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Kundenrezensionen

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am 23. Juli 2014
Zu aller erst, der Film hat mir Spaß gemacht doch ist er für mich kein Meisterwerk oder nahe dran.

Es geht um das ein Mädchen was welches in die Totenwelt (Agartha) reist um, ja was wollte sie eigentlich dort?
Nun durch einen magischen Stein kann sie hin und wieder die Klänge aus einer anderen Welt hören. Als ihr dann auch noch ein Geist/Wächter aus dieser Welt begegnet und sie von einem mysteriösen Jungen gerettet wird. Will sie ihren retten wiedersehen. Doch dieser ist auf einmal verschwunden. Dann erzählt ihr ein neuer Lehrer von der Totenwelt Agartha in der es Möglich ein soll die Toten wieder zurück ins Leben zu rufen.
Ob dies gelingt und welche gefahren auf dem Weg zum Ziel lauern sieht der Zuschauer dann in knappen 113min.

Alles ist gut gezeichnet und die Geschichte hat eine gute Ausgangslage. Doch hat mich die Story am Ende nicht wirklich gepackt bzw. war nicht immer ganz nachvollziehbar. Dafür gibt es bessere Beispiele doch will ich nicht zu viel meckern.
Dennoch könnte es alles ein bisschen besser arrangiert sein damit es am Ende besser passt.
Die Moral von der Geschichte wird auch während und zum Ende des Film deutlich gemacht, wie schon gesagt der Funke ist bei mir einfach nicht über gesprungen.

Fazit:
Vielleicht sind diese drei Sterne unter Wert für den ein oder anderen. Doch wie schon gesagt, war dieser Film für mich eine gute Unterhaltung, nicht mehr nicht weniger. Seht euch den Film nicht mit der Erwartung an das ihr gleich ein Meisterwerk seht sondern schaut ihn einfach und habt Spaß dabei.
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am 17. Juli 2012
Vorwort: Wie kann ich eine Rezension schreiben, wenn der Film noch garnicht erschienen ist? Ich habe den Film am 09.07.2012 bei der Premiere der deutschen Fassung in Hannover gesehen, bei der Makoto Shinkai selbst anwesend war.

Mit seinem neuesten Film Hoshi o Ou Kodomo (Children who chase lost voices) hat Makoto Shinkai wieder ein wunderbares Meisterwerk abgeliefert. Mit fast 2 Stunden Länge ist dieser Anime länger als für Animes üblich, dennoch vergeht die Zeit wie im Flug. Die Spannungskurve wird konstant auf einem guten Niveau gehalten.
Wer die ruhige und sanfte Erzählweise seiner vorherigen Filme erwartet wird hier allerdings enttäuscht. Mit Children who chase lost voices versucht sich Makoto Shinkai an einer neuen, actionreicheren Erzählweise. Das ihm dies gelungen ist ohne zu sehr vom Thema des Verlustes und Trennung abzuweichen ist bemerkenswert. Die Action bettet sich wunderbar in die gesamte Story ein, ohne sie zu dominieren.
Allerdings muss man auch anmerken, das einem einige Szenen durchaus aus Hayao Miyazaki Filmen bekannt vorkommen werden. Das ist nicht zwingend schlecht, hat aber irgendwie einen "kenn ich schon" Beigeschmack.

Der Soundtrack kommt wie bei allen seinen Filmen von Tenmon und ist auf einem sehr hohen Niveau. Die Musik ist immer stimmig und passt sich perfekt in die jeweiligen Szenen ein. Man kann sie ohne weiteres auch eigenständig nebenbei hören (deshalb habe ich mir auch die Soundtrack-CD aus Japan importieren lassen).
Zeichnerisch gibt es ebenfalls nichts auszusetzen an diesem Anime.

Die deutsche Synchronisation kann man ebenfalls als gelungen bezeichnen. Die Sprecher finden sich gut in die Rollen ein und bringen sie auch glaubhaft herüber. Lediglich an 1 oder 2 Stellen ist man der Meinung das hier die Stimmlage etwas anders hätte sein können/müssen.
Makoto Shinkai fand auf der Premiere ebenfalls das sich die Sprecher gut angehört haben und zu den Rollen/Szenen passen.

Die FSK12 Einstufung ist meiner Meinung nach gerechtfertigt. Weniger wegen der Kampfszenen, sondern eher durch die Schattenmonster (weiß gerade nicht mehr wie die im Film hießen). Die können doch schon recht erschreckend sein.

Fazit: Wieder einmal ein gelungener und großartiger Animevon Makoto Shinkai, den ich persönlich als sehenswert bezeichne. Er kommt definitiv in meine Sammlung.
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am 11. Dezember 2012
Children who chase lost voices ist der erste Film von Makoto Shinkai den ich gesehen habe und ich muss zugeben, dass Shinkai mich nicht enttäuscht hat.

Asuna sitzt nach der Schule jeden Tag auf einem Felsen und lauscht ihrem kleinen Radio. Eines Tages hört sie eine schöne Melodie im Radio, die sie sich nicht erklären kann. Bald darauf taucht ein Junge auf, Shun, zudem Asuna sich direkt hingezogen fühlt. Shun stirbt aber schnell. Zusammen mit ihrem Lehrer, Herrn Morisaki, landet Asuna plötzlich in einer heiligen, längst vergessenen Welt. Die beiden müssen sich dort einigen Gefahren und Hindernissen stellen, um ihren Traum, einen geliebten Menschen wiederzuerwecken, zu erfüllen.

Ich bin großer Fan der Filme von Hayao Miyazaki, der mich mit Chihiros Reise ins Zauberland und Prinzessin Mononoke geprägt hat. Da Herr Miyazaki aber schon seit einiger Zeit keinen Film mehr gemacht hat, habe ich einfach mal diesen Film mitgenommen und fühlte mich etwas an Miyazaki erinnert.
Makoto Shinkai (5 Centimeters per second & The Voices of a Distant Star) fängt den Film sehr bodenständig an. Er zeigt ein einsames Mädchen, dass einfach auf etwas Großartiges wartet. Als dann Shun ins Spiel kam, dachte ich, dass es jetzt zu einer Art Liebesfilm wird. Genau das ist es im Endeffekt auch, allerdings wird man hier in eine magische Welt entführt, in der die Liebe sowohl gesucht als auch vermisst wird. Shinkai erschafft hier eine großartige Welt mit vielen magischen Wesen, die mich schon ab und an an einige Miyazaki-Kreaturen erinnerten. Shinkai schafft es hier auf sehr angenehme Art und Weise schöne Bilder mit schöner Musik und einer einfühlsamen Geschichte zu mischen.
Die Bilder sind wirklich über jeden Zweifel erhaben und erzeugen zusammen mit der Musik einfach nur wunderschöne Szenen.
Die Geschichte wird hier auch schön erzählt. Man hat es hier geschafft, der Geschichte mehrere Themen zu geben, ohne dass der Zuschauer davon erschlagen wird. Ganz gekonnt mischt man hier das Thema der Liebe mit dem des Verlusts und der Einsamkeit. Man fühlt hier mit Asuna und Herrn Morisaki mit. Vor allem das Ende regt zum Denken an, denn wenn man es genauer betrachtet, geschieht etwas Böses und etwas Gutes.

Fazit:
Children who chase lost voices ist ein wunderschöner Film, der schöne Bilder und schöne Musik mit einer gefühlvollen Geschichte über Liebe, Verlust und Einsamkeit mischt.
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am 4. August 2012
Ich kann hier nur etwas zum Film an sich sagen, da ich den Film auf der Animagic gesehen habe!

Ich bin ein großer Fan von Makoto Shinkais Werken! Er schafft es immer mit kleinen Details großartige Geschichten zu erzählen, die immer ein großes Maß an Melancholie enthalten und vor allem auch durch die wunderschönen Hintergrund Animationen eine tolle Bildsprache enthalten.
Da aber die Geschichten nicht vom Schlag großer Epos sind, sondern mit ruhigen Klängen Stimmung machen, habe ich mich sehr auf "Children who chase lost voices from deep below" gefreut.
Leider war meine Vorfreude nicht ganz berechtigt.

Geschichte
Die Geschichte ist zwar mit Parallelwelt in der noch Magie existiert, bösen Leuten die dieses Tatsache für ihre Zwecke misbrauchen wollen und einem Mädchen, dass durch Zufall in all dies gerät, nichts neues, da dieses Thema aber nie verbraucht ist, kann sie aber dennoch überzeugen.

Animationen
Wie von vornherein von mit erwartet, sind die Animationen wieder eine der größten Stärken des Films.
Mit wunderschönen Himmelsbilder, die durch verschiedene Lichteinstrahlungen traumhaft aussehen, einer wunderschönen ländlichen Kulisse mit vielen liebevollen Details und dem atemberaubendem Ausblick von Asunas geheimen Platz ist schon die reale welt ein Augenschmaus!
Wenn es dann nach Agartha geht geht Makoto Shinkai vollkommen auf: Alte Ruinen, wunderschöne Steppen Landschaften, wasserlandschaften und wiedereinmal über allem der Zauber vom Licht, das den Animationen Atmosphäre verleiht.
In dieser Hinsicht kann der Film also sogar mit Ghibli-Produktionen mithalten, und das will schon was heißen!

Soundtrack
Auch hier wurde nichts falschgemacht: Das Geschehen wird immerzu gut durch die Musik unterstützt und trägt viel zur Atmosphäre des Films bei! Auch das Lied im Apspann ist wunderschön.

Charaktere
Hierzu kann ich nur eins sagen - Alles segr stereotypisch: Asuna, die mutige Hauptfigur, mit dem Herz am rechten Fleck, Shun, der sanfte, geheimnisvolle Junge, Shin, der Idealist, der versucht seinen Bruder zu übertreffen, der geheimnisvolle Lehrer, der in der Vergangenheit verletzt wurde und nun verzweifelt versucht, alles wieder ins Lot zu bringen....
Die Reaktionen der Charaktere sind sehr vorhersehbar und somit bietet das ganze Charakterdesign nichts neues, man kann aber mit den Hauptfiguren gut sympathisieren.

Synchronisation
Hier wurde nichts falschgemacht! Die Stimmen sind passend und die Sprecher wissen zu überzeugen! Den vergleich zu japanischen kann ich aus dem obengenannten Grund nicht ziehen, das ist aber bei der gelungenen Synchro meiner Meinung nach auch nicht nötig.

Jetzt fragt ihr euch sicher: Die schwärmt hier doch die ganze Zeit von Shinkai-sama, warum dann nur drei Sterne??
Das Problem des Films liegt nicht im Grundgerüst, sonder offenbart sich erst im Detail und der Erzählweise:

1. Hier wird wirr alles was so ne Parallelwelt bieten könnte zusammengeworfen. Das wirkt sich negativ auf den Verlauf der Geschichte aus: Es ist keine richtige Spannungskurve vorhanden, sondern es gibt immer wieder kleine Handlungen, was dem Erzählfluss der eigentlichn Handlung stört.
Aus diesem gesichtspunkt hätte ich für diese Art von Handlung eine OVA besser gefunden oder gar eine Serie, für einen Film allerdings ist die Handlung zu Bruchstückhaft!

2. Es wird oft übertrieben! Gut, man kann Fantasy mit anderen Genres mixen, sollte dabei aber auf das richtige Maß achten! Ich dachte ich seh nicht recht als gleich nen Kampfhubschrauber anrückt und wild rumballert, dann kommen drei schwer bewaffnete Typen und machen mit viel Geballer erst mal nen Fantasy Wesen platt! Auch in anderen Teilen des Films wird ähnlich dick aufgetragen! Aufgrund von Spoilern nenne ich keine expliziten Beispiele!

3. Es wird in vielen Szenen bei Ghibli geklaut! Bei der Story ist noch viel selbststäöngikeit vorhanden, die geht aber in einzelnen Einstellungen flöten. Ein Beispiel: Shin wird aufgetragen den Stein wieder zu holen, er schneidet sich die Haare kurz, geht in der Nacht zum Stall, um sein Reittier zu holen, als Wegreitet, wartet seine Freundin und verabschiedet ihn weinend! Beinhae eins zu eins von Mononoke-hime übernommen. Oder, dass es nur noch ein einziges Dorf gibt, das sich vor dem Verfall gerettet hat, mit überraschend vielen Windmühlen! Nausicaä lässt grüßen. Oder überhaupt die ganze Geschichte mit diesem Stein, der einem den Zugang in diese Welt ermöglicht und einem Macht gibt! Der ist quasi der gleiche wie in Das Schloss im Himmel!

4. Viel ist sehr bei den Haaren herbeigezogen! In gewisserweise muss auch eine Fantasygeschichte glaubwürdig sein! Aber das klappt nicht wirklich immer. Die größte Schwäche hierbei ist das Ende: Alles löst sich einfach in wohlgefallen auf!! Nichts gegen ein schönes Happy End, aber das ist nun wirklich albern!

Und das sind nur die vier größten Schwächen des Films!

Da der Film aber dennoch gute Unterhaltung bietet, würde ich am liebsten 3,5 Punkte vergeben, aber das geht ja nicht, deshalb belasse ich es bei drei!

Alle Fans von Makoto Shinkai sollten sich überlegen, warum sie Fan von ihm sind: Denn dieser Film geht ganz andere Richtungen als die restlichen Werke von Shinkai-sama.
Man sollte von diesem Film nicht zu viel erwarten, wer ein Mesiterwerk will, ist mit Ghibli immer noch am besten beraten!

Wer sich trotz den Schwächen entscheidet den Film zu kaufen sollte unbedingt zur Blu-Ray Variante greifen!! Die Schauwerte sind das allergrößte an diesem Film!!
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TOP 500 REZENSENTam 17. April 2015
Asuna hat schon als ganz kleines Kind ihre Vater verloren und lebt nun mit ihrer alleinerziehenden, verwitweten Mutter in einem kleinen Japanischen Dorf. Da die Mutter als Krankenschwester arbeitet, ist Asuna viel auf sich alleine gestellt, kümmert sich um den Haushalt und lebt ein recht freies Leben. In ihrer Freizeit hat sie sich ein klassisches Röhrenradio mit Kristall gebaut und hört einen sehr merkwürdigen Sender mit sehr merkwürdigen Melodien. Sie ahnt nicht, dass sie eine „Sendung“ aus dem Reich der Toten, dem Land Agartha hört.
Als ihre Lehrerin in Mutterschaftsurlaub geht, wird sie von Herrn Morisaki vertreten, der vor einigen Jahren seine Frau verloren hat. Er erzählt den Kindern von alten Japanischen Mythen über Leben und Tod und gehört einem Orden an, der nach Agartha sucht.
Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände verschlägt es Asuna und ihren Lehrer in dieses nicht so wundersame Land.

Ich weiß nicht genug über japanische Mythologie, um beurteilen zu können wieviel von diesem Film davon inspiriert ist. Er hat auch einige Anklänge an die klassische Antike Mythologie der Griechen und Römer und deren Unterwelt und wie Aeneas oder auch Odysseus diese Welt besuchen. Letztendlich ist es eine kindgerechte Erzählung über Tod, Trauer, Bewältigung der Trauer und wie man lernt damit zu leben.
Für Kinder vielleicht ein wenig zu esoterisch, insgesamt aber ein schöner Film, der auch ein wenig zum Nachdenken anregt.
Die Figuren sind gut animiert, sie wirken wie die alten, gezeichneten japanischen Animes. Ein guter Kompromiss zwischen Tradition und Moderne. Auch die deutsche Synchronisation ist sehr gut gemacht, was bei Animes keine Selbstverständlichkeit ist.
Fazit. Sehenswert.
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am 14. April 2014
Der bislang 7. Film von Makoto Shinkai, Children Who Chase Lost Voices From Depht Below, ging einen neuen Weg. Wie Makoto selber sagt, wurde der Königsweg von Ghibli gewählt, um ein breiteres Publikum auch außerhalb Japans anzusprechen. Und das Ergebnis dieses Versuches ist ungeschönt als Meisterwerk zu bezeichnen!
Die Charaktere kommen einem schnell ins Herz, es gibt einige unerwartete Wendungen, auch solche, die einen die Tränen in die Augen treiben. Mit knapp 2h ist Children ein sehr langer Animefilm, selbst wenn man ihn mit anderen Werken vergleicht, wie Piano Forest oder Werken von Ghibli. Und auch das war eine Neuerung, waren doch Shinkais bisherige Filme eher kurz bis mittellang(The Place Promised in Our Early Days). Die Zeit wird aber perfekt genutzt und am Ende sitzt man da und denkt sich: Was für ein Film!
Animation und Vertonung sind Abolut gelungen, Kontrastlinien wurden seltener gesetzt und statt Colorierung wurde auf Handarbeit gesetzt. Man bekommt das Gefühl, Argartha könnte wirklich existieren. Eine sehr glaubhaft inszenierte Welt, welche auch durch den fantastischen Soundtrack eines Orchesters und Shinkais langjährigen Bekannten Tenmon nur an Tiefe gewonnen hat.

Für Fans von Shinkais Werken, Filmen aus der Ghibli-Schmiede oder solchen, die Wert auf wunderschöne aber auch tiefgründige Filme legen: KAUFT!

Ein kurzes Schlusswort noch
Absolut begeisternswert ist es, das Makoto Shinkais Filme auch ohne Spezial-Editionen in einer hochwertigen Verpackung kommen. Normalerweise ist das hier ein hochauflösend Bedruckter Pappschuber mit der ebenfalls "Pappeveredelten" DVD-Hülle innendrin. Das ist Service fürs Geld!
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am 24. April 2013
Ich fand es außerdem ungewöhnlich aber auch gut mal den Tod als zentrales Thema zu wählen.
Der Film hat es sehr schön herübergebracht.

Inhalt:
Asuna lernt einen Jungen namens Shun kennen. Leider stirbt dieser einige Zeit später an einer Krankheit (man weiß aber nicht welche, er wird nur Tod gefunden).
Daraufhin begibt sie sich, nachdem sie durch ihren Lehrer von Agartha gehört hatte, in diese Welt. Man sagt nämlich: Agartha sei die Welt der Götter und man kann dort die Toten wieder auferstehen lassen. Ihr Lehrer ist auch mit von der Partie, da er seine Frau ins Reich der Lebenden zurückholen will. Dass diese Welt nicht ganz ungefährlich ist wird in Laufe der Geschichte deutlich.

Kontext vom Film:
Auch wenn man jemanden verliert, sollte man es akzeptieren.
Man kann sie nicht zurückholen. Auch wenn es schmerzlich ist, ist es
dennoch Teil dieser Welt. Natürlich sterben die Geliebten nicht ganz,
denn sie bleiben fest in deinen Herzen verankert, genauso wie die
Erinnerungen.
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TOP 1000 REZENSENTam 3. November 2012
Format: DVD|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ein sehr ruhiger und elegischer Film erwartet den geneigten Zuschauer hier. Regisseur Shinkai behandelt bekannte Themen vom ewigen Kreislauf des Lebens bis zum Tod, Sehnsüchte und Ängste eines jeden Menschen ohne dabei allzu altbacken daher zu kommen.

Story:

Das junge Mädchen Asuna lebt zusammen mit ihrer Mutter in einem Dorf in den Bergen. Da ihre Mutter ständig in der Stadt unterwegs ist um den Lebensunterhalt zu verdienen schmeißt Asuna allein den Haushalt. Um sich von ihrer Einsamkeit abzulenken streunt sie in den Bergen umher wo sie sich ihr eigenes, kleines Reich errichtet hat. Ihr Vater hinterließ ihr einen Kristall, welchen sie in ihrem selbstgebauten Radio integriert hat. Diesen hat das Mädel oft in Gebrauch. Schließlich empfängt sie wunderliche Töne, welche sie noch nie zuvor gehört hat und sie mit nichts auf der Welt gleichsetzen kann.

Kurz darauf entsteigt aus den Untiefen der Erde eine seltsame Bestie welche Asuna attackiert. Das Mädchen kann jedoch von einem mysteriösen Jungen gerettet werden. Asuna ist von ihrem Retter fasziniert und verliebt sich kurz darauf in ihren neuen Freund. Doch diese Bande hält nicht lange da die Leiche des Jungen kurz darauf im Fluss entdeckt wird.

Asuna, die den Verlust nicht wahr haben will, macht sich auf die Suche nach ihrem Freund. Diese Suche führt sie in eine unterirdische, magische Welt: Agartha. Ein Ort an dem man selbst die Gesetze von Leben und Tod negieren kann...

Das ist im Groben die Handlung. Der Film ist, wie erwähnt, eher einer von der ruhigeren, nachdenklicheren Sorte. Die allgegenwärtige Melancholie wird durch eine leichte Prise Humor wieder aufgelockert. Die wenigen Actionszenen die verstreut über den Film zu finden sind bleiben eher im Hintergrund. Vor allem werden die drei Hauptcharaktere Asuna, Shin und Morisaki beleuchtet.

Die Charaktere sind zwar nicht überkomplex, aber dennoch reizend und keineswegs flach. Das Charakterdesign erinnert stark an die Ghibli-Vertreter (teilweise dachte ich sogar das Ghibli seine Finger im Spiel hatte). Das ist sicher nicht von Übel. Mir gefällt dieser Stil. Ähnlich der Charaktere ist auch grafisch alles sehr detailverliebt und schön. So besticht der Film vor allem mit warmen Farben.

Der Soundtrack ist eher unauffällig, hat aber auch seine Momente und unterstützt das Geschehen perfekt. Die Soundkulisse ist nicht immer passend wie ich finde. Grade was das ein oder andere Monster anging waren manche Geräusche eher unpassend. Aber das ist meine Ansicht. Der Titelsong "Hello, Goodbye and Hello" passt zum Rest, kann aber auf die Dauer nerven.

Die deutsche Synchro würde ich als gelungen bezeichnen. Gerade Maximiliane Häcke fand ich als Asuna recht süss. Kann mich dahingehend nicht beklagen.

Auf der DVD befindet sich noch ein sehr interessantes Making of, welches den gesamten Entstehungsprozess des Films umfasst. Shinkai-sama hatte eher ein kleineres Team für dieses Projekt wie man hier erfährt. Das die Seiyuu in Japan gefeierte Stars sind ist auch nichts neues. Aber hier sieht man auch was die japanischen Synchronsprecher leisten müssen um den hohen Ansprüchen gerecht zu werden. Neben dem Making of gibt es noch ein paar Trailer.

Fazit:

Ein insgesamt sehr unterhaltsames Anime-Märchen, gespickt mit schönen bis überwältigenden Bildern von Landschaften und Kreaturen welche an Detailgrad eines Ghibli-Films ebenbürtig sind. Trotz sentimentaler Inhalte nicht kitschig oder übertrieben. Der Film spricht jedoch ein etwas reiferes Publikum an. Kinder würden, denke ich, die Message des Filmes nicht verstehen und ihn als langweilig abcanceln. Manches bleibt auch im Argen und dürfte manchen Zuschauer sogar übel aufstoßen. Denn nicht alles wird erklärt.

Für mich persönlich ist es ein Werk zum Nachdenken und im Großen und Ganzen einfach ein schöner Film.
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am 15. Juni 2013
Ich (w 14) Finde diesen Film einfach schön.
Er hat alles was ein für mich perfekter Film haben muss. Er hat einen Tiefgründigen Hintergrund und eine magische Stimmung.
In den Rezensionen die vor mir abgegeben wurden, wurde öfters erwähnt das Kinder den nicht unbedingt verstehen würden.
Also zu mir kann ich nur sagen ich verstehe ihn durchaus.
Dieser Film hat mich so sehr berührt wie schon lange keiner mehr.
Zur Story möchte ich nichts verraten q:
Ich empfehle diesen Film auf jeden Fall weiter.
Es ist aus meiner Sicht kein rausgeschmissenes Geld sich diesen tollen Film zu kaufen.
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am 17. September 2013
5 cm per second hat mir schon richtig gut gefallen. Der Film hat mich auch dieses mal durch die wunderschöne Atmosphäre in den Bann gerissen. Makoto Shinkai ist und bleibt einer meiner lieblinge unter dem "Anime Himmel", zumindest was Filme betrifft. Die Box ist nicht gerade aufwendig Verarbeitet, dennoch unverzichtbar für meine Sammlung.

Was man hier bekommt? Viel Atmosphäre, eine spannende Geschichte, super Zeichnungen und einen schönen Abend.
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