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am 21. November 2012
Also wenn man hier liest wie Erwachsene diesen Film förmlich zerpflücken dann muss ich schon sagen armes Deutschland.
HHAAALLLLLOOOOOOO das ist ein Kinderfilm und der wird hier analysiert und zwar von Erwachsenen was soll das denn????

Ich war damals mit meinen Kindern im Kino und die haben sich fast den kompletten Film über kaputtgelacht und ich finde das ist doch Sinn und Zweck eines Kinderfilms. Ob da irgendeine Sage hinterlegt ist oder nicht das interessiert doch die Kinder nicht.
Und übrigens meine kleine Tochter ist erst 6 gewesen als wir im Kino waren und Alpträume hat die bis heute nicht und die hat noch nicht soviele Filme gesehen in ihrem Leben.

Als kurzes Fazit zum Schluss ich fand diesen Film Klasse und zwar als Erwachsener und auch meine Kinder waren begeistert sie waren sogar so angetan davon das ich zu Hause mehrere Wochen 2 kleine Meridas hatte.
Also macht euch mal nicht so nen Kopf da gibt es weitaus schlimmere Filme über die ihr euch Gedanken machen könnt !!!!
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TOP 1000 REZENSENTam 19. Dezember 2012
Als ich zum Kinostart im Sommer die ersten Berichte über den Film gelesen habe, hatte ich erst das Gefühl, dass Merida nichts für meine beiden Söhne sein kann, da die Protagonistin ein Mädchen ist. Doch ich sollte mich deutlich getäuscht haben.

Bei Merida handelt es sich um eine rot-lockige schottische Prinzessin, die in den Highlands mit ihrem Vater, dem König, der Königin und drei kleinen Brüdern aufwächst. Doch die junge Frau ist alles andere als eine klassische Prinzessin aus dem Märchenbuch.

Sie ist wild, unbändig und lässt sich auch von der belehrenden Art ihrer Mutter nicht zähmen, die ihre Tochter sorgfältig und umfänglich auf ihre Zukunft als Verlobte vorbereiten möchte. Von alledem möchte das wilde Mädchen aber nicht wissen. Angus, ihr Pferd, ist ihr treuer Gefährte, und der Wald und die Wildnis ihre Spielwiese.

Doch dann wird es ernst. Drei befreundete Clans haben sich angekündigt und einer der drei Söhne soll der Verlobte von Merida werden. Die Königstochter ist verzweifelt und fasst einen verhängnisvollen Plan, der zu dramatischen Auswirkungen führt, die in einem furiosen Finale enden.

Mein Fazit

Merida – Legende der Highlands macht jede Menge Spaß. Und zwar unabhängig vom Alter und Geschlecht. Meine beiden Söhne hatten genauso viel Freude und Spannung beim Anschauen des Films wie die Erwachsenen.

Die Pixar-Filme sind ohnehin bekannt für ihre Alterskompatibilität: sowohl Kinder als auch “große Kinder” kommen bei den animierten Streifen auf ihre Kosten. Die Altersfreigabe von 6 Jahren bezweifele ich ein wenig, das einige Szenen bei ein wenig zart besaiteten Kindern für Schrecken sorgen können.
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TOP 100 REZENSENTam 7. April 2016
So ab und zu bleibe auch ich als Erwachsene vor einem Kinder TV-Film hängen und dieser hatte es mir besonders angetan. Die Handlung des Filmes erinnert an manches Märchenklischee, aber trotz alledem ist für Kinder sehr gut erkennbar, dass nicht nur Merida zum Schluss ihre Lektion der Verweigerung, sondern auch die als Bär verzauberte Mutter erst durch ihre Verwandlung den eigentlichen Sinn des Lebens begreift, den Merida so voller Inbrunst ausleben will.

Ein absolut süßer Film, voller Spannung und zu niedlich, als die drei kleinen Brüder der Merida durch den genaschten und verzauberten Kuchen auch noch als kleine Bären durch die Gegend hüpfen. Am Ende kommt es so, wie für die kleinen Filmbetrachter wünschenswert: Ende gut..., alles gut!
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am 23. Januar 2013
Ich mag weder Shrek, Ice Age, Toy Story, u.ä. Animationsfilme. Ich weiß, ich stehe mit meiner Meinung alleine da.
Jedoch bin ich ein großer Schottland-Fan und Merida hat mich etwas neugierig gemacht ... die Vorschau hat mich zwar nicht umgehauen, aber es war wirklich nett. Nun denn, zuerst via Videothek von A1 angesehen. Auf deutsch und dann auf "schottisch" - UND da war ich schlichtweg begeistert ! Auch als ich Julie Fowlis singen hörte (habe alle ihre CDs - sie kommt von den äußeren Hebriden in Schottland und singt wirklich gute Folk-Songs -> Tipp !). Hier wurde wirklich auf detailgetreue Animation und Sprache gesetzt ! Das hat mich wirklich sehr positiv überrascht.
Ok, ja, die Story ist jetzt kein Shakespeare Stück, aber es ist schließlich ein Märchen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene - ich denke vorallem für Kinder die zum Jugendalter "aufsteigen". Und ein wenig hilfreich ist es sicherlich auch. Eben nicht alles hinnehmen wie es ist, nur weil es sich so gehört und andere Leute es so haben wollen. Selbstständiges Denken und Handeln, sowie mit Niederlagen umgehen können und sich wieder auf die Beine Stellen - vorallem als Mädchen (bitte nicht falsch verstehen). Emanzipation pur =;-)
Merida ist eine Rebellin. Sie merkt jedoch, daß der einfache, schnelle Weg nicht immer der beste ist. Sich nicht vom falschen, schnellen Glück überrumpeln lassen, sondern den schwierigen Weg gehen und es immer wieder wichtig vieles zu bereden. Als Jugendlicher geht man eben oft mit dem Kopf durch die Wand - meist ohne nachzudenken. Man verletzt oft (meist unbewußt) die Menschen die einem lieben und handelt oft ohne nachzudenken. Das ist eben ein Prozess, den Merida auch erst einmal erkennen und durchschreiten muß.
Ich finde, daß man mit den Kindern nach diesem Film sicherlich einiges zu besprechen hat. So würde ich es jedenfalls machen.
Natürlich gibt es einige lustige Szenen und leider etwas klamauk, aber mir hat diese Animation so gut gefallen, daß ich mir die BD gekauft habe (vorallem wegen dem schottischen Akzent !).

Wunderschöne Landschaftsaufnahmen, detailgetreue Animation, liebe Geschichte, sehr gute Musik ! Ein wirklich guter Film - eher eine Ausnahmeerscheinung in einem Meer von Animationsfilmen ...

PS: Der Inhalt dieser Geschichte wurde hier schon mehrmals beschrieben und Amazon hat auch eine kurze Inhaltsangabe verfaßt.
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Oh Gott, ja...projeziert euren Hass auf eine Rezension!

*Achtung:Spoiler*

Dieser Film spaltet offensichtlich, holt doch die ein oder andere Aggression hier hervor.
Ich versuche mich da mal drumherum zu mogeln, weil es mir und auch anderen -wie ich finde - nicht sonderlich viel bringt.

Ich habe diesen Film auf DVD geschaut. Die Animation ist wirklich einwandfrei.Als Zuschauer ist man dadurch sofort in der Story gefangen. Natürlich fallen besonders die Haare von Merida auf. Ich habe eigentlich ständig auf das Haar im Wind, die Lockenbewegungen und den Fall in so gut wie allen Szenen geschaut. Die Liebe zum Detail ist eindeutig zu merken.

Die ersten 20 Minuten war ich fasziniert, mich selbst lobend, dieses Film endlich ausgeliehen zu haben :-)
Doch dann bricht die Geschichte inhaltlich leider komplett weg. Als Merida eine Entscheidung trifft, sich voller Verzweiflung in den Wald mit ihrem geliebten Pferd begiebt, um dann bei dieser wirklich süßen Hexe zu landen. Bis dahin alles gut.

Sie bittet um einen Zauber und bekommt ihn auch. Klar weiß man als Zuschauer nicht, was passieren wird, aber was dann eintritt ist doch zu lächerlich. Es hat mich vollkommen rausgeworfen, der Film war hin, weil die Glaubwürdigkeit fehlte. Sorry, ich kann mich nicht mit einer Mutter identifizieren, die so lächerlich zum Bär mutiert und vollkommen übertrieben gestikuliert...Ich war raus, enttäuscht,emotional wie gedanklich nicht mehr anwesend und das ist mir, glaube ich, erst bei einem oder zwei Filmen in meinem Leben so ergangen.

Leider rutscht auch die Moral von der Geschichte vollkommen ins Abseits. Dieser Film soll ja belehren im Sinne von: jeder trägt sein Schicksal in sich, soll für sich selber entscheiden und niemand anderen entscheiden lassen. Das geht leider total unter, weil viel zu übertrieben der Fokus auf der mutierten Bärenmama liegt, die sich total...unglaubwürdig benimmt. Ich fands nicht lustig.

Die drei kleinen Brüder, die ebenfalls zu Mini-Bärchen mutieren sind dagegen echt der Lacher. Einfach süß, weil böse .-)

Es ist ein Film, der mich persönlich eher murrig als zufrieden zurück gelassen hat und ich würde den tatsächlich nicht mit einem Kind schauen, empfehlen leider auch nicht.

Positiv:

+ Animation
+ Detaildarstellungen
+ die Hexe .-)
+ burschikoses Mädchen als Heldin (mal kein Barbie bitte rette mich Typ)
+ schottischer Slang im Original einfach köstlich

Negativ:

-unglaubwürdige Story
- zu viel versuchte Tränenszenen
- zu wenig Handlung
- Moral von der Geschicht nicht offensichtlich
- weil zu viel Fokus auf der Verarbeitung des Bildes lag
- deutsche Synchronstimmen ruinieren es vollends
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am 4. August 2012
*
Auf einen solchen Film habe ich sehr lange gewartet. Eine junge emanzipierte Heldin. Frühes Mittelalter. Keltische Mythologie. Das letzte mal, als ich Dergleichen in einem Animationsfilm erleben durfte, war in dem Zeichentrick-Movie "Das magische Schwert - Die Legende von Camelot".
Anmerkung: Disney hat bereits 1985 einen Trickfilm gemacht, welcher ebenfalls die keltische (walisische) Mythologie beinhaltet: Taran und der Zauberkessel. Aufgrund seiner Düsternis fiel der jedoch beim Publikum durch. In neuerer Zeit glänzte sogar der oscar-nominierte irische Film Das Geheimnis von Kells mit seinem etwas eigenwilligen Zeichenstil.

Die Geschichte spielt im mystischen Schottland des 10.Jahrhunderts. Königin Elinor möchte ihre Tochter Merida zur Dame erziehen, doch das Mädchen ist ein hoffnungsloser Wildfang. Als ihre Mutter die Vierzehnjährige mit einem der Söhne der hiesigen Clan-Lords verloben will, rebelliert Merida, denn sie möchte viel lieber eine Bogenschützin sein. Der Streit zwischen den beiden eskaliert und die Prinzessin wendet sich an eine alte Hexe, welche tief im Wald lebt. Dies zieht fatale Konsequenzen für sie, ihre Familie und das ganze Reich nach sich.

Die Handlung basiert offenbar auf einer alten schottischen Sage.
Sie hat ausserdem was von Disney's "Bärenbrüder" finde ich. ^^

Da der Film - nicht nur visuell - gelegentlich etwas düster ist, sollten Eltern selbst entscheiden, ob sie ihren 6-jährigen Kindern dies zumuten wollen. Ich persönlich würde das Alter etwas hochschrauben auf 9 Jahre. Aber leider gibt es nur FSK 6 oder FSK 12 (eigentlich blöd, denn die kindliche Entwicklung dazwischen ist enorm). Blutig ist der Film zwar nicht, doch stellenweise recht brutal, z.B. der Bärenkampf (kennt jemand die etwas drastischere Szene aus "Der goldene Kompass" in welcher zwei Eisbären aufeinander losgehen?).

Romantik sucht man hier vergeblich. Für manche klingt das wohl merkwürdig, da der Protagonist schliesslich eine Prinzessin ist, welche eigentlich am Ende (wie man es von Disney gewohnt ist) dem starken Helden in die Arme fallen solle. Das ist diesmal nicht der Fall (abgesehen davon wäre Merida auch - nach heutigen Maßstäben - etwas zu jung dafür). Die Prinzessin ist 'ne harte Nuss und kann sehr gut für sich selber sorgen. OHNE sich als Junge ausgeben zu müssen, oder auch nur zu wünschen einer zu sein. Nicht ein einziges mal zieht sich Merida Hosen an ( oder eher Kilts, wie die Männer ... wobei dies bei ihren wilden Ausritten peinlich werden könnte ... Erklärung folgt später! ^^ ) Wie auch immer ... stets trägt das Mädchen lange, wallende Kleider entsprechend der frühen Mittelalter-Mode (welche allerdings durch ihren Lebensstil schon mal schmutzig werden). Doch auch bei der Garderobe gibt es bequeme (gut geeignet zum Reiten und Bogenschiessen), als auch unbequeme (gut geeigent zum steifen Sitzen im Thronsaal) Stücke. Welche Merida vorzieht, dürfte keine Frage sein. ^^
Trotz fehlender Romantik geht es im Film um Liebe. Sehr starke Liebe. Zwischen zwei extrem unterschiedlichen Persönlichkeiten. Einer gestrengen Dame und einer freiheitsliebenden Maid. Mutter und Tochter. Aber hey ... auf einen romantischen Kuss muss der Zuschauer dennoch nicht verzichten. Selbst wenn er anders ist, als man erwartet (doch ich rede NICHT von einem familiären Kuss zwischen Mutter und Tochter, wie manche vielleicht denken mögen). ^_~

Humor gibt es hier natürlich auch. Sogar sehr viel davon und er beisst sich nicht mal mit den düsteren Szenen. Hauptsächlich geht er aufs "Bären-Konto" (ja, es gibt brutale ... aber auch lustige Bären-Szenen). Die alte Hexe sorgt ebenso für einigen Witz, da sie nunmehr als Holzschnitzerin tätig ist und vehement bestreitet eine Zauberin zu sein ... obwohl sie massenweise von magischen Beweisen umgeben wird!^^

Was ist mit der Mythologie? Nun, Nessie kommt leider nicht vor, wird aber zumindest mal erwähnt. Ansonsten hält sich der Film recht bedeckt bezüglich Fantastischem. Da wären die schon erwähnte Hexe und ihre Zauber, ein paar Irrlichter (flackernde blaue Elementare mit vagen Gesichtszügen) und ein rüde sprechender Rabe. Nicht zu vergessen der alte Steinkreis, in dessen Inneren Unerklärliches vor sich geht. Völlig überladen wird man also nicht von Fantasy-Elementen. Gerade das richtige Mass. ^^

Visuell ist der Film eine Augenweide. Dafür sorgen in erster Linie die herrlichen Landschaften der schottischen Highlands. Auch die schummrige Burg sieht toll aus. Oder die rustikale Hexenhütte.
Wenn man genau hinsieht, kann man an diversen Filmstellen sogar die typisch gewundenen keltischen Muster erkennen (z.B. an Meridas Bogen).
Am besten sieht natürlich Meridas rote Lockenpracht aus. Nach Angaben von Pixar hat man den Haaren optisch eine geringere Schwerkraft verliehen als der Kleidung, damit das Haar lockerer fällt. Ich frage mich auch, ob man sich wohl an Judi Trott orientiert hat, welche in der 80-er Jahre Serie "Robin of Sherwood" als bogenschiessende Maid Marian mitgespielt hat. ^.~

Die Gesichter und Körper der Menschen sind comic-haft (wie für Disneyfilme üblich). Das Klischee der "wunderschönen Prinzessin" wurde jedoch durchbrochen. Merida ist keine klassische Schönheit wie z.B. Rapunzel. Während Rapunzel feine und schmale Gesichtszüge hat, ist Merida pausbäckig und hat ungerupfte Augenbrauen (wie Lily Collins). Eine Prinzessin mit Durchschnitts-Aussehen also. Das prächtige Haar spiegelt allerdings perfekt ihren Charakter wider. Es streunt unbändig in alle Richtungen und ist frei von jeglichem Zierrat. Dementsprechend versucht Königin Elinor es unter einer traditionell mittelalterlichen Kopfbedeckung zu verstecken.
Erwähnenswert ist auch das teilweise komische Aussehen der Clan-Lords und ihrer Söhne. Da darf natürlich auch nicht der Kilt fehlen und auch nicht (mehr als eine) Andeutung, daß man(n) nichts drunter trägt. ^^ Ebenso wird die blaue Hautbemalung der alten Schotten aufgezeigt.

Musikalisch hat der Film einiges zu bieten. Wie nicht anders erwartet, hat der schottische Komponist Patrick Doyle einige schöne Instrumentalstücke gemacht, die Fans von "celtic folk" gefallen dürften. Die wenigen (!) Songs (interpretiert von Julie Fowlis und Birdy) sind übrigens auf englisch geblieben und erklingen nur im Hintergrund. Einzig König Fergus (Meridas Vater) singt ein Trinklied, welches auf deutsch übersetzt wurde. Dann wäre da noch ein Duett, welches Königin Elinor und Klein-Merida zum Besten geben. Dieses ist in gälischer (!) Sprache. Wunderschön. ^^
Da ich schon beim Ton bin: Es war einer gute Idee, die Sprechrollen mit echten Schotten zu besetzen. Leider geht bei der deutschen Synchro der schöne schottische Akzent flöten. Aber wer des Englischen mächtig ist, kann ja auf die Originalsprache umschalten.

Habe ich etwas bei dem Film auszusetzen? Wenig.

Der Film ist viel zu schnell vorbei. Man hätte ruhig noch ein Viertelstündchen mit schottischen Wundern hinzufügen können.
Ausgerechnet der Name der Protagonistin ist ein Manko. Warum man sich dazu entschlossen hat einen weit verbreiteten Ortsnamen (z.B. Stadt in Spanien und Mexiko) anstelle eines altmodischen, keltischen Mädchennamens (z.B. Aileen, Morven, Rowena) zu verwenden, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Mit den anderen Namen hatte man doch auch keine Probleme.
A'propos Name: Der Originaltitel des Filmes lautet "Brave", was "tapfer" bedeutet. Fügt man allerdings noch ein "heart" hinzu, ergibt sich eine gewisse Assoziation. Wäre der urprüngliche Titel "The Bear and the Bow" nicht etwa unverfänglicher gewesen?
Man hat sich bei Pixar bemüht, ziemlich authentisch zu sein. Doch findet mein geübtes Auge einige Anachronismen, welche kaum einem Zuschauer aufgefallen sein dürften. ^^ Die da wären z.B. Fensterglas (statt Vorhängeteppich), Trinkgläser (statt Trinkhörnern) und Papierbriefe in Papierumschlägen (statt Pergamentrollen in ledernen runden Transportbehältern). Zumindest hat wohl keiner Tomaten gegessen. *lol*
Ausserdem kam ein absichtlicher Anachronismus vor. Die alte Hexe besitzt eine Art magischer Anrufbeantworter, welcher aus einem Kessel und nummerierten Zaubertrinkfläschchen besteht. Da kommt mir glatt die Erinnerung an Merlin aus dem Disneyfilm "Die Hexe und der Zauberer" hoch. ^^

Uffz. Fertig. Da alles gesagt wurde, erspare ich mir auch noch ein Fazit.

PS:
Ich habe mir zudem die CD mit dem Original Film-Score gekauft.
Zudem liebäugle ich mit der Idee mir auch eine Merida-Figur/Puppe zu besorgen (nur wegen den Haaren *lol*).
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TOP 500 REZENSENTam 13. September 2015
Merida ist eine Prinzessin. Eigentlich sollte sie damit glücklich sein, nett ausschauen und heiraten. So läuft das doch in Märchen, davon träumen doch alle kleinen Mädchen.
Merida will aber nicht heiraten, noch nicht. Sie will Jagen, sie will tun, was ihr Spaß macht. Sie will sich nicht von Konventionen einengen lassen nur weil sie ein Mädchen ist. Ihre Mutter weiß jedoch, früher oder später muss Merida heiraten. Die Wahl der Kandidaten ist auch beschränkt, es muss ein Prinz eines Nachbarstammes sein. Also bringt man das Ganze am besten organisiert hinter sicht.
Da hat sich die Rechnung aber ohne Merida gemacht. Die torpediert die Veranstaltung und macht einen Deal mit einer Hexe, der dazu führt, dass ihre Mutter als Bär endet.

Eine nette, moderne Variante des Prinzessinenlebens. Ich habe mich auch als Kind immer gefragt, was so toll daran sein soll, einen dahergelaufenen Mann zu heiraten, nur weil er einen wach geküßt hat. Warum müssten Prinzessinen immer den Prinzen heirate und will der Prinz das eigentlich? Genau diese Fragen stellt dieser Film, denn die Prinzen und Prinzessinen sind beide nicht wirklich glücklich mit dieser Situation.
Hinzu kommt dann noch das klassische Thema des Generationenkonflikts und dass Eltern einfach zu wenig mit ihren Kindern reden. Viele Probleme würde es nicht geben, wenn man die Themen intelligent diskutieren und Pro und Contra gemeinsam durchsprechen würde.

Fazit: Schöner, intelligenter Familienfilm, der unthält und gleichzeitig interessante Fragen aufwirft.
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am 24. April 2013
Merida Legende der Highlands
Der Film bietet Unterhaltung für jung und alt.
Sehr schõne Filmusik die zum Film passt.
Zum Inhalt werde ich nichts schreiben.
3D Version lohnt sich bei Merida da Bild und 3D sehr gut sind. Ton und Klang sehr gut.Rezesion für Merida 3D/2D BluRay
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am 22. Februar 2013
Merida, die älteste Tochter eines schottischen Clanführers soll verheiratet werden. Doch Merida liebt vor allem eines ihren Bogen und die Freiheit und keinen der drei auserwählten nun ja ... nett ausgedrückt... Charakterköpfe der anderen Clans. So kommt es zum Streit mit ihrer Mutter, welcher verheerende Folgen nach sich zieht.

Immer wenn Disney einen neue Animations- oder Zeichentrickfilm mit einer starken Heldin herausbringt, bin ich gerne mit von der Partie. Auch "Merida-Legende der Highlands" konnte mich begeistern, auch wenn ich die Handlung des Vorgängers "Rapunzel" dann doch ein wenig besser fand.
Dadurch, dass der mögliche Partner für Merida von Anfang an ausgeschlossen wurde, (mal ehrlich, muss sie gleich lesbisch sein, nur weil ihr keiner der seltsamen Söhne gefallen will? So wie die sich aufführten, war das auch nicht weiter verwunderlich)liegt das Hauptaugenmerk der Handlung auf die berührende Beziehung von Mutter und Tochter. Für mich dominieren die lustigen Dialoge und witzigen Animationen (allen voran die Drillinge besonders niedlich als kleine Bärchen) vor den für Kinder möglicherweise zu brutalen Szenen.
Eine besondere Dynamik hatte die Schlüsselszene von Meridas Besuch bei der Hexe...Verzeihung, Holzschnitzerin natürlich. Pfiffig animiert und Marianne Gross macht als Synchronsprecherin einen brillanten Job. Wer mich damit leider nicht überzeugen konnte, war Nora Tschirner als Stimme unserer Heldin. Etwas aufgesetzt, konnte sie dem Rotschopf keine eigene Charakterstimme verleihen, sodass ich eben ständig die deutsche Schauspielerin heraushörte, ohne zuvor darauf vorbereitet zu sein, dass sie diesen Part übernommen hatte. Beim nächsten Mal wähle ich wohl die Originaltonspur zum vergleich. Deswegen ziehe ich auch einen Stern ab, aber Meridas Synchronisation dürfte wohl die wenigsten jungen Zuschauer stören.

Diesen Film anzusehen, macht einfach Spaß, dank der tollen Animationen, witzigen Dialoge und des wunderschönen Soundtracks, da wundert es auch nicht mehr, dass er in diesem Jahr mit dem Oscar als "bester Animationsfilm" geehrt wurde. ML
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am 6. Dezember 2014
Ich kann nur 3D Effekte recht positiv bewerten, für 3D Fans eine Kaufempfehlung.
An sich ist die Geschichte nichts besonderes. Sehr störend fand ich, dass sich fast der ganze Film in der Dunkelheit abspielt, teilweise müsste man sich doll anstrengen um überhaupt etwas erkennen zu können. Wenn man es in 3D guckt wird es auf Dauer für die Augen schmerzhaft.
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