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Kundenrezensionen

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am 29. September 2012
Für Bach-Einsteiger nicht unbedingt erste Wahl (veraltetes Klangbild, oft extreme Auffassung des Interpreten), ist es doch nach wie vor die aufregendste, interessanteste und genialste Realisierung des WTK auf dem Markt. Ich habe gerade einige wonnevolle Stunden mit Schiffs neuer Aufnahme verbracht (siehe extra Kritik), als ich dann zum Vergleich noch mal kurz in Gould reinhören wollte, da sprang der Funke sofort wieder über, Gould "hatte" mich wieder - aus dem "Reinhören" wurde ein "Durchhören". Man kommt aus dem Staunen einfach nicht mehr heraus angesichts der beispiellosen Inspiration, Versenkung und Kompromisslosigkeit. Es würde hier zu weit führen, einzelne Präludien oder Fugen hervorzuheben. Der Wert dieser Einspielung liegt in der herrlichen Freiheit und Hingabe, mit der Gould diese Stücke zelebriert. Ein Juwel!
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am 29. Februar 2016
Je älter ich werde, desto mehr erkenne ich als ehemaliger Klavierschüler, dass es eigentlich in der E-Musik - zumindest bis zu den 12-Tönern - nur Bach gibt und alle anderen höchstens versuchten mit dem Können, Schaffensdrang und der Perfektion des Altmeisters Schritt zu halten. Ebenso gibt oder gab es eigentlich nur einen, der das Klavier-Werk Bachs so beherrschte und zur Blüte trieb, wie Glenn Gould. Es erscheint mir auch im Vergleich mit Horowitz oder Rubinstein, die ich auch sehr schätze dennoch zum - teils als eigenwillig zu bezeichnenden - Spiel Goulds den entscheidnenden Unterschied zu geben, dass andere höchstens tief eintauchten, während Glenn Gould über den Tönen zu schweben scheint, was ihm einerseits diesen weiten Rundumblick über das Werk ermöglichte und andererseits zeigt, dass er wohl die Intentionen Bachs bei jeder Komposition völlig verinnerlicht hatte. Als führten beide Genies einen fiktiven Dialog 3 Jahrhunderte überspannend im schönsten Einvernehmen darüber dass Bach jede Note recht plaziert hatte und Gould dselbige voll zur Entfaltung brachte.
Die komplette Aufnahme des wohltemperierten Klaviers - Standardwerk und Must-Have in jeder audiophilen Sammlung betört durch beste Klangqualität, sowie das Gould-typische "Hintergrundsummen" der während er federleicht die Berge von Noten - meist aus dem Kopf - zu Gehör bringt beschwingt und mit kindlicher Verzückung die Melodie teils hörbar mitsingt. Bei dem ein oder anderen Präludium werden da wehmütige Kindheitserinnerungen wach - und das sicherlich nicht nur bei mir - über die vielen Stunden am Klavier, dem man verzweifelt versuchte die Töne zumindest halbwegs flüssig zu entlocken und doch meistens nur scheiterte.
Bei Glenn Gould habe ich immer den Eindruck er habe die Tiefe und Vollendung der Kompositionen so sehr verinnerlicht und inhaliert, das das Klavier nur eine Krücke - ein insuffizientes Ausdrucksmittel darstellt, mit dem er versucht uns am wundervollen Kopfkino und dem synäshtetischen Orgasmus der Musik teilhaben zu lassen. Leider hatte ich - altersbedingt - nie das Privileg ihn live zu erleben...
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am 4. Oktober 2015
Wie ich aus dem booklet zur CD erfahre hat Gould knapp 10 Jahre an dieser Einspielung gearbeitet, immer noch notorisch nach Perfektion strebend. Insgesamt 35 Tage bzw. 24 Sitzungen. Für mich ist das Resultat perfekt, zeigt wie herausragend Gould auch noch heute bleibt. Für mich kann kein aktueller Pianist heute ihn erreichen. Gould hält 95%+, heutige Interpreten schaffen bestenfalls 60%.
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am 16. April 2016
Das ist einfach ... man findet keine Worte, man muß es hören. Der Knabe ist einfach viel zu früh gestorben ... was hätte der noch alles bringen können !
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am 28. Juli 2013
Glen Gould hat viel an dem Werk getüftelt.Man weiß, dass er viele, viele Stunden im Studio verbracht und aus den verschiedensten Versionen dann die Fassung gebastelt hat, die wir nun hören können. Da er ja für den virtuellen Raum schwärmte, ein absoluter Kontrollfreak war, passt dazu diese Art der Produktion. Jede Ton, jede kleine Phrase wird bis ins Detail kontrolliert. Live war Gould sicher auch deswegen zuwider, weil dies nicht das Maximum an Kontrolle garantierte.

Dadurch ist ein Bach herausgekommen, der als maximal durchdacht angesehen werden muß.

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Sicher gibt es nicht wenige, die das für das non plus ultra halten. Ich gehöre nicht dazu. Da ist die Lebendigkeit raus. Von dem so trockenen Anschlag will ich gar nicht schreiben. Die Lebendigkeit der Form gibt Gould nicht wieder. Die Form in Perfektion, aber nicht das Atmen,die Dynamik. Da ich das bevorzuge, schätze ich die so seltsame Version von Christian Zacharias so sehr. Das lebt.

Gould löst Mathematik-Aufgaben. Soll er.
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am 22. Mai 2013
Ein Klassiker, den man im Regal stehen haben sollte, falls man mal wieder Verlangen danach hat: Ein Leseabend mit Douglas Hofstadters "Gödel, Escher, Bach" zum gerne wiederholten Male und anschließend Augen zu und Glenn Gould - ein endlos geflochtenes Band an Besinnung und Bewusstheit.
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am 4. Juni 2014
eine ruhige und entspannend wirkende CD, man kann z.B. sehr gut auch kochen beim anhören, ich würde sie meiner besten Freundin empfehlen
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am 20. August 2013
Ich finde den Pianisten einfach genial. Doch, könnte manchmal etwas entspannter und spielerischer sein...? Nun das ist vielleicht mein Geschmack.
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