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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Surreale Bilderflut
Der Film ist der letzte Teil der Qatsi-Trilogie, wobei das Wort "Qatsi" aus der Hopisprache stammt und "Leben" im weitesten Sinne bedeutet. Jeder der Filme hat ein eigenes Thema. Bei Koyaanisqatsi war es das aus den Fugen geratene Leben (der Europäer und Amerikaner), und bei Powaqqatsi die Ausbeutung des Südens durch den Norden (Powaq ist ein Schwarzmagier, der...
Vor 13 Monaten von ricochet veröffentlicht

versus
9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kopfrheuma
Nach KOYaanisqatsi und POWaqqatsi reiht sich nun ein weiterer Film in die (anbehauptete) Triologie.
Anders als bei den vorangegangenen Werken hat mich dieser Film (leider) enttäuscht. Einzig die gewohnt gute klangliche Untermalung sowie das handwerkliche Geschick lassen diesem Film seine Bewertungssternchen zukommen.
Godfrey Reggios "Das Leben im...
Veröffentlicht am 29. August 2004 von Wolle Wutz


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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Surreale Bilderflut, 21. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Naqoyqatsi (DVD)
Der Film ist der letzte Teil der Qatsi-Trilogie, wobei das Wort "Qatsi" aus der Hopisprache stammt und "Leben" im weitesten Sinne bedeutet. Jeder der Filme hat ein eigenes Thema. Bei Koyaanisqatsi war es das aus den Fugen geratene Leben (der Europäer und Amerikaner), und bei Powaqqatsi die Ausbeutung des Südens durch den Norden (Powaq ist ein Schwarzmagier, der auf Kosten anderer lebt). In Naqoyqatsi wird die zivilisatorische Gewalt thematisiert. Das geschieht durch eine überwältigende, permanent irritierende und surreale Bilderflut, die sich kaum beschreiben lässt und einen deutlichen avantgardistischen Touch hat. Wie bei den Vorgängerfilmen wird auf jede linear erzählte Geschichte, mit Dialogen und den üblichen Mitteln, verzichtet. Der Film "spricht" (wenn man sich denn so ausdrücken will) durch die Bilder und die von Philipp Glas beigesteuerte minimalistische Musik. In weiten Teilen finden sich Solopassagen für Cello, gespielt von Yo-Yo-Ma.
Hier reihen sich Bilder, zumeist Archivmaterial aneinander, die mit zahlreichen Effekten verfremdet worden sind: Landschaften mit Farbfiltern aufgenommen, Raketenabschüsse in Zeitlupe, Menschen mit Wärmekamera gefilmt, usw. Der Inhalt ist im Wesentlichen in der Synopse ohnehin korrekt beschrieben.
Um den Film wirklich verstehen zu können halte ich es für unumgänglich, das Extramaterial zu sichten, das glücklicherweise mit deutschen Untertiteln versehen ist. Darin finden sich Gespräche über den Film, die mir sehr aufschlussreich waren. Naqoyqatsi verlangt nach einer sehr bewussten Auseinandersetzung, weil er mit dem üblichen Unterhaltungsfilm nicht das Geringste zu tun hat. OhneZweifel ist ein solcher Film nicht massentauglich, für mich ist er ein Pflichtfilm. Am besten den Verstand ausschalten und einfach den Film einwirken lassen.
Wer hypnotische Bilder schätzt, die mit außergewöhnlicher Musik unterlegt sind, ist hier goldrichtig.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehens- und hörenswerter Abschluss der Trilogie, 17. September 2004
Von 
Markus Brylka (Dortmund) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Naqoyqatsi (DVD)
Die Bedeutung des Wortes "Naqoyqatsi" wird im Abspann bezeichnet als "civilized violence" "war as way of life" und "a life of killing each other" So war meine Erwartung dementsprechend düster. Aber abgesehen von einer kurzen Wanderung durch ein Wachsfigurenkabinett mit politischen Köpfen aus der Geschichte des 20. Jahrhunderts und einer kleinen Ansammlung von Bildern von Waffen erfährt der Zuschauer einen gigantischen Videoclip im Hochglanzformat dessen Inhalt von Werbung, Schönheit, Lifestyle und Pop geprägt ist. Das Thema von Naqoyqatsi scheint das Bild des Menschen in der Medienwelt von heute zu sein. Der Film ist für sich gesehen sehr sehenswert, nur der Titel ist falsch, leider. In meiner Rangliste der drei Teile steht er auf Platz 2 nach Koyaanisqatsi, zum Einen deshalb, weil die Bildkomposition sehr gut gelungen ist und einen unerreichten Standard an Ästhetik vermittelt, zum Anderen, weil die Musik nicht so grell und überdreht wie bei Powaqqatsi daherkommt, Philip Glass hat eine sehr "schöne" Musik geschrieben, in der das Cello den roten Faden bildet und quasi den "Menschen" verkörpert. Der Soundtrack allein ist schon den Kauf Wert.
Doch auch wenn man sich von der Erwartung aufgrund des Titels lossagt, bleibt am Ende des Films eine Frage offen: "Warum wurde dieser Film gedreht, welche Botschaft hat er?" Ich weiß es nicht und so könnte Naqoyqatsi ein Opfer dessen geworden sein, was dieser Filme eigentlich anprangern wollte: Die Technisierung und Abhängigkeit des Menschen von ihr. Hier wurde die Machart des Films zum Selbstzweck und nicht zum entlarvenden Werkzeug. Schade. Trotzdem 4 Sterne, auch wegen der von den Vorrednern schon erwähnten Specials.
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76 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandios, 27. Juli 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Naqoyqatsi (DVD)
Geschlagene 15 Jahre hat man an diesem Film gearbeitet. Ganz hobbymäßig, entspannt und bastlerisch.
Man hatte sich die Zeit genommen, keinen finanziellen Ruhm erwartet, sondern darauf vertraut
ein Lebenswerk schaffen zu wollen und einen würdigen Abschluss zu kreieren, indem Bilder
und Musik wieder miteinander verschmelzen können. Diesmal berief man sich auf Archivmaterial,
drehte nur wenige Sequenzen extra neu, im Gegensatz zu Koyaanisqatsi und Powaqqatsi, wo jedesmal
Kameraleute am Werk waren, die bis heute bahnbrechende und unglaublich einflussreiche Arbeiten
ablieferten. Jediglich das Kommentarlose und Dialoglose seiner Vorgänger hatte man übernommen.
Keinesfalls machten Philip Glass und Regisseur Godfrey Reggio sich die Arbeit dadurch leichter;
hunderte Stunden Filmmaterials wurden gesichtet und mussten auf Tauglichkeit bezüglich der Thematik
geprüft werden. Werbefachmann Jon Kane stand dabei zu Rate und half bei der Gliederung des
Films. Man einigte sich darauf Naqoyqatsi eine ganz eigene Sprache zu geben, indem man einfache
und für jeden bekannte Photoshop-Effekte über die Bilder legte. Fertige Abschnitte wurden dann
dem Komponisten Glass vorgelegt, um die Musik direkt zu den Abfolgen schreiben zu können.
Dabei wurde lange experimentiert, diskutiert und wieder verworfen, bis man schließlich mit den
Ergebnissen zufrieden war. Als Musiker konnte man den Cellist und Virtuose Yo-Yo Ma
gewinnen, dem es zu verdanken ist, das der Film eine Stimme hat, die zwar nicht spricht, aber
dafür einen durch den Film begleitet und einen an die Hand nimmt. Ganz kraftvoll und emotional
zieht er seine Melodien und da wo es erschreckend wir verpasst Ma Naqoyqatsi die nötige Tragik.
Das Thema dieses Filmes ist die Eroberung des Menschen durch die Technik, und auf wunderbare
Weise kann er seine These beweisen. Wir sind bereits so umzingelt und in Beschlag genommen,
dass sich wohl viele Zuschauer vor den Kopf gestoßen fühlen. Dennoch muss jemand dieses Experiment
riskieren, sich dort hinauswagen, wie Soderbergh sagt, der diesen Film produziert hat und für die
finanzielle Unterstützung gesorgt hatte. Gar metaphysische Anklänge, virtuelle Welten,
Simulationen, ein Brei aus Formeln und binarischen Zahlenkodes fliegen dem Betrachter
entgegen, machen vor nichts halt, selbst der menschliche Körper ist vollkommen in seine
Einzelteile zerlegt und durchleuchtet. Wir atmen Technik, vergöttern sie und vertrauen ihr unser
Leben an. Ein Brutkasten, allerdings ein kalter, illusionärer.
Klar polarisiert dieser letzte Teil mehr als seine beiden Vorgänger und man kann wohl auch
behaupten, dass mit einmaligem Ansehen es nicht getan ist, zu komplex ist die Bildersprache.
Ich habe diesen Film bereits über 50 Mal gesehen und jedes Mal wieder entdecke ich
neue Interpretationsmöglichkeiten. Gerade die Vielschichtigkeit in Bezug auf die Deutung
macht diesen Film so interessant und immer wieder sehenswert. Die Bilder werden zu
suggestiven Toren und ganzen Landschaften in denen man sich verliert, wie Reggio ja selbst sagt.
Naqoyqatsi ist klar thematisch untergliedert. Er beginnt mit Klassizismus, den Möglichkeiten
der Computer Animationstechnik, zeigt die Hast der Zahlen, die Digitalisierung unserer
Welt. Dann kommt Medizin und Sport, der Massenmensch, schließlich Mediengewitter,
bedeutungslos gewordener Bildermatsch der Werbeindustrie und immer wieder die Destruktivität,
das, was uns die Errungenschaft der Technik genommen hat, besonders eindrucksvoll erkennbar
gemacht beim Rückblick in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts, wo Bilder noch was neues waren,
wo die Medien noch in den Kinderschuhen steckten.
Im vorletzten Kapitel werden wir mit Atomkrieg und Apokalypse konfrontiert, die erst durch
Wissenschaftswahn in den Bereich des Möglichen gerückt wurde. Da sieht man Atompilze, Druck-
wellen die Häuser zerstören und einen Kinderbus umwerfen. Nuklearer Winter wird angedeutet.
Es liegt in der Hand des Menschen durch die Technik unseren Globus vollkommen vernichten zu
können. So weit haben wir es also gebracht.
Das verträumte, zeitlose Ende des Films ist das Beste, was die gesamte Trilogie zu bieten hat.
Gänsehaut pur, wenn da in roten Farbtönen ein Fallschirmspringer seine Pirouetten dreht und
Philip Glass einer seiner schönsten Melodieläufe anstimmt, die er je geschrieben hat, bekommt
der Film einen sehr hohen Kunstgehalt und alles scheint verstanden; wir sind virtuelle Wesen
in einer virtuellen Welt.
Man kann diesen Film nicht empfehlen, da man ihn entweder hasst oder sich, wie ich, in ihn
ganz vehement verliebt. Das Risiko muss man eingehen. Nur eine Chance sollte man ihm geben,
sich auf das Experiment Technik mit Technik zu kritisieren, einzulassen. Dann sind die Bilder
nämlich nicht sperrig und entstellt, sondern perfekt entlarvend.
Es gibt keine bessere Gelegenheit unsere Medienwelt von einer höheren Ebene zu betrachten, als
mit Naqoyqatsi, da dieser Film so äußerst mutig und selbstbewusst daherkommt.
Reggio hält uns noch einmal den Spiegel vor; wir leben bereits in einer utopischen,
verkabelten und völlig futuristischen Welt, aus der wir nicht mehr entfliehen können, da jede
Ameise gezählt, jeder Stern vermessen und jeder menschliche Knochen benannt ist.
Ja, die Technik hat uns erobert und wie haben diesen Krieg verloren.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehenswerter und etwas sperriger dritter Teil der Trilogie, 16. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Naqoyqatsi (DVD)
Naqoyqatsi bildet den letzten Teil in Godfrey Reggios Trilogie. Wie auch schon bei Koyanisqatsi und Powaqqatsi hält er an seinem Konzept fest, nur Bilderfolgen ohne eine konventionelle Handlung mit der Musik des Minimalisten Philip Glass zu verbinden. Während die beiden ersten Teile der Trilogie noch durch atemberaubende Bilder und Naturaufnahmen bestachen und relativ leicht erschließbar waren, handelt es sich bei Naqoyqatsi um den anspruchsvollsten und sperrigsten Teil. Reggio meint zu seinem dritten Film (in einem Interview, das sich auch auf der DVD befindet), dass dieser vermitteln soll, dass wir nicht nur in einer Welt voller Technik leben, sondern dass unsere Welt und unser Leben Technik IST und durch diese bestimmt wird, was er einen totalitären Krieg nennt. Trotz dieser Kritik an Technik, besteht die Machart des Films beinahe gänzlich aus technischen Mitteln: So wird man hier vergeblich nach den eindrucksvollen und schönen Bildern der ersten beiden Teile suchen. Die Bilder des dritten Teils sind durch technische Mittel stark verfremdet, und es kommen zahlreiche Computeranimationen vor. Im Gegensatz zu den Bildern ist Philip Glass' Musik sehr konventionell. Erwähnenswert ist, dass der bekannte Cellist Yo Yo Ma die Solocellostimme spielt.
Meine Empfehlung: Wer die beiden ersten Teile noch nicht kennt, sollte sich zuerst diese anschauen (vor allen Dingen Koyanisqatsi). Wem diese gut gefallen, der dürfte auch Naqoyqatsi mögen. Zudem bietet der dritte Teil noch ca. 60 Minuten langes Bonus-Material, mit einer interessanten Podiums-Diskussion über den Film.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sperrig, 8. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Naqoyqatsi (DVD)
dieser film ist sperrig ... aber man kann reggio durchaus absicht unterstellen ... er bleibt sich und seinem vorgehen treu, indem er nie das gleiche konzept zweimal nutzt. nachdem powaqqatsi schon anders als koyaanisqatsi war, musste sich naqoyqatsi vor allem nach über 15 jahren deutlich von seinen vorgängern abheben. und es funktioniert, die bilder sind verstörend, hart und erlauben keinen sofortigen zugang. man muss sich auf den film einlassen, ihn wirken lassen und drüber nachdenken, ein ziel, das er schon mit den ersten filmen verfolgt hat ... alles in allem ein glänzender abschluss
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kopfrheuma, 29. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Naqoyqatsi (DVD)
Nach KOYaanisqatsi und POWaqqatsi reiht sich nun ein weiterer Film in die (anbehauptete) Triologie.
Anders als bei den vorangegangenen Werken hat mich dieser Film (leider) enttäuscht. Einzig die gewohnt gute klangliche Untermalung sowie das handwerkliche Geschick lassen diesem Film seine Bewertungssternchen zukommen.
Godfrey Reggios "Das Leben im Würgegriff der Technik" schien mir eher wie "Ein Film im Würgegriff der Technik": Schon fast gnadenlos werden hier neue und partiell bereits bekannte Filmfragmente optisch gedopt, aus denen dann willkürlich hintereinandergehängt eine anstrengende, reizüberwürzte Bildersuppe gekocht wird. Die Ingedienzien (Realfilm, Verfremdungen sowie Computeranimationen) tapsen wild nebeneinander her, und man weiß nicht, ob man die Suppe nun trinken, beißen oder spucken muß.
Wohlgemerkt: Eigentlich kann jedem willkürlichen Standbild des Films eine hohe "künstlerische" oder ästhetische Qualität attestiert werden. Hier hat jemand sich und sein Team auf optische Perfektion getrimmt.
Trotz avangardistischer Konsumbereitschaft verlor ich jedoch inhaltlich flott an Bodenhaftung: Anders als KOY und POW fehlt hier jeglicher semantischer Kontext. Sicherlich sind diese Filme keine Schonkost, sie heissen ja auch nicht "Easy" oder "Raider". Doch bei NAQ wächst diesmal weder ein integraler Eindruck über den Kontrollverlust der Weltgesellschaft, noch hält er sich durch eine Geschichte über das breite Spektrum der Lebenswelten dieser Welt zusammen. Er kommt ganz zeitgeist-treu beliebig und nicht-moralisierend daher und führt sich vom Podest dieser Metaebene m. E. selbst ad absurdum. Wohlartikuliertes Bildmaterial ohne Richtung.
Der Film erhält von mir ein paar Sternchen für seine künstlerische Qualität, er gehört sicher in die Ausleihe jeder Filmhochschule; die "fehlenden" Sternchen sind dann aber für seine Freigabe für das sowieso schon zappelige Jugendpublikum (frei ab 6) und mein durch den Film erzeugtes Kopfrheuma zurückzuführen.
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17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschender Abschluß der Trilogie, 13. Dezember 2004
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Naqoyqatsi (DVD)
Der erste Teil "Koyaanisqatsi" ist für mich einer der wichtigsten Filme überhaupt,"Powaqqatsi" eine stimmungsvolle und sehenswerte Fortsetzung und von "Naqoyqatsi" bin ich absolut enttäuscht. Verstörende, langatmige, bis zur Unkenntlichkeit verfremdete Bilder. Habe ich die emotionsgeladenen Aufnahmen von Teil 1 und 2 regelrecht in mich aufgesaugt, den dazugehörigen Soundtrack von "Koyaanisqatsi" gekauft und bin regelrecht mit den Filmen "verschmolzen" so bleibt "Naqoyqatsi" für mich ein großes, sinnentleertes Fragezeichen. Ich finde keinen Zugang zu diesem Film, vielleicht bin ich nicht intelektuell aufgeschlossen genug, doch es will kein einziger "Funke" überspringen. Das was "Koyaanisqatsi" wie kein anderer Film bei mir geschafft hat, nämlich die Welt so zu zeigen wie sie IST, fehlt mir bei "Nagoyqatsi" gänzlich. Die Bildverfremdungen sind geradezu aufdringlich nervig und das zusehen eine Qual. Schade um die Mühe der Filmemacher, aber dieser Abschluß der Trilogie ist am Ziel vorbeigedreht.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einfach nur beeindruckend, 23. Januar 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Naqoyqatsi (Blu-ray) (Blu-ray)
Filme wie dieser aus der Qatsi-Trilogie kann man meiner Ansicht nach nicht mit welchem Maß auch immer messen. Ich für mein Teil bin bei jedem neuerlichem Anschauen hin und weg. Ich würde sagen, daß ich schon fast süchtig danach bin. Diese Symphonie aus Videosequenzen und unglaublichen Tonschöpfungen ist für mich einzigartig. Vielen Dank
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5.0 von 5 Sternen prädikat wertvoll., 2. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Naqoyqatsi (DVD)
eine eindrucksvolle dokumentarische triologie. den ersten film, von dreien, den ich kennenlernen durfte war "koyaanisquatsi", dann kam "powerquatsi" und schliesslich "naqoyqatsi". hierbei handelt es sich um sehr nachdekliches bildmaterial. in allen drei dokumentationen wird uns menschen der spiegel vor`s gesicht gehalten, so das wir sehen sollen, was wir mit unseres gleichen machen, umgehen und wie wir unseren eigenen lebensraum, die erde, schritt für schritt unbewohnbar machen. die folge daraus, wir machen uns ernsthaft gedanken ob der mars oder ein anderer planet zu besiedeln sei. welch ein irrsinn. diese triologie sollte man gesehen haben, sofern man die nerven dazu hat...sehr empfehlenswert.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Trilogie? Quatsch - Bilderwurst!, 25. August 2011
Von 
Amazon Customer (Wolfenbüttel, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Naqoyqatsi (DVD)
Vorneweg: Ich bin ein glühender Verehrer von Koyaanisqatsi seit über 20 Jahren. Aber ich muss zugeben, dass ich schon Powaqqatsi nicht bis zum Ende durchgehalten habe. Und ich muss auch zugeben, dass ich Koyaanisqatsi mit 18 gesehen habe und inzwischen ziemlich viel Medienerfahrung gemacht habe. Aber dennoch: was soll das sein? Ein "dritter Teil einer Trilogie", wie so viele schreiben? Das Ergebnis von 15 Jahren Arbeit? Nein und nochmals nein.

Konyaanisqatsi zeigt die (US-)Welt, wie sie in den 70ern war, unverfälscht in ihrer Monstrosität und in ihrer Rücksichtslosigkeit gegenüber der Natur. Diesen Ansatz findet man auch in Powaqqatsi wieder, wenngleich ich persönlich nach 30 Minuten ununterbrochenen Bildern schuftender Menschen der Dritten Welt etwas das Interesse verliere. Aber Naqoyqatsi findet einfach gar nicht zur Realität.

Was ist dieser Film? Eine belanglose und inhaltslose Bilderflut. Das Material ist erkennbar viel älter als der Filmstil des Jahrtausendwechsels, in weiten Teilen Computergrafiken der 80er oder 70er, viel sichtbar lizenzfreies (= wertlos für den Rechteinhaber) Archivmaterial und meist zur Unkenntlichkeit verfremdet. Der ganze Bilderbrei wurde dann willkürlich durch das volle Brett digitaler Videoffekte gedreht, gespiegelt, wiederholt, rückwärts geflippt, solarisiert, coloriert, verzerrt etc. etc. Es bleibt nur Filmwurst. Wie Dauer-MTV ohne Stars ond ohne Moderation.

Auch die Musik von Philip Glass ist leider nur noch eine müde Kopie seiner selbst (wenngleich immer noch das Beste des Films).

Dieser Film hat keine Botschaft, ist noch nicht mal eine Satire. Wenn ich eine halbe Stunde auf den iTunes-Visualizer oder WhiteCap starre, ist das fast das gleiche.
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Naqoyqatsi
Naqoyqatsi von Steve Boeddeker (DVD - 2012)
EUR 11,99
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