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5.0 von 5 Sternen Nicht einfach zu lesen, aber psychologisch ein Meisterwerk
Im puritanischen Neu-England Mitte des 17 Jahrhunderts wird Hester Prynne vor einer gaffenden Menge auf den Pranger gestellt. Auf ihrer Brust prangt - fast schon obszön - ein großes wunderbar verziertes rotes A, im Arm hält sie ein Baby. Hester ist alleinstehend, niemand kennt den Vater des Kindes, sie weigert sich ihn zu nennen, und wird aus der...
Veröffentlicht am 23. August 2008 von margarita

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen In dieser Ausgabe fehlt die Einleitung "The Custom-House: Introductory to 'The Scarlet Letter'"
Die folgende Rezension bezieht sich auf die im Skye Ryan Verlag erschienene Ausgabe (Buchcover: flammendes "A" auf schwarzem Hintergrund):
Ich habe mit dieses Buch gekauft, da es Untersuchungsgegenstand in einem Universitätskurs sein sollte. Da ich (fälschlicherweise) davon ausging, dass jede Ausgabe des Scarlet Letter den vollständigen...
Vor 16 Monaten von EH veröffentlicht


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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht einfach zu lesen, aber psychologisch ein Meisterwerk, 23. August 2008
Von 
margarita - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Im puritanischen Neu-England Mitte des 17 Jahrhunderts wird Hester Prynne vor einer gaffenden Menge auf den Pranger gestellt. Auf ihrer Brust prangt - fast schon obszön - ein großes wunderbar verziertes rotes A, im Arm hält sie ein Baby. Hester ist alleinstehend, niemand kennt den Vater des Kindes, sie weigert sich ihn zu nennen, und wird aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Das A steht für "Adultress" - Ehebrecherin

Vorboten für Unglück, persönlichen Verfall, ein Kind das in der Misere aufwächst und zum Schluß eingeht? Bei Hawthoren keineswegs. Erstaunlich modern sind Hester Prynne und ihre Tochter Pearl: Hester ist eine starke Frau, die zwar von der Gesellschaft geächtet wird und dies auch respektiert. Aber sie schämt sich ihres Kindes keineswegs! Der Name Pearl und der dominante, wunderschön gearbeitete Buchstabe A zeigen deutlich, daß sie - egal wie das Umfeld ist - ihr Muttersein als Zierde empfindet und daß sie vor nichts und niemandem die Augen senken muß. Sie drängt sich der Gesellschaft nicht auf, aber sie meidet sie auch nicht. Durch diese Haltung gewinnt sie langsam den Respekt der Gesellschaft zurück und schafft es immer, den Unterhalt für sich und ihre Tochter zu verdienen. Soviel Mut wünscht man manch alleinerziehenden Frauen heute! Dabei deckt Hester die ganze Zeit die Identität des Vaters, der im Vergleich zu ihr schwach ist und seine einzige Sorge nur darin besteht, daß seine Stellung in der Gesellschaft oder vor Gott geschwächt werden könnte. Sein Handeln und Tun sind niemals von Sorge um Hester und ihre gemeinsame Tochter geprägt, sondern nur von Sorge um sich selbst. Hester scheint diesen Mann so sehr zu lieben, daß sie ihm diese Sorge für den Preis der gesellschaftlichen Verbannung abnimmt. Schockierend, überraschend? Keineswegs! Wieviele Frauen gibt es denn heute, die ihre Kinder stark und alleine großziehen und den Vätern sämtliche Verantwortung abnehmen? Sehr, sehr viele. Das Umfeld hat sich geändert, das Muster nicht.

Pearl selbst ist ein Triumph des Menschen über die Moral. Mit einer starken Mutter wächst sie in einer Freiheit auf, die die puritanischen Kinder nicht kennen. Sie empfindet das Ausgestoßensein nicht als Stigma sondern nutzt es für ihre eigene Entwicklung. Das ist ein einfach grandioses Bild, wie es ein Charles Dickens, der zur selben Zeit geschrieben hat, nie erschaffen hätte. Seine benachteiligten Kinder sind Opfer, die Mitleid erregen und die entweder sterben oder durch eine wohlwollende Person gerettet werden. Pearl braucht das nicht, da sie niemals an sich und ihrer Mutter zweifelt und selbst extrem stark ist.

Mit dem "Scarlett Letter" war Nathaniel Hawthorne seiner Zeit deutlich voraus. Er hat mit diesem Buch einen psychologischen Roman verfaßt, lange ehe es diese Gattung gab. Den heute gängigen Methoden - innerer Monolog, Stream of Consciousness - konnte er sich noch nicht bedienen, er mußte seine Charactere in ihrem äußeren Umfeld agieren lassen und beschreiben, was zu einem leider nicht einfach zu lesenden Stil führt. Ich kann die schlechten 1-sterne Rezensenten verstehen, denn im Vergleich zu einem Dickens, der zur selben Zeit zwar anspruchsvolle aber doch höchst unterhaltsame Romane verfasst hat, ist Hawthorne zäh, mit vielen Längen und häufig gekünstelt wirkenden Szenen. Ich denke aber, daß diese Leser den psychologischen Tiefgang der Geschichte nicht erfaßt bzw. daß er für sie einfach nicht wichtig war. Wer nach dieser Rezension thematisches Interesse entwickelt hat, sollte vor Hawthorne nicht zurückschrecken.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen amazing, 7. Juli 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Scarlet Letter (Taschenbuch)
I first read this book as a high school requirement, and was one of the few who actually liked it. I recently read it again in my college literature class, and I learned to appreciate it even more. I picked up so much more the second time through. The thing that just blows me away is the author's use of symbolism and the way *everything* ties together...it's genius! Another amazing thing about this book is that it represents three different time periods: the time in which it took place (1600's), the time in which it was written (1800's), and the time in which you read it (present). So in a way it spans across centuries and connects to so many different generations. It's truly a timeless classic. I hate to be negative or insult anyone, but any person that hated this book is probably just an ignorant high school student who doesn't appreciate depth in a novel, and doesn't know a true masterpiece when they see one. This is also a great book for people who love American history (such as myself). It sheds a lot of light on the Puritan times.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A mirror through which we see our deteriorating minds, 11. Januar 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Scarlet Letter (Taschenbuch)
As glad as I am to see in the reviews below that many high-school students have at least enough interest in reading to write a review, I am disheartened that so many of these high-schoolers have such difficulty in understanding the novel. As is usually the case, those who rated the book at one star don't have a clue as to what the story is even about; some haven't even finished the book! Nevertheless, there seems to be an alarming trend (to me, at least) toward reading Cliff notes as a substitute to actually reading the novel itself. I fail to see how anyone could even hope to understand the intricacies and subtlety that Hawthorne has woven into his greatest work through some watered-down retelling. (I don't particularly care for Cliff notes, but never mind that.) Being myself a high-school student, I feel that I must always try to represent the greater masses as something more than commonly believed, yet comments I have read lead me to wonder if the stereotypes are not more real than I have hoped. What I see when I look at the population is a group unable to understand and unwilling to try.
To those who have lambasted "The Scarlet Letter" as being boring, slow, etc., all I can ask is that you not review books that you do not understand. Without understanding, certainly, no work can seem worthwhile.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Excellent Read, 13. Februar 2000
Rezension bezieht sich auf: The Scarlet Letter (Gebundene Ausgabe)
I enjoyed reading The Scarlet Letter. I was not forced into by a Literature teacher; I picked it up on my own because I heard it was a great American classic; and, indeed, I have to agree. It is truly timeless. It has been almost five years since I have read this book and I can remember the scenes and words so vividly. Hawthorne's dizzying imagery provides an adventure into the life of a Puritan woman, Hester Prynne, that one does not soon forget.
Hester, practically abandoned by her husband is left to take care of herself in a lonely new world. She is flesh and bone with desires and passions like any other human being. Hester commits adultery and is found out by a cruel, judging community. She must wear a Scarlet A on the front of her dress; A for Adultery. Hester refuses to give the name of her lover Dimmesdale so he goes free and untouched by the damning society, but must face the tortures of his own conscience.
Hester is humiliated and must suffer the consequences for her actions but she is not a broken woman. She stands, brave.
Dimmesdale comes through in the end and admits his role in the dangerous game. Hawthorne takes the readers on a spinning ride to get to this point. Read it and know the exact ending for yourself. I recommend it; highly.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen One of a few, 8. Februar 2000
Rezension bezieht sich auf: The Scarlet Letter (Taschenbuch)
Evidently I'm one of a very few teenagers who can actually enjoy this novel.
Perhaps the most intriguing part of the book is not the repercussions of sin on Hester, but on her interactions with the people around her. Her lover, who is slowly burning away from the inside with his guilt. Her daughter, who is mercifully spared misery from her mother's actions. Her estranged husband, who has somehow been twisted by hatred into seeking to destroy any chances of peace that Dimmesdale, the man he knows loves his wife, might be seeking.
Lovely young Hester Prynne is accused of adultery--she's pregnant and married, but hasn't seen her husband for over a year. He arrives just in time to see her tried and then incarcerated with her new baby, Pearl.
Hester spends the following years in near-isolation, an outcast of society while her unaccused lover, Dimmesdale, is tortured by demons of guilt, believed by all and sundry to be a living saint. His inability to confess eats away at him, and the added torment of Hester's husband makes it more terrible.
Hester redeems herself in some small way in the eyes of the world by helping those who need it, and for her refusal to point the finger at Dimmesdale. Eventually, Dimmesdale reveals to the world what he and Hester did, released from his torture.
The ending is both happy and sad, for the characters mist away but are freed from their prisons, Dimmesdale from his guilt and Hester from her shame.
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5.0 von 5 Sternen How can the average rating of this book be 3 stars?, 11. Januar 2000
Rezension bezieht sich auf: The Scarlet Letter (Taschenbuch)
You go Sharon Eisenberg! Reading some of these comments on one the most profound reflections on the American psyche, I came close to weeping tears of frustration and anger for what seems to be yet further evidence of the "dumbing of America." Perhaps high school is too young to grasp the full content of this book; a book that should be about more than just "finding" the literary characteristics of Romanticism, a book that should become part of one's everyday life as all pieces of great literature should. The Scarlet Letter is a beautiful and wonderfully moving piece of work that skillfully analyzes sin, guilt, and redemption in four characters. How some of the reviewers can say such negative things about the character development is beyond me--I know that I quite personally sympathize with Dimmesdale. This is not some big action flick or some trashy teen romance novel...this is a work of bona fide genius...which is I suppose why some people can't handle it. All in all, The Scarlet Letter is a must-read for anyone who wishes to better understand the human psyche....and who has the ability to understand and reflect on what they read.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen In dieser Ausgabe fehlt die Einleitung "The Custom-House: Introductory to 'The Scarlet Letter'", 11. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Scarlet Letter (Taschenbuch)
Die folgende Rezension bezieht sich auf die im Skye Ryan Verlag erschienene Ausgabe (Buchcover: flammendes "A" auf schwarzem Hintergrund):
Ich habe mit dieses Buch gekauft, da es Untersuchungsgegenstand in einem Universitätskurs sein sollte. Da ich (fälschlicherweise) davon ausging, dass jede Ausgabe des Scarlet Letter den vollständigen Originaltext enthält, wählte ich aufgrund der optischen Gestaltung die im Skye Ryan Verlag erschienen Edition.
Da die Einleitung die Erzählung einrahmt, aber nicht Teil der eigentlichen Geschichte ist, fiel mir beim ersten Lesen gar nicht auf, dass ein erheblicher Teil fehlte. Erst als ich eine der Analysefragen für den Kurs bearbeiten wollte wurde deutlich, dass die Geschichte um Hester Prynne (für gewöhnlich) durch die Introductory eingeleitet wird. Ich war also dazu gezwungen auf die 40(!) fehlenden Seiten über das Internet zuzugreifen (aufgrund des abgelaufenen Urheberrechts ist dies zum Glück möglich).
Daher kann ich diese Ausgabe überhaupt nicht empfehlen, da schlicht ein wichtiger Teil des Buches fehlt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Without a doubt, the best book I ever read!!!, 1. Juni 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Scarlet Letter (Taschenbuch)
Either you love it or hate it. As for me, I loved it! Admittedly, I can understand how many people find this antiquated novel difficult to comprehend. The lengthy descriptive narratives can be taxing on our twentieth-century fast-food attention span. However, if this classic work of literature could somehow be miraculously re-written for modern readers in our contemporary vernacular, most readers would then be able to appreciate its captivating and compelling themes, all of which are relevant to our lives today: women's rights, religious bigotry and hypocrisy, vindictiveness against a perceived injustice, and the eternal quest for self-realization. Wow ... just imagine how thought-provoking this novel must have been in the era in which it was written. This makes it all the more outstanding! Truly an undeniable masterpiece!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen At closer look, a gem, 16. Juli 2000
Rezension bezieht sich auf: The Scarlet Letter (Taschenbuch)
I definitely agree that 'The Scarlet Letter' wasn't the easiest read of my life. However, now that I've been able to thoroughly digest Hawthorne's language and message, the beauty of this great American work shines through clearly in my mind. I'll admit that I did not come to the book by myself - it was assigned to me over the summer - but that hasn't stopped me from appreciating Hawthorne's command of the English language, his sensitivity and astute view of humanity, and his extensive use of allusions and images to carry his story beyond Puritan times and into all time. Hawthorne's writing style, while dense and very literary, isn't impenetrable; and once you break through the shell of our own modern prejudices, it's easy to see what a wonderful and important novel this is.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Another High School English Class Classic, 20. Juli 2000
Rezension bezieht sich auf: The Scarlet Letter (Taschenbuch)
This is one of those stories that I did not really enjoy reading the first time, as it was layed upon me by a High School English teacher when I would have prefered to be reading something else. Upon reflecting upon and rereading the novel, it becomes obvious that a great deal of this novel's brilliance was lost upon me so many years ago. It is an excellent read, and should be read by everyone. If you have not read this book, give it a shot, you are not likely to be dissapointed. If you read this book many years ago in a High School English class, maybe you should read it again, it might supprise you
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The Scarlet Letter (English Edition)
The Scarlet Letter (English Edition) von Nathaniel Hawthorne
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