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151 von 157 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hat meine Erwartungen mehr als übertroffen - absolut gelungene Star Wars Raumkampfsimulation
Kundenvideo-Rezension     Länge:: 9:58 Minuten
Vor anderthalb Jahren herrschte große Aufregung in der Brettspielwelt, als bekanntgegeben wurde, das die Firma Fantasy Flight Games (FFG) die Lizenz für Star Wars Spiele erhalten hat. FFG ist ein Spezialist für thematische Spiele. Ihre Spiele setzen allein von der Materialqualität her Maßstäbe, bei denen sich...
Vor 18 Monaten von Benjamin T. veröffentlicht

versus
20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der X-Wing Hype - Eine differenzierte Betrachtung
Nach einem Schwung Partien X-Wing maße ich mir nun mal an, eine etwas kritischere Meinung gegenüber diesem Spiel zu äußern.

Dies geschieht aus dem Blickwinkel einer langjährigen Tabletop-Spiele-Erfahrung heraus, also formuliere ich es so: Für einen Einsteiger oder Neuling ist dies eines der besten Tabletops, auch vor dem...
Vor 10 Monaten von Desperate Gamer veröffentlicht


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151 von 157 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hat meine Erwartungen mehr als übertroffen - absolut gelungene Star Wars Raumkampfsimulation, 16. Oktober 2012
Von 
Benjamin T. (Göttingen, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)   
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Heidelberger HEI0400 - Star Wars X-Wing - Grundspiel (Spielzeug)
Länge:: 9:58 Minuten

Vor anderthalb Jahren herrschte große Aufregung in der Brettspielwelt, als bekanntgegeben wurde, das die Firma Fantasy Flight Games (FFG) die Lizenz für Star Wars Spiele erhalten hat. FFG ist ein Spezialist für thematische Spiele. Ihre Spiele setzen allein von der Materialqualität her Maßstäbe, bei denen sich viele deutsche Verlage noch eine Scheibe abschneiden könnten. Und diese Firma soll nun Star War Spiele herausbringen. Zunächst angekündigt wurden ein Living Card Game und ein Miniaturenspiel. Das Kartenspiel hat mich in helle Aufregung versetzt, das Miniaturenspiel hat mich eher kalt gelassen, konnte ich doch mit solchen Spielen noch nie viel anfangen. Ab und zu habe ich zwar ein paar ausprobiert, aber die meisten Versuche das Table Top Prinzip in ein Brettspiel umzusetzen konnten mich langfristig nicht fesseln. Auch die ersten Videos von Demos der frühen Versionen des X-Wing Miniaturenspiels von der GenCon 2011 haben mich eher abgeschreckt. 2012 ist das Spiel dann endlich erschienen und wurde nochmals kräftig überarbeitet und es gab dann auch die ersten Videos und Reviews der finalen Version von der GenCon 2012. Und die haben mich dann wieder hellhörig werden lassen, da Sie durchweg positiv waren. Nun habe ich letztes Jahr bei Quarriors die Erfahrung gemacht, dass man auf solche euphorischen Messeberichte von Fans nicht viel geben sollte, aber es hat gereicht, damit ich mir das Spiel zulege und es einmal ausprobiere. Um das Fazit gleich einmal vorweg zu nehmen: Nach den ersten drei Partien mit nur den einfachen Grundregeln bin ich sofort losgegangen und habe mir noch eine zweite Grundbox und jede Erweiterung einmal gekauft und diese Investition bis heute nicht bereut.

Auch zu diesem Spiel habe ich wieder ein Video erstellt und auch hier ist die 10 Minutengrenze von Amazon wieder äußerst ärgerlich, ich hoffe es ist mir gelungen einen halbwegs guten Überblick zu geben. Mehr Details erfahrt ihr im Folgenden, wo ich die für mich interessantesten Aspekte des Spiels ansprechen werde:

AUSSTATTUNG
Wie oben beschrieben setzt FFG in Bereich Produktionsqualität Maßstäbe in der Branche. Die Miniaturen des X-Wing und der Tie-Fighter haben genau den richtigen Maßstab. Sie sind nicht zu groß um zu unhandlich zu sein und nicht zu klein, so dass keine wichtigen Details verloren gehen. Sie sind sogar relativ stabil, so dass sie einen versehentlichen Sturz vom Tisch im Normalfall problemlos überstehen sollten. Die Miniaturen sind bereits bemalt, was ich persönlich sehr toll finde, da ich keine Lust hätte mit blanken Modellen zu spielen bzw. diese dann mehr schlecht als recht selbst bemalen zu müssen. Wer lieber selbst Miniaturen bemalt und selber Hand anlegen möchte, kann die Miniaturen einfach grundieren und dann selbst bemalen. Ich finde die Modelle so wie sie sind absolut toll. Zwar erscheinen einem die Modelle im ersten Moment etwas teuer, wenn man sonst keine Miniaturen spiele spielt. Schaut man sich aber an, was man sonst für derartige Modelle zahlt, sind die Preise sowohl fürs Grundspiel aus auch für die Erweiterungen absolut fair.
Auch die sonstigen Komponenten wie die Spezialwürfel oder auch die zahlreichen Karten sind sehr gelungen, optisch eine Wucht und dazu gleichzeitig noch sehr zweckmäßig, so das man alle Informationen sehr schnell findet

SPIELABLAUF
Wurde im Video schon kurz gezeigt. Ich halte den Spielablauf für unglaublich elegant. X-Wing ist ein sogenanntes DogFight Spiel, sprich man simuliert Nahkämpfe im Weltall. Da wäre es sehr hinderlich, wenn das Spiel übermäßig komplizierte Regeln hätte. Daher ist der Spielablauf wirklich sehr einfach:
Auf einer Manöverscheibe stellt man das Manöver ein, dass der jeweilige Flieger gleich fliegen soll. Einfach nur gerade aus, eine harte Rechtskurve, eine lange, sanfte Linkskurve, eine lange gerade Strecke mit einem U-Turn am Ende, es gibt vielfältige Möglichkeiten, die man auf diesem Drehrad einstellen kann, und jeder Fliegertyp (X-Wing, Y-Wing, Tie Fighter, Tie Advanced) kann unterschiedliche Manöver fliegen, manche sind also sehr schnell und wendig, andere eher langsam, dafür aber ausdauernd.
Diese Manöver stell man für jeden Flieger ein. Sobald dies alle getan haben, dreht man die Scheiben in aufsteigernder Initiativreihenfolge der Flieger um und fliegt das entsprechende Mannöver.

Anschließend kann man eine Aktion auswählen. Jeder Fliegertyp hat unterschiedliche Aktionen zur Verfügung. Z.B. kann man einen anderen Flieger in Reichweite ins Visier nehmen, und dieser behält dann solange den Zielerfassungmarker auf sich, bis der Flieger ihn benutzt, dann kann er alle Würfel, die nicht getroffen haben, nochmal neu Würfel. Oder man kann Fokusmarker aktivieren, mit denen man entweder im Angriff oder in der Verteidigung bestimmte Würfelergebnisse, die eigentlich als Fehlschlag zählen, zu seinen Gunsten verändern. Man kann ein zusätzliches Manöver als Aktion wählen, um sich nochmal ein wenig aus oder in die Schußlinie zu Rollen, sowie Aktionen, die Treffer verhindern.
Die Aktionen sind sehr überschaubar und alle sehr einfach in der Handhabung, so dass das Spielsystem auch in diesem Bereich sehr elegant bleibt.

Anschließend feuern die Flieger aufeinander. Jeder Flieger hat an seiner Front einen Feuerwinkel. Es gibt einen Entfernungsmesser und sobald ein gegnerischer Flieger innerhalb dieses Entfernungsmesser liegt kann man auf ihn schießen. Ist man ganz nah dran, in 1ner Reichweite erhält der Angreifer sogar einen Würfel mehr, ist der angegriffene Flieger zu weit weg, erhält dieser einen extra Verteidigungswürfel. Das Feuern geschieht jetzt in absteigender Initiativreihenfolge, sprich die besten Piloten feuern zuerst.

Nachdem alle Flieger einmal gefeuert haben, ist die Runde vorbei, sollte eine Seite jetzt gewonnen haben, ist das Spiel vorbei, falls nicht startet eine neue Runde. Sprich einzelne Runden gehen im Normalfall sehr zügig und man ist immer involviert, so dass keine Langeweile aufkommt

INDIVIDUALISIERTE JÄGERSTAFFELN
X-Wing das Miniaturenspiel ist eigentlich eher ein Spielsystem, wo man mit dem hier vorliegenden Grundset alle Regeln geliefert bekommt, und erste Miniaturen, um gleich losspiele zu können. Einen viel größeren Reiz entwickelt das Spiel allerdings, wenn man sich weitere Miniaturen dazu kauft und sich selbst Flotten zusammenbaut. Jeder Pilot und jedes Schiffsupgrade hat einen gewissen Punktewert. Vor einer Partie mit individualisierten Jägerstaffeln einigt man sich auf einen bestimmten Punktewert, vorgegeben sind 100 Punkte, ich persönlich spiele aber lieber mit 50 Punkten. Dann sucht sich jeder Spieler die Piloten und Upgrades heraus, mit denen er dieses Spiel bestreiten möchte und darf dabei den vereinbarten Punktewert nicht überschreiten.
Dabei steht man dann immer vor der Wahl ob man auf Masse, also Piloten ohne besondere Eigenschaften, die nicht so stark sind aber dafür weniger Punkte kosten, sprich man kann einfach auf eine größere Masse an Fliegern setzen, oder ob man auf Klasse setzt, und einzigartige Piloten wählt, die zwar teurer sind, dafür aber auch über stärkere Werte und eine oftmals höhere Initiative verfügen. Was man sich dafür kaufen sollte, spreche im nächsten Punkt, Erweiterungen an.
Viele mag dies zunächst ein wenig abschrecken, weil es bedeutet, dass man wahrscheinlich relativ viel Geld in dieses Spiel investieren wird. Aber wenn euch das Thema an sich anspricht und ihr das Spiel interessant findet holt euch einfach das Basisspiel. Es liefert genug Material für zahlreiche Schlachten und spannende Spiele und kann auf Grund der Schnelligkeit immer wieder gespielt werden und man kann sogar nur mit dem Basisset schon eigene Staffeln formieren. Wenn man das Spiel dann aber so toll und interessant findet, dann investiert man das Geld gerne, falls man nciht mehr Geld investieren möchte hat man dennoch ein tolles, funktionierendes Spiel, das man immer mal wieder Spielen kann, eben weil es vom Grundcharakter her eher kurzweilig, aber dennoch interessant ist.

ERWEITERUNGEN
FFG veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen sogenannte Erweiterungswellen. In Welle A umfasst dies die Flieger X-Wing, Y-Wing, Tie-Fighter und Tie-Advanced. In der zweiten Welle wirds dann richtig krachen, neben dem Tie-Intercepter und dem A-Wing kommen der Slave 1, das Schiff von Boba Fett sowie der MILLENIUM FALKE. Fett, darauf freue ich mich schon sehr.
Ich habe zu sämtlichen derzeit existierenden Erweiterungen bereits ebenfalls ein Videoreview erstellt, wo ich zeige, was man in den einzelnen Packs geliefert bekommt. Dürfte in erster Linie für diejenigen interessant sein, die bereits das Grundspiel haben und sich nun überlegen was sie sich als nächstes holen sollen. Einfach mal bei den entsprechenden Produkten vorbeischauen, dort findet sich dann die entsprechende Rezension.
Generell gilt dass es eigentlich fast am sinnvollsten ist, sich erstmal ein zweites Grundset zu kaufen. Je genau, ihr solltet euch zweimal das gleiche Spiel kaufen? Warum? Einfach mal rechnen: Allein die drei Miniaturen X-Wing + 2 Tie-Fighter würden schon mehr kosten als das Basisspiel. Und ihr erhaltet zusätzlich noch ein zusätzliches Würfelset, habt die Entfernungsmesser doppelt und auch mehr Upgrades zur Verfügung.
Warum man sich dann aber trotzdem noch sowohl mindestens eine X-Wing bzw. Tie-Fighter Erweiterung holen sollte? Nur in diesen Erweiterungen gibt es bestimmte einzigartige Piloten, sowie neue Upgrades die man eben nicht hat, wenn man sich nur neue Basisspiele kauft. Daher ist meine Empfehlung sich zumindest jede Erweiterung einmal zuzulegen, damit man alle Piloten zur Verfügung hat.
Bei den Modellen Y-Wing und Tie-Advanced stellt sich die Problematik gar nicht, die muss man sich eh einzeln kaufen. Der Y-Wing ist schwierig zu spielen, aber richtig eingesetzt eine mächtige, robuste Waffe. Am Tie-Advanced führt kein Weg vorbei, denn wer will in Star Wars schon auf Darth Vader verzichten?
Meine Ausstattung umfasst derzeit zwei Basissets sowie jeder Erweiterung einmal, sprich: 3 X-Wing, 1 Y-Wing, 5 Tie-Fighter sowie 1 Tie Advanced. Ich werde mir vermutlich noch einen Y-Wing und einen Tie-Advanced holen und dann auf die nächste Erweiterungswelle warten, die nochmal zusätzliche neue Missionen und neue Spielelemente einführen wird.

MISSIONEN VS FREIES SPIEL
Man kann X-Wing einfach so drauf los spielen. Einer die Allianz, der andere das Imperium und Attacke auf gehts, bis ein Spieler eleminiert ist. Im Regelheft sind am Ende aber auch drei Missionen zu finden, die etwas Abwechslung ins Spiel bringen und einem Ziele vorgeben, die man erfüllen muss. Dies ist sicher eine interessante Abwechslung und es ist spassig die Missionen zu spielen. Man kann sie entweder getreut den Vorgaben spielen, oder aber auch mit individualisierten Jägerstaffeln. Hier gibt es auch viel Spielraum für Erweiterungen. Zum einen kann FFG mit der nächsten Erweiterungswelle neue Missionen ins Spiel bringen. Aber auch davon unabhängig können sie auf ihrer Homepage neue Missionen veröffentlichen, die man mit dem Basisspiel spielen kann, außerdem ist hier viel Potential für Fan Erweiterungen. Wer daran interessiert ist, sollte auf Boardgamegeek mal die Augen offen halten, da wird sicher einiges kommen in nächster Zeit.

SPIELDAUER
Spielt man nur mit den Jägern aus dem Grundset ist eine Spieldauer von 20-40 Minuten sehr realistisch. Das Spiel spielt sich flott und zügig und fühlt sich sehr kurzweilig an, ist aber trotzdem hochgradig spassig. Spielt man mit größeren Flotten erhöht sich die Spieldauer, dann sind so ca. 60-90 Minuten realistisch, also alles sehr überschaubar, und wenn man nicht viel Zeit hat kann man einfach ein normaler Gefecht 1 X-Wing gegen 2 Tie Fighter Spielen

TEAMPLAY
Man kann X-Wing auch gut mit mehr als zwei Spielern in Teams spielen. Dann übernimmt einfach jeder Spieler die Kontrolle über 1-2 Raumschiffe. Das funktioniert sehr gut und ist sehr spassig, so könnte man das Spiel sogar mit 10 Spielern spielen. Jedoch hat das ganze den Nachteil das ein Spieler, dessen Raumschiff zerstört wurde nicht mehr am Spiel teilnimmt und zugucken muss. Aber es ist auf jeden Fall mit mehr als zwei Leuten spielbar.

THEMATIK
Die große Frage bei einem Spiel auf dem Star Wars drauf steht ist ja immer ob es ich auch wirklich nach Star Wars anfühlt, oder ob es letztlich nicht doch nur etwas mechanisches ist, wo man irgendwelche Karten zusammensammelt auf denen dann Star Wars Bildchen sind. X-Wing Das Miniaturen spiel ist Star Wars durch und durch. Sowohl die Aufmachung lässt richtiges Star Wars Feeling aufkommen, als auch das Spielgeschehen. Das Gefühl eine temporeiche, actiongeladene Weltraumschlacht zu simulieren kommt sehr gut rüber, auch dadurch, dass sich das Spiel so flott spielt. Wer also ein Spiel sucht, dass sich wirklich nach Star Wars anfühlt ist mit X-Wing Das Miniaturenspiel sehr gut bedient.

=====
FAZIT
=====
Wer alles gelesen hat und das Video gesehen wird schon mitbekommen haben, dass ich von diesem Spiel sehr begeistert bin. Und das, obwohl ich mit Miniaturenspielen eigentlich nicht so wirklich viel am Hut habe. Es macht Spass, es ist kurz, es ist schnell zu lernen und macht einfach unglaublich viel Spass, erwähten ich dass schon? ;) Auch in der vorliegenden Grundbox ist das Spiel schon sehr gut, gewinnt dann aber nochmal, wenn man sich einfach mehr Modelle bzw. Piloten holt. Bei mir war es so, dass ich schon nach den ersten Partien mit den Einführungsregeln gespannt auf das richtige, große Spiel war, in dem man sich seine eigenen Jägerstaffeln zusammenbaut. Nach jeder Partie habe ich neue Ideen, wie ich zukünftig meine Flotten zusammenstellen möchte, und was ich mal neues an Strategien ausprobieren möchte. Das macht einfach Spass und Lust auf mehr, und ich kann es gar nicht mehr erwarten bis endlich der Millenium Falke veröffentlich wird.
X-Wing Das Miniaturenspiel ist ein unglaublich elegantes, schönes, stimmiges und sehr thematisches Star Wars Spiel, dass ich jedem Fan nur sehr ans Herz legen kann.
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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr schönes Spiel für Taktiker, 22. Oktober 2012
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Heidelberger HEI0400 - Star Wars X-Wing - Grundspiel (Spielzeug)
Was soll man noch großartig schreiben nach der sehr guten ersten Rezession?

Zum einen erinnert das Spiel von den Regeln her sehr an Wings of War/Glory,
bietet zugleich durch das setting viel mehr. Verschiedene Piloten mit Sonderfähigkeiten, zusätzliche Aufrüstmöglichkeiten der Flieger, kritische Treffer, etc.

Das ganze mit einfach zu erlernenden Regeln. Nach zwei Runden hat man die drauf.
Das Spielmaterial ist super, die Raumschiffe sehen sehr gut aus und machen so auch in der Vitrine einen guten Eindruck.

Meine erste Runde mit je 50 Punkten (2x x-Wing vs. 3 Tie-Fighter) dauerte gut eine Stunde, allerdings mussten wir noch oft in den Regeln nachsehen, mit der Zeit geht das sicher deutlich schneller.

Noch ein Tipp für eine Spielplatte:

Ich habe im Baumarkt eine MDF Platte (90 x90 cm) gekauft, mit einer Schwarzen Oberfläche. Zusätzlich noch Farbsprühdosen in Rot und Schwarz sowie weiße Farbe und einen größeren Pinsel.
Dann am besten im Garten erst einmal den Pinsel in weiße Farbe dippen, zu viel Farbe abstreifen und dann den Pinsel über eine Kante ca. 50cm über der Platte ziehen. So landen auf der Platte feinste weiße Tropfen, et voilà, da ist der Sternenhimmel. Als nächstes benebelt man die Platte mit den Farbsprays aus ca. 40-50 cm Höhe, am besten die beiden Farben etwas auseinander parallel zueinander.
Das ergibt einen sehr schönen Effekt. 1 Tag trocknen lassen, noch mal trocken abwischen und schon kann man auf einem wunderschönen Spieltisch spielen...
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach, sofort spielbar, sehr spaßig!, 11. November 2012
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Heidelberger HEI0400 - Star Wars X-Wing - Grundspiel (Spielzeug)
Hallo,

ich komme aus dem Tabletopbereich (d.h. sehr aufwendige Brettspiele) und bin 27 Jahre alt.

Was ich an diesem Spiel sehr gut finde:

1)
Sehr schöne Modelle für diesen Preis.
Die Bemalung ist zwar einfach, aber völlig ausreichend und das Ergebnis stimmt. Sieht toll aus auf dem Tisch. Hier und da sind Teile (gerade bei den X Wing) nicht immer 100% gerade angeklebt worden. Den Perfektionisten kann dies stören, würde sich aber beheben lassen.
Die Modelle sind schon recht stabil. Die X Wing haben natürlich empfindliche Einzelteile und vorsichtig sollte man schon sein.

2)
Sehr einfache, aber gute und durchdachte Spielmechaniken, die Laune machen.
Das Spiel ist fast sofort spielbar. Dazu gibt es noch ein Tutorial auf Youtube von Fantasy Flight Games. Die Regeln gibt es auch als legalen Download. Das System wird dadurch ausgemacht (und hier ergibt sich die meiste Taktik), dass man nie genau weiß, wie sich der Gegner bewegen wird. Das Manövrieren bestimmt viel vom Spiel. Würfelglück ist natürlich auch dabei.

3)
Stimmiges Design des Spielmaterials.
Alle Marker und Karten sind stimmig und gut gefertigt. Es kommt auch StarWars Flair auf.

4)
"Out of the Box" spielbar!
Oben genannte Punkte ergeben ein Spiel, das man sofort nutzen kann. Man hat die Modelle (beider Seiten), die einfachen Regeln und brauch nur noch eine Fläche, denn man hat sogar Asteoriden-Marker dabei. Diese sollte man nutzen, sie machen das Spiel interessanter. Achja, ein Spielpartner(in) wäre nicht verkehrt. Dank der einfachen Regeln ist dies aber unproblematisch. Meine Freundin konnte ohne jegliche Vorkenntnisse recht schnell loslegen.

5)
Viele Erweiterungen (neue Schiffe, neue Regeln, neue Piloten, neue Ausrüstungskarten).
Das Spiel bleibt dadurch lange interessant und gibt viel zu entdecken.

Sonstiges:
Den Preis (gerade hier bei Amazon!) finde ich voll in Ordnung. Leute, die sich nicht mit Miniaturenpreisen auskennen, könnte er hoch erscheinen. Man muss eben einen Hang dazu haben Geld für schöne Modelle ausgeben zu wollen. Diese sind eben zusammengebaut, bemalt und haben viel Spielmaterial dabei. Und von den Modellen kann man hier schon einige kaufen.
Mindestens zwei Grundboxen empfehle ich, um gute Spiele machen zu können. Dann emfpiehlt sich eine Punktzahl von 50. Das ergibt dann 2 X Wing gegen 3 bis 4 TIE Fighter. Das Spiel scheint im Übrigen ausgeglichen zu sein. So richtig interessant wird es dann sicher mit 100 Punkte-Schlachten und weiteren Schiffstypen. Dazu etwas Star Wars Musik: Herrlich. ;)

Einen richtigen Negativpunkt (außer Suchtgefahr) kann ich bisher nicht ausmachen. Vllt mussten geknechtete Arbeitskräfte die günstigen Schiffe anmalen. Das weiß ich nicht, stört hier ja aber eh meist niemanden.

Fazit:
Wer Star Wars mag, Dogfights interessant findet und schöne Modelle über den Tisch schiebt, der kann hier nicht viel Falsch machen.

Und nicht vergessen:
“We do not stop playing because we grow old, we grow old because we stop playing!”

*Benjamin Franklin
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen X-Wing Miniaturspiel - CouchCastle.de, 27. November 2012
Von 
Benny "Benny" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
= Haltbarkeit:5.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Heidelberger HEI0400 - Star Wars X-Wing - Grundspiel (Spielzeug)
Was fällt mir zum Stichwort „Tabletop ein? Spannende Gefechte natürlich, die mehr sind, als „nur“ ein simples Brettspiel. Ein komplexes Hobby - schließlich muss das Schlachtfeld eigens modelliert werden, wenn man denn Wert auf Optik legt und nicht Bücher und anderer Krimskrams als Hindernisse herhalten sollen. Auf der anderen Seite verschlingen die Armeen je nach Spielsystem meist ein Vermögen und spielerisch stellt sich oft das Problem, dass meist derjenige den Schlagabtausch gewinnt, der den ersten Spielzug hat. Diesen beiden Kritikpunkten bietet das „X-Wing Miniaturen-Spiel“ nun die Stirn und versucht im selben Atemzug, auch weniger große Tabletop-Fans mit einem eingängigen Regelwerk zu begeistern. Ist der Kampf zwischen X-Wing und TIE-Fighter nun der große Segen für Hobbystrategen?

Kleine Schachtel, wenig Inhalt?

Das zirka 30 Euro teure Grundspiel fällt wegen seiner geringen Größe kaum im Regal auf und fristet solange ein unspektakuläres Dasein, bis man den Karton in die Hand nimmt und die vorbemalten Miniaturen durch ein schmales Plastikfenster sehen kann – zwei TIE-Fighter und ein X-Wing. Der Maßstab und der Detailgrad der Modelle sind äußerst ansprechend, die Qualität der Bemalung echt okay, halten zwar längst nicht mit professionellen Akzentuierungen mit, ersparen aber mehrstündige Pinselarbeiten und machen auf dem Spieltisch eine mehr als ausreichend gute Figur. Insbesondere für weniger begabte Maler eine tolle Lösung!

Weiterhin befinden sich im Karton das Regelwerk (samt Kurzregeln); diverse Spielkarten, die Eigenschaften der Piloten und Sternenjäger veranschaulichen oder eben jene mittels taktischen Sonderfertigkeiten aufwerten. Ebenfalls enthalten sind Angriffs- und Verteidigungswürfel; diverse Schablonen für die Flugmanöver; ein Maßstab für die Waffenreichweiten; verschiedenste Marker, die als Gedächtnisstützen dienen. Missionsmarker und zu guter Letzt die Manöverräder komplettieren den Inhalt, wobei letztere clever für Fairness auf dem Spieltisch sorgen.

Die Macht im Gleichgewicht

Vor Spielbeginn entscheiden sich die Spieler für eine der beiden Seiten, rüsten ihre Flieger entsprechend der abgemachten Punktvorgabe aus und positionieren sie nach den Regeln gegenüberliegend auf dem Schlachtfeld. Anschließend beginnt das Gefecht, das in Spielrunden unterteilt ist, wobei eine Spielrunde vier Phasen beinhaltet: 1. Planungsphase 2. Aktivierungsphase 3. Kampfphase und 4. Endphase.

Der Clou steckt in der Planungsphase, in der die Spieler mittels der Manöverräder im Verborgenen die Flugrouten bestimmen. Möglich sind Manöver geradeaus, Kehrtwenden, 45°-Kurven sowie 90°-Flüge – alle Bewegungen in unterschiedlichen Distanzen. Schön dabei ist, dass sich die Schiffe in ihrer Geschwindigkeit und Wendigkeit unterscheiden. Dank der Manöverräder spielt es nicht länger eine Rolle, wer die Spielrunde beginnt, es zählt der taktische Verstand, die Bewegungen seines Kontrahenten absehen zu können, um gleichzeitig seine eigenen Schiffe in eine günstige Position zu bewegen. In der Aktivierungsphase werden sämtliche Bewegungen ausgeführt und Aktionen ausgespielt, u.a. Seitwärtsrollen, Fokussierung der Gegner und andere, die mit Markern markiert werden. In der Kampfphase werden mögliche Feuergefechte ausgespielt, je nachdem, ob sich Ziele im Sichtbereich und in der Waffenreichweite finden. Nicht ausgespielte Marker werden in der Endphase vom Spieltisch entfernt.

Der Vorteil am „X-Wing Miniaturspiel“ ist, dass die Regeln schnell gelesen und noch schneller erklärt sind. Einsteiger werden nicht abgeschreckt, wie sie es von anderen dicken Tabletop-Regelschinken wären. Endlich konnte ich auch meine Frau für ein Tabletop-System begeistern, bei dem sie sogar von sich aus nach einem zweiten Match fragte. Auf der anderen Seite fehlt noch eine gewisse Tiefe, die beispielsweise ein „Warhammer 40.000“ bietet, was vor allem an der überschaubaren Auswahl an Raumschiffen liegt. Tabletoptypisch dient das Grundspiel mit einer Spielzeit von bis zu 30 Minuten pro Mission lediglich zum Reinschnuppern, weitere Modelle sind für tiefgründigere Partien Pflicht.

Mit Erweiterungen zur Massenschlacht

Da das „X-Wing Miniaturspiel“ gerade erst veröffentlicht wurde und noch in Kinderschuhen steckt, ist es nicht weiter verwunderlich, dass es bislang wenige Erweiterungen gibt, die mit eigenen Sonderregeln mehr Möglichkeiten ins Spiel integrieren. Bislang erhältlich sind ein separater X-Wing und TIE-Fighter, die einzigartige Piloten und Ausrüstungsgegenstände mitbringen sowie ein TIE-Advanced und ein Y-Wing. Beide enthalten ebenfalls neue Piloten (darunter Darth Vader) und Ausrüstungen. Im Falle des Y-Wings bietet sich eine ganz neue Komponente an, nämlich das Ionengeschütz, dass im 360°-Bereich abgefeuert werden kann und beim Treffer den Gegner zwingt, eine kurze Bewegung in gerader Linie auszuführen, anstatt frei manövrieren zu können. Bislang kosten die Erweiterungspakete zirka 10 Euro, ein fairer Preis, so dass selbst größere Scharmützel keinen allzu prallen Geldbeutel voraussetzen

Im Regelbuch werden weitere Veröffentlichungen versprochen, auch große Überraschungen. Wenn das Wort groß schon fettgedruckt ist, kann man vielleicht in absehbarer Zukunft Fregatten und andere größere Modelle erwarten? Wer weiß. Fakt ist, dass sehr zeitnah ein TIE-Interceptor, ein A-Wing, die Slave 1 von Boba Fett und der Millennium Falcon von Han Solo folgen. Ich bin gespannt!

Tipp: Da das Grundspiel (30 EUR) drei Modelle enthält, die jeweils einzeln 10 EUR kosten und mehr Angriffs- und Verteidigungswürfel durch geschickte Manöver notwendig werden und diverse Marker und Schablonen ein weiteres Mal nicht schaden, würde ich empfehlen, das Basisspiel bei Gefallen ein zweites Mal zuzulegen, wobei die Einzelerweiterungen des X-Wing und TIE-Fighter weiterhin nicht in der Sammlung fehlen sollten, um sämtliche einzigartige Piloten auswählen zu können.

Auch Mehrspielergefechte lassen sich mit wachsendem Sortiment an Raumgleitern bestens arrangieren, da man seine Geschwader dank nummerierter Marker sehr schön unterscheiden kann.

Fazit

Ich bin bereits jetzt, mit insgesamt noch eher wenigen Modellen sehr angetan vom „X-Wing Miniaturspiel“. Mit meinen sieben Miniaturen beginnt sich die taktische Dichte über das Schlachtgetümmel zu legen, von daher bin ich gespannt, wie sich künftige Erweiterungen auf das Spielgeschehen auswirken werden. Als nächstes folgt der Weg zum Baumarkt. Dünne Holzbretter müssen her, die ich schwarz streichen und mit weißen Farbspritzer sowie bunten Farbsprays bemalen werde, um ein Stück Weltraum zu erschaffen. Styroporbrocken, mit Spachtelmasse versehen, werden Schritt für Schritt zu dreidimensionalen Asteroiden und wer weiß, was mir noch so einfällt, um neue Elemente ins Spiel zu bringen, die durch passendes Accessoire ganz automatisch entstehen. Star Wars-Fans, die sich zugleich Tabletop- bzw. Taktikfans schimpfen, können getrost einen Blick riskieren, zumal sich die Modelle des Basisspiels zur Not auch im Regal hübsch machen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rasante Dogfights für Zuhause!, 13. November 2012
Von 
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Heidelberger HEI0400 - Star Wars X-Wing - Grundspiel (Spielzeug)
Es war einmal vor nicht allzu langer Zeit, jenseits des großen Teiches... da erwarb Fantasy Flight Games die Lizenz für Star Wars Spiele. Nun ist das heiß erwartete erste Ergebnis erhältlich, das Star Wars X-Wing Miniaturenspiel; nicht lange nach der Premiere auf der GenCon hat der Heidelberger Spieleverlag die deutsche Ausgabe zur SPIEL12 auf den Markt gebracht.
Der Name sagt es bereits: X-Wing handelt von den rasanten Gefechten schneller und wendiger, aber fragiler Raumjäger im Star Wars Universum, wie wir sie seit dem Finale des ersten Filmes kennen (und lieben). Kein Brettspiel im engeren Sinne ist es geworden, sondern ein Tabletop-Miniaturenspiel auf der Ebene einzelner kleiner(er) Schiffe mit unbestreitbarem Nerd-Faktor, der wohl keiner weiteren Ausführung bedarf.

Disclaimer: Keinesfalls wurden während der Testspiele die im All physikalisch ohnehin absurden Geräusche von Triebwerken, Laserstrahlen oder Explosionen nachgeahmt. Ehrlich.
Ausstattung

Das optische Alleinstellungsmerkmal des Spieles fällt dem Betrachter sogleich durch die passende Aussparung in der Schachtel ins Auge: die vorbemalten Miniaturen – enthalten sind 1 X-Wing und 2 Tie-Fighter. Die stabilen Schiffsmodelle sind feingliedrig und detailreich gestaltet, mit präziser Bemalung und einer Schattierung, die sie enorm plastisch macht. Kurz: wie ich finde, ein echter Augenschmaus weit über dem Niveau bemalter Figuren aus Spielen wie dem Mage Knight Brettspiel oder dem sammelbaren Star Wars Starship Battles vom ehemaligen Lizenznehmer Wizards of the Coast.
Daneben enthält das Spiel Kartensätze für Schiffe und Aufwertungen mit kongenial beeindruckenden Zeichnungen, die leider zugunsten der Spielwerte recht klein bleiben mussten. Hinzu treten Schadenskarten, etliche Marker aus strapazierfähiger Pappe, Manöverschablonen, Manöverräder, 6 spezielle achtseitige Würfel und 2 Regelhefte im DIN-A 5 Format (4 und 28 Seiten).
Die Spielregeln lassen sich grundsätzlich in drei Schwierigkeitsstufen einteilen. Das vierseitige Schnellstartheft für Einsteiger bietet entschlackte und vereinfachte Basisregeln und so einen einfachen, schnellen Zugang zum Spiel. Das eigentliche Spielregelheft umfasst einmal – klar strukturiert und mit ausführlichen Beispielen angereichert - das vollständige Spielsystem und sodann Expertenregeln rund um Missionen, Hindernisse, Geschwader und einiges mehr.

Spielablauf

Den Fanboy-Enthusiasmus einmal beiseite gelassen, folgt nun ein ausführlicherer Blick auf den vom Regelheft anschaulich vermittelten Spielmechanismus.
X-Wing wird ohne Spielfelder auf einer beliebigen, .ca 90 x 90 cm umfassenden Oberfläche gespielt. Bei der Zusammenstellung ihrer Streitkräfte nach Fraktion - Rebellen oder Imperium natürlich - entscheiden sich die Spieler für Schiffskarten, die je nach Pilot unterschiedliche Punktewerte besitzen, und ergänzen sie ggf. durch Aufwertungen wie Sekundärwaffen oder Astromech-Droiden. Marker für die Piloten werden übrigens in die Basis des Schiffes eingeschoben, so dass die Spielwerte praktischerweise stets gut zu sehen sind. Das Teamspiel mit mehr als einem Spieler pro Seite ist ohne weiteres möglich; jede Kommunikation soll nach den Regeln aber offen erfolgen, was bei der getrennten Manöverwahl zuweilen zu … interessanten Situationen führen wird.

Eine Spielrunde unterteilt sich in übersichtliche vier Phasen, wobei sich die Planungsphase am Anfang jeder Runde schon als Herzstück des Spieles erweist.
Simultan und verdeckt wählen die Spieler für jedes Schiff die Bewegung in der aktuellen Runde aus, die sodann in umgekehrter Reihenfolge der Pilotenwerte abgehandelt wird.
Das Flugmanöver wird auf den beiliegenden Manöverrädern eingestellt, deren Optionen Schubkraft, Geschwindigkeit und Stress miteinbeziehen. Umgesetzt wird der Zug sodann mit der entsprechenden Manöverschablone, die Flugrichtung und Reichweite repräsentiert. Ein kleines Diagramm auf der Rückseite des Regelheftes veranschaulicht die Relationen zwischen Geschwindigkeit und Manövrierbarkeit.

Nach der Ausführung des Manövers stehen den Schiffen noch Aktionen wie Zielerfassung oder die Fassrolle zur Verfügung, die u.a. eine Seitwärtsbewegung ermöglichen oder spätere Würfelwürfe beeinflussen können.
Dann werden die Feuerknöpfe gedrückt – der fähigste Pilot schießt zuerst auf ein Ziel in Reichweite und in seinem Feuerwinkel (bequem auf der Basis markiert). Grundsätzlich werden ein Angriffs- und ein Verteidigungswurf gegeneinander aufgerechnet, doch spielen eine Vielzahl weiterer Faktoren eine Rolle, die Würfelpools verändern, Ergebnisse modifizieren oder Wiederholungswürfe ermöglichen. Sind die Schilde erst einmal durchdrungen, so erhalten die Schiffe Schadenskarten, die kritische Nebeneffekte haben können. Würfel- und Kartenglück spielen dabei naturgemäß eine Rolle, erhöhen sogar den Spaßfaktor – wichtig bleibt jedoch, wie gut der Angriff mittels Positionierung und Aktionen vorbereitet wurde.
Ziel der Basisvariante ist es einfach, alle gegnerischen Schiffe zu zerstören; in den Expertenregeln treten drei Missionen vom Geleitschutz bis zur Flucht durch ein Asteroidenfeld hinzu.

Missionen wie Erweiterbarkeit des Spieles dürften dafür sorgen, dass der Wiederspielreiz auf absehbare Zeit nicht verlorengeht. Aber: bereits bei der ersten Partie wird deutlich, dass das System schnell und sein Potential mit den enthaltenen Schiffen keineswegs ausgereizt ist. Bei individualisierten Jägerstaffeln werden pro Spieler 100 Kommandopunkte empfohlen; je nach Modell, Pilot, Ausstattung und Fraktion entspricht das, ganz grob, 3 bis 6 Jägern und, klar, einer deutlich höheren Spieldauer. Wahre Enthusiasten werden wohl auch größere Spiele zu schätzen wissen.
Wer also „voll einsteigen“ möchte, wird weitere Ergänzungen nicht vermeiden können, die bereits im Anmarsch sind. Die „erste Welle“ besteht aus X-Wing, Y-Wing, TIE-Fighter sowie dem TIE Advanced, jeweils mit zusätzlichen Piloten, Aufwertungen und dem zugehörigen Spielmaterial; die zweite Welle wird für den Dezember erwartet und enthält unter anderem größere Schiffe wie den Millenium Falken (HIER zu sehen) und Boba Fetts Sklaven 1 (HIER zu sehen).

Viele bekanntere Flug- oder Raumkampfsysteme wie Silent Death gehen gänzlich andere Wege, so daß das Aufzeigen von Parallelen etwas schwer fällt. Die Manöverplanung erinnert z. B. ein wenig an das Crimson Skies Brettspiel (FASA/FanPro 1998/99), vermeidet aber dessen sperrigen Detailreichtum, der, wie schon bei Interceptor (FASA 1987), im Schadenssystem seine Höhepunkt erreichte.
Mittels Manöverrad und Manöverschablonen bricht das Spiel die Fortbewegung der wendigen Jäger im All auf eine simpel handhabbare Abbildung herunter, ohne den Geist des Vorbildes wegzuschleifen. X-Wing steht aus meiner Perspektive für modernes, schlankes Spieldesign, das ohne ausufernde Regelkomplexität auskommt und mit zahlreichen praktischen Ideen den Verwaltungsaufwand minimiert, ohne dem Spiel wesentlich Substanz zu nehmen.

Bei der Manöverwahl die Züge des Gegenübers vorauszuahnen, um beim eigenen Flugmanöver eine möglichst optimale Feuerposition einzunehmen und selbst nicht vor den Lasern des Gegners Schießbudenfigur zu spielen – das erzeugt meines Erachtens den zentralen Spielreiz. Die Berechenbarkeit der Bewegungs- und Angriffsabfolge tut ihr Übriges, um dem Flug taktische Tiefe zu verleihen.

Preis-/Leistungsverhältnis

Gerade das Preis-/Leistungsverhältnis von X-Wing hatte im Vorfeld bereits zum Teil hitzige Diskussionen ausgelöst. Nach allem Dafürhalten hat der augenscheinlich große Erfolg dem qualitätsorientierten Ansatz recht gegeben.

Über das grundsätzliche Für und Wider vorbemalter Plastikminiaturen wurde im Laufe der Jahre vielerorts breit genug diskutiert, dass mir ein Eingehen darauf überflüssig erscheint; letztlich handelt es sich im Kern um eine Frage persönlicher Präferenzen. Abgesehen davon, dass sie bewusst in einem recht aufwendigen Fertigungsprozess hergestellt wurden, den man am beeindruckenden Ergebnis sieht, halte ich es für meinen Teil jedenfalls nicht für angemessen, den Inhalt der Schachtel auf die Miniaturen zu reduzieren. Da es sich zudem in der Sache um das erweiterbare Basisspiel eines Tabletop-Systems handelt, dessen Potential weit über das Einstiegsset hinausweist, sollten gleichartige Spielsysteme Maßstab sein; bei Seitenblick auf in etwa vergleichbare aktuelle Spiele wie Wings of Glory hat X-Wing meines Erachtens dank der Maßstäbe setzenden Miniaturen sogar die Nase vorn. Auch zusätzliche Investitionen nach den oben genannten Grundlagen treiben zwar mit den Variationsmöglichkeiten auch die Kosten in die Höhe, doch bleiben sie überschaubar und heben sich nicht von anderen Miniaturenspielen ab. Angesichts des erheblichen Wiederspielreizes und der gelungenen Umsetzung des Themas erscheinen mir die Relationen fair.
Aldi-Schnäppchen? Sicher nicht, das will das Spiel aber auch gar nicht sein.

Fazit

Treffsicher fängt das Spielsystem von X-Wing Atmosphäre und Essenz der Star Wars Raumgefechte ein. Die verdeckte gleichzeitige Zugplanung bildet Taktik und Rasanz der Vorlage originalgetreu ab und spricht mich sehr an. Zu berücksichtigen bleibt, dass es sich beim vorgestellten Spiel um eine Basisbox handelt, sich also das volle Spielpotential erst mit einigen Erweiterungen erschließt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super Taktikspiel für Star Wars Fans, 4. Januar 2013
= Haltbarkeit:2.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Heidelberger HEI0400 - Star Wars X-Wing - Grundspiel (Spielzeug)
Dieses atemberaubende Strategie Spiel ist ein Muss für jeden Star Wärs Fan. Endlich kann man die tollen Star Wars Jäger wirklich selbst steuern und die Taktik und Angriffe in einem völlig neuen Spielerlebnis selbst bestimmen.
Aufgrund der Komplexität des Spiels braucht man jedoch eine relativ lange Eingewöhnungszeit die sich jedoch, wenn man die Lust nicht verliert wirklich nur lohnen kann. Es ist sehr empfehlenswert sich Erweiterungen zu kaufen, da das den Spielspaß und die Tiefe des Spielgeschehens wirklich fördert.
Für Kinder unter 14 Jahren jedoch fast unmöglich zu spielen da die Regelns sehr Komplex sind. Im Spiel ohne Expertenregeln geht jedoch nach längerer Spielzeit der Spaß ein wenig verloren.
Die Haltbarkeit des Spiels ist allerdings schlecht, da sehr schnell Teile kaputt gehen bzw. bei den Modellen abbrechen können. Auch hier muss man sagen nicht für kleine Kinder bzw. zu junge Teenees geeignet.

Abschließend trotzdem ein Super Spiel mit tollen strategischen Möglichkeiten. Der Krieg der Sterne kann neu geschrieben werden!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grandioser Spielspass..., 23. November 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Heidelberger HEI0400 - Star Wars X-Wing - Grundspiel (Spielzeug)
Zugegeben ich habe eine Schwäche für Miniaturenspiele, doch auch ohne Fanbrille bleibt unterm Strich ein absolut solides Spiel welches unter Garantie auch die Samstagabend Brettspiel-Runde bereichern könnte. Ich als Turnierspieler finde es zudem verglichen mit anderen Miniaturspielen relativ günstig. Einziger Wermutstropfen ist, das wohl niemand länger mit einem Grundspiel auskommt. Insbesondere jene die die Herausforderung Suchen werden um weitere Modelle nicht drumherum kommen.

Der Spielspass und die Qualität der schön gearbeiteten Modelle überwiegt hier aber deutlich und sind meiner Meinung nach ihr Geld wert.
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20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der X-Wing Hype - Eine differenzierte Betrachtung, 26. Mai 2013
= Haltbarkeit:3.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Heidelberger HEI0400 - Star Wars X-Wing - Grundspiel (Spielzeug)
Nach einem Schwung Partien X-Wing maße ich mir nun mal an, eine etwas kritischere Meinung gegenüber diesem Spiel zu äußern.

Dies geschieht aus dem Blickwinkel einer langjährigen Tabletop-Spiele-Erfahrung heraus, also formuliere ich es so: Für einen Einsteiger oder Neuling ist dies eines der besten Tabletops, auch vor dem Hintergrund des Preis-Leistungs-Verhältnises. Man bekommt für einen fairen Preis gute Figuren und ein solides Regelsystem (dazu später mehr). Für einen erfahrenen oder langjährigen Spieler erschliessen sich nach wenigen Partien die Tücken und Lücken dieses Spieles leider schnell. Ich werde in der Folge nur wenig über den Spielablauf schreiben, da einige Rezensenten schon ausgiebig darüber geschrieben haben.

Die Spielregeln:
Ein komprimiertes System aus älteren Tabletop-Systemen, wobei viele Elemente aus dem Spiel Confrontation (und dessen Ablegern oder Ideengebern wie Armalion und Demonworld) als Grundstruktur dienen. Natürlich ist klar, dass gerade im TT (Tabletop) Bereich eine große Schwierigkeit besteht, das Rad neu zu erfinden. Dennoch wurden die maßgeblichen Regeln gut zusammengefasst und die Spielbarkeit ist generell gut, wovon Neueinsteiger enorm profitieren. Die Grundvariante des Spiels geht zügig zu spielen, das taktische Moment geht nicht verloren und macht auch richtig Spaß. Die Expertenregeln jedoch halten diesem Druck nicht stand.
Man kann sich für eine bestimmte Punkteanzahl Schiffe zusammenkaufen. Durch diese Regeln begünstigt ist es leicht, eine Blockade-Taktik gegen andere Raumschiffe zu fahren, die möglicherweise viel höhere Punktkosten haben und in diesem Moment geht der taktische Aspekt des Spiels vollkommen flöten. Warum? Weil das Regelwerk auf die klassischen zweidimensionalen TTs aufbaut und völlig außer acht lässt, dass es im Weltall eine dritte Dimension gibt. Zwar hätte man in X-Wing dieses Problem einfach lösen können, indem man jedem Spieler eine zweite Wählscheibe gibt (mit "Ausweichen" oder "Kollision"-Optionen, wenn es zu einer Berührung der Basis kommt).
'Ja, nu, man kann sich ja den Weg freiballern', werden einige sagen. Das stimmt, aber der Glücksfaktor ist dann doch zu breit gestreut. Vor allem, weil die meisten Tabletops Ergebnisse über Tabellen generieren, das ist umständlich, aber mindert den Glücksfaktor durch Erwartungswerte ab. Das macht natürlich ein solches TT etwas unhandlicher. Um aber bei X-Wing zu bleiben, hier ist der Glücksfaktor auf dem Niveau eines Risiko-Spiels, macht das Spiel schneller aber auch die taktischen Elemente rapide kaputt.
Ein Raumschiff, das mit einer anderen Base kollidiert verliert seine Aktion (die zu einem nicht geringen Maße wichtig ist zu taktieren) und sitzt nun auf dem Präsentierteller.
Es ist möglich solche "Masse-statt-Klasse"-Schwarmtechniken zu unterbinden, aber nicht jeder hat eine Tischtennisplatte im Wohnzimmer stehen.
Deshalb gilt für die Spielregeln: Stark verbesserungsbedürftig, 2 von 5 Sternen für TT-Spieler, 4 von 5 für Neueinsteiger

Die Modelle:
Die Modelle sind super, für vorbemalte Stücke bis jetzt eine einmalige Qualität. Da möchte man den/die Menschen aus China, die diese Stücke mittels Drybrush-Technik bemalen, richtig herzen. Ich hoffe allerdings auch, dass sie lebenswürdig dafür entlohnt werden. Negativpunkte: Die Modelle sind empfindlich, die Stands der Basen machen stets den Eindruck, als wäre die nächste Berührung der Figur die letzte. Die Basen wären rund weitaus besser gewesen als eckig, ebenso hätte man grob die Form der Schiffe auf den Basen anpassen können. Die Base der Firespray-Klasse ist lächerlich gross, die Base des YT ebenso klein. Hier wären elliptische Basen eher angebracht. Auch und gerade wegen der im Abschnitt "Spielregeln" angesprochenen "Kollisionen".
Für die Schiffe gilt: Toll, fast zu schade zum Spielen, 4 von 5 Sternen

Das Preis-Leistungs-Verhältnis:
Im Grunde sehr gut. Da die Schiffe schubweise produziert werden und permanent ausverkauft sind ^^ entfallen die Suchtkäufe. Man muss nicht die 100 Euro-Marke überschreiten, um ein passables Tabletop und zwei solide Streitkräfte zu bekommen. Das muss man hier recht hoch anrechnen.
Der Haken an der Sache - und damit hat das Spiel überhaupt nichts zu tun - ist die Erhältlichkeit. Natürlich wird sofort klar, dass FFG von dem Erfolg des Spiels überrascht wurde und sich in der Zwischenzeit nicht genug zarte Chinesenhände fanden. Aber die abnorme Preistreiberei und die falsche Alimentierung "out of print", die einige Händler momentan zu Tage legen, ist etwas verstörend.
Das Spiel ist erst OOP, wenn es nicht mehr hergestellt wird. Es empfiehlt sich, bis zum nächsten Schub zu warten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super, 4. November 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Heidelberger HEI0400 - Star Wars X-Wing - Grundspiel (Spielzeug)
Super Spiel. Die angegebenen 20 Minuten Spieldauer kann ich aber nicht unterstützen. Ein Spiel dauerte bei uns mindestens 45 Minuten. Macht sehr viel Spaß und ich freue mich auf die Erwiterungen
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach zu erlernendes Spiel mit hohem Spaß-Faktor, 23. Juni 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Heidelberger HEI0400 - Star Wars X-Wing - Grundspiel (Spielzeug)
Habe mir das Spiel als großer Star Wars Fan geholt ohne genau zu wissen, worauf ich mich einlasse.
Als ich das Spiel bekomme, habe ich mich zuerst über die unglaublich hohe Detailtreue der Flieger gefreut. Hier zeigt sich auch gleich, wieso ein Spiel mit recht wenig Material doch um 30 Euro kostet.
Schnell aufgebaut, die Anfängerregeln nach 10 Minuten gelernt und los ging das Spiel. Super. Ein Spiel, bei dem man nicht den ersten Abend mit der Regelkunde verbringt. Die Einstiegsvariante dauert so ca 30 Minuten, also auch mal was für Zwischendurch.
Habe mich danach auch direkt mit den Erweiterungen eingedeckt, die zusätzlichen Regel angeeignet und noch mehr Spaß gehabt.
Spielablauf:
2 Spieler, einer spielt die Rebellen, einer das Imperium, im Basisspiel präsentiert durch zwei Tie-Fighter und einen X-Wing. Als Spielfeld kann ein Tisch dienen.
Jeder Spieler bestimmt zuerst wie sich die Flieger bewegen sollen. Dann wird mittels Initiative die Bewegung der einzelnen Schiffe ausgeführt. Anschließend werde die Kämpfe durchgeführt. Einziges Manko ist, dass die Kampfphase durch Würfeln entschieden wird, was einigen zu viel Glück/Pech beinhaltet. Ich finde aber, dass es dazu passt um sich vernünftig ärgern zu können.

Insgesamt einfach ein Spiel, dass mir gefällt und viel Spaß macht.
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Heidelberger  HEI0400 - Star Wars X-Wing - Grundspiel
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