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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
83
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am 14. Oktober 2011
Der Generaldirektor der Staatlichen Waffenkontrollbehörde - erhängt an einem Strick in seiner unmöblierten Wohnung. Eine junge Frau - ertränkt auf einem Schiff, das nie untergegangen ist.
Zufälle? Unfälle? Nicht für Kriminalkommissar Joona Linna, der die wenigen Spuren auf eigener Faust weiter untersucht, als die Ermittlungen schon eingestellt werden sollen.
Gemeinsam mit Saga Bauer vom Staatsschutz kommt er dem Geheimnis auf die Spur und deckt ein Verbrechen auf, das weitaus größer ist, als sie befürcht haben und mehr Menschen das Leben kosten könnte, als sie sich in ihren kühnsten Albträumen ausgemalt hätten...

Spannung pur!
Besser lässt sich Lars Keplers subtiles, geheimnisvolles, mysteriöses, nervenaufreibendes Werk nicht beschreiben. Ich liebe Krimis bzw. Thriller die von Anfang an Fragen aufwerfen, kleine Hinweise geben, deren Bedeutung man erst viel später in der Geschichte erfahren wird - diese Aha-Erlebnisse sind göttlich!
In der zweiten Hälfte des Buches (sprich die letzten 300 Seiten) bin ich quasi von einer Seite zur nächsten geflogen, einfach weil der Spannungsbogen dermaßen gut aufgebaut ist. Seite für Seite gewinnt die Geschichte an Tempo und bleibt bis zum letzten Kapitel wahrlich nervenzerreißend.
Meine einzigen zwei Kritikpunkte sind zum einen Joona Linnas Liebesleben und zum anderen die übermäßige Grausamkeit gewisser Szenen.
Ersteres erzählt abwechselnd von zwei verschiedenen Frauen, lässt aber weder genau durchblicken, welche Gefühle er empfindet, noch entwickelt sich sein Liebesleben im Laufe des Romans in irgendeiner Art und Weise. Die Liebesgeschichte ist so nebensächlich, dass es der Geschichte keinerlei Abbruch getan hätte, sie einfach zu streichen.
Der zweite Punkt sind die Gewaltszenen des Thrillers. Ich weiß nicht, wie viele Menschen in diesem Buch getötet wurden, wie unbarmherzig die Ermittler auf die Täter schossen (ja genau, nicht umgekehrt!).
Natürlich gehört Gewalt zu einem Thriller, und doch empfand ich es oft als übertrieben, zu detailliert beschrieben und, besonders auch von Seiten der eigentlich Guten", zu kaltblütig.
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am 10. Januar 2012
Carl Palmcrona wird im Stockholmer Nobelstadtteil Östermalm in seiner Wohnung tot aufgefunden. Das Zimmer, in dem er an einem Strick hängt, ist unmöbliert - es gibt darin nichts, worauf er hätte steigen können, um Selbstmord zu begehen.

Am selben Tag wird auf einer Jacht, die in den Stockholmer Schären treibt, eine tote Frau entdeckt. Ihre Lungen sind mit Meerwasser gefüllt, ihr Körper und ihre Kleider jedoch vollkommen trocken. Sie ist auf einem Boot ertrunken, das noch schwimmt.

Die beiden Todesfälle geben der Polizei Rätsel auf. Bis Kommissar Joona Linna zwischen ihnen eine Verbindung entdeckt...

Zugegebenermaßen war ich bei dem Buch verwirrt. Ich hatte mir etwas ganz anderes vorgestellt bevor ich es las. Wenn man nämlich den Klappentext durchliest kann man den Eindruck bekommen es handele sich bei dem Buch um eine Art mystery thriller. Geheimnisvolle Tode in geschlossenen Räumen, etc.

Aber in Wirklichkeit ist das alles gar nicht so mysteriös. Alles wird sehr schnell geklärt und es entwickelt sich ein spannender Polizeithriller mit vielen interessanten Wendungen. Die Kapitel sind nicht zu lang und nicht zu kurz, Cliffhanger vereinzelt eingebaut.

Gewöhnungsbedürftig ist, dass zumindest im ersten Drittel des Buches oftmals zwischen den Zeiten und den Erzählperspektiven gewechselt wird. Aber hat man sich daran gewöhnt, wird das Buch dadurch noch interessanter.

Geschrieben ist es in einer klaren Sprache. Die beteiligten Personen handeln nachvollziehbar und im Großen und Ganzen logisch im Sinne der erzählten Geschichte. Man fiebert mit und fühlt sich selbst manchmal direkt hilflos angesichts der beschriebenen Ereignisse.

Das Buch ist sicher kein Meilenstein der Literatur, aber bietet doch eine sehr gute und spannende Unterhaltung, die eines Thrillers würdig ist. Auf jeden Fall zu empfehlen. Wer das erste Buch des Autorenduos gelesen hat, kann einige Anspielungen entdecken. Aber nötig ist das Lesen des ersten Buches zum Verständnis des zweiten aber nicht.

Der Buchtitel ist allerdings etwas unglücklich. Mag sein, dass es Paganini-Verträge gibt. Aber von einem Paganini-Fluch habe ich noch nie etwas gehört. Dies wird auch im Buch nicht näher aufgeklärt. Aber das soll der einzige Wermutstropfen sein.

4,5 Sterne
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VINE-PRODUKTTESTERam 10. Dezember 2011
Joona Linnen ermittelt wieder! Auf einer Jacht wird eine junge Frau gefunden. Sie ist an Bord ertrunken. Ihre Kleider sind trocken und die Lungen voller Meerwasser. Am selben Tag findet man Carl Palmcrona erhängt in seiner Wohnung. Aber in dem Zimmer steht kein Möbelstück auf das er hätte klettern können um an die Schlinge zu kommen. Und ein junges Paar wird von einem Profikiller durch die Wälder gejagt und er scheint jeden ihrer Schritte vorauszusehen.

Ich hatte mich sehr auf dieses zweite Buch des Autorenehepaars gefreut, da ich den Hypnotiseur einfach klasse fand. Auch der Klappentext von Paganinis Fluch liest sich richtig gut. Wer jetzt aber erwartet, dass es um Musik oder den berühmten Teufelsgeiger geht, wird enttäuscht werden, denn das sind nur kleine Randthemen. Hauptsächlich geht es um Waffenschiebereien in Bürgerkriegsgebiete. Das ist nicht gerade ein Thema das mich besonders fesselt. Doch trotzdem war das Buch ziemlich spannend und gut geschrieben. Joona Linnen ist auch im 2. Buch ein richtiges Genie und mischt wieder in den Ermittlungen mit. Ein ganz gutes Buch, wenn man es etwas Politisch mag und sich für Waffenschiebereien interessiert.
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am 5. Dezember 2011
Zu Beginn des Krimis wird eine tote Frau auf einer Jacht gefunden, die in den Stockholmer Schären treibt. Die Lungen der Frau sind mit Meerwasser gefüllt, allerdings sind ihr Körper und ihre Kleider vollkommen trocken. Sie ist offenbar auf einem Boot ertrunken, das nicht untergegangen ist. Am selben Tag wird der Generaldirektor der schwedischen Waffenkontrollbehörde in seiner Wohnung erhängt aufgefunden einen Tag bevor er ein Waffengeschäft zwischen Schweden und Kenia genehmigen sollte. Durch seinen Tod ist dieser Vertrag zunächst einmal geplatzt. Der Beamte, der toten Mann findet, hat Bedenken, dass es sich um einen Selbstmord handelt und bittet daher Kommissar Joona Linna (bekannt aus dem HYPNOTISEUR) um Unterstützung. Die Frage ist nun: Handelt es sich tatsächlich um Selbstmord?
Mir hat sehr gut gefallen, wie Joona Linna im Folgenden den Fall aufklärt. Er ist kein typisch skandinavischer Kommissar, er hat eher was von einem finnischen James Bond. Er ist sehr ruhig und zielgerichtet und gleichzeitig ein Draufgänger. Hoffentlich wird es noch weitere Krimis mit Joona Linna auf Deutsch geben.
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am 19. Juni 2015
Ich kann die Bücher von "Lars Kepler" nur empfehlen!!!!
Nachdem ich der Hypnotiseur gelesen hatte, war für mich klar, dass ich weitere Bücher von L. K. lesen wollte. Mittlerweile habe ich auch Paganinis Fluch und Flammenkinder gelesen. Der Sandmann ist in Arbeit;-)
Die Figur Joona Linna ist einfach super und die Bücher erzählen nach und nach auch eine Geschichte über den Kommissar, auf die ich hier nicht eingehen will, da ich nichts verraten möchte. In jedem Buch geht es um einen in sich abgeschlossenen Fall und diese sind super spannend, dass man einfach weiter lesen muss!!!
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am 29. Dezember 2011
Nachdem mir das erste Buch "der Hypnotiseur" von Lars Kepler extrem gut gefallen hat, war ich auf "Paganinis Fluch"sehr gespannt.
Nun mein Resumee':
Wer einen Thriller mit spannenden Händlungssträngen, interessanten Charakteren und actiongeladenen Szenen sucht, der ist hier richtig! Wohltuend empfand ich auch das etwas "anders" sein der Hauptpersonen. Durch die Beschreibung in der Gegenwart wirkt der Schreibstil manchmal emotionslos, kalt und protokollarisch - aber, auch das gefällt mir.
Absolut richtig für Leser, die immer etwas anderes suchen!!
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am 25. August 2015
Das neue Buch hält die Spannung vom Anfang bis zum Ende auch wenn nicht immer alles logisch ist. Der Ermittler kommt sympathisch 'rüber und ist kein Superheld. Ich hatte das Buch in 3 Tagen durchgelesen und werde mir auch noch die anderen Bände kaufen.
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TOP 1000 REZENSENTam 3. Dezember 2013
Joona Linna hat hier wieder mal einen kniffligen Fall zu lösen: Zunächst scheinen der Mord an einer jungen Frau, deren Leiche auf einer verlassenen Jacht gefunden wurde und der Selbstmord des Generaldirektors der staatlichen Waffenkontrollbehörde nichts miteinander zu tun zu haben. Doch Joona erkannt, dass alles mit einem seltsamen Foto zusammen hängt. Gemeinsam mit Saga Bauer vom Staatsschutz taucht er in den Sumpf krimineller Machenschaften ein, die mit dem internationalen Waffenhandel in Verbindung stehen und setzt alles daran, die Täter dingfest zu machen, bevor noch mehr Menschen ihr Leben lassen müssen.

Dieser Roman hat einiges zu bieten, was Krimifans begeistern kann - einen Ermittler mit interessanter Persönlichkeit, eine spannende Geschichte mit geschickt ineinander greifenden Handlungssträngen, einen skrupellosen Auftragskiller sowie dramatische Schusswechsel und Verfolgungsjagden. Zusätzlich wird auch ein politisch brisantes Thema (die Waffenexporte des neutralen Schweden) angesprochen, wobei die diesbezügliche Auseinandersetzung durchaus ein bisschen mehr Tiefgang hätte haben können.
Der Erzählstil war allerdings bisweilen etwas holprig, manches wirkt zu sehr konstruiert und ich hatte manchmal den Eindruck, dass das Autorenduo einige an sich unnötige Komplikationen nur deshalb eingebaut hat, um noch ein paar Seiten mehr füllen zu können.
Nichtsdestotrotz überwiegt insgesamt der positive Eindruck.
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am 16. Oktober 2012
Der finnischstämmige Ermittler Joona Linna hat es in seinem zweiten Fall mit einem äußerst perfiden, skupellosen und heimtückischen Mörder zu tun, der die schlimmsten Albträume seiner Gegner kennt – und diese auch wahr werden lässt.

Carl Pamcrona, Generaldirektor der staatlichen Waffenkontrollbehörde in Schweden wird erhängt in seiner Wohnung aufgefunden. Das Zimmer, in dem er sich erhängt hat, ist völlig leer und es gibt nichts worauf er hätte steigen können, um so den Sebstmord zu begehen.
Zeitgleich wird eine junge Frau auf einer leeren Jacht, die ziellos in den Schären treibt, gefunden. Doch auch ihr Tod gibt der Polizei Rätsel auf: Sie ist ertrunken, ihre Kleider sind jedoch völlig trocken und die Jacht intakt.

Es dauert nicht lange bis der alarmierte Ermittler Joona Linna sich in die Fälle verbeisst. Er gräbt und gräbt, obwohl die Ermittlungen bereits offiziell eingestellt sind und findet als einziger einen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen. Fortan ist er davon überzeugt, dass eine dritte und vierte Person in Gefahr und auf der Flucht vor dem Mörder sind. Die Spuren führen Joona in hohe politische Kreise, aber gleichzeitig auch ins Waffenhändlermilieu. Beides scheint miteinander verwoben, aber er wird immer wieder ausgebremst. Seine einzige Verbündete: Saga Bauer vom Staatsschutz. Doch auch gemeinsam werden ihnen immer wieder Steine in den Weg gelegt, sogar aus den eigenen Reihen, die es zu bekämpfen gilt, wenn weitere Morde verhindert werden wollen. Der Täter ist ihnen immer einen Schritt voraus und verfolgt sein Ziel gnadenlos.

Dem Autorenduo ist es wieder einmal gelungen, ein hochaktuelles Thema in einen spannenden Kriminalroman zu integrieren. Ohne den Zeigefinger zu erheben, wird man auf das eigentliche Thema des Buches gestoßen: Waffengeschäfte, mit denen sich Millionen und Abermillionen verdienen lassen.

Es gibt mehrere Erzählstränge, die langsam und stetig aufeinander zulaufen. Gerade dies macht den Roman so spannend, da der Leser zunächst nicht weiß, wie er alles miteinander verbinden soll. Verwirrung ist angesagt und auch der Titel “Paganinis Fluch” hilft nicht wirklich weiter. Der schwedische Originaltitel heißt übrigens “Paganinikontraktet”, was soviel heißt wie, “Pagaganinis Vertrag”. Diesen Titel finde ich weitaus passender.
Im letzten Drittel fliegen die Seiten nur so dahin und enden abschließend in einem dramatischen Finale.

Mit Joona Linna, dem smarten, gutaussehenden, finnischstämmigen Ermittler ist Lars Kepler einer der besten Ermittler in der heutigen Zeit gelungen. Ein rauer Einzelkämpfer, jedoch mit einem weichen Kern und mit dem Blick fürs Wesentliche. Über sein Privatleben erfährt der Leser nur wenig. Aber gerade diese wenigen Andeutungen lassen erahnen, dass hier noch lange nicht das ermittlerische Ende erreicht ist. Der dritte Roman wartet schon und ist gerade erst am 12. Oktober erschienen. Und auch Flammendkinder steht seinem Vorgänger mal wieder in nichts nach.

Von mir gibt es volle 5 Punkte!
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am 26. Juli 2013
Ehrlich gesagt, bin ich mit diesem Buch nicht so richtig warm geworden und das lag nicht unbedingt an den vielen unaussprechlichen, schwedischen Namen. Der Autor bzw. das Autorenpaar Ahndoril, welches unter dem Pseudonym Lars Keppler arbeitet, besitzt einen sehr punktuierten, fast unterkühlten Schreibstil und nimmt den Leser nur stellenweise mit (zugegeben, das ist objektiv betrachtet). An einigen Stellen wird das Geschehen fast nur stichpunktartig beschrieben, so als wolle man die Story vorantreiben. Dieser Roman um Waffenhandel, Bürgerkriege und politische Intrigen könnte dabei durchaus spannend sein. Allerdings: Geigen spielen in diesem Buch zwar eine Rolle, doch auf längst nicht so geheimnisvolle und bedeutsame Weise, wie es der Titel oder der Klappentext vermuten ließ. Schade!
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