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40 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tritt ein in die Schichten des Zwielichts
Im aktuell erschienenen dritten Teil der Wächter-Serie lädt uns Sergej Lukianenko erneut dazu ein, die verschiedenen Schichten des Zwielichts zu erkunden. Ins Zwielicht können nur die Anderen eintreten, nämlich Menschen mit besonderen Kräften. Die Anderen teilen sich in die Dunklen und die Lichten ein, die in einem sehr wackeligen Waffenstillstand...
Veröffentlicht am 2. Oktober 2006 von Maike Pfalz

versus
4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Passabel...
Mit dem dritten Band seiner Wächter-Reihe liefert Sergej Lukianenko eine solide Arbeit ab.

Der Schreibstil ist wie im voriegen Band auch sehr zäh und überhaupt ziehen sich die Geschichten wieder einmal in die Länge. Es kaumt kaum Spannung auf und die ach so überraschenden Auflösungen wirken meistens viel zu konstruiert und mehr...
Veröffentlicht am 15. Dezember 2008 von SoundboxMischke


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40 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tritt ein in die Schichten des Zwielichts, 2. Oktober 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Zwielichts: Roman (Taschenbuch)
Im aktuell erschienenen dritten Teil der Wächter-Serie lädt uns Sergej Lukianenko erneut dazu ein, die verschiedenen Schichten des Zwielichts zu erkunden. Ins Zwielicht können nur die Anderen eintreten, nämlich Menschen mit besonderen Kräften. Die Anderen teilen sich in die Dunklen und die Lichten ein, die in einem sehr wackeligen Waffenstillstand miteinander leben.

Im dritten Teil steht erneut der Lichte Anton im Mittelpunkt, mit dem in "Wächter der Nacht" einst alles begonnen hatte. Anton lebt inzwischen mit der mächtigen Swetlana zusammen, die ihm zuliebe aus der Wache ausgetreten ist. Die beiden haben eine kleine Tochter, die voraussichtlich die mächtigste Andere aller Zeiten werden wird. Während Anton von seinem Chef Geser zu einem Auftrag weggeschickt wird, verbringt Swetlana mit ihrer Mutter und ihrer Tochter ihren Urlaub und fürchtet gleichzeitig im Antons Leben, da sie spürt, dass er in eine Falle tappen könnte.

Doch mysteriöse Dinge sind aufzudecken, denn die beiden Moskauer Wachen und auch die Inquisition haben Briefe erhalten von jemandem, der behauptet, er könne Menschen zu Anderen machen. Wer hat aber diese Briefe geschrieben, denn die Adresse der Inquisition kennen alleine Geser und Sebulon?! Anton geht dem auf den Grund und trifft dabei auch auf seinen alten Freund Kostja, der inzwischen zu einem hohen Vampir mutiert ist. Aber auch die Inquisition ist wieder durch einige Magier vertreten, um herauszufinden, wer einen Menschen zu einem Anderen machen möchte.

"Wächter des Zwielichts" teilt sich wie schon die Vorgänger wieder in drei Geschichten ein, die in diesem Fall allerdings eng miteinander verknüpft sind und immer Anton als Bezugsperson mit sich bringen. Nachdem Anton den Fall der mysteriösen Briefe aufgelöst hat, fährt er nämlich zu Swetlana und seiner Tochter und trifft dort im Urlaub auf eine überaus mächtige Hexe, die sich jedoch nie hat registrieren lassen. Schon gehen die Ermittlungen also weiter, sodass Anton keinen Urlaub haben wird.

Sergej Lukianenkos Erzählstil ist in diesem dritten Teil der Wächter-Reihe überaus rasant, der Leser kommt kaum zum Durchatmen, da die Geschichte immer weitergeht und auch nach Ende eines Abschnitts keine Zeit zum Verschnaufen bleibt. Das Lesen erleichtert uns Lukianenko dieses Mal auch dadurch, dass stets Anton im Mittelpunkt steht und wir uns nicht immer an eine neue Bezugsperson gewöhnen müssen, wie es im zweiten Teil "Wächter des Tages" der Fall gewesen ist. Im dritten Teil gibt es keine Zäsur, die Geschichte ist in einem Fluss erzählt, obwohl sie in drei Abschnitte aufgeteilt wird.

Lukianenko ist inzwischen zu einem Faszinosum geworden, seine Bücher verkaufen sich auch in der westlichen Welt hervorragend, sodass sicherlich schon wieder zahlreiche Buchfans sehnsüchtig auf die "Wächter der Ewigkeit" warten, also auf den vierten Teil der Reihe. Lukianenko hat eine fantastische Welt geschaffen, in der Menschen und Andere zusammen leben und in diesem dritten Teil wagt Lukianenko erstmals eine Erklärung, was Andere überhaupt sind. Dabei bedient er sich einfacher Grundsätze der Thermodynamik, die ich hier etwas fehl am Platze fand, aber glücklicherweise hält er sich mit physikalischen Spekulationen weitgehend zurück, sodass man darüber hinweg sehen kann.

Die Charakterentwicklung überzeugt auch dieses Mal auf ganzer Linie. Die meisten auftauchenden Figuren kennen wir bereits aus den vergangenen Wächter-Bänden, doch speziell von Anton lernen wir immer neue Seiten kennen, inzwischen steht er ganz in Swetlanas Schatten, die eine viel mächtigere Andere ist, als er es jemals sein kann. Obwohl Swetlana aus der Wache ausgetreten ist, nagt dies immer noch an ihm. Aber das Schicksal hält einige Überraschungen für Anton bereit, die ihn einen großen Schritt nach vorne machen lassen.

Insgesamt überzeugt "Wächter des Zwielichts" auf ganzer Linie. Der Spannungsbogen gefiel mir deutlich besser als im zweiten Teil, da die Übergänge zwischen den Abschnitten fließend waren und ich mich nicht zu Beginn jeden Abschnitts an eine neue Bezugsperson gewöhnen musste. Auch die Charakterzeichnung ist wieder einmal faszinierend, von allen auftretenden Figuren lernen wir neue Seiten und Eigenarten kennen, sodass sich langsam aber sicher ein immer detaillierteres Bild der Hauptcharaktere bildet. Diese Wächter-Reihe ist zurecht der Fantasy-Hit schlechthin und ich hoffe auf noch weitere genauso spannende Wächter-Bände!
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die "Wächter-Trilogie" Teil3 (Wächter des Zwielichts), 6. März 2007
Von 
V. Fremgen "SFWurm" (Hermersberg, Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Zwielichts: Roman (Taschenbuch)
Die "Wächter-Trilogie" von Sergej Lukianenko spielt in einem ganz eigenen Universum: es gibt die Menschen und es gibt die "Anderen", die sich aus Vampiren, Tiermenschen, Magiern, Hexen etc. zusammensetzen. Jeder Andere kann entweder ein "Lichter" oder ein "Dunkler" sein. Die "Nachtwache" besteht aus Lichten und überwacht die Dunklen, die Tagwache arbeitet entgegengesetzt. Vor vielen Jahren wurde der "Große Vertrag" geschlossen, der das Verhältnis zwischen den Wachen regelt; die "Inquisition" (neutrale Andere) überwachen die Einhaltung des Vertrages.

Zur Handlung:
Anton Gorodezki wird auf einen speziellen Fall angesetzt: ein Anderer versucht, einen Menschen zum Anderen zu machen. Wie ist das möglich? Kann man es verhindern? Die Tagwache und die Inquisition sind ebenfalls auf der Suche nach der Lösung...

Die Hexe Arina spielt ein undurchsichtiges Spiel und scheint ein ganz besonderes Buch zu verstecken....Das Buch wird gestohlen und ein Hoher Inquisitor ermordet. Ist es doch möglich, Menschen in Andere zu verwandeln?

Im dritten Wächter-Roman wird Lukianenko philosophisch: Anton zweifelt an seinem Weltbild und die Hexe Arina liefert ihm den Stoff. ALLE Anderen scheinen spezielle Vampire zu sein, die die Kraft der Menschen für ihre Magie "absaugen". Anton ist mittlerweile mit Swetlana verheiratet und hat ein Kind, das das Potential zum größten Magier aller Zeiten hat.

FAZIT: Typisch Lukianenko - es kommt immer anders, als man denkt! Der spannendste und beste der 3 Teile! Wer die ersten beiden gelesen hat, muß auch diesen haben!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 3. Teil der Wächter Saga, 18. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Zwielichts: Roman (Taschenbuch)
Die Wächter des Zwielichts - das sind die Inquisitoren, diejenigen die keinen Unterschied mehr zwischen Licht und Dunkel sehen, diejenigen die ihre Fähigkeiten als Andere zur Aufrechterhaltung des Gleichsgewichts nutzen.
Auch im dritten Teil der Wächter Bücher, der wieder einmal in drei Geschichten eingeteilt ist, geht es um Anton, einem Magier, einem Anderen. Dieser ist mittlerweile mit Swetlana, einer Zauberin ausserhalb jeder Kategorie, die für ihn ihr Schicksal aufgeben hat verheiratet. Anton, arbeitet immer noch als Lichter Magier für die Nachtwache und sein Chef Geser spinnt weiterhin seine Intrigen.
Als Antons Tochter von einer Hexe entführt wird findet er die Wahrheit über die Natur der Anderen heraus und kann sich nur schlecht damit abfinden. Letzendlich aber hilft ihm diese Wahrheit einen hohen Vampir, der in den Besitz einer verschollen geglaubten Buches gelangt ist, aufzuhalten.

Ich habe auch diesen Teil der Wächter Reihe mit großen Vergnügen gelesen. Obwohl die Welt der Nacht und Tagwache mir in diesem Band nun schon vertraut ist hält der Autor immer noch ein paar interessante Einzelheiten bereit. Auch mit Anton hat Sergej Lukianenko in diesem Band sehr viel vor und es macht viel Freude Anton ein weiteres Stück seines Lebensweges zu begleiten. Der Erzählstil ist flüssig und sehr bildhaft. Zur Freude des Lesers tauchen in diesem Band durchgängig alte Bekannte auf.Über die Arbeit der Inquisition erfährt man nur am Rande etwas. Allerdings empfand ich diese eingestreuten Informationen durchaus als ausreichend.Interessanter war es allerdings etwas über die wahre Natur der Anderen herauszufinden und damit auch über den Sinn und Unsinn der Wachen.

Auch nach dem dritten Teil dieser Reihe bin ich noch lange nicht übersättigt und freue mich schon darauf den vierten lesen zu können.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch für Lichte und Dunkle, 11. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Zwielichts: Roman (Taschenbuch)
Im dritten Band der Wächter - Bücher trifft der Leser vor allem wieder auf Anton, den lichten Magier aus der Nachtwache, der auch gleich an einen wichtigen Fall gerät, den er im Auftrag Gesers zu untersuchen hat.

Weitreichend sind die Konsequenzen aus Antons Ermittlungen, wenn auch zunächst Alles nur nach einer kleinen Intrige des Chefs der Nachtwache aussieht.

Im dritten Band versteht Lukianenko es erneut, mit den ihm eigenen Stilmitteln zu fesseln und den Leser vom atemberaubenden Rätsel zur noch atemberaubenderen Lösung zu führen.

Freudig und ärgerlich zugleich gerät man in die sorgsam aufgestellten Fallen, um sich alsbald die Augen zu reiben, dass man DARAN nicht gedacht hat.

Faszinierend nach wie vor auch die sehr authentisch Russische Gedanken- und Gefühlswelt und als Punkt auf dem "i" ihre ewigtiefgründige Philosophie, die grossen allgemeinmenschlichen Schicksalsfragen, nicht ohne Selbstironie andeutend und ohne der Versuchung zu erliegen, einfache Antworten zu erteilen.

Schlicht ein Buch für die Lichten, wie auch für die Dunklen unter uns;)
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weiterentwicklung von Story und Charakteren, 13. September 2006
Von 
C. Benert (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Zwielichts: Roman (Taschenbuch)
Der 3. Band der Wächterreihe wird wieder aus der Sicht des lichten Wächters Anton Gorodetzki erzählt, der nun mit seiner Frau Swetlana eine Tochter hat. Die Unterschiede zwischen Lichten, Dunklen und der Inquisition werden weiter untersucht. Diesmal müssen die Parteien kooperieren, trotzdem gibt es beeindruckende magische Duelle. Es geht tiefer ins Zwielicht, und die Natur der verwendeten Magie wird klar.

Die Bücher sind nicht nur spannende Fantasyromane, sondern reflektieren auch die russische Gesellschaft und gesellschaftliche Experimente im allgemeinen.

Da sich die Charaktere im Lauf der Zeit weiterentwickeln, sollten die Bücher unbedingt in der richtigen Reihenfolge gelesen werden. Lesenswert und spannend sind sie alle.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Noch besser, 23. September 2007
Von 
Sunny Dee "78sunny" (Halberstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Zwielichts: Roman (Taschenbuch)
Allgemein zur Wächterserie:
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Diese Serie ist mit keinem anderen Fantasyroman zu vergleichen. Sie ist etwas völlig neues. Eine sehr gelungene Kombination aus Fantasy und Thriller. Es beschreibt eine sehr moderne Art des Zusammenlebens von Tiermenschen, Magiern, Hexen, Vampieren und Menschen. Es ist nicht vergleichbar mit den Fantasyromanen die alles eher in ein mittelalterliches Szenario verlegen. Es beschreibt das Zusammenleben bzw. die Auseinandersetzungenen von Dunklen und Lichten. Wie unterschiedlich sie denken und wie unterschiedlich sie ihre Kräfte nutzen. Wie sie sich gegenseitig kontrollieren und versuchen zu hintergehen. Aber auch ihre Beziehung zu den normalen Menschen, die sie beschützen, aus ihnen Kraft ziehen oder sie manipulieren. Lukianenko beschriebt eine einzigartige Welt mit sehr interessanten Charakteren. Oft ist es schwer zu verstehen, da es sehr viele Intrigen gibt und Lukianenko einen immer wieder auf eine falsche Spur führt. Einige Charaktere sind sehr sympatisch und man idetifieziert sich schnell mit ihnen. Vor allem Anton wächst einem mit seiner kritischen Denkweise schnell ans Herz. Man wird in den Bann dieser Welt gezogen.
Aufgeteilt ist das Buch in 3 Geschichten, die aber doch immer mit einander zu tun haben und auch mit den Folgeromanen dieser Reihe.

Leserschaft
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Das Buch ist für Erwachsene geeignet, die gern eine neue Form von Fantasyroman erleben möchten.

Direkt zu "Wächter des Zwielicht"
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In diesem Roman sehen wir alles aus Antons Perspektive. Er hat sich im Vergleich zum ersten Teil enorm weiter entwickelt. Er sieht noch immer alles mit kritischen Augen und versucht hinter die Intrigen der Großen zu kommen. Daher ist es kein Nachteil den ganzen Roman aus seiner Perspektive zu sehen. In diesem Band arbeiten die Dunklen, die Lichten und die Inquisition zusammen. Wir treffen auf uns bekannte Personen aus den ersten beiden Bänden wie Edgar, Kostja, Swetlana... aber auch auf neue Personen, wie zum Beispiel die Hexe Arina. Sie lässt uns wieder einmal tiefer in die Welt Lukianenkos eintauchen in dem sie uns in völlig neue Schichten des Zwielichts führt.
Anton ist gezwungen mit Kostja dem Vampir zusammen zu arbeiten und muß sich mit seinem schlechtem Gewissen, wie Lizenzen zur Tötung an Vampire ausgeteilt werden, und mit seinen Gefühlschaos zwischen Mitleid und Ekel auseinandersetzen. Edgar bildet in diesem Trio eher den Ruhepol als Inquisitor. Aber für Anton wird er immer ein Dunkler bleiben und er ist sich nicht sicher ob Edgar wirklich unparteiisch ist.
In diesem Teil lernt man neue Zauber und magische Artefakte kennen. Auch ein Mensch mit dem sich Anton anfreundet macht das ganze Buch interessant. Natürlich kommen auch die Großen , Sebulon und Geser, nicht zu kurz in diesem Band. Für mich ist dieser Band der interessanteste. Man hat das Gefühl die Personen zu kennen und immer mehr über diese fantastische Welt zu lernen.

Ich fand das Buch sehr spannend und kann es voll und ganz empfehlen. Wer den ersten Teil gut fand wird diesem Teil LIEBEN. Jedes mal hoffe ich die Intrigen vorher zusehen aber "leider" gelingt es mir nie ganz. Lukianenko ist wirklich ein Meister im Intrigen ausdenken.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Fortsetzung - miserables Lektorat, 21. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Zwielichts: Roman (Taschenbuch)
Das Buch an sich ist, wie auch seine Vorgänger einfach gelungen.
Ich möchte an dieser Stelle aber auf die deutsche Übersetzung bzw. das Lektorat bei Heyne eingehen, denn die ist leider sehr mangelhaft.
Teilweise werden Wörter, die es im Deutschen nicht gibt, verwendet, Sätze bleiben unvollendet bzw. sind syntaktisch mangelhaft und grobe Rechtschreibfehler haben sich eingeschlichen.
Insgesammt Fehler, die ein gründlicheres Lektorat behoben bzw. vermieden hätte.
Schade eigentlich, denn es mindert die Qualität des Buches. (Und wirft ein schlechts Bild auf andere Heyne Publikationen.
Ob dieses Problem auch bei den anderen Büchern auftritt, kann ich leider nicht beurteilen, da die Vorgängerbände von mir schon vor etwas längerer Zeit gelesen wurden.
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25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen der 3te Teil, 19. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Zwielichts: Roman (Taschenbuch)
Zusammenfassend muss man sagen, dass sich das Buch langsam bewegt. Die Entwicklung der "großen" Geschichte verläuft äußerst langsam jedoch ohne gezogen, aufgedunsen oder in die Länge gestreckt zu wirken. Die Geschichte - die Fortsetzung der Geschichte - ist nichtnur wie die der Vorgänger sehr spannend und abwechslungsreich, sondern erneut atemberaubend.

Es ist für mich schwer nicht ins Detail der Geschichte einzutauchen und anderen die Story preißzugeben und gleichzeitig eine Aussage über das Buch zu treffen. Die Geschichte hört eigendlich da auf, wo Wächter des Tages geendet hat. Sie kehrt, wie es Wächter des Tages gegen Ende schon andeutete, zurück zu Anton, der "Hauptperson".

Wie auch schon zuvor gibt es erneut einen Zeitsprung. Etwa 3 Jahre liegen zwischen den Büchern. Uns wird der nächste Ausschnitt der Zeit präsentiert. Swetlana und Anton haben nun eine nicht initiierte 2 jährige Tochter, mit der Gabe die Größte aller Zeiten zu werden. Die "große" Swetlana hat sich aus der Wache zurückgezogen um Anton nicht zu verlieren und sich um die gemeinsame Tochter zu kümmern. Anton, Lichter Magier 3ten Ranges, arbeitet weiter für die Nachtwache.

Hier setzt die Story an und macht das gleiche wie in den Büchern zuvor, sie verändert alles und zwar in eine Richtung die sich niemand hätte vorstellen können.

Am Ende des Buches werfen sich natürlich wieder Fragen auf, jedoch nicht sofort. Es wirkt auf eine Gewisse weise abgeschlossen, abgeschlossen in sich selbst. Die verschiedenen Stränge vereinen sich erneut um wieder neue Fragen aufzuwerfen.

Haben Sebulon und Geser soetwas kommen sehen ?

Haben sie damit geplant ?

Ich hoffe innigst, Anfang 2007 Wächter der Ewigkeit lesen zu können um endlich zu erfahren wie es weitergeht. Um einen Einriss in die Zeitverhältnisse zu geben - in Wächter des Zwielichts sind vielleicht 4 oder 5 Tage vergangen. Worauf ich mich noch freue kann ich leider nicht sagen, ohne große Inahlte des Buches zu verraten smile fröhlich

Vielleicht geht es im nächsten Band erneut mit der Tagwache weiter. Abzusehen ist es nicht, aber möglich ist alles.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Kampf - Gut gegen Böse - geht weiter, 8. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Zwielichts: Roman (Taschenbuch)
Nachdem ich nun die ersten beiden Bänder der Wächter-Reihe gelesen habe (die jedes Mal deutlich besser werden) bin ich das erste Mal wirklich zu 100 % zufrieden mit dem Buch. Der Autor schafft es den Leser zu fesseln und das ohne "Action und Explosionen", sondern mit Dialogen und Denkvorgängen der Personen. Mich fasziniert es immer wieder, wie der Autor die Personen in die Enge treibt und diese dann "kontern" und die Sache umdrehen.
Im ersten Buch war es ein Kritikpunkt (von mir), dass die Grenzen von Gut und Böse nicht deutlich hervor gehen und man keine klare Darstellung von Gut und Böse bekommt. Mittlerweile finde ich das richtig genial an dieser Reihe, die Handlung am Rande der anderen Grenze ist etwas einzigartiges. Gut und Böse wird genauer unter die Lupe genommen und der Autor stellt sich die Frage: Wo verlaufen die Grenzen von Hell und Dunkel, Gut und Böse, "Tag und Nacht".
Daher ein super Lesetipp für alle die die Vorgänger bereits gelesen haben (und nicht ganz so überzeugt waren)! Dieses Buch überzeugt.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Unterhaltung, die zum Nachdenken anregt., 10. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Zwielichts: Roman (Taschenbuch)
Wächter des Zwielichts ist wie schon die ersten beiden Bände in der Wächter-Tetralogie ein hervorragendes Buch. Auch hier werden die Freunde von geschickt gesponnenen Intrigen und überraschenden Wendungen wieder voll auf ihre Kosten kommen. Im Gegensatz zu anderen Autoren führt Lukianenko seine Charaktere selbst so geschickt, dass man, auch nach der Lektüre der Vorgängerbücher, den Ausgang der Ränkespiele nicht antizipieren kann. Hier zeigt sich Lukianenko durchweg anderen Größen wie z. B. Dan Brown gegenüber im Vorteil.

Wächter des Zwielichts fesselt von der ersten Seite an mit klarer Sprache, die gerade bei der Beschreibung der fantastischen Fähigkeiten der Anderen noch genügend Raum für die eigene Fantasie lässt. Besonderen Wert legt der Autor wieder auf die Darstellung der inneren Beweggründe der Hauptpersonen. Insbesondere die Zweifel von Anton Gorodezki, dem jungen Wächter, der nun wieder mehr in den Mittelpunkt der Handlung rückt als in Wächter des Tages, und sein Kampf mit sich selbst, werden hier bedrückend nachfühlbar vermittelt. Der ewige Kampf des Lichts gegen das Dunkel wird zum Ringen mit sich selbst, zum Bestreben Sinn in die Sinnlosigkeit des Daseins zu bringen.

Wer bereits die ersten beiden Bücher gelesen hat (was hiermit dringend empfohlen sein, obwohl die Handlung von Wächter des Zwielicht auch für sich alleine steht) wird viele bekannten Charakteren Widerbegegnen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Rolle der Inquisition, jener Einrichtung, die zwischen den Lichten und Dunkeln vermittelt, um sie im Gleichgewicht zu halten, hierdurch aber auch ein Ende des Konflikts verhindert. Erneut führt uns Lukianenko hier vor Augen, dass es mehr gibt als schwarz und weiß oder sich solche Kategorisierungen vielleicht sogar von selbst verbieten. Wächter des Zwielichts wird somit für mich zu einem der anspruchvollsten Bücher der modernen Fantasy-Literatur und ist dabei doch spannender als mancher Thriller.

Große Freude bereitet Lukianenkos Fähigkeit das Unglaubliche glaubhaft zu machen. Stets liefert er z. B. gute Gründe dafür, dass die übermenschlichen Fähigkeiten der Anderen bisher unentdeckt blieben und auch, warum das überhaupt in ihrem Interesse liegt. Selbst, dass große Ereignisse der menschlichen Geschichte das Werk gesellschaftlicher Experimente gewesen sein sollen, erscheint bei ihm weniger abstrus, als die meisten konventionellen Verschwörungstheorien.

Zusammenfassend kann gesagt werden, Wächter des Zwielichts bietet spannende Unterhaltung in einer fantastischen Welt und regt dabei zum Nachdenken über die eigene Gesellschaft an.
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