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3,9 von 5 Sternen
Star Trek. Stürmische See (Titan 5)
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
...deshalb wird die Titan unter Captain Rikers Kommando auf eine neue Forschungsmission geschickt, auch wenn die Föderation nach der Borg-Invasion vor einem gewaltigen Trümmerhaufen steht. Ziel der Reise soll ein Wasserplanet sein, der auf den Namen "Droplet" getauft wurde und den Wissenschaftlern so einige Rätsel aufgibt. Die Pilotin Aili Lavena ist geradezu prädestiniert dazu, das Außenteam auf Droplet anzuführen, da sie sich als aquatischer Selkie im Wasser buchstäblich in ihrem Element befindet. Schnell kann sie Kontakt zu den hiesigen Meeresbewohnern, den Kalwalen, aufnehmen. Mit ihren komplizierten Gesängen und der Fähigkeit, andere Meeresgeschöpfe für ihre Zwecke zu züchten, stellen sie sich als intelligent heraus, haben aber eine unerklärliche Scheu vor allem, was nicht natürlichen Ursprungs ist. Plötzlich wird Droplet von einem Meteoriten bedroht, und der Versuch, diesen abzufangen, bringt das Leben auf dem Planeten in Gefahr...

Sagt mal, kann es sein, dass Will Riker über ein ganz mieses Karma verfügt? Erinnern wir uns: Im zweiten Titan-Roman "Der rote König" wurde die Welt der Neyel durch einen Raumspalt bedroht, als Rikers Schiff gerade anwesend war. In Teil 3, "Die Hunde des Orion", griff Riker unbedarft in ein uraltes natürliches Gleichgewicht ein und entzog plötzlich einer Rasse namens Pa'haquel die Lebensgrundlage. Als nächstes folgte "Schwert des Damokles" - und was passierte? Die Titan-Crew löste ungewollt eine temporale Anomalie aus und griff so auf verheerende Weise in die Geschichte der Orishaner ein. Kaum steuern Riker und seine Mannschaft den nächsten Planeten an, bringen sie wieder dessen hochempfindliches Ökogleichgewicht in Gefahr... Wie sollen zukünftig die Bewohner eines Planeten auf die Ankunft der Titan reagieren? ("Oh nein, es ist Riker! Schafft ihn uns schleunigst vom Hals!")
Von daher: Liebe Autoren, es reicht jetzt! Lasst den armen Will doch endlich mal einen Planeten erforschen OHNE dessen Bevölkerung gleich in höchste Gefahr zu bringen!

Das ist nicht das einzige, was ich hier zu bemängeln habe, aber dazu komme ich später. Konzentrieren wir uns erst mal auf die Stärken des Romans! Zuallererst begrüße ich es, dass die Titan nach allem, was die Borg angerichtet haben, wie in guten alten Zeiten die Galaxis erforschen darf. Und gerade die Wasserwelt, von denen es in "Star Trek" bisher leider viel zu wenige gab, versprach ein spannendes Abenteuer. Schon als Kind war ich immer von den Filmen von Jacques Cousteau fasziniert, von denen ich gar nicht genug bekommen konnte. Tatsächlich entfaltet "Stürmische See" über weite Strecken einen ganz eigenen, exotischen Reiz, besonders durch die hochinteressanten Meeresgeschöpfe, die wirklich mal ganz anders sind als die meisten Spezies in Star Trek. Vor allem, weil bis zum Schluss ungeklärt wird, ob es sich bei den Karwalen "nur" um besonders intelligente Tiere handelt oder um Wesen auf der Entwicklungsstufe von Menschen, und ob man überhaupt eine klare Trennlinie ziehen kann.

Christopher L. Bennett beweist wieder einmal, dass er ein gutes Gespür für die Charaktere hat. Wie schon in "Destiny" werden die zukünftigen Eltern Riker und Troi getrennt, und glücklicherweise reagiert Deanna nicht halb so hysterisch, wie sie es in der Borg-Trilogie tat. Ich hatte anfangs befürchtet, dass der Autor das Thema Familie so endlos auswalzen würde, wie er es im TNG-Roman "Mehr als die Summe" tat, aber zu meiner großen Erleichterung blieb es in einem erträglichen Rahmen. Lobenswert ist vor allem die starke Konzentration auf Aili Lavena, eine Figur, die bisher eher zur zweiten oder dritten Garde gehörte, aber in diesem Roman zur Hauptfigur aufsteigt. Sie ist eine interessante Person, die sich in ihrer Vergangenheit nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat, und es wäre schade, wenn sie in den Nachfolgeromanen wieder in der Versenkung verschwinden würde.

Und dennoch, so sehr, wie ich diese ganzen Charaktermomente auch schätze - hier übertreibt es der Autor gewaltig! Warum muss eigentlich jedes Mitglied auf der Titan irgendein emotionales Trauma mit sich herumschleppen? Auf welche hirnrissige Art diese unterdrückten Psychosen schließlich bei einem Besatzungsmitglied ausufern - na ja, lest selbst. Auffällig ist auch die Anzahl an Beziehungskisten in diesem Roman. Klar, dass Riker und Troi eine große Rolle spielen, und auch die turbulente Beziehung zwischen Melora Pazlar und Xin Ra-Havreii liest sich sehr unterhaltsam. Und natürlich wäre da noch Lavena, die in ihrer Vergangenheit Affären mit Riker, Ra-Havreii und unzähligen anderen hatte. Unnötig zu erwähnen, dass sich auch zwischen den Nebenfiguren zarte Bande entwickeln. Mir persönlich war es ein bisschen zuviel Geflirte für einen Roman, oder ganauer gesagt, für einen Star Trek-Roman.

Eine Sache, die ich zunehmend als störend empfand, war das ständige wissenschaftliche Geschwafel, Gut, es ist eigentlich ganz toll, wenn sich Star Trek-Romane in Sachen Anspruch nicht hinter den "normalen" SF-Büchern verstecken müssen, und vielleicht bin ich auch schlichtweg zu doof, aber irgendwann verging mir die Lust, ständig Begriffe wie "Chordatiere", "Clathraten" und "Konvektionsströmungen" nachzuschlagen. Das Schlimmste ist, dass die ausufernden Ausflüge in die Naturwissenschaften nicht nur anstrengend zu lesen sind, sondern auch das Tempo und die Spannung in der Geschichte fast auf ein Minimum drosseln. Unter diesen Umständen war auch der Titan-typische "Multikulti-Effekt" besonders enervierend - soll heißen: Jede Person auf der Titan wird nicht nur mit Rang und Namen benannt, sondern auch mit seiner Spezies. Fähnrich XY ist also ein Matalinianer, Catullaner, Balosneeaner oder was auch immer. Eigentlich unnötig, weil es für die Geschichte unwichtig ist und man sich sowieso nichts darunter vorstellen kann. Jedenfalls blähen diese dauernden nichtssagenden Speziesbezeichnungen, zusammen mit der Fülle an wissenschaftlichen Fachbegriffen, den Roman meiner Meinung nach nur unnötig auf.

Fazit: Trotz der exotischen Unterwasserwelt konnte ich nie wirklich "eintauchen" in diese Geschichte, weil der Roman unnötig kompliziert und leider auch nicht spannend war. Durch die erneute Wiederholung des "Riker-macht-einen-schweren-Fehler-und-gefährdet-einen-ganzen-Planeten"-Plots und die haarsträubenden Psychosen seiner Hauptprotagonisten wird der Roman an vielen Stellen sogar unfreiwillig komisch. Insgesamt hat "Stürmische See" zwar viele faszinierende Ansätze, aber man hätte wesentlich mehr daraus machen können. Schade - hat Christopher L. Bennett mit dem großartigen dritten Teil "Die Hunde des Orion" doch bewiesen, dass er es viel besser kann.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Mai 2011
Die USS TITAN stößt auf einen faszinierenden Planeten: eine Welt die vollständig aus Wasser besteht. Kein Land. Der Kern der Welt besteht aus Eis. Dennoch sprüht diese Welt vor Leben. Sogar intelligentes Leben scheint sich entwickelt zu haben. Die Crew der TITAN entdeckt schwimmende Inseln, die ihnen als Basislager zur Erkundung dieser Welt dienen. Die Pilotin der TITAN, Aili Lavena, spielt dabei eine besondere Rolle. In der vielfältigen Crew stellt sie eine Besonderheit dar. Sie stammt von einem Wasserplaneten und ist während ihrer Arbeit auf dem Schiff auf einen Anzug angewiesen, damit sie an der Luft überleben kann. Der Wasserplanet bietet ihr die Möglichkeit ihre Einzigartigkeit in ihrem Element einzusetzen. Doch der Welt drohen von Außerhalb Gefahren und auch die Fauna bietet das ein oder andere Geheimnis...

Christopher L. Bennet hat sich wieder der TITAN angenommen. Sein letzter Streich in dieser Reihe ("Die Hunde des Orion") war eher weniger mein Fall. Dafür hat er mit dem TNG-Roman "Mehr als die Summe" seinen literarischen Fauxpas wieder wettgemacht. Mit "Stürmische See" bietet er ein Mittelding. Einerseits sind seine Beschreibungen genial. Die Ideen, die er vorbringt und die Erklärungen um eine Wasserwelt sind spektakulär. Dafür sind seine Beschreibungen um die Crew der TITAN teilweise an den Haaren herbeigezogen. Ich hatte das Gefühl, dass er sich an eine feste Vorlage halten musste, von der er nur ungern abwich. Das ganze Beziehungsgewirr der Crew, welches durchaus zum Schmunzeln anregt, macht er nur noch komplizierter. Aber wirklich verändern tut sich nichts. Es fällt ihm leicht die bekannten TNG-Figuren zu beschreiben, doch bei den Neuschöpfungen dieser Serie scheint jeder Autor einen eigenen Weg zu verfolgen. So auch Bennet.

Besonders ist mir Bennets Stil die Welt und deren Biologie zu beschreiben aufgefallen. Ich fühlte mich an meinen Bio-Unterricht erinnert. Er konnte alles erklären, ganz logisch. Und dennoch hat seine fiktive Welt Geheimnisse. Tolle Idee, leider hin und wieder etwas trocken.

Der Autor hat einen guten Roman abgeliefert, der die Geschichte der TITAN interessant weiterführt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Mai 2012
Die Gefahr durch die Borg ist gebannt. Während man die Trümmer beseitigt, wird William Riker mit der U.S.S. Titan wieder auf Forschungsreise geschickt. Diesmal ist der Wasserplanet Droplet Ziel der bunt zusammengewürfelten Besatzung. Und wie könnte es anders sein: Auch diesmal lässt Riker die Gelegenheit nicht aus, um während eines überraschenden Erstkontaktes in ein Fettnäpfchen zu treten.

Nach den Schrecken der Destiny"-Trilogie, die auch vor der Besatzung von Rikers Titan nicht halt gemacht hatten, wendet sich die U.S.S. Titan als Forschungsschiff wieder der Erkundung der Galaxis zu. Eigentlich will Riker eher beim Wiederaufbau der Föderation helfen, aber man gibt ihm zu verstehen, dass es sich hierbei um eine politische Entscheidung handelt. Etwas doof fand ich das Argument, dass man erwarte, in Zukunft mit dem neuen Quantum-Slipstream-Antrieb, der auf der U.S.S. Aventine während der Ereignisse der Destiny"-Reihe erfolgreich zum Einsatz kam, erheblich mehr Raum erforschen zu können. Aber solange man damit beschäftigt sei, die Scherben hinter den Borg aufzukehren, müssten halt Riker und Co. die Fahne für die Föderation schwenken.

Das Ganze ist also eine rein politische Entscheidung. Riker muss als Lückenbüßer herhalten, bis man etwas Besseres ins Feld führen kann. Brav macht man sich also auf zu unbekannten Gestaden und das buchstäblich, denn das erste Ziel ist der Wasserplanet Droplet. Die Pilotin Aili Lavena, ein aquatisches Wesen, ist für eine Erkundungsmission prädestiniert, und anfänglich geht auch alles glatt. Man macht erstaunliche Entdeckungen und muss schließlich auch noch feststellen: Der Wasserplanet birgt zu aller Überraschung auch noch intelligentes Leben.

Und schon ist man wieder in einer heiklen Erstkontaktsituation, zumal die aquatischen Bewohner des Planeten noch unter den Schutz der Obersten Direktive fallen. Eigentlich sollte sich Riker aus allem heraushalten, aber eine Bedrohung aus dem All lässt die Besatzung der Titan einen Rettungsversuch unternehmen, der in einer Katastrophe endet. Zynische Zungen sagen immer: Gut gemeint ist nicht gut gemacht". Und so ist es auch hier. Es ist immer das Gleiche. Die Besatzung der Titan mischt sich mit den besten Absichten ein und provoziert damit fast immer eine gewaltige Katastrophe. Der Roman hat im Kern also eigentlich wieder die gleichen Themen wie auch schon die Romane zuvor.

Bennett geht das Thema in einer gut gelösten Variation an, da die Bewohner von Droplet völlig anders sind, als die meisten Spezies bei Star Trek". Einen besonderen Reiz hatte es dabei, dass bis zum Schluss nicht klar ist, ob es sich um etwas intelligentere Tiere oder um eine intelligente Spezies handelt, mit der man sich auf Augenhöhe unterhalten" kann. Dass ein besonderer Fokus auf Aili Lavena gesetzt wird, hat dem Roman gut getan. Bisher war die Pilotin nur ein Held aus der zweiten Reihe, aber hier darf sie voll im Rampenlicht stehen. Der Plot um Deanna Troy und die Geburt ihres Babys samt den Komplikationen, die sich dabei ergeben, war für meinen Geschmack dagegen zuviel des Guten.

Ansonsten hat Christopher L. Bennett mit verschiedenen Stilmitteln versucht, den Umfang des Romans weiter zu steigern. Traurig aber wahr: auch jenseits des großen Teich ist es scheinbar üblich, Autoren nach Umfang zu bezahlen und nicht nur nach Inhalt. Und so sehen sich die Autoren auch hier gezwungen, Worte zu schinden. Und dies geht oftmals auf Kosten des Tempos und der Spannung. Techno-Babble gehört zwar zu einem Star Trek"-Roman, wie das Salz zum Meer, aber hier wird für meinen Geschmack zu extensiv davon Gebrauch gemacht. Das Gleiche gilt für den überbordeten Einsatz exotischer Besatzungsmitglieder. Klar, es ist eine Multikulti"-Truppe, die mit Riker durch All gondelt, aber für jedes Redshirt und jeden Fähnrich wird extra die Spezies, der er angehört, mit dazu genannt. Oftmals gefolgt beziehungsweise ergänzt von einer Beschreibung der optischen Besonderheiten der Rasse. Auf mich wirkt die Titan langsam aber sicher eher wie ein Kuriosenkabinett auf Reisen, denn wie ein Forschungsraumschiff. Trotzdem kann man mit beidem aber wunderbar Worte schinden.

Die Story an und für sich ist eher Standardkost, auch wenn sie mit einigen sehr interessanten Ansätzen aufwartet. Was mich auch etwas gestört hat, ist das beständige Flirten der Besatzungsmitglieder untereinander. Auch die Tatsache, dass extrem viele Besatzungsmitglieder seelischen Ballast in Form von Traumata mit sich herumtragen, mag gut dafür sein, weitere Worte für den Roman zusammenzutragen, die Handlung selbst bringt es aber nicht entscheidend voran. Eines muss man Bennett allerdings lassen: Die von ihm in Szene gesetzten Charaktermomente und Beziehungskisten sind wirklich gut geschrieben. Das hat er bereits schon im Roman Mehr als die Summe" bewiesen.

Was mich auch diesmal gestört hat, waren etliche Fehler, die dem Lektorat durchgegangen sind. Das hätte nicht sein müssen.

Fazit: Stürmische See" ist bei Weitem kein Sturm im Wasserglas. Dennoch geht es irgendwie zurück zur Routine". Riker und Co. stolpern mal wieder in eine Situation, in der sie mit guten Absichten enorme Probleme erzeugen. Das alles kennt der Leser schon aus der Zeit vor dem Destiny"-Cross-Over. Willkommen zurück im Alltag. Das Ganze ist mehr oder minder eine Variation des Themas, das schon in die Hunde des Orion" zum Tragen kam. Schon da hatte Bennett sehr gute Ansätze gehabt. Und auch diesmal sind die Ansätze ebenfalls gut, jedoch hätte man hier noch etwas mehr daraus machen können. Der Roman ist im Großen und Ganzen gut gelungen, aber der Autor hat mit Die Hunde des Orion" für mich persönlich das bessere Buch geschrieben. Für alle Diejenigen, welche die Charakterentwicklung weiterverfolgen wollen, die sich wie ein roter Faden durch die bisherigen Publikationen ziehen, ist das Buch auch wegen der guten Charaktermomente Pflicht.

Diese Rezension habe ich zuerst auf Ringbote-Online veröffentlicht.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Februar 2011
Trotz der vergangenen Katastrophe nimmt die Titan unter Captain William Riker die Erforschung des unbekannten Raum's wieder auf. Im Namen der Förderation sollen sie symbolisch die Fahne für die Zukunft hochhalten und den Völkern zeigen, dass es weiter gehen wird. Inoffiziell allerdings soll der Raum für die wesentlich schnellere Slipstream-Technologie erforscht werde.
Auf Wunsch vereinzelter Crew-Mitglieder treten sie die Reise zu einer unbekannten Wasserwelt an, um deren ungewöhnliche Physiologie zu erforschen. Einige Überraschungen und unerwartete Ereignisse bringen die Abenteurer auf diesen riesigen Wasserplaneten in Gefahr. Ganz nebenbei verursachen sie fast den Weltuntergang und setzen alles daran dies wieder gut zu machen. Während die Titan alles tut, um den Planeten und einige Crewmitglieder zu retten, wird die schwangere Diana Troi von einem verwirrten Dr. Ree entführt und durchlebt viele Ängste. Tuvok macht sich mit ein paar Leuten auf die Suche, um die Frau des Captain's und deren Neugeborenes zu retten.
Eine sehr schöne, detailreich geschriebene, urtypische Star Trek Planeten-Geschichte, die einem die einzelnen Protagonisten näherbringt. Mir geht es immer noch so, das ich das Gefühl habe einige wichtige Mitglieder nicht gut genug zu kennen, was sich zum Teil nach diesem Buch geändert hat.
Ein schönes Buch für Star Trek Fans.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Februar 2011
Dieses Buch kann ich jedem empfehlen der die alten TNG Zeiten vermisst. Endlich geht es wieder um "neue Zivilisatioen und neue Welten". Kurz zur Story: Die Titan wird nach der Borg Invasion gegen dem Willen der Besatzung (diese möchte sich lieber an dem Wiederaufbau beteiligen) wieder auf Forschungsreise geschickt. Dies auch um zu zeigen das trotz der Verwüstungen an den eigentlichen Idealen der Föderation festgahalten wird. Man muss also nicht unbedingt die Destiny Trilogie gelesen haben, es bildet sich hier eine komplett neue Geschichte. Allerdings sollte man die anderen Titan Bücher gelesen haben, da die Charaktere sich in Ihrer Entwicklung fortsetzen. Diese Entwicklung und die Story gefällt mir sehr gut, da sie wie bereits gesagt, an den eigentlichen Sinn der Föderation ansetzt.

Schön das es endlich ohne Borg weitergeht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Juni 2013
Das andere etwas TNG. ^^^

Was diese Serie so interessant macht, ist die Facetten der bekannten TNG-Charaktere (Riker, Troi) näher zu ergründen und sie gleichzeitig in einem gänzlich anderen Zusammenhang zu sehen. Will Riker hat sein Kommando über ein Schiff angenommen und aus dem ehemals ersten Offizier ist nun ein Sternenflotten-Kapitän geworden.

Die Geschichten sind spannend erzählt und es fällt manchmal schwer das Buch wegzulegen, weil es gerade spannend oder faszinierend ist zu sehen, wie sich die Crew der Titan durch und mit ihren Abenteuern entwickelt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Juli 2011
Also dieser Roman ist meiner Meinung nach bis jetzt der schlechteste der Titan Reihe.
Nach der Destiny Handlung wahren die Ideen wohl recht mau.
Also ich konnte den Karakteren nicht eine Sympatische oder Spannende Eigenschaft abgewinnen.
Ich hoffe wirklich das die Titan wieder die Kurve kriegt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Mai 2013
Einmal mehr überzeugt die Titanreihe mit der Darstellung ungewöhnlicher Mannschaftsmitglieder. Der Autor versteht es außerdem eine neue Welt zu beschreiben, die tatsächlich etwas völlig Neuartiges darstellt, aber doch wissenschaftlich fundiert erscheint. Hat mir sehr gut gefallen!
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am 25. März 2013
...mutet der Lesestoff an. Spannung oder einfach nur gute Unterhaltung fehlt in der ersten Hälfte des Buches vollkommen. Ansonsten kommt man sich vor wie bei einer Heinz Sielmann-Expedition und bekommt alles haarklein erläutert. Bei einem dramatischen Ereignis wie dem eines Asteroideneinschlags auf dem Wasserplaneten wird praktisch kein Spannungsbogen aufgebaut. Alles dreht sich um eine pre-Warp-Spezies, die wohl eher großen Tintenfischen gleicht. Captain Riker, der mit seinem Selkie-Commander nach einer Tsunami-Welle auf dem Planeten gestrandet ist, liegt nackt und in seinen Exkrementen dem Tode nah, während seine Frau von dem sonst sanftmütigen T-Rex-ähnlichen Schiffsarzt Ree, der plötzlich recht bedrohlich daherkommt, entführt wird. Diese kurze Nebenhandlung bringt noch die beste Unterhaltung in dem Roman. Alles in allem eine recht belanglose Geschichte ohne wirkliche Höhepunkte. Das bisschen "Action" kommt nur etwas in der zweiten Hälfte des Buches vor.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Werbewirksam wird zum Jahrestag des ersten Kontaktes die TITAN nach der Borginvasion wieder in die Tiefen des Raumes geschickt um zu zeigen, dass die Föderation sich nicht unterkriegen lässt. Während der Reise gibt es einige zwischenmenschliche bzw. zwischenalienliche Probleme zu lösen.

Tuvok trauert nach wie vor um seinen Sohn. Seine Frau T'Pel konnte ihn zwar davon überzeugen, seinen Dienst wiederaufzunehmen, jedoch ist er nicht mehr wie früher bei der Sache. Riker und Troi freuen sich auf ihr Erstgeborenes. Die Beziehung zwischen Xin und Melora ist recht brüchig. An Bord gibt es mehrere Personen, die geliebte Wesen verloren haben. Schließlich entdeckt die Crew einen riesigen Wasserplaneten, die sie Droplet taufen. Ensign Lavena eignet sich am besten, dem Außenteam anzugehören. Die aquatische Selkie von Pacifica kann aufgrund ihrer Kiemenatmung nur unter Wasser überleben.

Man erforscht munter den Planeten und stellt jedoch dann fest, dass die dortige Walspezies intelligent ist und Bioengineering betreibt. Schon hat man einen handfesten Bruch der ersten Direktive. Der zweite ereignet sich, als die Crew sich dazu entschließt, einen Asteroiden, der auf Droplet zusteuert, zu vernichten versucht. Es bleibt beim kläglichen Versuch. Durch die Einmischung der Crew zerbricht der Asteroid jedoch in drei Teilen. Dumm nur, dass Lavena und Riker sich auf der Oberfläche befinden. Als das Ding ins Wasser kracht, haben wir mal wieder die Standardsituation: Captain vermisst, Crew findet ihn nicht, Schiff im A... und zu allem Überfluss dreht Dr. Ree am Rad, weil Troi ihre Empathie durch Tuvok verstärken kann. Der gute Dr. Saurier wird zum Berserker, klaut sich ein Shuttle und des Captains schwangeres Weib und fliegt vondannen...

Klingt weit hergeholt? Ist es auch. Nicht nur, dass man sich am besten während des Lesens den dtv-Atlas der Biologie neben den Roman legt, weil man hier mit der Flora und Fauna der Unterwasserwelt zugeballert wird.

Nein, Riker als Captain ist eine Katastrophe bzw. der Arme ist Opfer von schreibfaulen Autoren, die ihn nach Captain J. T. Esteban und Captain Stiles aus Star Trek III und Captain Harriman aus Star Trek VII zum unfähigsten Captain der Sternenflotte machen. Kaum taucht er irgendwo auf, schon ist es besser, rituellen Massenselbstmord zu begehen, weil er und seine Crew Angst und Schrecken verbreiten. An sich war der Mann bereits innerhalb der Serie schon nicht Kommandobefähigt. Die folgenden Beispiele erheben - leider - keinen Anspruch auf Vollständigkeit. So durfte er sich größenwahnsinnig geben (1.10 Rikers Versuchung, 2.8 Der Austauschoffizier), war als Weiberheld bekannt (1.8 Das Gesetz der Edo, 1.14 Planet Angle One, 1.15 11001001, 2.8 Der Austauschoffizier, 2.18 Der Planet der Klone, 3.4 Der Gott der Mintakaner, 3.9 Yuta, die letzte ihres Clans, 3.14 Riker unter Verdacht, 3.15 Die alte Enterprise, 4.15 Der erste Kontakt, 6.6 Eine echte Q), war ständig in irgendwelchen Angriffen paralysiert worden (1.10 Rikers Versuchung, 1.21 Die Waffenhändler, 1.22 Die Seuche, 1.23 Die schwarze Seele, 1.25 Die Verschwörung, 2.8 Der Austauschoffizier, 2.18 Der Planet der Klone, 2.22 Kraft der Träume, 3.3 Die Überlebenen auf Rana IV, 4.15 Der erste Kontakt, 6.5 In den Subraum entführt, 6.21 Phantasie oder Wahrheit, 6.24 Riker : 2 = ?, 7.12 Das Pegasus-Projekt) und seine Lieblingsbeschäftigung war es, das Kommando über die Enterprise zu haben, wenn das Schiff mal wieder (teilweise beinahe) verloren war (2.13 Die Zukunft schweigt, 4.1 Angriffsziel Erde, 5.2 Darmok, 6.7 Erwachsene Kinder, 6.25 Gefangen in einem temporären Fragment, 7.26 Gestern, Heute, Morgen Teil 2, Star Trek VII - Treffen der Generationen, Star Trek IX - Der Aufstand). Und wieso muss Troi eigentlich immer am Steuer sitzen, wenn das Schiff gerade mal wieder zu Klump geflogen wird??? (Star Trek VII - Treffen der Generationen, Star Trek X - Nemesis und in irgendeinem Peter David Roman)?? Das Gespann Troi/Riker spricht schon für die Crew. Besonders, wenn die Besatzung mal wieder Schuld an irgendwelchen Mist ist, den es mal wieder zu richten gilt (Titan 1, Titan 2, Titan 3, Titan 4, Titan 5). Das wird langsam langweilig und es wird nicht spannender durch den Biologieunterricht, der hier abgeliefert wird. Vales ständige Frisurenterrorausuferungen nerven auch tierisch. Und die Storyline von einem Amoklaufenden Ree tat dem guten Doktor leider einen Abbruch und war genauso unnötig wie Fußpilz.

Die angeblich erotisch wirkende Storyline um eine nackte Ensign Lavena lässt mich ebenso kalt wie die um einen nackten (brrr...) William Riker, der angeblich doch tatsächlich auf sojemanden wie Lavena anspringt. Abgesehen davon deuten einige Aussagen der Selkie an, dass die Föderation doch nicht so Friede, Freude, Eierkuchen-offen ist, wie sie sich immer gibt.

Aber als am Ende wieder alle fröhlich beisammen sind, was auch kein Spoiler ist, ist wohl der Kevinismus auch an anderem Ende der Galaxis ausgebrochen. Vor allem hätte mich mal interessiert, wieso Troi nicht an den Namen ihrer verstorbenen Schwester gedacht hat, aber diese Vornamen-Konstellation ist ja bei einem Nachnamen wie Riker-Troi wohl ein Verbrechen an der Menschlichkeit, aber andere Sterne, andere Sitten...
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