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Kundenrezensionen

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am 30. März 2007
...doch sollte man zuerst wissen, dass der Klappentext völlig fehl am Platz ist und man diesen NICHT lesen sollte. So, wie ich das sehe, bezieht sich der Klappentext auf Band 2 im englischen Original, also auf Band 3 der deutschen Fassung ("Der Thron der Sieben Königreiche"). Es werden demnach schon Dinge vorweg genommen, die dem Buch seine Spannung, seine Wendungen und seine Aufregeung erst geben. Für solche Dummheiten kann man den Verlag eigentlich nur mit Nichtkauf bestrafen, doch ist das Buch so gut, dass es mir trotz allem den Atem geraubt hat. Wahrscheinlich hätte es mir das Herz zerrissen, wenn ich vorher nicht schon gewusst hätte, wie sich die Dinge entwickeln. Zur Handlung möchte ich garnicht allzu viel sagen, da man sowieso den ersten Teil gelesen haben sollte. Das "Spiel der Throne" wird weiter gespielt, hart, schonungslos und grausam steuert es großen Höhepunkten zu. Nur Cersei Lannister sei zitiert: "Das Spiel der Throne gewinnt man oder man stirbt." Seid gespannt, wie die Geschichte weiter gewoben wird und wie sich aus kleinen Handlungen große Dinge ergeben! Band 1 und 2, im Original "A Game of Thrones", ist eines der stärksten Epen überhaupt, von reiner Fantasy kann man kaum sprechen. Taucht ein in eine andere Welt zu einer anderen Zeit und spürt es selbst... der Winter naht!
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VINE-PRODUKTTESTERam 17. Juli 2006
Erst der zweite Teil hat mich richtig in seinen Bann gezogen. Da im ersten Teil "Die Herren von Winterfell" die Personen detailliert beschrieben wurden, war das Buch zwar sehr gut, hat aber noch nicht den Spannungsbogen erreicht, wie Martin es in diesmal geschafft hat.

Die überraschenden Wendungen, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hatte, haben der Geschichte einen gewissen Reiz verliehen. Vom Aufbau her hat sich bei diesem Buch nichts verändert und weiterhin behalten die Hauptpersonen ihre jeweils eigenen Kapitel, mit denen ich sehr gut zurecht kam. Auch merkte ich diesmal noch nicht sehr viel von der Fantasy, aber sie lässt sich doch schon erahnen. Den mittelalterlichen Stil hat Martin auch hier wieder gut mit eingearbeitet und sogar noch erweitert. Königshäuser, Schlachten, Banner, Politik sind die Hauptthemen. Die Personen, die mir schon sehr vertraut waren, besitzen jetzt noch mehr Tiefe und haben sich der Geschichte entsprechend sehr gut weiter entwickelt. Obwohl ich doch kritisieren muss, dass die 9-jährige Arya und ihr 7-jähriger Bruder Bran (die ich beide sehr liebgewonnen habe) nicht auf dem kindlichen Stand dieses Alters sind, sondern viel zu erwachsen wirken.

Was die Geschichte so spannend macht, ist, dass nicht einmal lieb gewonnene Personen unsterblich sind. Das lässt diese Geschichte real erscheinen. Daenerys Schicksal hat mich am meisten fasziniert, da sie ein ganz anderes Leben im Exil führt und auf mich am interessantesten gewirkt hat. Aber auch die anderen Personen haben mich wieder mit fiebern lassen und es war ein Genuss, dieses Buch zu lesen. Am Schluss werden alle Familien noch mal ausführlich beschrieben. Das war auch schon im ersten Teil so, trotzdem fand ich es auch diesmal wieder sehr nützlich, da ich so den Überblick nicht verliere. Genauso waren auch die Karten vom Norden und Süden wieder vorhanden. Absolut empfehlenswert!
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am 8. Februar 2015
Den Büchern und der Serie des Liedes von Eis und Feuer wird immer wieder Frauenfeindlichkeit, Sexismus und Machotum vorgeworfen. Das ist mE ein falscher Vorwurf, da die Story im Gegensatz zu vielen anderen Fantasy-Büchern, Frauen offenbar ernst nimmt und weder nur als Stichwortgeberin noch als Sexobjekt ohne Persönlichkeit darstellt (Ich gebe zu, bei der Fernsehserie ist das Problem "Sexobjet" stärker ausgeprägt.
George R.R. Martin siedelt seine Saga in einer Zeit und gesellschaftlichen Entwicklungsstufe an, die etwas der Spätantike bzw. dem Frühmittelalter in Europa entspricht. Die ständische Gesellschaft ist geprägt davon, dass es wenig Kontakt unter den einzelnen Gemeinschaften wie Familien und Städten gibt, so dass man zur Versorgung in erster Linie auf sich und seine Familie, seinen Clan oder sein Gemeinwesen angewiesen ist. Da es keine durchgängigen staatlichen Sturkturen gibt, wird Macht in erster Linie durch Gewalt erkämpt und erhalten und eigenes Recht oder Gerechtigkeit durchzusetzen klappt nur mit Stärke. Damit ist Kraft und körperliche Stärke wichtig, so dass Männer in der Gesellschaft in den Vordergrund treten.
Aber Martin gibt allen Figuren, auch den Frauen einen eigenen Charakter mit auf den Weg. Die Frauen verfolgen entsprechend ihres Charakters und ihrer Persönlichkeit eigene Ziele aktiv und mit viel Verve, wie Catelyn Stark, Cersei Lennister oder Daenarys Sturmtocher beweisen. Sie treffen eigene Entscheidungen, setzen sie um und räumen dabei Hindernisse und Probleme mit einiger Energie und Entschiedenheit aus dem Weg. Und ihre Ziele sind nicht nur eine Zweierbeziehung mit Valentinstag-Geschenken. Sie haben politische und religiöse Ideen, die sie wie Melisandre oder Lysa durchsetzen wollen. Einige wollen Macht bekommen, andere Reichtum oder religiösen Einfluss. Einige, wie z.B. Igritte legen auf ihre persönliche Freiheit großen Wert und sind nicht bereit, diese aufzugeben. George R.R. Martin lässt Frauen die Möglichkeit als Ritter (Brienne von Tarth) oder Rebell zu kämpfen, Drachen aufzuziehen, Schiffe zu lenken, ihren Platz im Rat einzunehmen und Sklaven zu befreien, und genauso gut oder schlecht zu handeln wie die männlichen Kollegen. Manche sind stark und schlau und manche sind schwach, irre oder doof, aber sie sind jedenfalls keine Abziehbilder wie "Weise Alte" oder "Blonde Sexbombe". Übrigens gilt das auch für den Sex, bei dem die Frauen eine bemerkenswerte Eigenständigkeit entwickeln.
In der Fernsehserie gilt das letzte nur eingeschränkt, da ein bißchen Softporno den Zuschauerzahlen vermutlich gut tut. Deshalb gibt es dort eine Reihe von Sexszenen, die nur der Zurschaustellung sekundärer Geschlechtsmerkmale von gut gebauten, jungen Frauen dienen. Die könnten man sich wirklich sparen (Dank an Frau Kekilli, die das den Produzenten wohl auch erklärt hat).
Zu den teilweise sehr brutalen Vergewaltigungen vor allem im Rahmen von Plünderungen und Eroberungen von Burgen und Städten muss man sagen, dass sie jedenfalls in den Büchern als grausames Verbrechen dargestellt werden, für das es keine Rechtfertigung oder Verständnis gibt. Frauen werde gerade nicht als Objekt gesehen, mit dem mann machen kann, was er will. Weil Martin aber offenbar darstellen möchte, wie menschliches Verhalten und Anstand verloren gehen, stellt er auch entsprechende Mechanismen dar.
Insgesamt ist das Lied von Eis und Feuer viel weniger sexistisch als viele hoch literarische Romane der Gegenwart.
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am 17. Dezember 2003
Zum Inhalt des Buches möchte nicht viel sagen, da in der Kurzbeschreibung genug Inhalt verraten wird, ich dem Autor nicht vorgreifen und dem Leser nicht den Spaß am Lesen nehmen will. Deshalb möchte ich dazu übergehen, warum man George Martins Fantasywerk im epischen Ausmaßen nicht verpassen sollte.
Was macht Martin so besonders? - Seine Charaktere! Sein Aufbau der Romane!
Martin unterteilt seine Kapitel nicht mit arabischen Ziffern, sondern tituliert diese mit den Namen der Hauptfiguren, wie Eddard, Tyrion, Jon, etc. Dadurch erzeugt er mehr leben. Geschildert jeweils aus deren Perspektiven gelingt es dem Leser einen unglaublichen Bezug zu den Charakteren herzustellen. Die Darstellung des Innenlebens ist komplex und äußerst differenziert. Martin malt seine Figuren nicht schwarz-weiß, sondern benutzt für jeden seiner Charaktere einen eigenen Pinselstrich und eine eigene Farbkombination. Leser werden jenen hassen und jenen lieben, doch fünfzig Seiten weiter kann diese Gefühlslage komplett umschlagen, da man immer mehr über die Charaktere erfährt. Deren Vergangenheit, deren Lebensgeschichte, Schicksale und Tragödien. Und man findet sich selbst dabei wieder, wie das Hoffen und Leiden für einzelne Figuren ein Ausmaß findet, wie es nur in der Realität sein kann. Dabei verfällt Martin nicht in Gefühlsduseleien. Neben Liebe und Verantwortung geht es um Hofintrigen, Verrat, Macht und Ehre. So kann Martin mitleidslos werden. Personen sterben, werden eiskalt hintergangen und ermordet, fallen Schlachten oder „Unfällen" zum Opfer.
Eine Reise in eine eigene Zeit und Welt beginnt. Man wird zwar einer Maße an Personen begegnen, die einen am Anfang etwas überrollt und einen eventuell zwingt, Notizen zu machen. Aber der Anhang hilft einem immer wieder Fuß zu fassen und irgendwann ist man Teil der Welt, kennt Westeros (hier spielt der Roman!), wie seine eigene Stadt und die Menschen wie seine Nachbarn, Arbeitskollegen oder Freunde.
Einige Leser werden anfangs die Fantasy-Elemente vermissen. Doch Martin lässt diese langsam einfließen. Langsam und mit Genuss. Immer wieder entstehen kleine und größere Geheimnisse, Cliffhanger, die einen dazu zwingen weiter zu lesen.
George Martin hat nicht nur ein Meisterwerk der Fantasy geschaffen, sondern der Literatur. Keine zuckersüße Heldensaga auf den ausgetretenen Pfaden der Fantasy, sondern ein außergewöhnliches Machwerk, das man nicht mehr aus der Hand legen kann und will. Ich möchte Martin nicht mit Tolkien oder Williams vergleichen, aber eines ist sicher: Martin hat etwas eigenständiges Erschaffen. Mehr als nur Fantasy - eine zweite Welt, in der man Freunde und Feinde gleichermaßen finden kann!
Anm.: Momentan sind 6 Bände in Deutschland/ 3 Bände im Original erschienen. 2004 sollen zwei weitere Originalbände folgen (Feast of Crows, A Dance wirh Dragons). Die ersten beiden Bände („Herren von Winterfell" und „Erbe von Winterfell") sind ein genialer Einstieg mit oben genannten Schwierigkeiten. In Band drei („Thron der sieben Königreiche") und vier („Saat des goldenen Löwen") zieht sich die Geschichte etwas (4 Sterne), da Martin mehr Informationen über die Vergangenheit der Personen und des Landes transferiert. Im Endeffekt kann man sich glücklich schätzen über diese Details, da man mehr mit der Welt verschmelzt. Teil 5 („Sturm der Schwerter") und 6 („Die Königin der Drachen") treiben den Leser dann in eine Gefühlsflut von ungeheurem Ausmaß, wobei speziell der sechste Teil das Beste ist, was ich bisher gelesen habe. (Mehr zu den Inhalten sind aus amazon-Kurzbeschreibungen zu entnehmen.) Kleiner Tipp: Nicht den Klappentext lesen, denn hier ist der komplette Romanteil zusammen gefasst. Sonst: Viel Spaß beim Genießen!
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am 6. Juni 2011
Ich muß mich da schon wundern, wenn ich so die anderen Rezensionen lese. Ich kenne ja die erste Übersetzung selber nicht, wahrscheinlich sind mir die Bücher auch nie aufgefallen, weil diese "Groschenroman"-Covers so scheußlich waren. Umso verwunderlicher, daß die zweite Umsetzung für den deutschsprachigen Markt wieder danebengegangen ist. Zwar sind diesmal die Covers wirklich toll gestaltet (mir gefallen die Wappen mit den Sprüchen der einzelnen Häuser sehr, sehr gut) und das zweite Buch fühlt sich auch nicht mehr so unangenehm an wie das erste, aber dafür hat man die Übersetzung verhaut. Ich habe schon in der Schule gelernt, daß Eigennamen nicht übersetzt werden. Und bei der Charaktervielfalt in dieser Saga darf man sich dann auch nicht wundern, wenn neben komisch klingender Namen auch echte Fehler passieren, so heißt z.B. der in Buch 1 kurz erwähnte ManCe Rayder in Buch 2 nun plötzlich ManKe Rayder oder aus Jon Schnee wird in Buch 1 mal Jon Snow.
Echt schade, daß tut aber meiner Lesefreude keinen Abbruch, ärgerlicher finde ich da schon, daß zwischen den Erscheinungsdaten zweier Bücher (die ja im Englischen eines sind) mehrere Monate liegen (zumindest laut Planung), was mach' ich denn in der Zwischenzeit?Ich kann den dritten Teil jedenfalls kaum mehr erwarten, vielleicht steig' ich sogar noch um auf die alte Übersetzung, da gibt's dann aber den fünften Teil (bzw. den neunten und zehnten) nicht und englisch, naja, das wär schon hart...

Bis jetzt hat mich "Das Lied von Eis und Feuer" in den Bann gezogen wie kaum eine andere Fantasy-Saga, ja sogar wie kaum ein anderes Buch je zuvor. Obwohl für mich interessante Fantasy-Elemente wie andere Rassen, Magie oder große Schlachten wenig bis gar nicht vorhanden sind. Die tollen Charaktere (Tyrion Lennister ist einfach ein Geniestreich!) wecken ständig Emotionen in mir und lassen mich die Story hautnah miterleben. Ich will schon kaum mehr was anderes lesen, will nur mehr wissen, wie dieses Meisterwerk weitergeht!

Amazon, bitte, gebt mir einen sechsten Stern, nie hätte ich ihn mehr gebraucht!
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am 10. August 2012
Der erbitterte Kampf um den eisernen Thron in Königsmund auf dem Kontinent Westeros geht weiter. Nachdem König Robert Baratheon im Norden auf Winterfell war um seinen alten Freund Eddard 'Ned' Stark als seine (rechte) Hand zu ernennen wird es für Ned in der Hauptstadt immer problematischer. Die Verschwörungen und Machtspiele spitzen sich immer weiter zu, der König wird auf einem Jagdausflug verwundet, Lord Stark entdeckt düstere Geheimnisse der Lannisters und sicher geglaubte Verbündete scheinen doch nicht so treu zu sein wie es den Anschein macht. Auch die Nachtwache mit dem Bastardsohn Lord Schnee wird mit ungeahnten Gefahren konfrontiert während sich bei den Dothraki auf dem Nachbarkontinent eine für Westeros gefährliche Entwicklung auftut.

George R. R. Martin knüpft im zweiten Teil des englischen Originals 'A Game of Thrones', im deutschen 'Das Erbe von Winterfell' natlos an die Geschehnisse des ersten Teils an, ist ja auch irgendwo logisch. Die Geschichte bleibt weiterhin absolut spannend und die sehr detaillierten Ereignisse und Konflikte zwischen den einzelnen Herrschaftsfamilien in Westeros, aber auch die Entwicklung von Daenerys Targaryen oder 'Lord' John Schnee sind äußerst mitreißend. Martin gelingt es bemerkenswert gut, mich immer wieder aufs neue mit unerwarteten Handlungsentwicklungen zu überraschen, was schlussendlich in einem absolut packenden Finale des ersten Romans gipfelt. Ich für meinen Teil kann es zumindest kaum erwarten, die nächsten Romane in die Hände zu bekommen. Die ersten beiden deutschen Romane hab ich geradezu verschlungen. Sie haben einen bleibenden sehr positiven Eindruck bei mir hinterlassen und George R. R. Martin zu einem meiner absoluten Lieblingsautoren gemacht. Wenn die weiteren Romane ebenfalls so spannend bleiben wird die Fantasy Saga 'Das Lied von Eis und Feuer' (engl. Original A Song of Ice and Fire) eine der besten Sagen aller Zeiten.
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am 6. April 2012
Habe den ersten Teil (die Herren von Winterfell) in Rekordzeit verschlungen und bin nun mittlerweile nach 3,5 Wochen bei Ende Teil 5. Der 2. Teil (die Erben von Winterfell) steht dem ersten Teil in nichts nach und spitzt sich bis zum Ende dramatisch zu. Würde jetzt gern an dieser Stelle noch mehr schreiben, allerdings würden Spoiler das Lesevergnügen trüben.

Klar, jedes Buch auf zwei Teile zu strecken und stolze 15 Euro pro Band zu verlangen ist irgendwo schon etwas dreist und die Übersetzung der Eigennamen ist tatsächlich etwas eigenwillig, aber unter dem Strich hat es mich nicht sonderlich gestört (mit den Namen kann man leben und die Qualität in Sachen Buchdruck ist gut).

Insgesamt sind die Bücher hervorragende Unterhaltung und auf einem Niveau mit Follet's "Säulen der Erde" ("Herr der Ringe" bleibt für mich unvergleichlich). Ich kann in den Bücher versinken, mit den Hauptcharakteren "mitfiebern" und werde natürlich auch die restlichen Teile lesen.

Klare Kaufempfehlung!
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Das Erbe von Winterfell und die Herren von Winterfell sind im amerikanischen Original ein einziges Buch, daher wirkt es in den deutschen Ausgaben natürlich so, als schließe das Erbe von Winterfell direkt an den ersten Teil an.
Im Großen und Ganzen kann ich mich nur all den positiven Meinungen anschließen, die man im Internet und in den Buchläden so findet.
Auch wenn ich mich mit den ersten 30 bis 40 Seiten etwas schwer getan habe, hat mich das Buch im Allgemeinen wieder unglaublich begeistert.
Immer wieder denke ich, dass der vorgegeben Pfad so und nicht anders verlaufen muss und Martin überrascht mich dann doch immer und immer wieder. Alles kommt immer ganz anders, als ich es vorhersehe und die Spannung bleibt so konstant erhalten.

Ich bin immer wieder fasziniert, welche Geheimnisse die verschiedenen Figuren in sich tragen. Manchmal habe ich das Gefühl regelrecht blind zu sein und denke mir im Nachhinein dann doch, dass nur dieser Weg äußerst logisch gewesen ist.
Außerdem wird man als Leser häufig ins kalte Wasser geworfen. Das Buch weiß Emotionen zu wecken in ihrer vollen Bandbreite. So oft war ich nahe an den Tränen und genauso oft musste ich zum Beispiel über Tyrions Äußerungen und Gedankengänge lachen.
Jede Figur ist so unglaublich einzigartig, dass ich es manchmal gar nicht fassen kann. Jeder Charakter ist in seinen Eigenschaften so facettenreich und spannend gestaltet, dass ich einerseits traurig bin, wenn ein POV mit einem dicken Cliffhangar endet, aber andererseits immer so gespannt auf das neue Kapitel bin, dass ich mich nahezu zwiegespalten fühle.

Auch die ganzen Gegenden und Orte sind fantastisch. Während des Lesens kann mich sich ihrem Bann nicht entziehen und nach der Lektüre wirkt die Atmosphäre der einzelnen Settings so glaubwürdig, dass man als Leser das Gefühl hat direkt dabei gewesen zu sein.

Auch die Gestaltung der neuen Auflage ist in ihrer Schlichtheit sehr ansprechend. Die Cover sind sehr ähnlich gestaltet und glänzen vor allem durch Farbgebung und einfachem Stil.

Das Erbe von Winterfell ist wie der erste Teil, unheimlich vielschichtig, emotional, tiefgründig, actiongeladen und gut durchmischt, dass ich einfach kaum negative Stellen finden kann. Das Buch ist in meinem Augen perfekt, so wie es ist.
Düster, atmosphärisch dicht und realistisch.

Volle Punktzahl.
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am 19. Juli 2013
Zu aller erst: Dieses Hörbuch ist wie auch sein Vorgänger Klasse bis auf 1-2 Dinge gibt es an dem Erzähler nichts auszusetzen.
Doch nun zum Grund der 3 Sterne. Jede CD besitzt zwischen 30 und 40 Kapitel diese werden auch auf einem Computer alle angezeigt und abgespielt. Doch nur auf dem Computer will man seine Hörbucher lieber auf einer Musikanlage hören ist dies nicht möglich da hier bei CD 1 und 2 nur jeweils 19 kapitel vorhanden sind der Rest ist nich anwähl und hörbar
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am 28. August 2012
Ich fand diesen 2. Teil fast noch mitreißender als den 1.
Was aber vielleicht auch daran liegt, daß man jetzt die meisten der vielen Charaktere kennt und man dadurch sofort voll in die Geschichte eintauchen kann.
Man darf natürlich nicht den Fehler machen und zwischen den Teilen zuviel Zeit verstreichen lassen. Denn dann fängt man jedes Mal wieder von vorne an.

Aber das ich zuviel Zeit verstreichen lasse, ist eher unwahrscheinlich. Denn dieses Buch hat so spannend aufgehört, da möchte man am liebsten sofort den nächsten Band aufschlagen.
Aber das habe ich mir schon vor ein paar Jahren abgewöhnt. Irgendwann liest man sich sonst einen Schriftsteller oder eine Reihe über. Und das wäre ja in diesem Fall wirklich zu schade.

Martin ist mit dieser Reihe wirklich etwas ganz besonderes gelungen. Und ich denke mal, für alle Fans von High Fantasy wird es ein besonderes Vergnügen sein, sie sich durchzulesen. Sie ist so toll geschrieben, man wird während der Lektüre in die Seiten eingezogen wird und muß sich bei jeder Unterbrechung erst wieder kurz im Hier und Jetzt zurechtfinden.
Und da ich keine Spoiler produzieren möchte,, werde ich weiter zu dem Inhalt nichts schreiben. Nur an alle, die überlegen auch in diese Welt abzutauchen: Probiert es aus!
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