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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gedichte, die Mut machen
Konstantin Wecker (Jg. 1947) ist der wohl bedeutendste Liedermacher Deutschlands und darüberhinaus einer der markantesten Künstler der Gegenwart. Dabei ist er nie der typische einsame Liedermacher mit der Gitarre gewesen. Seit Ende der 60er Jahre steht er auf der Bühne: solo oder im Zusammenspiel mit Hannes Wader, Reinhard Mey oder internationalen...
Veröffentlicht am 9. Juni 2012 von Manfred Orlick

versus
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2.0 von 5 Sternen eine straffere inhaltliche reduzierung wäre vorteilhaft
nicht jedes gedichtchen muss gleich veröffentlicht werden. das buch enthält eine reihe von mageren versen, die wenig aussagekraft haben. da gibt es von wecker schon bessere textsammlungen
Vor 9 Monaten von brunotteart veröffentlicht


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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gedichte, die Mut machen, 9. Juni 2012
Von 
Manfred Orlick (Halle, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)   
Konstantin Wecker (Jg. 1947) ist der wohl bedeutendste Liedermacher Deutschlands und darüberhinaus einer der markantesten Künstler der Gegenwart. Dabei ist er nie der typische einsame Liedermacher mit der Gitarre gewesen. Seit Ende der 60er Jahre steht er auf der Bühne: solo oder im Zusammenspiel mit Hannes Wader, Reinhard Mey oder internationalen Künstlern wie Joan Baez und Mercedes Sosa. Am bekanntesten und erfolgreichsten waren seine frühen Lieder wie 'Genug ist nicht genug' oder die Ballade vom erschlagenen Willy.

Daneben trat Wecker auch als Komponist, Schauspieler und Autor hervor. Pünktlich zu seinem 65. Geburtstag ist im Deutschen Taschenbuch Verlag die Gedichtauswahl 'Jeder Augenblick ist ewig' erschienen. Die 250 Seiten präsentieren einen lyrischen Querschnitt von fast fünfzig Jahren. Die frühesten Gedichte hat Wecker als 16jähriger verfasst, die zwar jugendliches Rebellentum ('Das Wort muss eine Faust sein') aber auch schon realistische Weltsicht verraten. Einige davon sind seinen Vorbildern Rilke, Brecht und Benn gewidmet.

Die Gedichte der 80er Jahre sind nachdenklicher, dabei möchte Wecker 'weiterhin verwundbar sein' oder 'eine Insel finden'. Sie machen den Hauptteil der Anthologie aus. Die Gedichte der letzten zwanzig Jahre (nach der politischen Wende von 1989) zeigen wieder einen stürmischen Wecker voller 'Wut und Zärtlichkeit', der wie in seinen lyrischen Anfangsjahren immer häufiger das Versmaß und den Reim verlässt.

Überhaupt ist Wecker in seinen Liedern und Gedichten kein wortkarger Dichter. Eher ist er der barocke Typ, der den Überfluss an Worten, Gedanken und Gefühlen liebt. Jeder seiner Verse preist 'Leben, Welt und Dasein'.

Der bekannte Schriftsteller Herbert Rosendorfer leitet die Gedichtauswahl mit einem kurzen Vorwort ein.

Manfred Orlick
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbare Gedichte, 1. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein Genuss, diese wunderbaren Gedichte zu lesen, in sich aufzunehmen und weiter darüber nachzudenken. Ich kann die Lektüre jedem empfehlen
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Jeder Augenblick ist ewig, wenn du ihn zu nehmen weißt. Ist ein Vers, der unaufhörlich Leben, Welt und Dasein preist. S.250, 6. Juni 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Über die Zärtlichkeit (S.47)

"Ich würde gerne etwas Zärtliches
schreiben.
Kaum Fühlbares,
etwas,
das man gerade noch spüren kann.
Wie man den Blick eines lieben Menschen
auf der Haut spürt.
Dank,
auch wenn er nur gedacht ist,
auch wenn er nur ganz kurz
und im Vorübergehn gedacht ist.
Schlichtheit
(schlichte Menschen vergrößern einen Raum,
wenn sie durch die Türe treten).
Kinder spürt man,
auch die leisen Kinder,
bei denen man das Gefühl hat,
man müsste den Mund halten,
denn die wissen schon lange alles.
Herzlichkeit,
vor allem Herzlichkeit
(ich kenne Menschen,
die dich, mit einer Selbstverständlichkeit
in ihre Herzen aufnehmen,
dass dir schwindlig wird).
Von alledem würde ich so gerne
schreiben."

Konstantin Weckers Gedichte haben eine große Bandbreite von romantisch, nachdenklich, weise, über bissig, witzig, kritisierend zum liebevollen einfühlsamen Text und teilweise ist seine Wortwahl auch derb. Manche der Gedichte begeistern einen sofort, viele Gedanken brauchen etwas Zeit um zu wirken.

Gefallen hat mir auch das Gedicht "Die weise Rose" (S.137) es ist Sophie und Hans, Alexander und all den anderen gewidmet, deren Schlichtheit, Mut und Gottvertrauen Konstantin Wecker in dem Gedicht würdigt.

Seine Gedichte sind in dem Buch nach den Jahren ihrer Entstehung gliedert:
1963-1979 "Eine Menge Leben"
1980-1984 "Ich möchte weiterhin verwundbar sein"
1985-1989 "Jetzt eine Insel finden"
1990-1999 "Stürmische Zeiten, mein Schatz"
2000-2012 "Wut und Zärtlichkeit
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Empfehlenswert!, 7. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin kein Fan von Konstantin Weckers Musik, seine Gedichte haben mich dennoch sehr berührt. Ausdrucksstark, nie banal - einige Gedichte werden mich fortan begleiten. Dieses Buch kann ich uneingeschränkt empfehlen!
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Zwischen Zärtlichkeit und Wut / fasse ich zum Leben Mut", 4. Juni 2012
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Seit Jahrzehnten schon ist der Sänger und Dichter Konstantin Wecker für viele Menschen mit seinen Texten und seiner Musik ein wichtiger Wegbegleiter ihres Lebens. Besonders die Generation der über 50 jährigen, die seine Karriere schon von Anfang verfolgt haben und sich nie wirklich satt hören konnte an "eine ganze Menge Leben", haben sein kulturelles und politisches Engagement immer geschätzt.

Sie haben bewundert, mit welcher Kraft er seine Lebenskrisen bewältigte und von seiner Poesie, mit der er das beschrieb, immer wieder für ihr eigenes Leben Nektar gesogen.

Von den frühesten Jugendgedichten bis hin zu späten, teilweise noch unveröffentlichten Gedichten, sind sie hier in diesem DTV-Band alle versammelt.

Bewegt haben mich viele davon, doch am nachdrücklichsten sind folgende Strophen aus dem Gedicht "Wut und Zärtlichkeit" hängen geblieben:

"Hoch gestiegen, tief gefallen,
zwischen Geistesblitz und Lallen
bin ich auf dem Weg zum Lieben
meinem Innern treu geblieben.

Denn mich führn auf meiner Reise
zum Verstehen viele Gleise.
Zwischen Zärtlichkeit und Wut
Fasse ich zum Leben Mut."

Ja, darum geht es beim Älterwerden, beim Reifen hin zu einem Leben, das Wecker so beschreibt:
"Menschen müssen sich verändern,
um sch selber treu zu sein.
Nur das Wechseln von Gewändern,
kann kein wahrer Wandel sein."
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jeder Augenblick ist ewig..., 28. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
In den Gedichten von K.W. lässt es sich nochmals vornehmen, was er in seinem letzten Konzert zu vermitteln sucht an tiefer Lebensweisheit.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wecker, gut wie immer!, 10. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Einfach nur suuuuuper gut!!!
Hinreißende Lyrik!
Konstantin Wecker, wie man ihn kennt und liebt.
Aber: NIcht nur lesen, sondern ins Konzert gehen!
Dann bleibt jeder Augenblick wirklich ewig.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen eine straffere inhaltliche reduzierung wäre vorteilhaft, 24. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
nicht jedes gedichtchen muss gleich veröffentlicht werden. das buch enthält eine reihe von mageren versen, die wenig aussagekraft haben. da gibt es von wecker schon bessere textsammlungen
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0 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Entbehrlich, 13. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Jeder Augenblick ist ewig: Die Gedichte (Kindle Edition)
Ich habe das Buch bei einem Freund "angelesen", um über einen Kauf zu entscheiden. Fazit: Als Lyrik weitgehend wertlose Reimereien. Der Schwulst und der absichtsvolle "Tiefsinn" mögen allenfalls pubertierende Leserinnen beeindrucken, ich fand sie zT unfreiwillig komisch.
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