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am 14. August 2014
Kaum zu Glauben, dass Joy Fielding dieses Buch geschrieben hat... Ich bin eigentlich ein großer Fan ihrer Bücher, aber dieses ist mit Abstand der schlechteste "Psychothriller", den ich seit langem gelesen habe. Das Erste Kapitel ist interessant und es wird relativ schnell Spannung aufgebaut. Dann verdirbt leider eine völlig an den Haaren herbeigezogene, kitschige Geschichte die Handlung. Normalerweise wird es in Fieldings Büchern ganz zum Ende richtig spannend, ich hatte mich sehr auf eine "Auflösung" der Verkettung der einzelnen Handlungsstränge gefreut... aber das Ende war, genauso wie die 400 Seiten davor, total überzogen und nervig.
War noch nie so enttäuscht von einem Fielding-Buch....
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am 11. Mai 2015
Inhalt
Valerie Rowes Leben verläuft so ganz anders, als sie sich das gewünscht hatte. Nachdem sie früh ihren Traummann Evan geheiratet hatte und die Ehe mit der Geburt einer Tochter beglückt wurde, stellt Valerie schnell fest, welcher Mensch ihr Ehemann wirklich war. Denn dieser hält sich eher sporadisch an seinen Treueschwur, worüber Valerie immer wieder hinweggesehen hatte. Und selbst als sie ihn mit seiner jungen und blonden Assistentin im eigenen Ehebett erwischt hatte, wollte sie der Wahrheit nicht ins Gesicht schauen. Vielmehr wurde sie von ihm verlassen.
Als Evan mit seiner neuen Flamme und seiner Tochter Brianne ein Wochenende in den Bergen verbringen will, geschäftlich aber verhindert wird, bietet Valerie an, gemeinsam mit Freunden die Beiden schon zum Hotel zu fahren. Doch dort angekommen stecken dann Evans zwischenzeitliche Verlobte Jennifer, Brianne, Valerie und deren beiden Freunde fest. Was sie aber nicht wissen: in der Gegend treibt sich ein Pärchen rum, das bereits mehrere bestialische Morde begangen hat. Und die Mörder sind ganz in der Nähe...

Meine Meinung
Über dieses Buch bin ich eigentlich mehr durch Zufall gestolpert, da ich für eine Challenge ein Buch brauchte, in dessen Titel sich das Wort "Herz" findet. Und trotz meines montrösen SuB war da irgendwie das Richtige nicht dabei. Als ich dann beim Stöbern im Internet auf dieses Buch stolperte, musste ich es einfach lesen, denn Joy Fielding ist für mich eigentlich immer ein Garant für ein spannendes, actiongeladenes und kurzweiliges Buch gewesen. Also rauf damit auf den Reader und rein in die Geschichte...

Der Anfang des Buches war auf jeden Fall vielversprechend. Wer schon das eine oder andere Buch der Autorin gelesen hat, weiß, dass sie ihre Geschichten meist mit einem Paukenschlag beginnt. Und auch im vorliegenden Buch hat es der Prolog in sich. Man begegnet einem älteren Ehepaar, das abgeschieden in einer Berghütte lebt und eines Abends ein junges Mädchen vor ihrer Tür stehen haben. Das Mädchen gibt vor, mit ihrem Freund Streit gehabt zu haben und deshalb durch den Regen gelaufen ist, auf der Suche nach einem Telefon. Kurz darauf steht auch besagter Freund in der Hütte und da wird dem Leser schnell klar, dass das alte Ehepaar ein blutiges Ende haben wird. Da ist man dann als Leser gleich mal richtig wach.

Dann dreht sich die Geschichte erst einmal in eine ganz andere Richtung und man lernt Valerie kennen. Sie bildet zwar den Mittelpunkt der Erzählung, wird dabei auch nicht in den Fokus gedrängt. Um sie herum wird die Story dann aufgebaut.
Valerie tat mir anfangs total leid, weil sie mit ihrem Leben absolut unglücklich ist. Sie hängt noch sehr an ihrem Ex-Ehemann, der sie wohl bei jeder Gelegenheit mit anderen Frauen betrogen hat. Doch leider schlug dieses Mitleid schnell in Genervtheit um. Denn ich konnte noch einigermaßen nachvollziehen, wie schwer es für eine Frau ihres Alters sein muss, nochmal bei Null anfangen zu müssen und allein zu sein, wo doch eigentlich der Partner sein sollte. Doch bei Valerie kommt dann auch einfach der Umstand hinzu, dass Evan seine Schäferstünden alle so eingerichtet hat, dass ein Blinder mit Krückstock darüber gestolpert wäre. Und dann den Ehemann beim Seitensprung im eigenen Ehebett vorzufinden und dann immer noch keine Konsequenzen zu ziehen.... war für mich absolut unverständlich. Aber selbst darüber hätte ich noch hinwegsehen können, da einfach jeder Mensch in Liebesdingen seinen eigenen Weg gehen muss. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass mir durch die Protagonistin einfach nur eine Message eingetrichtert werden soll, nämlich: Männer sind doof und wir Frauen sind überhaupt das Höchste aller Dinge.

Auch ihre Konkurrentin Jennifer hat mir irgendwie so gar nicht gefallen. Sie ist so klischeehaft mit ihrem langen Beinen (was bestimmt an die 20 Mal betont wird) und ihren blonden Haaren und überhaupt scheint sie der Traum eines jeden Mannes zu sein und da ist es doch nur so verständlich, dass Evan seine Ehefrau mit dieser Frau betrogen hat. Positiv überrascht war ich bei ihr nur, weil sie ihren kranken, alten Vater pflegt. Welchen Sinn diese kleine Hintergrundgeschichte hatte.... tja, ich weiß es nicht. Auch Brianne, Valeries und Evans pubertierende Tochter, konnte mich absolut nicht begeistern, weil sie nicht nur arrogant, hochnäsig und aufmüpfig ist, sondern darüber hinaus aus Entscheidungen trifft, bei denen ich nur der Kopf schütteln konnte.

Alles in allem konnte mich keiner der Charaktere auch nur ansatzweise überzeugen. Sie waren durchweg flach und im wahren Leben würde ich mich mit keinem davon abgeben wollen.

Auch Joy Fieldings Schreibstil, den ich eigentlich immer sehr mochte, hat sehr zu Wünschen übrig gelassen. Zwar liest sich die Geschichte recht einfach und locker runter, aber die eine oder andere Sazuzusammensetzung wird dabei bis zum geht nicht mehr wiederholt. Jennifer wird nur selten beim Namen genannt, sonder wird nur immer wieder als die "Verlobte vom zukünftigen Ex-Ehemann" bezeichnet und die Szene, in der Valerie Jennifer und Evan im Bett erwischt hat wird dermaßen oft eingestreut, dass ich nachher fest der Ansicht war, selbst dabei gewesen zu sein, bei diesem kleinen Techtelmechtel.So kenne ich die Bücher von Joy Fielding wirklich nicht!

Einzig und allein der Verlauf der Geschichte und vor allem die Mordserie haben noch zu einem Punktegewinn geführt. Zwar weist auch dieser Handlungsstrang Mängel auf, aber ich habe mich wenigstens unterhalten gefühlt, was ich von einigen anderen Szenen nicht gerade sagen kann. Aber immerhin habe ich da die von mir eigentlich geliebte Autorin wieder erkannt. Denn so kenne ich sie: manchmal etwas brutal, aber mit der Fähigkeit, eine Gänsehaut beim Leser hervorzurufen. Daher fand ich auch das Ende am Schluss besser als den Rest des Buches, da da ein wenig Action ins Spiel kam.

Mein Fazit
Im Großen und Ganzen muss ich sagen: dieses Buch ist das bisher schwächste, das mir von Joy Fielding bisher unter die Nase gekommen ist. Wenn nicht "Joy Fielding" auf dem Umschlag draufgestanden hätte, wäre ich bei diesem Schreibstil im Leben nicht auf die Idee gekommen, um wessen Buch es sich da handelt. Zwar ist die Grundidee nicht schlecht (daher auch die Sternen-Bewertung), doch durch platte Charaktere und wenig Spannung im Haupthandlungsstrang wurde diese gute Idee zunichte gemacht. Wer also noch nie etwas von dieser (ansonsten wirklich tollen) Autorin gelesen hat, sollte die Finger von Das Herz des Bösen lassen und lieber eines ihrer anderen Werke lesen.
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am 21. September 2012
Ich habe schon viele Bücher von Joy Fielding gelesen, die mir gut bis sehr gut gefallen haben. So ging ich in der Erwartung eines unterhaltsamen, spannenden und psychologisch ausgefeilten Krimis an dieses Buch heran und wurde in jeder Hinsicht enttäuscht!
Die Hauptaussage dieses Romans, die sich aus 384 Seiten voller unrealistischer Vorfälle, gnadenlos überzeichneter Charaktere und Wort-/Satzwiederholungen, oft in üblem Gassenjargon, ableiten lässt, ist diese: Männer sind unzuverlässig und verzichtbar, der wichtigste Mensch im Leben einer jeden Frau ist ihre Mutter.
Leider muss ich diesem Krimi sogar die Spannung absprechen, denn der Leser erfährt bereits sehr früh, wer für die zahlreichen Metzeltaten an den harmlosen alten Ehepaaren in der Nähe des abgelegenen Berghotels verantwortlich ist. Es sind ein junger Mann und seine Freundin, die selbstverständlich durch kindliche Traumata zu wahren Psychopathen herangewachsen sind und deren gemeinsames Hobby es ist, alte Leute - gelegentlich auch jüngere Leute, wenn diese ihnen in die Quere kommen - mit Macheten und Messern in gut verpackbare Einzelteile zu zerlegen und dann neben den Leichen(teilen) der Fleischeslust zu frönen.
Parallel zu den Handlungssträngen über die neuesten Gräueltaten des durchgeknallten Paares wird die Geschichte um Val, ihre Tochter Brianne und Jennifer, die "Verlobte ihres Fast-Exmannes" ( dieser Titel wird bis zum Erbrechen wiederholt), erzählt. Val wird von ihrem Mann Evan seit 20 Jahren belogen und betrogen, aber er ist ihre große Liebe und sie kommt nicht auf die naheliegende Idee, ihn in die Wüste zu schicken, sondern hofft immer noch, dass er zu ihr zurückkommt, obwohl er sich bereits mit der schönen langbeinigen Jennifer verlobt hat, die selbst unter den abenteuerlichsten Bedingungen immer noch unverschämt gut aussieht. Wie sie das macht, fragt Val sich ca 175 Mal im Laufe des Romans. Während Val naiv und ohne jeden Stolz ist, sowie abwechselnd in Hysterie und Schwächeanfälle verfällt, ist ihre Tochter Brianne hochpubertär, zickig und geradezu unbelehrbar dumm. Ja, Frauen können sich zu den "falschen" Männern hingezogen fühlen und Teenager sind nicht immer lammfromm, aber ich hoffe doch für die Menschheit, dass Mrs Fielding sich diese Charaktere nur unter dem Einfluss von Drogen ausgedacht hat und sie nicht etwa aus ihrem persönlichen Umfeld entlehnt hat.
Man würde in einem Krimi auch noch das Auftreten (kompetenter) Ermittler erwarten, doch hier kommen nur ziemlich trottelige Parkranger vor, denen die Tatsachen, dass in der Gegend haufenweise Menschen ermordet wurden und dass bereits ein Hotelgast seit Tagen verschwunden ist, nicht einmal dann zu denken geben, als plötzlich auch Brianne verschwunden ist...
Neben den Ungereimtheiten in der Handlung und der Schwäche der Charakterausarbeitung empfand ich auch den Erzählstil als sehr unbefriedigend. Es kommt zu ständigen Wiederholungen und der Wortschatz der sechzehnjährigen Brianne besteht hauptsächlich aus Flüchen und Beleidigungen.
Es ist sehr bedauerlich, da ich Joy Fielding schon als Autorin sehr lesenswerter Romane kennengelernt habe, aber in diesem Fall kann ich guten Gewissens keine Leseempfehlung geben. Wer neugierig ist, sollte das Buch in der Bücherei entleihen, zum Kauf kann ich nicht raten.
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am 17. Januar 2014
Vor einigen Jahren hatte ich mein erstes Treffen mit einem Roman von Joy Fielding (Das war dieser hier: Träume süß, mein Mädchen: Roman)- und wurde damals bitter enttäuscht. Und obwohl mir das sehr schwer fällt (bis dahin ist mir das auch bei keinem anderem Buch mehr passiert), habe ich es vorzeitig abgebrochen, weil ich jede Minute des Weiterlesens darin verschwendet sah.
Nun startete ich mit diesem Roman einen neuen Versuch, schließlich verdient jeder eine zweite Chance und vielelicht hatte ich damals einfach den schlechten Ladenhüter erwischt.

Nun, inzwischen bin ich so weit, dass ich wieder der Zeit hinterhertrauere, die in das Lesen des Buches investiert habe und das aus mehreren Gründen:

- Die Handlung verspricht zwar Spannung und Nervenkitzel, aber was tatsächlich passiert, ist einfach nur an den Haaren herbeigezogen und ungaubwürdig. Die ganze Klischeepackung mit abgeschiedenem Hotel, riesigen zum Verlaufen einladendem Wald und abgelegener Hütte wird ausgepackt, aber letzten Endes sind es nur die Blutszenen, wo die Autorin zumindest ein bisschen Spannung erzeugt, weil der Rest sich einfach nur endlos lange hinzieht.

- Die Personen sind schlichtweg langweilig und ohne jegliche Tiefe. Die Hauptprotagonistin fand ich zum Ende hin dermaßen anstrengend und nervig, dass ich alle ihre Kommentare großzügig übersprungen habe, weil das meiste von dem, was sie von sich gibt, immer wieder das Gleiche ist. Ständige Stimmungswechsel, die absolut nicht nachvollziehbar waren, aber nie das Verhalten einer erwachsenenen, vierzigjährigen Frau. Sogar ihre Tochter wirkte stellenweise reifer und erfahrener als sie, was die Autorin dann aber auch torpedierte, indem sie sie am Ende wie eine Zehnjährige beschrieb, deren Verhaltensumbruch überhaupt nicht zu dem passte, wie sie vorher beschrieben worden war.

- Die Dialoge sind leer und hölzern, was sich vermutlich auf die nicht vorhandene Tiefe der Charaktere zurückführen lässt. Es hat keinerlei Spaß gemacht, sich dort hindurchzufädeln, weil sich keiner in seiner Art und Weise wirklich so von den anderen abhebt, dass er realistisch wirkt.

So endete das Buch für mich nach knapp 3/4 des Gesamtumfangs und Joy Fielding hat ihre Chance, mich als Leserin anzuwerben, entgültig vertan.
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TOP 1000 REZENSENTam 24. Oktober 2012
INHALT:
Eigentlich wollte Valerie mit ihren zwei besten Freunden in New York feiern, doch statt dessen fährt sie ihre halbwüchsige Tochter Brianne und die Verlobte ihres Noch-Ehemanns Evan in ein Wellnesshotel, in dem Evan mit Jennifer und Brianne ein schönes Wochenende verbringen wollten. Und durch eine Verkettung unglücklicher Umstände verbringen Val, ihre Freunde Melissa und James sowie "Schlampe" Jennifer und Zicke Brianne eine Nacht gemeinsam in der Luxus-Suite. Und als wäre das nicht schon genug, hat sich in der Nähe des Shadow Creek ein mordlustiges Pärchen niedergelassen und kommt der ungleichen Reisetruppe gefährlich nahe...

MEINE MEINUNG:
Ich bin ein Joy Fielding-Fan der ersten Stunde, doch schon die letzten Werke dieser Autorin haben mich echt enttäuscht und auch "Das Herz des Bösen" verheißt nichts Gutes. Diesmal hat die Autorin den Schauplatz in der Wildnis der Adirondack Mountains verlegt, die Handlungsdauer umspannt nur ein paar Tage... Valerie Rowe ist mit ihrer derzeitigen Lebenssituation unzufrieden: Kurz vor ihrem 40. Geburtstag steht sie vor der Scheidung mit Schwerenöter Evan und auch mit Brianne, ihrer 16-jährigen Tochter kommt sie nicht mehr zurecht. Wie gut, dass sie wenigstens ihre besten Freunde Melissa und James hat, die ihr immer zur Seite stehen - so auch bei diesem gefahrenvollen Abenteuer...

Die Protagonisten sind vollkommen überzeichnet und klischeehaft, denn Brianne ist der typisch zickige Teenager, Val die frustrierte, abservierte Ehefrau und Jennifer die neue Frau an Evans Seite. Die Handlungen wirken ebenfalls übertrieben und oft unrealistisch. Die verworrene Story braucht lange, bis sich ansatzweise Spannung entwickelt. Da hilft es auch nicht, wenn sich die Autorin ekelhafter Passagen, literweise Blut und brutal zugerichteter Leichen bedient. Der Plot präsentiert sich sehr langatmig, abwegig und recht vorhersehbar. Eigenartigerweise werden in dem Gebiet rund um den Shadow Creek etliche Menschen abgeschlachtet bzw. verschwinden unerklärlicherweise und bis auf ein paar Park Ranger kümmert das niemanden? Normalerweise ruft schon ein bestialischer Mord die Polizei auf den Plan...

Die Sequenzen, wo die unschuldigen Opfer grausam niedergemetztelt werden, sind so was von irre und geschmacklos, dass ich kaum glauben konnte, was sich Joy Fielding hier für einen Schund ausgedacht hat. Erzählt werden die unfassbaren Begebenheiten vorwiegend aus der Perspektive von Valerie (in der 3. Person), zwischendurch schildern diverse Nebenfiguren die Geschehnisse aus ihrer Warte. Leider kommen in "Das Herz des Bösen" viele platte Dialoge, langatmige Stellen, Beschimpfungen und häufig ein primitiver Wortschatz zum Einsatz. Zu den wenigen Pluspunkten zählt neben den bildhaften Schauplatzbeschreibungen der flüssige Schreibstil von Joy Fielding, da sich die Geschichte trotz aller Abwegigkeit schnell lesen lässt.

FAZIT:
Liebe Joy Fielding- und Spannungsliteratur-Fans, spart euch die Euros für dieses Machtwerk, denn "Das Herz des Bösen" ist das viele Geld nicht wert und für mich "Schwachsinn zwischen zwei Buchdeckeln"!!! Keine Ahnung, was mit der ehemals so brillanten Autorin passiert ist, doch diese abstruse, langweilige Geschichte sowie die blassen Protagonisten können nicht überzeugen. Ewig schade, aber für diese Absonderlichkeit kann ich nur 1 1/2 STERNE vergeben.
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am 30. Juni 2013
Dieser Roman mit einer ganz unterhaltsamen Grundhandlung beschreibt die Mordszenen in fast wollüstiger bluttriefender Genauigkeit ,so dass ich mich frage, ob die Autorin mal auf ihren Geisteszustand untersucht werden müsste. Oder erwartet die Leserschaft heute so etwas ? Wenn ich die anderen Rezensionen lese, könnte man das fast meinen. Nirgendwo wird auf die abstoßenden Schilderungen der Bluttaten eingegangen,es wird vielmehr bemängelt, das Buch wäre nicht spannend genug. ??? Wenn jemand gerne solche Bücher liest, kann man wirklich mit der Angst zu tun bekommen. Ich vergebe 2 Sterne für die meiner Meinung nach nette, unterhaltsame Rahmenhandlung. Schade --- würde das Morden nicht so verherrlicht werden, hätte es ein gutes Buch werden können.
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am 6. Juni 2016
Obwohl es sich bei diesem Fielding um einen Roman handelt, dessen Fokus sich auf eine gescheierte Ehe legt, mischt sich in die Geschichte auch eine Mordserie ein um dem ganzen ein bisschen Spannung zu verleihen. Denkt man. Leider komme ich nicht ganz ohne Spoiler aus, daher empfehle ich nicht weiterzulesen, wenn man sich diesen Roman antun möchte.

Protagonistin Val ist eine schwache Figur die keine Sympathie aufgrund ihrer Blödheit wecken kann.
„In ihren achtzehn gemeinsamen Jahren hatte Val ihm mindestens eines Dutzends Affären verdächtigt und jedes Mal beide Augen fest zugedrückt.“ – Na gut mit einer Hausfrau die die Augen vor der Wahrheit verschließt, weil sie es nicht wahrhaben will und sich daran festklammert, dass nichts bewiesen ist, kann man ja noch leben. Aber damit?: „Aber die schreckliche Wahrheit war, dass sie ihn nicht hasste. Die schreckliche und noch unverzeihlichere Wahrheit war, dass sie ihn immer noch liebte und betete, er möge wieder zur Vernunft kommen wie damals, als er wenige Tage vor ihrer Hochzeit abgehauen und zur ihr zurückgekehrt war.“

Okay halten wir mal fest: Val hat einen Mann geheiratet der wenige Tage vor ihrer Hochzeit mit einer ihrer Brautjungfern durchgebrannt ist. Sie verdächtigt ihn 18 Jahre lang immer mal wieder fremdgegangen zu sein und als sie ihn schließlich endlich live erwischt mit einer anderen im eigenen Bett - möchte sie, nein sie BETET, dass er zu ihr zurückkommt? Entschuldigung wenn man diese Figur für komplett daneben hält. Val war mir ehrlich gesagt unerträglich und zuwider. Wie schlimm ist das wenn einem die Hauptfigur regelrecht zuwider ist?

Wie oben erwähnt liegt der Fokus der Story auf einer gescheiterten Ehe. Dabei lässt Fielding kein Klischee aus und verhilft den vermeintlichen Rivalinnen zu einer BFF-Aussöhnung. Vals Freunde, skuril und irgendwo auch fehl am Platz, sorgen zwar für Auflockerung, doch war mir persönlich die ganze Konstellation, die Verkettung "unglücklicher" Ereignisse zu weit hergeholt und zu bescheuert um ehrlich zu sein.

Die komplette Geschichte ist zu oberflächlich und vorhersehbar in allen Punkten: Gary, Evan - selbst die Morde. Hin und wieder dachte ich - okay vielleicht wird es ja doch interessant, als Fielding falsche Brotkrumen im Bezug auf Brianne gesät hatte, doch der Leser kommt zu schnell dahinter. Auch die Mörder erfüllen nur Klischees und haben keine Tiefe - dabei hätten gerade sie Potenzial gehabt. Stattdessen wird eine schlimme Kindheit Wurzel des Übels. Die Dialoge waren sehr mühselig, vor allem Vals Part stimmte unzufrieden - eine Mischung aus quälender Vernunft und unangebrachte Hysterie. Insgesamt sehr enttäuschend und definitiv nicht lesenswert.

"Es war wie ihr Großvater einmal gesagt hatte: Manche Menschen waren einfach zu dumm zum leben."
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am 21. Januar 2015
Der Inhalt:
Eigentlich wollte Val das Wochenende um ihren 40. Geburtstag mit ihren zwei besten Freunden in New York feiern. Doch daraus wird nichts, denn ihr zukünftiger Exmann durchkreuzt die Pläne. Statt sich also im Nobelhotel verwöhnen zu lassen Befindet sich Val nun mit ihrer Tochter und der neuen Freundin ihres Exmannes in den Bergen. Zur Unterstützung sind ihre Freunde mit von der Partie. Was die 5 allerdings nicht ahnen: Ein Mörderpärchen treibt in der Gegend sein Unwesen und wird auch den Weg der ungleichen Gruppe kreuzen.

Das Cover:
Durch die äußere Aufmachung kann sich dieses Buch nicht von der Masse abheben. Es handelt sich, meiner Meinung nach, um ein typisches Krimicover. Allerdings passt die einsame Hütte im Wald gut zum Inhalt, der deutsche Titel eher weniger.

Meine Meinung:
„Das Herz des Bösen“ ist mein erster Thriller von Joy Fielding. Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Werk durch die Empfehlung in meiner Stammbuchhandlung. Erst im Nachhinein habe ich bemerkt, dass die Geschichte als Roman deklariert ist.
Schon die Einleitung fand ich mehr als fragwürdig. Wer kommt schon auf die Idee die neue vom eigenen Mann in den Urlaub zu kutschieren? Val wirkt für mich unsicher und fast weinerlich. Ihre Tochter, Brielle, dagegen ist der völlige Klischee Teeny. Alle Antworten sind patzig, sie denkt sehr egoistisch etc. Trotzdem bleiben beide Charaktere, abgesehen von den völlig übertriebenen Klischees, total blass. Halbwegs sympathisch waren mir nur Vals Freunde.
Eine richtige Spannung kann die ganze Zeit nicht aufkommen. Sobald der Täter erschien, habe ich sein wahres Gesicht entdeckt. Die Protagonisten natürlich erst gefühlte Ewigkeiten später. Auch über die Hintergründe der Täter wird wenig gesprochen, die Vergangenheit nur kurz angeschnitten. Im Endeffekt morden sie brutal und blutig, einfach weil sie Spaß daran haben. Das ist mir irgendwie zu wenig.
Auch das Ende konnte mich keinesfalls überzeugen. Es wirkte alles zu gestellt und an den Haaren herbeigezogen. Niemand trifft solche Entscheidungen wie Val und Co.

Fazit:
Nur durch den halbwegs flüssigen Schreibstyl hat und die Grundidee es zu 2 Sternen gereicht.
Joy Fielding soll eine tolle Autorin sein, schade dass ich mit einem schwachen Werk begonnen habe. Ich werde ihr definitiv noch eine Chance geben, genügend Auswahl bietet die Autorin ja.
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am 21. August 2012
Es wir noch spannend werden, wer Joy Fielding kennt, weiß, dass die Autorin Ihre Spannung langsam aufzubauen pflegt. Allerdings stellt sie in dieser Hinsicht die Geduld des Lesers in ihrem neuen Buch (bis auf hier und da eingestreute äußerst blutige Zwischenstücke) doch sehr auf die Probe.

Über weite Strecken wirkt der langsame Beginn des Buches und die ausführlichen Beschreibungen der Personen und deren Verbindungen zueinander, samt dem dazugehörigen Innenleben, doch eher wie eine (leicht) vergnügliche, unterhaltsame Familienlektüre.
Zudem erscheint die Voraussetzung der gefahrträchtigen Situation doch arg konstruiert.

Dass eine verlassene Ehefrau, Val, die ihren Mann mit dessen neuer Verlobter, Jennifer, in flagranti im eigenen Haus erwischt hat, just sich von ihrem Mann breit schlagen lässt (voller Hoffnung, ihn doch zurück zu gewinnen) mit dieser Jennifer, ihrer Tochter und zwei ihrer engsten Freunde in ein weit entferntes Berghotel zu fahren, da ihr Noch-Ehemann Evan ständig beruflich verhindert ist (jener Evan, der immer schon Affären nie aus dem Weg ging), allein dies wirkt schon recht künstlich.

Das aus dem „nur Hinfahren“ erst eine und dann noch eine Übernachtung wird, Evan nicht auftaucht und die leicht gereizte Stimmung zwischen Val und Jennifer sich vertieft, Val zudem noch mit ihrer pubertierenden Tochter in Reibung gerät und Eifersucht auch in Hinsicht auf das vertraut-lockere Verhältnis zwischen ihrer Tochter und „der Neuen“ noch ertragen muss, das würde im „wahren Leben“ so kaum vorkommen. Immerhin bieten diese verzwickten Verhältnisse gerade in den Personen der Freunde Vals, des schwulen Musical Fanatikers James und der nicht minder exzentrischen Melissa, einige witzige und unterhaltsame Situationen.

Nebenbei trifft der Leer dann hier und da auf ein mordendes, junges Pärchen, dessen Freude darin besteht, älteren, allein lebenden Ehepaaren, vornehmlich in der Einsamkeit der Berge, mit einer Machete zu Leibe zu rücken und äußerst blutige Spuren dann zu hinterlassen. Jenes Paar, das zufällig in der Nähe des Hotels ist, in dem sich auch Val mit ihrem Anhang aufhält. Da lässt der erste Mord nicht lange auf sich Warten und den Gästen des Hotels und, in der zweiten Hälfte des Buches, geraten dann Val, ihre Freunde, ihre Tochter und Jennifer ins Visier der lustvoll ohne weiteres Motiv Tötenden. Ein zweiter Teil im Buch, in dem die Thriller Momente durchaus an Fahrt aufnehmen. Wobei auch hier Motive und Handlungsweisen der Mörder ein wenig konstruiert wirken.

Alles allem legt Joy Fielding in unterhaltsamem und frischem Stil eine leidlich spannende, dabei aber in den Mordszenen ziemlich blutige, Geschichte vor, die in einem zweiten Strang eher an eine verwickelte Patchwork-Familiengeschichte erinnert denn an einen blutigen Thriller. Wer nun mit all den Morden zu tun hat, ob vielleicht sogar die eigene Tochter dunkle Geheimnisse mit sich trägt und wie das kommt, das der alte Jugendfreund mit seinem Sohn vor Ort auftaucht, all dies gibt dem Buch dann doch die notwendigen Rätsel und die gute Würze, um es zu einer empfehlenswerten Lektüren zu machen.
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am 23. August 2014
So ein schlechtes Buch habe ich noch nie gelesen! Nachdem ich 'gone girl' und 'danach' verschlungen habe, habe ich mich auf den nächsten Krimi gefreut. Leider wurde ich mit 'das Herz des Bösen' bitter enttäuscht. Die Story war bei den Haaren herbei gezogen und ähnelte eher einem schlechten Familiendrama, anstatt einem guten Krimi. Die Geschichte war zudem noch flach, bis auf die Beziehungen der einzelnen Charakteren. Die haben sich auf über 350 Seiten gezogen.
Für alle die Krimis lieben: Finger weg!
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