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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut! - Nicht mit dem Film zu vergleichen!
Ich habe zunächst nur den Film gesehn, an den ich aufgrund der Meinung von Freunden auch nicht mit allzu hohen Erwartungen herangeganegen bin. Entsprechend fiel auch meine Meinung darüber aus. Das Buch hatte ich mir bereits vorher gekauft, dann aber nicht gelesen weil ich nach dem Film dachte, es sei die Mühe nicht wert. Was sich jedoch als Irrtum...
Veröffentlicht am 29. November 2006 von M. Bachmann

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannende Geschichten, aber nicht genügend korrekturgelesen
Vielleicht liegt es ja an meinem Beruf, aber mir sind beim Lesen dieser Fortsetzung von "Wächter des Tages" schon so viele Tippfehler aufgefallen, dass es mein Lesevergnügen deutlich trübt. Und ich bin noch nicht mal am Ende des Buches angelangt! Da dies hier noch so gut wie niemand aufgegriffen hat, möchte ich einfach darauf hinweisen und einmal die...
Veröffentlicht am 4. April 2008 von U. Karrer


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut! - Nicht mit dem Film zu vergleichen!, 29. November 2006
Von 
M. Bachmann "10th Man" (Wildflecken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Tages: Roman (Taschenbuch)
Ich habe zunächst nur den Film gesehn, an den ich aufgrund der Meinung von Freunden auch nicht mit allzu hohen Erwartungen herangeganegen bin. Entsprechend fiel auch meine Meinung darüber aus. Das Buch hatte ich mir bereits vorher gekauft, dann aber nicht gelesen weil ich nach dem Film dachte, es sei die Mühe nicht wert. Was sich jedoch als Irrtum herausstellte.
Aus purer Langeweile habe ich dann doch angefangen, es zu lesen und erst wieder aufgehört, als ich es zur Hälfte durch hatte. Mit dem Film hat es - weder von der Handlung noch von der Spannung her - nur sehr wenig gemeinsam.
Trotz hin und wieder auffallender Schwächen in der Übersetzung ließt es sich nicht nur sehr flüssig, sondern hat auch viele sehr interessante und tiefgründige, philosophische Denkansätze, die dem Film vollkommen abgehen.
Wer also bis jetzt nur den Film gesehen hat, sollte sich unbedingt das Buch durchlesen, um ein falsches Vorurteil gegenüber dem Autor zu vermeiden (bitte natürlich erst den Vorgänger "Wächter der Nacht" lesen, ansonsten dürfte die handlung wohl kaum anchvollziehbar sein!) Denjenigen, die den Film nicht gesehen haben, kann ich ebenfalls nur zum Kauf und zum Lesen raten. Definitiv eine sehr gut gelungene Mischung aus in die Gegenwart verschobener Fantasy und Philosophie, spannend und flüssig erzählt.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schwacher Anfang, aber sehr guter Schluss, 20. August 2007
Von 
C. Schäfer (Nagold) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Tages: Roman (Taschenbuch)
Nach dem der erste Teil mich doch recht Positiv überrascht hatte (bin eigentlich kein größer Fan dieses Genre) war ich sehr gespannt, auf das zweite Buch.

Wie schon im ersten Buch, besteht der Teil auch aus drei Geschichten, welche in sich abgeschlossen sind, aber doch wichtig für das Gesamtbild des Buches sind.
Besonders interessant ist, dass dieses mal aus der sicht der Dunklen geschrieben wird. Dadurch erfährt man mehr von der Tagwache und der Philosophie und Alltag der Dunklen.

Die erste Geschichte wird aus der sicht der Dunklen Hexe Alissa Donnikowa geschrieben, welche man noch aus dem Ersten Teil kennt.
Die zweite Geschichte wird aus der Sicht von eines neuen Charakters, welcher sich an nichts erinnern kann.
Die letzte Geschichte wird nicht aus der „Ich“ Perspektive geschrieben. Die beiden Hauptpersonen sind aber Anton Gorodezki (Hauptperson von Wächter der Nacht) und der Dunkle Edgar.

Die erste Geschichte fängt sehr gut an. Der Einblick in das Leben einer Dunklen Hexe versprach sehr viel. Nach dem sich Alissa bei einem Kampf verausgabt hatte, schickt Sebulon sie in den Urlaub, in ein Kindercamp, wo sie sich an dessen Alpträume wieder aufladen soll. Ich habe eigentlich erwartet, dass dies nur ein kurzer Teil der Geschichte ausmacht, aber es war die Hauptstory und den Abenteuerurlaub einer Hexe (welche nicht mal mehr ihre Kräfte hatte) war nicht gerade das, was ich lesen wollte. Es hätte der Geschichte gut getan, wenn man sie um mindestens 50 Seiten gekürzt hätte, auch wenn sie für die dritte Geschichte wichtig ist. Diese Geschichte bekommt nur zwei Sterne.

Die zweite Geschichte ist da um einiges besser. Besonders da man sich auch selbst fragt, was es mit dem Fremden auf sich hat und warum er so mächtig ist. Auch die Auflösung ist interessant, auch wenn die Erklärung nur das nötigste bietet und nicht tiefer ins Detail geht. Da hätte ich gerne mehr von der Natur des Fremden erfahren. Deshalb nur vier Sterne.

Die Beste Geschichte ist die letzte. Die Ereignisse der ersten beiden werden dort vor der Inquisition behandelt. Ein Höhepunkt ist das Gespräch zwischen Anton und Edgar. Zwei Sachen haben mich aber gestört. Erstens war es mir doch etwas zu Biblisch und zweitens da Anton und Edgar, die Hauptpersonen, über das selbe nachdenken, wird beide mal beschrieben wie sie auf das selbe kommen. Somit ließt man zwei mal die selbe Erkenntnis. Trotzdem gebe ich der Geschichte fünf Sterne, da sie das Buch abrundet und einige interessante Gespräche hat.

Im Gesamtbild fand ich es schade, dass einige Charaktere aus dem ersten Buch, wie Olga kaum drin vor kamen. Insgesamt fand ich Wächter des Tages besser, wie Wächter der Nacht, auch mit der schwachen ersten Geschichte. Wegen ihr bekommt das Buch auch nur vier Sterne von mir.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Bestseller in seinem Genre, 1. August 2007
Von 
D. Mars "D. Mars" (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Tages: Roman (Taschenbuch)
Kennen wir sie nicht alle, die Fantasieromane der Vergangenheit und schien es uns nicht, als würden wir die ganze Welt der Vampire, Werwölfe, Hexen und Magier bereits in uns aufgesogen haben. Doch Lukianenko schafft es nicht nur die Hierachien neu zu erfinden und die Welt in Gut und Böse und Menschen zu unterteilen, sondern auch unser Verständnis von Magiern, Hexen, Vampiren, Werwölfen und Zauberern völlig neu zu definieren.
Durch die Kurzgeschichten, die in kleine Kapitel aufgeteilt sind gibt uns der Autor erneut einen Einblick in das Leben des Anton, Wächter der Nacht und in diesem Buch speziell einen Einblick in die Komplexität des Lebens als Anderer, als Dunkler. Fesselnd und faszinierend sind die einzelnen Stories und lassen uns in eine völlig neue Welt eintauchen, in der eine Annäherung von Gut und Böse, selbst durch Liebe kaum möglich erscheint.

Es ist mir wirklich schon lange kein solch gelungener Fantasieroman untergekommen und ich freue mich auch die nächsten beiden Bücher.

Sollte man vorher den Film gesehen haben, lasst Euch nicht abschrecken, Buch und Filmstory sind nicht identisch. Die Bücher sind um etliches besser, um nicht zu sagen überhaupt kein Vergleich.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber nicht ganz so gut, wie der Vorgänger..., 8. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Tages: Roman (Taschenbuch)
"Wächter des Tages" hat als zweites Buch einer Trilogie die Bürde aller mittleren Kinder zu tragen: Es darf die Handlung nicht eröffnen und es darf sie nicht beenden...

Aber von Anfang an: "Wächter der Tages" schließt sich nahtlos dem Stil und der Handlung des ersten Teils an, es ist wieder ein spannendes und unterhaltsames Buch, aber irgendwie ist es in den wesentlichen Punkten ein klein wenig schwächer als das erste.

Das erste Drittel ist wieder unheimlich fesselnd und lässt den Leser nicht aus seinem Bann, allerdings ist die Hauptfigur des ersten Teils kaum böse, sondern höchstens etwas fies, wobei man mit einer wirklich bösen Person auch kaum mitfiebern könnte.

Das ist aber auch das wesentliche Problem von "Wächter der Nacht": Die Handlung soll aus der Sicht der Dunklen erzählt werden, aber der eigentliche Unterschied zwischen Lichten und Dunklen wird nicht wirklich herausgearbeitet, man erfährt nicht, was an den Dunklen eigentlich wirklich dunkel ist. Sicherlich ist dies darauf zurückzuführen, dass Lukianenko das Gut/Böse-Klischee aufbrechen wollte, was ihm aber in meinen Augen nur teilweise gelingt. Anstatt die Charaktere wie im ersten Teil tiefgründig darzustellen und dabei die üblichen Klischees zu vermeiden, lässt er sie überwiegend ein wenig blasser, was den Leser etwas unbeteiligter lässt. Dies fällt gerade deshalb auf, weil erste Hauptfigur zusammen mit dem ersten Teil der Handlung, einen stärker mitreißen, als es danach der Fall ist.

Ok, genug kritisiert, "Wächter des Tages" erreicht in meinen Augen zwar nicht ganz die von "Wächter der Nacht" gesteckte Marke, es ist aber trotzdem ein gutes Buch und ein würdiger Nachfolger.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen tolle Story, MÄSSIGE ÜBERSETZUNG!!!!!!!!!!!!, 19. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Tages: Roman (Taschenbuch)
Liebe Mitleser und MItrezensenten, ich möchte an dieser Stelle nur etwas zur deutschen Übersetzung sagen. Ich hoffe sehr, dass der Verlag irgendwann jemanden zur Überarbeitung engagiert, der des MODERNEN Russisch mächtig ist! Ungenauigkeiten und auch staubtrockene Sätze haben mich das Buch mehrere Male weglegen lassen, bevor ich es dann fertig lesen konnte :(

Nur ein Beispiel von vielen Ungenauigkeiten, die meine Lesefreude richtig stark getrübt haben und die meiner Meinung nach dem deutschen Leser ein falsches Bild vermitteln: Ein alter Mann wird von zwei jungen Magiern in Taschkent fortgetragen und schreit laut Übersetzung kichernd und mit den Füßen wackelnd "Aber! Aber!", was überhaupt keinen Sinn ergibt. Auf Russisch schreit er nämlich "No! No!" was zwar AUCH "aber", doch auch soviel bedeutet wie "Ho! Ho!" - oder wie auch immer man ein Pferd anfeuert. Das macht Sinn, schließlich spielt der Alte auf verrückt und feuert seine Träger an.

Außerdem sagt der Held immer wieder Wörter, die ich im Deutschen noch nie gehört habe wie "ich schaute bedripst drein" oder so etwas. Brrr! Wie das klingt! Lukianenko schreibt so jung, frisch, neu - und hier hatte ich manchmal das Gefühl, E.T.A. Hoffmann zu lesen. Nichts gegen den ;) Doch fehl am Platz!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragend, 11. Juni 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Tages: Roman (Taschenbuch)
Ich bin von den Wächtern wirklich positiv überrascht: Die Bücher bieten erstaunlichen Tiefgang, wobei mir der zweite Teil etwas besser als der erste gefällt. Die Geschichten setzen nicht nur auf Effekte sondern wirken auf mich oft auch etwas nachdenklich und melancholisch - sehr schön! Wer kritisiert, die Dunklen setzten sich nicht durch ihre Boshaftigkeit genügend von den Lichten ab,hat den entscheidenden Punkt nicht verstanden: Der Autor stellt gerade beide Seiten gleichberechtigt dar und zeigt jeweils positive aber auch negative Aspekte auf. Es handelt sich eben nicht um eine Schwarz-Weiß-Malerei a la Herr der Ringe...
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Fortsetzung, 8. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Tages: Roman (Taschenbuch)
Die Fortsetzung von Die Wächter der Nacht" umfasst 3 Geschichten aus der Sicht von drei unterschiedlichen Dunklen. In der ersten geht es um die Geliebte Sebulons, Alyssa, die bei einem Einsatz ihre Kräfte fasst verliert und sich in einem Feriencamp regenerieren soll. In der zweiten Geschichte bekommt die Nachtwache unverhofft sehr mächtigen Zuwachs und in der dritten Geschichte kommt es zu einer Gerichtsverhandlung zwischen den beiden Seiten.

Einerseits ist es schade, dass jede der Geschichten einen anderen Hauptdarsteller hat, wodurch man sie nicht so gut kennen lernt wie Anton im ersten Teil, aber wenn man das Buch zu Ende gelesen hat, versteht man dass es wichtig für den weitern Fortlauf der großen Geschichte ist.

Das Buch lässt sich wieder sehr gut lesen und ist spannend. Es dauert zwar immer ein paar Seiten, ehe man in der neuen Geschichte drin ist, aber sobald man das geschafft hat liest es sich flüssig. Die Frage wer nun eigentlich egoistischer und schlimmer ist, Geser oder Sebulon, wird nicht beantwortet, darauf muss man noch bis zum dritten Teil warten, aber dass beide undurchsichtig und skrupellos sind steht fest. Mehr als im ersten Teil wird klar, dass es kein Schwarz und Weiß, kein Gut und Böse gibt.

Zuerst sollte man unbedingt Wächter der Nacht" lesen um dieses Buch zu verstehen. Allen die das mit Begeisterung getan haben sollten hier auf jeden Fall zugreifen und die anderen auch, da sie den Machenschaften und Methoden der Dunklen Seite vielleicht mehr Verständnis als den Lichten entgegenbringen können.
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29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung einer fantastischen Trilogie, 8. April 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Tages: Roman (Taschenbuch)
Sergej Lukianenko gelang mit dem Auftakt zu seiner Wächter-Trilogie der ganz große Wurf. Durch eine groß angelegte Werbekampagne für den Kinofilm verkaufte sich das Buch "Wächter der Nacht" fantastisch, wochenlang stand es in den Bestsellerlisten ganz oben, und das muss einmal gesagt werden: völlig zurecht!
In der Wächtertrilogie lernen wir die Welt des Zwielichts kennen, in der sich die so genannten Anderen bewegen können, die in einem wackeligen Waffenstillstand zwischen den Lichten und den Dunklen leben. In "Wächter des Tages" können wir endlich einen genaueren Blick hinter die Kulissen der Tagwache werfen, wir lernen zunächst die Hexe Alissa kennen, die bei einem gefährlichen Kampf all ihre magischen Fähigkeiten eingebüßt hat und anschließend in ein Erholungsheim geschickt wird, um sich dort zu regenerieren. Dort beginnt sie eine Affäre mit dem gutaussehenden Igor. Als sie allerdings ihre magischen Fähigkeiten zurückerlangt hat, muss Alissa erkennen, dass es sich bei Igor um einen Lichten handelt, der sie nun zu einem tödlichen Duell herausfordert.
Doch dies ist nur die erste Geschichte im zweiten Band der Wächter-Trilogie. In der zweiten Geschichte treffen wir auf Witali, der sein Gedächtnis verloren hat und nun erkennen muss, dass er ein mächtiger Dunkler ist, der sogar Geser und Swetlana gefährlich werden kann. Am Ende dieser Geschichte kommt es zu einem Showdown, der das Kräftegleichgewicht zwischen Licht und Dunkel wieder herstellt und auf Seiten der einen Wache zu herben Verlusten führt.
In "Wächter des Tages" klären sich endlich einige Fragen aus dem ersten Band auf, Lukiananko lässt uns erstmals einige Zusammenhänge verstehen, allerdings macht er auch wieder sehr deutlich, dass wir nicht annähernd verstanden haben, was in der Welt der Anderen wirklich vor sich geht. Lukianenkos Welt ist vielschichtig und schwer durchschaubar, wir bekommen zwar einige Informationshäppchen zugeworfen, doch kann jeder Leser bereits ahnen, dass wir damit nur an der Oberfläche kratzen durften. Für den abschließenden Band "Wächter des Zwielichts" hat Sergej Lukianenko mit diesem Mittelband eine hervorragende Grundlage geschaffen.
Das Kräftegleichgewicht ist labiler denn je und der große Kampf zwischen Licht und Dunkel steht bevor, dennoch wissen wir immer noch nicht genau, was die beiden Chefs der Wachen eigentlich bezwecken wollen, sie intrigieren stets gegeneinander und opfern dabei sogar ihre eigenen Wächter. So hat es den Eindruck, dass die Wächter nur Figuren in einem düsteren Schachspiel zweier machtbesessener Magier sind. Doch lassen wir uns überraschen, wie Lukianenko diesen Konflikt aufklären wird.
"Wächter des Tages" kämpft zwar mit den üblichen Schwierigkeiten eines Mittelbands, da sowohl Anfang wie auch Ende offen gestaltet sind, dennoch gestaltet Lukianenko auf überzeugende Weise seine Welt weiter aus. Dieses Buch ist atmosphärisch dicht geschrieben, offenbart eine düstere Welt und weckt Neugier auf den abschließenden Band. Lukianenkos großes Plus ist die Vielschichtigkeit seiner Handlung, alles ist miteinander verstrickt und man weiß nie, welche Taten nur Ablenkungsmanöver sind oder was wirklich hinter ihnen steckt. Auch die handelnden Charaktere sind gut gelungen und dienen wunderbar als Identifikationsfiguren, da wir sie mit all ihren Stärken und Schwächen, mit ihren Zweifeln und ihrer Wut, ihren widerstreitenden Gefühlen und ihrer Suche nach Antworten kennen lernen.
Lukianenko hat sicherlich nicht das Genre Fantasy neu erschaffen, doch er weiß sich zu behaupten und kann erneut auf ganzer Linie überzeugen. Der Vergleich mit dem "Herrn der Ringe" hinkt zwar, aber Sergej Lukianenko hat alle Berechtigung, mit den ganz Großen des Fantasy-Genres in einem Atemzug genannt zu werden. Ich freue mich bereits auf den abschließenden Band der Trilogie!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschend anders, 25. März 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Tages: Roman (Taschenbuch)
Anfangs dachte ich, dass Wächter des Tages bestimmt nicht so gut sein könnte wie der erste Band, weil man durch Wächter der Nacht sehr an Anton und die anderen Protagonisten des Lichtes gewöhnt ist. Was der Autor aber dann mit seiner Geschichte anstellt ist in seinem Effekt letztendlich verblüffend. Die Geschichte beginnt langsam aber mit großer atmosphärischer Tiefe aus der Sicht der Dunklen, um dann umso überraschende Wendungen aufzuweisen, je mehr der offenen Handlungsstränge aufgenommen und miteinander verknüpft werden. Mehr als einmal dachte ich beim Lesen, dass die alte Gleichung Lichte = Gut und Dunkle = Böse gar nicht so selbstverständlich ist und das man manchmal wirklich ins Schwanken gerät, welche Seite man selber wählen würde, wäre man ein Anderer. Den dritten Band erwarte ich jedenfalls schon mit Spannung und Vorfreude!
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als Wächter der Nacht, 17. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Wächter des Tages: Roman (Taschenbuch)
Ich weiss nicht, ob es daran liegt, dass in "Wächter der Nacht" erst einmal das Szenario für den Kampf der Lichten gegen die Dunklen vorgestellt wurde, aber mir persönlich hat die Fortsetzung "Wächter des Tages" sogar noch besser gefallen als der grandiose Erstling der Trilogie. Wieder gelingt es Lukianenko, seine Protagonisten wunderbar menschlich zu gestalten und deutlich zu machen, dass es sich nicht um dem Kampf Gut gegen Böse, sondern um die Auseinandersetzung zweier unterschiedlicher Philosophien geht. Ihren besonderen Reiz erhält die Geschichte zum einen aus der von Intrigen geprägten Auseinandersetzung zwischen Geser und Sebulon, zum andern aber auch aus der Tatsache, dass man sich als Leser nie sicher sein kann, was passiert. So wird zum Beispiel eine der Hauptpersonen des ersten Teils ziemlich schnell und unspektakulär ins Zwielicht gestoßen und damit getötet (oder vielleicht auch nicht?). Ausserdem finde ich es sehr reizvoll, wie der Autor auf bekannte Mythen wie zum Beispiel die Nibelungensage zurückgreift, die bei Lukianenko natürlich eine völlig neue Deutung erfährt. Für mich ist Wächter des Tages der bisherige Höhepunkt des Fantasy-Jahres 2006 und ich hoffe, dass der abschliessende Teil "Wächter des Zwielichts" zum einen bald erscheint, zum anderen (und das ist viel wichtiger) die Geschichte um die Anderen zu einem würdigen Abschluss bringt.
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