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Kundenrezensionen

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Vor anderthalb Jahren herrschte große Aufregung in der Brettspielwelt, als bekanntgegeben wurde, das die Firma Fantasy Flight Games (FFG) die Lizenz für Star Wars Spiele erhalten hat. FFG ist ein Spezialist für thematische Spiele. Ihre Spiele setzen allein von der Materialqualität her Maßstäbe, bei denen sich viele deutsche Verlage noch eine Scheibe abschneiden könnten. Und diese Firma soll nun Star War Spiele herausbringen. Zunächst angekündigt wurden ein Living Card Game und ein Miniaturenspiel. Das Kartenspiel hat mich in helle Aufregung versetzt, das Miniaturenspiel hat mich eher kalt gelassen, konnte ich doch mit solchen Spielen noch nie viel anfangen. Ab und zu habe ich zwar ein paar ausprobiert, aber die meisten Versuche das Table Top Prinzip in ein Brettspiel umzusetzen konnten mich langfristig nicht fesseln. Auch die ersten Videos von Demos der frühen Versionen des X-Wing Miniaturenspiels von der GenCon 2011 haben mich eher abgeschreckt. 2012 ist das Spiel dann endlich erschienen und wurde nochmals kräftig überarbeitet und es gab dann auch die ersten Videos und Reviews der finalen Version von der GenCon 2012. Und die haben mich dann wieder hellhörig werden lassen, da Sie durchweg positiv waren. Nun habe ich letztes Jahr bei Quarriors die Erfahrung gemacht, dass man auf solche euphorischen Messeberichte von Fans nicht viel geben sollte, aber es hat gereicht, damit ich mir das Spiel zulege und es einmal ausprobiere. Um das Fazit gleich einmal vorweg zu nehmen: Nach den ersten drei Partien mit nur den einfachen Grundregeln bin ich sofort losgegangen und habe mir noch eine zweite Grundbox und jede Erweiterung einmal gekauft und diese Investition bis heute nicht bereut.

Auch zu diesem Spiel habe ich wieder ein Video erstellt und auch hier ist die 10 Minutengrenze von Amazon wieder äußerst ärgerlich, ich hoffe es ist mir gelungen einen halbwegs guten Überblick zu geben. Mehr Details erfahrt ihr im Folgenden, wo ich die für mich interessantesten Aspekte des Spiels ansprechen werde:

AUSSTATTUNG
Wie oben beschrieben setzt FFG in Bereich Produktionsqualität Maßstäbe in der Branche. Die Miniaturen des X-Wing und der Tie-Fighter haben genau den richtigen Maßstab. Sie sind nicht zu groß um zu unhandlich zu sein und nicht zu klein, so dass keine wichtigen Details verloren gehen. Sie sind sogar relativ stabil, so dass sie einen versehentlichen Sturz vom Tisch im Normalfall problemlos überstehen sollten. Die Miniaturen sind bereits bemalt, was ich persönlich sehr toll finde, da ich keine Lust hätte mit blanken Modellen zu spielen bzw. diese dann mehr schlecht als recht selbst bemalen zu müssen. Wer lieber selbst Miniaturen bemalt und selber Hand anlegen möchte, kann die Miniaturen einfach grundieren und dann selbst bemalen. Ich finde die Modelle so wie sie sind absolut toll. Zwar erscheinen einem die Modelle im ersten Moment etwas teuer, wenn man sonst keine Miniaturen spiele spielt. Schaut man sich aber an, was man sonst für derartige Modelle zahlt, sind die Preise sowohl fürs Grundspiel aus auch für die Erweiterungen absolut fair.
Auch die sonstigen Komponenten wie die Spezialwürfel oder auch die zahlreichen Karten sind sehr gelungen, optisch eine Wucht und dazu gleichzeitig noch sehr zweckmäßig, so das man alle Informationen sehr schnell findet

SPIELABLAUF
Wurde im Video schon kurz gezeigt. Ich halte den Spielablauf für unglaublich elegant. X-Wing ist ein sogenanntes DogFight Spiel, sprich man simuliert Nahkämpfe im Weltall. Da wäre es sehr hinderlich, wenn das Spiel übermäßig komplizierte Regeln hätte. Daher ist der Spielablauf wirklich sehr einfach:
Auf einer Manöverscheibe stellt man das Manöver ein, dass der jeweilige Flieger gleich fliegen soll. Einfach nur gerade aus, eine harte Rechtskurve, eine lange, sanfte Linkskurve, eine lange gerade Strecke mit einem U-Turn am Ende, es gibt vielfältige Möglichkeiten, die man auf diesem Drehrad einstellen kann, und jeder Fliegertyp (X-Wing, Y-Wing, Tie Fighter, Tie Advanced) kann unterschiedliche Manöver fliegen, manche sind also sehr schnell und wendig, andere eher langsam, dafür aber ausdauernd.
Diese Manöver stell man für jeden Flieger ein. Sobald dies alle getan haben, dreht man die Scheiben in aufsteigernder Initiativreihenfolge der Flieger um und fliegt das entsprechende Mannöver.

Anschließend kann man eine Aktion auswählen. Jeder Fliegertyp hat unterschiedliche Aktionen zur Verfügung. Z.B. kann man einen anderen Flieger in Reichweite ins Visier nehmen, und dieser behält dann solange den Zielerfassungmarker auf sich, bis der Flieger ihn benutzt, dann kann er alle Würfel, die nicht getroffen haben, nochmal neu Würfel. Oder man kann Fokusmarker aktivieren, mit denen man entweder im Angriff oder in der Verteidigung bestimmte Würfelergebnisse, die eigentlich als Fehlschlag zählen, zu seinen Gunsten verändern. Man kann ein zusätzliches Manöver als Aktion wählen, um sich nochmal ein wenig aus oder in die Schußlinie zu Rollen, sowie Aktionen, die Treffer verhindern.
Die Aktionen sind sehr überschaubar und alle sehr einfach in der Handhabung, so dass das Spielsystem auch in diesem Bereich sehr elegant bleibt.

Anschließend feuern die Flieger aufeinander. Jeder Flieger hat an seiner Front einen Feuerwinkel. Es gibt einen Entfernungsmesser und sobald ein gegnerischer Flieger innerhalb dieses Entfernungsmesser liegt kann man auf ihn schießen. Ist man ganz nah dran, in 1ner Reichweite erhält der Angreifer sogar einen Würfel mehr, ist der angegriffene Flieger zu weit weg, erhält dieser einen extra Verteidigungswürfel. Das Feuern geschieht jetzt in absteigender Initiativreihenfolge, sprich die besten Piloten feuern zuerst.

Nachdem alle Flieger einmal gefeuert haben, ist die Runde vorbei, sollte eine Seite jetzt gewonnen haben, ist das Spiel vorbei, falls nicht startet eine neue Runde. Sprich einzelne Runden gehen im Normalfall sehr zügig und man ist immer involviert, so dass keine Langeweile aufkommt

INDIVIDUALISIERTE JÄGERSTAFFELN
X-Wing das Miniaturenspiel ist eigentlich eher ein Spielsystem, wo man mit dem hier vorliegenden Grundset alle Regeln geliefert bekommt, und erste Miniaturen, um gleich losspiele zu können. Einen viel größeren Reiz entwickelt das Spiel allerdings, wenn man sich weitere Miniaturen dazu kauft und sich selbst Flotten zusammenbaut. Jeder Pilot und jedes Schiffsupgrade hat einen gewissen Punktewert. Vor einer Partie mit individualisierten Jägerstaffeln einigt man sich auf einen bestimmten Punktewert, vorgegeben sind 100 Punkte, ich persönlich spiele aber lieber mit 50 Punkten. Dann sucht sich jeder Spieler die Piloten und Upgrades heraus, mit denen er dieses Spiel bestreiten möchte und darf dabei den vereinbarten Punktewert nicht überschreiten.
Dabei steht man dann immer vor der Wahl ob man auf Masse, also Piloten ohne besondere Eigenschaften, die nicht so stark sind aber dafür weniger Punkte kosten, sprich man kann einfach auf eine größere Masse an Fliegern setzen, oder ob man auf Klasse setzt, und einzigartige Piloten wählt, die zwar teurer sind, dafür aber auch über stärkere Werte und eine oftmals höhere Initiative verfügen. Was man sich dafür kaufen sollte, spreche im nächsten Punkt, Erweiterungen an.
Viele mag dies zunächst ein wenig abschrecken, weil es bedeutet, dass man wahrscheinlich relativ viel Geld in dieses Spiel investieren wird. Aber wenn euch das Thema an sich anspricht und ihr das Spiel interessant findet holt euch einfach das Basisspiel. Es liefert genug Material für zahlreiche Schlachten und spannende Spiele und kann auf Grund der Schnelligkeit immer wieder gespielt werden und man kann sogar nur mit dem Basisset schon eigene Staffeln formieren. Wenn man das Spiel dann aber so toll und interessant findet, dann investiert man das Geld gerne, falls man nciht mehr Geld investieren möchte hat man dennoch ein tolles, funktionierendes Spiel, das man immer mal wieder Spielen kann, eben weil es vom Grundcharakter her eher kurzweilig, aber dennoch interessant ist.

ERWEITERUNGEN
FFG veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen sogenannte Erweiterungswellen. In Welle A umfasst dies die Flieger X-Wing, Y-Wing, Tie-Fighter und Tie-Advanced. In der zweiten Welle wirds dann richtig krachen, neben dem Tie-Intercepter und dem A-Wing kommen der Slave 1, das Schiff von Boba Fett sowie der MILLENIUM FALKE. Fett, darauf freue ich mich schon sehr.
Ich habe zu sämtlichen derzeit existierenden Erweiterungen bereits ebenfalls ein Videoreview erstellt, wo ich zeige, was man in den einzelnen Packs geliefert bekommt. Dürfte in erster Linie für diejenigen interessant sein, die bereits das Grundspiel haben und sich nun überlegen was sie sich als nächstes holen sollen. Einfach mal bei den entsprechenden Produkten vorbeischauen, dort findet sich dann die entsprechende Rezension.
Generell gilt dass es eigentlich fast am sinnvollsten ist, sich erstmal ein zweites Grundset zu kaufen. Je genau, ihr solltet euch zweimal das gleiche Spiel kaufen? Warum? Einfach mal rechnen: Allein die drei Miniaturen X-Wing + 2 Tie-Fighter würden schon mehr kosten als das Basisspiel. Und ihr erhaltet zusätzlich noch ein zusätzliches Würfelset, habt die Entfernungsmesser doppelt und auch mehr Upgrades zur Verfügung.
Warum man sich dann aber trotzdem noch sowohl mindestens eine X-Wing bzw. Tie-Fighter Erweiterung holen sollte? Nur in diesen Erweiterungen gibt es bestimmte einzigartige Piloten, sowie neue Upgrades die man eben nicht hat, wenn man sich nur neue Basisspiele kauft. Daher ist meine Empfehlung sich zumindest jede Erweiterung einmal zuzulegen, damit man alle Piloten zur Verfügung hat.
Bei den Modellen Y-Wing und Tie-Advanced stellt sich die Problematik gar nicht, die muss man sich eh einzeln kaufen. Der Y-Wing ist schwierig zu spielen, aber richtig eingesetzt eine mächtige, robuste Waffe. Am Tie-Advanced führt kein Weg vorbei, denn wer will in Star Wars schon auf Darth Vader verzichten?
Meine Ausstattung umfasst derzeit zwei Basissets sowie jeder Erweiterung einmal, sprich: 3 X-Wing, 1 Y-Wing, 5 Tie-Fighter sowie 1 Tie Advanced. Ich werde mir vermutlich noch einen Y-Wing und einen Tie-Advanced holen und dann auf die nächste Erweiterungswelle warten, die nochmal zusätzliche neue Missionen und neue Spielelemente einführen wird.

MISSIONEN VS FREIES SPIEL
Man kann X-Wing einfach so drauf los spielen. Einer die Allianz, der andere das Imperium und Attacke auf gehts, bis ein Spieler eleminiert ist. Im Regelheft sind am Ende aber auch drei Missionen zu finden, die etwas Abwechslung ins Spiel bringen und einem Ziele vorgeben, die man erfüllen muss. Dies ist sicher eine interessante Abwechslung und es ist spassig die Missionen zu spielen. Man kann sie entweder getreut den Vorgaben spielen, oder aber auch mit individualisierten Jägerstaffeln. Hier gibt es auch viel Spielraum für Erweiterungen. Zum einen kann FFG mit der nächsten Erweiterungswelle neue Missionen ins Spiel bringen. Aber auch davon unabhängig können sie auf ihrer Homepage neue Missionen veröffentlichen, die man mit dem Basisspiel spielen kann, außerdem ist hier viel Potential für Fan Erweiterungen. Wer daran interessiert ist, sollte auf Boardgamegeek mal die Augen offen halten, da wird sicher einiges kommen in nächster Zeit.

SPIELDAUER
Spielt man nur mit den Jägern aus dem Grundset ist eine Spieldauer von 20-40 Minuten sehr realistisch. Das Spiel spielt sich flott und zügig und fühlt sich sehr kurzweilig an, ist aber trotzdem hochgradig spassig. Spielt man mit größeren Flotten erhöht sich die Spieldauer, dann sind so ca. 60-90 Minuten realistisch, also alles sehr überschaubar, und wenn man nicht viel Zeit hat kann man einfach ein normaler Gefecht 1 X-Wing gegen 2 Tie Fighter Spielen

TEAMPLAY
Man kann X-Wing auch gut mit mehr als zwei Spielern in Teams spielen. Dann übernimmt einfach jeder Spieler die Kontrolle über 1-2 Raumschiffe. Das funktioniert sehr gut und ist sehr spassig, so könnte man das Spiel sogar mit 10 Spielern spielen. Jedoch hat das ganze den Nachteil das ein Spieler, dessen Raumschiff zerstört wurde nicht mehr am Spiel teilnimmt und zugucken muss. Aber es ist auf jeden Fall mit mehr als zwei Leuten spielbar.

THEMATIK
Die große Frage bei einem Spiel auf dem Star Wars drauf steht ist ja immer ob es ich auch wirklich nach Star Wars anfühlt, oder ob es letztlich nicht doch nur etwas mechanisches ist, wo man irgendwelche Karten zusammensammelt auf denen dann Star Wars Bildchen sind. X-Wing Das Miniaturen spiel ist Star Wars durch und durch. Sowohl die Aufmachung lässt richtiges Star Wars Feeling aufkommen, als auch das Spielgeschehen. Das Gefühl eine temporeiche, actiongeladene Weltraumschlacht zu simulieren kommt sehr gut rüber, auch dadurch, dass sich das Spiel so flott spielt. Wer also ein Spiel sucht, dass sich wirklich nach Star Wars anfühlt ist mit X-Wing Das Miniaturenspiel sehr gut bedient.

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FAZIT
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Wer alles gelesen hat und das Video gesehen wird schon mitbekommen haben, dass ich von diesem Spiel sehr begeistert bin. Und das, obwohl ich mit Miniaturenspielen eigentlich nicht so wirklich viel am Hut habe. Es macht Spass, es ist kurz, es ist schnell zu lernen und macht einfach unglaublich viel Spass, erwähten ich dass schon? ;) Auch in der vorliegenden Grundbox ist das Spiel schon sehr gut, gewinnt dann aber nochmal, wenn man sich einfach mehr Modelle bzw. Piloten holt. Bei mir war es so, dass ich schon nach den ersten Partien mit den Einführungsregeln gespannt auf das richtige, große Spiel war, in dem man sich seine eigenen Jägerstaffeln zusammenbaut. Nach jeder Partie habe ich neue Ideen, wie ich zukünftig meine Flotten zusammenstellen möchte, und was ich mal neues an Strategien ausprobieren möchte. Das macht einfach Spass und Lust auf mehr, und ich kann es gar nicht mehr erwarten bis endlich der Millenium Falke veröffentlich wird.
X-Wing Das Miniaturenspiel ist ein unglaublich elegantes, schönes, stimmiges und sehr thematisches Star Wars Spiel, dass ich jedem Fan nur sehr ans Herz legen kann.
1313 Kommentare216 von 223 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. November 2012
Hallo,

ich komme aus dem Tabletopbereich (d.h. sehr aufwendige Brettspiele) und bin 27 Jahre alt.

Was ich an diesem Spiel sehr gut finde:

1)
Sehr schöne Modelle für diesen Preis.
Die Bemalung ist zwar einfach, aber völlig ausreichend und das Ergebnis stimmt. Sieht toll aus auf dem Tisch. Hier und da sind Teile (gerade bei den X Wing) nicht immer 100% gerade angeklebt worden. Den Perfektionisten kann dies stören, würde sich aber beheben lassen.
Die Modelle sind schon recht stabil. Die X Wing haben natürlich empfindliche Einzelteile und vorsichtig sollte man schon sein.

2)
Sehr einfache, aber gute und durchdachte Spielmechaniken, die Laune machen.
Das Spiel ist fast sofort spielbar. Dazu gibt es noch ein Tutorial auf Youtube von Fantasy Flight Games. Die Regeln gibt es auch als legalen Download. Das System wird dadurch ausgemacht (und hier ergibt sich die meiste Taktik), dass man nie genau weiß, wie sich der Gegner bewegen wird. Das Manövrieren bestimmt viel vom Spiel. Würfelglück ist natürlich auch dabei.

3)
Stimmiges Design des Spielmaterials.
Alle Marker und Karten sind stimmig und gut gefertigt. Es kommt auch StarWars Flair auf.

4)
"Out of the Box" spielbar!
Oben genannte Punkte ergeben ein Spiel, das man sofort nutzen kann. Man hat die Modelle (beider Seiten), die einfachen Regeln und brauch nur noch eine Fläche, denn man hat sogar Asteoriden-Marker dabei. Diese sollte man nutzen, sie machen das Spiel interessanter. Achja, ein Spielpartner(in) wäre nicht verkehrt. Dank der einfachen Regeln ist dies aber unproblematisch. Meine Freundin konnte ohne jegliche Vorkenntnisse recht schnell loslegen.

5)
Viele Erweiterungen (neue Schiffe, neue Regeln, neue Piloten, neue Ausrüstungskarten).
Das Spiel bleibt dadurch lange interessant und gibt viel zu entdecken.

Sonstiges:
Den Preis (gerade hier bei Amazon!) finde ich voll in Ordnung. Leute, die sich nicht mit Miniaturenpreisen auskennen, könnte er hoch erscheinen. Man muss eben einen Hang dazu haben Geld für schöne Modelle ausgeben zu wollen. Diese sind eben zusammengebaut, bemalt und haben viel Spielmaterial dabei. Und von den Modellen kann man hier schon einige kaufen.
Mindestens zwei Grundboxen empfehle ich, um gute Spiele machen zu können. Dann emfpiehlt sich eine Punktzahl von 50. Das ergibt dann 2 X Wing gegen 3 bis 4 TIE Fighter. Das Spiel scheint im Übrigen ausgeglichen zu sein. So richtig interessant wird es dann sicher mit 100 Punkte-Schlachten und weiteren Schiffstypen. Dazu etwas Star Wars Musik: Herrlich. ;)

Einen richtigen Negativpunkt (außer Suchtgefahr) kann ich bisher nicht ausmachen. Vllt mussten geknechtete Arbeitskräfte die günstigen Schiffe anmalen. Das weiß ich nicht, stört hier ja aber eh meist niemanden.

Fazit:
Wer Star Wars mag, Dogfights interessant findet und schöne Modelle über den Tisch schiebt, der kann hier nicht viel Falsch machen.

Und nicht vergessen:
“We do not stop playing because we grow old, we grow old because we stop playing!”

*Benjamin Franklin
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am 22. Oktober 2012
Was soll man noch großartig schreiben nach der sehr guten ersten Rezession?

Zum einen erinnert das Spiel von den Regeln her sehr an Wings of War/Glory,
bietet zugleich durch das setting viel mehr. Verschiedene Piloten mit Sonderfähigkeiten, zusätzliche Aufrüstmöglichkeiten der Flieger, kritische Treffer, etc.

Das ganze mit einfach zu erlernenden Regeln. Nach zwei Runden hat man die drauf.
Das Spielmaterial ist super, die Raumschiffe sehen sehr gut aus und machen so auch in der Vitrine einen guten Eindruck.

Meine erste Runde mit je 50 Punkten (2x x-Wing vs. 3 Tie-Fighter) dauerte gut eine Stunde, allerdings mussten wir noch oft in den Regeln nachsehen, mit der Zeit geht das sicher deutlich schneller.

Noch ein Tipp für eine Spielplatte:

Ich habe im Baumarkt eine MDF Platte (90 x90 cm) gekauft, mit einer Schwarzen Oberfläche. Zusätzlich noch Farbsprühdosen in Rot und Schwarz sowie weiße Farbe und einen größeren Pinsel.
Dann am besten im Garten erst einmal den Pinsel in weiße Farbe dippen, zu viel Farbe abstreifen und dann den Pinsel über eine Kante ca. 50cm über der Platte ziehen. So landen auf der Platte feinste weiße Tropfen, et voilà, da ist der Sternenhimmel. Als nächstes benebelt man die Platte mit den Farbsprays aus ca. 40-50 cm Höhe, am besten die beiden Farben etwas auseinander parallel zueinander.
Das ergibt einen sehr schönen Effekt. 1 Tag trocknen lassen, noch mal trocken abwischen und schon kann man auf einem wunderschönen Spieltisch spielen...
11 Kommentar32 von 35 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. November 2015
Auf das Spielprinzip möchte ich nicht näher eingehen, hierzu findet man jede Menge an anderen Rezensionen teilweise mit Video. Ich empfehle auch die Kommentare zum blauen X-Wing Grundspiel.
Das Spiel ist auch für nicht Star Wars Fans ein sehr gelungenes Strategiespiel, es erfordert räumliches Vorstellungsvermögen und eine gute Vorplanung. Es wird mit einer Portion Glück versüßt, da man die Gefechtsergebnisse wie bei Risiko würfeln muß. Die Grundregeln sind leicht erlernbar dennoch gibt es eine vielzahlt von Regeln weiterführende Spielelemente. Wer dieses Spiel nur 1-2 mal im Jahr spielt wird daran keine Freude haben, da alles zu komplex ist. Teilweise sind Regeln auf Zusatzkarten nicht einwandfrei bzw nur schwer interpretierbar.
Es gibt eine große Fangemeinschaft für das Spiel im Internet, so kann man Regelfragen sehr schnell abklären und sich Spielpartner aus der Umgebung suchen.
Der Preis für das Grundspiel ist angemessen aaaaaaaaaaaaaber wenn man in den Bann des Spieles gezogen wird, werden zwangsläufig weiter Schiffe aus Erweiterungen hinzugekauft. Ein sehr geschickter Verkaufstrick sind auch Zusatzkarten nur in Erweiterungspacks von Raumschiffen zu veröffentlichen die man eigentlich nicht kaufen wollte.
Es gibt auch sehr viel Fremdzubehör käuflich wie Acrylmarker oder Pilotenkartenhüllen zu erwerben.
Das Spiel verleitet zusätzlich zum Sammeln, Basteln und ist eigentlich ein kleines Hobby für sich.
Es gibt Aufnahmen von Spielen anderer und Hilfevideos auf Youtube, ein Weltweites Tuniersystem usw..

Fazit: Das Spiel ist Klasse !
Die Modelle sehr schön !

Negatives: Man benötigt im fortgeschrittenen Spielmodus eine große Spielfläche ca.90x90 cm, nicht jeder Tisch gibt dieses her.
Über das Suchtprinzip wird man zu weiteren käufen animiert.
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am 15. Juli 2014
Das Basisspiel entführt jeden in die Star Wars Welt und zwar in die "originale", nicht in irgendwelchen Episoden I - III oder Clown Wars Quatsch.

Einer spielt das Imperium und der andere die Rebellen. Während die Rebellen im Basisset schon auf Luke Skywalker als Piloten zurückgreifen können muß sich das Imperium an unbekanntere Piloten halten. Darth Vader ist nur in einem Erweiterungsset spielbar. Das macht aber Sinn, da Darth Vader nicht in einem popeligen Tie-fighter fliegt sondern in einem Tie-Advanced.

Die Regeln sind relativ schnell erlernt. Es gibt ein Schnellstartreglement und die Expertenregeln. Die Schnellstartregeln braucht man eigentlich nur zum Einstieg, das zweite oder dritte Spiel kann man dann schon als Experte spielen. Erfahrene Tabletopper können natürlich ohne Probleme als Experten einsteigen. Denn auch die Expertenregelen sind sehr übersichtlich und ermöglichen ein relativ schnelles Spiel mit ausreichend taktischer Tiefe.

Ich würde allerdings empfehlen sich das Basisspiel gleich zweimal zu kaufen, das es dann billiger ist, als wenn man sich noch drei Einzelminiaturen kauft ( Zwei Tie-fighter und einen X-Wing ) sowie ein Zusatzpaket mit Würfeln. Die mitgelieferten Würfel reichen nämlich nicht, wenn man seinen Vogel richtig aufrüstet. Außerdem macht es mehr Spass, wenn ein paar Schiffe mehr fliegen.

Das Kampfsystem ist sehr intuitiv gehalten und auch sehr einfach. Man kann angreifen, ausweichen, Zielerfassungen einsetzen und irre Manöver fliegen. Keine Seite hat einen Vorteil, weder das Imperium noch die Rebellen haben einen nennenswerten Vorteil. Es kommt also ganz auf das taktische Geschick und Würfelglück des Spielers an. Letzteres kann allerdings durch Karten noch beeinflußt werden.

Für alle, die wenig spielen aber SW Fans sind, sind die fertigbemalten Schiffe definitiv auch in Hingucker in einer Vitrine.
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Ziel des Spiels
Im Weltraum tobt der Krieg zwischen dem Imperium und den Rebellen. Mit diesem Miniaturenspiel bekommt ihr die Möglichkeit, einen solchen Raumkampf nachzuspielen. Ein X-Wing der Rebellen gegen zwei Tie-Fighter des Imperiums stehen sich gegenüber. Wer wird den Kampf gewinnen? Neben taktischem Geschick spielt auch Würfelglück eine Rolle. Durch spezielle Missionen wird das Spiel noch spannender. Auf welche Seite schlägst du dich?

Spielablauf
Das Spiel ist zu umfangreich, um hier die kompletten Regeln zu erklären. Wer das Spiel im Detail kennenlernen möchte, der kann sich gerne mein Video anschauen.

Die Raumschiffe
Alle Raumschiffmodelle sind zwar aus Plastik, aber dafür wunderschön bemalt. In die Hände kleiner Kinder sollte man sie allerdings nicht geben, da die Modelle sehr filigrane Teile haben, die leicht abbrechen können.

Aufbau
Jeder Spieler setzt sich auf eine Seite des Tisches. Dort wird ein Spielplan von 60 x 60 cm abgesteckt. Für größere Schlachten braucht man dann schon einen Spielplan von 90 x 90 cm oder mehr. Ein Spieler übernimmt die Rebellen. Dazu nimmt er sich den X-Wing und baut ihn auf seinen Ständer. Der andere Spieler nimmt sich die beiden Tie-Fighter und baut diese ebenso auf. Je nachdem, welche Figur ein Spieler übernehmen möchte, muss der Gegenspieler auch bestimmte Figuren wählen, damit wieder Chancengleichheit herrscht. Jeder Spieler nimmt sich dann ein Manöverrad pro Raumschiff, seine Schildmarker, einen kritischen Treffer und einen Stress-Marker, je nach gewählter Figur noch die Aktionsmarker und seine Pilotenkarte. Die restlichen Spielmaterialien (wie Maßstab, Würfel, Manöverschablonen, Schadenskarten und ID-Marker) werden auf dem Tisch bereitgelegt. Aufwertungskarten, Hindernisse und Missionsmarker braucht man erst, wenn man eine Mission spielen möchte. Die Spieler stellen ihre Raumschiffe an ihrem Spielfeldrand auf. Die Position und Reihenfolge ist dabei je nach gewählter Mission anders und wird in der Anleitung erklärt.

Spielablauf
Eine Runde geht immer über vier Phasen. Ist am Ende der vierten Phase noch ein Spieler am Leben, so geht es wieder mit Phase 1 los.

1. Planungsphase
Jeder Spieler nimmt für jedes seiner Raumschiffe das Manöverrad und wählt verdeckt eine Aktion aus. Die Aktion ist immer eine Bewegung. Diese kann gerade, im 45°-Winkel oder im 90°-Winkel sein. Auch eine Wende am Ende einer Bewegung ist möglich. Wenn der Spieler eine Bewegung wählt, die eine rote Zahl hat, löst dieses Manöver Stress aus. Der Spieler darf dann keine Aktion mehr auswählen, bis er irgendwann eine grüne Aktion gewählt hat. Dann verliert er den Stressmarker wieder.

2. Aktivierungsphase
Beginnend mit dem Raumschiff, das den kleinsten Pilotenwert hat, werden jetzt folgende Dinge abgearbeitet:
a) Der Spieler dreht jetzt das Manöverrad um.
b) Die entsprechende Schablone wird genommen und das Raumschiff bewegt.
c) Eventuell wird der Stressmarker auf das Raumschiff gelegt.
d) Der Spieler wählt eine Aktion für diese Runde.

Dann kommt der nächsthöhere Pilot zum Einsatz. Wenn alle Piloten ihre Bewegung durchgeführt haben, kommt die Phase 3.

Die Aktionen
Hier eine kurze Erklärung der Aktionen:
a) Ausweichen
Diese Aktion erlaubt es dem Spieler einen Angriff abzuwehren. Das Aktionsplättchen gilt dabei wie ein gelungener Würfelwurf.

b) Fokussierung
Jeder gewürfelte Angriffs- oder Abwehrwürfel, der ein Auge zeigt, darf entweder als gelungener Angriff oder als Abwehr gewertet werden.
Die Fokussierung darf nur beim Angriff ODER bei der Abwehr verwendet werden, nicht für beides.

c) Zielerfassung
Wenn ich eine Zielerfassung auf ein Raumschiff mache, so darf ich nach einem Angriffswurf beliebige Würfel noch einmal würfeln.

d) Fassrolle
Der Spieler darf eine Ausweichrolle machen. Dazu legt er seitlich an sein Raumschiff die 1er Manöverschablone an und stellt sein Raumschiff an dessen anderes Ende.

Freie Aktionen
Je nach gewählter Pilotenfigur gibt es auch noch freie Aktionen. Diese dürfen zusätzlich zu den normalen Aktionen verwendet werden, wenn sie benötigt werden.

3. Kampf
a) Ziel bestimmen und messen
Mit der Maßstabschablone wird überprüft, welche Raumschiffe sich im Schusswinkel und der richtigen Entfernung befinden.
Der Spieler muss dann festlegen, welches Raumschiff er angreifen möchte.

b) Angriff
Dann beginnt der Pilot mit dem höchsten Pilotenwert den Angriff. Er nimmt so viele rote Würfel, wie auf seiner Pilotenkarte angegeben sind und würfelt diese. Ist das feindliche Raumschiff in der Reichweite 1 auf dem Maßstab, so darf er sogar einen roten Würfel mehr nehmen.

Sterne sind normale Treffer, ausgehöhlte Sterne sind kritische Treffer, Augen-Symbole können mit einer Aktion umgewandelt werden und leere Seiten sind Fehlschüsse.

Hier kann der Spieler seine Aktion "Fokussierung" einsetzen, um Augenwürfel zu Ausweichwürfeln zu drehen.

c) Verteidigung
Für jeden Stern, egal ob ausgefüllt oder hohl, muss der Gegner jetzt mit seinen grünen Würfeln ausweichen. Die Anzahl der Würfel, die er für das Ausweichmanöver verwenden darf, stehen dabei ebenfalls auf der Pilotenkarte. Ist das angreifende Raumschiff in der Reichweite 3 auf dem Maßstab, so darf der Spieler einen grünen Würfel mehr nehmen. Für jeden erfolgreichen Ausweichwurf wird ein Angriffswurf aufgehoben. Erst werden die normalen Angriffe, dann die kritischen Angriffe abgearbeitet. Hier kann der Spieler seine Aktionen "Zielerfassung" oder "Fokussierung" einsetzen.

d) Schaden
Bleibt nach dem Ausweichwurf noch ein Angriffswürfel übrig, dem nicht ausgewichen werden konnte, so muss der angegriffene Spieler entweder Schutzschildmarker abgeben oder Schadenskarten nehmen. Für normale Treffer nimmt er die Vorderseite der Schadenskarten, für kritische die Rückseite. Die kritischen Treffer haben noch Auswirkungen für den weiteren Spielverlauf und zählen zusätzlich als 1 normaler Schaden. Übersteigen die Schadenskarten den Hüllenwert des Schiffes, so ist es zerstört und kommt aus dem Spiel.

Dann kommt der nächste Pilot an die Reihe. Immer in der Reihenfolge des höchsten Pilotenwerts bis zum niedrigsten.

4. Endphase
Haben beide Spieler noch ein Raumschiff übrig, so werden die Aktionsmarker von diesem entfernt. Nur die Zielerfassung bleibt bestehen, wenn sie nicht genutzt wurde.
Die nächste Runde beginnt wieder mit Phase 1.

Spielende
Sobald ein Spieler keine Schiffe mehr hat, hat der andere Spieler das Match gewonnen.

Weitere Regeln
Diese Spieleerklärung beinhaltet zwar schon fast alle allgemeinen Regeln, aber es gibt natürlich noch ein paar Dinge mehr, die man beachten muss.
Eine genaue Beschreibung findet man dazu in der Anleitung. Hier sind auch die ersten drei Missionen beschrieben, die man mit dem Grundset spielen kann.
Auch gibt es noch die Möglichkeit einer Sekundärbewaffnung für die Raumschiffe oder das Spiel mit Hindernissen. Auch dazu findet man die Regeln in der Anleitung.

Zusatzpakete
Für dieses Spiel sind schon einige Zusatzpakete mit Raumschiffen im Handel erhältlich. Mit diesen werden dann auch neue Missionen ausgeliefert, oder man kann eine freie Schlacht spielen. Dazu hat jede Pilotenkarte Kommandopunkte. Je stärker das Schiff ist, desto mehr Kommandopunkte ist es wert. Um einen ausgeglichenen Kampf zu gewährleisten, müssen die Kommandopunkte beider Seiten gleich sein. Einige Zusatzpakete sind z.B. der Millennium Falke, Sklave-1, B-Wings, Y-Wings oder der Tie-Advanced von Darth Vader.

Es kommen ständig neue Modelle dazu und erweitern das Spielgefühl. Allerdings sind die Pakete nicht ganz billig und schlagen mit 10 bis 20 Euro zu Buche.

Kleines Fazit
X-Wing ist der Einstieg in die Tabletop-Welt. Das Grundspiel bietet alles für grandiose Raumschlachten. Die Regeln sind relativ einfach und gut verständlich. Die Mechanik des Raumkampfes ist eine runde Sache. Die Modelle sehen Spitze aus und die zusätzlichen Missionen sind spannend.

Eine kleine Warnung
Wenn einen das Spiel dann gepackt hat, wird es unter umständen sehr teuer. Ein Spieler kauft sich neue Raumschiffe und die anderen Spieler müssen nachziehen um weiterhin mitspielen zu können. So wird aus dem schönen Grundspiel möglicherweise ein neues, teures Hobby. Derjenige, der es sich leisten kann und will, bekommt wunderschöne Raumschiffmodelle. Wenn man dann noch ein bisschen Kreativ ist, gibt es unendlichen Spielspaß mit immer neuen Missionen, die man sich auch selber ausdenken kann. Nicht falsch verstehen, dass Grundspiel macht riesig Spaß und wenn man damit zufrieden ist, dann bleibt alles im Kostenrahmen. Ich bin nur ein Warhammer Fantasy "geschädigter" und weiß, wie das Thema Tabletop ausarten kann.

AUSFÜHRLICHE VIDEOVORSTELLUNG
Zu diesem Titel gibt es auf meinem YouTube-Kanal "Mikes Gaming Net" eine ausführliche Spielerklärung als Video.
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am 10. November 2013
Für einen pensionierten X-Wing-Spieler, der dieses Spiel in den '90s Monate am PC gesuchtet hatte, war natürlich diese Brettspiel- bzw. TableTop-Umsetzung hoch interessant. Daher kaufte ich mir dieses Spiel plus etliche Erweiterungen im Frühjahr 2013 und wurde seit dem nicht enttäuscht.

X-Wing Das Miniaturen Spiel vereint geschickt Vorteile eines Brettspieles mit Elementen, die man dem TableTop-Hobby zuschreiben kann.

Vorteile eines Brettspieles in X-Wing:
- Alle Modelle stehen sehr ordentlich bemalt zum Verkauf. Es ist absolut nicht nötig selber Hand anzulegen. Die Qualität der Bemalung stimmt.
- Die Modelle sind ohne Hilfsmittel schnell zusammenzustecken und auch schnell wieder auseinanderzunehmen um sie wegzuräumen.
- Die Grundspielregeln sind kurz, verständlich und relativ schnell erlernt.
- Gelände (Asteroiden) und Missionsgestände (Satelliten etc.) werden schon in der Grundbox mitgeliefert. Leider sind diese nur auf Pappe aufgedruckt.
- Es gibt Missionen, die man mindestens zu zweit durchspielen kann. In einigen separat zu erwerbenden Erweiterungen, gibt es weitere Missionen.
- Man braucht kein Star Wars-Hintergrundwissen und keine Erfahrung oder Kenntnisse aus dem TableTop-Hobbybereich um X-Wing vollständig spielen zu können.

Vorteile eines TableTop in X-Wing:
- Man kann seine Modelle gerne auch selber bemalen. Dazu eignen sie sich gut.
- Man spielt zwar auf einem fest definierten Spielbereich (90cm x 90cm, bzw. auf Turnieren 92cm x 92cm), jedoch ist der Untergrund an sich irrelevant.
- Es gibt Turniere, wie z.B. Regionals, Nationals sowie Weltmeisterschaften.
- Das Spiel ist beliebig mit neuen Modellen erweiterbar, z.B. ist möglich seine eigene Jäger- oder Bomberstaffeln aufzustellen.
- Mit jeder gekauften Erweiterung steigt die Komplexität in allen Belangen, was den spielerischen Ansprung deutlich erhöht und Spielgefühl intensiviert.
- Es spielt im Star Wars Universum, was viel Platz für die eigene Kreativität lässt.

Leider vereint X-Wing Das Miniaturen Spiel auch manche Nachteile aus der Brettspielwelt bzw. aus dem TableTop-Hobby.
Meiner Meinung nach überwiegen die Vorteile deutlich die Nachteile.

Nachteile eines Brettspieles in X-Wing:
- Die Spielregeln wurden extra sehr kurz gehalten, bieten aber in ihrer Tiefe deutlich mehr Komplexität, der dann mit englischen FAQs Rechnung getragen wird.
- X-Wing ist etwas gefesselt an den Beschränkungen eines Brettspieles. Jedoch wurden schon neue Spielmodi angekündigt, die z.B. auf Massenschlachten hindeuten.

Nachteile eines TableTop in X-Wing:
- Die Grundbox ist sehr begrenzt, es müssen also zusätzlich Erweiterungen gekauft werden. Die Kosten sind aber für TableTop-Verhältnisse sehr moderat.
- Die Spielregeln erreichen mit jeder Erweiterung ein etwas höheres Niveau als vielleicht reine Brettspieler á la Sternfahrer von Catan gewohnt sind.
- Die "Spielfiguren" sind Modelle. Diese sollten auch so behandelt werden.

Fazit:
Das Spiel bietet für mich, der mit Star Wars aufgewachsen ist, eine echte Bereicherung im Leben, da es sich für mich und für viele andere Spieler zu einem kleinen Hobby entwickelt hat. Dabei bin ich sehr froh, dass es dafür verhältnismäßig wenig Zeit in Anspruch nimmt, somit absolut für Familienväter/Mütter geeignet ist. Auch entwickelt sich das Spiel ständig weiter; Stillstand ist hier ein Fremdwort. Reine TT-Spieler á la BATTLETECH, WH40K etc. können getrost einen Blick riskieren. Es ist eine gelungene Abwechslung.
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am 23. November 2012
Zugegeben ich habe eine Schwäche für Miniaturenspiele, doch auch ohne Fanbrille bleibt unterm Strich ein absolut solides Spiel welches unter Garantie auch die Samstagabend Brettspiel-Runde bereichern könnte. Ich als Turnierspieler finde es zudem verglichen mit anderen Miniaturspielen relativ günstig. Einziger Wermutstropfen ist, das wohl niemand länger mit einem Grundspiel auskommt. Insbesondere jene die die Herausforderung Suchen werden um weitere Modelle nicht drumherum kommen.

Der Spielspass und die Qualität der schön gearbeiteten Modelle überwiegt hier aber deutlich und sind meiner Meinung nach ihr Geld wert.
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am 15. August 2014
Star Wars kennt heutzutage fast jedes Kind. Ich bin damals mit den alten Star Wars Filmen "Eine neue Hoffnung", "Das Imperium schlägt zurück" und "die Rückkehr der Jedi Ritter" aufgewachsen. Diese Filme waren zu der damaligen Zeit einfach unglaublich aufwändig und gut produziert, ähnlich wie heutzutage die "Herr der Ringe" und "der Hobbit" Trilogie.

Diese Filme haben mich stark geprägt und meine Liebe zu Science Fiction und Fantasy Romanen, sowie Filmen entfacht. Ich kann gar nicht genau sagen wie oft ich die finale Raumschlacht mit Luke Skywalker und den Rebellen X-wing Staffeln gegen die schier unzähligen T-Fightern aus "Eine neue Hoffnung" angeschaut, zurückgespult und wieder angeschaut habe.

Genau diese finale Raumschlacht ist mir direkt in den Sinn gekommen als ich das erste mal die x-wing Miniaturenspiel Starter Box gesehen habe und dachte, das Spiel muss ich haben!

Nachdem ich das Spiel bei einem Freund getestet hatte war ich vom x-wing Fieber befallen und habe mir selbst die x-wing Miniaturenspiel Starter Box zugelegt.

Das Spiel ist super einfach und trotzdem komplex. Es ist sehr rasant und unglaublich spannend. Es bietet einen schnellen Einstieg für Anfänger und hat für Fortgeschrittene trotzdem eine Fülle von taktischen Optionen die durch die mittlerweile zahlreichen Expansion Sets immer weiter ausbaufähig sind.

Das x-wing Miniaturenspiel ist aus meiner Sicht ein super Einstieg ins Tabletop Spiel. Wem x-wing Spaß macht, dem machen bestimmt auch anderere Tabletop Systeme wie Warhammer Fantasy oder Warhammer 40.000 Spaß.

Anders als zu vielen anderen Tabletop Systemen sind allerdings die Miniaturen vom x-wing Miniaturenspiel vor bemalt. Die sehr detaillierten aber trotzdem robusten Miniaturen sind aus Plastik und die Bemalung kann sich absolut sehen lassen. Wem diese irgendwann langweilig wird, kann die Miniaturen auch komplett selbst im eigenen Farbschema bemalen. Dazu sollte man aber schon etwas Übung und die richtigen Farben (Acryll Farben) mitbringen.

In der x-wing Miniaturenspiel Starter Box sind 1 x-wing und 2 Tie Fighter enthalten, sowie Schnell Starter Regeln, das detaillierte Regelheft, sowie unzählige Marker die während der Schlacht benötigt werden.

Ein Spieler übernimmt die Seite der Rebellen und übernimmt die Kontrolle des x-wings Raumschiffs, der andere die des galaktischen Imperiums und übernimmt die Kontrolle über die 2 Tie-Fighter. 2 gegen 1 mag unfair erscheinen, ist es aber nicht, da der x-wing über höhere Feuerkraft und Schilde verfügt, während die Tie-Fighter weniger Feuerkraft und keine Schilde besitzen.

Ziel des Spiels ist es die gegnerischen Raumschiffe zu zerstören. Klingt etwas einfach, ist es aber gar nicht, da es gar nicht so einfach ist die gegnerischen Raumschiffe ins Fadenkreuz zu bekommen.

Hier kommen die Manöver Räder ins Spiel auf denen man die verschiedenen Manöver des jeweiligen Raumschiffs verdeckt gleichzeitig mit dem Gegner einstellen muss. Erst nach und nach werden dann die Manöver Räder aufgedeckt und das eingestellte Manöver des jeweiligen Raumschiffs mit Hilfe von Schablonen durchgeführt. Das ist unglaublich spannend und spaßig, da nicht weiß welche Manöver der Gegner für seine Raumschiffe eingestellt hat. Das kann dazu führen, dass das gegnerische Schiff aus dem eigenen Feuerwinkel entkommt und man selbst vom Jäger zum gejagten wird.

Wem das jetzt alles zu kompliziert erscheint, der sollte sich einfach mal mein Video auf meinem Youtube Kanal anschauen in dem ich die Star Wars x-wing Miniaturenspiel Starter Box auspacke und die Grundelemente des Spiels erkläre.

Da ich den Link hier leider nicht posten kann, müßt ihr einfach bei Youtube nach ChefoberbossM und oder nach x-wing Starter box suchen.

[...]

Viel Spaß damit!

Euer Chefoberboss
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am 31. Dezember 2012
Star Wars X-Wing lag dieses Jahr unter dem Weihnachtsbaum - aber nicht für den Sohnemann, sondern für den Papa! ;-)

Seit ich von dem Spiel erfahren hatte, war mir klar, das ich es unbedingt haben muss - die zu findenden Videos im Netz ließen die Vorfreude in's Unermessliche steigen.

Nach den ersten Runden muss ich nun sagen: das Spiel ist einfach genial! Die Box ist bis unter den Rand gefüllt, das Spielmaterial ist durchweg sehr hochwertig. Insbesondere die liebevoll gestalteten und bemalten Miniaturen sind ein wahrer Augenschmaus. Das Star-Wars-Feeling kommt absolut rüber!

Die Regeln sind ausführlich und gut verständlich, wenn auch beim Spielen Situationen auftauchen können, bei denen man noch mal genau Nachlesen muss.

Was ich zudem sehr gut finde, ist die Tatsache, dass jedes Modell perfekt durch eine Art Plastikbox geschützt wird und so auch teils filigrane Teile (Bewaffnung des X-Wing zum Beispiel) nicht abbrechen.

Schnellstartregeln liegen auch bei, so dass man wirklich "out-of-the-box" losspielen kann. Richtig Spaß macht es natürlich mit den "richtigen" Regeln und selbst zusammengestellten Geschwadern. Dafür muss man sich aber zusätzliche Einzelmodelle zulegen, die je mit 10,- bis 12,- € zu Buche schlagen, aber das Spiel erst richtig "rund" und anspruchsvoll machen, da sie zusätzliche Piloten, Ausrüstungen, Droiden etc. bieten und den Spielern so ein Vielfaches an Möglichkeiten individuellen Spiels ermöglichen.

Für meinen Sohn und mich ist X-Wing DIE Entdeckung des Jahres und ein absolutes "must-have" für alle, die Star Wars lieben oder sich für schnell zu lernende, aber trotzdem vielfältige Möglichkeiten bietende Cosims oder Tabletops interessieren, ohne tagelang vorher Basteln oder Bemalen zu wollen/können.

Wenn man es bekommen kann, sollte man umgehend zuschlagen! Die Erweiterungen sollte man sich zumindest je ein mal zulegen - die Würfel übrigens auch! Oder sich im Idealfall gleich eine zweite Startbox besorgen, die unterm Strich günstiger ist als 1 x Würfel, 1 x X-Wing und 2 Tie-fighter. Aber: die einzelnen Erweiterungen bieten andere - und bessere - Karten, als sie in der Grundbox zu finden sind!

Fazit: ohne zu Überlegen umgehend zuschlagen und sich nach kürzester Vorbereitung direkt selbst in das Star-Wars-Universum entführen lassen!!!

Möge die Macht mit Euch sein!
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