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am 19. Februar 2012
Tim Weaver hat in seinem zweiten Thriller um den Detektiv David Raker ein ganzes Arsenal an Grundthemen aufgefahren ' vermisste Frauen, schräge Polizisten, die russische Mafia und einen toten Serienkiller samt Fanclub. Da hätte man ja eigentlich ein ganzes Arsenal an spannungsgeladenen Szenen erwartet, die das Buch in einen Pageturner verwandeln. Allerdings braucht 'Blutiges Schweigen' enorm lange, um in Fahrt zu kommen. Denn zunächst wird recht lang und breit das Vorleben Rakers ausgebreitet, anschließend gibt es eine ellenlange Begleitung durch langweiligen Ermittlungsalltag, gespickt mit ein paar Ausflügen in das nicht gerade pumperl-lustige Privatleben unseres Helden und dann....
Ja, dann geht es aber mal so richtig los! Flott, blutig, dazu ein wenig Wahnsinn gepaart mit kreativen Ideen im Umgang mit jungen Frauen und ein paar richtig unsympathischen Personen. Und wenn man schließlich denkt: '"So, jetzt hat er ihn!'"' - dann gibt es noch mal rund 100 spannende Seiten, bis man wirklich zufrieden das Buch aus den Händen legt.

Fazit: Wer Büchern auch mal ein wenig Zeit zur Entwicklung lässt, bis sie dann so richtig in Fahrt kommen, der kann sich auf ein paar erfreuliche Thriller-Stunden freuen.
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am 25. Januar 2012
Die Eltern der siebzehnjährigen Megan Carver bitten David Raker um Hilfe bei der Suche nach ihrer vermissten Tochter. Das Mädchen, eine Vorzeigeschülerin aus gutem Haus, verschwand vor beinahe sieben Monaten spurlos. Die Londoner Polizei scheint die Ermittlung eingestellt zu haben, da Caroline und James Carver seit Wochen von den zuständigen Beamten keine Nachrichten mehr über den Verbleib ihrer Tochter erhalten haben.

Raker findet heraus, dass Caroline Carver ihm wichtige Informationen verschweigt. Kaitlin Devonish, eine Klassenkamerdin Megans, eröffnet Raker, dass diese in ihrer Freizeit ehrenamtlich in einem Jugendzentrum gearbeitet und dort einen Mann kennengelernt hat. Von diesem Unbekannten war Megan schwanger. Megans Ex-Freund Charlie Bryant, der sich auch in diesem Jugendclub herumgetrieben hat, und dessen Vater werden ermordet, bevor Raker mit dem Jungen sprechen kann.

Auf dem Videoband einer Diskothek, die Megan regelmäßig zusammen mit Freundinnen besucht hat, entdeckt Raker einen Mann, der dem Serienkiller Milton Sykes wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Sykes, der dreizehn junge Frauen entführt und ermordet hat, ist allerdings bereits seit hundert Jahren tot. Seine Opfer sind nie gefunden worden. Die Nachforschungen in der Vergangenheit Sykes führen Raker auf die Spur eines Nachahmungstäters, der in die Identität des verstorbenen Serienkillers geschlüpft ist. Ein düsterer Wald am Stadtrand, in dem die Polizei die Leichen von Sykes Opfern vermutet und in den Megan durch eine verschlüsselte E-Mail gelockt worden ist, scheint der Schlüssel zur Aufklärung des Falls zu sein.

Unerwartete Hilfe erhält Raker von Detective Sergeant Colm Healy, dessen Tochter Leanne vor neun Monaten ebenfalls spurlos verschwunden ist. Healys ermittelnde Kollegen haben den Fall zu den Akten gelegt, da er und seine Tochter häufig stritten. Die Beamten gehen davon aus, dass Leanne wegen der Auseinandersetzungen mit ihrem Vater von zu Hause abgehauen ist. Doch Raker und Healy vermuten einen Zusammenhang zwischen dem Verschwinden von Megan und Leanne. Ihre gemeinsame Ermittlung führt sie zur russischen Mafia in London.

Blutiges Schweigen" ist nach Totgesagt" der zweite Thriller des englisches Journalisten Tim Weaver um den Ich-Erzähler und ehemaligen Journalisten David Raker, der nach dem Krebstod seiner Frau Derryn seinen Beruf aufgegeben und sich auf die Suche nach Vermissten spezialisiert hat.

Raker ist ein einsamer Wolf, der seit dem Verlust seiner Frau Beziehungen scheut und seinen Lebensinhalt im Auffinden spurlos verschwundener Personen findet. Weil er die Erfahrung gemacht hat, wie schmerzlich es ist, jemand zu verlieren, hält er es für seine Pflicht, anderen dieses Leid zu ersparen. Raker erinnert in der Hartnäckigkeit und Kompromisslosigkeit, mit der er nach der Wahrheit sucht, an den legendären Philip Marlowe in den Romanen von Raymond Chandler oder an Lew Archer, den berühmten Detektiv von Ross Macdonald.

Die meisten Personen dieses Romans sind gebrochene Figuren. Der latent gewalttätige Polizist Colm Healy, der seine Frau bei einem Streit schwer verletzt hat, geht an dem Verschwinden seiner Tochter beinahe seelisch zugrunde. Auch sind Caroline und James Carver nicht die perfekten Eltern, die sie vor Raker spielen. Ihre Tochter Megan rebelliert gegen die bürgerliche Welt des schönen Scheins und lässt sich mit einem Mann ein, den ihre Eltern mit Sicherheit abgelehnt hätten.

Die Handlung des Romans ist kompliziert und erfordert konzentriertes Lesen. Es ist besonders im ersten Drittel des Buchs nicht leicht, die Übersicht über die verschiedenen Handlungselemente und die Vielzahl der Personen zu behalten. Doch Tim Weaver führt nach und nach die Erzählstränge geschickt zusammen, um den Fall in einem furiosen Finale aufzulösen.

Fazit: Ein Thriller der Extraklasse mit einem Helden, der das Potential zum Klassiker hat, in einer komplexen und vertrackten Ermittlung mit überraschendem Ende.
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am 5. Dezember 2012
Das zweite Buch von Tim Weaver startet mit leisen Tönen, so erlebt man als Leser zunächst einmal jede Menge Ermittlungsarbeit. Zeugen werden befragt, diverse Lokalitäten werden untersucht und jedem noch so kleinen Anhaltspunkt wird nachgegangen. Der Autor lässt sich Zeit. Viel Zeit. Entgegen allen Befürchtungen, die man nun haben könnte, ist dieses etwas gediegenere Fundament allerdings keineswegs spannungsarm oder gar langweilig. Im Gegenteil, der langsame Aufbau der Geschichte ist eine schöne Hommage an die klassische Detektivarbeit.

Zentraler Schauplatz des Geschehens ist London, doch nicht nur die Stadt selbst steht im Fokus: Auch angrenzende Waldgebiete oder verfallene Industrieanlagen werden in die Handlung eingebunden, wodurch eine stimmige, zuweilen sogar gruselige Atmosphäre entsteht. Wenn David Raker, Hauptprotagonist der Geschichte, sich auf Spurensuche nach Hark's Hill begibt, ist Gänsehaut garantiert. War da gerade ein Wimmern zu hören? Wer verursacht das Knacken der Äste? Und welch unheilvolle Vergangenheit besitzt dieser Ort wirklich?

Mit der Figur des David Raker hat Tim Weaver einen tiefgründigen Charakter geschaffen. Die Trauer um seine verstorbene Frau versucht Raker mit Arbeit zu kompensieren, doch seine innere Zerrissenheit wird zunehmend zum Problem. Unterstützung erhält Raker von Colm Healy, einem unkonventionellen Polizisten mit ausgewiesener Streitsucht. Dessen vordergründig aggressive Art entpuppt sich als stetige Sorge um seine verschwundene Tochter, ein Fall, der bis heute nicht aufgeklärt werden konnte. Raker und Healy versuchen gemeinsam Licht ins Dunkel zu bringen und geraten dabei selbst ins Visier der Polizei, welche mit allen Mitteln ein Geheimnis hüten möchte...

Leider erweist sich der Autor mit dem großen Umfang seiner Story keinen Gefallen. Im letzten Drittel des Buches zieht er das Geschehen mit eintönigen Verhören und einem gut gemeinten, aber schwach umgesetzten Finale künstlich in die Länge. Die Suche nach dem Motiv des Täters erweist sich als nichtssagendes Geplänkel und beschert der bis dato gelungenen Spannungskurve einen massiven Einbruch. Sicherlich ist David Raker ein guter Ermittler und seine Fähigkeit, Menschen zu "lesen", ist beeindruckend - aber ist er kein Psychologe und noch viel weniger ein Profiler. Infolgedessen wirken die Dialoge zu hölzern und verlieren jegliche Brisanz, das Duell zwischen Raker und dem Täter bleibt zu oberflächlich. Man vermisst hier die subtile Erzählweise, welche den Anfang der Geschichte noch so ausgezeichnet hat.

Fazit: Trotz der schwachen Schlussphase sollte man diesem Buch eine Chance geben. "Blutiges Schweigen" hebt sich über weite Strecken deutlich vom Einheitsbrei vieler Neuerscheinungen im Thriller-Genre ab und hält zahlreiche spannende Momente für den Leser parat. Auch wenn es noch viel Luft nach oben gibt - wir können auf weitere Werke von Tim Weaver gespannt sein.
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am 8. Juli 2012
Zusammenfassung:
Der ehemalige Journalist David Raker hat sich auf die Suche nach vermissten Kindern spezialisiert. Als die Polizei in dem Vermisstenfall "Megan Carver" nicht weiterkommt, beauftragt das Ehepaar Carver David Raker um Ihre Tochter zu finden. Dabei stößt er auf viele Tote und Unwahrheiten...

Meinung:
Das Buch ist absolut spannend und die Geschichte geschickt aufgebaut. Nichts ist unnötig in die Länge gezogen. Blutiges Schweigen ist der zweite Band der David Raker-Reihe. Das erste Buch der Reihe habe ich nicht gelesen, was nicht weiter tragisch ist, da die Geschichte eine abschließende Handlung hat. Ich muss sagen, ich konnte es kaum weglegen. Die Charaktere sind teilweise super sympathisch einige andere wiederum total unsympathisch. Sowohl die emotionalen, makaberen und spannenden Parts und Landschaftsbeschreibungen kommen nicht zu kurz. Die Ermittlungsschritte und Zusammenhänge sind alle logisch und genial dargestellt. Wenn eine Leiche beschrieben wird, ist es ziemlich makaber, es sollte niemand mit schwachen Nerven lesen. Ich lese regelmäßig Thriller, aber dieser hatte eine gewisse "Frische", was ich damit genau meine kann ich leider nicht in Worte fassen. Die Konstruktion dieses Thriller ist einfach nur klasse. Ich kann diesen Thriller wärmstens empfehlen.

Fazit: TOP!!!!!
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am 11. Januar 2012
Definitiv nichts für schwache Nerven...

Die 17-jährige Megan Carver ist verschwunden und die Eltern bitten David Raker um Hilfe. Raker, ein ehemaliger Journalist, hat sich nach einem privaten Schicksalsschlag auf die Suche nach vermissten Menschen spezialisiert.
Vom ersten Moment an hat er das Gefühl, dass die Mutter etwas verschweigt. Er soll recht behalten, und Megans Geheimnis ist Bahnbrechend und ein Schlüsselpunkt der ganzen Ermittlung.
Spuren führen ihn schließlich in eine bizarre Geschichte um einen Serienkiller, der vor langer Zeit sein Unwesen getrieben hat.
Gemeinsam mit Detektive Colm Healy versucht Raker die Lösung zu finden, aber wem kann er eigentlich trauen?

Dies ist das zweite Buch von Tim Weaver und ich habe leider das erste noch nicht gelesen. Für das Verständnis ist es aber nicht nötig das erste Werk zu kennen.
Mich hat das Buch sehr gefesselt, und ich konnte es stundenlang nicht aus der Hand legen.
Für Fans von Cody McFadyen, Tess Gerritsen oder Mo Hayder ist es ein absolut gelungener Thriller. Wer es nicht ganz so blutig und "krass" mag, der sollte lieber die Finger davon lassen.
Einen Punkt ziehe ich jedoch ab, da es zum Ende hin ein wenig zu langatmig wird. Immer noch spannend, aber doch einfach ein bisschen "zu viel"

Den Hauptdarsteller und die Nebenfiguren habe ich als sehr sympatisch wahr genommen, und ich freue mich schon darauf, sein erstes Buch: Totgesagt zu verchlingen :-)
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am 16. September 2012
Das Buch ist sehr flüssig und klar geschrieben. Mir gefällt sehr die Schreibweise und die wechselnden Charaktere. Es wird nie langweilig, jedes Kapitel hört so auf, das man gleich das nächste anfangen möchte und doch jedesmal wieder überrascht wird.
Die Hauptperson "David Raker" gewann durch seine menschliche Art meine Sympathie, was mich an die Story noch mehr gebunden hat.
Auch das Ende ist überraschend und macht Lust auf Fortsetzung :)

Hier und da werden problematische Situationen zu schnell und einfach gelöst, wie beispielsweise die Flucht aus dem "Bunker" oder vor der Polizei.
Mir kam das manchmal etwas realitätsfremd vor, so als ob in dem Moment schnell ein Ende gefunden werden musste um zum nächsten Punkt kommen zu können.
Ist aber trotz allem nicht weiter störend für die tolle Story. Daher nur ein Sterneabzug.
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am 2. August 2012
Ein gut geschriebener, gut lesbarer Thriller mit komplexer Handlung, der sich auf eine spannende Weise langsam entwickelt, einen dabei dennoch von Anfang an in seinen Bann zieht. Spätestens ab der Hälfte konnte ich mein Kindle kaum mehr weglegen. Der Ermittler ist ein angenehmer, differenzierter Charakter, der nicht auf Superheld macht. Natürlich ist es am Ende ein richtiger Thriller und insofern gibt es auch hier die Guten und die Schlechten. Aber die Charaktere sind nicht so eindimensional, wie man es sonst bei diesem Genre oft vorfindet.
Fazit: Insgesamt absolut empfehlenswert, sofern man diese Literaturgattung überhaupt mag.
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am 24. Juni 2013
Aufgrund der guten Rezensionen habe ich das Buch gekauft, obwohl es mein erstes von Tim Weaver ist.
Aber bereits auf den ersten Seiten hatte ich schon das Gefühl, dass das nicht ganz mein Stil ist. Mir fehlt ehrlich gesagt ein bisschen die detailgenauigkeit, auch sind mir die Charaktere irgendwie zu übertrieben.
Und dieser Raker, der kann vermutlich alles...
Sorry, ist einfach nicht mein Fall.
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am 29. Januar 2014
Kann man nur empfehlen. Schön geschrieben, spannende Handlung. Konnte das Buch nicht mehr weg legen. Dachte immer nur noch ein Kapitel. Und so habe ich es fast mit einem ruck durchgelesen. Ein Stern Abzug, weil ich nicht weiss, was mit den hund geschieht.
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am 4. April 2013
Ein zunächst etwas verwirrender Thriller, der aber dann deutlich Fahrt aufnimmt und hohe Spannung aufkommen lässt, so dass man kaum mit Lesen aufhören mag. Unbedingt Lesen, Hochspannung ist garantiert.
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