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5.0 von 5 Sternen Sophie B. Hawkins in einer neuen Schaffensphase...
Sechs Jahre ist es her, dass uns Frau Hawkins mit einem Live-Album Live beglückte und ganze acht (!) sind es seit dem letzten Studioalbum "Wilderness".

Nun sind es also auf "The Crossing" 13 neue Songs geworden (plus eine Demo von "Missing", dem Opener "Betchya Got a Cure for Me" in einer zweiten, längeren Fassung sowie geändertem Mix und zwei...
Veröffentlicht am 16. Juni 2012 von Rainer Smetan

versus
3.0 von 5 Sternen stimmlich limitiertes Multitalent
Frau Hawkins komponiert, schreibt Texte und spielt diverse Instrumente.
Die Möglichkeiten der Stimme sind stark limitiert. Ob das an einer -gegenüber den Sony Hochglanzproduktionen- "ehrlicheren" Aufnahme liegt?
Eine andere Anordnung der Titel hätte sicherlich zu mehr Abwechslung geführt.
Die auf der CD enthaltenen Bonus Tracks...
Vor 7 Monaten von Dieter veröffentlicht


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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sophie B. Hawkins in einer neuen Schaffensphase..., 16. Juni 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Crossing (Audio CD)
Sechs Jahre ist es her, dass uns Frau Hawkins mit einem Live-Album Live beglückte und ganze acht (!) sind es seit dem letzten Studioalbum "Wilderness".

Nun sind es also auf "The Crossing" 13 neue Songs geworden (plus eine Demo von "Missing", dem Opener "Betchya Got a Cure for Me" in einer zweiten, längeren Fassung sowie geändertem Mix und zwei bekannte Songs "Damn, I Wish I Was Your Love" und "As I Lay Me Down").

Es ist leider schon bezeichnend, dass Sophie B. Hawkins nach dem allerseits bekannten "Damn, I Wish I Was Your Lover" nur noch kleinere Hits hatte (California, Here I Come oder etwa Right Beside You (von Album "Whaler") und letzlich beim Sony Label geschasst wurde. Dabei hätte Frau Hawkins so viel mehr an Aufmerksamkeit verdient.

Der Opener "Betchya Got A Cure For Me" kommt schon sehr kräftig daher und mit einer schönen Hookline versehen schon ein guter Appetizer für den Rest des Albums - macht auch als Single eine gute Figur, wenn auch zu befürchten steht, dass es mit einem Single Hit nichts werden wird. Dieser Titel dürfte den deutschen Radiostationen schon zu schwer im Magen liegen.

Als nächstes "Sinner Man" - sehr Schlagwerk lastig mit sehr intensivem Gesang - so wie man Sophie B. Hawkins kennt.

Anschließend geht es mit "The Land, The Sea And The Sky" melancholisch weiter - ohne abzufallen oder an intensität zu verlieren - im Gegenteil. Es ist nicht zweckmäßig die einzelnen Titel anzusprechen - komplett anhören ist die Devise!

Es macht absolut Sinn Frau Hawkins und "The Crossing" eine "Einhörungsphase" zu genehmigen - wenn dieses Album seine ganze Kraft entfalten soll.

Es hat lange gedauert, aber es hat sich gelohnt - es ist ein spannendes Album geworden, das sich Nahtlos in die Reihe der bisherigen Veröffentlichungen einreiht...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reifere Stimme, reifere Songs, 8. September 2012
Rezension bezieht sich auf: The Crossing (Audio CD)
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Knapp zwanzig Jahre sind vergangen, seit Sophie B. Hawkins ihre ersten Hits verbuchen konnte: und man hört es ihrer Musik auch an - im positiven Sinne.
"The Crossing" ist sowohl musikalisch als auch stimmlich ein äußerst vielseitiges Album: von entspannt-jazzigen Balladen über an Weltmusik erinnernde, "afrikanische" Rhythmen und Pop-Rock bis hin zu Folk/Country-Einflüssen reicht das Spektrum der Songs, garniert und abgerundet mit akustischen Versionen von Sophies größten Hits.

Ihre Stimme ist merklich älter geworden, doch während andere Künstler dies möglicherweise überspielen würden, setzt sie es selbst auf diesem Studioalbum zu Gunsten ihrer Songs bewusst ein: gerade das Brüchige ihrer Stimme gibt vielen Liedern auf dieser CD eine ganz besondere Qualität, die ein lupenreiner Sopran gar nicht vermitteln könnte.

Fazit: "The Crossing" ist ein fantastisches Singer/Songwriter-Album, das Sophie B. Hawkins von ihrer besten Seite zeigt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen endlich Neues, 17. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Crossing (Audio CD)
Endlich ein neues Album von Sophie B. Hawkins. Einen Hit kann man darauf zwar suchen, aber schon allein ihre STimme trägt die Lieder und erfreut einen.
4 out of 5
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3.0 von 5 Sternen stimmlich limitiertes Multitalent, 23. April 2014
Rezension bezieht sich auf: The Crossing (Audio CD)
Frau Hawkins komponiert, schreibt Texte und spielt diverse Instrumente.
Die Möglichkeiten der Stimme sind stark limitiert. Ob das an einer -gegenüber den Sony Hochglanzproduktionen- "ehrlicheren" Aufnahme liegt?
Eine andere Anordnung der Titel hätte sicherlich zu mehr Abwechslung geführt.
Die auf der CD enthaltenen Bonus Tracks der Hits "Damn I Wish I Was Your Lover" und "As I Lay Me Down" sind Akustik Versionen die sich von der Originalversion durch ein anderes, reduziertes Arrangement unterscheiden.
Unplugged eben. Dem einen gefällt's, dem anderen nicht.
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3.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 30. August 2012
Von 
M. Braun - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Crossing (Audio CD)
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Obwohl Sophie B. Hawkins lange nichts hat von sich hören lassen, ist ihr Name ein Begriff, denn Anfang der 1990er Jahre kam man an ihrer Musik einfach nicht vorbei. Daher habe ich sehr gespannt, in ihr neues Album "The Crossing" reingehört. Leider konnten mich ihre neuen Lieder aber nicht überzeugen und auch ihre Stimme klingt mir zu brüchig. Schade, denn die durchdachten, schönen Texte sind eigentlich sehr ansprechend.
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4.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, aber nicht mehr mit den beiden ersten Alben zu vergleichen, 21. August 2012
Von 
Sascha Hennenberger "SasH" (Renchen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Crossing (Audio CD)
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Nach 8 Jahren Pause meldet sich die gebürtige New Yorkerin Sophie B. Hawkins mit ihrem neuen Studioalbum „The Crossing“ zurück. 20 Jahre sind seit ihrem Debut „Tails & Tongues“ vergangen, doch dennoch stellt „The Crossing“ erst das fünfte Album dar. Gerade mit ihren ersten beiden Alben feierte Sophie B. Hawkins mit Songs wie Damn I Wish I Was Your Lover, California Here I Come, Don't don't tell me no, Right Beside You, As I Lay Me Down oder Ballad of Sleeping Beauty in den frühen 90ern große Erfolge. Nach „Timbre“ wurde es um die kleine New Yorkerin stiller, nicht nur, da sie sich vom Majorlabel Columbia Records trennte und ihr eigenes Label Trumpet Swan zu gründen. Ihr letztes Album „Wilderness“ dürften schließlich nur die eingefleischten Fans von ihr kennen. Mittlerweile hat sich Sophie B. Hawkins vom Stil ihrer Frühwerke stark gewandelt. Waren damals noch Pop und Rock im im Adult Contemporary Style im Vordergrund gestanden, legt die Musikerin mehr wert auf stimmungsvolle Musik, die sich häufig im Soul und Jazz Bereich bedient, wie etwa beim Song „Gone Baby" oder beim Opener „Betchya Got A Cure For Me“. „Sinnerman" klingt beinahe schon nach Gospel, Sophie klingt hier wesentlich rauchiger in ihrer Stimme. „Georgia“, „Missing“, „Life is a river“ und „Miles Away“ bestechen hingegen durch sanfte Melodien und der unvergleichlichen Stimme von Sophie B. Hawkins, die wieder einmal nahezu sämtliche Instrumente selbst eingespielt hat. Besonders empfehlenswert ist das Stück „The Land The Sea And The Sky”, das bereits 2010 vorab als Single erschienen ist. Nicht unerwähnt bleiben sollten die beiden neuen Versionen von „Damn, I Wish I Was Your Lover“ und „As I lay me down“, die hier in speziellen Akustik Versionen mit Klavier und Gesang (bzw. Orgel und Gesang) neu interpretiert wurden.
Wichtig ist, dass Fans der ersten Stunde, die mit dem neueren Material von Sophie B. Hawkins noch keine Berührung hatten, unbedingt vorher probehören sollten, denn:
„The Crossing“ ist gewiss nicht schlecht, geht aber in eine komplett andere musikalische Richtung. Man merkt, dass Sophie B. Hawkins mittlerweile erwachsener und reifer geworden ist und somit auch ihr Stil Songs zu schreiben. Man könnte behaupten, dass sie erst mit dem dritten Album „Timbre“ langsam angefangen hat ihren eigenen Stil zu entwickeln. Dumm ist dabei nur, dass gerade ihre ersten beiden Alben die erfolgreichsten waren und am meisten Anspruch beim Publikum fand.
Zudem mangelt es „The Crossing“ an besonderen Akzenten. Wahre Hits sind definitiv keine dabei, auch wenn alle Songs an sich wirklich nicht schlecht oder mitunter wirklich sehr gut klingen. Hier ist definitiv zuerst Probe hören empfohlen.
Übrigens: „The Crossing“ ist bereits seit einigen Jahren geplant und hätte ursprünglich „Dream Street and Chance“ heißen sollen, wie der gleichnamige Song auf dem Album.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen schoene Stimme, 11. August 2012
Von 
Mario Koch (Rogeez) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Crossing (Audio CD)
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Das neue Album von Sophie B. Hwakins erscheint acht Jahre nach ihrem letzten Studioalbum. Zusätzlich zu den 13 regulären Titeln gibt es vier ältere Titel, die neu abgemischt worden sind. Hier schließe ich mich dem Tenor anderer Rezensenten an: man hätte auch darauf verzichten können.
Die CD geht mit einigen rockigeren Titel los und es ist natürlich die Stimme auf die es hier ankommt. Fans werden nicht lange überlegen müssen. Die Frau klingt einfach immer noch sehr gut. Mir persönlich gefällt track 4 am besten, das ist "Georgia". Danach fällt das Album auch langsam ab, es wird nicht nur sehr ruhig, sondern eben auch ein wenig unaufgeregt. Es fehlen die kleinen highlights, die diese Songs aus der Masse herausheben. Während man bei den ersten Songs noch unwillkürlich mitwippt kommt die zweite Hälfte des Albums wie ein ruhiges Summen daher. Musikalisch ist das alles sehr ruhig und stimmig, es fehlt aber meiner Meinung nach auch an Abwechslung.
Man kann die Scheibe aber durchaus mehrmals hintereinander hören, vor allem weil beim wiederholten Hören dann doch einige Dinge auffallen, die man vorher überhört hat. Wenn man sich die Mühe macht, genau hinzuhören und die CD nicht nur so nebenbei hört, dann wird man bald Gefallen daran finden.
Im Booklet sind die Texte mit abgedruckt. Eine sinnvolle Sache, weil es gerade bei Sophie B. Hawkins auch Sinn macht, sich mal die Inhalte ihrer Texte etwas genauer anzusehen.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Superanfang und genialer Schluss, 15. August 2012
Von 
Milchbart "marcon" (Münster) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: The Crossing (Audio CD)
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Die CD gefällt mir - ein Werk einer Vollblutmusikerin.
Sophie B. Hawkins singt, spielt Klavier und trommelt, schreibt und arrangiert ihre Songs. Im Booklet sind fast alle Texte abgedruckt, das ist auch schon mal toll, weil es auf alle Fälle das Verständnis erleichtert. Nur vom Hören hätte ich so manches nicht verstanden, weil sie bei den ruhigen Songs einige Wörter verhaucht, verschluckt, vernuschelt. Überhaupt finde ich, liegt ihre Stärke in den eher rhythmischeren, schnelleren, melodischen und nicht ganz so melancholischen Stücken.

Super ist schon der Einstieg mit "Betchya Got a Cure for Me", da kommt die rauchige, jazzige Stimme gut zur Geltung, "Georgia" gefällt mir, "I don't need you" sticht hervor. "Gone Baby" ist musikalisch interessanter als andere vergleichsweise ruhige Songs, es wirkt aber auc hmich nicht kitschig, eher jazzig, soulmäßig. "Child" ist mit der Kombi von "Summertime"-Zeilen in der Mitte gelungen, auch "Dream Street" hat eine angenehme Melodie. Und dann zum Schluss das bekannte "As I Lay Me Down" akustisch, das ist super, sehr schön anzuhören.

Manche Songs gewinnen durch mehrmaliges Hören. Bei den sehr langsamen, ruhigen Songs kommen Schwächen ihrer Stimme eher durch und kann auch nicht unbedingt durch Ausdrucksstärke ausgeglichen werden. Bei "Sinnerman" habe ich immer drauf gewartet, dasss das Stück richtig beginnt - als es dann schon zuende war. "Heart & Soul" und "Life is a river" kann mich nicht so überzeugen.

Doch bei 17 Stücken auf der CD sind solche "Schwachpunkte" leicht zu verschmerzen - und es ist und bleibt auch Geschmackssache, logo, was mir nicht gefällt, mag einen anderen Zuhörer gerade ansprechen, logo.

Die CD bietet viel, ist abwechslungsreich, ausdrucksstark - empfehlenswert.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen anspruchsvoll, mit leichten Schwächen, 8. August 2012
Von 
Rocker - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Crossing (Audio CD)
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The Crossing ist erst das 5. Studioalbum von Sophie B. Hawkins in 20 Jahren. Ihr erstes Album erschien 1992 und sorgte für Aufmerksamkeit. Ihr gefühlvoller Auftritt beim Bobfest machte Sophie B. Hawkins dann noch bekannter. Spätestens ab Ende der 90er ließ das große Interesse allerdings dann wieder nach.

Seit dem Vorgänger sind nun auch schon wieder 8 Jahre vergangen. The Crossing ist ein anspruchsvolles, ambitioniertes Album geworden. Die Platte beginnt schwungvoll und poppig und kann begeistern. Betcha Got A Cure For Me ist ein toller Song. Sinnerman nervt mich ein bisschen, aber gesanglich ist das trotzdem hervorragend.

Die erste Hälfte der Platte ist abwechslungsreich und unterhaltsam. Im Mittelteil wird es dann merklich ruhig. Die Musik entwickelt sich weg von den Elementen des Pop und wendet sich mehr dem Jazz zu. Bis zu Titel Nr. 8 funktioniert das auch ganz gut. Aber dann lässt der Spannungsbogen doch spürbar nach. Die Songs werden nicht durchweg schlechter, aber kompositorisch nicht mehr so interessant.

Ich habe die CD diverse Male komplett gehört und muss doch sagen, dass die zweite Hälfte den guten Anfangseindruck nicht bestätigen kann. Wie gesagt, schlecht ist das keineswegs und Sophie B. Hawkins' musikalische Fähigkeiten stehen immer noch außer Frage. Aber von der Dramaturgie her offenbart die CD insgesamt leider einige Längen.

13 neue Songs enthält das Album. Das hätte meiner Meinung nach auch ausgereicht. Die Titel 14 bis 17 sind aus meiner Sicht entbehrlich. Erstens wird damit die Laufzeit auf knapp 70 Minuten gestreckt, was ich auch zu lange finde, und zweitens bringt mir jetzt eine Alternativversion von Betcha... und ein Demo von Missing nicht allzu viel. Zumal ich gerade Missing in der Albumversion sehr gelungen finde.

Die beiden frühen Singles Damn I Wish I Was Your Lover und As I Lay Me Down gibt es als Titel 15 und 17 nochmals. In Akustikversionen, nur Stimme und Klavier, beim letzten Titel zusätzlich mit Orgelbegleitung. Was vermutlich als nette Zugabe gedacht war, offenbart aber für mich eher schmerzlich, dass unter den neuen Songs keiner vom Kaliber dieser frühen Erfolgssongs dabei ist.

Wenn man die modernen Mechanismen des Musikmarktes so betrachtet, dann ist The Crossing kein Album für den breiten Massengeschmack und es geht auch gezielt an Formatradiobedürfnissen vorbei, was mir diese Platte wiederum sympatisch macht. Auch deshalb 4 Sterne allemal.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mit vollem Timbre wieder da, 30. Juni 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Crossing,the (Audio CD)
Ganze acht Jahre ließ sie sich Zeit, um nach ihrer letzten Veröffentlichung "Timbre" mal wieder ein Studio-Album zu veröffentlichen. Dass sich das Warten darauf tatsächlich gelohnt hat, beweist das Album zwar nicht durchgängig, aber mit zumindest einer Handvoll unschlagbar guter, bisweilen eingängiger Songs ("The Land The Sea And The Sky" und das ausgesprochen hitverdächtige "Georgia"). Mit dem Rückgriff auf das durch Nina Simone populär in die Welt getragene "Sinnerman" beweist Hawkins zugleich Traditionsbewusstsein, denn dieser uralte Spiritual besticht bei ihr durch eine Intensität in der Darbietung, die dem Song und dessen Anliegen mehr als nur gerecht werden. Die schönsten Augenblicke dieser 13-Song-CD, die noch um einige "Bonus-Tracks" mit "Live-Aufnahmen" ergänzt wurde, sind indes die ganz leisen: "Life Is A River" und vor allem "Missing" - mit verhaltener, an Miles Davis erinnernder Trompeter im Hintergrund - ist Drama pur und würde so manchen Liebesfilm made in Hollywood adeln. Und dass Sophie B. Hawkins bei "Heart & Soul Of A Woman" wirklich "SOUL" in der Stimme hat, fordert für diese CD einen weiteren Pluspunkt. Das hat fast alles Tiefgang und eine Ausdrucksstärke, die "The Crossing" zu einer der angenehmen, Zuhörer nicht nur einlullenden, sondern bisweilen auch fordernden Pop-CDs dieses Jahres machen.
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