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am 9. Oktober 2012
Das Cellokonzert Nr. 1 Es-Dur op. 107 komponiert von dem russischen Komponisten Dmitri D. Schostakowitsch, welches er im Jahr 1959 fertigstellte und dem legendären russischen Cellisten Mstislaw L. Rostropowitsch widmete, wird hier von der argentinischen Cellisten Sol Gabetta und den Münchner Philharmoniker unter Lorin Maazel glänzend interpretiert.
Frau Gabetta spielt in diesem Konzert mit einer beeindruckenden Konzentration, jeder Ton ist klar verständlich und trotz denen im Konzert extrem anspruchsvollen Stellen bleibt diese Klarheit bis zum Ende erhalten.
Das Allegretto beginnt mit einer D ES C H Variation, die in vielen Stücken Schostakowitsch vorkommen. Hier spielt Frau Gabetta ein unglaublich intensives Spiel, welches jedoch nicht in Aggressivität umschlägt wie man es bei einigen Interpretationen dieses Stückes zu hören bekommt. Das Orchester begleitet die Solisten rhythmisch sehr genau, und unterstützt somit die vorhin angesprochene Intensität durch eine gnadenlose Rhythmik, die diesen Satz bis zum Ende treiben soll. Das Horn, das in diesem Stück viele Solostellen hat, die die vorangegangen des Cellos imitieren oder variieren, spielt mit einer angemessenen Vehemenz die den Solopart unterstreicht, jedoch das Horn nicht zu sehr herausstechen lässt und dem Cello weiterhin seine Bedeutung im Solokonzert überlässt.
Der zweite Satz, der mit Moderato tituliert ist, überzeugt weiterhin mit einer unglaublichen Konzentration der Töne und der Klarheit des ersten Satzes. Jedoch wird das Moderato, mit einem ganz anderen Temperament gespielt als dem ersten Satz. Tiefe Trauer, die jedoch nicht in "über-Sentimentalität" umschlagen machen diesen Satz zu einem wirklichen Meisterwerk.
Die Kadenz, zeigt die Virtuosität für die Frau Gabetta so bekannt ist. Seien es Akkorde über den Gesamten 4 Saiten des Cellos oder extreme schnelle Tempi, sowie das Spielen in den allerhöchsten Lagen des Cellos. Alles wird mit einer verblüffenden Leichtigkeit, Klarheit und Eleganz gespielt. Diese Spielweise hat Sol Gabetta nicht ohne Grund zu einem der Besten Cellisten der Welt macht.
Der letzten Satz, das Allegro con moto , betont die Musikalität und Professionalität, durch die sich die letzten drei Sätze ausgezeichnet haben.
Die Motorik in diesem Satz ist beeindruckend, die Pauke spielt in diesem Satz einen regelrechten Solopart und treibt wie schon in dem ersten Satz mit dem Orchester den Rhythmus weiter. Das Konzert endet in einem fast schon furiosen Finale und lässt den Hörer beeindruckt in der folgenden Stille zurück.
Alles in allem ist diese Einspielung des Cellokonzerts eine beeindruckende, und spiegelt die Professionalität des Orchesters mit dem Dirigenten und Sol Gabettas Virtuosität sowie ihre interpretations Künste voll und ganz wieder. Die Aufnahme gibt keinen Grund sich hinter der Aufnahme von Rostropowitsch zu verstecken und zeigt in beeindruckender Weise die gewaltige Schöpfungskraft des Komponisten wieder ( Bei weitere Auseinandersetzung mit der Beziehung Stalins und Schostakowitsch ist in diesem Konzert und gerade in dieser Einspielung die Zerrissenheit und das Psychologische Debakel Schostakowitsch sehr gut herauszuhören).

Mit dem Cellokonzert ist auf der Aufnahme, noch die Cello Sonate von Sergei Rachmaninow zu finden, mit Sol Gabetta als Cellistin und der russischen Pianistin Olga Kern, welche für interpretation der Romantischen Klavierliteratur bekannt ist.
Sergei Rachmaninow stellte die Sonate im November 1901 fertig unter dem Namen Cello Sonata in G minor, Op. 19.
Die Sonate stellt große Anforderungen sowohl an den Cellisten als auch an den Pianisten und verdammt den Pianisten nicht an die Stelle des Begleiters sondern an die Stelle einer gleichgestellten Stimme im "Gespräch". Dieses "Gespräch" ist gerade bei Frau Gabetta und Frau Kern sehr gut zu hören, keiner der beiden überspielt den anderen, die Soli sind sehr ausgeprägt und sehr schön anzuhören. Es macht Freude den beiden zuzuhören.
Der erste Satz, Lento - Allegro Moderato spiegelt dieses wunderschöne Gespräch sehr gut wieder. Mal energisch, mal elegant und doch immer seriös. Das Stück ist sehr typisch romantisch mit einigen dramatischen Ausbrüchen und manchen schwelgenden fast träumerischen Momenten (auch die ersten Einflüsse des 20 Jahrhunderts sind heraus zu hören, wie z.B. die Verwendung von fast Jazz-artigen Klängen).
Das Allegro Scherzando, wird bei den beiden mit Blick auf das Wort "Scherzando" gespielt. Ein Schnelles, "heiteres" Tempo, welches zwar nicht in der Melodie unbedingt so "heiter" ist, eher düster und dramatisch jedoch mit Blick auf die Titulierung perfekt gespielt wird.
Andante, der ehre ruhige Satz wird mit einer wunderschönen Eleganz und Konzentration der einzelnen Abschnitte und Töne gespielt und ist besonders Herzergreifend.
Der Finale Satz Allegro Mosso, wird mit der bis dahin typischen Perfektion und Musikalität und ist ein grandioser Abschluss des Stückes aber auch der CD.

Die CD ins Gesamt betrachtend, ist es eine tolle Aufnahme, Klangtechnisch perfekt (Mit Kopfhörern oder ohne). Und die "Begleiter" zeichnen sich durch großartige Musikalität aus, wodurch die eher negative Bezeichnung "Begleiter" verfällt. Alles un allem eine sehr gelungene und überzeugende Aufnahme!
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am 21. August 2012
Vier Jahre nach der gefeierten Einspielung des zweiten Cellokonzerts legt Sol Gabetta jetzt ihre Interpretation des ersten, wesentlich populäreren Cellokonzertes von Schostakowitsch vor. Und erneut kommt man nicht umhin, der jungen argentinischen Cellistin allergrößten Respekt für ihre grandiose, künstlerisch höchst eigenständige Leistung auszusprechen.

Leicht haben es die Cello-Virtuosen mit Schostakowitsch nicht gerade. Mehr noch als auf dem zweiten lastet auf diesem ersten Cellokonzert die interpretatorische Autorität des Widmungsträgers Mstislav Rostropovich, dessen Werkdeutung bis heute als das Non-Plus-Ultra in Sachen Schostakowitsch gilt, was in der Aufführungspraxis zu einer gewissen Konformität führt und manche Solisten sogar dazu bringt, die exaltierte Physiognomie des großen Russen nachzuahmen. Dass dies dem künstlerischen Umgang mit diesem wichtigen Werk nicht unbedingt guttut, versteht sich eigentlich fast von selbst.

Umso bemerkenswerter ist es, dass Sol Gabetta einen ganz eigenen interpretatorischen Ansatz findet, der dem existenziellen Tiefgang der Komposition nicht nur vollauf gerecht wird, sondern auch souverän die durchaus gegebene Gefahr der Verharmlosung in den oft viel zu schnell und zackig gespielten Ecksätzen oder des schöntönerischen Schwelgens in den Mittelsätzen bannt. Sie macht mit ihrem bisweilen fast schon ruppig-harten, technisch aber stets blitzsauberen Spiel deutlich, dass das erste Cellokonzert keineswegs ein eher lichtes, leicht zu verdauendes Gegenstück zu dem verdüstert-grüblerischen zweiten ist. Einmal mehr wird deutlich: diese junge, sympathische Cellistin hat nicht nur ihren eigenen Kopf, sondern ihr Spiel besitzt (bereits) eine interpretatorische Reife, die schlichtweg bewundernswert ist.

Schön, dass sie mit den Münchener Philharmonikern unter Maestro Maazel kongeniale Partner gefunden hat. Insbesondere die Leistung des Solo-Hornisten ist superb!
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am 16. April 2014
Schostakowitschs dichtes Cellokonzert wird hierzulande leider sehr selten gespielt. Umso erfreulicher ist es, dass es in den Händen einer hochbegabten jungen Virtuosin voll aufblüht, die auch mit dem überzeugenden Lorin Maazel einen kongenialen Partner gefunden hat. Die zweite Hälfte der CD gilt mit Rachmaninows Cellosonate einem wirklich weitestgehend unekannten Werk, das zwar durch romantische Sinnlichkeit punktet, aber an das Schostakowitsch-Opus bei weitem nicht herankommt. Dennoch: Olga Kern spielt den - dominanten - Klavierpart mit überzeugendem Einsatz und die Cellistin liefert dazu einen schönen Klangteppich als Hintergrund. Die Tonqualität ist auch als mp3 hervorragend, so dass einer Höchstbewertung nichts im Wege steht. Sehr empfehlenswert!
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am 27. Dezember 2014
Beim ersten (und zweiten) Hören von Schostakowitschs erstem Cellokonzert auf dieser CD war ich garnicht angetan. Große Teile empfand ich als viel zu langsam gespielt. Gut, dass ich der CD noch eine dritte Chance gegeben habe. Denn inzwischen weiss ich diese Einspielung des Konzerts als sehr interressante und eigenständige Interpretation zu schätzen. Gerade durch die Langsamkeit werden manche Klänge (auch des Orchesters) sehr transparent offengelegt, und die schnellen Passagen werden als extreme Gegensätze noch verstärkt. Diese Einspielung setzt sich daher deutlich von vielen anderen Einspielungen ab, die ich kenne, was wohl mein anfängliches Befremden bewirkt hat.

Ausgezeichnet ist auch die Einspielung der Sonate für Cello und Klavier von Rachmaninow. Ein Werk zum Schwelgen in romantischen Klängen und teilweise teuflischen Rhythmen. Sehr schöner Ton von Cello und Klavier, auch die Leistung der Pianistin Olga Kern ist hoch zu bewerten. Cello und Klavier sind hier sehr gleichberechtigte Instrumente.
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am 24. Januar 2015
Diese Aufnahme des ersten Konzertes gefällt mir sogar noch besser als die des zweiten von SG. Und die ist schon Klasse. Die Aufnahmequalität ist einfach umwerfend, so gut kann man Musik von Konserve wirklich nur in Ausnahmefällen wie diesem hören.
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