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5.0 von 5 Sternen Neues aus dem Star Trek-Universum
Der Schauplatz der neuen Star Trek-Reihe "Vanguard" befindet sich auf der Starfleet-Raumbasis 47, genannt Vanguard, zur Zeit von Star Trek "Classic". Das klingt zunächst wie eine Neuauflage zu den Serien The Next Generation und Deep Space Nine, die ja auch für eine Weile zeitlich parallel zueinander liefen: Auf der einen Seite ein Raumschiff, auf der anderen...
Veröffentlicht am 4. April 2009 von Kerstin Wiedemann

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Fluch des "Pilotfilms"...
Es gibt m. E. nur einen einzigen Pilotfilm von Star Trek Serien, der mir gefallen hat, sowohl was die Charaktere als auch die Handlung anging. Und das war Enterprise Broken Bow. Mal abgesehen von TOS, der ja bis auf The Cage keinen eigenständigen Piloten in dem Sinne hatte waren alle anderen Pilotfilme mies. Anders erging es auch den übrigen Star Trek...
Vor 24 Monaten von Hemeraner veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neues aus dem Star Trek-Universum, 4. April 2009
Von 
Kerstin Wiedemann "Ameise" (Flensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Der Schauplatz der neuen Star Trek-Reihe "Vanguard" befindet sich auf der Starfleet-Raumbasis 47, genannt Vanguard, zur Zeit von Star Trek "Classic". Das klingt zunächst wie eine Neuauflage zu den Serien The Next Generation und Deep Space Nine, die ja auch für eine Weile zeitlich parallel zueinander liefen: Auf der einen Seite ein Raumschiff, auf der anderen Seite eine Raumstation. Beim Lesen haben sich aber alle Bedenken in Luft aufgelöst: "Vanguard - Der Vorbote" ist auf jeden Fall interessant und fesselnd genug, um Appetit auf die Nachfolgeromane zu machen. Nach über 40 Jahren finde ich es erstaunlich, was das Star-Trek-Universum noch alles für Überraschungen zu bieten hat. Starfleet erscheint hier viel mehr wie eine militärische Organisation als in der Serie, als sie aus schleierhaften Gründen die Station im Eiltempo errichten lässt und dabei mit den Tholianern, Klingonen und Orianern in Konflikt gerät. Die Enterprise, seit kurzem unter dem Kommando von Captain James T. Kirk, dockt an die Station an, um Reperaturarbeiten durchführen zu lassen. Als die U.S.S. Bombay bei einer Raumschlacht zerstört wird, wird die Enterprise losgeschickt, um diesen Vorfall aufzuklären...

Mit "Vanguard - der Vorbote" beendete der Comic-Verlag Cross Cult für deutsche Star Trek-Fans die lange Durststrecke ohne einen neuen deutschsprachigen Star Trek-Roman. Obwohl der Roman zur Anfangszeit von Kirks 5-Jahresmission spielt, wirkt Vanguard gegenüber den älteren Romanen eindeutig moderner und "erwachsener". Zuerst muss man natürlich am Anfang die vielen neuen Personen kennenlernen, was erst mal ein bisschen anstrengend ist. Allerdings sind die neuen Figuren so interessant und detailliert beschrieben, dass man sich schon bald auf sie einlässt und mehr von ihnen erfahren will. Trotzdem ist es natürlich schön, wenn die vertraute Enterprise-Crew auftaucht, allerdings sind Kirk & Co in diesem Roman nur Nebenfiguren, die offensichtlich nur als Starthilfe für die neuen Personen dienen. Diese sind aber auch allein interessant genug: der depressiver Commander Reyes, der orianische Gangsterboss Ganz, der übereifrige Reporter Pennington, der nebenbei auch noch seine Affäre vertuschen muss, die zwielichtige vulkanische Geheimdienstlerin TŽPrynn, die eine feindselige Katra in sich trägt, und der abgehalfterte Kleinganove Quinn, eine Figur, die dem Autor offensichtlich besonders am Herzen lag.
Die Geschichte selbst bietet jede Menge hervorragender Dialoge, glaubwürdige Figuren mit Ecken und Kanten, eine der packensten Raumschlachten, die jemals in einem Star Trek-Roman zu lesen waren, viel Geheimnistuerei und Intrigen und sogar hin und wieder echte Situationskomik, besonders dann, wenn der Händler Quinn auftaucht. Die vielen Figuren und Nebenhandlungen verlangen dem Leser einiges ab, manchmal ist es mühselig, dem roten Faden der Geschichte zu folgen. Trotzdem ist "Vanguard" auf jeden Fall eine Bereicherung für das Star Trek-Universum und jedem Trekker sehr zu empfehlen.
Über das Preis-Leistungsverhältnis ist schon einiges gesagt worden. Ich jedenfalls finde, dass die Aufmachung des Buches sehr gelungen ist: ein hochwertiges Cover, eine Karte der Raumstation Vanguard, ein interessantes Interview mit dem Autor, ein stabiler Buchrücken, dem nicht mal ich Leseknicke zufügen konnte. Meiner Meinung nach halten sich auch die Rechtschreibefehler in Grenzen, sooo schlimm ist es nun auch wieder nicht. Ja, die Cross Cult-Romane sind ein paar Euro teuer als die Heyne-Romane. Aber ich bin diesem kleinen Verlag für die deutschsprachigen Star Trek-Romane viel zu dankbar, als dass ich mich über den höheren Preis und ein paar Rechtschreibefehler aufregen würde.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der Fluch des "Pilotfilms"..., 6. Oktober 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es gibt m. E. nur einen einzigen Pilotfilm von Star Trek Serien, der mir gefallen hat, sowohl was die Charaktere als auch die Handlung anging. Und das war Enterprise Broken Bow. Mal abgesehen von TOS, der ja bis auf The Cage keinen eigenständigen Piloten in dem Sinne hatte waren alle anderen Pilotfilme mies. Anders erging es auch den übrigen Star Trek Büchern nicht. Immer musste irgendwo einer aus einer anderen Serie auftauchen und Starthilfe geben. Bei TNG war es McCoy, bei DS9 war es Picard, bei Voyager war es Quark (da war die Serie schon wohl nicht mehr wichtig um einen Offizier wie Sisko ins Boot zu holen)! Sogar New Frontier hielt dem Druck nicht stand. Hier waren es Picard und Spock. Ja, und hier bei Vanguard war es die Enterprise selbst.

Ein Pilotprojekt ist eine schwierige Sache. Einerseits müssen Charaktere eingeführt werden, andererseits muss die Story vorangetrieben werden. Das hat keine der obigen Serien - wie gesagt m. E. bis auf Enterprise, was in vielen Augen auch in Augen von Mack wie hier in dem Buch angegeben und dem Interviewer kläglich scheiterte - geschafft.

Auch bei Vanguard frage ich mich, wo hier der Neustart sein sollte? Das neue noch nie zuvor gewesene Trek? Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, das man eine Art DS9 auf TOS machen wollte. Wo ist denn da die Innovation? Statt eines zwielichtigen Quark ein Orioner namens Ganz oder Cervantes Quinn? Endlich mal glaubwürdige Charaktere. Ja, gabs die in DS9 nicht?

Sicherlich gibt der Roman auch einige Querverweise und beantwortet Fragen wie z. B. wie kam die TOS Besatzung von der Enterprise aus Where No Man has gone Before zu den ursprünglichen Uniformen und warum trägt Spock statt des Kommandogolds als erster Offizier das Blaue Uniformhemd. Letztere Frage war m. E. auch der einzige Aha-Effekt. Wie weiland eine deutsche Serie, die Woche für Woche läuft, spielt man mit Details, die man vorher noch nicht so gesehen hat: eine klingonische Agentin, die innerhalb der Föderation eingeschleust worden ist. Diese hat sich in eine vulkanische Geheimdienstoffizierin der Sternenflotte eingelassen, die seelische Qualen nach der Tötung ihres Mannes durchlebt. Ein Journalist, dem man übel zuspielt, ein Heißsporn undundund... Und da man die ganze Zeit nicht mit dem Villain of the Week (Klingonen, ok, die sind dabei, oder Romulaner) arbeiten wollte, nahm man die interessanteren Tholianer. Ich will hoffen, dass die nicht wie die o. g. Spezies in ihrer geheimnisvollen Art genauso verbraucht werden.

Der erste Roman der Reihe kommt erst im Laufe der Hälfte in Fahrt. Ich bin gespannt, ob die Romanreihe letztlich noch besser wird. Der erste Band war in meinen Augen ein Schuss in den Ofen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neuer Trek-Roman aus neuem Verlag überrascht durchweg angenehm., 26. Juli 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nicht vorbehaltlos, doch auch neugierig war meine Kaufentscheidung dieses
Erstlingswerkes eines Star Trek - Romans des mir bis dahin unbekannten
Verlages Cross Kult. Und ich wurde durchweg angenehm überrascht.
Die Charakteristik ist arttypisch und doch neuartig, doch was mir immer
am wichtigsten ist, wenn ich etwas über Star Trek konsumiere ist, den
Grundgedanken von Gene Roddenberry dabei wiederzufinden, was hier eben der
Fall ist. So saugte ich diesen Roman förmlich in mich herein und bestellte
mir auch gleich die beiden Folgeromane, die ebenso überzeugten.
Was diesen Roman, und auch die beiden folgenden ausmacht, ist meiner Meinung
nach in einem Satz gesagt: Fremde, neue Welten, Charaktere, und eine Story,
in einer Art, wie noch nie ein Mensch sie zuvor gelesen hat. Daher mein großer
Wunsch an die Autoren und dem Cross Kult Verlag: Lasst bitte noch viele solcher
Klasse Vanguard-Romane wie Diesen und die beiden anderen folgen.
Diese Rezension gilt meinem Dank und meiner Anerkennung an die Autoren,
dem Übersetzer Mike Hillenbrand(von mir seit Jahren geschätzt und bekannt vom
Corona-Magazin), dem Cross Kult Verlag und allen anderen Mitwirkenden Danke !
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Endlich neues Star Trek Buch, 28. Februar 2008
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach einer Ewigkeit ist endlich wieder mal ein neues Star Trek Buch erschienen, neuerdings nicht vom Heyne-Verlag, sondern vom Cross Cult! Dieses Buch spielt im TOS-Zeitalter ab, also zu Kirks und Spocks Zeiten! Kirk und sein Schiff Enterprise" kommen zwar im Buch vor, spielen aber nur eine Nebenrolle! Vanguard - Der Vorbote" ist daher kein reines TOS-Buch, denn es handelt um eine Raumstation, die diesmal eine reine Föderationsbasis ist und keine cardassianischen Ursprungs, wie Trekkies es kennen! ;-)
Mit diesem Buch beginnt eine neue Serie, in der es um die Raumstation Vanguard ähnlich wie DS9 dreht. Diese Basis befindet sich in einem ziemlich undurchsichtigen bzw. unerforschten Raumsektor, auf den Klingonen und Tholianer ein Auge geworfen haben. Diese Rassen waren in diesem Zeitalter alles andere als freundschaftlich zur Föderation. Dies beweist ein Gefecht, indem ein Raumschiff der Föderation (nicht die Enterprise! ;-) ) trotz äußerst tapferem Kampf komplett zerstört wird.
In der Raumstation werden in diesem Buch ganz neue Charaktere vorgestellt, die demnächst in den nächsten Büchern weiter eine Rolle spielen. Alles glaubwürdige und interessante Personen, die teilweise ihr Schicksal hier und da zu meistern versuchen. Wie in DS9 sind ein Teil dieser Leute keine Starfleet-Angehörigen, die jedoch alle mehr oder weniger mit Starfleet zu tun haben.
Auf den ersten Blick scheint Vanguard ein Vorgänger von DS9 zu sein, ist aber nicht so! Dafür unterscheiden sich die Handlungen und die Charaktere zu sehr! Außerdem gibt es auch ein großes Rätsel über eine unbekannte Lebensform, dessen Forschung die wahre Mission der Föderationsbasis darstellt. Daher macht das neue Startrek-Buch richtig Appetit zum Lesen! Ein bisschen Action, ein bisschen Spionage, ein bisschen Politik, aber gut zusammengemischt! Man darf nun auf die folgenden Vanguard-Bücher gespannt sein!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich will mehr!!!, 15. Juni 2008
Gerade habe ich den 1. Band der Vanguard Reihe beendet (innerhalb von einem Wochenende verschlungen). Selten hat mir ein Buch soviel Lust auf den 2. Teil gemacht wie "Der Vorbote". Ich kenne zwar von den "alten" Stark Trek Büchern nicht all zu viele, bin mehr von den Filmen und den Serien geprägt.
Gerade die verschiedenen Personen und Rassen, deren unterschiedliche Aufgaben innerhalb der Förderation sind spannend und interessant beschrieben. Vor allem gibt es jede Menge starker Frauen (auch wenn es nicht unbedingt menschliche Frauen sind). Die Geschichte mit den Miniröcken will ich mal den männlichen Lesern gönnen.
Besonders der große Kampf der Bombay, beschrieben aus verschiedenen Perspektiven, ist unglaublich spannend und packend.
Sicherlich flacht die Story im letzten Drittel ein wenig ab, hier wird aber deutlich, dass mit den Handlungssträngen die hier geknüpft und erklärt werden,die Übergänge zu den beiden nachfolgenden Teilen geschaffen werden.
Altbekannes (aus der Original-Serie) sowie neue fantastische Ideen kommen gut rüber. Ich hoffe nur, dass die Story sich nicht zu sehr an Babylon 5 anlehnt. Besser als M.S. kann man das wohl kaum erzählen.
Fazit, ein tolles Buch - auch für Star Trek Neulingen und alle aus dem Fandom, die sich wirklich für neue Welten und neue Zivilisationen interssieren.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Star Trek Sidekick zur TOS, 27. Dezember 2010
Ein wirklich gelungener Auftakt für eine neue Serie, als Ableger von Star Trek - TOS.
Neue Figuren, die uns in diesem ersten Band näher gebracht werden von Captain James T. Kirk und seiner Crew der Enterprise. Die Raumstation 47 - Vanguard ist mit höchstem Tempo in der Taurus-Region errichtet, nachdem dort vor einigen Jahren ein Meta-Genom entdeckt wurde. Nur einige Öffiziere Vanguard sind über dieses Genom unterrichtet worden. Offiziell dient die Station zur Überwachung des Raumen zwischen den Gebieten der Tholianern und der Klingonen, was allein schon für ausreichend Konfliktstoff sorgt. Spannend, neu, überraschen frisch und rauh sind die Bilder, die David Mack mit seinen Wörtern zeichnet. Erlebt einen knallharten, total emotionalen Commander; Weltraumkämpfe; einen Überfall auf eine Forschungsstätte; hinterhältige und brutale Geschäftsmänner; natürlich die Cnterprisecrew (noch ohne Pille); einen Reporter, der ne gute Story braucht; Besatzungsmitglieder, die sich verlieben und ihre Ehepartner hintergehen; lesbische Vulkanier und Klingonen-Spione die als Mensch gentarnt sich mit lesbischen Vulkaniern einlassen.;o) Viel Spaß und ein Weiterlesen wird sich bestimmt lohnen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Innovativer Beginn einer exzellenten neuen Romanserie, 21. März 2010
"Der Vorbote" ist der erste Band aus der Romanreihe "Vanguard" in der es um eine Raumstation am Rand der Föderation handelt. Die Story spielt im Jahr 2265, kurz nach der TOS Episode "Die Spitze des Eisbergs" - also nach der offiziellen Pilotepisode der Originalserie laut US-Reihenfolge. Auch wenn Kirk und die Enterprise eine Rolle in dem Roman spielen, geht es hier primär um die Raumstation, deren Besatzung und die der Station zugewiesenen Raumschiffe. Für Fans der Romane die bisher nur bzw. fast ausschließlich Stories rund um die bekannten Charaktere kennen stellt dies eine erste Hürde dar. Während in den meisten anderen Star Trek Romanen die Charaktere bereits bekannt sind und lediglich Nebencharaktere eingeführt werden, stellt der Autor in "Der Vorbote" gleich einen komplett neuen Führungsstab der Station vor. Dazu kommen diverse Charaktere von den drei Raumschiffen plus einige zivile Nebencharaktere. Dies kann zumindest zu Beginn für Verwirrung sorgen. Spätestens aber wenn man sich bewusst wird, dass nur eine Handvoll Charaktere für die Handlung wichtig sind und der Rest eine Nebenrolle spielt wird dies erträglich. Desweiteren unterscheidet sich ein solches Buch auch nicht von einer Pilotfolge einer regulären TV-Serie in der ebenfalls neue Charaktere vorgestellt werden müssen. Umso weiter man in das Buch und die Story vordringt, umso vertrauter wird man mit den beschriebenen Personen und bald kann man die unterschiedlichen Namen in den Dialogen problemlos zuordnen. Dazu kommt, dass diese durchgehend interessant und glaubwürdig beschrieben sind.

Die Story dieses Buches stellt ebenfalls eine typische Pilotepisode dar. Während die Charaktere vorgestellt werden und die Rahmenbedingungen wie die unmittelbare Umgebung und die Lebensweise auf der Station erläutert werden, bleibt kein Platz für eine epische Einzelhandlung. Insbesondere dann nicht, wenn man sich bewusst macht, dass diese Romanserie zwar aus einzelnen Teil- Handlungen besteht, jedoch einem großen roten Faden bzw. Grundstory folgt die sich vom ersten bis zum letzten Band ziehen soll. So ist es also nicht erstaunlich, dass die ersten 100 bis 200 Seiten in diesem Roman eine reine Einführung darstellen ohne dass ein besonderer Zwischenfall stattfindet. Von diversem diplomatischem Geplänkel und kleinkriminellen Handlungen abgesehen. Erst relativ spät wird man durch eine Raumschlacht überrascht die dafür umso einschneidender ist und weitreichende Folgen haben wird. Die Art und Weise wie mit dieser umgegangen wird zeigt reigt recht deutlich welchen Charakter dieses Buch und vermutlich die gesamte Reihe haben wird: Es ist kein actiongeladener Roman der von Schlachten nur so strotzt sondern ein intelligentes, durchdachtes Werk in dem der Hauptaugenmerk auf Geheimdienst, Intrigen und Diplomatie liegt. Die hervorragende Charakterisierung fügt sich hier nicht nur perfekt ein, es stellt die Grundvoraussetzung dar warum der Roman den Leser von der ersten Seite an mitreißt und in seinen Bann zieht.

Die einzelnen Rahmenbedingungen die den ersten Band "Der Vorbote" kennzeichnen sind ebenfalls vielversprechend und deuten auf eine höchst interessante weitere Entwicklung in den Folgeromanen hin. Ein Commodore der entgegen den bisherigen TOS-Charakteristiken kein reiner Schreibtischbürokrat sondern ein ernstzunehmender Kommandant ist, eine vulkanische Geheimdienstoffizierin die bereits nach kurzer Zeit interessanter und vielschichtiger ist als so mancher Hauptcast aus den Serien, eine JAG-Offizierin, eine diplomatische Gesandte der Föderation die stark an einen gewissen Curzon Dax erinnert und etliche weitere vielversprechende Nebencharaktere. Dazu kommen Vertreter von zwei weiteren verfeindeten Mächten die eine Schlüsselrolle im Roman spielen. Die Tholianer und die Klingonen.

Zu der Charakterisierung der unterschiedlichen Personen und der Völker an sich muss auch erwähnt werden, dass es sich hier um einen modernen Roman handelt. Im Gegensatz zu den meisten bisherigen TOS-Romanen die hauptsächlich in den 70er und 80er Jahren veröffentlicht wurden, ist hier in diesem 2005 geschriebenen Roman schon ein viel größeres Star Trek Universum als Hintergrund vorhanden. Dies äußert sich nicht nur in zusätzlichen Fakten die in der Story berücksichtigt werden müssen sondern auch in viel geschliffeneren und vielseitigeren Charakteristiken. Die Klingonen - um ein Beispiel zu nennen - aus der Originalserie der 60er Jahre unterschieden sich deutlich von der gezeigten Darstellung in TNG oder gar DS9. In "Vanguard: Der Vorbote" wurde die moderne Charakterisierung gewählt. Die Klingonen ähneln daher mehr den ehrbewussten Kriegern aus DS9 als den eher eindimensionalen Schurken aus TOS. Ob dies ein Kritikpunkt am Roman oder ein positiver Effekt ist bleibt dem Leser überlassen.

"Der Vorbote" ist ein spannender, innovativer Roman der von seinen Charakterzeichnungen lebt. Action ist nur sporadisch vorhanden. Fans der Serien und Filme die es mögen immer wieder bekannte Namen in Nebensätzen zu finden werden ebenso Gefallen an dem Buch finden. Die Grundstory besteht aus Diplomatie, Politik und verdeckten Missionen. Die Raumstation positioniert am Rande der Föderation in bisher weitgehend unerforschtem Raum nahe der klingonischen und tholianischen Grenze verspricht jede Menge gefährliche Situationen die die Spannung aufrecht erhalten. Auch wenn in diesem ersten Band der Buchreihe nur begonnen wird diese darzustellen, verspricht das Ende eine würdige Fortsetzung in den Folgeromanen. Um es mit den Worten des Autors im letzten Kapitel zu sagen: "Jetzt geht es los"
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23 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch ist der Beweis, dass "Star Trek" noch lange nicht erschöpf ist!, 24. Februar 2008
Als der amerikanische Verlag Pocket Books im Juli 2004 die ersten Details zur geplanten neuen "Star Trek"-Serie "Vanguard" bekannt gab, war die Skepsis zunächst groß. Eine Raumstation zu Classic-Zeiten klang für viele verdächtig nach einem dreisten Plagiat von "Deep Space Nine", auch wenn Pocket Books diesen Vergleich immer abgelehnt hat. Nun, einige Jahre später, steht das Buch auch in den deutschen Läden, und auch die deutschen Skeptiker haben endlich die Möglichkeit, zu prüfen, ob ihre Bedenken zutreffen oder nicht.

Die Handlung beginnt kurz nach der Classic-Episode "Die Spitze des Eisbergs", der zweiten regulären Classic-Episode. Kirk hat gerade das Kommando über die Enterprise übernommen, und eine seiner ersten Missionen führte die Enterprise zum Rand unserer Galaxie. Auf dem Rückweg in den Föderationsraum stößt die Enterprise beim Durchfliegen einer weitgehend unerforschten Region, der sogenannten Taurus-Region unerwarteter Weise auf eine neue Sternenbasis, Sternenbasis 47 - "Vanguard". Deren Fertigstellung wurde eigentlich erst in zwei Jahren erwartet, aber trotz aller Skepsis fliegen sie die von Commodore Diego Reyes kommandierte Station an, um dringend benötigte Reparaturen durchführen zu lassen. Vanguard selbst ist eine gigantische schwer bewaffnete Station der sogenannten Wachturm-Klasse, ein Koloss mit 2.400 Mann Besatzung, drei dort stationierten Sternenflottenschiffen, darunter auch ein Schiff der Miranda-Klasse, die U.S.S. Bombay.

Zum weiteren Inhalt selbst könnte man seitenweise schreiben, aber das würde die Spannung nehmen. Und davon hat das Buch mehr als genug. Die neuen Charaktere gehören zu den interessantesten und ungewöhnlichsten, die es in "Star Trek" jemals gegeben hat. Selbst die teilweise extrem diametral handelnden Figuren in DS9 haben seinerzeit nicht ein derartiges Konfliktpotential in die Waagschale geworfen wie diese bunte Truppe. Schon alleine mit den Konflikten innerhalb und zwischen den Hauptcharakteren könnte man diverse Bücher füllen. Aber das Buch wäre kein echter David Mack, wenn es dem Leser nicht noch zusätzlich jede Menge Action liefern würde. Es sei nur so viel verraten: Die bereits erwähnte U.S.S. Bombay wird im Laufe des Buches in eine Schlacht verwickelt, die sicherlich zu den packendsten Szenen gehört, die es je in einem "Star Trek"-Roman gegeben hat.

"Ist das Ganze nicht letztendlich nur ein DS9 zur TOS-Zeit?", wurde im Vorfeld oft gefragt, und die Frage wird sich hier sicherlich auch wieder dem ein oder anderen aufdrängen. Sicherlich, einige Parallelen zwischen den beiden Serien sind vorhanden, aber "Vanguard" ist definitiv kein Plagiat von DS9. "Vanguard" führt "Star Trek" in komplett neue, und, so denke ich zumindest, in deutlich erwachsenere Bereiche, als es seinerzeit DS9 getan hat. Die Charaktere sind glaubwürdige Figuren mit Ecken und Kanten, die so überzeugend geschrieben sind, dass der Leser mit ihnen mitfiebert, an ihren Triumphen und Tragödien teil nimmt. Und auch die Föderation wird hier aus einer gänzlich neuen Perspektive gezeigt. Nicht als die strahlende makellose Einrichtung, als die wir sie in "The Next Generation" kennen gelernt haben, sondern als eine politische Institution, die noch im Aufbau begriffen ist, von allen Seiten von Feinden umgeben, die jede Schwäche ausnutzen werden, um sie zu vernichten. Dementsprechend wird der Leser im Laufe der Handlung Zeuge von der einen oder anderen Szene, wie man sie früher sicherlich nicht in einem "Star Trek"- Roman gefunden hätte.

Also: Verschlagene Klingonen, mysteriöse Tholianer, Gangster und Agenten, packende Action und glaubwürdige Charaktere, faszinierende Rätsel und jede Menge neue Welten, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat. David Mack katapultiert sich mit diesem Auftaktroman zum neuesten "Star Trek"-Ableger endgültig in die Liga der Top-"Star Trek"-Autoren. Dieses Buch ist der Beweis, dass "Star Trek" noch lange nicht erschöpf ist. Unbedingte Leseempfehlung!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Story ist eine Art Gordischer Knoten, der aufgelöst weden will ..., 31. März 2009
Das Buch beinhaltete knapp 400 Seiten. Die Ausklappseiten mit der Übersicht der Station sind derer vier. Das Titelbild ist so eine Art Prägedruck, wie es auch bei den Dino Prestige-Comics der Fall ist. Der Hintergrund ist matt. Der Titelschriftzug, das Schiff und die Station sind hochglanz und wirken aufgesetzt. Äußerlich wirkt das Buch grundsolide.

Der Beginn ist schon ein wenig schwer zu lesen. Man muß sich das als eine Art Schnurknäuel mit vielen herausstehenden Schnur-Enden vorstellen. Auf den ersten 100 Seiten fängt jedes Kapitel mit einem neuem Schnur-Ende an - so in etwa.

Bei der Hälfte des Buches ist der Leser dann beim Knäuel angekommen und alles geht durcheinander. Da die Vanguard-Serie eben eine ganze Reihe ist, war ja schon fast abzusehen, daß es am Ende dieses Buches keine Auflösung geben wird. Hoffen wir, daß die Reihe nicht eingestellt wird, wie es auch "Die neue Grenze" der Fall war.

Einen bösen Dreckfuhler habe ich entdeckt: Miene, arrgh, Miene!!! Es heißt immer noch Dilithium-Mine. Das ist dem Lektor wohl durchgerutscht. Aber das mit der Mine/Miene zieht sich komplett durch das Buch hindurch. Man könnte fast schon von Absicht sprechen, weil es immer falsch geschrieben ist. Das eine Mal, wo ich es richtig gesehen habe, war es wohl ein Versehen.

Bei der Übersetzung - wie oben schon leicht angedeutet - hätte man auch das eine und andere besser machen können.

Im Großen und Ganzen paßt das aber schon, da gibt's Schlimmeres von Heyne.

Warum das Buch "Der Vorbote" heißt, könnte einerseits am Namen der Raumstation liegen wie auch an dem Geheimnis, das einen nahen Planeten mit dem darauf gefundenen Artefakt betrifft.

Insgesamt gut. Teilweise etwas umständlich, was die Vorstellung der Charaktere betrifft. Aber wenn ich mal den Faden weiterspinnen darf, so würde ich sagen, daß wir jetzt mitten im Knäuel sind. Mal sehen, wie es weitergeht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender Start in die Vanguard Serie, 12. Mai 2012
Mit "Der Vorbote" liefert David Mack einen kleinen, feinen Star Trek Roman ab, der zur Zeit der Original Serie um Kirk und seine Crew spielt. Genauer gesagt in den Jahren 2263 bis 2265. Er stellt den Einstieg in die Serie um die Raumstation 47 dar.

In der Taurus-Region errichtet die Föderation die Sternebasis 47, auch Vanguard genannt. Die Taurus Region ist ein Teil des Alpha-Quadranten, und die direkten Nachbarn der Föderation sind hier die Klingonen und die Tholianer. Die Region gleicht einem Pulverfass, da die Klingonen ihr Imperium erweitern wollen, die Tholianer eigene Ziele verfolgen, und die Föderation sich Raum in diesem Sektor sichern möchte, um nicht von beiden Reichen eingeschlossen zu werden.

Zur Handlung:

Kirk ist mit der Enterprise, nachdem er die Barriere durchbrochen hat, zurück in den Föderationsraum, da die Enterprise stark beschädigt ist. Kaum legt die Enterprise an der Raumstation an, beginnt ein spannender Strudel an Ereignisse. Ein Glücksritter versucht im Auftrag eines Syndikatsleiters auf einer Forschungsstation ein technisches Gerät zu stehlen. Dabei beschädigt er dieses. Dies wiederum führt zu einem bösen Erwachen seitens der Tholianer, die nun reagieren. Schlag auf Schlag folgt nun eine spannende Situation der anderen.

David Mack spinnt ein wahrlich spannendes SF-Abenteuer. Er nutzt Kirk und die Crew der Enterprise, um dem Leser die Protagonisten der Serie näher zu bringen. Diese reichen vom Befehlshaber der Station, Commodore Diego Reyes, bis zu einem Journalisten, Tim Pennington , der auch in Deep Space Nine erwähnt wird. Alle Charaktere haben Stärken und Schwächen, die der Autor hervorhebt, und welche die Charaktere lebendig wirken lassen.

David Mack ist es sehr gut gelungen das Flair der ersten Star Trek TV Serie umzusetzen.

Fazit: Volle 4 Sterne, definitiv auch ein spannender Roman für Nicht-Trekkies.

Der Nachfolge Roman ist Star Trek - Vanguard: Rufe den Donner
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