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4.0 von 5 Sternen Sadly, not living up to the expectations *3,5 stars*
Oh my, everybody's loving this book and I do too, of course, but I'm also deeply disappointed... in a way.
*sigh* This is difficult. Let me tell you first why I loved Oliver's first two books to death. Lauren Oliver has an absolutely unique way of writing. It is warm, colorful, almost poetical (yet not as poetical as Stiefvater's writing). Many authors say that, when...
Veröffentlicht am 6. März 2013 von Johanna

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Absolut kein Inhalt - auf 390 Seiten.
Mein Flop des Monats. Gekauft habe ich mir die Bücher der "Delirium"-Trilogie von Lauren Oliver, da ich sie eigentlich aufgrund von "Before I fall" für eine sehr gute Autorin gehalten hatte. Dann allerdings kam "Delirium" und ich war mir nicht mehr ganz so sicher. Im zweiten Teil, "Pandemonium", hat Frau Oliver mich wieder ein bisschen versöhnt, denn auch...
Vor 16 Monaten von Mila (100buecher.blogspot.com) veröffentlicht


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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sadly, not living up to the expectations *3,5 stars*, 6. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Requiem (Delirium Trilogy) (Taschenbuch)
Oh my, everybody's loving this book and I do too, of course, but I'm also deeply disappointed... in a way.
*sigh* This is difficult. Let me tell you first why I loved Oliver's first two books to death. Lauren Oliver has an absolutely unique way of writing. It is warm, colorful, almost poetical (yet not as poetical as Stiefvater's writing). Many authors say that, when they write books, the characters are alive, speaking to them and sort of dictating how the story has to be like. But in most cases, when I read a book I still know that this is only a fictional character. But Oliver makes me feel the same way she probably did when writing her trilogy. Lena, Alex, Julian and Hana are alive. I think about them as people, living, breathing beings with their own emotions and conflicts. And no matter what happens, I love them. There is nothing that can change the way I feel about them, as if they were good friends.

But now, in this story, I found myself not caring for the plot anymore. I caught my mind wandering off, thoughts drifting, me staring at the dirty laundry, and I thought "Wait! Why is this happening?". Well, I'm still not exactly sure why it did. I only have a few assumptions. When I started the book, I wanted solutions. An outcome or at least a perspective for the resistance movement and a solution for the love triangle with an acceptable future for the rejected party. I didn't get any of that.

It was a looming fear, a dread, throughout the reading, that I couldn't get my solution. Because I saw that Oliver focused on the plot and not on her characters. Julia tried to find his place among the Invalids and Alex, well he hardly did anything. Lena, well she was so pessismistic, full of doubts whether her decision to defect was the right one. I understand that since now there is hardly any joy left in her life. The armed forces they are facing are overwhelmingly huge, she doesn't know how to deal with Alex and Julian and life in the Wilds is generally full of deprivation, hunger, filth and numerous life-threatening dangers. Surely, the author wants to show us that not making a decision often is the easy way out and that suffering also means knowing that you're alive. Only where there are bad feelings there can ever be good ones. So, in order to get love you have to accept the downside to it.

But still, it was just so frustrating to read. Towards the end, things started to get interesting, I was picking up speed reading and then *poof* it was all over. Right in the middle of things. Nothing was finished or solved, there were vague hints. But this can't really satisfy me. Don't get me wrong, I don't need a happy ending at all. I just want a story to be finished.

Hana, well her POV was interesting and her relationship to her pair Fred Hargrove was sick and sad at the same time, but I just hated how much room she got in the novel and how it kept me from continuing my way with Lena. When they finally meet again, it's not that epic, rather short and, hmmmmm, unfruitful, like the rest.

So that's it, my experience with "Requiem" that I had waited for soooo long. Damn!
But I can't give it any less than 3,5 stars because of all the love I still feel for this books as I've said before. Go on and read it for yourselves. Did anyone make the same experience?
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Requiem - Lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück, doch ich liebe es, 19. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Requiem (Delirium Trilogy) (Taschenbuch)
Ich fiel dem Postboten fast in die Arme, als er mir das Paket mit "Requiem" brachte. Seit Panem habe ich bei einer Dystopie nicht mehr so mitgefiebert. Obwohl ich bezüglich der Liebesgeschichte wirklich unzufrieden bin (sie hinterlässt folgendes Gefühl: Das soll's gewesen sein??? Ich wollte soviel mehr!!! Ich hätte echt heulen können - na gut ein paar Tränchen sind geflossen), gehört die Amor-Trilogie mittlerweile zu meinem absoluten Lieblingen.

Requiem ist aus Lena's und Hana's Sicht beschrieben. Während die eine in der Wildnis ums Überleben kämpft, fürchtet die andere um das System, an das sie so fest geglaubt hatte.

Ich habe ein bisschen gemischte Gefühle für den dritten Band, weil ich mir ehrlich gesagt einfach mehr gewünscht hätte. Auf der einen Seite liebe ich Lauren Olivers Schreibstil, die Mühelosigkeit wie sie ihren Figuren Leben einhaucht und die Story interessant und spannend gestaltet, hat mich richtig begeistern können. Auf der anderen Seite fehlt mir jedoch der Zauber, der mich in Delirium und Pandemonium so glücklich gemacht hatte.

Negativ für mich war, dass Lena Alex's Worten viel zu schnell Glauben schenkt. Ich hatte noch deutlich vor Augen wie er Cummings zitiert (Ich trage dein Herz, ich trage es in meinem Herzen) oder sich für sie opfert, damit sie in die Wildnis fliehen kann. Diese Unsicherheit hätte zur alten Lena gepasst. Ihr schnelles Aufgeben passte nicht zu dieser neuen, stärkeren Lena. Aber nun gut. Die Autorin wollte Gefühlschaos, also lässt sie Lena mal in dem Glauben, schließlich will man dem Leser ein bisschen Achterbahn (Dreicksbeziehungen) bieten. Nachdem ich mich innerlich gewappnet hatte, hoffte ich inständig, dass die Autorin den Zauber der Liebe von Lena und Alex, den man selbst noch in "Pandemonium" spüren konnte, nicht zerstört. Protagonist Julien kann einfach nicht mit der wahren Liebesstory mithalten und ist mehr oder weniger ein Trostpflaster. Ein Mittel zum Zweck für die Autorin damit sie ihre Dreicksgeschichte einbauen kann. Wem's gefällt "Herzlichen Glückwunsch", ich bin allerdings der Meinung je früher sich eine Dreieckbeziehung in einer Geschichte auflöst, desto besser für die Geschichte.

Die Amor-Reihe insgesamt ist fesselnd und spannend. Ich liebe die Charaktere und die Liebesgeschichte zwischen Lena und Alex. Alex hat es mir einfach angetan. Es ist eine Trilogie, bei der man die Geschichte in sich aufsaugt, man fiebert mit, doch vor allem leidet man mit. Hauptsächlich fühlte ich beim Lesen Traurigkeit. Ich vermisste bei "Requiem" dieses warme Gefühl im Bauch, die "schönen" Passagen, die für mich ein Highlight ausmachten. Das Salz in der Suppe. Ich möchte nicht falsch verstanden werden, die Geschichte ist klasse, eine der besten Dystopien seit Panem, doch es ist wie bei einem gelungenen traurigen Film: die Charaktere und Handlung begeistern, doch hinterlässt die Geschichte kein glückliches Gefühl. Sie endet zu schnell und gibt zu wenig.

Das soll keine Kritik sein, schließlich spreche ich hier von einer Dystopie und Traurigkeit ist ja nichts Schlimmes (es kann ja nicht immer alles Happy sein). Der Schluss der Amor-Reihe ist sehr treffend, da niemand weiß was die Zukunft bringt, doch ich wünschte wirklich, dass Lauren Oliver ein bisschen mehr auf die Gefühle eingegangen wäre, ein paar kleine Highlights hätten mich wirklich glücklich gemacht, trotz einer ungewissen Zukunft.

Damit hätte ich leben können, wenn mich die Autorin ein bisschen mit dem gefüttert hätte, wonach ich hungrig war. Auch hier bitte nicht falsch verstehen: Ich brauche keinen Kitsch und leidenschaftliche Liebesschwüre. Beim Lesen sehnte ich mich einfach nach dem Zauber, den Lauren mit ihrem Schreibstil in den beiden Vorgängerbänden wunderbar hingekriegt hat. Ich bin nicht enttäuscht. Ich bin einfach nur nicht satt.

So in den nächsten Zeilen möchte ich schreiben wie ich den Schluss bezüglich der Dreiecksgeschichte sehe und wie ich generell die unausgesprochenen Stellen sehe. Denn leider gibt es was die zwischenmenschlichen Beziehungen angeht, unausgesprochene Knackpunkte, die alles abgerundet hätten, aber leider fehlten. Ich hab mir wirklich einen Kopf darüber gemacht. Nachdem ich "Requiem" zu Ende gelesen hatte, spukte mir die Story noch tagelang im Kopf herum, daher muss ich einfach mal meine Eindrücke schildern. Bitte nicht weiter lesen, wenn man Spoiler vermeiden möchte.

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Ab hier Spoiler!!!

Für wen entscheidet sich Lena letzten Endes?
Alex fragt Lena: "Do you love me?"
Ihre Antwort: "I never stopped."
Hätte schön sein können, doch dann fügt sie hinzu: "But it's more complicated than that."
Tja was meinte sie damit? Das sie noch nicht mit Julien Schluss gemacht hat? Das alles um sie herum zusammen bricht? Das die Zukunkft für sie beide ungewiss ist? Das beide sich verändert haben? Ich glaube irgendwie alles zusammen. Aber vor allem glaube ich, dass sie sich bereits für Alex entschieden hat in dem Moment, als Coral ihr sagte, dass Alex sie noch liebt. Irgendwie denke ich, dass es einfach die ganze Zeit Alex war und nie Julien.

Ich bin mir sogar zu 100% sicher, dass Lena's Herz IMMER nur für Alex schlug. Es ist ehrlich gesagt äußerst unlogisch, dass sie seinen verletzenden Worten "I never loved you" soviel Glauben geschenkt hat. Da er kurz zuvor auch zu ihr sagte: "The belief that I would see you again, that I could find you - the hope for it - was the only thing that kept me going."

Man merkt hier ganz klar Lauren Oliver WOLLTE auf Teufel komm raus, dass Lena Alex sofort glaubt. Ich versuche es so zu sehen, dass in der neuen Lena irgendwo die alte "Verletzliche" Lena drin steckte, die so verletzt von seinen Worten ist, dass sie nicht anders kann als ihm zu glauben. Doch man merkt an ihrer Eifersucht zu Coral und an Alex Anwesenheit, dass Lena ihn immer mehr Bedeutung schenken wird als Julien. Es gibt nur eine kurze Zeit wo Lena sich auf Julien einlassen kann, nämlich als Alex geht. DAS SPRICHT FÜR MICH BÄNDE! Er geht für Lena, damit sie mit Julien zusammen sein kann, da er weiß das seine Anwesenheit ihr Glück stört.

Alex MUSS also abwesend sein, damit Lena überhaupt sich in Ruhe auf Julien einlassen KANN. Würde sie Julien wirklich aus tiefstem Herzen lieben, hätte dies schon früher passieren können, nämlich als Alex noch da war. Zwar wirft sie sich Julien gerne in die Arme und redet sich ein sie hätte sich für ihn entschieden, doch das liegt nur daran, dass Alex einen neuen Love-Interest hat: Coral. Auch dafür liebe ich Alex.

Ich stelle mir seine Gefühle folgendermaßen vor: Er liebt Lena so sehr, dass er weiß das sie beide es nicht über den Zaun schaffen. Er opfert sich für sie, überlebt und das einzige was ihn weiter voran treibt ist die Hoffnung sie wiederzusehen. Doch als er sie wiedersieht erkennt er, dass sie sich verändert hat und er ebenso. Das sie weiter gelebt hat. Zuerst ist er wütend und verletzt, doch dann stellt er ihr Glück wieder über seines. Er will sie nicht in zwei Hälften teilen, also wendet er sich Coral zu, um Lena von ihm abzubringen und nicht weil er sich in Coral verliebt hatte, so wie Lena annimmt.

Ich glaube, dass Alex und Coral in Wahrheit nie ein Paar waren, sondern Freunde, jedenfalls für Alex. Coral allerdings denke ich, war in ihn verliebt, wusste aber, dass er Lena liebte, also gab sie sich damit zufrieden, dass er ihr seine Zeit schenkte. Doch Lena mit Julien zu sehen ist härter als gedacht und die Spannung zwischen Alex und Julien nimmt zu. Nach der Schlägerei erkennt Alex, dass Lena immer in zwei Hälften geteilt sein wird, wenn er bleibt, da Alex annimmt, dass Lena Julien liebt - er kann ja nicht wissen, dass es eigentlich so nicht ist, Lena mag Julien zwar, empfindet etwas für ihn, doch kaum vergleichbar zu ihren Gefühlen für Alex, nur leider sieht Alex das nicht. Also geht er. Opfert wieder sein Glück für sie. Alex Liebe zu Lena ist nicht die eines Hundes (wie Edwards, sorry an die Twilight-Fans), sondern vollkommen. Das ein Junge ein Mädchen so sehr liebt, hat ihn für mich zu meiner absoluten Lieblingsfigur gemacht. Wenn ich an Alex denke, habe ich von Passenger Let Her Go immer im Sinn. Ich finde es passt so schön zu Alex.

Nachdem Lena die wahre Geschichte von König Solomon verstanden hat, hat sie auch all dies erkannt, was ich oben zu Alex geschrieben habe. In dem Moment als Alex sagte "I never loved you" war es als hätte er Schluss mit Lena gemacht und sie hat dies leider einfach akzeptiert. Doch sobald sie wusste, dass er sie liebt und das obwohl sie es noch nicht einmal von ihm selbst gehört hat, sondern von Coral!, wandte sie sich schon von Julien ab:
"Last night I couldn't bring myself to lie down next to Julien"
"So much between us went unsaid"
"Julien begins to reach to me, and I take a step backward."
"Over the past week I've accepted that I will never love Julian as much as I loved Alex. But now that idea is overwhelming, like a wall between us. I will never love Julien like I love Alex."

Lauren Oliver brauchte für mich nicht schreiben: Lena choosed Alex. Man kann es zwischen den Zeilen fühlen! Ich denke schon, dass Lena Julien sehr gemocht hat, das sie ihn irgendwo gebraucht hat, wie einen Trost, doch ich würde es nicht Liebe nennen. Sie konnte es nie über die Lippen bringen, dass sie Julien liebt. Und das spricht für sich. Lauren Oliver hat vieles für sich sprechen lassen. "I take a step backward" Und sie hat ihm nie: "I love you" gesagt.

In einem Forum habe ich gelesen, dass ein Fan Lauren Oliver bei einer Autogrammstunde gefragt hatte - Warum sie einiges so offen enden ließ. Und Lauren Oliver antwortete, dass sie als Kind mochte, wenn die Story relativ offen endete, sodass man sie sich weiter in die Geschichte eindenken konnte, damit es nicht wirklich ein Ende gibt. Ich liebe diese Sichtweise und habe in Lauren Olivers Blog, es selbst noch einmal von ihr in einem Video gehört. Eine wahnsinning sympathische Autorin. Was Alex und Lena angeht... naja soo offen ist ihr Zusammenfinden eigentlich bei näherer Betrachtung auch nicht:
"A kiss that promises renewal"
">I'm not going to run away again<, he says. >I don't want you to< I tell him."
"I'll find you. I won't let you go again."

Leute, die Story spricht für sich! Jetzt wo ich es noch mal in Worte gefasst habe, bin ich einmal mehr davon überzeugt. Auch wenn es kein aufklärendes Gespräch zwischen Julien und Lena gab. Es war immer Alex. Lest zwischen den Zeilen, lest euch "Requiem" und "Pandemonium" hundert mal durch. Es gibts nichts was mehr für Julien spricht. Das zwischen Alex und Lena, DAS war die Amor Deliria Nervosa, die Liebe. Julien zeigte uns nur, dass man eine Wahl haben kann. Lenas Herz gehört einfach Alex, auch wenn sie was für Julien empfunden haben mag. Man verstehe mich nicht falsch. Ich mag Julien ganz gerne, für ihn empfand ich Sympathie und er tat mir leid, doch im Vergleich zu Alex Liebe erscheint er mir blass und klein. Er greift Alex an, als der ihm den Rücken zukehrt. Alex wollte den Kampf nicht. Als Lena erscheint ist seine Kampflust verpufft, doch dann greift Julien ihn von hinten (wie Charakterstark -.-) an und Alex bricht ihm die Nase. Spricht für sich.

Obwohl dies meine subjekten Eindrücke sind, bin ich überzeugt davon, dass ich Lauren Oliver richtig verstanden habe, was sie durch die Dreiecksgeschichte zeigen wollte. Man hat die Wahl zu lieben und die Wahl zu entscheiden wen man liebt. Jetzt wo ich das so sehen kann, bin ich froh mich für vier Sterne entschieden zu haben. Die Amor-Trilogie hat es geschafft. Ich bin ihr ganz und gar verfallen.

Tut mir leid für diejenigen, die meine Meinung nicht teilen. Tut mir auch leid, wenn ich Julien-Fans auf den Schlips getreten bin. Auch ich habe ihn lieb gewonnen, doch wie Lena es schon sagte: "I will never love Julien like I love Alex." So sehe ich die Geschichte, aber vor allem hat sie sich für mich so angefühlt. Wir wissen nicht ob sie für immer miteinander glücklich werden, aber ich glaube fest daran, dass sie es zusammen schaffen werden. Ich habe viel darüber nachgedacht und alles was ich geschrieben habe kommt vom Herzen und meine ich auch so. Leser die meine Meinung nicht teilen, lebt damit.

"We wanted the freedom for love. We wanted the freedom to choose. Now we have to fight for it."
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zwischen Revolution und Liebe, 19. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Diese Trilogie hat mich einfach gepackt. Ich hatte Herzrasen vor Spannung und konnte vor allem diesen letzten Teil nicht aus der Hand legen.

Dieses Buch hat zwei zentrale Themen zum einen Lena und ihre Gefühle, denn jetzt wo Alex wieder da ist, ist sie hin und hergerissen zwischen Julian und Alex, zumal Alex zwar wieder da ist aber ein anderer geworden zu sein scheint. Das andere Thema ist die Revolutionsbewegeung die mehr und mehr wächst und die nun auch in der Zombiewelt, der Welt der geheilten, war genommen wird.

Interessant ist auch die Erzählweise abwechselnd aus der Sicht von Lena der Invaliden und aus der Sicht von Hannah der Geheilten. Die Gegensätze zwischen diesen beiden Leben sind so gewaltig, dass man sich kaum vorstellen kann, dass Lena und Hannah einmal beste Freunde waren. Man merkt hierbei ganz deutlich wie Gesellschaft jemanden prägt. Lena die eigentlich immer die vorsichtige und angepasste in ihrem alten Leben war wird von Tag zu Tag mutiger und stärker. Sie kämpft für die Invaliden und gegen die Gesellschaft und sie kämpft um die Liebe, die Liebe zu Alex und Julian aber auch die Liebe zu ihrer Mutter. Dagegen scheint sich Hannah die rebellische in ihr neues perfektes Leben eingefügt zu haben. Das hat sicherlich auch mit der OP zu tun die ihr nun keinen Platz mehr lässt für die Gefühle der Liebe und damit der Sehnsucht. Interessant ist jedoch auch wie Hannah sich langsam wandelt, heimgesucht durch ihre Schuldgefühle gegenüber Lena, beginnt sie zunächst Lena's Familie zu helfen und dann Fragen zu stellen über ihren neuen Mann, der ihr von Tag zu Tag unheimlicher vorkommt.

Das Ende hat mich dann einfach gepackt und sprachlos zurück gelassen. Es ist kein happy ever after sondern ein relativ offenes aber realistisches Ende. Denn was die Zukunft bringt kann niemand vorhersagen. They at least have taken down the wall. Dieser Einsturz der Mauer steht für Neubeginn, wie der aussehen wird das wird die Zukunft bringen. Lena ihre persönlichen Entscheidungen Alex oder Julian will ich jetzt mal hier nicht kommentieren um es nicht vorwegzunehmen. Nur soviel mir hat das Ende gefallen, vor allem die Begegnung zwischen Lena und Hannah.

Für mich persönlich nach „The Hunger Games“ eine der gelungensten Dystopien der letzten Jahre!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles hat ein Ende und Hoffnung lebt bis zum Schluss, 21. April 2013
Von 
Mioli - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Requiem (Delirium Trilogy) (Taschenbuch)
Jede Buchreihe hat ein Ende. Es gibt schöne Enden, überraschende, offene und nicht zufriedenstellende Enden. Bevor der dritte Teil der Delirium Trilogie veröffentlicht wurde, fieberte ich jeden Tag auf ihn hin. Als er dann in meinen Händen lag, war ich wirklich unsicher, ob ich wirklich wissen wollte, wie diese spannende Trilogie endet. Offensichtlich habe ich mich doch an das Buch getraut und wie ich es einschätze, erfahrt ihr im folgenden Bericht.

Das Buch

Es handelt sich um „Requiem“, den finalen Teil der Delirium Trilogie von Lauren Oliver. Die Paperback Edition aus dem Harper Collins Verlag kostet knapp 8 Euro und hat 400 Seiten. Das Buch ist im Internet oder in allen Buchläden zu bestellen.

Inhalt

In diesem Buch wird die Geschichte von Lena weitererzählt. In einer Welt in der Zukunft, in welcher Liebe eine Krankheit ist und alle Menschen nahezu willenlos gemacht werden, hat Lena in Alex eine Liebe gefunden und floh mit ihm aus der Stadt, weg von Freunden und Familie.
Leider verlief die Flucht nicht reibungslos und Lena musste sich allein in der Wildnis durchschlagen, wo sie schon bald auf weitere Gruppen von Menschen trifft.
Sie schließt sich ihnen an und wird bald mit Raven und Tack, zwei Jugendlichen, nach New York geschickt, wo sie undercover ermitteln soll. Dabei verliebt sie sich in den Sohn des Chefs der Anti-Delirium Kampagne Julian und mit ihm zusammen gelingt ihr die Flucht aus der Stadt zurück in die Wildnis. Unerwartet taucht jedoch Alex wieder auf und sein Herz scheint in der Zwischenzeit zu Stein geworden zu sein, er würdigt Lena keines Blickes. Zusammen mit einer 10köpfigen Gruppe ziehen sie weiter durch die Wälder und kämpfen weiter gegen sture Regierungen und den Übergriff von Militärtrupps.
Außerhalb von Lenas Heimatstadt Portland finden sie ein großes Lager voller Menschen, die nicht mehr länger in der Stadt leben wollen und bleiben dort einige Zeit.
Währenddessen wird in Portland selber alles für die große Hochzeit von Lenas ehemaliger bester Freundin Hana mit dem Präsidenten Fred vorbereitet. Die Hälfte der Kapitel ist aus ihrer Sicht erzählt, sodass die Innen- und Außensicht der Stadt deutlich wird.
Neben all den offensichtlichen Konflikten befindet Lena sich in einem immer größeren Zwiespalt zwischen ihrer neuen Liebe zu Julian und dem großen Verlangen nach Alex, der ihr diese neue Welt gezeigt hat.

Meine Meinung

Erstmal zum Cover. Es passt definitiv zur Delirium Reihe, gefällt mir aber nicht besonders gut. Das junge Mädchen auf dem Cover hat (zumindest in meiner Vorstellung) keinerlei Ähnlichkeit mit Lena, welche sie vermutlich verkörpern soll. Aber der Inhalt ist es doch, was zählt und da sieht es definitiv besser aus.
Was genau ich mir für dieses Buch vorgestellt habe, ist relativ schwer zu sagen. Es war wohl immer noch die kleine Hoffnung in mir, dass die geringe Menge an Invaliden, wie sie genannt werden, das komplette Amerika verändern und zu Frieden führen könnten. Das hat sich leider nicht erfüllt, dennoch gefällt mir die Geschichte von Anfang bis Ende sehr gut. Ich habe mich von Cover zu Cover nicht einmal gelangweilt, was auf 400 Seiten gar nicht schlecht ist, wie ich finde. Viele Ortswechsel und immer wechselnde Personenkonstellationen (leider meistens durch den Tod von Nebencharakteren) hielten sowohl die Dialoge als auch die äußere Handlung sehr spannend. Lauren Oliver hat viele überraschende Wendungen eingebaut und vor allem Lenas Kapitel brillieren in Sachen Spannung.
Die Kapitel mit Hana als Protagonistin scheinen dagegen fast schon ruhig, doch sie trägt unzählige kleine innere Kämpfe aus. Sie ist sich bewusst, durch die Operation verändert worden zu sein, doch sie erinnert sich dennoch an ihre Jugend und an Lena. Ihr zukünftiger Mann stellt sich privat als gewalttätiges Ekel heraus und Hana möchte ihn unter keinen Umständen heiraten. Da sie dies muss startet sie persönliche Rebellionen und hilft beispielsweise Lenas armer Familie mit Essen aus.
Hanas Charakterzeichnung ist herausragend gut. Während man sie in den ersten beiden Bänden nur oberflächlich kennen lernen durfte, zeigen sich in Requiem all die Facetten ihrer Persönlichkeit, was mir ausgesprochen gut gefallen hat.
Lena dagegen ist schon von Anfang an gut bekannt und bekommt durch diesen Teil nur noch mehr Tiefe, falls dies möglich ist.
Auch von Alex wird eine andere Seite gezeigt, seine verbitterte und hoffnungslose. Wird er im ersten Teil als mutig, stark und abenteuerlustig beschrieben, ist er nun sarkastisch und immer schlecht gelaunt. Lena selbst zweifelt aber nie daran, dass der „alte“ Alex irgendwo in ihm steckt und ich selbst glaubte bis ans Ende daran, dass die beiden etwas Besonderes verbindet.
Julian dagegen wirkt etwas blass neben all diesen vielschichtigen Personen. Es wird von seinen Schwierigkeiten berichtet, sich in der Wildnis zurechtzufinden. Außerdem wird deutlich, dass auch er merkt, dass er für Lena nicht das ist, was Alex für sie ist. Das Idol und der Beschützer. Es scheint ihn traurig zu machen und stellenweise tut er mir einfach nur leid, da er bemerkt, dass nicht mal Lena der Meinung ist, er habe etwas zur Gruppe beizutragen.
Seine Seite hätte noch etwas ausgebaut werden können, wie ich finde.

Die Sprache in Delirium ist, wie bei den beiden Vorgängern, absolut fantastisch. Obwohl Englisch nicht meine Muttersprache ist genieße ich jedes Wort von Lauren Olivers Schreibkünsten und erfreue mich über absolut treffsichere Details, spannende und spritzige Dialoge und ihre große Kunst, tiefe Emotionen mit nur einem Augenzwinkern anzudeuten. Die Verbindung zwischen Lena und Alex wird besonders schön herausgearbeitet und mir als Leser hat sie immer wieder von Neuem die Hoffnung geschenkt, dass die beiden sich doch noch finden und all ihre Differenzen ausblenden können.

Fazit

Für alle Fans der Delirium Reihe ist Requiem ein absolutes Muss. Fans von Dystopien sollten sich diese wunderbare Reihe definitiv anschauen, denn sie besticht durch große Spannung und ebenso große Gefühle. Für mich ist es weit mehr als ein Jugendbuch und Requiem war der würdige Abschluss zu dieser großartigen Reihe, auch wenn ich etwas traurig bin, dass nun alles vorbei ist. Gegen einen Folgeband hätte ich definitiv nichts einzuwenden, Frau Oliver (und da bin ich bestimmt nicht die einzige!). Ich vergebe volle 5 von 5 Sternen.

(Meine erste 1000 Wörter Rezi ist diesem Buch mehr als würdig)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Absolut kein Inhalt - auf 390 Seiten., 10. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Requiem (Delirium Trilogy) (Taschenbuch)
Mein Flop des Monats. Gekauft habe ich mir die Bücher der "Delirium"-Trilogie von Lauren Oliver, da ich sie eigentlich aufgrund von "Before I fall" für eine sehr gute Autorin gehalten hatte. Dann allerdings kam "Delirium" und ich war mir nicht mehr ganz so sicher. Im zweiten Teil, "Pandemonium", hat Frau Oliver mich wieder ein bisschen versöhnt, denn auch wenn das Buch kein Knaller war, fand ich es doch wesentlich weniger lahm als den ersten Teil. Und jetzt das. Requiem, die "epic conclusion to the bestselling Delirium trilogy" (Buchdeckel) ist dermaßen langweilig, dass ich mich schon ein paar Stunden nach dem Zuklappen gar nicht mehr daran erinnern kann, was eigentlich passiert ist. Wobei fairerweise auch einfach wirklich nicht viel passiert ist, deswegen werde ich es auch leider im folgenden nicht vermeiden können, etwas zu spoilern.

Absolut kein Inhalt - auf 390 Seiten.

Es ist kein Wunder, das das Buch wohlweislich auf einen Klappentext verzichtet. Es gibt nämlich keinen Inhalt. Oder netter ausgedrückt - die drei Sätze auf dem Buchrücken fassen den Inhalt sehr treffend zusammen:
"They have tried to squeeze us out, to stamp us into the past. But we are still here. And there are more of us every day."

Die Widerstandskämpfer sind also immer noch da. Und es gibt immer mehr davon. Dieser an sich ja sehr begrüßenswerte Zustand rechtfertigt meiner Meinung nach leider nicht den Fakt, dass die Hälfte des Buches davon handelt, wie Lenas Widerstandsgruppe im Wald herumläuft und andere, neue Widerstandskämpfer trifft. Letztendlich finden sie eine Riesengruppe von Widerstandskämpfern - da diese gleich am nächsten Tag von der Armee des Systems plattgemacht werden, bringt ihnen das aber nicht so viel.

Kein Teeniebuch ohne Dreiecksbeziehung!

Glücklicherweise gibt es durch das absolut - ähm - unerwartete Wiederauftauchen von Lenas erster großer Liebe Alex ja nun ein hochkomplizierte Liebesdreieck, mit dem die Autorin ihre Leser unterhalten könnte - wenn sie es denn könnte. Leider ist es aber so, dass Lena, sobald Alex auftaucht, wieder in ihre alte Rolle aus Band eins zurückrutscht: die des zurückgebliebenen Teeangers. Während nämlich zwischen Alex und Julian diverse subtile und nicht so subtile Kämpfe stattfinden, steht Lena normalerweise heulend, bettelnd und "wie angewurzelt" daneben - kaum zu glauben, dass sie sich bei Bedarf sonst immer in eine granatige Kampfmaschine verwandeln kann.

Hana ist mal wieder die Rettung.

Wie schon im ersten Band ist es Lenas (ehemals) beste Freundin Hana, die das Buch vor dem kompletten Versumpfen rettet. Die Kapitel sind nämlich diesmal immer im Wechsel aus Lenas und aus Hanas Sicht geschrieben. Hana, die mittlerweile "geheilt" ist und kurz vor der Hochzeit mit ihrem vom System gewählten Partner steht, erkennt nach und nach, dass ihr zukünftiger Ehemann nicht nur ein extrem unsympathischer Mensch ist, sondern auch hochgradig gefährlich. Der Schwenker zu dem Märchen Blaubart ist hier druchaus gelungen, auch wenn er, wie der Rest des Buches, eine Menge Potential einfach so im Nichts verlaufen lässt. Doch selbst die Teile mit Hana sind irgendwie lieblos runtergeschrieben und konnten mich nicht wirklich mitreißen. Auch, dass die "Prozedur" ausgerechnet bei Hana nicht richtig gewirkt hat, ist natürlich praktisch - leider verzichtet die Autorin vollkommen darauf, irgendeinen plausiblen Grund für diesen doch sehr großen Zufall zu nennen.

Fazit:

Ein nichtssagender Abschluss zu einer mittelmäßigen Trilogie. Lauren Oliver hat ihr Schreibtalent leider an Charaktere verschwendet, die sie anscheinend selbst nicht besonders gut leiden kann. An der Dreiecksgeschichte ärgert mich besonders, wie wenig gesunden Menschenverstand und Einfühlungsvermögen die Autorin ihrer Hauptfigur Lena zutraut. Zum Schluss kommt dann die totale Pleite: Die Beschreibung "Offenes Ende" wäre eine grandiose Untertreibung, denn hier bleiben dermaßen viele Fragen unbeantwortet, dass ich eigentlich schon wieder ganz froh war, dass mich das Schicksal der Figuren so dermaßen kalt lässt. Aber wenigstens gibt es eine Moral:

"Take down the walls. Otherwise you may never know hell, but you will not find heaven, either. You will not know fresh air and flying. All of you, wherever you are: in your spiny cities or your one-bump towns. Find it, the hard stuff, the links of metal and chink, the fragments of stone filling your stomach. An pull, and pull, and pull. Take down the walls."

Schöne Worte. Leider werden sie durch die Delirium Trilogie nicht mit Leben gefüllt.
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4.0 von 5 Sternen Solides Finale, leider etwas zu offen ..., 4. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Requiem (Delirium Series) (Kindle Edition)
Das Cover

Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Im Grunde war jedes Cover aus der Reihe auf seine Art schön, aber dieses hier gefällt mir doch von allen am Besten. Die Farbgebung ist einfach toll und strahlt irgendwie für mich Neubeginn und Hoffnung aus. Das Motiv ist zudem einfach toll und besitzt eine zauberhafte Stimmung. Toll ist auch der Vermerk, dass es sich um das Finale der Delirium-Reihe handelt.

Kurze Inhaltsbeschreibung

Lena ist mit ihrer kleinen Gruppe von Rebellen in die Wälder geflüchtet. Doch seitdem Attentat auf Julians Vater sind die Rebellen nicht mehr länger nur Gerüchte, denen nur wenige Glauben schenkten. Sie werden nun gejagt und so verfolgt man auch Lenas kleine Gruppe bald und mehr als einmal befinden sie sich in Lebensgefahr.
Schließlich brechen sie zu einer waghalsigen Mission auf, die über Sieg und Niederlage der Rebellen-Bewegung entscheiden kann. Diese Mission führt Lena zurück nach Portland und zu dem Leben und ihrer Vergangenheit, die sie dort zurückließ. Als wäre das Gefühlschaos in ihrem Herzen und die widersprüchlichen Fragen bezüglich Alex und Julian nicht schon für genug Probleme sorgen. Lena muss sich beidem stellen und hoffen, dass es die richtige Entscheidung war, sich für die Liebe und ihre Freiheit zu entscheiden.

Schreibstil und Storyverlauf

Im letzten Band der Reihe ging es sehr spannend und actionreich zur Sache. Lena und ihre Gruppe befinden sich auf der Flucht und müssen unter schwierigen Bedingungen der Natur zusätzlich noch Acht geben, wer sie verfolgt und wem sie trauen können.
Die Gefahr ist immer allgegenwärtig und wird immer wieder von Lenas inneren Konflikten durchzogen und aufgelockert. Eine gelungene Abwechslung von Action und Emotionen.
Aufgewertet wurde die Geschichte in meinen Augen durch Hannas Sichtweise. Denn Lenas ehemals beste Freundin erzählt dem Leser ihre Geschichte und was seit Lenas Weggang in Portland passiert ist.
Ihre Geschichte fand ich teils noch spannender und berührender, als Lenas und so war diese Neuerung für mich ganz und gar positiv.
Das Liebeschaos von Lena war leider wenig befriedigend. Ich frage mich immer noch, was der Sinn hinter dieser Dreiecksgeschichte sein soll, die in meinen Augen noch mehr an Sinn verliert, berücksichtigt man, wie das Buch endet.
Der Showdown war gemessen an dem hohen Grad der Spannung und Action im Buch beinah enttäuschend und wenig emotional. Hier ging mir vieles zu schnell und einiges blieb zu oberflächlich. Schade, dass das Niveau des vielversprechenden Anfangs nicht aufrecht gehalten werden konnte.

Die Charaktere und ihre Entwicklung

Man spürt die Veränderung, die Lena durchgemacht hat. Vom unerfahrenen, nichts wissenden Mädchen ist sie zu einer Überlebenskämpferin geworden, die ihr Herz ebenso zu schützen weiß, wie die Menschen, die ihr etwas bedeuten. Sie kämpft oftmals noch gegen sich selbst und ihr eigenes Herz, was sehr emotional und berührend war.
Leider nahm der Dreiecksbezug einiges an Glaubhaftigkeit bezüglich Lenas Gefühlen und das fand ich mehr als schade. Das Liebeschaos hatte Teeniezüge, wo es eigentlich um eine sehr ernsthafte Grundidee ging. Leider geriet die mehr und mehr aus dem Fokus.

Hanna dagegen war eine willkommene und bereichernde Abwechslung. Zwar ist sie in vielerlei Hinsicht naiv und man spürt, wie sie in den Klauen des Systems hängt und sich nicht zu befreien weiß. Aber in mancher Hinsicht kam sie mir sogar glaubhafter, mitfühlender und emotionaler vor, als Lena.
Ich hatte auf jeden Fall große Sympathie für Hanna und fand es schade, dass ihre Geschichte am Ende so lieblos endete und ihr keine weitere Beachtung geschenkt wurde.

Gleiches gilt für die beiden Jungen. Sowohl Alex, als auch Julian blieben blasse Randfiguren im Buch und machten es mir nicht gerade einfacher in Sachen Liebesgeschichte mitzufiebern. Vielleicht kam das Ende deswegen so, wie es geschrieben wurde auch wenn ich es schade und ein wenig zu leicht und offen fand.

Fazit

Mit Requiem endet eine dystopische Trilogie, die grundsätzlich eine geniale Idee verfolgt und diese spannend umsetzt und einen mit tollen Figuren erfreut. Leider konnte die Umsetzung mich nicht immer ganz überzeugen und oftmals hatte ich den Eindruck, dass Potenzial verschenkt wurde. In Requiem enttäuschte mich das zu schnell abgehandelte und zu offen gehaltene Ende. Dennoch würde ich die Reihe Dystopiefans und vor allen den romantisch veranlagten Lesern weiterempfehlen.
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5.0 von 5 Sternen Revolutionary and too good not to be loved!, 28. November 2013
I went into reading REQUIEM with the apprehension that it would be really really difficult to bring the DELIRIUM series to an ending that contented every reader (I know no book can't achieve that). There are Team Alex and Team Julian readers who want to see Lena with their favourite DELIRIUM boy.
REQUIEM gives us the chance to follow Lena, Alex, Julian and the resistance on their way to gaining more power. The resistance is growing, but so is the tension leading to a major confrontation between the leaders and revolutionists. Sadly you have to be prepared to say Goodbye to a few characters before the book's ended. It's obvious we can't witness every single move of the resistance all across the country, so we have to be content with an excerpt of the resistance's life by following Lena and her group. I would have loved to learn more about Lena, Alex and Julian's feelings in certain situations and throughout the whole time they have to stick together during their journey. The idea of the introduced love triangle is ever-present, sadly further explorations and discussions of the three's perspective feelings had to take a back seat to the greater good of solving the politicial conflict.
Surprisingly, REQUIEM is told from Lena's and Hannah's perspective and where the two girls had been best friends in DELIRIUM, they couldn't be more different in REQUIEM with no apparant common thread to be found in their ways of thinking about present events. In the start it looked like Hannah's chapters would slow down the action too much. I preferred to read about Lena and her much more eventful days as well as her interactions with Julian and Alex. But Hannah's scenes grew to become just as interesting and crucial to the story as Lena's.
Lauren Oliver created a world so instable and shaken - politically, culturally and socially - that I didn't think it possible to rebuild it in 'only' three books. Speaking technically, Lauren didn't reinvent or renew the government or structures of thinking as a whole, but she found a way to let Lena's story end in a way that fit the overall story, Lauren's style and would be the best way to leave this world to itself and in the readers' imagination to go on and thrive on its own.

4,5/5 ****/* REQUIEM - Revolutionary and too good not to be loved!

When I turned the last page, I wasn't sure how I felt about the story's ending. I had to think a lot about this series and the ending and it took some time to let it be and be content with the way things ended. In some way Lauren Oliver left the story to itself, not determining what happened after the final scene. And that's Lauren's strongest skill. Leaving a story to itself and giving it the strength to develop its own dynamics and future. There might be a few minor flaws to the story, but I can honestly say that the DELIRIUM series is one of my favourites, DELIRIUM being the best part.
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4.0 von 5 Sternen Guter Teil 3, 21. April 2013
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Requiem (Delirium Trilogy) (Taschenbuch)
Nach "Delirium" und "Pandemonium" ist "Requiem" der dritte und letzte Teil dieser Trilogie von Lauren Oliver. Er setzt kurz nach dem zweiten Band ein. Lena ist mit Julien zurück in die Wildnis geflohen und trifft dort auf den totgeglaubten Alex: ihre große Liebe. Doch Alex hat sich sehr verändert und auch sie ist durch so viel durchgegangen und hat sich noch dazu mit Julien befreundet, dass zwischen ihr und Alex erst einmal Distanz herrscht. Es gibt auch viel anderes zu tun, wird doch die Wildnis inzwischen von der Diktatur angegriffen. Große Kämpfe steht dem Widerstand bevor. Das ist Handlungsstrang eins. Immer im Wechsel dazu kommt ein Kapitel des Handlungstrangs zwei: Lenas frühere Freundin Hanna steht vor ihrer Hochzeit mit dem zukünftigen Bürgermeister Fred, der gegen den Widerstand kämpft. Zwar ist Hanna inzwischen von der Liebe geheilt, doch nach und nach merkt sie, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht und Fred ihr Leben nicht zufriedenstellt, sondern zerstört.

"Requiem" ist ein unterhaltsames und abrundendes Ende der Trilogie, wenn es auch etwas hinter den ersten beiden Teilen zurückbleibt. Es fehlen die großen Überraschungen und Wendungen. Eigentlich ist Hannas Geschichte viel interessanter als Lenas. Dort wird halt viel gekämpft und gestorben. Bei Hanna hingegen steht die Psychologie im Vordergrund. Die Dreiecksgeschichte zwischen Lena, Alex und Julien wird etwas unbefriedigend gelöst. Das Ende der ganzen Geschichte bleibt offen. Angehängt ist noch eine kleine Geschichte über Alex' Zeit in den Crypts. Wahrscheinlich konnte die Autorin sie nicht in die Hauptgeschichte einbauen, wollte sie aber auch nicht einfach wegwerfen. Alles in allem habe ich "Requiem" gern gelesen und die gesamte Trilogie lohnt sich auf jeden Fall.
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2.0 von 5 Sternen Neu - aber besser? Die Geschichte einer Wandlung., 4. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Requiem (Delirium Trilogy) (Taschenbuch)
Delirium, der erste Band der Reihe, hat mich vor einem Jahr regelrecht fasziniert. Mit klopfendem Herzen habe ich seither auf die Veröffentlichung des letzten Bandes gewartet. Bei einem derartig eigensinnigen Werk ist es aber auch schwierig, die Erwartungen der Leser zu erfüllen. In meiner Beurteilung möchte ich daher auch gerne auf die Veränderungen des Schreibstils und der Erzählung eingehen und sie mit den vorhergehenden Werken vergleichen. Ich empfehle auf jeden Fall, alle Bücher zu lesen, da ich die Delirium-Reihe vor allem wegen dem wunderbar trotzigen Schreibstil der Autorin empfohlen habe.

Die Story setzt dort an, wo die letzte aufgehört hat und öffnet gleich weitere Fragen. Nachdem Lena aus den Städten geflüchtet ist, die „Heilung“, die sie vor Liebe schützen soll, umgangen und in der Wildnis überlebt hat, trifft sie nun erneut auf alte, bereits bekannte Figuren und ihre alte Liebe. Meiner Meinung nach geht Lauren Oliver zu schnell voran, lässt zu viele Passagen zu schnell passieren und vergisst ihren eigentlichen Stil dabei - plötzlich ist alles nur noch irgendwie und nicht geordnet, ein Buch, das zu sehr an andere erinnert. Gerade die Beschreibungen, die ihr Buch so langatmig aber auch fesselnd machten, sind plötzlich nicht mehr da und lassen den Leser mit einem unguten Gefühl zurück. Was passiert nun mit der Liebesgeschichte? Was ist so besonders daran?
Die erwartete Auseinandersetzung der beiden Hauptcharaktere fehlt und somit auch die Reaktionen der Protagonistin Lena. Die beiden Vorgänger der Geschichte, Delirium und Pandemonium, haben das Gefühlschaos der Protagonistin um Welten besser beschrieben als dieser letzte Band der Reihe. Und um das geht es auch - eine Welt ohne Liebe. Mit einem Mal scheint Lena genauso wie die "Zombies", die sich in den Städten von der Liebe kurieren lassen - leer. Manchmal konnte ich Lenas Handlungen nachvollziehen, die meiste Zeit fehlten jedoch die Beschreibungen ihrer Sicht der Dinge.

Zu den weiteren Veränderungen gehören auch die Sichtwechsel, der Erzählerwechsel pro Kapitel. Es ist immer gut, neuen Wind in Romane zu bringen, vor allem wenn sie ein so großes Publikum haben, wenn man als Autor aber dann eine zweite Erzählung als Hauptgeschichte einbettet, die nicht einmal gut überarbeitet scheint, wird man als Leser schnell enttäuscht. Ich habe dieses Phänomen schon oft beobachtet: ein Autor hat zu wenig Stoff oder glaubt es zumindest und denkt sich Nebengeschichten aus, die er zu sehr ausdehnt. Meiner Meinung nach ist Oliver genau das hier passiert. Sie hat eine zweite Geschichte neben der von Lena aufgebaut. Sie laufen gleichzeitig ab, doch Lenas Geschichte scheint um einiges besser. Zu viele Details, die keiner wirklich wissen will. Und die wichtigste Frage bleibt: Wie fühlt es sich an, von der Liebe „kuriert“ zu werden? Wollte Oliver nicht gerade das mit ihrer zweiten Handlung im Roman hervorheben?
Der Roman ist wesentlich trockener als seine Vorgänger und hat mich nicht halb so sehr begeistert wie die beiden anderen Bücher. Die Autorin hat eine Entwicklung durchgemacht, die sie zu schnell umgesetzt hat. Es fehlt etwas in ihrer neuen Geschichte, etwas, das die alten beiden Bücher noch hatten. Schade eigentlich. Ein neues Buch und ein neuer Schreibstil? Bitte nur, wenn es kein Fortsetzungsroman ist.
Damit meine Rezension nicht allzu negativ ist, möchte ich gerne die positiven Punkte anführen:
1. Lenas Geschichte. Die Autorin vergisst zwar auf ihr Gefühlschaos, aber dafür zeigt sie den Verfall der Welt in der Wildnis mit Bravour und schockt mit detaillierten Zukunftsvisionen. Das gelingt nicht jedem Autor und sollte daher erwähnt werden.
2. Ich fand es sehr gut, dass alte Charaktere wieder vorkommen. Vor allem Lenas Familie. Positiv ist auch, dass die neuen Charaktere gut ausgearbeitet sind und ein Eigenleben entwickeln.
3. Neue Intrigen. Durchaus positiv!
4. Das Ende. Ich habe häufig gelesen, dass das Ende nicht das gewünschte sei. Meiner Meinung nach passt es jedoch in die Geschichte. Lena ist über die Zeit hart geworden und fällt nun Entscheidungen eines Erwachsenen. Um das geht es auch im Buch. Einen Weg finden, um das zu erreichen, das man sich wünscht. Dass man dafür Opfer bringen muss, zeigt das Ende der Geschichte. Aber lesen Sie selbst!

Veränderungen sind gut, solange man seinem alten Schreibstil treu bleibt. Vielleicht vermisse aber auch nur ich den alten Stil der Autorin.
Fazit: Zwei Sterne, weil das Buch nicht mit den Vorgängern mithalten kann. Ich kann mich jedoch vorstellen, dass das Werk als alleinige Lektüre (also ohne die anderen Werke zu lesen) ein regelrechter Schocker sein kann. Vermutlich werde ich in nächster Zeit alle drei Bücher noch einmal lesen. ES gehen auch Gerüchte einer Serie fürs TV um. Na ob das nicht wieder ein neuer Fehlgriff wird, der die Kassen der Produzenten klingeln lassen soll.

Gruß! Und danke für eure Aufmerksamkeit!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schade ..., 7. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Requiem (Delirium Series) (Kindle Edition)
Zum einen schade dass dies nun der letzte Band der Trilogie ist, zum anderen ist es leider auch schade wie die Trilogie beendet wurde. Ich möchte an dieser Stelle natürlich nichts über die Handlung verraten aber ich muss leider sagen dass in diesem dritten Band nicht alle Fragen beantwortet werden, vieles bleibt offen, z. B. wie es mit bestimmten Hauptpersonen weitergeht. Es wird allgemein zu wenig auf die Entwicklung der zwischenmenschlichen Beziehungen eingegangen. Man hätte so viel aus diesem Buch machen können, so viel mehr Gefühle und Geschichten "herausholen" können. Am Ende saß ich da und dachte mir: "Stop - kann ich das nochmal zurückspulen und mir das dritte Buch selbst schreiben? Ich möchte so gerne dass dieses oder jenes noch erzählt wird". Aber leider, das Buch ist zu Ende. Ich habe ein bisschen das Gefühl, die Autorin wollte es einfach hinter sich bringen,,, Schade schade schade... ich bin wirklich enttäuscht. Dennoch, die ersten zwei Bände oder auch die Geschichte als Ganzes sind etwas Wunderbares, ein kleiner Schatz den man lesen sollte. Ich bereue trotz Allem nicht sie gelesen zu haben und ich werde sie sicherlich irgendwann nochmal lesen (oder irgendwann den dritten Band nochmal für mich neu schreiben;)
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Requiem (Delirium Series)
Requiem (Delirium Series) von Lauren Oliver
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