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TOP 500 REZENSENTam 15. Oktober 2012
..., ich als Mann habe mir diesen Film mit Begeisterung angeschaut. Und das wo ich doch auf Horror, Action und eher typische Männerfilme stehe. Entweder ich werde alt, oder der Film war wirklich schön.

Und genau das war er!
Wir kaufen einen Zoo, welch ein langweiliger Titel. Langweilig empfand ich den Film dagegen überhaupt nicht.
Geprägt von menschlichen Sorgen, Gefühlen, der Suche nach dem Sinn, nach Liebe und Verständnis, vermischt mit einer wunderschönen Alltagskomik, herrlichen Schauspielern und einer abenteuerlichen Geschichte bekommt man mit "Wir kaufen einen Zoo" einen wunderbaren Film.

Matt Damon überraschte mich. Überzeugend und gut gespielt. Auch Scarlett Johansson überzeugt. Aber übertrumpft werden alle von der kleinen und wunderbaren Maggie Elizabeth Jones, die die kleine und zuckersüße Tochter spielt. Toll!

Der Zuschauer bekommt hier das "kleine" Abenteuer serviert welches wahrscheinlich viele von uns im Leben mal durchmachen werden. Natürlich vielleicht nicht in dieser extremen Form, aber im Grunde sucht sich jeder irgendwann mal selber, trauert um etwas und fängt an für etwas zu kämpfen.
Wir kaufen einen Zoo ist nicht durchgehend ernst, aber auch keine Komödie, wobei es genug Momente zum lachen gibt. Hier hat Cameron Crowe wirklich ein, wie ich finde gutes Händchen bewiesen und einen Film geschaffen der alle Seiten in ein gutes Gewicht bringt.

Ich schrieb ja schon, das ich als Mann positiv überrascht war. Von Schmunzlern, einem mitfiebern, sich hineindenken bis zu einem Tränchen im Auge, war bei mir alles mit dabei.

Erstaunlich das so ein schöner Film, so wenig Beachtung gefunden hat. Ich habe weder Kinokritiken gelesen noch irgendwas von ihm gehört. Dies ist ein Film der Beachtung verdient.

Einen herrliches Abenteuer des Lebens.
Meine Empfehlung und gerne 5 Sterne...., nicht nur für Frauen. :-)
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am 25. März 2013
und sich den Film in den Player legen und man bekommt etwas ganz wunderbares. Cameron Crowe hat einfach ein Händchen für gute Storys und gute Filme. Schon nach 'Almost Famous' ist er zu meinen Lieblingsregisseuren aufgestiegen. Auch hier bietet er wieder einen guten Soundtrack zum Film mit Cat Stevens, Bob Dylan und Neil Young. Die Geschichte ist sicherlich nicht neu und manches hat auch so seine 'Kitschelemente', aber Matt Damon und Scarlett Johansson spielen einfach gut und die Story hat den richtigen Fluß, also alles was ein guter 'Goodfeel' oder Familienfilm haben muß. Schade nur, das die DVD Ausgabe nur ein Extra aufweist, hier sollte man wirklich zur Blu-Ray greifen, falls man noch mehr Extras sehen möchte (und es den Mehrpreis wert ist). Das hier immer wieder Unterschiede bestehen, ist sowieso eine Frechheit der Industrie, Blu-Rays werden ohne Extras, die es schon auf DVD gab, auf den Markt geworfen, oder ausführlichere Extras den Blu-rays vorbehalten, der Kunde wird immer wieder verwirrt, aber das nur am Rande. Die DVD oder hier besser die Blu-Ray ist jedenfalls höchst empfehlenswert.
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TOP 1000 REZENSENTam 19. Oktober 2012
Benjamin ist im Beruf erfolgreich, doch nach dem Tod seiner Frau steht er mit der 7 jährigen Tochter und dem 14jährigen Sohn Dylon alleine da.
Tief in seiner Seele eingegraben ist ist die Liebe zu seiner Frau und es vergeht kein Tag an dem er nicht voller Trauer und Inbrunst an die vergangene glückliche Zeit mit einer so wunderbaren Frau und Mutter denkt. Auch die Kinder können diese Lücke in ihrem Leben nicht schließen.

Nach langer Suche will Benjamin sein Leben verändern, ihm neue Konturen geben, auf der Suche nach einem Haus kauft er letztendlich einen Anwesen mit einem Zoo.
Er glaubt nun freie Bahn für einen Neustart zu haben, doch dann tuen sich neue Probleme auf, mit den Mitarbeitern, mit dem pubertierenden Sohn und der noch kleinen verletzlichen Tochter.
Nicht nur das gute Vorankommen bei der Renovierung gibt ihm Rückhalt, auch die Tierpflegerin Kelly ist ihm eine große Stütze und so ganz allmählich baut die Familie neue Beziehungen auf, wurzelt sich ein und baut sich ein neues Fundament, dies alles, aber ohne die geliebte Mutter zu vergessen.

Nach einer gewissen Verwurzelung keimen allmählich bei allen Familienmitglieder wieder erste neue Wurzeln auf einem stabilen Fundament.

Ein sehr gefühlvoller Film, eine Lebensbewältigung nach einem herben Verlust, das Zurückgewinnen von Vertrauen und Liebe und die Neueinwurzelung einer Familie, all dies ist mit größtem Feingefühl dargestellt, spannend und emotional zugleich.
Auch wird aufgezeigt, dass wahre Liebe auch über den Tod hinaus Bestand hat, jedoch niemals eine Barriere darstellen darf für neue Liebe und neues Glück.
Ein Film für klein und groß mit einem brillianten Matt Damon in der Hauptrolle.
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am 20. Mai 2012
Nach 6 Jahren macht Cameron Crowe endlich wieder einen Film. Er besinnt sich dabei auf ein Comedie-Drama mit Matt Damon und Scarlett Johansson in den Hauptrollen.

Benjamin Mee hat seine Frau verloren. Er kümmert sich alleine um seinen Sohn und seine Tochter. Er startet einen Neuanfang indem er einfach so einen Zoo kauft. Zusammen mit den Helfern des Zoos will er ihn wieder aufbauen und die Familie Mee beginnt ihr neues Leben.

Cameron Crowe wagt sich hier an die wahre Geschichte des Benjamin Mee. Er hat mit Matt Damon und Scarlett Johansson 2 begabte Hauptdarsteller gewählt, die eine super Chemie zusammen haben.
Der Film lebt eindeutig von den sympathischen Darstellern und schönen Bildern. Vor allem die junge Maggie Elizabeth Jones versprüht hier einen unvergleichlichen Charme und bereichert den Film durch ihre bloße Anwesenheit. Die restlichen Darsteller sind auch allesamt gut gewählt. Jeder scheint in seiner Rolle aufzugehen und Spaß zu haben, sei sie noch so klein.
Cameron Crowe beweist hier wieder sein Gespür für den Wechsel zwischen Dramatik und Comedy. Es gibt einige schöne, lustige Momente in denen der Film nur so vor Freude und Leben strotz. Allerdings werden die Probleme der Familie und Menschen nicht vergessen und so kommt es zu emotionalen Momenten, die aber nie zu schwer im Magen liegen.

PS: Achtet mal bitte auf die Credits. Dort erkennt man nämlich Persönlichkeiten, die sich selber spielen und sehr sehr gut in den Film passen.

Fazit:
Wir kaufen einen Zoo ist ein wundervoller Film mit viel Herz und Gefühl. Er holt einen nach den Tiefschlägen schnell wieder zurück und erfreut mit schönen Bildern. Einfach wundervoll!
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TOP 500 REZENSENTam 11. September 2015
Dieser Film erzählt die Geschichte des Dartmoor Zoological Park in UK und basiert auf dem gleichnamigen Roman. Der Film verlegt die Handlung jedoch, typisch amerikanisch eben, nach USA, in die Nähe von NY. 2006 kaufte Benjamin Mee den Zoo tatsächlich mit seiner Familie, so lange liegt die Geschichte also gar nicht zurück und der Film dürfte auch super Werbung für den Zoo sein, vermute ich einmal.
Nach dem Tod seiner Frau braucht Benjamin Mee einen Neuanfang. In seiner Heimatstadt erinnert ihn jede Ecke an seine Frau, er muss raus, einfach weg, irgendwohin aufs Land.
Schnell findet er das perfekte Haus, nur, dieses Haus hat einen riesigen Haken: Das Haus gibt es nicht, ohne den dazugehörigen Zoo. Benjamin ist aber Reporter, er hat keine Ahnung von Tieren und schon gar nicht von der Leitung eines Zoos. Seine kleine Tochter jedoch ist sofort Feuer und Flamme für das Projekt, sein Teenager Sohn jedoch eher weniger. Der kann sich mit dieser Idee nur aussöhnen, weil er sich in die Nichte einer der Mitarbeiterinnen verliebt.
Eine schöne, gefühlvolle Geschichte über Trauer und deren Bewältigung. Als Biologe finde ich es ein wenig unfair, dass da einfach jemand daherkommen konnte und sich einen Zoo kauft, ja ich bin ein wenig eifersüchtig. Dennoch Benjamin Mee hat es alles andere als einfach am Anfang und ohne seine Angestellten hätte er das nie geschafft. Es ist schön zu beobachten, wie das Team sich zusammenfindet und den Städter Mee zurechtbiegt.

Fazit: Toller Film der wirklich Lust mach, mal das Original in der Nähe von Plymouth zu besuchen.
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am 5. September 2012
Der Film hat mich direkt von Anfang an in eine andere Welt entführt. Die Geschichte wird mit voller Leidenschaft, Gefühl, Tiefe und auch Humor erzählt, dass man gar nicht anders kann, als diesen Film zu lieben. Auch natürlich dank der Schauspieler, die wirklich eine großartige Leistung darbieten. Herausragend fand ich Matt Damon, der wieder einmal gezeigt hat, dass er alle Facetten des Lebens mit so einer Leichtigkeit und einem Selbstverständnis auf die Leinwand bringen kann. Und der Film zeigt auch, dass die Familie Fanning (Dakota Fanning ist die größere Schwester von Mary Elle Fanning alias Lily) mehr als nur schauspielerisches Talent hat.

Ich frag mich nur, wie dieser Film im Kino an mir vorbeigegangen ist. War der Film im Kino? Ich kann mich nicht daran erinnern.

Auf jeden Fall ein großartiger Film über das Leben, dessen Schicksale, Erwartungen, Hoffnungen und Träume.

Uneingeschränkt empfehlenswert und absoluter Kauftip. Den Film kann man sich getrost auch mehrmals anschauen!
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am 1. April 2013
Ein Film für die ganze Familie. Und das ist wörtlich zu nehmen. Meine jüngste Tochter liebt den Film genau so wie auch ich alter Filmbär. Schnell wird man von der Geschichte verzaubert, und der Film schafft es bis zum wirklich sehr schönen und geistreichen Ende diesen Zauber aufrecht zu erhalten.

Der Film ist witzig, nachdenklich, intelligent und ein wenig melancholisch - und schafft den bemerkenswerten Spagat Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen zu begeistern.

Wer nicht so sehr auf deutsche extrem pädagogische Kinderfilme steht - die zudem meist richtig peinlich sind, und ein Fan von Walden Media - wie die Brücke von Terabithia, Mr. Magoo oder Charlotte's Web ist, wird diesen Film einfach nur lieben.

Alles Filme die ich auchz als Erwachsener immer wieder gerne ansehen kann.
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am 6. November 2012
Ja... wieso eigentlich nicht? Irgendwie geht es genau darum in -Wir kaufen einen Zoo-. Das Ausbrechen aus dem Mainstream, den Wagemut etwas zu riskieren und eine Sache zu beginnen, von der man nicht genau weiß, wie sie ausgehen wird. Eigentlich ist der Autor und Abenteurer Benjamin Mee(Matt Damon) ziemlich gut in diesen Dingen. Doch seit vor einem halben Jahr seine Frau Katherine(Stephanie Szostak) gestorben ist und Benjamin mit den Kindern Rosie(Maggie Elisabeth Jones) und Dylan(Colin Ford) allein zurecht kommen muss, ist das Leben des Abenteurers ein wenig in Schieflage geraten. Mag sein, dass ein Umzug da helfen kann. Also macht sich Familie Mee auf die Suche. Was dabei herauskommt, lässt Benjamins Bruder Duncan(Thomas Haden Church) jedoch die Haare zu Berge stehen. Benjamin und Rosie entscheiden sich für den Kauf des ehemaligen Rosemoor Wildlife Park; einem stillgelegten Zoo. Dylan dreht fast durch, als er erfährt, dass er die Stadt verlassen muss. Der Junge macht ohnehin jede Menge Probleme und Benjamin weiß kaum noch, wie er gegen den pubertierenden und rebellierenden Jungen ankommen soll. Da hilft auch kein Zoo mit Löwen, Tigern und Schlangen. Aber vielleicht kann ja die Tierpflegerin Kelly(Scarlett Johansson) ein paar Tipps für Benjamin beisteuern. Kelly und ihre Gehilfen wollen mit Benjamins Geld und seiner Hilfe den Zoo wieder eröffnen. Doch bis dahin liegt noch ein weiter und teurer Weg vor den Mees und ihren Freunden. Ein kranker Tiger, ein fieser Zooprüfer und jede Menge kleine, fiese Probleme liegen auf diesem Weg. Aber Benjamin Mee wäre nicht Benjamin Mee, wenn er ohne Gegenwehr die Flinte ins Korn werfen würde...

Mit -Wir kaufen einen Zoo- hat Cameron Crowe einen wunderbaren Familienfilm abgedreht. Die Handlung ist vorhersehbar schön und es ist ganz sicher nicht die Neuerfindung des Famillienkinos, doch Crowe hat einfach alles richtig gemacht. Die Charaktere sind profiliert, die Story findet ihren Weg, die Bilder sprechen für sich und die Tiere sowieso. Matt Damon ist der zentrale Mittelpunkt der Geschichte. Johansson, Jones, Haden Church und Ford stehen ihm in nichts nach und bringen jede Menge Leben in die Charaktere. Wenn man dann noch bedenkt, dass es Benjamin Mee auch im wirklichen Leben gibt und die Story einen wahren Hintergrund hat, wird einem beim Zuschauen noch eine Spur wärmer ums Herz.

Neben einer stilsicheren Mainstream-Komödie hat -Wir kaufen einen Zoo- aber auch noch seine kreative, innovative Seite. Die zeigt sich vor allem in der Musik. Da geben sich Cat Stevens, Bob Dylan, Neil Young, vor allem aber Jonsi Birgisson, der Sänger von Sigur Ros, die Ehre. Der Soundtrack passt nicht nur extrem gut zu den Bildern, sondern ist auch ohne sie eigenständig und wunderbar ausgewählt.

Wenn sie sich also mit der ganzen Familie abends vor der Glotze versammeln wollen, ohne dass es Streit um die Filmwahl gibt, dann ist -Wir kaufen einen Zoo- ganz sicher eine gute Entscheidung. Ich habe mich jedenfalls sehr gut unterhalten lassen. Wer weiß, vielleicht klappt das bei Ihnen ja auch...
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am 11. September 2013
Natürlich ist dieser Film ein großer Kitschbrocken. Natürlich ist er eine Aneinanderreihung von Klischees, alle schon tausendmal filmisch verwurstet: Der verwitwete, gutmeinende, treusorgende Vater. Der auf die schiefe Bahn zu geraten drohende pubertierende Jüngling. Das semmelblonde Goldkind, das sich in eben diesen Jüngling verliebt und er sich dann auch in sie und alles wird gut. Der böse, böse Inspektor, der den Zoo zu schließen droht. Der wohl meinende Bruder. Die rauhbeinigen Tierpfleger, die für Dank und gute Worte eine 80-Stunden-Woche schieben. Die Tiere, die so brav sind wie Clarence und Lassie. Die geile Nachbarin, die immerzu Lasagne backt - und wir wissen sofort: Das wird nix! Die tapfere gut aussehende Cheftierpflegerin, die dem Vater zeigt, wo es lang geht, und wir wissen sofort: Das wird was!
Das alles ist so ausgelutscht und unansehnlich und so langweilig und blöd. Und ich würde jedem davon abraten, diesen Film zu schauen.
Wenn da nicht das erstaunlich zurückhaltende, völlig unaufgesetzte Spiel des Matt Damon wäre.
Und wenn da nicht Maggie Elizabeth Jones wäre, der süßeste Fratz, den ich jemals schauspielern sah, und die mich knapp zwe Stunden lang alles vergessen ließ - sogar, dass dies ein grottenschlechter Film ist.
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am 15. März 2016
Ich bin bei diesem Film etwas zwiegespalten:
Zum Einen ist es ein sehr schönes Drama - Trauer, Freude und (vor allem durch MacCready) auch Witz werden hier sehr gut transportiert und man kann in dieser Welt regelrecht versinken, emotional mitgehen und einfach diese schöne und lebensbejahende Geschichte genießen.

Auf der anderen Seite ist es dann aber wieder "zu" schön, zu rosarot, an so einigen Stellen einfach deutlich zu kitschig (dabei glaube ich, der Film hätte das ansonsten überhaupt nicht nötig gehabt) oder klischeehaft. Selbst der Soundtrack spiegelt eben diesen Kitsch wider und durch diese ganzen Klischees und Stellen, an denen man es sich einfach etwas zu leicht macht, wird der Film halt leider auch recht vorhersehbar. Man weiß von Anfang an, wo das Ganze hin will, und wird da auch nicht groß überrascht. Die kleine Tochter von Benjamin ist zwar auf der einen Seite sehr niedlich dargestellt, auf der anderen aber hier und da (klar, bei dem Alter nicht anders zu erwarten) etwas übertrieben bzw. mittelmäßig gespielt.

Allerdings, wie der Film selbst auch betont: Manchmal geht es eben nicht so sehr um das Ziel eines solchen "Abenteuers" wie um die Art, dorthin zu gelangen. Ob die Art nun so dermaßen rosarot sein musste bleibt bei aller Offenheit anzuzweifeln. Die meisten Darsteller machen einen ziemlich guten Job und die Grundthematik ist und bleibt schön und gar nicht mal so irrelevant. Von mir gibt es im Genre des Dramas (denn so richtig dramatisch ist es kaum - der an sich schon sehr dramatische Verlust, den Benjamin da zu verarbeiten hat, wird in diesen rosaroten Kitsch zu sehr untergehoben, als dass man da noch wirklich von Drama sprechen könnte) nur 6/10 Punkte, insgesamt aber mit 7/10 etwas mehr.
Kann man machen, wenn man sich dieser Art Film gegenüber öffnen kann und nichts gegen eine große, rosarot-fluffige Portion Kitsch und Klischee hat.
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