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am 20. März 2009
Da es mittlerweile vier DVD-Auflagen von Pinocchio gibt, hier erst einmal eine Übersicht zu den technischen Unterschieden der einzelnen Editionen:

Erstauflage (2000): Die erste DVD-Veröffentlichung ist noch nahezu unbearbeitet und zeigt den Film so wie er seinerzeit im Kino zu sehen war. In kräftigen und leuchtenden Technicolorfarben mit ausgewogenem Kontrast und ordentlicher Schärfe. Im Vergleich zur neuen Platinum-Edition ist das Bild weicher und weniger plastisch. Der Ton ist unbearbeitet, klingt aber sauber. Insgesamt eine gute DVD-Veröffentlichung ohne allzu große Macken.

Special-Edition (2003): In dieser Auflage hat man es mit den Farben etwas übertrieben. Sie wurden derart hochgezogen, dass sie fast schon unangenehm grell wirken. Das Bild ist minimal schärfer als in der Erstauflage. Kontrast und Körnigkeit sind weitgehend unverändert, wohingegen der Ton diesmal ziemlich höhenlastig klingt. Insgesamt ist es die bisher schwächste DVD-Auflage von Pinocchio.

- Platinum-Edition (2009): Der Vorteil dieser neuen Edition liegt hauptsächlich darin, dass das Bild hier sehr scharf und sauber ist. Dagegen fallen die matten und glanzlosen Farben gegen frühere Editionen aber stark ab. Wenn man den Film so sieht, kann man kaum glauben dass er in 3-Farben-Technicolor gedreht wurde, ein Verfahren das eigentlich für seine strahlenden und nie verblassenden Farben berühmt ist. Während der Originalton hervorragend remastered wurde, hat man den deutschen Ton mal wieder völlig unbearbeitet angepappt. Der Ton klingt muffig und deutlich leiser als in der Erstauflage. Insgesamt eine brauchbare Edition, die aber noch viel Verbesserungspotential nach oben bietet.

Blu-ray-Edition (2009): Bis auf die höhere Auflösung ist die Blu-ray-Version identisch mit der Platinum-Edition. Wegen der besseren Auflösung wirken Details noch schärfer und konturenreicher. Spielt man die normale Platinum-DVD in einem Player ab der das Bild auf Full-HD hochskalieren kann, dann ist der Unterschied zur Blu-ray allerdings nur noch marginal.

Alle DVD-Editionen zeigen den Film im originalen Bildformat von 1:1,33 und beinhalten bezüglich der deutschen Sprache nur die neue Synchronisation von 1973, welche in einem kindgerechten Wortschatz gehalten ist, während die Erstsynchronisation von 1951 wesentlich düsterer und künstlerisch anspruchsvoller ist.

Zum Film:

Technisch ist Pinocchio das größte Meisterwerk des Animationsfilms. Die verschwenderische Detailfülle und die unglaublich facettenreichen Animationen wurden in keinem späteren Zeichentrickfilm je wieder in einer solchen Qualität erreicht. Die Atmosphäre kann allerdings nur in wenigen Szenen mit der magischen Intensität von Schneewittchen,Bambi oder dem Dschungelbuch mithalten. Dies ist wohl auch der Hauptgrund dafür, dass der Film seinerzeit an den Kinokassen nur schleppend anlief und bei weitem nicht an den riesigen Erfolg von Schneewittchen anknüpfen konnte. Tatsächlich gerieten die Disneystudios durch die extrem teure Produktion von Pinocchio in eine finanzielle Krise, die erst ein Jahr später durch den erfolgreichen Start von Dumbo überwunden werden konnte. Dennoch ist und bleibt Pinocchio ein wunderschöner Zeichentrickfilm der bis heute den Gipfel der Animationskunst darstellt.
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am 24. März 2009
Die Bildqualität dieser neuen DVD ist eigentlich gut, die Konturen sind sehr scharf und es sind keinerlei Verschmutzungen oder Bildfehler zu erkennen. Trotzdem war mein erster Gedanke: Was ist mit den Farben passiert? Da schon die Menühintergründe ziemlich blass aussehen, dachte ich erst, dass es sich möglicherweise um einen allgemeinen Konvertierungsfehler handeln könnte. Ich habe mich dann mal auf amerikanischen Internetseiten umgesehen und bin dabei auf diverse Foren gestoßen in denen die veränderte Farbpalette dieser neuen Pinocchio-DVD bereits heiß diskutiert wird. Da es von Disney bislang kein offizielles Statement gibt, kann man nur Vermutungen darüber anstellen, warum die Farben verändert wurden. Eine oft geäußerte Meinung ist zum Beispiel, dass man möglicherweise Versucht hat, die Farben an einen modernen Zuschauergeschmack anzupassen, da die alten Technicolorfarben auf viele junge Zuschauer einfach zu unecht wirken. Das alte "Three-strip Technicolor" hat ja auch sehr starke, leuchtende und in der Tat wenig authentische Farben, die von dem berühmten Regisseur Billy Wilder einmal als Eisbonbonfarben bezeichnet wurden. Die neue Pinocchio-Version hat nun aber wesentlich realistischere und dezentere Farben. Ob dies nun durch Filterung oder durch Nachkolorierung am Computer erreicht wurde, kann man nur spekulieren. Tatsache ist das durch die Änderung des Farbspektrums, der Glanz und die Wärme der alten Technicolorfarben vollkommen eliminiert wurde. Obwohl die Bildqualität formal eigentlich gut ist, mag ich den Film in der neuen Version nicht mehr. Es ist einfach zuviel Flair und Atmosphäre verloren gegangen. Bislang ist es das erste mal, das Disney einen seiner alten Zeichentrickfilme im Kern verändert hat, und hoffentlich ist es auch das letzte mal. Ein wirkliches Restaurieren eines Films bedeutet nämlich, alle Spuren der Alterung und des Verschleißes zu entfernen und den Film so wiederherzustellen, wie er damals bei der Premiere aussah. Auf gar keinen Fall sollte man einen Film in irgendeinem Aspekt generell verändern, wie nun bei Pinocchio geschehen. Das ist einfach dumm und ignorant gegenüber dem Film als Kunstform, oder wie ein amerikanischer Amazon-Rezensent treffend bemerkte: Würde man eine derartige "Überarbeitung" an einem alten Gemälde wie der Mona Lisa vornehmen, dann würde man zweifellos von Kunstschändung sprechen.
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am 1. Januar 2015
....weil ich, gebe es beschämt zu, diesen Originalfilm
aus den vierziger Jahren noch nie, nie sah. Wahnsinn.
Zum Film ansich:
Einfach klasse. Bezaubernd. Kult.
Wunderschön gezeichnet. Manchmal sehr lustig, teilweise
aber auch sehr nachdenklich und traurig stimmend.
Warum nicht kindgerecht? Verstehe ich so gar nicht. Es kann/
dürfte doch kein Problem sein, PINOCCHIO mit seinem Sprössling
zusammen anzusehen. Werde ich später mit meinem Enkel auch
genau so praktizieren. Da gibt es heutzutage doch sehr viel auf-
wühlendere Trickfilme, wo ich mir echt überlegen würde, ob die
FSK ab 6 Jahre gut durchdacht war.

Zur Bildquali:
Diese Edition weist weder grelle, überzogene Farben noch sonst
irgendwelche Mängel auf. Da leider wieder alle Rezensionen auf
einen Haufen geworfen wurden, könnte diese Erkenntnis vom Girl
hoffentlich nützlich sein.;)

______________________________________________________*****

Geschichte:

Der alte Holzschnitzer Geppetto wünscht sich eigentlich nichts
sehnlicher, als daß seine liebevoll gestaltete Marionette
Pinocchio zum Leben erwachen würde. In einer sternenklaren
Nacht erfüllt eine gute Fee nun diesen Wunsch- und trotz aller
ermahnenden Worte zieht Pinocchio voller Neugier- unter Aufsicht
der Grille Jiminy- in die weite Welt hinaus. Dies wird natürlich
eine Reise voller Abenteuer und Pinocchios Mut, Treue und Aufrichtig-
keit werden auf eine harte Probe gestellt.
Tugenden, die er erlernen muss...um ein richtiger Junge zu werden...

*****-----------------------------------------------------

Fazit:

PINOCCHIO halte ich einwandfrei für pädagogisch wertvoll.
Das anrührende Meisterwerk von Walt Disney entführt in eine
Welt voller Fantasie, in der Träume wahr werden können.
Nach BAMBI und DSCHUNGELBUCH für mich definitiv einer der schönsten
und beeindruckendsten Zeichentrick- Zauber, die der gute Disney
jemals ins Leben und auf die Leinwand rief.

---------------------------*****-----------------------------

- UND Disc 2 verspricht brandneue Extras:

- Musikvideo

- Disney`s Liederauswahl zum Mitsingen

- Spiele UND Spass= PINOCCHIO Puzzles

- Backstage Disney= u. a. Geppetto damals und heute, alternatives Ende,
das Making- of von PINOCCHIO und vieles mehr!!

MOVIES, MAGIC and MORE!!

FÜNF gewitzte und geschnitze Sterne, lausbubenhaft, zum Leben erweckt.
Für diese geniale Veröffentlichung zum 7O. Jubiläum!!

Absolute süße Empfehlung- Kaufempfehlung!
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am 4. November 2013
Story (4)
Technisch gesehen ist Pinocchio, einer der beeindruckendsten Filme der Disney-Studios. Die Zeichnerische Qualität vor allem auch der Szenerien ist eine Wucht.
Bei der Story hat man meiner Meinung nach einiges verschenkt. Jeder, der den original Roman von Collodi kennt, weiss wie viele spannende Abenteuer Pinocchio da noch erlebt. Disney gönnt uns gerade mal zwei. Dafür wird die Anfangsszene unendlich aufgeblasen. Das ergibt zwar eine schöne Atmosphäre, wird aber der Pinocchio-Geschichte nicht gerecht.
Die musikalischen Einlagen sind schön aber im Vergleich zu anderen Disney-Werken eher etwas spärlich vertreten.
Alles in Allem ein unterhaltsamer Märchenfilm, der nebst der technischen Umsetzung vor allem durch den Charme seiner Figuren und der intensiven Atmosphäre zu punkten vermag.

Bild (4)
Das Bildseitenverhältnis liegt in 1.33:1 (4:3) vor.
Vorne weg, man sieht diesem Streifen sein stolzes Alter zu keiner Zeit an. Es gibt weder Bildfehler noch Verschmutzungen zu sehen. Die Farben sind kräftig und schön und auch der Schärfewert ist durchaus gut. Auch der Schwarzwert ist in Ordnung.
Man muss aber dazusagen, dass es keine spezielle Bildbearbeitung für das Blu-ray-Format gegeben hat. Vergleicht man den hier vorliegenden HD-Film mit der Platinum-DVD, stellt man fest, dass es nur minimale Bildunterschiede gibt. Wer also letzt genannte DVD-Ausgabe besitzt, muss nicht zwingend auf die Blu-ray-Version umsteigen.

Ton (3)
Das Tonformat liegt in DTS-HD 7.1 vor.
7.1 klingt im ersten Moment beeindruckend, kann aber nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass man dem Ton sein Alter schon sehr gut anhören kann; vor allem bei den Dialogen klingt es zuweilen schon sehr blechern. Die 7.1-Abmischung bringt vor allem bei den "Action-Szenen" und den Musikeinlagen einen Gewinn. Da ist eine sehr ansprechende Basswiedergabe und Tondynamik zu hören.

Extras (3)
Interessieren mich nicht. Es gibt leider kein Wende-Cover!

Fazit: Für mich nicht der beste Disney-Streifen aber allemal sehenswert!
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am 19. April 2010
"Pinocchio", der zweite abendfüllende Animationsfilm Disneys beruht auf den ab 1881 erscheinenden Erzählungen des italienischen Schriftstellers Carlo Collodi, die zusammengefasst ab 1883 in Buchform erschienen. Disney übernahm nur die Grundstruktur - eine vom Spielzeugmacher (im Original: Holzschnitzer) Geppetto erschaffene, hölzerne Puppe erwacht zum Leben und lässt sich trotz aller guten Vorsätze von den Versuchungen des Lebens verführen. Als er schließlich seinen Mut und seine Selbstlosigkeit beweist, wird er aufgrund der Weissagung einer Fee zu einem richtigen Jungen.

Alle die in "Pinocchio" auftauchenden Figuren gab es bei Collodi schon, wenn auch an gänzlich anderer Stelle. So ist die Grille Jiminy Cricket, die von der Fee zu Pinocchios Gewissen ernannt wird, in den Erzählungen eher eine Nebenfigur (die sogar von Pinocchio getötet wird, aber später wieder als Geist erscheint) und die Fee selbst taucht auch noch nicht am Anfang auf. Man muss aber Disney zugute halten, dass es unmöglich war, Collodis Erzählungen in all ihrer Breite zu schildern, es sei denn, er hätte daraus einen vielleicht zehnstündigen Film gemacht, was damals bar jedes Vorstellungsvermögens war (Erst in neuerer Zeit sind solche Literaturverfilmungen aufgrund der Computertechnik möglich geworden, siehe die dreiteilige, vorher als unverfilmbar geltende, Verfilmung von "Herr der Ringe").

Es gab auch noch einen ganz anderen Grund, die Geschichte zu vereinfachen. Collodis "Pinocchio" war eine sehr düstere Geschichte, die im Grunde nicht für Kinder geeignet war, aber natürlich sollten auch Kinder diesen Film sehen können und ihm vor allen Dingen folgen können. Die entscheidende Änderung bestand dabei in Person der Grille.

Wie erwähnt, tötet Pinocchio in der Vorlage die Grille und zwar, weil sie ihm einen Ratschlag gegeben hat. Disney verkehrt dies ins Positive und macht Jiminy Cricket der Hauptperson Pinocchio ebenbürtig (hier kommt man auch nicht umhin, die Synchronisation des verstorbenen Georg Thomalla zu loben) und gibt ihr die Funktion von Pinocchios Gewissen.

Trotz aller Vereinfachungen und Wesensänderungen der Figuren ist "Pinocchio" bis heute Disneys düsterster Film, was sicherlich der düsteren Vorlage geschuldet ist. Als Pinocchio mal wieder von den Verführungen des Lebens geleitet auf der Vergnügungsinsel landet, wo schließlich alle faulen Kinder in Esel verwandelt werden, gelingt allein Pinocchio die Flucht, das Schicksal der anderen Kinder wird nie, schon gar nicht positiv, aufgelöst. Dabei könnte die Szene, in der sich Pinocchios Freund Lampwick in einen Esel verwandelt, direkt aus einem zeitgenössischen Horrorfilm stammen. Die Verwandlung wird nur durch Schatten an der Wand gezeigt, ist aber erschreckender, als hätte man sie direkt gezeigt.

Im Endeffekt zeigen Vorlage wie Film, dass es zur Menschwerdung wenig bedeutet, wie viel man richtig gemacht hat, sondern was man falsch gemacht hat, sofern man die richtigen Schlüsse daraus zieht, eine Moralvorstellung, die wohl sehr zu Disneys Weltanschauung gepasst hat.

Im Übrigen muss ich hier meine Meinung revidieren, dass Disney mit Menschen in seinen Filmen nichts anfangen konnte und die gegenüber den "Sidekicks" meist zurückstanden. Das kann aber durchaus daran liegen, dass schon bei Collodi die Menschen Charakter hatten und eben nicht so "charakterlos" waren wie in den Märchenverfilmungen wie "Schneewittchen" oder "Aschenbrödel". Nur einmal konnte Disney dies noch übertreffen und zwar in der Gestalt des Mowgli im "Dschungelbuch".

Möglicherweise sind deswegen "Pinocchio" und "Das Dschungelbuch" meine Lieblingslangfilme Disneys. Es kommt aber bei beiden Filmen noch ein weiterer Aspekt hinzu: Die Animationen. Wer in der (ebenfalls furchterregenden) Schlussszene mit dem Wal sieht, mit welcher Liebe praktisch jeder Wassertropfen da gezeichnet wurde, kann mir da nur Recht geben.

Was "Pinocchio" darüber hinaus noch über den Meilenstein "Schneewittchen" (siehe meine Rezension dort) hebt, ist die Tatsache, dass hier noch eine von vorne bis hinten stimmige Geschichte ohne Längen, die "Schneewittchen" doch noch hatte, erzählt wird.
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am 14. März 2015
"Pinocchio" zählt auf jeden Fall zu den Meisterwerken! Er ist ein Klassiker, den jeder gesehen haben muss. Die Geschichte sowie die Gestaltung der malerischen Hintergründe und deren Charaktere wurden fabelhaft umgesetzt. Was ich allerdings ziemlich schade finde, ist, dass Pinocchio 2 Synchronfassungen hat, aber auch hier wieder mal nur eine vorhanden ist. Wenn es beide zur Auswahl geben würde, wäre es super! Die DVD hat noch ein paar schöne Extras.
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am 17. März 2009
Es ist schon wieder einige Monate her, als uns Disney mit seiner Platinum Edition zu "Dornröschen" beglückte, doch nun soll es ihnen mit "Pinocchio" ein weiteres Mal gelingen. Um es mal kurz auszudrücken: Absolut Top!

Den Film selbst brauche ich sicher nicht groß zu beschreiben. Nach "Schneewittchen" ist Disney mit "Pinocchio" der zweite große Abendfüllende Zeichentrickfilm gelungen, der wieder einmal alles besitzt, was das Animationsherz begehrt. Grandiose Figuren in einer tollen Story, liebenswert gezeichnet und hervorragend vertont. Kurzum: "Pinocchio" ist ein weiterer Titel, der das Prädikat "Platinum" mehr als verdient!

Und genauso ergeht es dieser BD-Version! Fangen wir beim Bild an, dass wieder einmal so strahlt, als hätte man "Pinocchio" erst vor kurzem fertig gestellt. Eine nahezu perfekte Schärfe vereint sich mit einem stetig gelungenen Kontrastverhältnis und die Farben leuchten, als wäre das genutzte Master noch nie verwendet wurden. Es gibt keinerlei Verschmutzungen, keinerlei Kratzer, nix. Auch wenn das originale 4:3-Bild einen ähnlichen WOW-Effekt wie beim 2.55:1 breiten "Dornröschen" nicht ganz erhaschen kann (was allerdings rein technisch bedingt ist), so wird "Pinocchio" wohl niemals besser aussehen können, als auf dieser BD. Wer das Bild einmal mit der beiliegenden DVD vergleicht, wird danach nie wieder etwas anderes sehen wollen, als die BD!

Auch der Ton gestaltet sich prachtvoll, wenngleich hier ein Soundgewitter wie bei "Dornröschen" nicht erwartet werden sollte. Dafür nagt das Alter des Films doch zu sehr an dem Ganzen, als das man wirklich ein Klanggewitter daraus machen könnte. Doch das Gebotene erweist sich als sauber, störungsfrei und bietet jederzeit einen optimalen Klang. Und zumindest wenn die Musik ertönt, wird es einigermaßen raumfüllend.

Zur Synchro sei gesagt, dass Disney auch diesesmal nicht die Original-Kinosynchro aus dem Jahre 1951 mit draufgepackt hat, sondern nur die Neusynchro aus den 70er Jahren, was so manchen Nostalgiker sicher ein wenig verärgern wird. Und es wäre auch ohne Frage eine nette Dreingabe gewesen. Doch wenn wir mal ehrlich sind, dürfte es, im Verhältnis, wohl nur noch eine beneidenswerte Minderheit sein, die den Film wirklich mit dieser Synchro kennengelernt haben. Vor allem heutige Disneyfans, die "Pinocchio" größtenteils erst zu VHS-Zeiten kennengelernt haben, kriegen genau die Synchro geboten, mit der sie den Klassiker lieben gelernt haben. Und vor allem Pinocchio selbst mit einer anderen Stimme zu hören, wäre für mich etwas, na sagen wir mal, merkwürdig. Schön, dass dem nicht so ist!

Was die Extras angeht, hat sich Disney auch nicht lumpen lassen und bietet eine kunterbunte Mischung aus netten interaktiven Spielen und tollem Hinter den Kulissen-Material. Angefangen bei einer erneut äußerst aufwendigen Cine-Explore-Featurette, bei der unterschiedliche Videosequenzen über den Hauptfilm gelegt werden, kommentiert u.a. von Leonard Maltin. Man erfährt eine ganze Menge über die Entstehung des Films und kann die Begeisterung des Filmkritikers in jedem Moment spüren.

Weiter gehts mit einem ca. 56 Minütigen Making Of, einigen "Deleted Scenes", und noch einigen anderen, kleineren Featuretten! Dazu eine 700 (!) Bilder umfassende Bildergalerie, Sing mit uns-Möglichkeiten und insgesamt drei interaktiven Spielen, wobei "Pinocchios Superquiz" das Beste ist, da man bei diesem, über die gesamte Filmlaufzeit hinweg, knifflige Fragen zum Film beantworten kann. Auch im Mehrspielermodus spielbar, sind unterhaltsame Minuten mit den Kiddies in jedem Fall garantiert.

Abgerundet wird das Ganze dann noch mit einem sogenannten Disney View-Modus, bei dem die dicken schwarzen Balken am rechten und linken Rand mit einigen passenden Zeichnungen überdeckt werden. Auch wenn ich es persönlich lieber klassisch habe, aber wer mit den Balken seine Probleme hat, der dürfte darin eine ideale Lösung gefunden haben.

Somit ist der Fundus an Extras zwar alles in allem nicht ganz so fett, wie bei "Dornröschen", doch für vergnügliche und informative Stunden nach dem Film reicht es allemal aus.

Fazit: Nach "Dornröschen" hat Disney mit Pinnochio nun einen weiteren Platinum Titel gebührend auf Blu-ray umgesetzt und bietet diesem mit einem grandiosen Bild, gutem Sound und einer ordentlichen Menge an qualitativ hochwertigen Extras an, der maximal die Originalsynchro aus den 50er Jahren als Zusatz noch fehlt, um als "perfekt" zu gelten. Doch wer "Pinocchio" eh mit der 70er-Jahre-Synchro kennen und lieben gelernt hat (und das dürfte wohl der überwiegende Teil sein), den wird dieser Fakt nicht weiter stören.

Kurzum, ein weiterer MUST-TO-HAVE-Titel, der in keiner guten BD-Sammlung fehlen darf!
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am 1. Juli 2010
Old lonely Geppetto builds a marionette or puppet, Pinocchio, and wishes on the Evening Star that he had a real boy. The star, which is really a fairy, hears his wish and grants the public life however, it is still made of wood. It must prove itself worthy to become a real boy. Because Pinocchio was made of wood, he does not have an internal conscience and is assigned Jimmy Cricket as his conscience.

We follow Pinocchio through his trials and tribulations, misjudgments and antics. Will he be able to prove himself worthy, or go awry?

This film was made back in the heyday when Disney could do no wrong. It also was before Disney decided to become politically correct and had agendas other than entertainment. So why was it so boring? Well he was just walking through the motions of the story. Disney did fluff that outfit will do it with the addition of some new characters. It is worth watching the DVD extras to see why he did this and what effect he was trying to accomplish. However, in the process he made quite boring presentation. The characters were not believable, the background depth was nil and the purpose of the story is convoluted. However, on the positive side, especially watching Blu-Ray, the color and sound quality is excellent. The animation is top notch. In addition, there is no underlying political agenda or attempt to be socially correct.

The theme song for this movie "When you wish upon a star" became the Disney theme song.
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am 22. Mai 2014
Hallo zusammen,

meine Freundin und ich sind stetig dabei unsere Blu-ray-Disney Sammlung u erweitern. Pinocchio war einer von den Filmen der noch fehlte.

Zum Inhalt eines Film schreibe ich nie etwas. Mein Motto: selber schauen & staunen. Aber es lohnt sich. Disney Filme von früher sind einfach die besten (Kinder-) Filme die es gibt. Altersgerecht, voller Glanz und haben ein Happy-End.

Mit meinen 22 jungen Jahren, kenne ich auch noch die VHS Version dieses Klassikers. Früher war es mir egal wie das Bild aussah. Heute sieht es etwas anders aus, weswegen ich die Blu-ray Versionen von Filmen bevorzuge.
Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Qualität der Blu-ray ist wie bei allen Disney Blu-rays phänomenal. Es sieht nicht neblig oder unscharf aus, sondern wartet mit exzellenten und intensiven Farben auf. Im Vergleich zur VHS und auch DVD ist die Blu-ray Version sicherlich ein Schritt nach Vorne.

Glasklare Empfehlung für einen tollen Disney Film in phänomenaler Qualität.

- Schnelle Lieferung
- Preis/Leistung okay

Absolute Kaufempfehlung
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am 9. März 2009
Walt Disney's "Pinocchio": Der unvergessliche Zeichentrickklassiker ist endlich als Platinum Edition auf einer Doppel-DVD und Doppel-Blu ray erhältich.

Ich habe mal in die Doppel-DVD Platinum-Edition reingeschnuppert, und muss sagen, dass Disney und die Restaurationsfirma "Lowry Digital" ordentliche Arbeit geleistet haben.
Allein der Film macht durch seine neue Aufmachung so viel Spaß wie noch nie zuvor. Bild und Ton wurden hier zum 2. mal von "Lowry Digital" restauriert, obwohl sie schon bei der Special Edition von 2003 sehr gute Arbeit leisteten, nur waren hier noch die originalen Filmfehler enthalten wie z.Bsp.: (minimales) alter- bzw. materialbedingtes Feinkorn/Rauschen; Staub, Kratzer, Schmutz und Knicke sowie (Farb)abdrücke und Farbfehler auf den Cels*. Diese "Fehler" wurden bis auf die Dichteschwankungen auf den farbigen Flächen der Cels* vollständig entfernt, und das, finde ich, ist sehr gut gelungen, und so erstrahlt "Pinocchio" in einem wirklich noch nie dagewesenen Glanz; Walt Disney wäre begeistert gewesen!
Da Bild ist so klar, scharf und farbenfroh, dass man meinen könnte er wäre gerade erst vor kurzem aufgenommen worden!
Der Ton ist ebenfalls sehr gut rekonstruiert worden, und liegt in Deutsch, Englisch, Arabisch und Türkisch jeweils im 5.1 DEHTM (Disney Enhanced Home Theatre Mix) vor, und klingt nicht meht so spitz und leihernd wie in der Special Edition von 2003, sondern schön warm und voluminös. Am besten ist der englische Track.
Bei der deutschen Audiospur wurde wie bei den bisherigen Releases auf Video und DVD die 2. Synchronfassung von 1973 verwendet, die alte von 1951 wurde danach leider aus dem Verkehr gezogen, wobei diese gegenüber der neueren enger am Original war und nicht so verharmlost wurde.
Hierzu mehr findet man auf [...]

Wenn man die 1. Disc einlegt, bekommt man erstmal nach der Sprachwahl den obligatorischen Disneytrailer von 2006 serviert, bevor man die Wahl zwischen Disney's Fast Play oder Hauptmenü hat.
Die Vorschau zu Pixar's "Oben" (toller Titel;) ist gelungen, die für Schneewittchen eher nicht, man freut sich trotzdem drauf.
Außerdem gibt es noch einen höchst interessanten Audiokommentar zu "Pinocchio" mit Leonard Maltin, Eric Goldberg und J.B.Kaufman;
ja- leider diesmal ohne unseren deutschem Disney-Zeichner Andreas Deja:(
Auf Disc 2 ist ein ziemlich groß ausgefallenes Making of enthalten (56 min.!!! Das bisher längste Making of in der Platinum Reihe, vor Bambi.) Es ist sehr interessant, aber irgendwie fehlten mir meiner Meinung nach noch wichtige Infos, z.Bsp.: Das in der Produktion über 700 Leute involviert waren, oder das "Pinocchio" die aufwendigste Farbgestalung hat: Airbrush (unter anderem bei den Gesichtern für die Wangen), Komplemetärfarben bei den Außenlinien, Anzahl der verschiedenen benutzten Farben.
Auf der Special Edition waren übrigens noch zwei Kurzfilme von "Jiminy Cricket-be no fool" enthalten, sind so glaub ich so aus den 70ern, und sind ziemlich amüsant, musikalisch und dabei noch lehrreich, bleiben uns aber bei der neuen DVD-Edition vorenthalten.

Auflistung der Extras:

- Pinocchio Puzzles
- Jahrmarktspiele
- Auf der Leinwand zum Leben erweckt: Das Making Of von Pinocchio
- Zusätzliche Szenen
- Alternatives Ende
- Walt Disneys Vorführraum: Die "Sweatbox"
- Geppetto damals und heute
- Filmaufnahmen: Reale Vorbilder für die Animation
- Pinocchio Kunstgalerie
- Entwicklung des Designs
- Das Design von Gustaf Tenggren
- Design der Figuren
- Modelle
- Hintergründe & Layouts
- Storyboards
- Bilder aus der Produktion
- Eine Kollektion von Kino-Trailern (Original Kinotrailer (1940), Kinotrailer (1984), Kinotrailer (1992)
- Zusätzlicher Song: "Der ehrenwerte John"
- Audiokommentar von Leonard Maltin, Eric Goldberg und J.B.Kaufman
- Pinocchios wissenswerte Kleinigkeiten
- Disneys Liederauswahl
- Musikvideo: "When You Wish Upon A Star"

Fazit: Alles in allem eine sehr gute DVD mit einem perfekt restauriertem "Pinocchio" und toolen Bonus für klein und groß.
Unbedingt kaufen bevor 'se weg is';)

Film: 5/5 Punkten

Bild: 5/5 Punkten
Ton: 3,5/5 Punkten
Extras: 4/5 Punkten

Fazit: 4,5/5 Punkten

Bis zur nächsten Platinum Edition: "Schneewittchen", aber hoffentlich diesmal mit allen Extras:)

Anhang: Cels
*(Folien, auf denen die animierten Figuren/Objekte von der Papierzeichnung mit einer Feder mit farbiger Tinte abgepaust und mit einem Pinsel mit Parbe ausgemalt wurden, diese wurden dann auf den Hintergrund-zeichnungen gelegt, wobei der Hintergrund duch die sehr dünne, fast volltransparente Folie etwas abgedunkelt wurde, und wenn bei einigen Szenen mehrere Cels von nöten waren, z.Bsp.: für Szenen mit Effekten (Wasser, Feuer, Glitzern etc.), oder mehreren Charakteren, mussten manchmal bis zu 3 Cels verwendet werden, was dann bei der Farbgestaltung des Hintergrundbildes beachtet weden musste, also dann etwas heller malen.)
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