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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine Fahrt in die Hölle
Möchten Sie in die Abgründe der menschlichen Seele schauen, sich gruseln und atemlos jede Seite eines Buches umblättern, den Inhalt inhalieren wie den Sauerstoff,den sie zum Leben brauchen, um dann am Ende der Lektüre festzustellen, dass der Mensch wirklich das grausamste Wesen auf unserem Planeten ist? Dann lesen Sie dieses Buch !!!!!!!

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Veröffentlicht am 5. August 2012 von Joko

versus
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ich hatte was anderes erwartet
Inhalt:
Ein Fan alter Filme erwirbt aus einem Nachlass alte Streifen unter anderem einen ohne Titel und Herkunft. Als er sich diesen anschaut erblindet er. Er bittet Kommissarin Lucie Hennebelle um Hilfe. Sie versucht rauszufinden was es mit diesem Film auf sich hat und sieht ihn sich selber an. Sie merkt eine Beklemmung bei den mysteriösen Bildern. Um genaueres...
Vor 14 Monaten von mem-o-ries.de veröffentlicht


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ich hatte was anderes erwartet, 4. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Öffne die Augen: Thriller (Taschenbuch)
Inhalt:
Ein Fan alter Filme erwirbt aus einem Nachlass alte Streifen unter anderem einen ohne Titel und Herkunft. Als er sich diesen anschaut erblindet er. Er bittet Kommissarin Lucie Hennebelle um Hilfe. Sie versucht rauszufinden was es mit diesem Film auf sich hat und sieht ihn sich selber an. Sie merkt eine Beklemmung bei den mysteriösen Bildern. Um genaueres zu erfahren sucht sie Claude Poignet auf, ein Filmrestaurator, und bittet ihn sich den Film mal genauer anzusehen, doch dieser wird kurze Zeit später tot aufgefunden.
Gleichzeitig werden am Ufer der Seine fünf Leichen gefunden, ihnen fehlt das Gehirn. Schnell stellt sich bei den Ermittlungen heraus das die beiden Fälle in Zusammenhang stehen.

Meine Meinung:
Das Buch startet wirklich spannend, die ersten über hundert Seiten ließen sich sehr schnell weglesen, unter anderem wegen dem flüssigen Schreibstil von Franck Thilliez. Die Handlung ist kurz und präzise auf den ersten Seiten, doch leider bleibt das nicht so. Ich empfand viele Passagen, wenn auch nötig für den Verlauf des Buches, recht langatmig. Man liest hier nicht nur einen Thriller sondern lernt auch viel darüber wie Filme früher entstanden, alte Techniken. Doch nicht nur das auch die Länder die bereist werden werden ziemlich genau beschrieben. So hatte ich mehrmals einen Durchhänger und musste mich wieder aufraffen weiter zu lesen.
Etwa ab der Hälfte habe ich mich dann durchgequält und fand gar keinen richtigen Draht mehr zur Handlung. Hier passierte zwar auch kurz was, aber das war dann auch recht schnell abgehandelt und die Suche nach dem Täter ging in ziemlich viel Theorie weiter.
Das Ende riss es dann auch nicht mehr raus, die Aufklärung des Falls war ziemlich unspektakulär.

Die Protagonisten sind hier recht ungewöhnlich.
Zum Einen ist da Kommissarin Hennebelle, eine Alleinerziehende Mutter von Zwillingen. Sie hat sich in diesen Fall verbissen und anstatt ihren Urlaub zu genießen und mit ihrer kranken Tochter zu verbringen, reibt sie sich für den Fall auf. Man kann es als Pflichtbewusstsein sehen wenn man es positiv sieht. Da sie mir sonst sympathisch war, sah ich es positiv.
Dann ist da noch Hauptkommissar Sharko. Er leidet scheinbar an Schizophrenie und ist somit eigentlich auch beurlaubt. Mischt aber trotzdem bei einem Fall von 5 gefundenen Leichen mit. Er ist Profiler, weswegen sein Chef ihn wohl angefordert hat. Seine Gespräche mit einer Art Geist war vor allem am Anfang irritierend. Wurde aber dann besser, auch weil es weniger wurde. Er ist ein alter Brummbär, so habe ich ihn zumindest empfunden. Alleine und ziemlich abweisend zu Beginn öffnet er sich mit der Zeit.

Alles in allem ist das Buch gewiss nicht schlecht wenn man Fan von alten Filmen und deren Techniken ist. Ansonsten kann es schon etwas ermüdend sein dieses Buch zu Lesen. Die Spannung fehlte mir ein ganzes Stück und konnte auch gegen Ende nur noch mäßig aufgebaut werden. Zudem habe ich einfach etwas anderes erwartet als Verschwörungstheorien die hier sehr ausführlich beschrieben wurden.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine Fahrt in die Hölle, 5. August 2012
Von 
Joko - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Möchten Sie in die Abgründe der menschlichen Seele schauen, sich gruseln und atemlos jede Seite eines Buches umblättern, den Inhalt inhalieren wie den Sauerstoff,den sie zum Leben brauchen, um dann am Ende der Lektüre festzustellen, dass der Mensch wirklich das grausamste Wesen auf unserem Planeten ist? Dann lesen Sie dieses Buch !!!!!!!

In diesem Thriller geht es um einen Kurzfilm aus den fünfziger Jahren, der von einem Filmliebhaber aus einem Nachlass gekauft wird.Er löst bei dem Filmliebhaber nicht nur eine plötzlich auftretende hysterische Blindheit aus, sondern auch eine Serie von Morden . Was hat es mit diesem Film auf sich, der den Leuten, die ihn sehen, den Tod bringt und was hat er mit den Leichen zu tun, die am Ufer der Seine gefunden werden? Lucie Hennebert, Kommisarin aus Lille und der schon aus den Vorgängerbänden bekannte Profiler Franck Sharker treten bei der Recherche zu diesem Fall einen Sumpf an unvorstellbarer Gramsamkeit los, der bis in die höchsten Kreise reicht.

Franck Thilliez wird nicht umsonst in einem Atemzug mit seinem Schriftstellerkollegen Jean Christoph Grange genannt. Ich habe zwei seiner Bücher gelesen und zwar " Der Fluch der Störche " und " Die purpuren Flüsse" und ich kann diesem Vergleich nur zustimmen."Öffne die Augen" ist zwar das erste Buch des Autors Franck Thilliez, das ich gelesen habe und ich weiß , dass ihm einige Bücher vorausgehen, in denen der ermittelnde Kommissar Franck Sharker ermittelte, dies hat den Lesegenuss dieses Buches aber in keinster Weise beeinflusst, mich aber schon auf seine Vorgängerbände neugierig gemacht.

"Öffne die Augen ist nicht nur ein super spannendes Buch, sondern auch eine sehr vielschichtig und interessant aufgebaute Geschichte, die den Leser fordert. Ein gewisses Interesse an Neurophysiologie sollte schon vorhanden sein und dann werden sich dem Leser Welten eröffnen, die zwar nicht neu sind, aber an Grausamkeit nicht zu überbieten.Diese Grausamkeit liegt aber nicht unbedingt in der Beschreibung einzelner Handlungen,obwohl Thilliez damit auch nicht geizt, sondern eher an den Möglichkeiten, die die Wissenschaft uns bietet und der Einsicht, dass es für manche Menschen keine Grenzen gibt.

Außer der spannenden Handlung haben mir in diesem Buch vor allem die Hauptfiguren dieses Thrillers gefallen. Lucie und "Shark" sind Protagonisten nach meinem Geschmack.Beide Figuren haben Ecken und Kanten, Shark mit seiner psychotischen Schizophrenie hat für einige lustige Begebenheiten gesorgt und seine Vergangenheit offenbart sich erst nach und nach.Aber auch die Beschreibungen der Stadt Kairo und seiner Bewohner, in die es Shark bei seinen Recherchen führt, war mehr als interessant.Wenn sie also ein Buch lesen möchten, was Ihnen noch lange in Erinnerung bleiben wird und den Willen nach M E H R aufkommen lässt, dann gönnen sie sich diese Lektüre.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gehirnmanipulationen, 2. August 2012
Besser wäre es schon gewesen, wenn der passionierte Sammler alter Filme Ludovic Sénéchal bei diesem 'Schätzchen' aus dem Nachlass eines alten Mannes in Belgien die Augen fest geschlossen gehalten hätte. Denn nach Anschauen der nicht gekennzeichneten Filmrolle taumelt er blind und schreiend aus seinem Heimkino und schafft es nur, voller Panik seine entfernte Bekannte Lucie Hennebart, Kriminalpolizistin im verdienten Urlaub, anzurufen.

Diese ist zwar mit der Krankheit einer ihrer Töchter völlig ausgelastet, dennoch schaut sie kurz nach dem Rechten. Und bemerkt, dass nicht nur sie sich für diese alte Filmrolle nun interessiert. Zwar erlebt sie, das noch lange nicht jeder einfach durch das Anschauen des Filmes erblindet und findet auf Anhieb nicht, was ihr an dem Film eigentlich solches Unbehagen verschafft, durchaus aber erlebt sie, dass die Beschäftigung mit der Filmrolle und deren auch nur kurzfristiger Besitz tödliche Folgen haben kann.

Parallel zu diesen Ereignissen findet sich in der Provinz in der Normandie ein Massengrab. Fünf männliche Leichen ohne Hände und mit zerschlagenen Zähnen, somit fast nicht identifizierbar, wurden bei Bauarbeiten entdeckt. Der durch massive traumatische Erlebnisse schwer mitgenommene Profiler Franck Schako wird hinzugerufen. Zunächst nur für eine kurze Einschätzung, doch bald schon zieht ihn dieser Fall mit Haut und Haaren hinein. Vor allem, als sich herausstellt, dass es zwischen der alten Filmrolle und den neuen Morden durchaus enge Zusammenhänge geben könnte. Zusammenhänge, die ihn, die Lucie Hennebart und so manch anderen in höchste Gefahr bringen werden.

Einen höchst interessanten Plot setzt Franck Thilliez in den Raum seiner Geschichte. Die intensive Forschung der Wirkung von Bildern auf das Gehirn, die Kurzeinblendung von nicht aktiv wahrnehmbaren Bildern in Filme, welche die Werbung über einige Zeit benutzte, bevor diese Form der Manipulation offiziell verboten wurde. Doch weit über solch kleine Spielereien hinaus reichen die Erläuterungen und Hintergründe, die Thilliez gibt. Mit genauer Kenntnis in Schnitttechnik und Doppelbelichtungen, von Filmen in Filmen hinter Filmen und der Verbindung dieser mit neurowissenschaftlichen Erkenntnissen liest der Leser fasziniert, welche Abgründe Thilliez im Buch entfaltet. Abgründe auch im Blick auf unfreiwillig, unschuldige Probanden für erste Versuche in der Vergangenheit.

Das alleine schon ist gut recherchiert und dargestellt, zu dem aber gelingt es Thilliez ebenso, packende Protagonisten zu entwerfen und deren innere Problematiken und kämpfe mit sich selbst hervorragend in Szene zu setzen. Das betrifft nicht nur den als Anti-Helden konzipierten Schako, der nur beim Geräusch einer laufenden Spielzeugeisenbahn überhaupt noch Schlaf findet und ohne Badwanne mit kaltem Wasser seine erhitzen Nerven kaum mehr zur Ruhe bringt.

Ein wenig überhastet wirkt das Finale des Buches, hier hätte man sich eine etwas breitere Darstellung noch gewünscht und nicht ein solch eher einfach die Dinge erklärendes Ende, vor allem, da in der Vorbereitung dieses Finales Tempo und Aktion noch einmal stark angezogen hatten.

Alles in allem aber eine intelligente und unterhaltsame Lektüre, die geschickt Neurowissenschaft und Filmtechnik miteinander verbindet und in sich logisch aufgebaut ist.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gänsehaut garantiert, 1. September 2012
Lucie eine ambitionierte Ermittlerin, wird mehr zufällig in ein länderübergreifendes Verbrechen übelster Sorte verwickelt. Ihr zur Seite steht der erfahrene Kommissar Sharko , zusammen jagen beide ein grausames Mordgespann, das Schädel öffnet, Augen ausschält und ohne jede Hemmung tötet.
Frank Thilliez schreibt wie Grangé in seinen besten Zeiten. Der Plot ist aufwendig, kompliziert und gut recherchiert. Der Leser gerät rasch in den Sog neurobiologischer Experimente und wird mitgerissen. Ein Schauplatz jagt den nächsten , ein Verbrechen das andere. Die Ermittler werden vielschichtig dargestellt und es gelingt dem Autor rasch Sympathien für die beiden skurrilen Persönlichkeiten zu erwecken. Ein spannender Thriller, der nichts zu wünschen übrig lässt, mir persönlich hat das Ende nicht gefallen, aber das tut dem Buch keinerlei Abbruch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Story spannend, Hörbuchsprecher leider nur mittelmässig, 17. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Öffne die Augen (Hörbuch-Download)
Meine Rezension bezieht sich auf das Hörbuch. Die Story kann nachgelesen werden, sie ist spannend erzählt und erinnert an Grange-Thriller. Wer Grange mag, mag auch Thilliez.
Leider kommt die Spannung nicht ganz rüber beim Hörbuch, dessen Sprecher keine Sprachmodulation hat, komische Ansätze hat seine Stimme zu verstellen um eine andere Person anzudeuten, was eben nur ein Ansatz ist. Und dann seine Nichtsprachkenntnisse der Französischen Sprache. Es macht nichts, wenn man diverse Bezeichnungen eindeutscht, z.B. Bezeichnungen für Abteilungen. Diese aber nicht aussprechen zu können und trotzdem auf französisch zu probieren ist gelinde gesagt peinlich. Wenn man's nicht kann, soll man's lassen.
Wie eine angenehme oder passende Stimme ein Buch als Hörbuch aufwertet, dem seien die Hörbucher "Der Hunderjährige, der aus dem Fenster stieg" und "Die Analphabetin, die rechnen konnte" oder "Er ist wieder da" ans Herz gelegt. oder die Rita Falk Bücher, gesprochen von Trametz. DAS sind geadelte Bücher, dieses leider nur mittelmässig.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heftig, gewaltig und ein Ende das zu denken gibt, 20. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Öffne die Augen: Thriller (Kindle Edition)
Ich konnte Anfangs nichts mit dem Titel anfangen und dachte eher an die übliche Story - Psycho der den Leuten die Augen rausnimmt und dann irgendwas "nettes" damit anfängt. --- Weit gefehlt ----

Öffne deine Augen ist ein gewaltiges Wert, dass den Leser/in in eine Welt des Films und den Überlappungtechniken führt. Das ganze Werk dreht sich mehr oder weniger um einen Film im Film und dieser ist mit den Worten heftig noch nicht annähernd beschrieben.
Öffne deine Augen möchte meiner Meinung nach eine Möglichkeit zeigen, dass es versteckte Botschaften gibt und es ist dem Leser/in überlassen, diese Botschaften zu entschlüsseln bzw. zu enträtseln.

Fazit: ein bemerkenswertes Buch mit einer Story die nach dem Lesen zum Nachdenken anregt --- wieviel Gewalt sehe ich und wievel Gewalt bekomme ich nur unterbewusst mit.....
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5.0 von 5 Sternen Lucie Henebelle und Franck Sharko treffen endlich aufeinander und ermitteln im Fall des Syndrom E, 6. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Öffne die Augen: Thriller (Taschenbuch)
Kommissarin Lucie wird nachts von ihrem Exfreund angerufen, einem Cineasten, der nach dem Schauen eines alten Films erblindet ist. Völlig verstört bittet er Lucy, sich diesen Film anzuschauen, auch sie ist von der unterschwelligen Gewalt erschreckt und gibt den Film weiter, um den Ursprung herauszufinden und den Produktionsort.
Zeitgleich wird Franck in Paris zum Fundort von 5 Leichen gerufen. Allen gemein ist, dass man ihre Zähne, Hände und Augen entfernt hat, um eine Identifizierung unmöglich zu machen. Und das Gehirn der Opfer wurde entfernt.
Lucie ermittelt auf eigene Faust, was es mit dem Film auf sich hat und findet so den Verkäufer des Films. Der Sohn eines gerade verstorbenen Mannes. Durch das Handy des Verstorbenen ruft sie seine letzte gewählte Nummer an und gerät so an einen Mann in Kanada, der sie an die Polizei in Paris verweist, die sich mit dem Fund der 5 toten Männer befasst.
Beide Fälle scheinen miteinander in Verbindung zu stehen, so reist Lucie nach Paris und trifft dort auf Franck.
Franck reist kurz nach dem Treffen nach Ägypten, da dort 20 Jahr zuvor 3 tote Mädchen aufgefunden wurden, ähnlich verstümmelt.
Die beiden Kommissare ermitteln weiter und ihre Spur führt letztlich nach Kanada, nach Quebec in die Zeit der "Grande Noirceur". In Zeiten des damaligen Geldmangels wurden Ordensschwestern gezwungen, ihre Orden, in denen Waisenkinder aufwuchsen, als Irrenanstalten umzuwandeln, um mehr Unterstützung vom Staat zu bekommen. Völlig gesunde Kinder wurden mit Geisteskranken eingeschlossen.
Je mehr Lucie und Franck in die Geschichte Quebecs eintauchen, desto mehr erfahren sie über den Film und über die 5 aufgefundenen Leichen. Und alles hängt zusammen mit dem Syndrom E.
Ein weiterer spannender und schneller Thriller von Franck Thilliez in dem Sharko und Henebelle endlich aufeinandertreffen. Der Thriller hält nicht nur den Spannungsbogen, er wird immer spannender, von mir 5 Sterne,
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3.0 von 5 Sternen 3,5 Sterne - cine(t)astisch leider nur in Teilen, 5. Februar 2014
„Man kann keinen Ort aufsuchen oder von ihm fortgehen, keinen Raum betreten oder verlassen, ohne etwas von sich dorthin mitzunehmen und dort zurückzulassen und ohne etwas von dort mitzunehmen.“ (S.228)

An diese Locard'sche Regel klammern sich die französischen Ermittler in einem besonders schwierigen Fall, bei dem der Täter nahezu vom Erdboden verschluckt ist und der Beginn seiner Mordserie rund ein halbes Jahrhundert in der Vergangenheit liegt. Die Rede ist von einem perfiden Mörder, der die Gehirne und die Augen seiner Opfer mit chirurgischer Perfektion entfernt und ihnen danach die Hände abhackt, um eine Identifizierung möglichst zu verhindern. Die aktuellen fünf toten Männer, welche in einer Baustelle verschart wurden, sind aber nicht das einzige Problem, denn derzeit ist ein Fim im Umlauf, der von ungeheurem Interesse für zwei Unbekannte ist, die dafür sogar über Leichen gehen. Dieses Video wurde lange Zeit in einer privaten Sammlung gehütet, doch nach dem Tod des Besitzers günstig veräußert. Der Käufer erblindete nach der Sichtung und warnt vor den verstörenden Bildern. Kann eine unbeschriftete Filmrolle wirklich diesen Effekt auslösen und in welcher Verbindung stehen die gehirnlosen Leichen?

Nach dem Klappentext habe ich auf ein Revival der „The Ring“ Filme gehofft, bei denen wie hier auch die Aufnahmen eines kleinen Mädchens zu dramatischen Folgen führen. Im Endeffekt ist der Film zwar im Fokus des Thriller, aber auf eine ganz andere Art, die viel eher mit Verschwörungstheorien in Bezug auf den Inhalt in Zusammenhang stehen, statt mit gesundheitlichen Folgen für die Betrachter. Filmfans werden aber von „Öffne die Augen“ begeistert sein, da der alte Stummfilm von allen Seiten untersucht wird und für die 50er Jahre über ganz erstaunliche Effekte verfügt, die selbst mich als Laien mit der Kraft der beschriebenen Bilder fesseln konnten. Der Buchtrailer auf der Verlagsseite hat diese Szenen sehr eindrucksvoll zum Leben erweckt.

Interessant ist zu erwähnen, dass der Autor schon vorher mit beiden Protagonisten Krimis bzw. Thriller veröffentlich hat und dieses schon 2012 erschienene Werk der erste gemeinsame Fall der beiden ist. Lucie Hennebell ist Zwillingsmutter und auf den ersten Blick der gute Cop mit viel Sympathiepotenzial, die aber auch ihre dunklen Geister der Vergangenheit trägt. Dagegen ist Sharko, Profiler mit shizophrenen Zügen, ruppiger und verschlossener, sodass seine Selbstgespräche mit der eingebildeten Eugenie merkwürdig und zum Teil störend wirken.

Der Schriftsteller wollte sich mit der komplexen Geschichte, die sogar erschreckenderweise auf wahren Begebenheiten beruht, selbst übertreffen, was ihm auch in dieser Form gelungen ist. Für meinen Geschmack ist er damit über das Ziel hinausgeschossen, obwohl der Schreibstil und die Idee mitreißen könnten! „Öffne die Augen“ ist eine Mischung aus Dan Brown und Jean-Christophe Grangé, aber leider ohne die Horrorfilm-Zutaten, die auf dem Klappentext versprochen werden.
In Sternen ausgedrückt würde ich gute 3,5 Sterne vergeben, weil Franck Thilliez eine geschickt konstruierten Plot erschaffen hat, der aber leider zu viel verschiedenen Input gab und durch die Jagd um den Globus und den politischen Wirbel im Mittelteil die Spannung nicht durchhalten konnte.
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4.0 von 5 Sternen das Ende kam zu schnell, 18. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein Mann kauft bei dem Sohn eines verstorbenen Sammlers mehrere Filme und einen Kurzfilm. Nach dem er sich den angeschaut hat, erblindet er.
Hauptperson Nummer 1, Lucie oder Hennebelle oder auch die Kommisarin oder auch die Polizistin oder auch die Ermittlerin (warum muss eigentlich ein und die selbe Person auf jeder Seite eine andere Beschreibung haben) ist bei ihrer kranken Tochter im KH als sie von dem Schicksal des oben genannten Mannes, also ihren Ex-Freund erfährt und dann versucht herauszubekommen, warum er erblindet ist.
Hauptperson Nummer 2, Sharko oder Franck oder auch der Hauptkommisar oder auch der Profiler (es gab hier auch mehrere Varianten, die fallen mir jetzt aber spontan nicht mehr ein), ist paranoid-schizophren, der sich mit einem Mädchen unterhält, das nur in seiner Fantasie existiert und brav sein Zyprexa einnimmt. Sharko versucht herauszubekommen, warum bei fünf männlichen Leichen das Hirn und die Augen entfernt worden und diese auf einem Gelände verscharrt worden sind. Aufgrund seiner Erkrankung arbeitet er eigentlich nur noch im Büro, da aber irgendwie alle im Urlaub sind, muss nun er ran. Während seiner Ermittlungen lernt er Lucie kennen und beide erkennen, dass die Fälle zusammenhängen und ermitteln nun gemeinsam und kommen einem wirklich grauenhaften Verbrechen auf die Spur, das schon sehr früh begonnen hat.

Ich mag die Bücher von Herrn Thilliez, auch wenn ich mit den ganzen französischen Begriffen, aufgrund der fehlenden Sprachkenntnisse, einfach nichts anfangen kann und diese i.d.R. einfach überlese. Auch diese Buch hat mich wieder gut unterhalten, die Story ist echt interessant und auch gut recherchiert. Man erfährt so einiges über das Filme machen und der Filme in den Filmen. Leider war die Auflösung zu plötzlich, als wäre ihm die ganze Story mitsamt der ganzen Verschwörung, über den Kopf gewachsen. Was ich etwas schade fand und leider endet es hier auch noch mit einem echt fiesen Cliffhanger.
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4.0 von 5 Sternen Bilder der Wahrheit/lesefee.blogspot.com, 4. Dezember 2012
Kann ein Film jemanden erblinden lassen?
Dies passiert dem leidenschaftlichen Filmsammler Ludovic Sénéchal bei einem Film, den er kurz zuvor bei einem jungen Mann gekauft hat. Seine Exfreundin Ermittlerin Lucie Henebell nimmt sich dem Fall an und gemeinsam mit einem Filmkenner entdeckt sie im Hintergrund des Film unglaubliche Bilder von kleinen, scheinbar verängstigten, Mädchen.
Durch Zufall begegnet sie Kommissar Sharko, der an einem Fall arbeitet, in dem fünf Leichen die Gehirne entnommen worden sind. Die beiden Ermittler bemerken schnell eine Verbindung zwischen den beiden Fällen und sie machen sich auf die Suche nach den Tätern - die alles andere als ungefährlich ist.

Rezension/Meinung:
Da ich selbst regelmäßig gerne ins Kino gehe und auch immer wieder neu entdeckte Filmschätze schaue und genieße, fühlte ich mich mit dem Anfang des Hörbuches sehr verbunden. Man begegnet der Leidenschaft eines Filmsammlers, der ins kleinste Detail geht und dem Leser und Hörer das Schauen noch etwas schmackhafter macht.
Kurz darauf aber weiß man plötzlich nicht mehr was passiert ist. Verwirrt verfolgt man die weiteren Handlungen des plötzlich erblindeten Sénéchel. Fragen stürzen auf einen ein und es dauert eine Weile bis es Antworten gibt.
Dafür wird man mit der sympathischen Henebell abgelenkt, die sich mit dem Fall vetraut macht und gleich schon scheinbar verfolgt wird. Neben der Haptgeschichte um den Film, die das Wissen um die Art des Filmemachens noch vertieft und eine gewisse Spannung aufbaut, begegnet man auch der privaten Ermittlerin, die zwei Töchter hat und selbst Zweifel hat, ob sie sich gut genug um sie kümmert.
Als man dem Ermittler Sharko begegnet glaubt man kaum an eine Verbindung, da er eine ganz andere Art von Fall bearbeitet. Doch je weiter man in die Geschichte taucht, desto sichtbarer werden die Verbindungen zwischen den beiden Fällen.
Der Autor schreibt die Geschichte mit guten Spannungsbögen, aber in manchen Teilen wirkt es auch etwas langwierig und man ewartet den großen Knall, der nicht kommt.
Dagegen erfährt man etwas über den Ermittler und seine Macken, der er scheint alles andere als psychisch gesund. Aber als sich langsam die Liebe in die Geschichte drängt, scheint es als würde es sich nur um die Geister der Vergangenheit handeln.
Die Geschichte scheint nach dem spannenden Abchluss des Falls fast seicht zu enden, doch Leser und Hörer werden mit einem Abschluss überrascht, der so nicht zu ahnen war und eine gute Portion Überraschung enthält.
Auch wenn die Geschichte an manchen Punkten abfällt, erfährt man immer wieder intensive und spannende Details, die wieder alles aufeinander abstimmen und das Interesse immer wieder entfachen.
Spannend und entspannend zugleich, kann man die Augen nach dieser Lektüre kaum schließen.
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Öffne die Augen: Thriller
Öffne die Augen: Thriller von Franck Thilliez
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