meine erste eigene digitale Kamera mit Spiegel. Ich war nicht mehr so ganz zufrieden mit den Fotoergebnissen meiner digitalen Zwerge. Flaggschiffe der digitalen Fotoindustrie kenne ich aus der Sammlung meines Vaters. Allerdings wollte ich nicht neben einem 2,5- jährigem Kind eine 3 Kilo Kamera schleppen müssen ... Dennoch wollte ich diese extrem guten Fotos... Vor allem wegen diesem eben erwähnten Kind.

Nun war guter Rat teuer... Her mit Foren, Testberichten und Segel setzen gen Systemkamera. Das musste doch meine Lösung sein. Sonys Nex7... nett... NEX5N ... Auch nett und preislich sicher besser zu argumentieren...

Je mehr ich nun lesen musste, um mich in einen einigermaßen entscheidungsfähigen Zustand zu versetzen, umso mehr gewann ich an Eindruck, dass die NEX7 ausscheiden sollte. Die Nex5n hat ein Touchdisplay... Klingt interessant. Soll ich so meine Frau dazu bewegen können, mit einer anderen Kamera zu fotografieren, als mit dem Apfelphon? Prima Gedanke...

Während ich also den Kreis um die 5n gezogen habe, fiel mir hier bei Amazon die EOS 650D auf. Hier passten einige meiner Präambeln augenscheinlich ganz gut. Die Canon- Objektivsammlung meines Vaters im Hinterkopf, sah ich mehrere berechtigte Gründe, zu dieser Kamera zu greifen. Da ich sicher kein "Profi" bin, war ich angesichts der gebotenen Einteigerprogramme beruhigt. Man kann es ja mal ausprobieren... Dachte ich.

Was soll ich sagen? Klasse Kamera, sensationelle Fotos, gute Systemführung... kurze aber ausreichende Erklärungen für Einsteiger mit Ambitionen ( zu was auch immer). Alles da, was man braucht. Die Kamera macht echt Lust auf mehr... Und selbst das kann sie. Raus aus den Automatikprogrammen und rein in die teilmanuellen Programme oder dann mit Mut in die vollmanuellen Programme... 3oo ooo Blumen im Garten fotografieren, den Oldtimer in und vor der Garage... und wenn das Kind wach ist, Fotos am bewegten Objekt testen.

Kurz um... Die Kamera bleibt und ich bin zufrieden. Die Aufnahmen übertreffen meine Erwartungen. Ich habe bisher kein Foto am PC nachbearbeiten müssen... Was will ich mehr?

Wer noch ein wenig Geld ausgeben möchte, dem empfehle ich ein 50er Festbrennweiten- Objektiv von Canon, das Kit- Objektiv ist auch toll... Im Moment lässt mich aber das Canon EF 28-135mm IS nicht los. Es macht alles einfach nur Spaß und ich bereuhe, diesen Schritt nicht vorher gegangen zu sein. Achso... Bevor Fragen kommen... Die Größe erscheint mir in letzter Konsequenz nicht mehr so wichtig. Die NEX7 ist mit Objektiv auch nicht wesentlich kompakter. Übrigens habe ich ein paar ausgebildete Berufsfotografen in meinem Freundeskreis, die ich nicht um Rat gefragt habe, als es sich um den Kauf ging... Jedoch habe ich sie mit den Fotos konfrontiert. Sie waren alle extrem begeistert... Oder nur nett zu mir... Nein, das glaube ich nicht :-))

Ach, eines noch... Liebe Anfänger, verschwendet keinen Gedanken daran, beim schnellen Alltagsfoto auf den netten kleinen Bildschirm schauen zu können. Der Schirm ist gut, wenn man z.B. ein Stativfoto von unbewegten Objekten machen mag... Ansonsten zu langsam. Davon war ich zunächst nicht ausgegangen und erstmal knurrig. Danach habe ich den Sucher ausprobiert und nun bin ich süchtig ... Ich liebe es, Anfänger zu sein... Ich kann mich ohne wenn und aber freuen... Über sensationelle Fotos in diesem Fall... Und ohne 3- wöchigen Lehrgang oder 2 jährige Ausbildung... Ich hab noch nicht mal gegoogelt :-)) Das Preis- Leistungs- Verhältnis ist für meinen Geschmack stimmig gelagert.

Edit vom 09-07-2012

Eines müsste ich meiner Wertung hinzu fügen: Je mehr man mit der Kamera spielt, desto mehr Gimmicks findet man, die einen (zumindest mich) faszinieren.

Der Berührungsempfindliche Bildschirm hat noch ein paar Funktionen mehr, die einerseits die schnelle Bedienung in den Menüs vereinfachen und auf der anderen Seite echt witzige (und nützliche) Zusatzfunktionen für die eigentliche Fotografie wie Focus- Platzierung etc. bieten. Wie gesagt... das Ding hat nach oben hin jede Menge zu bieten und die verfügbaren Objektive (ich habe mir mal ein paar mit rotem Ring von meinem Vater geliehen) treiben einem -vor dem Bildschirm sitzend- ein Grinsen ins Gesicht... Sagte ich schon "was will man mehr"? :-)

Edit vom 12-11-2012

Es sind nur wenige oder doch einige Monate vergangen, seitdem mich die DSLR- Fotografie in ihren Bann gezogen hat. Nun muss ich mich wohl dahin gehend outen, als dass die EOS 650D für mich in Person als Einstiegsdroge gilt . Das kann man jetzt gut finden oder auch nicht (oh mein Gott.. fragen Sie niemals meine Frau danach).

Ganz bewusst ändere ich meine vorher gegangenen Worte dieser Rezension nicht. Zwischenzeitlich muss ich folgendes sagen. Die 650D ist nach wie vor eine Kamera, die ich sehr schätze. Es ist aus meiner Sicht nach wie vor auch eine sehr gute "Einsteigerkamera", die einen auch mal an die Hand nimmt und den Sprung in die dedizierteren Menüs auch abseits von gedruckten Beschreibungen erleichtert. Man kann seinen Weg mit diesem Body an dieser Stelle durchaus (zumindest vorläufig) enden lassen, sich weitere Objektive zulegen und durchaus ganz zu Recht glücklich sein. Wenn man dauerhaft tief einsteigen möchte, ist die Frage nach "der richtigen Kamera" in einem eigenen Forum zu erörtern... aber "die Antwort" wird man auch dort nicht finden.

Eine Objektivempfehlung würde ich heute nicht mehr oder nur sehr bedingt aussprechen, da es hier niemals einen pauschalen Rat geben kann. Das Kit- Objektiv hat mich persönlich aber nur anfänglich begeistern können. Ich selber würde mit heute Body und (wenn nötig) Objektiv separat zulegen. Wenn man einmal in die Tiefen der fotografischen Möglichkeiten abtaucht, dann wird einen wohl auch das Thema Nachbearbeitung der Fotos unweigerlich einfangen... Ich möchte meine Rezension hiermit beschließen und zu dem Rest vielleicht irgendwann mal einen Roman mit der Überschrift "Mein Tauchgang in den Pixel- Kosmos (oder so)" verfassen. Mein Konsens: Schade, dass ich nicht früher angefangen habe.
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32 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lohnt sich zu 100%, 25. Oktober 2012
Lange Zeit habe ich überlegt, ob ich meine 450D beiseite legen und mir die 650D kaufen soll.
Ich bestellte sie und seit dem Moment des Auspackens wusste ich: DAS ist die Kamera, die ich schon immer wollte!
Sie liegt einfach perfekt in der Hand, das Obermaterial ist (im Vergleich zu den Vorgängermodellen) rau.
Hier einige Vorteile, die mir nun nach 3 Wochen Nutzung aufgefallen sind:

+ Super Haptik
+ Sehr intuitive und durchdachte Bedienung, vor allem durch Touch-Control und Finger-Gesten,
+ Brilliantes Display (3x so viele Bildpunkte wie 450D)
+ Schwenkbares Diesplay (nie wieder anders fotografieren!!
+ Knöpfe sitzen da, wo die Finger sie brauchen!
+ Menü und Einstellungen besser gegliedert, sehr übersichtlich
+ DIGIC-5-Prozessor: Kein Vergleich zu den Vorgängermodellen in Reaktion und Geschwindigkeit; alles läuft wie auf Butter!
+ Absolutes Highlight: Die Kabellose Blitzauslösung (z.B. als Master für meinen Speedlite EX430! Entfesseltes Blitzen - Genuss pur!)
+ 18 Megapixel, die sich sehen lassen: Mit Guter Linse (z.B. 50mm/85mm) postergroße Bilder mit brillianter Schärfe,
+ Gutes LiveView (Scharfstellen am Bildschirm; auslösen durch Antippen)
+ Gesichtserkennung und intelligente "Kästchen", die die Stelle anzeigen, die scharf wird,
+ Gute Low-Light Fotografien, zumal die Kamera oft ISO-Zwischenwerte (wie 500 oder 700 von selbst wählt)
+ Der eingebaute Blitz scheint wirklich fortgeschrittener zu sein!

Als Nachteile sind mir lediglich aufgefallen:
- Nicht mit jedem Objektiv stellt der LiveView schnell scharf (bei manchen fährt er endlos hin und her)
- Nicht alle Fotos im "Nachtmodus" (1 Bild aus 4, für weniger Rauschen) sind gut. Da sind sogar die Manuellen oft besser.

Den Videomodus habe ich leider noch garnicht ausprobiert, weil ich immer einen HD-Camcorder benutze.

Alles in Allem möchte ich sagen, dass sich die Umstellung von einem Modell (bis 450D) auf JEDEN FALL lohnt!
In vielerlei Hinsicht sind da wirklich sehr große Unterschiede (nicht nur der Prozessor und die Pixelzahl).
Zwar ist der Sensor derselbe, aber allein für die tolle Haptik und die Funktionen lohnt es sich.
Aber NUR mit guten Objektiven!
- Tipp: Canon 50mm USM / 85mm USM / 28-135mm USM -alle leise und treffsicher, perfekt an der 650ger!

Klare Kaufempfehlung für fortgeschrittene und (angehende)Profis!
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22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht immer das Upgrade von der 450D wert., 27. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin seit über drei Jahren stolzer Besitzer einer Canon EOS 450D, dessen Technik nun schon vier Jahre hinter der, der 650D hinterherhinkt. Ich dachte mir also, dass es langsam Zeit für ein Upgrade wäre. Ausschlaggebend für mich war vor allem die miserable High-ISO Leistung der 450D. Da versprach ich mir hier eine deutliche Verbesserung. In meinem Test habe ich folgende signifikante Unterschiede zwischen meiner 450D und der neuen 650D festgestellt:

- Deutlich verbesserter Monitor (höhere Auflösung, schwenkbar)
- Deutlich verbesserter Autofokus (9 Cross-type AF-Punkte statt einem Cross-type und 8 regulären AF-Punkten)
- Video (Ja, das ist ein No-Brainer, da meine 450D kein Video kann ^^)
- 18 statt 12 MP.

Ansonsten habe ich festgestellt, dass der Rest mehr oder weniger gleich geblieben ist. Die Bedienung ist bis auf wenige Ausnahmen zu 99 % identisch, ebenso der Funktionsumfang. Die einzigen zwei Funktionen (neben Video versteht sich), die mir aufgefallen sind, ist ein HDR und ein Hand-held-Nachtaufnahme Modus, wo jeweils mehrere Aufnahmen kombiniert werden, um ein besseres Ergebnis zu liefern. Beide liefern aber natürlich nur JPG-Dateien und sind für mich persönlich uninteressant.

Aber nun zum Wichtigsten, der Bildqualität: Mit schierem Entsetzen saß ich vor meinem Monitor, als ich die RAW-Dateien von 450D und 650D in Lightroom miteinander verglich. Vollkommend überraschend für mich, hatte sich in Sachen Bildqualität, einschließlich der High-ISO Performance, in den vier Jahren, die zwischen diesen Kameras liegen _nichts_ verändert. Im Labor mag man vielleicht den ein oder anderen Unterschied feststellen, bei meinen Probeaufnahmen konnte ich jedoch für die RAW-Dateien keinen Unterschied feststellen (Stativ; Fernauslöser; Identische Einstellungen in beiden Kameras (manuell); 2 Motive mit viel Details, eines im Freien bei gutem Wetter, eines im Innenraum bei mäßiger Beleuchtung). Auch in Sachen Details erhoffte ich mir von der 50% größeren Auflösung der 650D einige Verbesserungen. Auch hier konnte ich aber leider keine Verbesserung feststellen, da sich offenbar die Effekte der Vergrößerung der Auflösung und die Verkleinerung der individuellen Pixelgröße auf dem Sensor vollkommen neutralisieren. Ich habe einige Vergleichsfotos hochladen, um den Effekt zu zeigen.

Die JPG-Dateien der 650D lagen gegenüber denen der 450D jedoch deutlich vorn. Neue Algorithmen und der deutlich schnellere Prozessor waren hier wohl hilfreich. Dennoch liegen die JPG-Dateien der 650D nachwievor Meilen hinter den RAW-Ergebnissen auch der alten 450D.

Fazit: Die Kamera ist, wenn man auf den schwenkbaren Monitor, den verbesserten Autofokus und die Videofunktion verzichten kann, selbst das Upgrade von der 450D nicht wert. In Sachen Software hat Canon einiges nachgelegt, die bloße Sensortechnik hat sich jedoch nicht weiterentwickelt, so dass derjenige, der in RAW schießt und seine Fotos später nachbearbeitet, am Ende hier keine Verbesserung bemerken können wird. Das allein macht die Kamera aber natürlich nicht per se schlechter, daher gibt es trotzdem 4 Sterne, für eine solide Einsteigerkamera, mit der man gute Fotos schießen kann. Für die fehlende technische Weiterentwicklung seitens Canon muss es aber den Stern Abzug geben.

Alternativen: Die 7D und die 60D haben ziemlich genau die gleiche Bildqualität, so wie offenbar alle APS-C Kameras von Canon in den letzten 4 Jahren. Der Unterschied liegt nur in den Funktionen und der Bedienbarkeit. Diese ist bei 60D und 7D deutlich verbessert. Wer also mehr oder weniger die Leistung der 650D haben will, aber trotzdem einen Schritt in Richtung professionelleren Kameras machen will, dem empfele ich die 60D, für die ich mich am Ende auch entschieden habe. Die Leistung ist vergleichbar, sie hat auch einen schwenkbaren Monitor, ist nicht viel schwerer (auf Reisen wichtig), hat dafür aber einen zweiten Monitor und ein zweites Einstellrad - zwei der zahlreichen Funktionen die das Arbeiten mit der Kamera deutlich effizienter gestalten. Der Aufpreis gegenüber der 650D ist auch nicht groß, so dass sich das druchaus lohnt.

Wer wirklich einen Schritt vorwärts in Sachen Bildqualität machen will, kann dann aber leider nur noch zur 5D-Serie greifen, die auf Grund ihres Preises aber für die Wenigsten eine echte Alternative darstellen wird.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine super Kamera, 10. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach nun 2 Jahren in Gebrauch kann ich sagen, dass es sich um eine hervorragende Kamera handelt.

Ich habe Sie damals als Ersatz für meine alte EOS 350D gekauft und schwankte in der Auswahl zwischen der 650D und 60D.
Da die 60D aber damals den etwas schlechteren Chip drin hatte, was sich bei Video Aufnahmen und Ton (mono vs. stereo) bemerkbar machte habe ich mich für dieses Modell entschieden.

Nach den ersten Fotos war ich schier sprachlos in Bezug auf die tollen Fotos.
In Bezug auf die Schärfe und Farbbrillianz im Vergleich zur alten EOS 350D liegen Welten!

Die Bedienung über das integrierte Touchdisplay funktioniert schnell und flüssig.
Wobei ich zugeben muss, dass ich in der Regel trotzdem die "alte" Bedienung bevorzuge.

Daher gebe ich für die Kamera volle 5 Sterne und würde sie auch jederzeit wieder kaufen!
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Modellpflege auf hohem Niveau, 16. September 2012
Von 
A. Leclerc "alec" (Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 650D SLR Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touch-Display, Full HD) Kit inkl. EF-S 18-55 IS II Objektiv schwarz (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Nachdem ich lange Jahre zufriedener Nutzer einer EOS 350D war, bin ich im vergangenen Jahr auf die 600D umgestiegen. Durch das fortgeführte, bewährte EOS-Bedienkonzept habe ich mich seinerzeit auch mit dieser Kamera sofort wohl gefühlt. Zumindest bis zum Erscheinen der 650D gab es meiner Meinung nach in diesem Preisbereich keine bessere DSLR. Nach über einem Jahr tritt dieser Neuzugang nun gegen meine 600D an. Kurz gesagt: Die 650D macht alle für mich wesentlichen Dinge etwa genau so gut wie ihre Vorgängerin. Und einige Details etwas besser. Dabei ist die wesentlichste Neuerung die Möglichkeit zur Touch-Bedienung.

Doch nun zu den Einzelheiten.

Auftritt, Verarbeitung und Bedienung

Die EOS 650D kommt in einem stabilen Karton. Er enthält neben der Kamera selbst und dem Kit-Objektiv das übliche Zubehör (Trageriemen, Akku, Ladegerät, Kabel), Garantieheftchen, eine CD mit der hauseigenen Software (am wichtigsten: die RAW-Verarbeitung "Digital Photo Professional") sowie ausführliche gedruckte Handbücher in verschiedenen Sprachen (natürlich auch Deutsch).

Äußerlich gleicht die 650D ihrer Vorgängerin fast wie ein Ei dem anderen. Gehäuseabmessungen und -form sind unverändert, und auch die Kunststoff-Haptik ist geblieben. Letztere wird seit analogen Tagen an den günstigeren EOS-Kameras immer wieder kritisiert. Haltbarkeit ist aber bei normaler Nutzung kein Problem dieser Kameras.

Das Mikrofon, das nun in Stereo aufnimmt, ist nicht mehr vorne links, sondern oben auf der Kamera vor dem Zubehörschuh positioniert. Die "DISP."-Taste zum Abschalten des Displays ist verschwunden (diese Funktion übernimmt nun die "INFO."-Taste). Ansonsten sind einige der nach wie vor sinnvoll platzierten Tasten sowie der Display-Rahmen leicht anders geformt. Bei meinen Exemplaren sind die rückseitigen Tasten an der 650D wesentlich leichtgängiger, was aber Geschmackssache ist.

Das dreh- und schwenkbare Display bietet eine ähnlich brillante Darstellung wie das der 600D. Vermutlich als Tribut an die berührungssensitive Oberfläche ist die Entspiegelung aber deutlich schlechter ausgefallen. Präzision und Empfindlichkeit der Touch-Oberfläche sind dafür sehr gut und machen einen ausgereiften Eindruck.

Die Touch-Bedienung ist aus meiner Sicht eine sinnvolle Dreingabe, auch wenn sie im normalen Fotobetrieb keine entscheidenden Vorteile bringt. Natürlich muss man sich als alter Hase erst einmal auf diesen Konzeptwechsel einlassen. Dann aber findet man durchaus etliche Situationen, in denen man per Touch schneller zum Ziel kommt. Abseits der Menü-Bedienung ist das Touch-Display im Live-Bild hilfreich, um rasch einen Zielpunkt zu wählen ("Touch-Auslöser"). Belichtung und Scharfstellung erfolgen dann für den gewählten Punkt.

Außer den Touch-Funktionen ist die meines Erachtens größte Änderung an der Bedienung, dass der Videomodus nun nicht mehr über das Motivmodus-Drehrad, sondern über eine dritte Stellung des Einschalthebels erreicht wird. Wenn man des Öfteren Videos aufnimmt, ist das ein deutlicher Vorteil. Am Drehknopf gibt es dafür nun zusätzliche Bild-Überlagerungsautomatiken für Nacht- und Gegenlichtaufnahmen (HDR), die sich als durchaus nützlich erweisen.

Durch griffige Gummiauflagen an den richtigen Stellen und die nicht allzu glatte Gehäuseoberfläche lässt sich mit der EOS 650D (unverändert) sicher hantieren.

Akku- und Speicherkartenfach haben noch die gleichen soliden Abdeckungen, die satt einrasten und auch häufiges Öffnen und Schließen problemlos verkraften.

Funktion und Fotoqualität

Die Bildqualität der 650D im Ganzen ist hervorragend und entspricht nach meinem subjektiven Empfinden und einigen von mir durchgeführten direkten Vergleichen anhand realer Motive weitgehend der ihrer Vorgängerin.

Die 650D belichtet erwartungsgemäß sicher und liefert natürliche Farben, leistet sich also kaum Ausrutscher, die man unbedingt per RAW-Workflow nachbessern müsste.

Das Rauschen bleibt bis ISO 800 im Gesamtbild sehr unauffällig. Oberhalb von ISO 1600 gesellt sich stärkeres Farbrauschen dazu, das den Bildeindruck schon beeinträchtigt. Im direkten Sichtvergleich erscheint mir das Rauschverhalten der 650D bis hinauf zu ISO 800 ziemlich identisch zu dem der Vorgängerin. Erst ab etwa ISO 1600 rauscht die ältere 600D erkennbar stärker, wobei der Unterschied mit höheren ISOs zunimmt. Insbesondere das lästige Farbrauschen hat die 650D bei hohen Empfindlichkeiten etwas besser im Griff.

Im Fotobetrieb lässt sich die EOS 650D sehr flüssig und sicher bedienen. Es gibt kaum eine wahrnehmbare Auslöseverzögerung, und auch die interne Bildverarbeitung ist weiter beschleunigt worden. Der Autofokus agiert im Live-View-Modus nicht mehr ganz so unbeholfen wie bei der Vorgängerin, langsam ist er dort aber immer noch.

Serienfotos schießt die 650D mit fünf Bildern pro Sekunde etwas schneller als die 600D (vier), wobei der effektive Vorteil bei RAW-Aufnahmen gering ausfällt, da der interne Zwischenspeicher nach etwa fünf Aufnahmen (bei RAW+JPEG nach etwa vier) voll ist. Danach geht es, abhängig von der Speicherkarte, wesentlich langsamer weiter. JPEGs in maximaler Qualität passen typischerweise immerhin etwa 15 in den internen Speicher.

RAWs (CR2) belegen je nach Bildinhalt 20 bis 32 MB, typisch etwa 25 MB, JPEGs in höchster Qualität zwischen 4 und 15 MB, typisch etwa 7-8 MB. Canon hat das CR2-Format wieder einmal geändert, so dass RAWs aus der 650D nur von neuester Software gelesen werden können. Das schon etwas ältere, aber für Photoshop Elements 10 noch aktuelle Plugin Camera RAW 6.7 etwa weiß mit den Dateien nichts anzufangen.

Per USB zum PC überträgt meine 650D nicht rekordverdächtige, aber akzeptable 21 MB pro Sekunde (hier: von SanDisk Class 10).

Der Akkutyp wurde von den Vorgängermodellen übernommen, so dass es kein Problem ist, gute und günstige Reserveakkus von Fremdherstellern zu finden. Wie ihre Vorgängerin geht die 650D allerdings so sparsam mit der Akkuladung um, dass ein voll aufgeladener Akku z.B. auch bei intensiver Urlaubsfotografie meist für mehrere Tage reicht. (Nach über 400 Fotos und gut 10 Minuten Video zeigt mir mein Exemplar in diesem Moment noch volle Kapazität an.)

Das Kit-Objektiv (EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II) ist als Einstiegslinse durchaus brauchbar und den geringen Aufpreis gegenüber dem Body allein allemal wert, sofern man nicht bereits eine gute Alternative besitzt oder besonders hohe Ansprüche hat. Es ist klein, leicht, bildstabilisiert, fokussiert zügig und relativ sicher, wenn auch geräuschvoll. Es hat eine akzeptable Abbildungsleistung, reizt den 18 MP-Sensor bei Offenblende allerdings nicht aus. Auch muss man im Weitwinkel-Bereich mit einer relativ kräftigen Verzeichnung leben. (Ist man bereit, hier zu investieren, sind insbesondere die neu erscheinenden STM-Objektive von Canon interessant, die den Live-View-Modus und Videoaufnahmen besonders gut unterstützen sollen - eigene Erfahrungen habe ich damit aber noch nicht.)

Qualität von Videoaufnahmen

Die Videofunktion liefert ordentliche, wenngleich nicht überragende Ergebnisse. Videos aus der 650D bieten eine schöne Farbwiedergabe, wirken aber etwas unruhig und reizen ihre nominelle Auflösung nicht aus. Sie sind auch gemessen an der gebotenen Bildqualität sehr platzhungrig. Meine NEX-5N liefert feiner gezeichnete Videos bei halber Datenrate. Lästig ist der Platzhunger natürlich nur, wenn man (wie ich) die Aufnahmen meistens nicht mehr am PC weiterverarbeiten möchte.

Die Tonqualität bei Videoaufnahmen wurde deutlich verbessert. Die 650D hat ein Stereo-Mikrofon und zeichnet nun endlich zwei verschiedene Spuren auf. Bis auf ein noch akzeptables Hintergrundrauschen gibt es hier keinen Anlass mehr für Beschwerden. Auch der Bassbereich wird sehr schön aufgezeichnet.

Eine der Neuerungen der 650D ist der kontinuierlich nachführende Autofokus. Obwohl zur Geräuschreduzierung gebremst, ist er mit dem Kit-Objektiv aber deutlich zu laut, insbesondere bei Verwendung des eingebauten Mikrofons. In diesem Fall muss man manuell fokussieren, was mit dem leichtgängigen Fokusring des Kit-Objektivs praktisch lautlos geht.

(Technische Daten Video: max. 1080p AVC mit 29,97 fps, ca. 45 Mbps, Audio: stereo PCM mit 48 KHz, 1536 Kbps)

Fazit

Unterm Strich ist die EOS 650D wie ihre Vorgängerin für den Fotobetrieb eine ausgezeichnete, angenehme Kamera. Als anspruchsvoller Nutzer im "Endverbraucher"- oder unteren Hobbysegment macht man mit ihr definitiv keinen Fehler. Die Videofunktion sehe ich eher als nützliche Dreingabe.

Es gibt einige technischen Neuerungen gegenüber der 600D, wie die Touch-Bedienung, den nun ordentlichen Stereo-Ton und den kontinuierlichen Fokus bei Videos oder die Bild-Überlagerungs-Modi für HDR- und Nachtaufnahmen. All dies dürfte aber für viele Nutzer nicht ausschlaggebend sein. Bei knappem Budget oder fehlendem Interesse an Touch-Bedienung und Videofunktion würde ich weiterhin zur 600D raten. Sie bleibt der 650D dicht auf den Fersen und bietet eine fast ebenbürtige Bildqualität.

Andererseits bringt die EOS 650D ihre Vorteile fast ohne weitere Nachteile. Einziger Rückschritt ist aus meiner Sicht die schlechter gewordene Entspiegelung des Displays. Das Preis-Leistungsverhältnis ist sehr gut und der Aufpreis den Neuerungen durchaus angemessen. Sie ist daher mein neuer Favorit, und ich gebe eine klare Kaufempfehlung und fünf Sterne *****.
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18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Beeindruckend, 9. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Canon EOS 650D SLR Digitalkamera (18 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Touch-Display, Full HD) Kit inkl. EF-S 18-55 IS II Objektiv schwarz (Elektronik)
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Wenn man die Vorgänger Versionen der Canon EOS 550 / 600 kennt, stellt man auf den ersten Blick keine großen Veränderungen am Design fest. Wenn man allerdings hinter die Kulissen schaut ist man beeindruckt.
Die Kamera liegt gut in der Hand und die Bedienelemente sind wie bei EOS gewohnt gut zu erreichen. Die Druckpunkte der Bedienknöpfe auf der Rückseite sind weicher als bei den Vorgängermodellen. Dies ist kein Nachteil, aber gewöhnungsbedürftig. Das kapazitive Touchdisplay fällt Einem gleich positiv auf und überzeugt durch seine innovative und intuitive Bedienbarkeit. Als Smartphone Besitzer ist man durchaus die Gestensteuerung gewohnt. Das klappt beim Zoomen und Verkleinern im Wiedergabemodus mit zwei Fingern hervorragend. Bei Bedarf legt man zudem per Fingertip auf dem Display den Fokuspunkt auf die gewünschte Bildpartie oder löst die Kamera aus. Eine Frage der Einstellung.
Der Schwenkradius des Displays ist ausreichend und man kann selbst Bodennahe Aufnahmen ohne große Verrenkungen machen. Ebenso kann man Überkopfaufnahmen bei entsprechend ausgerichtetem Display hervorragend realisieren. Selbstporträts mit ausgestreckten Arm klappen auch ohne Anstrengung.
Mit der EOS 650D führt Canon zwei Sonderfunktionen per Mehrfachaufnahmen ein, die bei einigen Herstellern schon länger Gang und Gäbe sind. Das Programm "Nachtaufnahme ohne Stativ" nimmt vier Fotos auf, die es dann zu einem Bild verrechnet, das deutlich weniger rauscht als die Einzelaufnahmen. Und die Gegenlichtautomatik kombiniert drei unterschiedlich belichtete Fotos derart, dass selbst bei sehr kontrastreichen Szenen Tiefen und Lichter gut durchgezeichnet sind. Allerdings lässt sich die HDR-Automatik nicht konfigurieren, man ist ihr auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. In der Praxis erwies sich die Funktion als noch nicht ganz ausgereift. Die Bildergebnisse waren durchweg zu hell mit ausreißenden Lichtern und fehlenden Tiefen - also klassisch überbelichtet. Dieses Problem wäre durch gezieltes Unterbelichten leicht zu beheben, doch wie alle Motivprogramme lässt auch die Gegenlichtautomatik keine Belichtungskorrektur zu! Flexibler zeigt sich dagegen das Programm "Nachtaufnahme ohne Stativ". Es kann sogar mit einem Aufhellblitz kombinieren werden, wobei das Blitzgerät völlig ausreichend nur beim ersten Bild der Aufnahmeserie ausgelöst wird. Eingespart hat Canon bei der 650D die spezielle Schärfentiefe-Automatik "A-DEP" - was sicherlich verschmerzbar ist.
Die ISO-Empfindlichkeit kann man von Hand vorgeben, die Empfindlichkeit reicht bis hinauf zu ISO 25.600. Das ist sicherlich bei manchen ungünstigen Lichtverhältnissen gut, allerdings erhöht es das Bildrauschen und wird beim ambitionierten Hobbyfotograf nur die Ausnahme sein.
Kaum Wünsche lässt das Blitzsystem der EOS 650D offen, externe Blitzgeräte steuert die Kamera sogar drahtlos. Davon abgesehen bietet die Kamera alles, was das Herz begehrt: Blitzbelichtungskorrektur, Langzeitsynchronisation, Synchronisation auf den zweiten Vorhang um nur einige Möglichkeiten zu nennen.
Das mitgelieferte Objektiv EF-S 18-55 mm 3.5-5.6 IS II rattert" beim Fokussieren wie eine Kaffeemühle, setzt die Steuerbefehle des Autofokus nur sehr zögerlich und unsicher um. Wer bei seinen Videoaufnahmen Wert auf eine kontinuierlich nachgeführte Schärfe legt, kommt um die neuen STM-Objektive kaum herum. Also die nächste Anschaffung wird ein besseres Objektiv mit der neuen Schrittmotoren Technologie z. B. EF-S 3,5-5,6/18-135 mm IS STM sein. Allerdings sollte ich erwähnen, dass das Video filmen mit der EOS 650D bei mir die absolute Ausnahme darstellt und es die Qualität der restlichen Kamerafunktionen nicht schmälert. Das hier erwähnte Objektiv EF-S 3,5-5,6/18-135 mm IS STM wird sicher zum Immerdrauf".
Für den zukünftigen Besitzer der EOS 650D möchte ich noch folgende Empfehlung mit auf den Weg geben. Der im Zubehörhandel erhältliche Batteriegriff mit 2 Akkus verlängert die Akkulaufzeit soweit, dass man damit eine 8 GB Speicherkarte problemlos vollknipsen" kann.
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