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59 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Saga schwächelt, aber Teil 5 und 6 entschädigen!
Zum Inhalt des Buches möchte nicht viel sagen, da in der Kurzbeschreibung genug Inhalt verraten wird, ich dem Autor nicht vorgreifen und dem Leser nicht den Spaß am Lesen nehmen will. Deshalb möchte ich dazu übergehen, warum man George Martins Fantasywerk im epischen Ausmaßen nicht verpassen sollte.
Was macht Martin so besonders? - Seine...
Veröffentlicht am 9. Dezember 2003 von ML

versus
32 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelalter goes Fantasy
Gut gemacht, Mister Martin! Keine Lust, Mittelalterrecherche zu betreiben, das ganze Fanatsy genannt und einen super Flesh-and-bone-Historiewälzer geschrieben. Hat nichts mit Tolkien oder Leguin zu tun, was Sie da schreiben, vielmehr quillt das Blut wie gehabt aus allen Ecken, wird wie gehabt heftig intrigiert und überhaupt will Jeder Jedem nur Böses...
Am 13. Mai 2000 veröffentlicht


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59 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Saga schwächelt, aber Teil 5 und 6 entschädigen!, 9. Dezember 2003
Zum Inhalt des Buches möchte nicht viel sagen, da in der Kurzbeschreibung genug Inhalt verraten wird, ich dem Autor nicht vorgreifen und dem Leser nicht den Spaß am Lesen nehmen will. Deshalb möchte ich dazu übergehen, warum man George Martins Fantasywerk im epischen Ausmaßen nicht verpassen sollte.
Was macht Martin so besonders? - Seine Charaktere! Sein Aufbau der Romane!
Martin unterteilt seine Kapitel nicht mit arabischen Ziffern, sondern tituliert diese mit den Namen der Hauptfiguren, wie Eddard, Tyrion, Jon, etc. Dadurch erzeugt er mehr leben. Geschildert jeweils aus deren Perspektiven gelingt es dem Leser einen unglaublichen Bezug zu den Charakteren herzustellen. Die Darstellung des Innenlebens ist komplex und äußerst differenziert. Martin malt seine Figuren nicht schwarz-weiß, sondern benutzt für jeden seiner Charaktere einen eigenen Pinselstrich und eine eigene Farbkombination. Leser werden jenen hassen und jenen lieben, doch fünfzig Seiten weiter kann diese Gefühlslage komplett umschlagen, da man immer mehr über die Charaktere erfährt. Deren Vergangenheit, deren Lebensgeschichte, Schicksale und Tragödien. Und man findet sich selbst dabei wieder, wie das Hoffen und Leiden für einzelne Figuren ein Ausmaß findet, wie es nur in der Realität sein kann. Dabei verfällt Martin nicht in Gefühlsduseleien. Neben Liebe und Verantwortung geht es um Hofintrigen, Verrat, Macht und Ehre. So kann Martin mitleidslos werden. Personen sterben, werden eiskalt hintergangen und ermordet, fallen Schlachten oder „Unfällen" zum Opfer.
Eine Reise in eine eigene Zeit und Welt beginnt. Man wird zwar einer Maße an Personen begegnen, die einen am Anfang etwas überrollt und einen eventuell zwingt, Notizen zu machen. Aber der Anhang hilft einem immer wieder Fuß zu fassen und irgendwann ist man Teil der Welt, kennt Westeros (hier spielt der Roman!), wie seine eigene Stadt und die Menschen wie seine Nachbarn, Arbeitskollegen oder Freunde.
Einige Leser werden anfangs die Fantasy-Elemente vermissen. Doch Martin lässt diese langsam einfließen. Langsam und mit Genuss. Immer wieder entstehen kleine und größere Geheimnisse, Cliffhanger, die einen dazu zwingen weiter zu lesen.
George Martin hat nicht nur ein Meisterwerk der Fantasy geschaffen, sondern der Literatur. Keine zuckersüße Heldensaga auf den ausgetretenen Pfaden der Fantasy, sondern ein außergewöhnliches Machwerk, das man nicht mehr aus der Hand legen kann und will. Ich möchte Martin nicht mit Tolkien oder Williams vergleichen, aber eines ist sicher: Martin hat etwas eigenständiges Erschaffen. Mehr als nur Fantasy - eine zweite Welt, in der man Freunde und Feinde gleichermaßen finden kann!
Viel Spaß beim Genießen!
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36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Wunder geht weiter!, 29. Juni 2002
G.R.R.Martin macht da weiter, wo er in den ersten beiden Buechern der deutschen Ausgabe angefangen hat. Er nimmt uns mit in eine Welt voll Helden und Schurken, Liebenden und Verlorenen, rechtschaffenden Fuersten und machtgierigen Usurpatoren. Und wieder werden wir uns freuen, wenn unsere Lieblingscharaktere die naechste Pruefung ueberstanden haben, und geschockt zurueckbleiben, wenn Martin den einen oder anderen Protagonisten aus dem Spiel nimmt.
Nachdem in Tod von King Robert Baratheon und dem Fall Eddard Starks, steht Westeros vor einem Buergerkrieg. Ein Potentat nach dem anderen erklaert sich zum Koenig, und schon bald ziehen maechtige Heere ueber das Land, Tod und Verwuestung selbst in den letzte Winkel bringend. Gleichzeitig beginnen Kraefte von aussen die Grundfesten der zerruetteten Reiches zu erschuettern, auch wenn bis zum Ende des 4. Buches (Buch 3+4 der dt. ausgabe sind mal wieder als ganzes anzusehen - Gott, wie ich diese Zerstueckelung hasse) noch nicht viel davon zu spueren ist.
Standen in den beiden ersten Buechern politische Raenkespiele im Vordergrund, so geht es in Band 3+4 ans Eingemachte. Martin erhoeht das Tempo ernorm, und eine ueberraschende Wendung folgt der naechsten, bis wir am Ende des 4. Buches vor den brennenden Toren von King's Landing stehen, und nichts, aber auch gar nichts, den Leser davon abhaelt, das Buch fuer auch nur eine sekunde zur Seite zu legen. Wie so oft in den Buechern dieses Epos, sind es besonders die zwiespaeltigen Charaktere, die den Stempel aufdruecken, allen voran Tyrion Lannister, der einfach UNGLAUBLICH genial dargestellt ist.
Es mag sein, dass die Komplexitaet dieses Epos den ein oder anderen Fantasy-Fan abschreckt, oder vielleicht langweilt. Wer aber gerne in liebevollen, realitaetsnahen Details und verzwickten Handlungsstraengen schwelgt, wird voll aus seine Kosten kommen, und spaetestens am Ende des 4. Buches, die naechsten beiden Baende bestellen.
Mich hat G.R.R. Martin spaetestens mit dieser Fortsetzung ('A Clash of Kings' im engl. orignal) vollends ueberzeugt!
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Zyklus geht weiter...., 16. Mai 2005
Von 
Im dritten Band des Vorzeige-Zyklus moderner, realistischer Fantasy ufern die Ereignisse weiter aus und auch das Personal, aus dessen Perspektive berichtet wird, erweitert sich.
Je mehr man von der Welt der Sieben Königreiche erfährt, desto fremdartiger erscheint sie, und was zu Beginn nach einer reinen Mittelalterwelt aussah, gewinnt immer mehr an Magie, fremden Kulturen und Fabelhaftem hinzu.
Der Kern der Handlung ist weiterhin undurchschaubar, und wenn Martin zuläßt, daß man Vermutungen anstellt, dann nur, um sie im nächsten Kapitel wieder über Bord zu werfen. Das tut der Sache aber keinen Abbruch, denn der spannende Erzählstil läßt auch in diesem Band keine Atempause aufkommen. Die einzigen Szenen, die nicht ganz mit der sonstigen Qualität mithalten können, sind diejenigen mit Davos als handelndem Charakter. Er scheint nicht interessant genug zu sein, als daß man ihn so vollends ins Herz schließen oder hassen könnte, wie die übrigen Hauptcharaktere.
Akzeptieren muß man allerdings die teilweise heftigen Gewalt- oder Sexszenen, die Martin einbaut, die zwar niemals im Sinne von Folter oder Effekthascherei benutzt werden, aber dennoch harter Tobak sind. Sie fügen sich immer nahtlos in die Handlung und die Welt ein, aber zerstören nachhaltig die Vorstellung vom ewig jugendfreien Fantasy-Roman.
Eine sprachliche Glanzleistung liegt sowohl in den realistischen Dialogen wie auch in den stimmigen und schönen Beschreibungen vor.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Teures lesevergnügen, 9. Dezember 2013
Da dies der dritte Band ist mochte ich nicht weiter auf die Geschichte eingehen, bis auf das ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, wie die anderen Bände zuvor auch.
Was mich etwas stört ist der Preis von je 15€ pro buch, was meiner Ansicht sehr viel Geld ist! Da es auch insgesamt 10 Bücher sind.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es braut sich was zusammen..., 7. Juli 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Wie man am englischen Titel "A Clash of Kings" schon erkennen kann, geht es im dritten (im Original ist es ja der zweite!) Teil von "Das Lied von Eis und Feuer" um die Vielzahl von Königen und Möchtegern-Königen, die es nach den Ereignissen von Teil 1 und 2 gibt - den "Clash" gibt es aber noch nicht. Alle treffen sie Vorbereitungen, heben Heere aus und schmieden Pläne, um den "Thron der Sieben Königreiche" - so heißt ja auch die verhaute deutsche Übersetzung (siehe andere Rezensionen, ich will das nicht nochmal durchkauen) - zu erobern. Das englische Original ist ja wieder in zwei deutsche Teile gesplittet worden, ich erwarte mir also Schlachten für Teil 4.

Inzwischen verwendet Martin weiterhin viel Zeit darauf, seine Charaktere weiterzuentwickeln, teilweise neue einzuführen und anderen mehr Aufmerksamkeit zu widmen (wie z.B. Theon Graufreud - passenderweise ziert ja auch das zuvor unbekannte Wappen seines Hauses Graufreud diesmal das Cover). Mögen das andere Leser zwischendurch als langatmig empfunden haben, mich faszinieren diese Fanatsy-Welt und ihre Bewohner derart, daß mich auch dieses Buch voll in seinen Bann gezogen hat. Allein wie mein Lieblingscharakter Tyrion Lennister seinen neuen Job als Hand ausführt, bringt mich so zum Lachen wie sonst im Fantasy-Genre nur Terry Pratchett - aber hier passiert das in einem "ernsten" Szenario. Aber eigentlich egal - ob Arya, Bran, Jon Schnee, Danaerys oder Theon - alle Charaktere sind so tiefgründig, daß ich es nicht erwarten kann, die Geschichte eines jeden einzelnen weiterzuverfolgen.

Kann Fantasy noch besser sein? Ich glaube nein, und ich habe schon vieles gelesen. Schnell her mit dem vierten Teil!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine solide Fortsetzung der Story um die Sieben Königreiche, 29. Februar 2012
Von 
Inhalt

In 'Der Thron der Sieben Königreiche' geht das Epos rund um die Welt Westeros in die nächste Runde. Geliebte und verhasste Charaktere kehren zurück und kreieren mit einigen Neuzugängen eine wundervolle Fortsetzung der Story.

Tyrion (von jeher mein Liebling) ist nun die rechte Hand des Königs und macht sich dabei besser als Ned Stark. Ned wusste nicht zu intrigieren und legte auch keinen Wert drauf. Wenn man sich allerdings in der Gesellschaft der Königin Cersei, Kleinfingers und Varys befindet, sollte man sich zu wehren wissen. Tyrion stellt sich als ein Meister dieses Faches heraus, aber was hätte man auch anderes von ihm erwarten können? Dank ihm entlockt einem das ansonsten ziemlich ernste Buch den einen oder anderen Lacher und wir erfahren endlich, wer Jon Arryn auf dem Gewissen hat.

Sansa befindet sich immer noch in Gefangenschaft in Königsmund und erkennt mehr und mehr, welch mieser kleiner Schurke Joffrey ist. Einerseits kann sie einem fast leidtun, aber andererseits verspürt man auch eine Art unheilige Befriedigung, da sie nun endlich nicht mehr blind vor Liebe zu ihm ist.

Robb führt indes Krieg gegen die Lennisters und wird zum König des Nordens gekrönt. Seine Mutter Catelyn ist stets an seiner Seite, wenn sie auch nicht mit allen Entscheidungen des Fünfzehnjährigen einverstanden ist.

Jon Schnee, Ned Starks Bastard, treibt sich auf der anderen Seite der Mauer herum. Er und viele andere, die das Schwarz angelegt haben, sind auf der Suche nach seinem Onkel Benjen Stark, der seit einiger Zeit verschwunden ist. Sie treffen dort lediglich auf einige wenige Menschen, das Wissen um die weißen Wanderer stets im Hinterkopf.

Stannis und Renly Baratheon, Roberts Brüder, kämpfen beide um das Anrecht auf den Thron ' nur nicht gemeinsam sondern gegeneinander. Renly ist gutherzig und der Liebling der jungen Leute Westeros', während Stannis ' hart und unnachgiebig ' zumindest einige Anhänger hat. Den jungen König Joffrey erkennen nur wenige an. Allerdings sind die Truppen der Lennisters groß und Joffreys Großvater Tywin reich. Daher ist auch er noch nicht weg vom Fenster.

Daenarys, ihre Drachen Drogon, Rhaegon und Vyserion und das kleine Khalasar, das ihr nach dem Tod von Drogo geblieben ist, wandern durch eine öde Landschaft, sich stets bewusst, wie angreifbar sie sind. Dany ist fest entschlossen, sich den Thron ihres Vaters zurückzuholen, aber vorher braucht sie Verbündete ' die sie am Ende scheinbar auch findet.

Arya ist mit Yoren, einigen Jungs und Verbrechern auf dem Weg zur Mauer. Nur Yoren weiß, wer sie wirklich ist. Für die anderen ist sie Arry ' ein Waisenjunge. Yoren will sie zurück nach Winterfell in Sicherheit bringen, doch der Weg dorthin ist steinig und schwer. Arya ist allerdings zäh und scheint stur genug, um mit allem und jedem fertig zu werden.

Bran ist durch die Abwesenheit seines Bruders nun der Herr von Winterfell. Er tut sich immer noch schwer, die Sehnsucht nach dem Ritterstand abzuschreiben. Allerdings macht er sich als kleiner Lord gar nicht so schlecht. Immer noch verfolgen ihn Träume von der dreiäugigen Krähe und letztendlich trifft er jemanden, der ähnliche Träume hat wie er '

Theon Graufreud, nun zum Hauptcharakter befördert, tut alles, um zu beweisen, dass er das Vertrauen nicht wert ist, das Robb in ihn setzt.

Einschätzung

Der dritte Band der Saga ist, wie ich leider sagen muss, etwas weniger spannend als seine Vorgänger. Zwar sind die Geschehnisse immer noch interessant und meine Lieblingscharaktere alle am Leben, allerdings fand ich mich zunehmend genervt von Theon Graufreud. Charaktere wie Sansa mag ich zwar beispielsweise auch nicht, aber ihre Geschichte ist zumindest relevant für mich. Theon ist mir über alle Maßen unsympathisch, schon sein Name allein macht mich irgendwie wütend. Dass Catelyn Stark mir auf die Nerven geht, hat sich auch nicht geändert. Leider gibt es immer noch einige Abschnitte, die aus ihrer Sicht geschrieben wurden.

An Martins Schreibstil ist nichts auszusetzen. Zwar gibt es keinen Wow-Effekt, aber er schreibt dennoch sehr flüssig. Die Sätze gehen mühelos ineinander über und oft erkennt man, dass man hundert Seiten gelesen hat und scheinbar kaum gefühlte Zeit vergangen ist.

Blanvalets Cover zeigt dieses Mal das Banner der Graufreuds. Einen Oktopus auf lila Grund mit dem Spruch 'Wir säen nicht.' Dieses Motto macht den Klan kaum sympathischer.

Fazit

Das Buch mag zwar nicht so spannend sein wie seine Vorgänger, ist aber dennoch eine solide Fortsetzung der Story um die Sieben Königreiche! 4 von 5 Punkten! (CK)
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atmosphärisch und spannend. Eine epische Geschichte, 22. Juni 2011
Von 
I. Peters - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Der dritte Teil 'Der Thron der sieben Königreiche' gefiel mir leider nicht so gut, wie die ersten Beiden. Dennoch ist das Buch ein absolut großartiges Buch.
Nach Ned Starks Tod im zweiten (deutschen) Teil, war bei mir zunächst ein wenig die Luft raus. Ich musste erst einmal verdauen, was Martin mit seinen Charakteren angestellt hatte. Das Ende des zweiten Bandes war dermaßen dramatisch, dass sich der dritte Teil für mich eher wie eine Einleitung zu den noch folgenden Geschehnissen liest.
Daher scheint erst einmal recht wenig zu geschehen und genau dieser Umstand hat mich ein wenig gestört. Ich hatte mir mehr epische Szenen gewünscht, mehr Emotion, mehr Aktion.

Dennoch habe ich eigentlich herzlich wenig zu klagen. Jede negative Kritik ist daher eine Klage auf hohem Niveau. Die Charakter nämlich verlieren auch in diesem Band nichts an ihrem Tiefgang, an ihren Geheimnissen und ihrer Vielschichtigkeit. Immer wieder schafft es Martin den Leser mit neuen Offenbarungen zu überraschen, neue Rätsel zu erschaffen, einige Fragen zu klären und dabei immer wieder neue aufzuwerfen.
Auch die Welt wird immer weiter konkretisiert, der Leser wird immer häufiger an Orte geführt, die er noch nicht kennt. Alle Orte werden sehr deutlich und prägnant dargestellt. Zu diesem Zweck werden neue Point-of-View Charaktere eingeführt.
So begleitet der Leser eine Zeit lang einen ehemaligen Schmuggler, nun ein Ritter, in Stannis Gefolge oder Starks Mündel/Geisel Theon Greyjoy, der nach Hause zurück kehren darf.

Doch gerade Jons Handlungsstrang habe ich mit größter Begeisterung verfolgt. Ich liebe die Wälder hinter der Mauer und auch das Setting aus Kälte, aus Schnee und Eis und aus andauerndem Regen. Und gerade diese Reise hat mich bemerkenswert fasziniert.
Die Beschreibungen und die erschaffene Atmosphäre verbinde ich ganz besonders mit den Worten aus Winterfell: 'Winter is coming'

Martins Schreibstil verliert ebenfalls nichts an seiner Poesie und seiner Aussagekraft. Und gerade das macht es dem Leser daher einfach auch Szenen mit Genuss zu lesen, die bei einem weniger begabten Autor, möglicherweise langweilig gewesen wären.

Der dritte Teil macht auf jeden Fall wieder Lust auf die weiteren Teile.

FAZIT:
Das Buch ist nicht ganz so 'vollkommen' wie seine Vorgänger, aber immer noch ganz wunderbar. Ich habe das Buch sehr sehr gerne gelesen und kann es jedem Leser dieses Genres nur ans Herz legen.
Ein ganz großartiges Buch.
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gigantisch..., 23. Mai 1999
Von Ein Kunde
Richtig... das Buch ist noch nicht erschienen, und trotzdem rezensiere ich es. Ich habe es nämlich bereits in englisch gelesen (A Clash of Kings). Möglicherweise wird es der Goldmann-Verlag (wie auch den ersten Teil (A Game of Thrones) in zwei Teile aufspalten. Wie auch immer - Diese 'Saga von Feuer und Eis' ist wohl das Beste, was ich überhaupt je gelesen habe. Martin entwirft hier eine Welt von solcher Wucht, Dichte und Tiefe, daß ich mich immer wieder verzweifelt frage: Wie kriegt man so etwas hin? Er erzählt unendlich viele kleine Nebengeschichten, die interessant und spannend, aber dennoch kurz sind und nicht vom Fluß der Haupt-Story ablenken. Er schaltet auf höchst interessante Weise zwischen Schauplätzen und dort stattfindenden Handlungen anderer Hauptpersonen um, so daß einem niemals langweilig wird - im Gegenteil: Man dürstet danach zu erfahren, wie es denn nun dem anderen Helden ergangen ist. Er beschreibt seine Welt sehr ausführlich in Farben, was tatsächlich ein eindrucksvoll coloriertes Bild im Kopf entstehen läßt. Und vor allem: Seine Personen LEBEN. Nicht nur, weil er sie vom Charakter her gut beschreibt, sondern weil sie wirklich immer so handeln, wie sie sind. Und nicht unbedingt so, wie man es vielleicht erwartet. Erst aus der Gesamtheit ihrer Handlungen entsteht zuletzt das wahre Bild ihres Charakters, und das ist manchmal schockierend. Da ist der zuerst sympathische Gnom Tyrion, der dann doch zwiespältig wird, weil man merkt, daß seine Handlungen dennoch von seinen körperlichen Benachteiligungen mit-beeinflußt sind: Er will Macht und genießt sie auch. Oder der wackere Greyjoy, der lange ehrenvoll an der Seite der Starks kämpfte, und plötzlich hochmütig wird, als er zum 'König' eines kleinen Inselreiches ernannt wird. Oder der einflußreiche Eunuch Varlys, der auf schleimigste Weise alle Vorteile für sich zu nutzen versucht, dem man dann nach langer Zeit aber anmerkt, daß er trotz allem Eigennutz immer von einem seltsam gesunden Menschenverstand und von Mitgefühl geleitet wird. Es ist einfach ein geniales Spiel von Personen, Handlungen und Schauplätzen, das da abläuft. Dieses Buch kann man jedem empfehlen, der von Fantasy mehr erwartet als nur ein paar Drachen und Schwerter. Dennoch: Die Sache ist sehr komplex! Lieber zuerst die beiden ersten Bände lesen (die auf jeden Fall ebenso gut sind).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Spannung steigt, 29. Januar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Super Buch, klasse geschrieben und unsagbar Spannend. Kann ich wahrlich jedem weiter empfehlen. Es ist es wirklich wert. Freue mich schon die anderen zu lesen XD
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Immer unerwartetes, 26. Januar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
wie auch die Vorläufer spannend bis zur letzten Zeile, man weiß nie was kommt. Kann nur hoffen, daß die Starks weiter eingebunden sind und Bran und Rickon nicht umgebracht wurden.
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