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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reifes Werk von Jane Austen
"Persuasion" ist das letzte Buch, das die berühmte englische Schriftstellerin Jane Austen vor ihrem frühen Tod mit nur 41 Jahren im Jahr 1817 fertig stellen konnte. Den Roman schrieb sie 1815/1816, erlebte dessen Veröffentlichung im Jahr 1818 jedoch leider nicht mehr. Die Hauptprotagonistin ihres "Alterswerks" ist die ebenso hilfsbereite wie...
Vor 8 Monaten von Vio veröffentlicht

versus
0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kommt leider nicht an ihre anderen Werke ran
Obwohl es ein gutes Buch ist, sind stolz und Vorurteil oder Sinn und Sinnlichkeit wesentlich besser. Dennoch netter Lesestoff wenn man Austen mag
Vor 20 Monaten von Joe veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reifes Werk von Jane Austen, 10. November 2013
Von 
Vio - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Persuasion (English Edition) (Kindle Edition)
"Persuasion" ist das letzte Buch, das die berühmte englische Schriftstellerin Jane Austen vor ihrem frühen Tod mit nur 41 Jahren im Jahr 1817 fertig stellen konnte. Den Roman schrieb sie 1815/1816, erlebte dessen Veröffentlichung im Jahr 1818 jedoch leider nicht mehr. Die Hauptprotagonistin ihres "Alterswerks" ist die ebenso hilfsbereite wie liebenswürdige und bescheidene Miss Anne Elliot, die in einer eitlen, arroganten und versnobten Familie lebt, der sie zwar von Nutzen ist, von welcher sie jedoch geringgeschätzt wird.

Aufgrund der Standesdünkel ihrer Familie und ihrer mütterlichen Freundin Lady Russell hat Anne Elliot vor acht Jahren den Heiratsantrag des damals unvermögenden Frederick Wentworth trotz beiderseitiger Liebe abgelehnt. Captain Wentworth hat in den Jahren darauf Karriere bei der Marine gemacht und ist zum Schiffskapitän aufgestiegen. Da er im Krieg gegen Napoleons Truppen erfolgreich feindliche Schiffe aufbringt, gelangt er durch das Prisengeld zu einem ansehnlichen Vermögen und gesellschaftlichem Ansehen als Kriegsheld.

Anne und Frederick begegnen einander wieder, als Annes Vater das Anwesen der Familie aufgrund seines verschwenderischen Lebensstils vermieten muss - ausgerechnet an Verwandte von Captain Wentworth - und die Familie daraufhin ein kleineres Haus im Nobelkurort Bath bezieht. Zunächst scheint Captain Wentworth Anne nicht zu beachten und erregt stattdessen das Interesse von Annes lebhaften Schwägerinnen. Später in Bath ist es Anne, die in ihrem verwitweten Cousin und Erbe ihres Vaters einen überraschenden und undurchsichtigen Verehrer findet. Obwohl zwischen Anne und Frederick eine zaghafte Annäherung beginnt, stehen ihnen einmal mehr Hindernisse und Missverständnisse im Weg.

Indem Austen eine Frau Ende Zwanzig als Hauptfigur wählt, schafft sie völlig andere Voraussetzungen als in ihren früheren Romanen, in welchen die Hauptprotagonistinnen 17 bis Anfang 20, hoffnungsfroh und unverbraucht sind. Nicht so Anne, die weitaus lebenserfahrener ist und einer Liebe so sehr nachtrauert, dass sie sogar Heiratsanträge ablehnt und sich dadurch in eine gesellschaftliche Außenseiterposition bringt. Außerdem ist Anne die einzige Protagonistin, die keine liebevolle Beziehung zu ihren Geschwistern hat und dadurch sehr einsam ist.

In mancher Weise ähnelt Anne Elliot Jane Austen und ihrer Schwester Cassandra, die beide unverheiratet und kinderlos blieben. Jane lehnte den Heiratsantrag eines Mannes ab, den sie nicht liebte, Cassandra wiederum war verlobt, doch der Mann kam beim Dienst in Indien ums Leben. Aufschlussreich ist das Gespräch zwischen Anne und Captain Harville, wo Anne meint: "...dass wir (Frauen) viel länger lieben, selbst wenn die Liebe oder die Hoffnung darauf verschwunden sind." Weitere Parallelen sind der Umzug nach Bath, der sowohl in Janes wahrem Leben als auch im Roman von den Vätern initiiert wird und der Aufstieg zweier Brüder Janes in der Kriegsmarine.

Von Austen ist man gewohnt, dass sie mit feiner Ironie Gesellschaftskritik am Adelsgeschlecht und der "feinen" Gesellschaft übt. In dieser Erzählung geht sie darüber hinaus. Während sie Annes Familie als lächerlich ichbezogene und nur auf Äußerlichkeiten bedachte und auch geistig verarmte Aristokraten darstellt, deren gesellschaftlicher Abstieg begonnen hat, setzt sie den Mitgliedern der Marine sowie deren Ehefrauen als den wahren noblen Charaktere ein Denkmal. Austen hat bereits 1815 erkannt hat, dass eine neue Weltordnung begonnen hat, in der die Aristokraten immer mehr an Ansehen verlieren, während das Bürgertum zusehends an Bedeutung gewinnt.
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5.0 von 5 Sternen my favourite Jane Austen, 18. Dezember 2013
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Rezension bezieht sich auf: Persuasion (English Edition) (Kindle Edition)
it is a very lovely story about mistakes and regrets with the obligatory happy ending. The characters, as always with the writer have been thought out very well and are loveable or despicable and sometimes both.
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4.0 von 5 Sternen Traurig und schön, 18. Juli 2013
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Rezension bezieht sich auf: Persuasion (English Edition) (Kindle Edition)
Die Intrigen, die Probleme, alles ist einfach gelungen! Austen hat Anne wirklich Aufgaben gestellt, die unglaublich schwer zu bewältigen sind, man liebt jemanden, man darf es nicht, man kann ihn nicht vergessen. Obwohl es wie eine absolut klischeehafte Liebesgeschichte aufgebaut zu sein scheint, bleibt der damit verbundene Kitsch einfach aus. Die Entwicklung und die Charaktere sind einfach liebevoll ausgebaut!
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kommt leider nicht an ihre anderen Werke ran, 9. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Persuasion (English Edition) (Kindle Edition)
Obwohl es ein gutes Buch ist, sind stolz und Vorurteil oder Sinn und Sinnlichkeit wesentlich besser. Dennoch netter Lesestoff wenn man Austen mag
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