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am 26. April 2002
dieses Album ist zwar aufnahmetechnisch nicht gerade auf dem neuesten Stand, aber der Inhalt entschädigt für vieles. Ein sehr dichtes und schönes Album, man darf auf mehr gespannt sein.
Allerdings finde ich nicht dass Dredg in irgendeiner Weise etwas mit Tool oder Deftones oder ähnlichem zu tun haben. Im Gegensatz zu Tool die für meine Begriffe immer kalt und technisch klingen (was durchaus auch seine Reize haben kann), hören sich Dredg wärmer, spontaner, unbekümmerter und einfach "rockig-tiefer" an.
Wenn es den Begriff Alternative noch gibt, dann hier.
Guten Appetit
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am 8. September 2003
Während eine orientierungslose Generation von Audiokonsumenten Anno 1998 begann, dem seelenlosen Gott Nu-Metal zu huldigen, konzentrierten sich unterdessen 4 ambitionierte Musiker darauf, ihren intensiven, ungewöhnlichen und doch melodiösen Sound zu kreieren. Das in Eigenregie produzierte Ergebnis ihrer Bemühungen bildete den Übergang zwischen dem brachial-wütenden Sound der "Orph EP" und dem sphärisch-filigranen Nachfolger von Leitmotif "El Cielo". Thematisch nimmt dieses Werk den Hörer mit auf eine spirituelle Reise des lyrischen Ichs, das die verschiedenen Erdteile durchstreift, um seine innere Glaubenskrise zu überwinden.
Zusätzlich zur normalen Bandbesetzung kommen auf Leitmotif rockuntypische Elemente wie Cello, Klavier, Xylophon und Perkussion Instrumente hinzu, was stilistisch angelehnt an das Konzept, als Realisierung der unterschiedlichen musikalischen bzw. kulturellen Einflüsse aufgefasst werden kann. Trotz des dichten Sounds wurden bei der Aufnahme keine Audiosamples, sondern nur real existierende Instrumente und Geräusche genutzt. Leider schlägt sich diesbezüglich die Aufnahme "im Bandkeller" auch in der Soundqualität nieder, was der musikalischen Versiertheit und den atemberaubend gezeichneten Klangbildern jedoch keinen Abbruch tut.
Wütende Rhythmen und harmonisch-melancholische Melodien, verzerrte Gitarren und feinfühlige Akustikeinlagen befinden sich im ständigen Wechsel. Alles beginnt mit dem "Symbol-Song" und diesem undefinierbaren Motorengeräusch, welches schnell in ein dynamisches Zusammenspiel aus heftigen Riffs und sauber gezupften Tönen umschlägt. Der Gesang von Gavin Hayes ist noch bei weitem nicht so ausdrucksstark und geschult, wie später auf El Cielo, jedoch in seinem Wechsel zwischen wütenden Schreien, Sprechpassagen und Gesangsansätzen auch nicht zu verachten. Der Spannungsbogen wird im Folgenden geschickt vom entspannt-akustischen, "Traveling Through The Arctic Cold..." über das heftig treibende "Penguins in the Desert" bis zum überwältigenden Finale in Form des emotionalen "Yatahase" gezogen, bis dem Hörer im abrundenden "90 Hour Sleep" endlich die Chance gegeben wird, dieses überwältigende Debüt zu verdauen.
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am 11. September 2006
In meiner rückwärts laufenden Kaufgeschichte was Dredg anbelangt bin ich nun endlich bei Album drei, chronologisch also Album eins angekommen. Ein ungewöhnlicher Weg, aber ein eben solcher war es auch wie ich zu dieser Band gekommen bin. Je länger ich ich ihre Alben höre, in ihre Liedgeschichten versinke, desto mehr strahlt und beeindruckt mich diese Band. Betrachtet man die drei Alben, ist Leitmotif als Debütalbum sicher das experimentellere Werk, wobei alle drei Alben ihre einzigartigen Charakterzüge besitzen.

Schon der Opener "symbol song", der sich rauschend und kratzig aufbaut und dann in einen Mix aus Dynamik und Melodik mündet zeigt in welche Richtung "Leitmotif" geht. Schon hier ist die Klasse dieser Band spührbar. Im Vergleich zu "El cielo" ist Leitmotif an vielen stellen sehr rau, manchmal sogar schrammelig. Es werden diverse Instrumente, Klänge und Töne eingebaut. Doch unter dieser rauhen Oberfläche und nach mehrmaligem Hören offenbart das Album dem Hörer seine Schönheit.

Besonders gelungen sind die fließenden Übergänge und diese Dynamik die sich wie ein roter Faden durch das Album zieht. Es gibt ruhigere Phasen, z.B. das sehr stimmig beginndende "Lechium", doch selten verliert das Album an Tempo und Kraft. Ich muss zugeben, dass Leitmotif gegen Ende etwas schächer wird, da oftmals diese Härte hervorbricht und die Melodik etwas darunter leidet. Doch das ist nur ein verhältnismäßig kleiner Kritikpunkt. Es überwiegt der Eindruck, dass Dredg schon zu Beginn ihrer Karriere das gewisse Etwas hatten und heute zu einer der außergewöhnlichsten Alternative Rock Bands (eine genaue Kategorisierung ist hier eigentlich nicht möglich) zählen.
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am 22. März 2002
Klar, wer Tool, die Deftones und At the drive-in mag, wird auch diese Cd mögen, das hört man überall. Und das sind ja auch nicht unbedingt die schlechtesten Referenzen, denoch sind Dredg weit davon entfernt, nur ein Abziehbild der genannten Bands zu sein. Schon der fast an ein Konzeptalbum erinernde Character von "Leitmotif" ist etwas völlig eigenes. Dredg mischen gekonnt harte Gitarren mit schönen Melodien und teilweise fernöstlichen Stimmungen. Ein wunderbares Album, das viel zu lange von vielen ungehört blieb. Absolute Kaufempfehlung.
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am 25. Dezember 2002
Beeindruckend....ein Debüt Werk dieses Ausmaßes zeugt von einer unglaublichen Reife der Mitglieder dieser Band. Leitmotif bewegt sich zwischem Sacramento Industrial/Crossover und den schönen Klängen esotherischer Musik. Ein sehr kompaktes Album, das an manchen Stellen zwar noch ein wenig zu eckig ist, aber es ist große, ehrliche Musik mit eigener Identität, die Dredg uns da hingelegt haben.
1999 war ihr Jahr....und niemand wusste es.
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am 26. Februar 2003
Für mich ganz klar ein Highlight in der Musiklandschaft, denn was Dredg hier für komplexe und doch eingängige Songs erschaffen ist einfach nur wunderschön. Die Platte ist auf der einen Seite dazu prädestiniert, dass man sie komplett anhört (am besten bei Kerzenlicht und in entspannter Umgebung) und auf der anderen Seite kann man ohne Probleme mal einzelne Songs anhören. Der Sound orientiert sich an Bands wie Tool, jedoch ist die Sound und die Stimmung die Dredg schaffen sehr eigen. Die Individualität wird durch die markante Stimme des Sängers hervorgehoben, jedoch wirkt sie sehr schwach und geht in der Dominanz der Instrumente ein wenig unter.
Was Dredg hier geschaffen haben, sind wunderschöne Songs die zeitlos wirken. So muß moderene progressive Musik meiner Meinung nach klingen. Kaufen ist dringend empfohlen oder wollt ihr, dass irgendwann nur noch Müll produziert wird, weil die WAHREN Musiker keine Unterstützung mehr bekommen?
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am 4. Februar 2009
Dredg sind vielseitig. Sie machen sich Gedanken, sie haben Tiefgang, und Dredg haben ein Konzept. Ein Leitmotiv. Ebenso betiteln die Indie-Rocker aus San Francisco dann auch ihr 2001 wiederveröffentlichtes Debütalbum: Leitmotif. Ein Album, das bereits sehr viel mehr bietet als nur gute Musik. Doch bei der Musik möchte ich zunächst beginnen.
Allgemein ist Leitmotif im Bereich des Progressive oder Alternative Rock anzusiedeln. Die Songs zeugen von Impulsivität und Energie, klingen kraftvoll, sind innovativ, und lassen in manchen Augenblicken auch spüren, dass der um die Jahrtausendwende so populäre Nu Metal nicht ganz spurlos an Dredg vorübergegangen ist. Schließlich sahen sich Dredg zu dieser Zeit selbst auch als harte Band.
Der Begriff des Nu Metal wird diesem beeindruckenden Debütalbum aber in keinster Weise gerecht. Wenngleich Leitmotif manche Elemente des besagten Genres einsetzt, so ist es doch musikalisch sehr viel anspruchsvoller, sehr viel komplexer, und bietet neben den harten, kantigen Passagen auch Schönes und Harmonisches.
Die Basis für dieses schöne Werk bietet das handwerkliche Können der Musiker: Ein Gitarrist, der gekonnt zwischen dominant harten Riffs und leichtfüssigen, eleganten Passagen variiert; ein Bassist, der den Sound meist hart und wummernd verstärkt und damit den Ton entscheidend mitprägt; ein Drummer, der der Musik mit seinem verspielten Stil ihren Feinschliff verleiht und manchmal sogar ein wenig Jazz mit einfliessen lässt. Und nicht zuletzt ein Sänger, der Leitmotif mit sensiblem, teils auch exotischem Gesang einerseits und leidenschaftlichem Geschrei andererseits um zusätzliche Variationen bereichert. Was dann insgesamt dabei herauskommt, ist ein sehr ausgeglichenes Gesamtbild, bei dem sich keiner der vier Musiker besonders in den Vordergrund stellt sondern vielmehr jeder mal zum Zug kommt, was sich vor allem in den rein instrumentalen Abschnitten zeigt. Die Songs sind denn auch nicht als einzelne zu betrachten, sondern vielmehr im Kontext zu verstehen, weil sie fliessend ineinander übergehen und Leitmotif zu einem gelungenen Gesamtwerk machen, dem es nicht um isolierte, voneinander unabhängige Stücke geht, sondern eben um das Ganze: Sein Leitmotiv.
Wie bereits angedeutet, lässt sich Leitmotif ' wie Dredg im allgemeinen - aber keinesfalls nur auf seine Musik reduzieren. Da ist noch mehr, viel mehr. Zum einen lohnt es sich, die von Dredg im Booklet verwandten Photographien zu betrachten und ihre unbestreitbare Ästhetik auf sich wirken zu lassen, zumal die Band neben der Musik auch sehr viel Wert auf das Visuelle legt (was bei späteren Alben noch deutlicher hervortreten wird). Was an Leitmotif aber neben der Musik und den Bildern am meisten zu faszinieren vermag, ist die Erzählung, welche diesem Konzeptalbum zugrundeliegt ' und mit welcher nebenbei auch der Sound korrespondiert. Kurz zusammengefasst: Leitmotif erzählt die Geschichte eines Mannes, welcher von einer seltsamen, todbringenden Krankheit, einer 'moral disease', heimgesucht wird. Um diese zu überwinden, muss er eine spirituelle, traumartige, teils surreale Reise unternehmen und dabei fünf Kulturen besuchen, um eine höhere Bewusstseinsebene zu erreichen (nachzulesen im Booklet).
Als Ganzes betrachtet ist Leitmotif in der Tat ein wunderschönes, in sich geschlossenes Gesamtkunstwerk, welches erst durch die Einbeziehungen aller vorhandenen Aspekte so richtig aufblüht: Die Musik, das Visuelle, und eine Geschichte, welche Leitmotif zu einem wahrhaft inspirierenden Erlebnis werden lässt. Dredg machen mit ihrem Debut deutlich, dass ihr künstlerischer Anspruch weit über den des anspruchsvollen Musizierens hinausgeht. Wer nur die Musik anhört, der wird auch 'nur' die Hälfte mitbekommen. 'Nur'.

Das Fazit ist eindeutig: Jeder, der an guter, progressiver Rockmusik interessiert ist und für den es auch gerne mal ein bisschen mehr sein darf, ist mit Leitmotif ' wie mit jedem darauffolgenden Dredg-Album ' gut bedient. Sehr gut sogar.
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am 4. Januar 2003
Also erstmal sollte man nicht davon ausgehen, das Album auf Anhieb zu verstehen oder gar zu versuchen bei den Liedern mit singen zu können! Diese Band ist nicht vergleichbar. Wenn es sein müsste, würde ich gerade noch Ähnlichkeiten mit Muse zulassen.
Ansonsten ist das Album nicht in einzelne Lieder gegliedert, deshalb ist es empfehlenswert es hintereinander weg anzuhören. Wer auf wirklich gut gemachten Alternative mit orientalischen und elektrischen Einflüssen steht sollte sich diese CD zulegen.(Schon allein zum Angeben!) Mir gefallen besonders #1,2 und 9.
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am 18. Februar 2011
Das Debütalbum von Dredg aus dem Jahr 1999 gehört immer noch zu meinen absoluten Favoriten im Progressive Rock Bereich. Im Vergleich zu den Nachfolgern, die im Vergleich zu diesem Werk eher poppig wirken (besonders Catch Without Arms), handelt es sich hier doch um etwas "härtere" Kost, woher letztlich auch der Bandname kommen dürfte, da die Band weitaus "härter" zu Werke geht, als einige andere vergleichbare Gruppen. Besonders deutlich wird dies im großartigen "Penguins In The Desert" oder bei dem unglaublich mitreißenden "Yatahaze". Dredg schaffen es trotz des zunächst etwas eigenartig wirkenden Konzeptes (ein Mann, der derart krank ist, dass er, um seinen Tod zu vermeiden um die Welt reisen muss, um letztlich in eine andere Geistesebene aufzusteigen und dadurch geheilt werden kann - wie gesagt zunächst etwas eigenartig, aber durchaus interessant), Songs zu schaffen die einem nicht aus dem Ohr gehen. Oftmals haben Konzeptalben weder Höhen noch Tiefen; die Qualität der einzelnen Tracks bleibt oftmals auf der Strecke. Der Ohrwurmfaktor ist zwar noch nicht ganz so hoch wie bei den später folgenden Tracks Same Ol'Road, Bug Eyes oder Ode to the Sun, doch trotzdem gehören die beiden bereits genannten Tracks, sowie "Lechium" zu meinen All-Time-Favorites dieser Band. Ob das Album für Fans der beiden neueren Alben zu empfehlen ist, sei mal dahingestellt. Es ist zu befürchten, dass der etwas rohe Sound doch abschreckend wirken könnte. Wo ich auch direkt zur einzigen Schwäche dieses Albums komme: Die Soundqualität lässt doch zu wünschen übrig, wobei ich die 1999er Version besitze, die nach meinem Kenntnissstand von Dredg in Eigenregie aufgenommen wurde. Unter diesem Gesichtspunkt, kann man den Sound sogar noch als in Ordnung bezeichnen, wenn ich da an so manch andere in Eigenregie aufgenommene Alben, besonders aus dem Thrash Metal Sektor denken muss. Ich gehe davon aus, dass Sie hier die Neuveröffentlichung von 2001 erwerben können, wahrscheinlich wird der Sound dort etwas besser sein. Alles in allen kann ich dieses Album Fans von Progressive Größen wie Tool ohne weiteres empfehlen. Wenn man sich nicht am Gesang stört, der mich im ersten Moment ein wenig an Morten Harket von a-ha erinnert hat, findet man hier beste Progressive-Rock Unterhaltung, deren Faszination nicht abnehmen will, sondern bei mehrmaligen Hörgenuss eher zunimmt.
4/5, auch in Anbetracht dessen, dass die Band im Nachfolger El Cielo ihr ganzes Potenzial zeigen konnte, auch wenn bereits dort die Härte etwas abnimmt, was aber überhaupt nicht stört.
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am 5. März 2002
Dredg vereinen einzelne Elemente solch großartiger Bands wie Tool, At the drive-in und den Deftones und klingen dabei kein bisschen zerfahren oder aufgesetzt. Vielmehr erschaffen sie sich ein Gesamtkunstwerk, welches mit der Story im Booklet anfängt und bei den Songs, die großteils nahtlos ineinander übergehen und somit einen Einheit bilden, weitergeht. Was Dredg tun ist alles andere als irgendwelchen Trends nachzueifern oder Ansätze großer angesagter Bands aufzugreifen. Sie erschaffen ihre eigene Mischung aus guter Musik und interpretieren diese neu. Ein emotionaler Traum aus Wut, Trauer, Spiritualität und Mystik und doch Hoffnung. Schade das dieses Meisterwerk im New Metal Schrott so untergegangen ist.
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