Kundenrezensionen


15 Rezensionen
5 Sterne:
 (13)
4 Sterne:
 (2)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 
‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vanguard - Es bleibt spannend, 29. Juli 2008
Mit "Ernte den Sturm" (Reap the whirlwind) ist nun auch der dritte und bisher letzte Roman der Star Trek: Vanguard-Reihe auf deutsch erschienen.
Herausgeber ist auch in diesem Fall der Cross Cult Verlag, Autor wie beim ersten Band David Mack.

Die Geschichte selbst schließt unmittelbar an die Ereignisse der beiden vorangegangenen Bücher "Der Vorbote" (Harbinger) & "Rufe den Donner" (Summon the thunder) an und führt die angefangenen Handlungsstränge kreativ und überaus spannend zu einem vorübergehenden Ende.
Wahrscheinlich da es bis zur Veröffentlichung des vierten Teils der Reihe noch ein Weile dauert.

Auf die Handlung soll hier nur kurz eingegangen werden:
Die Sternenflotte treibt die archäologische Untersuchung des Meta-Genoms und der restlichen Taurus-Ausdehnung weiter voran.
Dabei kristallisieren sich zwei Handlungsschwerpunkte heraus. Zum einen beschäftigt sich die Geschichte mit dem Auftauchen und der Erforschung der in Band 2 eingeführten, uralten Shedai-Rasse und zum anderen mit den zunehmenden Konflikten zwischen Sternenflotte und Klingonen um die Vorherrschaft in dieser Region des Weltalls.
David Mack gelingt es meisterhaft seine Story um diese beiden Erzählstränge aufzubauen und zum Ende hin immer mehr zu verdichten.
Eingeflochten in diese Geschehnisse erfährt der Leser mehr über die Liebesbeziehung zwischen Lieutenant Commander T'Prynn und der klingonischen Agentin Anna Sandesjo, die -so viel sei verraten- zu einem abrupten Ende kommen wird. Außerdem erfährt man mehr über die Vergangenheit von Commodore Reyes und die Besatzung des Aufklärungsschiffes U.S.S. Sagittarius, die das Heimatsystem der Shedai erkunden soll. Dabei muss sie es nicht nur mit den außerirdischen Wesen, sondern auch den Klingonen und Tholianern aufnehmen.
Zusätzliche Probleme bereitet der Sternenflotte auch die New Boulder-Kolonie, deren Einwohner den von der Föderation angebotenen Protektoratsstatus ablehnen und sowohl den Klingonen als auch den Shedai im Falle eines Angriffes schutzlos ausgeliefert wären.

Wie man anhand des Überblicks über die Story hoffentlich erkennt, bietet der neueste Vanguard-Roman ausreichend Potential für uneingeschränktes Lesevergnügen.

Positiv fällt ebenfalls auf, dass im Gegensatz zum vorangegangenen Buch wieder deutlich weniger Rechtschreibfehler auftreten. Wie schon Band 1 so profitiert auch "Ernte den Sturm" von der präzisen Übersetzung.

Abschließend bleibt festzustellen, dass auch der vorerst letzte Band der Vanguard-Reihe ein überaus gelungenes Star Trek-Buch ist.
Dabei nimmt David Mack den Leser mit auf eine spannende und fesselnde Abenteuerreise in die Taurus-Region, die in keinem Augenblick langweilig wird oder droht an Faszination zu verlieren. Herausragendes Merkmal der Vanguard-Reihe bleiben die realistische Charakterisierung der Protagonisten und insbesondere die Schilderungen zu derem (inneren) Kampf bei dem Versuch die Ideale der Föderation zu beschützen und zu beachten, so z.B. wenn Commodore Reyes sich gezwungen sieht einen ganzen Planeten zu vernichten, um die Sicherheit der gesamten restlichen Region zu gewährleisten. In solchen Momenten werden die Personen nicht mehr als Helden sondern als Menschen mit all ihren Schwächen und Fehlern gezeigt. Dies macht die Erzählung glaubwürdig, die Charaktere symphatisch und führt gleichzeitig zu einer Rückbesinnung auf die Werte, die uns als Menschen definieren.

Fazit: Ein außergewöhnliches Buch einer mehr als gelungenen Reihe, die uns einen ganz neuen Blickwinkel auf das Star Trek-Universum präsentiert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bombastisches Finale im dritten Band !, 15. September 2008
Mit "Ernte den Sturm" hält der Leser das vorerst letzte Buch der Opener-Trilogie von "Star Trek - Vanguard" in der Hand. Und so schnell wird er es auch nicht wieder loslassen, denn das Finale der Story um die dunklen Geheimnisse der Taurus-Region kann spannender kaum geschrieben werden..

Kurz zur Handlung:

Die sehr gefährlichen Nachforschungen, die die Föderation auf den Planeten Ravanar IV und Erilon angestellt hat, führen sie nun zum Jinoteur System. Dieses System, so hoffen auch die Klingonen und die Tholianer , birgt anscheinend die längst überfälligen Antworten. Jedoch gibt alleine schon die Struktur des Systems erneut Rätsel auf. Commodore Reyes beschließt sein bestes (und einziges) Spähschiff unter dem Kommando von Captain Nassir dorthin zu entsenden um zu erfahren was dort vor sich geht...
In einem 2ten Handlungsstrang verweigert die Kolonieregierung von "New Boulder" auf Gamma Tauri IV, angeführt von Reyes Ex-Ehefrau Jeanne, der Föderation einen Protektorratsstatus und ruft damit sofort auch die Klingonen auf den Plan. Die U.S.S. Lovell ist bereits im Orbit um die Kolonie technisch zu unterstützen. Zusätzlich ordert Reyes noch die Endeavour dorthin um einen Konflikt mit den Klingonen nicht eskalieren zu lassen. Doch auf Gamma Tauri IV droht eine ganz andere Gefahr viel größeren Ausmaßes..

David Mack schafft es auf insgesammt 455 Seiten die von den Büchern "Der Vorbote" und "Rufe den Donner" aufgebaute Spannung noch einmal zu intensivieren und bringt die Story zu einem fulminanten, atemberaubenden Showdown! Hat man die beiden Vorgänger gelesen (was jeder, der dieses Buch hier lesen will tun sollte) legt man "Ernte den Sturm" auf den letzten 200 Seiten nicht mehr aus der Hand. Die kleinen Storyfäden werden exzellent miteinander verwoben und dann zu ihrem - vorläufigen - Ende geführt. Wobei der Autor sich natürlich weitere Abenteuer mit diesen wirklich sehr vielversprechenden Charakteren offen hält. Die Geschichte rund um das aufdecken des Meta-Genoms endet übrigens noch in einer wunderbaren Anspielung auf "Star Trek II - Der Zorn des Kahn", dessen Story ja später angesetzt ist.... Mehr wird nicht verraten

Als Bonus gibts am Ende noch ein kleines Mini-Lexikon in dem man die Charaktere und wichtigsten Handlungsorte noch einmal nachschlagen kann.

Fazit: Das Buch ist jeden Cent wert und krönt die Vanguard-Trilogie mit einem fantastischen Abschluss. Man hat so eine Art von Star Trek noch nicht gelesen und trotzdem will man immer mehr davon!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vanguard geht in die dritte Runde..., 4. Juli 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was zu vermuten war, bestätigt sich eindrucksvoll von der ersten bis zur letzten Seite des Buches: David Mack ist der Garant für eine getreue Fortsetzung der Vanguard-Reihe. Denn während Rufe den Donner, geschrieben vom Tandem Ward-Dilmore, in vielen Teilen eine Art Intermezzo darstellte, nimmt der dritte Spross Ernte den Sturm wieder Kurs auf die Rahmenhandlung des Projekts. Um den Shedai-Plot rankt sich diesmal ausnahmslos die komplette Geschichte: Das ominöse Volk erwacht und wird immer bedrohlicher; Tholianer mühen sich um Spurenverwischung und Klingonen werden von machtpolitischer Entfesselung getrieben. Dazwischen liegt die Föderation mit Vanguard-Station, wo Diego Reyes um ein neuerliches Mal keine andere Wahl bleibt als auf Risiko zu spielen.

Das alles hört sich nicht nur atemlos und nervenaufreibend an - Mack bringt es in gewohnter Manier auch so herüber. Mithilfe seines charakteristischen Stils, der so etwas wie einen gesunden Minimalismus hochhält, gelingt es dem Autor, selbst die komplexesten Zusammenhänge sowie ein übergroßes Aufgebot an Gastrollen auf relativ wenigen Seiten verständlich abzuhandeln. Er konzentriert sich aufs Wesentliche für seine Geschichte. Ebendies verleiht auch dem dritten Vanguard-Roman eine explosive Kompaktheit, die gegenüber anderen Trekbook-Reihen ihresgleichen sucht und Mack zweifellos zu einem der gegenwärtigen Topautoren macht.

Auch beim Spannungsbogen bleibt er konsequent: Ohne an dieser Stelle Inhalte vorwegzunehmen, so lässt sich doch sagen, dass am Ende dieses Werks nichts mehr beim Alten bleibt und die Eskalation in der Taurus-Region großen Schritts fortschreitet. Die Shedai haben keine Skrupel, Tholianer als ,Batterien' für ihre Weltuntergangsmaschinen zu verwenden; die Klingonen nähern sich einem Krieg mit der Föderation und Reyes geht für seine Geheimnisse sprichwörtlich über Leichen.

Bliebe noch zu fragen: Wie verhält es sich mit den Charakteren? Obwohl diesmal das persönliche Techtelmechtel eher im Hintergrund steht und die Protagonisten die Getriebenen der allgemeinen Handlung sind, faszinieren nach wie vor die zwischenmenschlichen Ambivalenzen. Bestes Beispiel hierfür sind Pennington und Quinn, die derweil eine Freundschaft verbindet, wobei allerdings in ihrem tiefsten Innern ein Geheimnis existiert, das die denkbar größte Feindschaft heraufbeschwören könnte. Ähnlich verhält es sich mit Reyes und Desai: Privat Liebende, öffentlich institutionelle Gegner. Jetzt hat Mack diesen Bogen auch bei T'Prynn und Sandesjo weiter gespannt, nachdem die vulkanische Agentin ihre heimliche Liebhaberin als klingonische Spionin entlarven konnte.

Überhaupt hält Ernte den Sturm für manch einen Hauptcharakter der Geschichte bittere Konsequenzen bereit: Doktor Fischer kommt T'Prynns gefälschter Gesundheitsakte auf die Spur; T'Prynn selbst belastet das Leben mit einem aufgezwungenen Katra immer mehr; die überführte Sandesjo muss über ihre zersplitterte Identität und Loyalität neu nachdenken; Reyes schließlich ist am Ende mehr als nur für den Tod seiner Exfrau verantwortlich und wird von Desai zu einem Prozess abgeführt, der seine komplette Zukunft als Offizier bestimmen könnte. Einzig der ansonsten so prädestinierte Pechvogel Quinn scheint ausnahmsweise mal Fortuna zu haben, denn T'Prynn entlässt ihn offen aus seiner Bringschuld.

Nebenbei gesagt: Ein besonderer Griff ist Mack gelungen, indem er Carol Marcus am Ende des Romans auftauchen lässt. Der Konnex zum künftigen Genesis-Projekt räumt allmählich mit einer weiteren offenen Frage im Star Trek-Universum auf und ist eine Canon-Verknüpfung der allerbesten Sorte. Man darf gespannt sein, was Mack an dieser Stelle in Zukunft für uns bereithält.

Nun zur Conclusio. Ganz gewiss haben wir es bei Ernte dem Sturm mit einem Werk zu tun, welches das durch den Vorgängerroman etwas abgefallene Qualitätsniveau der Reihe beträchtlich steigert. Mehr noch: Mack verfolgt konsequent all die Eigenschaften, die Vanguard zu einem außergewöhnlichen Stück Star Trek machen, das sich viel näher an der Realität befindet. Trotzdem kommt das Buch nicht mehr ganz an die verschachtelte Genialität von Der Vorbote heran. Dort war jeder Charakter nicht nur treffend etabliert worden, sondern hatte auch eine Rolle inne, die ihm wie auf den Leib geschnitten war. Die Verzahnung läuft in Ernte den Sturm nur noch in Bezug auf einen Teil der Protagonisten gut, und zudem gibt es eine Parallelität von Handlungsbögen, die nicht wirklich zusammengeführt werden. Auch ist die Seitenzahl für meinen Geschmack zu aufgebläht; man hätte an mancher Stelle - ich denke an Actionszenen - durchaus mehr zusammenfassen können. Dafür - das muss auch gesagt werden - ist der Sprachstil gut und wird niemals ermüdend oder unauthentisch.

Nichtsdestoweniger gilt uneingeschränkt, dass wir uns glücklich schätzen dürfen, ausgerechnet diese außergewöhnliche Reihe auf Deutsch genießen zu dürfen. David Mack ist zurück - und lässt uns einem neuen Höhepunkt der Vanguard-Reihe entgegenfiebern. Ernte den Sturm ist weit mehr als nur ausgeklügelter Nervenkitzel; hier geht es um das Verletzen, um Intrigen und all die Widersprüche des Lebens. Star Trek erstrahlt in neuem Glanz. Glass it.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erwartungen erfüllt., 27. Januar 2009
Von 
4711 (Oldenburg, Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem mir bereits der erste und zweite Band der Vanguard Serie sehr gut gefallen haben, wurde auch der dritte Band 'sehnsüchtig' erwartet. Wie geht des Rätsels Lösung aus, was kommt noch. Die Spannung wurde zuvor geschickt aufgebaut und die Geschichte ist fesselnd erzählt.

Ich habe das Buch schnell durchgelesen weil ich auch hier von der Handlung gefesselt war.
Ich freue mich auf den vierten Band der Vanguard Serie, hoffentlich geht es dort so gut weiter wie bei den ersten drei Bänden.

Cross Cult hat die dort bisher veröffentlich Star Trek Bücher qualitativ gut verarbeitet. Ich hoffe das von dort noch eine ganze Zeit weitere Star Trek Bücher veröffentlicht werden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vanguard 3: Action, Zwischenmenschliches und Brutalität, 14. Juli 2008
Von 
Der dritte Band der Vanguard-Serie offenbart das Geheimnis rund um die Shedai, diese uralte Spezies, die einst über die Taurus-Region geherrscht hatte. Dennoch bleiben viele Dinge rund um diese Rasse der Sternenflotte weiter unklar, jede neue Antwort scheint weitere Fragen aufzuwerfen. Neben diesem wissenschaftlichen Aspekt stehen diverse Katastrophen (z.B. die eines verschwindenden Sonnensystems), viel Action (z.B. der Kampf einer Föderations-Crew ums nackte Überleben, nachdem sie auf einem feindlichen Planeten abstürzte) und eine in Star Trek so nur äußerst selten zu sehende Brutalität im Vordergrund (z.B. das Massaker, welches die Shedai-Wächter anrichten, als sie 30.000 Föderations-Kolonisten im wahrsten Sinne des Wortes zerfetzen). Des Weiteren stehen diverse zwischenmenschliche Relationen im Vordergrund, jeder Hauptcharakter entwickelt sich auf seine Weise weiter, und Commodore Reyes versucht am Ende seinen Frieden zu finden, indem er etwas tut, das für das Sternenflottenkommando in keinster Weise akzeptabel sein kann... Insgesamt lässt sich sagen, dass "Ernte den Sturm" ein hervorragender Roman ist, der ein paar Entwicklungen abschließt, viele neue Möglichkeiten einleitet, sich perfekt in die ST-Kontinuität einfügt, nicht mit Action (z.T. sogar Horror) spart und Lust auf mehr macht! Kaufen!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Serie, hoffentlich gehts weiter!!!, 26. Oktober 2008
Die Star Trek Vanguard Reihe ist einfach klasse. Die einzelnen Personen werden gut geschildert und man kann sich nach einiger Zeit sehr gut in Sie hineinversetzen. Im 3. Teil Ernte des Sturms / Reap the Whirlwind finden die Ereignisse um das Taurus Genom den vorläufigen Höhepunkt. Ich bin schon gespannt wie es mit Vanguard und den Leuten weitergeht! Der Besuch der Enterprise im Ersten Teil wirkt auch nicht aufgesetzt, sondern sorgt stattdessen dafür, dass man (als Trekki) die Handlung sehr gut zeitlich einordnen kann. Es werden auch einige zusätzliche Details zu der beschriebenen Folge genannt.

Harbinger: Harbinger Bk. 1 (Star Trek: Vanguard)
Star Trek - Vanguard: Der Vorbote
Summon the Thunder (Star Trek: Vanguard)
Star Trek - Vanguard: Rufe den Donner
Reap the Whirlwind (Star Trek: Vanguard)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch ohne Kirk und Co überaus spannend, 25. Juli 2008
Ernte den Sturm ' Star Trek: Vanguard von David Mack

Die Wissenschaftler der Sternenflotte sind auf eine Spezies getroffen, die älter als alles bisher bekannte Leben im All ist. Die Shedai sind aber auch das Gefährlichste auf das die Sternenflotte bis dahin je entdeckt hatte.
Noch wissen die Menschen nicht, dass die Shedai nur ein Ziel haben: die Vernichtung allen humanoiden Lebens in der Galaxis. Aber die Angriffe, die von Avataren der Spezies ausgeführt werden beginnen die Existenz der vorhandenen Starfleet Kolonien zu bedrohen. Wider müssen die Geheimdienste hinter den Kulissen und die Starfleetbesatzungen in den verschiedenen Regionen mit allerhand Tricks und kniffen arbeiten. Denn die Gefahr einer Konfrontation mit den Tholianern und den Klingonen steht auch noch auf der Tagesordnung.
Überaus spannend ist auch dieser dritte Teil, der wohl einigermaßen einen Abschluss der Handlung darstellen soll. Interessant sind wieder die Querverbindungen die Mack zu der bisherigen Star Trek-Geschichte aufbaut.
Doch genaueres will ich an dieser Stelle nicht sagen, das soll man selbst herausfinden.
Also Fazit: Star Trek Abenteuer ohne Kirk und Co können auch spannend und interessant sein. Hoffentlich wird das Versprechen, das die Abenteuer von Vanguard weiter fortgesetzt werden, auch in Deutschland realisiert.
Vor allem für Star Trek Fans sehr zu empfehlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genauso toll wie die ganze Serie!, 30. Januar 2010
Von 
Kerstin Wiedemann "Ameise" (Flensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
'"Wow!" - dieses kleine Wörtchen fasst wohl am besten meinen Eindruck von dem dritten Band der Vanguard-Reihe zusammen, der vielleicht anspruchsvollsten Star Trek-Romanserie. Wie schon seine beiden Vorgänger glänzt auch "Ernte den Sturm" mit einer ausgefeilten Story, spannenden Actionszenen und vielschichtigen Charakteren und schwächelt nicht einen Augenblick.

Die Erforschung des Metagenoms hatte schon im 2. Band fatale Konsequenzen für die Föderation, als man auf die uralte und mörderische Spezies der Shedai traf. Nichtsdestotrotz schickt der Vanguard-Kommandant Diego Reyes das Spähschiff Sagittarius in das Jinoteur-System, wo man den Ursprung der Shedai und damit auch des Metagenoms vermutet. Dort trifft die Crew zunächst auf ein verlassenens Tholianerschiff, gerät bald darauf unter Beschuss und muss auf einem tropischen Planeten notlanden. Es dauert nicht lange, bis die übermächtigen Shedai mit brutaler Härte zuschlagen...

Obwohl ich es kaum noch für möglich hielt, nimmt die Action und Spannung gegenüber dem Vorgänger noch einmal zu, so dass sich der Roman nicht gerade als die richtige Lektüre vor dem Schlafengehen eignet. Die Splatterszenen sind für meinen Geschmack ein bisschen zu heftig, da Star Trek derartige Gewaltszenen eigentlich nicht nötig hat. Aber natürlich verfehlen sie ihre Wirkung nicht: Der Überlebenskampf der Sagitterius-Crew zerrt so sehr an den Nerven, dass man den Roman schwer aus der Hand legen kann. Glücklicherweise kommen auch die Charaktere nicht zu kurz, ganz im Gegenteil. Trotz der vielen kleinen Einzelschicksale und der großen Menge an Protagonisten werden die Figuren wie immer sehr lebendig beschrieben. Die Geschichte bringt für einige Figuren einschneidende Konsequenzen mit sich, vor allem für Commodore Reyes und die Geheimagentin T'Prynn, die sich beide für das Wohl der Allgemeinheit mit Schuld beladen und mit den folgenschweren Konsequenzen fertig werden müssen. Schade nur, dass meine Lieblingsfiguren Quinn und Pennington erst auf Seite 170 auftauchen, aber dafür hält das Schicksal für die beiden notorischen Pechvögel auch endlich mal ein bisschen Glück bereit. Bei aller Spannung und Dramatik blitzt immer wieder auch Humor auf, zum Beispiel beim lustigsten Sabotageakt in der Star Trek-Geschichte. Der Roman führt einige Handlungsfäden aus den Vorgängern zu Ende, wirft aber wieder neue Fragen auf, die die Vorfreude auf den 4. Teil mit dem passenden Titel "Offene Geheimnisse" schüren.
Nachdem sich der eigentlich hervorragende 2. Teil durch ein unglaublich mieses Lektorat auszeichnete, ist es schön, dass sich die Fehler in "Ernte den Sturm" in Grenzen halten.
Als Extra gibt es diesmal eine "Minipedia" - eine Art Vanguard-Lexikon, was wegen der vielen Namen sehr nützlich ist. Die Spoilerwarnung sollte man aber durchaus ernst nehmen, wenn man sich die Überraschung bis zum Schluss aufheben möchte.

Fazit: Obwohl die Messlatte angesichts der beiden tollen Vorgänger sehr hoch gelegt wurde, kann der dritte Teil das Niveau mühelos halten. Bisher kann ich die Vanguard-Serie jedem Star Trek-Fan uneingeschränkt weiterempfehlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich mal empfehlenswert., 11. November 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Während der erste Band lediglich als Pilotbuch die Charaktere darstellte und der zweite Buch mehr langweilte hat mich der dritte Band dann endlich überzeugt.

Die Shedai haben sich gesammelt und gehen jetzt zum Großangriff über. Commodore Reyes ist dennoch nicht bereit, über seinen Schatten zu springen und will das Geheimnis um das Meta-Genom wahren. Dabei gibt es mal wieder mehrere Handlungsabschnitte.

Die USS Sagitarius soll im Jinoteur-System die Shedai-Aktivitäten überprüfen. Dort befindet sich im Orbit ein tholianisches Kriegsschiff, das aber von den Shedai nicht angegriffen wird. Die Klingonen hingegen, die ebenfalls in das System eindringen wurden pulverisiert. Die Sagitarius hat auch kein Glück. Sie wird abgeschossen und muss notlanden...

Die USS Lovell soll Reyes Ex-Frau und den Kolonisten helfen, deren Heimat aufzubauen. In Wahrheit hat man jedoch auch dort Shedai-Technologie festgestellt. Die Klingonen natürlich auch. Trotzdem hält Reyes durch bis zur letzten fatalen Minute. Eine Entscheidung, die er noch bereuen wird...

T'Prynn geht über Leichen um ihre Ziele zu decken, doch alles rächt sich einmal...

Der Roman kann dieses Mal in einem überzeugen, ist spannend geschrieben und man sieht einen Film vor dem inneren Auge ablaufen. Die Charaktere haben Ecken und Kanten und machen folgenschwere Fehler.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch der 3. Roman, nicht mehr unerwartet, ein hoher Achtungserfolg., 26. Juli 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nicht vorbehaltlos, doch auch neugierig war meine Kaufentscheidung des
Erstlingswerkes 'Der Vorbote'.
Doch nach dem durchweg angenehmen Leseerlebnis war es für mich keine
Frage, ob ich mir den 2. Roman und auch eben diesen 3. bestellen soll.
Wie bei den beiden vorherigen Romanen kann man in einem Satz ausdrücken,
was diese mittlerweile Romanreihe ausmacht: Fremde, neue Welten, neue
Charaktere, und eine Story in einer Art, wie noch nie ein Mensch sie zuvor
gelesen hat. Was mir aber immer am wichtigsten ist, wenn ich etwas über
Star Trek konsumiere ist, den Grundgedanken von Gene Roddenberry dabei
wiederzufinden, was in allen 3 Werken eben der Fall ist. Daher gilt mein Dank
und meine Anerkennung wieder vorbehaltlos den Autoren, dem Cross Kult Verlag,
sowie allen anderen Mitwirkenden an dieser tollen, neuen Romanreihe. Danke!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen