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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Schritt zurück - Im positiven Sinne
Splinter Cell galt eine lange Zeit immer als der Inbegriff für "Stealth". Jeder der Teil der großen Reihe (Handheld Ableger usw. ausgenommen)konnte sich immer steigern, bis mit Chaos Theory seiner Zeit unter den Stealth Action Games ein Meisterstück gelungen ist. Double Agent konnte das Niveau meiner Meinung nach nicht erreichen. Vielleicht versuchte man...
Vor 11 Monaten von Chaz0r veröffentlicht

versus
34 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelmaß: Beim Fehlen der Speicherpunkte allein ist alles über 2 reine Gnade
Zu dem Game wurde schon etliches hier gesagt. Die Story ist gut, die Grafik ist halbwegs okay, das Ausbauen des Flugzeuges und die Auswahl der Missionen sind relativ cool, usw.

Was das Spiel für mich massiv negativ beeinflusst:
a) Kein Stealthgame im klassischen Sinne mehr. Hier wird viel geredet vonwegen es wäre ein Schritt zurück zu den...
Vor 10 Monaten von M. Luger veröffentlicht


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34 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelmaß: Beim Fehlen der Speicherpunkte allein ist alles über 2 reine Gnade, 2. September 2013
Von 
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Tom Clancy's Splinter Cell Blacklist - [PC] (Computerspiel)
Zu dem Game wurde schon etliches hier gesagt. Die Story ist gut, die Grafik ist halbwegs okay, das Ausbauen des Flugzeuges und die Auswahl der Missionen sind relativ cool, usw.

Was das Spiel für mich massiv negativ beeinflusst:
a) Kein Stealthgame im klassischen Sinne mehr. Hier wird viel geredet vonwegen es wäre ein Schritt zurück zu den alten Splinter Cell.... da frag ich mich die Schreiber entweder das Neue oder die Alten nicht gespielt haben. Die erste Mission endet schon so, dass man plötzlich in einem Raum ist, und aus allen Türen Gegner kommen und man sich ala Rambo Zeit erkämpfen muss. Und das gibt einem einen guten Vorgeschmack. Wenn man "auf Stealth" spielt, und daher auch in Stealth Armor ect. investiert hat man dadurch nicht mehr Möglichkeiten, sondern vor allem ein schweres Leben, denn "schleichen" im eigentlichen Sinne gibts nicht mehr. Selbst mit relativ optimaler Rüstung in der zweiten Hälfte des Spieles hören einen Gegner immer wieder wenn man in der Hocke UND langsam von hinten angeschlichen kommt. Das alte "Licht ausschießen"? Bringt garnichts mehr, ausser dass ab und zu mal Gegner 10 Räume weiter den Schuss hören (trotz Schalldämpfer), und dann angerannt kommen. Dieses ganze "sich im Dunkeln vorkämpfen und die Gegner überraschen" fällt eigentlich weg.

b) Keine Speicherpunkte in der Mehrzahl der Missionen!!! Die ganzen eigentlich obgligatorischen extra Missionen (E4) braucht man sowohl für Geld, als auch fürs Spiel ansich: Es ist kein lahmes Extra, sondern ansich ziemlich gut gemachte Missions die zur Story des Hauptspiels gehören. Das Problem: Sie dauern 45-90 Minuten, und es gibt keinen Speicherpunkt. Ich hab nun *etliche* Stunden verballert diese Missionen immer und immer wieder neu zu starten, da man bei den "wichtigen" verliert, sobald man nur kurz entdeckt wurde, und das passiert mitunter auf magische Weise: Eine gepanzerte Wache paar hundert Meter weiter hat mich plötzlich erkannt, als ich an einer ganz anderen Stelle eine Wache ausgeschaltet habe, völlig ausser Sichtweite. Bumm, eine Stunde verschenkt. Man macht eine Tür auf, der Hund springt in dem Moment zur Seite, daher die ersten 1-2 Schüsse nicht getroffen, er bellt: Spiel verloren. Ich hab ca. 70-80% (!) der kompletten Spielzeit damit verbracht Missionen vollständig von vorne zu spielen wegen a) gepanzerten Wachen b) Hunden.

c) Die gepanzerten Wachen erhalten hier einen extra Punkt. Ich war es leid bizarre Fallen zu legen damit sie an einer Kiste vorbei gehen (da sie häufig auf die Geräusch-Gadgets und selbst Zurufe kaum reagieren), hinter der man sich verstecken kann und mit halbwegs hoher Wahrscheinlichkeit im Nahkampf ausgeschaltet werden können, also natürlich die beste Waffe für 250.000 gekauft, inkl. panzerbrechender Munition. Ergebnis: Zero. Diese Gegner sind VÖLLIG überpowert: Einerseits zu kugelsicher für alle Missionen bei denen man nicht entdeckt werden darf (jedes Mal gibts zum Geschenk einen kompletten Neustart mit teilweise über einer Stunde verschwendet), andererseits auch immun gegen Elektroschocker, Armbrust und jede Gasattacke. Dunkelheit scheint sie auch nicht im Geringsten aufzuhalten und wie schon bei B) erwähnt haben sie die magische Fähigkeit einen zu entdecken, ohne in Sichtweite oder answesend zu sein. Ich würde sagen, dass über 90% der Schwierkeit des Spiels und bei mir auch der Großteil der Spieldauer ausnahmslos an diesem einen Gegner verloren geht.

d) Die Gadgets: Einige gut, aber die Dinge die SC ausgemachten sind zu völligem Unfug geworden. Das Gerät oder die Kamera die Geräusche machen, eben um Gegner wegzulocken, beeindrucken offenbar niemanden mehr. Selbst aus 2 Meter (!) bleiben die Leute nur kurz stehen und gehen weiter. Früher konnte man die Leute damit noch in ganz andere Räume locken... heute hören sie es aus der Entfernung nicht einmal mehr.

d) Die Logik einiger Missionen und die KI: Man darf nicht "entdeckt" werden, sonst löschen die Feinde Daten ect. Entdeckt werden kann man offenbar wenn ein Hund allein im Raum ist, und kein Mensch mehr anwesend. Nicht endteckt ist man allerdings, wenn die Gegner quer durch ihre gefallenen "Freunde" laufen. Genauso die Schlauchlevel: Bewegungsfreiheit wird sehr offensichtlich nur vorgetäuscht, und die Wege die vorhanden sind, sind häufig völlig bizarr und abwegig. Die KI ist unterhalb von grenzwertig: Gegnern ist zimlich schnell egal dass sie gerade angegriffen werden, und die Leute die Dronen steuern bauen lieber Drone #25 anstatt sich darum zu kümmern, dass man 1 Meter vor ihnen steht. Auch ein Highlight: Schwer bewachte Gebäude, Scharfschützen überall. Damit man nicht gesehen wird wirft man wie ein Irrer mit Rauchgranaten um sich, und offenbar findet das absolut niemand verdächtig.

Fazit: All die positiven Dinge wurden von anderen bereits erwähnt, aber würde es Speicherpunkte oder Quicksave geben (Speicherpunkte ist eigentlich genug) und wären die gepanzerten Gegner nicht dermaßen allmächtig, dann würde ich dem Spiel 90% geben. Aber dass man regelmäßig nicht nur 3-5 Minuten Spielzeit verliert oder auch mal 10, sondern 45-60 geht absolut nicht. Es bringt weder Spielspaß, noch Nervenkitzel, noch steigert es die Schwierigkeit, denn meist ist die Art wie man entdeckt wird völlig bizarr. Gestern zum Beispiel 4h an derselben Mission verbraucht (und immer noch nicht geschafft), da der letzte gepanzerte Gegner offenbar immer hört wenn man von hinten kommt, sich andererseits nicht davon beeindrucken lässt, dass man Geräusche macht oder ihn aus 1m Entfernung ruft!

Da können einige wieder fröhlich die Rezension negativ bewerten, aber Zeit ist im Leben das Wertvollste, und 2/3 eines Spiels mit völlig überflüssigen Wiederholungen zu verbringen ist absolut unzumutbar.

PS: Hab es auf 3 Sterne erhöht, es soll ja keine Frust-Rezension sein ;o
Die positiven Dinge sind durchaus sehr positiv: Das Ausbauen der Aufrüstung und des Fluzeuges, einige lustige alternative Wege die es zu entdecken gibt und in meinen Augen auch die großartige Story und coolen Charaktere - weniger großartig sind die jeweiligen Map: Halt alles klischeehaft und schon 1000x in anderen Games gesehen... das Dorf in Pakistan, die verlassene Fabrik, der Kanal... alles Orte die man sehr sehr ähnlich schon in beinahe jedem Game mit ähnlicher Story etliche Male gesehen hat.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Back to the roots (and back again?), 1. Oktober 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Tom Clancy's Splinter Cell Blacklist - [PC] (Computerspiel)
Nach der ersten Präsentation von SC:Blacklist auf der E3 waren alteingesessene Splinter Cell Fans am Verzweifeln, die dort angespielte Mission hatte auf den ersten Eindruck noch viel weniger mit den älteren Teilen der Serie zu tun als der Vorgänger SC:Conviction. Deswegen habe ich darauf verzichtet, mir das Spiel gleich am Releasetag zu holen und erst später die sehr günstige Downloadversion bei einem Online-Shop erstanden.

Die durchwegs eher negativen Reaktionen auf die E3-Präsentation scheint Ubisoft sich tatsächlich zu Herzen genommen zu haben. Zahlreiche Spielelemente aus den alten Teilen wie z.B. nicht-letales Ausschalten von Gegnern (sowohl im Nahkampf als auch durch Waffen bzw. Gadgets), die obligatorische Splinter-Cell-Ausrüstung (Goggles, Wetsuit, Shocker, Haftkamera, Betäubungsgas) und eine größere Entscheidungsfreiheit beim durchqueren der Level. Die völlig deplazierten, befehlbaren Dronen-Angriffe hingegen wurden, zumindest in dieser Form, entfernt. Hinzugefügt wurde ein brauchbares Upgrade-System, mit dem man sowohl umfangreiches Equipment und Waffen (inkl. Modifikationen), als auch Verbesserungen des HUD freischalten kann. Ganz allgemein wirkt es auf den ersten Blick so, als wäre hier der Spagat zwischen Oldschool-Stealth und modernem Cover-Shooter, der ja momentan der heilige Gral der Spiele-Publisher zu sein scheint, geglückt.
Auch die Kritik vieler anderer Rezensenten bezüglich des Fehlens einer Quicksave-Funktion kann ich so nicht unterschreiben. Für einen perfekten Ghost-Run sollte man schon ein bisschen mehr Geduld aufbringen, und dazu gehört eben auch eine gehörige Portion Frust. ;)

Für mich als großem Fan von Chaos Theory und dem, wie ich finde, zu Unrecht verschmähten Double Agent bleibt jedoch ein schaler Nachgeschmack. Einerseits führt besagter Spagat dazu, dass sich im Spiel noch zahlreiche Unsinnigkeiten finden, die in dieser Reihe meiner Meinung nach nichts verloren haben. Dazu gehören unter anderem die an 2 Stellen spielbaren UAV-Strikes a la Call of Duty, jene der Nebenmissionen, die hauptsächlich auf dem Assault-Spielstil aufbauen, sowie eine ähnlich angelegte Mission in der Kampagne.
Auch ist der Sam Fisher, den man von früher kennt, weitgehend verschwunden. Einerseits durch den neuen, viel zu jungen Synchronsprecher (engl. Version) sowie eine optische Verjüngungskur, andererseits auch durch die völlige Abwesenheit einer interessanten Persönlichkeit. Hätte der alte Sam noch mit beißendem Zynismus die Vorgehensweisen der Agency kommentiert und sogar seine Vorgesetzten kritisiert, handelt es sich bei dem neuen bestenfalls um einen Jack Bauer im Neoprenanzug. Dadurch, aber auch durch die eher unterdurchschnittliche Story um eine Gruppe von Terroristen aus dem nahen Osten (vermutlich, damit sich die CoD-Fraktion noch auskennt), büßt das Ganze erheblich an Charme ein.

Fazit:

Ein sehr unterhaltsames Spiel, dem auch vom letzten Teil enttäuschte Fans eine Chance geben sollten. Eine Rückkehr zu alter Größe darf man jedoch nicht erwarten, denn wie schon zuletzt bei Hitman: Absolution wirkt es auf mich auch hier so, als wären Leute am Werk gewesen, die nicht verstehen, was die Essenz der Serie ausmacht.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Schritt zurück - Im positiven Sinne, 23. August 2013
Von 
Chaz0r - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Tom Clancy's Splinter Cell Blacklist - [PC] (Computerspiel)
Splinter Cell galt eine lange Zeit immer als der Inbegriff für "Stealth". Jeder der Teil der großen Reihe (Handheld Ableger usw. ausgenommen)konnte sich immer steigern, bis mit Chaos Theory seiner Zeit unter den Stealth Action Games ein Meisterstück gelungen ist. Double Agent konnte das Niveau meiner Meinung nach nicht erreichen. Vielleicht versuchte man mit Conviction deswegen auch etwas gänzlich anderes. Weg vom Stealth, hin zur Action. Unter der gesamten Geschichte von Protagonist Sam Fisher ein logischer Schritt. Aber auch wenn das Gameplay sich sehr flüssig spielte, die Story durchaus gelungen war und sich somit auch viel Spaß mit Conviction hatte, blutete eine Seite meines Splinter Cell-Herz wegen den fehlenden Stealth-Elementen. Die Elemente, die damals Chaos Theory so unfassbar gut machten. Mit Blacklist geht UbiSoft nun einen Schritt zurück und versucht einen Spagat zwischen der Action aus Conviction und dem Stealth der Teile 1-4. Aber für Ungeübte kann ein Spagat auch ganz schön schmerzhaft sein. Schafft Blacklist diesen Spagat?

Story: Storytechnisch bekommt man hier eigentlich nichts Besonderes geliefert. Es ist das, was man aus Ubisofts Tom Clancy spielen kennt. Krieg, ferner Osten, Terror gegen die USA. Eben ganz typischer Standard. Aber ich persönlich möchte das nicht als Negativpunkt sehen. so ein Setting passt nun mal einfach am ehesten zu dieser Spieleserie. Und dazu sei gesagt, dass die Geschichte durchaus flott und spannend erzählt wird. Einen Oscar gibt es dafür nicht. Unterhaltsam ist sie aber auf jeden Fall!

Technik: Die Synchronisation ist absolut gelungen. Die aus den alten Teilen bekannten Charaktere wurden auch hier wieder mit den gleichen Stimmen betont, die man jetzt seit zum Teil schon 6 Teilen kennt. Gut so! Für die Leute, die das Ganze eher in Englisch spielen: Hier hat es ein Änderungen bei der Synchronisation von Sam gegeben. Hier also nicht mehr die gleiche Stimme. Soundeffekte und Musik sind absolut erhaben und auf hohem Niveau.
Grafisch gewinnt Blacklist auch keinen Preis. Schlecht sieht das Spiel allerdings nicht aus. Vor allem die überwiegenden Missionen im Dunkel sind wirklich schick. Bei den Mission im Hellen fallen ein paar Problemzonen auf. Während die meisten Charaktermodelle sehr gut aussehen und durch Motion Capturing tolle Mimiken aufweisen, sehen einige Charaktermodelle doch etwas puppenartig aus.
Was man dem Spiel lassen muss ist, dass es wirklich beachtlich ist, was man noch aus der Unreal Engine 2 herausholen kann. Fraglich ist allerdings wieso man seiner Zeit bei Double Agent die Unreal Engine 3 verwendete und mit Conviction zu einer modifizierten Version der Unreal Engine 2 zurückging. Vielleicht wäre weitere Arbeit mit der Version 3 besser gewesen.
Einen Grafikblockbuster sollte man also nicht erwarten. Hässlich ist das Spiel aber wirklich nicht.

Gameplay:
Die erste große Neuerung, die auffällt, ist die Paladin. Das neue Hauptquartier von Fourth Echelon, wo man zwischen den Missionen rumlaufen und mit den Charakteren interagieren kann. Mass Effect und die Normandy lassen grüßen.
Weitere Neuerung die dort auffällt: Abgesehen vom Optionsmenü und dem Spiel beenden Menü gibt es keine wirklichen Menüs im Spiel. Alles ist Teil der Gerätschaft auf der Paladin. Das wirkt insgesamt sehr stimmig und passt ins Setting.
Startet man eine Mission, geht es dann auf insgesamt lineare Wege, oft aber mit breiten Vorgehensmöglichkeiten. Wer die Action aus Conviction mochte, dann weiterhin so spielen. Wer lieber Shooter spielt, der kann einfach komplett auf den Stealth verzichten und wie ein Verrückter um sich herumballern. Und wie siehts aus mit dem Stealth? Ist er wieder da? Ja! Und wie! Um einen Spielstil zu unterstützen, gibt es für bestimmtes Vorgehen Punkte in 3 Kathegorien: Ghost, Panther und Assault. Während der Assault einfach schleichloses Rumgeballer ist, ist der Ghost das, was man aus den alten Teilen der Serie kennt und liebt. Am besten niemanden töten, maximal betäuben und immer unerkannt bleiben. Der Panther gesellt sich dazwischen. So weit es geht unsichtbar treiben, durch geschickte Manöver die Wachen ablenken und sie dann durch stealthige Tricks ausschalten.
Dafür gibt es dann insgesamt Geld. Zum einen könnt ihr damit die Paladin aufrüsten für besondere Boni, zum Anderen könnt ihr direkt eure Ausrüstung aufwerten und anpassen. Viele Teile der Ausrüstung gliedern sich auch wieder in die Kathegorien Ghost, Panther und Assault. Hier sollte ihr für euer Vorgehen die richtige Ausrüstung zusammenstellen. Wer mit einer Stealth-Ausrüstung frontal drauf los will, wird genau so wenig Land sehen wie jemand mit ner Assault-Rüstung, der lieber schleichen will. Hier gilt es die Kombination aus allem zu finden, die eurem Spielstil entspricht. Und die Möglichkeiten sind enorm.
Neben altbekannten Gadgets wie der Haftkamera, bekommt Sam auch neues Spielzeug. Mein persönlicher Favorit ist die neue, fliegende Drohne, welche beispielsweise 4 Taser verschießen kann, oder auch frontal den Gegnern vor die Nase fliegt und explodiert. Das Teil lässt sich sehr universell einsetzen. Cool!
Die Maps sind wie bereits erwähnt halbwegs linear, bestehen aber immer wieder aus mehreren größeren Arealen, die oft auch durch mehrere Wege verknüpft sind. Leute, die Conviction nicht mochten, weil es nur wenig Variation und eher frontales Vorgehen gab, wird das freuen. Das knüpft hier nicht nur an die alten Teile an, es topt sie sogar.
Meistens habt ihr die freie Wahl, wie ihr vorgehen wollt. An nur wenigen Stellen werdet ihr dazu gezwungen zu Töten oder zumindest zu betäuben. Wiederum gibt es im Gegenzug auch Stellen, wo euch der Stealth aufgezwungen wird und ihr niemanden töten dürft und nicht gesehen werden dürft. Ubisoft möchte euch alles erleben lassen, lässt euch aber in 99% des Spiels die Wahl, was ihr wollt. Das funktioniert.

Multiplayer: Damals gab es noch Spy vs. Mercs. Die Einen verkörperten wendige, dünn gepanzerte Agenten, die aus der Third-Person-Perspektive gesteuert wurden, die anderen schwere, langsame Krieger, die aus der Ego-Perspektive gesteuert wurden und die Agenten an ihrem Hack-Job hindern sollten. Das war ein tolles, asymetrisches Gameplay. Dieser Modus ist wieder da. Wie man ihn kannte und liebte. Und es funktioniert auch heute noch.
In Conviction gab es dann einen Coop-Modus. Zusammen mit einem Partner durch die Maps schleichen und die Gegner ungesehen ausschalten. Der Coop-Modus von Conviction war dabei sogar deutlich stealthiger als die Kampagne.
Der Coop-Modus kehrt hier auch zurück. Aber ihr spielt nicht irgendwelche Agenten wie im Vorgänger, nein ihr verkörpert Sam und den neuen Agenten aus der Kampagne. Die Missionen variieren dabei stark und sind deutlich mehr wie Kampagnen-Missionen gestaltet. Mehrere Abschnitte, mehrere Missionsziele und so weiter. Die Missionen sind nicht einfach ein Coop-Modus. Sie sind ein mehr oder weniger optionaler Teil der Kampagne, da auch kleine, aber für die gesamte Story weniger relevante, Geschichten erzählt werden. Deswegen wurde dieser Modus auch direkt in die Kampagne integriert. Über die Karte, wo ihr die Kampagnenmissionen auswählt, könnt ihr auch Coop-Missionen starten. Entweder nur für Freunde, mit zufälligen Mitspielern, oder bei Bedarf die Meisten auch allein. Wirklich cool und spaßig. Das Ganze wurde sogar so weit integriert, dass ihr für jede Mission, egal ob Kampagne, Singleplayer, Multiplayer, Coop, Spy vs. Mercs, Geld bekommt. Was ihr damit kauft und aufrüstet ist euch überlassen. Ihr könnt mit Geld aus der Kampagne euren Spion oder Merc aus dem entsprechenden Modus aufrüsten und umgekehrt genau so. Der Coop integriert sich so auch. Es gibt hier also keine strikte Trennung zwischen Singleplayer und Multiplayer, sondern beides ist miteinander verzahnt. Extrem spaßig.

Fazit: Mit Blacklist versucht Ubisoft das flotte, flüssige Gameplay aus Conviction mit dem stealthigen Gameplay aus Vorgängern wie Chaos Theory zu verknüpfen. Ein Spagat, der schmerzhaft hätte werden können. Aber ein Spagat, der ungemein gut funktioniert. Die Story selbst dürfte euch beim einmaligen Durchspielen zwischen 10 und 12 Stunden etwa beschäftigen. Die Coop-Missionen meiner bisherigen Erfahrung nach beim einmaligen Durchspielen auch 6-8 Stunden, je nachdem wie gut ihr seid und welchen Schwierigkeitsgrad ihr nutzt. Dazu dann noch der Spy vs. Merc. Modus. Und dazu noch das hohe Map an Wiederspielwert. A), weil man nach und nach immer mehr freischalten kann und es dauert, bis man wirklich alles hat und B), weil es so viele Möglichkeiten gibt vorzugehen und neues Experimentieren belohnt wird. An Umfang mangelt es dem Spiel also bei weitem nicht.
Punktabzug könnte man wegen einiger Grafikdefizite und der toll erzählten, aber unoriginellen Story geben. Ich persönlich kann darüber aber hinwegsehen und belohne lieber den Schritt wieder zum Stealth hin. Chaos Theory war bisher der ungeschlagen beste Teil der Serie für mich. Blacklist könnte das nun endlich ablösen.
Klare Kaufempfehlung!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sam Fisher in seinem besten Einsatz, 31. August 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Tom Clancy's Splinter Cell Blacklist - [PC] (Computerspiel)
Da ich großer Fan der Reihe bin und ich mir die Wartenszeit mit den Splinter-Cell-Romanen von Clancy/David Michael verkürzt hab, war ich glücklich nach dem verschobenen Release Splinter Cell:Blacklist in den Händen zu halten. Von der Presse ist ein großer Hype um das Spiel gemacht worden, doch hält es auch was es verspricht?

Nach 5 Stunden Spielzeit: JA!

ich habe selten ein so "geiles" Game gespielt. Ich bin in allen Aspekten voll überzeugt:

- Die Grafik ist - für mich - sehr gut. Ich bin kein Fanatiker, bei dem alles glänzen / leuchten muss mit viel Staub und extratiefen Partikeln. Für mich soll die Grafik für das Spiel eingestellt sein, und das ist hier hervorragend gelungen. Sehr, sehr gute Lichteffekte und Licht/Schattenspiele... die gute Performance merkt man besonders bei Spy vs. Mercs, wenn die Söldner mit ihren Lichtern das Gebiet absuchen.

- Animationen sind sehr gut gemacht, flüssig und die Sprecher (Sam Fisher: Eric Johnson/ auf deutsch Martin Kessler (Nicolas Cage, Vin Diesel)) liefern verdammt gute Arbeit. Die Charaktermodelle könnten besser sein, und Sam sieht mit 50 aus wie 30, aber das stört mich nicht im Geringsten.

- Gameplay ist super, kleine Eingewöhnungszeit vorrausgesetzt. Steuerung ist manchmal etwas unpräzise, sonst aber zufridenstellend.

- Viele offene Wege, zahlreiche neue Gadgets. Die Paladin als Einsatzzentrale gefällt mir sehr gut und auch sonst gibt es viel Abwechslung.

- Story wirkt... glaubhaft. Natürlich hätte es kreativer sein können als nur Anschläge einer Terroristengruppe, aber dennoch finde ich es wenigstens gut umgesetzt.

Ich habe mit der höchsten Schwierigkeitsstufe angefangen, weil ich puren Stealth wollte. Den hab ich insofern bekommen - Nach 2 Schüssen ist Sam tot. An manchen Passagen habe ich echt zahlreiche Anläufe gebraucht, um ungesehen durchzukommen. Die KI macht einen sehr guten Eindruck, Wachen sind neugierig, reden miteinander und achten stark auf ihr Umfeld.

Ich weiß nicht was ich schreiben soll - Ich bin einfach zu geflasht von dem Spiel. Sam Fisher und seine charismatische Crew liefern einen verdammt guten Job ab, mit dem der Sommer bei Regenwetter doch noch besser wird. Klare Kaufempfehlung!!!

(System): Habe einen durchschnittlichen PC:
Intel Core Quad Q8400 2.5GHZ
nVidia Geforce GTX 650 TI

Spiele auf Full-HD, sogut wie allen Einstellungen außer Anti-Alising und es läuft flüssig trotz hervorragender Grafik
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Licht und Schatten in Vollendung, 16. November 2013
Von 
Roede Baer - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Tom Clancy's Splinter Cell Blacklist - [PC] (Computerspiel)
"Ich hocke in der dunklen Ecke zwischen wahllos aufgestapelten Kisten, in der Nähe flackert eine Leuchtstoffröhre unter der Decke. Nur einige Meter entfernt stehen zwei bewaffnete Terroristen in ein Gespräch vertieft, weiter weg sehe ich eine Patrouille ihre Bahn ziehen. Gefühlte drei Minuten quatschen die Typen nun schon, bis sich endlich einer der beiden umdreht und davon geht. Kurz checke ich die Patrouille, dann schieße ich blitzschnell aus meiner Deckung hervor, packe mir den einzelnen Terroristen und schleife ihn mit vorgehaltener Waffe zwischen die Kisten, wo ich ihn dann betäube und versteckt liegen lasse. Da vernehme ich plötzlich Schritte! Die zweite Wache ist bemerkenswert schnell wieder zurück und sucht seinen Kumpanen. Gerade als ich mich umdrehe, stolpert er auch schon um die Ecke und läuft mir direkt in die Arme. Ein kurzer Schlag mit dem Griff meiner schallgedämpften Pistole, dann ist Ruhe. Das war knapp, mein Adrenalinpegel steigt. Oder vielleicht doch zu spät? Eine weiter entfernt stehende Wache hat unseren kleinen Kampf anscheinend bemerkt und will eben Alarm schlagen. Schnell gehe ich in die Hocke, ziele mit meiner Pistole und - ein sauberer Kopfschuss, der Alarmruf bleibt dem Gegner im Hals stecken. Nun ist Schnelligkeit gefragt, ehe noch mehr Wachen auf mich aufmerksam werden! Ich hangele mich eine Rohrleitung hinauf, um einem den Gang flutenden Baustrahler auszuweichen und dann unter der Decke entlang bis zur weit geöffneten Tür, hinter der nun aufgeregte Stimmen ertönen. Ich peile durch die Tür, markiere im Geiste die drei Wachen, die aufgrund des Lärms aufgeschreckt wurden, obwohl sie noch nicht ganz den Ernst der Lage erkannt zu haben scheinen - dann schalte ich alle drei nacheinander mit sauber gezielten Kopfschüssen aus. Endlich Ruhe. Ich lasse mich von der Decke auf den Boden gleiten und schaue mich um. Alles ist wieder ruhig. Aber mich wie ein Geist ungesehen in die Anlage zu schleichen und wieder hinaus, kann ich nun vergessen. Mist, ein sauberer Job sieht anders aus!"

Endlich ein neuer Teil der Splinter Cell Reihe! Als Fan der ersten Stunde bzw. des ersten Teils habe ich bislang sämtliche Teile der Splinter Cell Reihe mit Begeisterung durchgespielt. Wer auf Missionen mit hohem Schleichanteil steht, ist bei dieser Spielreihe genau richtig.

Splinter Cell Blacklist führt die Tradition nach bester Manier fort. Man schleicht, setzt diverse Hilfsmittel ein, kann Feinde im Nahkampf lautlos ausschalten (endlich auch wieder ausdrücklich nur betäuben und außer Sicht schaffen), aus der Entfernung mit schallgedämpften Waffen oder auch direkt mit größeren Geschützen und Granaten oder Minen zur Strecke bringen. Es wird wieder viel geschlichen, geklettert und sondiert. Um eine Mission erfolgreich und ohne Patzer abzuschließen, muss man wie auch früher schon einiges an Geduld mitbringen, denn beobachten und abwarten gehören bei Splinter Cell bereits seit dem ersten Teil zum guten Ton.

Splinter Cell Blacklist erklimmt spielerisch und grafisch locker die nächste Evolutionsstufe. Die Grafik ist wieder zeitgemäß hervorragend und dennoch flüssig, die Soundeffekte gelungen und die Atmosphäre jederzeit stimmig. Das Setting im Umfeld von Terroristen, die jede Woche einen neuen Anschlag auf die USA verüben wollen, ist zwar nicht sonderlich einfallsreich, aber wohl dem momentanen amerikanischen Zeitgeist geschuldet.

Im Gegensatz zu einigen anderen Rezensenten kann ich einige Kritikpunkte nicht ganz teilen, wie beispielsweise den erheblichen Schwierigkeitsgrad, oder das unfaire oder gar übermenschliche Verhalten von Gegnern: Splinter Cell hatte schon immer einen relativ knackigen Schwierigkeitsgrad. Aber vielleicht fällt mir das auch nur deshalb nicht unangenehm auf, da ich eben auch die anderen Teile der Reihe allesamt (mehrmals) durchgespielt habe. Allerdings muss ich zugeben, dass es doch ein wenig schwieriger geworden scheint, sauber mit der kleinen Pistole auf den Kopf des Gegners zu zielen. Auch reichte es bei den Vorgängern, in einem dunklen Bereich still zu hocken, damit einen die Feinde nicht sehen konnten. Selbst wenn sie direkt an einem vorbeiliefen. Hier scheint Blacklist etwas realistischer gemacht zu sein, da man hier auch im Dunkeln relativ schnell gesehen wird, wenn der Gegner nur nahe genug kommt und auch noch in die entsprechende Richtung schaut.

Der einzige echte Kritikpunkt, den ich vorzuweisen habe, bezieht sich auf die Steuerung bzw. die Art, wie man mit Gegenständen und Türen etc. interagiert: Man kann Türen wahlweise öffnen oder schließen, an Kanten hochklettern, über Kisten springen, Gegenstände aufheben und vieles mehr. Allerdings nur dann, wenn der Spielcursor exakt so steht, dass ein Text mit der Kletter- oder Öffnenoption erscheint. Erscheint dieser Text nicht, weil der Cursor nicht ganz genau steht, kann man mit dem Gegenstand nichts anfangen bzw. nicht klettern oder Ähnliches. Das ist gerade in brenzligen oder hektischen Situationen eine echte "pain in the arse". Meine Missionen scheitern zu 90% nicht etwa daran, dass ich mich unvorhergesehen einer ungünstigen Situation gegenübersehe, sondern weil im richtigen Moment der Interaktionstext nicht erscheint und ich daher, anstatt schnell eine Tür zu öffnen und zu entwischen, die andere Option ausführe, nämlich in aller Seelenruhe meine Kamera auszupacken und unter der Tür hindurchzulinsen. Oder dass ich bei einer Doppelflügeltür - anstatt den offenen Flügel zu schließen, damit mich niemand sieht - einfach den zweiten Flügel weit öffne und meine Gegner geradezu einlade, mich mit ihren Taschenlampen anzuleuchten. Sehr suboptimal, wenn man gerade einen potentiellen Gegner auf den Fersen hat.

An Neuem gibt es in Blacklist auf Gegnerseite die sog. Schwere Infanterie, also besonders gut gerüstete Terroristen, die sich bei weitem nicht so leicht ausschalten lassen, wie das gemeine Fußvolk. Hier ist wirklich absolut sauberes Anschleichen, besser aber noch ein gezielter Sprung von oben auf den Gegner herab gefragt, damit der Angriff nicht in die Hose geht. Ferner gibt es nun auch Hunde, die wirklich lästig sind: Schnell wird man erschnüffelt und über das halbe "Spielfeld" verfolgt, ehe die Mistviecher einen einholen und versuchen, sich in einen zu verbeißen. Hier ist abermals viel Fingerspitzengefühl und Einfallsreichtum gefragt, denn den Hund einfach aus der Entfernung zu erschießen, ruft zumeist nahestehende menschliche Gegner auf den Plan - zumal die Hunde zuweilen laut anschlagen, wenn man ihnen versehentlich zu nahe kommt.

Blacklist lässt sich wie seine Vorgänger entweder als reines Schleichspiel oder auch als Shooter durchspielen. Im Gegensatz zum letzten Vorgänger wird hier auch wieder statistisch der jeweilige Anteil an Heimlichkeit (Ghost-Stil = im Idealfall völlig ungesehen eindringen, den Job erledigen, und ebenso ungesehen wieder verschwinden (Gegner bewusstlos schlagen wird immerhin toleriert)), Meuchelmörder (Panther-Stil = Ebenso ungesehen rein und wieder raus, dabei darf jedoch jederzeit heimlich getötet werden) oder Haudrauf-Menatlität (Assault = Mit voller Bewaffnung direkt auf die Gegner drauf - scheiß auf Heimlichkeit (also eher wie bei einem Shooter)) aufgeschlüsselt bewertet. Je nach Schwerpunkt erhält man mehr oder weniger viel Geld für seine Aktionen (der Ghost-Stil wird am meisten belohnt, der Assault-Stil am wenigsten), das im Anschluss in neue Waffen, Verbesserungen der vorhandenen Ausrüstung, oder zum Ausbau der "Paladin", Sam Fishers fliegender Kommandozentrale, investiert werden kann. Hierbei kann die Ausrüstung der eigenen bevorzugten Spielweise angepasst werden - beispielsweise also in bessere Schleichwerte oder mehr Panzerung. Hierbei gilt es oftmals die richtige Balance zwischen den jeweiligen Ausrüstungsaufwertungen zu finden, denn mehr Panzerung bedeutet im Umkehrschluss oftmals auch schlechte Schleichwerte.

Kennt man die Spielreihe Splinter Cell noch nicht, sollte man sich darüber klar werden, dass es sich hier tatsächlich primär um ein Schleichspiel handelt - auch wenn man ebenso gut mit brachialer Gewalt und fetten Waffen vorgehen kann. Blacklist bietet einen knackigen Schwierigkeitsgrad und erfordert viel Geduld. Man muss tatsächlich besonnen und überlegt vorgehen, will man die Missionen ohne (übermäßiges) Blutvergießen abschließen. Insofern soll und will Splinter Cell Blacklist gar kein Egoshooter sein, denn man stirbt tatsächlich schnell. Ein oder zwei Treffer - und das war's dann auch schon.

Es gibt eine Menge sehr einfallsreicher und gut gestalteter Missionen, die jeweils um die 60 Minuten Zeit beanspruchen. Schafft man das Level schneller, gibt es einen Punkte-Bonus. Gespeichert wird automatisch, sobald man einen neuen Abschnitt der jeweiligen Mission erreicht. Auch deshalb sollte man jederzeit mit Bedacht vorgehen, auch wenn das Nachspielen der bereits absolvierten Teile in der Regel nicht allzu langwierig ist. Blöd nur, wenn man gerade vom allerletzten Gegner doch noch erlegt wird.

Splinter Cell Blacklist schafft es tatsächlich, den eigenen Adrenalinpegel hoch zu halten. Manchmal hält man sogar selbst die Luft an, nur um ja kein verräterisches Geräusch von sich zu geben.

Ich liebe diese Reihe jedenfalls und somit natürlich auch Blacklist, das sich endlich wieder vermehrt für die möglichst saubere Lösung der Missionen einsetzt und diese Vorgehensweise entsprechend belohnt.

Meinen einzigen technischen Kritikpunkt stellt die Menge an Daten dar: Blacklist installiert ca. 19GB Daten von 3 DVDs und muss anschließend noch etwa 2,7GB in Form von 3 Updates (Stand November 2013) aus dem Netz ziehen. Man muss also einige Stunden warten, ehe man das Spiel endlich starten kann.

Auch die erzwungene Installation von UBISofts Uplay-Software finde ich ziemlich daneben. Zum Teil funktioniert die Eingabe des Spielcodes nicht korrekt, was dazu führt, dass ich an keinerlei Download Content komme. Dafür muss man immerhin keine der DVDs eingelegt haben, um Blacklist spielen zu können, was ich wiederum als sehr angenehm empfinde.

Insgesamt ist Blacklist für Fans der Reihe ein Muss, eine sehr gute Empfehlung für alle Freunde des gepflegten Schleichens - und sogar schießwütige Naturen finden ihren Spaß, wenn sie denn mit dem im Vergleich zu reinen Shootern recht knackigen Schwierigkeitsgrad leben können. Vor allem aber bietet so ziemlich jeder Teil der Splinter Cell Reihe einen sehr hohen Wiederspielspaß, womit sich die Investition in dieses Game defintiv auszahlt.

Zum Abschluss noch ein paar Tipps:

Es führen oftmals mehrere Wege zum Ziel, und der eine oder andere Umweg kann sich später durchaus auszahlen, wenn man dafür in einer deutlich günstigeren Position hinter den Gegner kommt.

Der Ausbau der Paladin initialisiert einen Punkte-Multiplikator: Je besser die Paladin ausgebaut wurde, desto mehr Punkte (und damit auch Geld) bekommt man für abgeschlossene Missionen.

Für unterschiedliche Spielstile sind unterschiedliche Waffen und Rüstungsaufwertungen gefragt: Reine Schleicher sollten alles Geld in nicht tödliche Waffen und Stealthboni für die Rüstung investieren, Haudraufs investieren in großkalibrige Waffen und Rüstungsboni - und Meuchler kaufen sich am besten schallgedämpfte Waffen und müssen bei der Rüstung einen Mittelweg aus Schleich- und Rüstungswert finden.

Der Ausbau der Paladin bietet zwei verschiedene Wege, an neue und bessere Waffen ranzukommen: Durch den Ausbau der gefängniszelle erhält man Zugang zu Schwarzmarktwaffen (billiger, jedoch keine gedämpften Waffen verfügbar), durch den Ausbau der Werkstatt zu Prototypen von Neuentwicklungen (hier gibt es sehr gute Stealth-Waffen). Je nach bevorzugtem Spielstil kann man sich das Geld für den jeweils anderen Bereich sparen.

Die Missionen von Grim sind allesamt reine Schleich-Missionen, die vorzeitig beendet werden, sobald man vom gegner entdeckt wurde (im Klartext: Sobald Alarm geschlagen wurde). Mit dem Assault-Stil kommt man hier nicht weiter. Das Absolvieren sämtlicher Grim-Missionen ist Vorausetzung für das Freischalten der letzten Stufe der Schleichupgrades des Anzuges.

Die Gegner gehen nicht bei jedem Neustart einer Mission dieselben Wege. Man sollte sich also nicht darauf verlassen, dass die gleiche Vorgehensweise zweimal hintereinander zum Erfolg führt.

Gegnern mit Helmen kann man mit dem ersten Schuss den Helm vom Kopf schießen, der zweite ist dann erst tödlich. Das gilt ebenso für Gegner, die gegen Schlafgas immun sind. Also: Erst Schlafgasgranate werfen, dann den Helm vom Kopf schießen. Wenn man Glück hat, wirkt das Gas, ehe der Gegner Alarm geben kann.

Hunde kann man erlegen, indem man sich weit von allem Trubel entfernt, sobald sie unsere Fährte aufgenommen haben. Sie kommen dann schnüffelnd (aber langsam) hinter einem her, bis man sie in einer stillen Ecke mittels Kopfschuss erlegen kann.

Das Update "Impulstracker" bekommt man nach der dritten Mission gratis angeboten, sollte es also nicht vorher schon für viel Geld kaufen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Spiel ist spannend wie immer aber..., 19. September 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Tom Clancy's Splinter Cell Blacklist - [PC] (Computerspiel)
Als eingefleischter Splinter Cell Fan habe ich mir das Spiel für 49,99€ gekauft. Ein stolzer Preis, wie ich finde; dennoch nicht zu viel für einen Luxusartikel, den natürlich kein Mensch braucht.
Die Story ist spannend wie immer. Ich kann schleichen und muss nicht tausend Gegner über den Haufen ballern, um mein Ziel zu erreichen. Die Grafik finde ich gut; statt Lambert nervt mich jetzt Grim - alles wie immer.
Dennoch: was um alles in der Welt bewegt die Entwickler dazu, die Speicherpunkte derart sinnlos zu platzieren? In einer Mission muss ich drei Anlagen hacken. Dass man in einem Stealth-Spiel nicht frei speichern kann, ist ja schon fragwürdig. Aber ist es zu viel verlangt, nach jedem erreichten Ziel zu speichern? Offenbar schon! Ich habe zwei von drei Anlagen gehackt, mache bei der dritten einen Fehler und darf von vorn anfangen. Wundervoll!
Außerdem schätze ich es, ebenso wie viele andere Spieler, nicht, wie ein Verbrecher behandelt zu werden. Eine permanente Internetverbindung ist notwendig, um zu spielen. Jedes Mal wird der ganze Kram von der Cloud runter- und wieder hochgeladen. Ich habe einen PC und selbiger besitzt eine Festplatte. Warum wird nicht alles darauf gespeichert? Ich weiß überhaupt nicht, was eine Cloud ist und ich will es auch nicht wissen. Nachdem ich einen Batzen Geld für ein Spiel hingelegt habe, würde ich es gern ohne irgendwelche Zwänge spielen.
Ehrliche Kunden werden gegängelt, nur weil irgendwelche Betrüger sich das Spiel andernfalls umsonst besorgen könnten.
Macht so weiter, dann kaufe ich euren Krempel irgendwann gar nicht mehr. Ich kann mich auch ohne PC beschäftigen und allein dieses debile Speichersystem kann einen ja schon in den Wahnsinn treiben.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr Aha als Oho, 26. August 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tom Clancy's Splinter Cell Blacklist - [PC] (Computerspiel)
Erst die Kehrseite der ansonsten auf Hochglanz polierten Medaille:
Fehlende Quicksave- oder manuelle Speichermöglichkeiten sind für ein Splintercell das absolute NOGO!
Wenn man sich ewig lang mühselig vorwärts gearbeitet hat und es dann aber als die beste Möglichkeit empfindet,
sich abknallen zu lassen, weil man eine Mission unentdeckt meistern muß und es dann auch will,
sollte man sich doch Gedanken darüber machen, wie sinnvoll eigentlich ein manuelles Speichersystem ist.
Für mich eine völlig aufgesetzte Anhebung des Schwierigkeitsgrades und Streckung der Spieldauer,
denn den Fortschritt in einem Spiel, und wann ich es beenden will, bestimme ich gerne selbst (daher ein Stern weniger im Spielspaß).
Da nützt es auch nichts, wenn dieser absolute fauxpas schöngeredet wird, indem man mit Worten wie Herausforderung und ähnlichem um sich wirft.
In manchen Missionen ist es einfach nicht offensichtlich, wie man sie im ersten Durchlauf meistern könnte
(was ja für ein gutes Stealthspiel sehr lobenswert ist!), aber genau aus diesem Grund MUSS ein Spiel dieser Art eine manuelle Speicherfunktion besitzen,
das gibt einen Stern abzug!
Alles in allem jedoch ist Blacklist nach Chaostheorie tatsächlich wieder ein Splintercell, daß sich auch so nennen darf,
und zwar ein verdammt gutes (wenn nicht sogar das beste)!
Fisher schleicht und meuchelt in bester Tradition, und nach gewisser Einarbeitungszeit geht einem auch das Gameplay in Fleisch und Blut über.
Wer sich nicht davon abgeschreckt fühlt,
daß er so manche Mission dank fehlender manueller Speichermöglichkeit unter Garantie des öfteren von vorne spielen wird,
bekommt zweifelsohne ein Splinter Cell geboten, das seinen Preis Wert ist.
In zig genialen Missionen und wunderbar durchdachten locations zeigt Fisher, daß er lange nicht zum alten Eisen gehört,
im Gegenteil, er ist besser denn je.
Absolute Kaufempfehlung TROTZ fehlenden Quicksaves und TROTZ mancher Frustmomente,
da ich nun (nach so einigen Stunden Spielzeit) sagen kann,
daß Blacklist abgesehen von den Autosaves in jeder Hinsicht definitiv das beste Splinter Cell der Reihe ist!

Anhang: Nach dem kompletten Durchspielen jetzt kann ich nun mit Gewissheit behaupten, es ist das geilste SC ever!
Der Wiederspielwert ist enorm und ich freu mich jetzt schon auf den nächsten Durchlauf.
Der abgezogene Stern in der Gesamtwertung bleibt natürlich
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolles Spiel, auch für Splinter Cell-Einsteiger, 23. August 2013
Von 
Peer Linder (Rostock, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Tom Clancy's Splinter Cell Blacklist - [PC] (Computerspiel)
Auch, wenn ich sehr viel am PC spiele (Battlefield 3, Tomb Raider, Bioshock Infinite, Far Cry 3, Hitman: Absolution, Need for Speed etc.), habe ich bisher noch kein einziges Spiel der Splinter Cell-Serie besessen. Mit dem von der Fachpresse ja recht gut bewerteten Splinter Cell: Blacklist wagte ich daher dass Eintauchen in die Splinter Cell-Spielereihe und möchte hier nach mittlerweile gut 7 Stunden Spieldauer von meinen Erfahrungen mit dem Spiel berichten:

Der Einstieg in das Spiel bereitete mir keine größeren Probleme, nervig war lediglich, dass sich Splinter Cell zu Beginn erst im Fenstermodus öffnete, was erst nach dem Intro geändert werden konnte. Die Grafik ist zwar nicht so toll wie beispielsweise bei einem Crysis 3, aber auch absolut auf dem Stand der Zeit: Die Beleuchtung ist sehr gut gelöst, die Gegend ist schön detailreich und die Texturen sind auch recht scharf. Das Spiel läuft auf meinem PC mit i5 2400, 8GB RAM, Windows 8 und der AMD 7970 einwandfrei mit ständig 60fps.

Die Story ist nichts groß besonderes, erst recht nicht irgendwie emotional. Etwa ungefähr so gut wie bei BF 3 würde ich sagen, wenn auch nur schwer vergleichbar. Das Spielprinzip an sich gefällt mir sehr gut, besonders mit den 3 verschiedenen Arten, die Level zu meistern. Den Multiplayer-Modus habe ich erst sehr kurz angespielt, die Idee mit den zwei verschiedenen Klassen und den verschiedenen Perspektiven gefiel mir aber auf jeden Fall recht gut. Zum Langzeit-Spaß im Multiplayer kann ich daher aber noch nichts sagen. Der Ton klingt mit einem 5.1-System ziemlich gut, Gegner lassen sich gut ordnen, die musikalische Untermalung weiß zu gefallen, nur einige Synchronsprecher klingen ziemlich gelangweilt.

Den Rest der Übersichtlichkeit halber in Tabellenform:

+ nette Grafik, sehr gute Beleuchtung
+ toller Soundtrack
+ einige wirklich gute Synchronsprecher dabei
+ verschiedene Schwierigkeitsgrade
+ verschiedene Wege, jedes Level zu lösen
+ Gegner unterscheiden sich stark voneinander
+ einige Gadgets wie Kamera, Schlafgas, Granaten etc. können benutzt werden
+ Punktesystem
+ Deckungssystem einfach zu bedienen

o Upgrades sind etwas zu schwach (mMn)
o KI im großen und ganzen zwar gut, ab und zu läuft sie jedoch auf einen zu, obwohl man unentdeckt ist oder gibt das Verfolgen zu schnell auf
o Story nur Standardkost
o Spieldauer wird voraussichtlich nur bei ~10h liegen

- Nur wenige Charaktere wirken wirklich glaubhaft
- kleinere Fehler (wie oben beschrieben: 60Hz nicht auswählbar, startete nicht Full Screen) -> teilweise mit 1.01 behoben
- Steuerung könnte manchmal etwas besser sein

Insgesamt aber ein gutes bis sehr gutes Spiel, das mir bisher zumindest wirklich Spaß macht. Im Gegensatz zu anderen Spielern, hält Sam nur recht wenig aus, was realistischer wirkt als bei BF und Co
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wurzeln zu haben ist doch was schönes....., 8. September 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tom Clancy's Splinter Cell Blacklist - [PC] (Computerspiel)
Für alle die, die noch nie einen Splinter Cell Teil gespielt haben, ist das hier wohl genau das richtige.

Es verbindet alles was ein richtiges gutes Splinter Cell ausmacht.
Wo soll ich nur anfangen. Das beste Spiel der Reihe ist wahrscheinlich Chaos Theory. Und genau zu diesem Grundkonzept wollten die Entwickler zurück. Mehr Stealth und Taktik und weniger sinnloses Zeug. Und das ist auch gut so, hatte sich doch in der Vergangenheit gezeigt, das sich das Konzept von Splinter Cell Chaos Theory mehr durchsetzt als das von, Double Agent oder gar Conviction. Was da überall fehlte war halt das was Splinter Cell über die Jahre so berühmt gemacht hatte. Im Dunkeln Schleichen, Gegner ablenken, der Tod von oben, die Entscheidung über leben lassen oder töten, verschiedene Wege suchen. Und jede Menge Gadgets. All das ist jetzt gott sei dank wieder da und schöner und größer als je zuvor.

Die Story ist schnell erzählt. Sam Fisher ist mit Vic seinem besten Freund und Kollegen auf einer Militärbasis. Als diese Plötzlich in die Luft gejagt wird. Schnell ist klar hier ist was oberfaul. Diese sogenannte Tutorial Mission leitet euch durch die Spielmechaniken. Viel hat sich an der Steuerung nicht verändert aber in den ersten Minuten wird klar, mensch das ist ja vom ganzen Gefühl her wie ein Chaos Theory+Conviction. Als der Staub sich gelegt hat bekommt sam eine Einladung von der Präsidentin. Er soll diese Terroristen aufhalten. Den Sie haben etwas sehr wertvolles gestohlen, die Blacklist. Aber Sam soll sie nicht nur aufhalten, er soll das Kommando von Third Echelon übernehmen. Und nebenbei damit klar kommen das Grim auch mit im Team ist. Na toll ausgerechnet die Frau die ihn Jahrelang wegen Sahra angelogen hat. Aber na gut. Er macht es, wenn auch mit Knurren.

Das Spiel an sich ist gut aufgebaut. Third Echelon ist nicht länger irgendein Regierungsgebäude sonder ein riesiges umgebautes und auffrisiertes Flugzeug der NSA. Damit extrem vielseitig einsetzbar und schnell vor Ort. Im Flugzeug selber gibt es verschiedene Bereiche die ihr besuchen könnt bzw. erkunden. Cockpit, Waffenkammer, Krankenstation, Lagerraum mit Heli, Gefängniszellen, und natürlich die Kommandozentrale des Flugzeugs, mit dem SMI (Strategic Mission Interface). Von dort aus könnt ihr alle Features nutzen die das Spiel bietet. Und auch alle Missionen wiederholen wenn ihr das wollt. Es gibt zum ersten mal auch sogenannte Nebenmissionen. Die von deinen Team Kameraden bereitgestellt werden und die meiner Meinung nach sehr gut umgesetzt wurden. Jede Mission ist anders und kann meist auch im koop gespielt werden. An manche kommt ihr alleine überhaupt nicht ran, da müsst ihr zu 2 sein. Dann gibt es noch die Möglichkeit Die Paladin also euer Flugzeug aufzurüsten. Wenn ihr mit Grim redet könnt ihr in das Menü gelangen wo ihr dann Die Paladin mit sehr viel Spielgeld aufrüsten könnt. Was mitunter sehr zu empfehlen ist.

Es gibt viele Möglichkeiten Sam auszurüsten. Vom Scheitel bis zur Sole könnt ihr entscheiden wie ihr Sam in die Mission schickt. Dabei gibt es 3 Grund Optionen. Stealth, Panther und Assault. Alle Waffen, Gadgets und Panzerungen könnt ihr mit eurem verdienten Geld am Ende der Mission kaufen und dann nach belieben an den Mann bringen.

An sich ist die Hauptstory sehr linear gehalten wird aber durch nette plötzliche unerwartete Action Inhalte aufgepeppt. Die Missionen an sich sind wunderschön gemacht und gefallen auf Anhieb. Es gibt mit unter sehr viele Wege die zum Ziel führen und immer wieder gibt es diesen aha Effekt der beim 2 mal durchspielen auftritt. Denn je nach Spielweise hat man mal mehr oder weniger Umwege genommen um an sein Ziel zu kommen. Um so erfreulicher ist es wenn man merkt, das es auch anders geht.

Die Grafik im Spiel erinnert sehr stark an eine aufgebohrte Version von der, die bei Chaos Theory verwendet wurde. Kein Wunder, im Grunde ist es die selbe nur halt aufgebohrt und auf aktuelles Niveau gebracht. ''Unreal Engine 2.5 MOD.'' Einige behaupten die Grafik sei der Zeit nicht angemessen oder es würde ihr an Glanz und Detail fehlen. Dies kann ich nur bei ''Detail'' bestätigen. Einige Felsen oder andere Texturen sehen Teils ziemlich schwammig aus. Trotz allem finde ich macht diese gewählte Grafik doch einiges her. Die Beleuchtung ist sehr gut. Die größeren Texturen ink. Sam Fisher selbst sehr scharf und Detailliert aus. Das Grundkonzept läuft sehr stabil und die Ladezeiten sind sehr kurz. Die Animationen sind schön flüssig und passen sich dem Spiel sehr gut an. Die Farben kommen sehr viel besser zu Geltung als noch bei Conviction. Der Kontrast und die Räumliche Tiefe sind sehr gut.
Und außerdem Glaube ich das manche spiele genau so eine ausbalancierte Grafik brauchen die gut in das Gesamtkonzept passt. Damit es 1 auf fast jedem Rechner läuft und 2 die was zu staunen haben es auch auf hohe Einstellungen spielen können. Oder können sie sich Splinter Cell Blacklist mit einer Cryengine oder einer Frostbite 2 Engine vorstellen. Nein lieber nicht. Dann würde das Grundgerüst zusammenbrechen und alles würde so ähhhhh übertrieben aussehen. Also 4 von 5 Punkte.

Am Anfang lief das Spiel mit 1600x1200 in einer Auflösung die wie soll ich sagen einfach nur MISST ist. Mit ein wenig Recherche konnte ich dann endlich Blacklist in 1920x1200 spielen.

Wie ihr das hin bekommt, eigentlich ganz einfach ihr ändert einfach die ''videoSettings.ini'' Datei.
Die findet ihr unter:

»C:\Users\»Benutzername«\Documents \Ubisoft\Blacklist« die Datei »videoSettings.ini« öffnen und den Wert »WindowStyleFinal=« auf »0« (Fenstermodus) oder »2« (Randloser Fenstermodus, auch Fake-Fullscreen genannt) stellen.

Ich habe es bei mir auf 2 gestellt und es funktioniert wunderbar. Viel Spaß.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich wieder Splinter Cell, 2. September 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Tom Clancy's Splinter Cell Blacklist - [PC] (Computerspiel)
Ich habe mir die Ultimate Edition von SC:Blacklist gekauft.
Zur Ultimate selber:
Die Uhr ist nettes Gimmik, sieht cool aus und ist relativ einfach einzustellen.

Zum Spiel:
Endlich wieder Steath und relativ schwierige Gegener. Einzig, dass es keine Speicherpunkte in den E4-Missionen gibt, nervt gewaltig, weil man beim Entdeckt.-werden dann immer ganz von vorne anfangen darf.Hier wäre es gut gewesen, wenn nach den einzelnen Spielabschnitten nicht nur die Punkte angezeigt werden würden, sondern eben auch ein Speicherpunkt gesetzt werden würde.

Ansonsten finde ich das Spiel sehr gelungen. Viele Wege füren zum Ziel und man hat relativ freie Hand. Die Möglichkeiten, die Ausrüstung zu verbessern und die Paladin aufzurüsten sind sehr gut gelungen, wenngleich die Preise zu den Gewinnen der Einsätze relativ hoch sind.
Die Briefings sind eher unmotiviert, gehen aber in Ordnung.
Die Grafik ist wohl leider auf dem Niveau von Convinction stehen geblieben. Da vermisse ich dann doch mal hochauflösende Strukturen oder auch verschiedene Optiken bei den Gegnern. Aber die Animationen sind sehr flüssig.
Manchmal ist die Steuerung etwas hackelig. Wenn man ne Waffe aufnehmen möchte und eine Leiche daneben liegt, ist die Fixierung auf die Waffen manchmal schwer.
Die "Leichenverstecke" sind manchmal etwas zu wenig.

Insgesamt habe ich nun deutlich mehr als 20 Stunden gespielt und bin immer noch begeistert. Besonders die wegen den fehlenden Speicherpunkten deutlich schwierigeren Nebenmissionen reizen mich immer wieder!
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Tom Clancy's Splinter Cell Blacklist - [PC]
Tom Clancy's Splinter Cell Blacklist - [PC] von Ubisoft (Windows 7 / Vista)
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