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Kundenrezensionen

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32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 50 REZENSENTam 25. Juni 2012
Es ist natürlich nicht die erste Abhandlung zur Euro-Krise und mit Sicherheit auch nicht die letzte. Aber dieses Buch bringt es wieder einmal auf den Punkt: Der Euro ist in seiner jetzigen Form unhaltbar. Die Unterschiede in der Euro-Zone sind zu groß. Eine dauerhafte Transferunion zerstört den Leistungswillen in den Geberländern und erhöht den Frust in den Nehmerländern über die Einmischung ihrer "Gönner".

Die Hauptverantwortung für die derzeitige Krisenverschärfung sehen die Autoren in der überforderten Politik, die unablässig gutes Geld schlechtem hinterherwirft. Gegen alle ökonomische Vernunft werden immer neue Finanzhilfen an Pleitestaaten wie Griechenland verteilt, obwohl inzwischen jeder sieht, dass das Land seine Auflagen nicht erfüllen wird. Hier nur ein Beispiel: die erwarteten Privatisierungserlöse von 50 Mrd Euro in den nächsten Jahren. Bis jetzt sind 400 Millionen, also nicht einmal ein Hundertstel davon zusammengekommen. Aber nicht nur die (nicht) erfolgten Erlöse sind in diesem Zusammenhang interessant, sondern auch auch die Liste der zu privatisierenden Unternehmen an sich. Hier nur ein Beispiel aus dem Buch : Auf der von der griechischen Regierung erstellten Liste befindet sich etwa die Eisenbahngesellschaft Trainose. Sie erwirtschaftet 200 Millionen Verlust bei nur 100 Millionen Umsatz. Weitere "Vermögensperlen" sind eine marode Pferderennbahn, alte Flugzeuge und wertlose Bankbeteiligungen. Kein Wunder also, das die bisherigen Privatisierungserfolge etwas dürftig sind.

Besonders aufschlussreich für das Versagen der Politik sind im Buch Politikerzitate, die erst zwei Jahre alt sind, aber schon jetzt wie aus einer fernen Zeit klingen. Man muss sie nicht kommentieren, sie sprechen für sich. Hier nur 3 "Kostproben":

- "Wir werden jeden Cent zurückzahlen. Deutschland bekommt sein Geld zurück und zwar mit hohen Zinsen" Giorgios Papandreou, ehem. griech. Ministerpräsident am 23.03.2010

- "Ich bin fest davon überzeugt, dass Griechenland diese Hilfe nie wird in Anspruch nehmen müssen, weil das griechische Konsolidierungsprogramm in höchstem Maße glaubwürdig ist" Jean-Claude Juncker, Chef der Euro-Gruppe am 25.03.2010

- "Die Rettungsschirme laufen aus. Das haben wir klar vereinbart" Wolfgang Schäuble am 24.07.2010

Duurch die Entlarvung solcher Aussagen, sowie auch die Vermittlung der ökonomischen Zusammenhänge der Krise, illustriert durch viele Grafiken auf fast jeder Doppelseite, ist das Buch ein interessante Lektüre.
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die durch beratungsresistente Politiker angehäuften Schulden der EU-Staaten stellen eine extreme Gefahr für Demokratie, Wohlstand und private Vermögen dar. Das jedenfalls ist die zentrale Botschaft dieses Buches, die wohl inzwischen niemand mehr bestreiten kann.

Bert Flossbach und Philipp Vorndran gehören zum unabhängigen Investmenthaus Flossbach von Storch, das ein Vermögen von über sieben Milliarden Euro verwaltet. In ihrem Buch beschreiben sie zunächst die Entstehungsgeschichte der Schuldenkrise und ihre Verschärfung durch den Euro und die Finanzkrise, um dann die wahrscheinliche weitere Entwicklung aufzuzeigen.

Daneben bietet der Text einige Vorschläge zur Lösung akuter Probleme und zeigt am Ende einige Möglichkeiten, um persönliches Vermögen einigermaßen unbeschadet durch die staatlichen Entschuldungsmechanismen zu retten, an denen kein Weg mehr vorbeiführt.

Nach der Aufhebung der Golddeckung des Dollars durch Nixon lässt sich eine beschleunigte Neigung zur Staatsverschuldung in den westlichen Industriestaaten beobachten. Darüber hinaus überschütteten freigiebige Notenbanken die Finanzmärkte in jeder Krise mit Liquidität, die nie wieder zurückgeführt wurde. Dieses herumschwirrende Geld suchte Anlage. Und weil es nicht genügend solcher Möglichkeiten gab, bildeten sich immer wieder Blasen, deren Platzen mit neuen Geldinfusionen begegnet wurde.

Dadurch verschärfte sich die Asymmetrie zwischen Finanz- und Realwirtschaft immer mehr. Großbanken erhielten Systemrelevanz, weil ohne sie die immer heftiger werdenden Schuldenorgien der Staaten nicht mehr finanzierbar waren. Systemrelevante Banken stehen damit jedoch außerhalb marktwirtschaftlicher Gesetze und können risikolos mit dem überflüssigen Geld herumzocken, was das ganze System zwangsläufig immer mehr ad absurdum führt und bereits ganze Volkswirtschaften an den Rand einer ökonomischen Katastrophe beförderte. Diese Zusammenhänge schildern die beiden Autoren im ersten Kapitel.

Unglücklicherweise wurde in diesen Zeiten in Europa auch noch der Euro eingeführt. Noch nie in der Geschichte hatte eine Währungsunion ungleicher Partner Bestand. Im zweiten Kapitel schildern Flossbach und Vorndran, warum diese unselige Idee gegen jeden ökonomischen Sachverstand verstößt. Bereits 1996 beschied der Bundesbänker Issing den Regierenden, dass man mit einer gemeinsamen Währung niemals eine Staatenunion oder gar einen gemeinsamen Staat erzwingen kann. Doch genau das war der eigentliche Grund für die Einführung dieser Währung.

Und nun, da die ganze Konstruktion, wie die Autoren darlegen, durch unfassbare Vertragsbrüche in eine Transferunion umgewandelt wurde, nutzt man die Angst vor dem Zusammenbruch, um das ursprüngliche Vorhaben erst recht zu erzwingen. Der Leser findet in diesem Kapitel lehrreiche Belege für Lügen und katastrophale Irrtümer von Politikern sowie Darlegungen zur wirklichen Lage der südlichen Problemländer und Irlands. Bei dieser Gelegenheit konstatieren die Autoren die großen kulturellen und wirtschaftlichen Unterschiede der Euro-Staaten, die sich nicht durch eine gemeinsame Währung beseitigen lassen werden. Im Gegenteil, eine solche Währung führt, wie man sieht, nur zu einer Verschärfung latenter Konflikte, anstatt eine einstmals relativ gut funktionierende Wirtschaftsunion zu stärken.

In den folgenden drei Kapiteln versuchen die Autoren dann Auswege aus dem Schlamassel aufzuzeigen. Insbesondere befassen sie sich mit sehr vernünftigen Vorschlägen, endlich ein Trennbankensystem einzuführen und dem Haftungsprinzip wieder Geltung zu verschaffen. Nur so kann die verheerende Asymmetrie zwischen Real- und Finanzwirtschaft endlich beseitigt und den Banken ihr ursprünglicher Platz in den Volkswirtschaften wieder zwangsweise zugewiesen werden. Allerdings ist die Verquickung zwischen Politik und Geldwesen inzwischen so komplex, das man vor einer großen Katastrophe kaum noch Hoffnung für eine solche Lösung entwickeln kann.

Dann kommen Flossbach und Vorndran zu den Auswegen aus der Schuldenkrise. Der Zug für milde Lösungen scheint inzwischen schon lange abgefahren zu sein. So bleiben nur noch die harte Variante einer Währungsreform und die von beiden Autoren für wahrscheinlicher gehaltene Entschuldung durch eine moderate Inflation. Durch einen solchen Prozess würden die Bürger nicht schlagartig enteignet, sondern langsam und für viele wohl auch fast unbemerkt.

Im ersten Schritt müssen die planwirtschaftlich durch die Notenbanken festgelegten Zinsen über einen langen Zeitraum tief gehalten werden. Zeitgleich muss die Geldmenge beständig vergrößert, also inflationiert werden. Erst später werden sich die Verbraucherpreise erhöhen, was dem Volk als Inflation verkauft wird. Diese Preisinflation lässt sich jedoch durch geschickt gewählte Warenkörbe und andere Tricks eine lange Zeit lang gut verschleiern. Auch das wird im Buch recht gut erklärt.

Durch massiven Kaufkraftverlust und gleichzeitig extrem niedrige Zinsen bezahlt also der Bürger die Entschuldung. In Deutschland laufen diese Prozesse bereits eine gewisse Zeit. In diesem Zusammenhang erläutern die Autoren auch, dass Deutschland eben nicht vom Euro profitiert hätte, wie immer wieder gerne von offizieller Seite beteuert wird.

Am Ende des Buches schließlich erklären beide Autoren in einem Frage-und-Antwort-Spiel ihre Strategie zur Vermögenssicherung unter diesen Erwartungen. Sie empfehlen im Wesentlichen Gold und persönlich genutzte Immobilien sowie insbesondere Qualitätsaktien. Dass sie dabei natürlich auch in gewissem Umfang für ihr Unternehmen trommeln, verwundert nicht.

Insgesamt liest sich der Text gut. Er räumt mit vielen Polit-Märchen auf und schildert die Lage und die wahrscheinliche Entwicklung ungeschminkt.
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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Juli 2012
Die beiden Autoren betonen mehrmals das große Risiko eines Auseinanderbrechens der Währungsunion, trotzdem gehen Flossbach und Vorndran auf die aus einem solchen Mega-crash sich ergebenden Konsequenzen für Sparer und Anleger mit keinem Wort ein. Genauso wenig schreiben sie über ein durchaus mögliches Deflations-Szenario, das sich -ähnlich wie in Japan- im Verlauf der Euro-Krise noch ergeben kann. Stattdessen gibt es für sie nur eine denkbare Entwicklung der Schuldenkrise, nämlich: Inflation - wobei sich ihre Argumente dafür nicht gerade überragend anhören.

In der aktuellen Situation ausschließlich wegen der angestiegenen EZB-Bilanzsumme, den bei der EZB geparkten Riesensummen der Geschäftsbanken, dem niedrigen Zins und einem (auf gute Lagen) beschränkten Immobilien-Boom eine derart große Inflations-Gefahr zu prognostizieren, wie es Flossbach und Vorndran machen, halte ich für übertrieben. Derzeit trübt sich der Konjunktur-Himmel über Europa tiefschwarz ein, die USA kommen nicht auf die Beine und in den meisten Schwellenländern werden die Lohnstückkosten voraussichtlich noch lange niedrig bleiben - wie soll vor diesem (Rezessions-) Hintergrund starke Inflation entstehen?

Sehr gut beschrieben ist dagegen die ganze Entwicklung hin zur aktuellen Schulden - und Bankenkrise (dieser Teil nimmt gut die Hälfte des Buches ein). Das liest sich flüssig und ist sehr informativ.

Die Tipps für den privaten Anleger ganz zum Schluss des Buches sind nichts neues. Ähnliches oder fast identisches (Gold, gewisse Konsumwert-Aktien, Hartwährungen) kann man zuhauf im Internet oder in den einschlägigen Magazinen nachlesen.

Wegen der einseitigen und wenig überzeugenden Prognose gebe ich nur drei Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Oktober 2013
Das Buch beginnt mit einem spannenden Szenario, wie Deutschland im Jahr 2015 aussehen wird. Peer Steinbrück ist Bundeskanzler, woran man sehen kann, wie riskant es ist, die Zukunft vorherzusagen.

Dann wird die Entwicklung hin zur Finanzkrise von 2008 beschrieben. Geschichtliche Entwicklungen sind nicht einfach als Aneinanderreihung von Fakten zu beschreiben, sondern sie erfordern eine theoretische Brille, mit der die Fakten ausgewählt und interpretiert werden. Es gelingt den Autoren für mich sehr überzeugend, die Entwicklung zu beschreiben, auch in ihrer Komplexität mit vielen Einflussfaktoren. Das Ineinandergreifen von Politik, Banken und dem Wirtschaftsgeschehen im Allgemeinen wird überzeugend vorgeführt, so dass auch klar wird, dass Inflation das Zukunftsszenario mit der ganz überwiegenden Wahrscheinlichkeit ist. Man lernt hier auch eine Menge über monetäre Geschichte, und je tiefer man in die Vergangenheit blicken kann, desto weiter kann man in die Zukunft schauen.

Es folgt ein Abschnitt über den Euro. Auch hier wird deutlich, wie sehr der Euro ein politisches Projekt ist, das ökonomisch und sozial Sprengstoff ist und noch viel Leid über uns bringen wird. Auch diese Analyse ist eine der umfassendsten und treffendsten, die ich bisher kenne. Es zeichnet das Buch überhaupt aus, dass komplexe Zusammenhänge auf knappem Raum geschildert werden. Für wirtschaftlich oder wirtschaftsgeschichtlich nicht vorgebildete Leser mag das zu Schwierigkeiten beim Verständnis führen.

Der schwächste Abschnitt ist m. E. der, in dem die politischen Lösungsvorschläge der Autoren vorgestellt werden. Nach der Schilderung der Entwicklung bis zu diesem Punkt ist mir unverständlich, wie man Hoffnung auf eine politische Lösung setzen kann. Dennoch sind die Vorschläge der Autoren zumindest insofern interessant, indem sie das Verständnis dafür schärfen, wie das ganze System funktioniert und welche Stellschrauben man eigentlich drehen müsste.

Der Abschnitt über den wahrscheinlichsten Weg, den die Regierungen und Zentralbanken der Welt einschlagen werden, um sich der Schulden zu entledigen, bespricht das Konzept der "Financial Repression", einer Kombination aus Kapitalverkehrskontrollen bei negativen Realzinsen, wie es schon zur Entwertung der Staatsschulden aus dem Zweiten Weltkrieg angewandt worden war. Später wird in diesem Zusammenhang auch auf den Unterschied der Währungsreform von 1923 in der Weimarer Republik zu der Währungsreform 1948 in den besetzten deutschen Ländern eingegangen, ein Vergleich, der mir trotz umfangreicher Lektüre noch nie begegnet ist.

Zum Abschluss wird ein Interview abgedruckt, in dem es im Wesentlichen um Anlageformen geht, die das eigene Vermögen am ehesten schützen können. Diese Informationen sind zu dürftig, um darauf eine Anlagestrategie aufzubauen, aber sie vertiefen den Einblick in die Denkwelt der Autoren und ist insofern interessant und lehrreich.

Ich habe das Buch immer gern in die Hand genommen. Es ist einfach schön gestaltet mit ordentlichen Grafiken, einem feinem Layout und einem hilfreichen Quellenverzeichnis. Es ist ein Schatzkästchen von klugen und wahren Einsichten über das Enteignungssystem, in dem wir uns befinden.
Ich bin so erfreut über dieses Buch, dass ich mir die Mühe mache, diese Rezension zu schreiben. Vielen Dank an die Autoren, dass sie ihr wichtiges Wissen so leicht zugänglich weitergeben.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Mit dem prophetischen Satz "Euro sprengt Europa" geht dieses Buch an den Start und dürfte wohl den Nerv vieler Leser treffen. Zunächst war ich zwiegespalten bei diesem Buch, aber dann, als ich immer weiter in dieses Buch vertiefte und ich mir sicher war, die Autoren fahren nicht auf Angstmacherei und Verunsicherung ab, da wandelte sich mein Gefühl gegenüber diesem lesenswerten Buch.

Auf den ersten Blick, scheint vieles auf Angstmacherei angelegt zu sein: "Gefahr für unsere Demokratie, unseren Wohlstand und ihr Vermögen", aber letztlich war diese Lektüre ein solider Einblick hinter die Kulissen derer die mit unseren Milliarden herumschieben. Diese Wege letztlich alle zu durchschauen habe ich längst aufgegeben, aber das Buch zeigt wie wir in diese Schuldenspirale hineingetrieben wurden, nämlich von Politikern, die mehr Visionen nachrennen als auf Fachleute hören.

Aus dieser Krise herauszukommen gilt es jetzt. Ob das was die Autoren Flossbach und Vorndran hier vorschlagen wirklich die geeigneten Maßnahmen sind kann ich auch nicht einschätzen, aber mit ist klargeworden, dass wir mit diesem unsinnigen Europrojekt unsere Demokratie erheblich auf den Prüfstand setzen, wenn nicht sogar ernsthaft gefährden. Deshalb halte ich auch diese Töne nicht für übertrieben in diesem Buch.

Schaue ich mir die gegenwärtige Nachrichtenlage an, kann ich dem Buch umso mehr zustimmen. Längst geht es nicht mehr nur um Griechenland. Zypern, Portugal und auch das große Spanien stehen ebenfalls in der Schlange an um die Hand aufzuhalten. Längst handelt es sich um einen Flächenbrand mit müden und schlecht arbeitenden Feuerwehrmännern.

Lesenswert, weil es uns alle angeht und in die Zukunft weist?
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Juni 2012
Die Autoren haben die aktuelle Situation sehr gut beschrieben, erläutert und mit historischen Ereignissen derselben Couleur verglichen. Zum Schluß gibt es noch konkrete Empfehlungen für die persönliche Vermögenssicherung und -mehrung.

Ich habe es kaum aus den Händen legen können und das bei einem Wirtschaftsbuch!

Klare Empfehlung für jeden, bei dem die derzeitige Situation ein Bauchgrummeln hinterläßt und aufgegeben hat, daran zu glauben, dass die Politik auch nur versuchen wird, die Krise zu bekämpfen oder aufzuhalten, dies ist überhaupt kein Programm in der Ploitik, soviel muss man sich erstmal klar machen!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Juli 2012
Ich habe das Buch innerhalb von einer Woche durchgelesen und ich kann die Gedankengänge doch recht gut nachvollziehen, Obwohl die Einleitung natürlich Spekulation ist, aber eine durchaus wahrscheinliche.
Die Autoren beginnen mit damit zu erklären, wie wir uns unsere Schuldenfalle selbst gebaut haben bzw. Sie für uns gebaut wurde. In den nächsten Kapiteln werden die Probleme des Euros mit allen seinen Beteiligten beschrieben und
analysiert. Im Anschlusss daran werden theoretische und praktisch mögliche Szenarien einer Entschuldung analysiert
und das am praktisch wahrscheinlichte mögliche Ereignis in einem seperaten Kapitel analysiert.
Im letzten kapitel wird einige Tipps zur Geldanlage zum besten gegeben. Das ist das einzige Kapitel was etwas ausführlicher hätte sein können, aber das Buch ist sehr gut und vertändlich geschrieben es setzt aber ein gewisses Interesse an der Materie voraus.
Ich stimme mit den beiden Autoren bezüglich des am wahrscheinlichsten Szenario überein. Das buch Buch ist also so sehr Lesenswert.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Juni 2012
Die beiden Autoren des vorliegenden Buches gehören zu den bekanntesten und erfolgreichsten Vermögensverwaltern und Anlagestrategen des Landes. Sie beginnen ihr Buch, in dem sie nicht nur die Entstehung des Monsters, wie sie die Finanzkrise nennen, rekapitulieren, sondern auch eine Zukunftsprognose für die Entwicklung der nächsten Jahre geben, mit einem skeptischen Blick in die Welt des Jahres 2015.
Da gibt es zwar noch den Euro, aber Griechenland und Portugal haben den Euroverbund schon verlassen. Die europäischen Schulden sind weiter gestiegen, um sagenhafte 3,5 Billionen Euro, die die unterschiedlichsten (Banken)- Rettungspakete verschlungen haben.

Weil die Notenbanken den Zins absichtlich niedrig halten, obwohl die Inflation auf ein Rekordniveau von fast 10 % gestiegen ist, beginnen die Staaten sich langsam, aber sehr erfolgreich zu entschulden und der Sparer bezahlt die Zeche, denn sein Vermögen verliert bei einer Minusrendite von fast 10 % extrem an Wert.

Es ist ein erschreckendes Szenario, was die beiden da aufzeigen, das aber durchaus historische Vorbilder hat. Die USA waren etwa nach dem Zweiten Weltkrieg noch höher verschuldet als gegenwärtig und haben über eine zugelassene Inflation innerhalb weniger Jahre damals ihre Staatsfinanzen saniert.

Was sollen die Menschen tun, die Vermögen besitzen, oder auch nur Geld gespart haben für ihren Lebensabend ? Denn eines machen die beiden Autoren klar: "Eine risikolose Anlagemöglichkeit gibt es nicht mehr", seit auch viele Staatsanleihen, etwa die deutschen Schatzbriefe und Anleihen ihren Ruf der risikolosen und sicheren Rendite verloren haben.

Die mich persönlich wenig überzeugende Strategie der Autoren, die sie auch dem kleinen Sparer empfehlen: sie sollen ins Risiko gehen und Aktien kaufen. Dass sie dabei einen noch größeren Anteil an ihrem Vermögen verlieren können durch den nächsten Crash, erwähnen sie nicht, sie nehmen es wohl billigend in Kauf.

Ich rate dazu, die Ruhe zu bewahren. Unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft haben auch schon früher Inflationen überlebt. Denn sie treiben eben nicht nur die Rendite auf Spareinlagen in die Miesen, sondern sie reduzieren auch die millionenfachen privaten Kredite und Hypotheken.
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am 7. Juli 2015
Dieses Buch von Bert Flossbach sollte jeder gelesen haben, der sich mit Geldanlage beschäftigt. Informativ und gerade jetzt bei der Griechenlandkrise wieder aktuell.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. August 2012
Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der sich näher mit den Ursachen und den Auswirkungen von Staatsschulden beschäftigen will. Die Empfehlung geht insbesondere an die Leser/innen, die sich ernsthafte Gedanken um ihr Geld machen, aber immer noch an das altbewährte Sparbuch glauben. Hier findet man schlagkräftige Argumente, sein Anlageverhalten zu überdenken. Für diejenigen, die es schon in die Tat umgesetzt haben, ist es trotzdem spannend...wohlwissend, dass man sein Bestes getan hat, um sein sauer verdientes Geld richtig angelegt zu haben.
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