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am 5. Juni 2012
Ich habe mir die NX20 als Update für meine NX10 gekauft. Ich versuche hier in der Rezension auf die praktischen Unterschiede in der Handhabung und bei den Funktionen einzugehen. Ein reines Auflisten der Funktionen spare ich mir.

Beim ersten Anfassen liegt die NX20 noch etwas besser in der Hand als die NX10. Der Griff ist etwas ausgeprägter. Meine Befürchtungen waren eigentlich, dass der Klappmonitor zu weit heraus steht und daher im Handling Nachteile mitbringt, aber der neue trägt nicht auf.
Durch den Klappmechanismus ist allerdings eine der beiden seitlichen Fächer weggefallen, so dass das SD Kartenfach wie bei der NX200 neben dem Akku liegt. Da der neue Monitor mehr Platz braucht ist die Daumenauflage etwas nach rechts gewandert, führt den Finger aber etwas besser an der AEL-Taste vorbei, die ich bei der NX10 ab und zu schon mal aus Versehen gedrückt hatte.

Die Tasten sind analog der NX200 belegt und die NAvirad Belegung entspricht auch der NX200. Ansonsten stehen zwei Custom Keys zur Verfügung.

Der Hauptunterschied zur NX10 ist der Klappbildschirm, der eine gute Ergänzung ist und durch das schmale OLED Display auch vom Design gut passt. Der neue elektronische Sucher ist durch die SVGA Auflösung sehr viel besser nutzbar. Speziell bei manuellem Fokussieren (via DMF=Direct Manual Focus) ist der EVF jetzt eine echte Hilfe, beim schnellen Schwenk von Dunkel/Hell braucht er ein wenig um nach zu justieren.

Was ist sonst noch neu:
Nun, da ist noch der elektronische Auslöser, Dieser wird im Setup aktiviert und ist leise, sehr leise und hat keine merkbare Auslöseverzögerung. Eine deutliche Verbesserung und ich sehe die NX20 da auf dem NEX7 Niveau.
Die NX20 ist im Gegensatz zur NX200 sofort nachdem sie an ist auch bereit zu fokussieren. Die NX200 war zwar fix aktiviert, aber es dauerte einige Zeit bevor man die erste Aufnahme machen konnte.
Die elektronische Wasserwaage wird auch im Setup aktiviert und über die Displaytaste als eine der Auswahloptionen eingespielt und ist funktional ok, aber jetzt nicht 100% akkurat, eher als Richtschnur zu gebrauchen.

Die mit Grösse der RAW's entspricht denen der NX200 FW 1.04, die ca. 32MB pro Datei groß sind. Das ist immer noch nicht wirklich kompakt, aber handhabbar. Dennoch führt dies wie schon bei der NX200 zu den dort bekannten recht langen Speicherzeiten.

Zu dem bei der Kamera wichtigen Thema Bildqualität so viel, daß sie klar besser ist als die der NX10 und wohl auch durch etwas fine tuning gegenüber meiner NX200 verbessert ist. Die JPEG's aus der NX20 sind jetzt nicht mehr so gnadenlos überschärft, aber leider weiterhin nur bis etwa ISO1600 nutzbar. Bei der Benutzung des RAW Formats gewinnt die NX20 gegenüber JPEG gut eine Blende und sie lässt sich schon wie bei der NX200 sehr einfach ohne Detailverluste entrauschen. Auch bei niedrigen ISO Werten sind die RAW's durchgängig etwas besser was die Farbsättigung angeht. Bei der NX20 ist etwa bei ISO6400 bei RAW Nutzung Schluss. ISO12800 sehe ich nur als akademisch an....

EDIT: Adobe unterstützt die NX20 bereits mit der Version LR4.1.

Das Kitzoom zur NX20 ist deutlich wertiger als das der NX10 oder NX200, da es mit einem Metallbajonett daher kommt und auch von der Haptik her etwas besser, stabiler erscheint. Meine ersten Aufnahmen waren sehr scharf und liessen sogar 100% Bildauschnitte zu.

Als neue Funktion ist bei der NX20 ein eingebautes WiFi Modul hinzugekommen, daher dazu etwas detailliertere Beschreibungen:

Die neuen NX nutzen zwei verschiedene WiFi Methoden.

-> Der normale WiFI Client, der sich bei einem Routernetzwerk einlogged und damit in der Lage ist, Daten aktiv zu übermitteln, also upload zu Facebook, Picasa oder anderen Sozialen-Netzwerken oder aber für Backups und für den Mail Versand. Einen solchen Zugangspunkt kann aber auch das Smartphone herstellen (Tethering), so dass die Kamera dieses zum Versenden nutzt (3G via SIM Karte z.B)

Die NX20 speichert wohl das zuletzt benutzte Netzwerk (incl der Zugangsdaten für die Verschlüsselung) und versucht sich erstmal mit diesem wieder zu verbinden, aber im Gegensatz zu einem PC/Laptop/Smartphone etc kann ich diese KOnfigurationen nicht abspeichern. Auch meine Picasa/Google+ Zugangsdaten sind "irgendwo" abgespeichert, so dass im Idealfall der Upload eines Bildes sehr schnell und unkompliziert geht.

-> WiFi Direkt im Gegensatz dazu erzeugt einen Access Point in der Kamera (also die spielt hier den Server), wo sich dann ein WiFI Direkt CLient (also z.B das SmartPhone) anmelden und mit der Kamera via APP's kommunizieren kann. In dem Fall ist der aktive Teil das Andoid oder iOS Gerät.

Die Setup Reihenfolge ist wie folgt:

In der Kamera muss eine der Apps (Remote View finder zur Fernsteuerung der Kamera oder Mobile Link um Foto's von der KAmera auf das Smartphone zu laden) aktiviert werden, um den AP zu aktivieren. Im Smartphone muss dann nach Netzen gescannt werden und eine Verbindung zur Kamera aufgebaut werden. Danach kann ich die eigentliche Anwendung im Smartphone öffnen.

Nun erster Eindruck: es klappt ohne Probleme

Zweiter Eindruck: die Smartphone Anwendungen sind Basic und gehören aufgebohrt, um einer Kamera wie der NX20 (und auch deren Nutzern) gerecht zu werden. Die Smartphone Anwendung ist noch die, die für die SH100 letzes Jahr veröffentlich wurde und da geht nur wenig einzustellen. Auch vom der Darstellung auf meinem 7" Galaxy Pad bin ich etwas enttäuscht, da das Bild nicht auf die 1024*600 Auflösung skaliert wird, sondern nur eine Kopie der 3" Bildgrösse des NX20 AMOLED zeigt.

Also hier muss Samsung schnell nachlegen, sonst geht ein guter erster Eindruck verloren, speziell wenn WiFi einer der Unterscheider zu der CSC Konkurrenz sein soll.

Was man zum Thema WiFI noch wissen sollte:

1. das WiFi Menü gibt es nicht im EVF. Ist eben blöde, wenn man den Klappmonitor mit Display nach innen hat.
2. Wenn WiFI nicht am Drehrad aktiviert ist, ist auch kein Wifi da, also diejenigen, die hier Viren, Kontrollverluste und sonst was befürchten schalten WiFI nicht ein und gut ist. Mein Netzwerk/WiFi scanner findet dann auch nix
3. Es wird 2,4Ghz und 5Ghz unterstützt, sollte also erstmal Zukunftssicher sein. Meinen 5Ghz AP, drei Wände, ein Stockwerk dazwischen findet die NX20

Zu meiner Bewertung: Hätte Samsung diese NX20 letztes Jahr September ohne WiFi rausgebracht wären es volle 5 Sterne gewesen, so gibt es nur vier. Der Grund ist einfach, dass ich schon erwartet hätte, dass Samsung die offensichtlichen Schwachstellen der NX200 innerhalb von 9 Monaten beseitigt, oder zumindest durch eine schnellere Signalverabeitung und Optimierung der JPEG's abgemildert hätte.

Für mich persönlich ist es eine sehr gut brauchbare Kamera geworden, die für meine Art zu fotografieren optimal ist, da mich die Schwachpunkte nicht behindern, für andere sind aber die Speicherzeiten und die JPEG Qualität eventuell wichtiger.

Zusatz 15.06.2012: Samsung hat Stand gestern die Firmware zur NX20 geändert (aber weiter mit der Versionsnummer V1.00 auf die Downloadwebsite gestellt). Diese Version überschreibt die mit der die aktuellen NX20 ausgeliefert werden. Samsung hat es hier wohl endlich geschafft die Performance bei der Behandlung der RAW Formate deutlich zu beschleunigen. Die Speicherzeit bei schnellen Serienbildern ist jetzt auf die Hälfte reduziert, so dass ich auch hier mit dieser Firmware keine Probleme mehr mit den RAW's sehe. Vielleicht schafft es die NX20 ja bald zu 5 Sternen, jetzt ist sie bei 4,5 und auf dem besten Weg dahin
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am 24. August 2012
Klare 5 Sterne !

Einziger Schwachpunkt für mich ist der Preis.
Ich denke mal 200 Euro weniger wären auch genug gewesen.

Hab sie ein paar Tage, vorher hatte ich die NX11 und auch eine Olympus PEN Systemkamera.
Sie stand in Konkurrenz mit der Lumix G5. Die Entscheidung fiel nicht leicht.
Aber...
für mich zählt letztendlich nur die Bildqualität und da traue ich der NX20 mehr zu.

Ich habe die Samsung einen halben Tag lang mit meiner Canon EOS 600D verglichen.
Bilder aus der Hand und vom Stativ mit identischen manuellen Einstellungen.
Die Canon mit einem Sigma 17-70/2.8, kein schlechtes Objektiv.
Bei guten und schlechten Lichtverhältnissen.
Einzige Anpassung war die Angleichung des Farbstils... also Kontrast, Schärfe, Farbe usw.
bei den Grundeinstellungen, da hier beiden Kameras völlig unterschiedlioche Bilder liefern.

Im Vorfeld hatte ich über eine leichte Überschärfung der Bilder bei der NX gelesen.
Ich kann das so nicht bestätigen, ist natürlich rein subjektiv.
Wem die Bilder zu scharf sind, kann die Kamera einfach anders einstellen.
Desweiteren gab es Kritik wegen langsamer Bildspeicherung, auch da ist mir nichts Negatives aufgefallen,
hab gelesen das deswegen an der Firmware was geändert wurde.
Meine NX hatte 1.01 drauf, also die neueste Firmware.

Ich muß sagen meine Erwartungen wurden erfüllt und erfreulicherweise bestätigt.
Die Bildergebnisse sind absolut vergleichbar und die NX20 gehört unter den Systemkameras
zur Zeit zum Besten was man kriegen kann.
Bei den Details ist die NX sogar leicht vorn.
Bei höheren ISO-Werten ab 800 ist die Canon im Vorteil.

Die Habtik, Bedienung und Einstellungen an der NX gefallen mir sehr gut.
Ich komme hervorragend damit zurecht. Der Sucher ist wesentlich verbessert worden,
der klappbare Monitor ist gut ablesbar.
Die WLAN-Funktionen sind ganz lustig und funktionierten auf Anhieb.
Brauche ich nicht wirklich.

Es gibt ein paar neue sehr nützliche Funktionen.
Im Monitor lässt sich z.B. eine Art Wasserwaage einblenden (hat Nikon),
ich neige zu leicht schiefer Kamerahaltung.
Es gibt eine Taste für das Einblenden aller wichtigen Einstellmöglichkeiten auf einen Blick,
bei Canon die Q-Taste (Quick-Taste).

Im Internet werden ja immer die tollsten Tests präsentiert, manchmal mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen.
Das Thema ist immer das Gleiche... Systemkamera schlägt DSLR?, usw., usw.
Eigentlich ganz einfach zu klären. Sensorgröße und Optik sind die beiden Grundkomponenten von denen man ausgehen muß. Wunder gibt es nicht, die Regeln der Physik bleiben bestehen!

Rundum... eine wirklich gelungene Systemkamera.
Ich nutze sie da wo ihre Vortele liegen, beim wandern, Motorrad fahren, im Radl-Rucksack.
Denn dafür ist sie da!

Hab den Kauf nicht bereut!
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TOP 500 REZENSENTam 3. Januar 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Samsung ist bei mir dafür bekannt innovative Kameras mit 1) hervorragenden Displays und 2) massig Einstellmöglichkeiten zu einem 3) günstigen Preis herzustellen.
Punkt 1 und 2 wurden mit der NX20 wieder mal bestätigt, der Preis war allerdings schon ziemlich happig, inzwischen wurde dieser um satte 40% nach unten korrigiert. Schade, dass Samsung nicht gleich einen marktgerechten Preis auszeichnet sondern zunächst nach Leuten sucht, denen man noch tüchtig in die Tasche greifen kann...

Für mich neu war die Möglichkeit Bilder direkt aus der Kamera per WLAN zu versenden bzw. auf einen Server zu laden. Ich habe mich sehr darauf gefreut. Nachdem ich die Kamera ausgepackt und konfiguriert habe konnte ich die WLAN-Funktionen gleich nutzen und war begeistert. Flugs wollte ich noch das Softwareupdate installieren was ich auch tat. Danach war schluss mit der WLAN-Funktionalität. Die Kamera warf nur noch Fehlermeldungen aus. Na toll. Auf der Samsung Homepage war hierzu kein Hinweis zu finden nach sehr langen Internetrecherchen konnte ich zumindest feststellen, dass ich nicht als einziger von dem Phänomen betroffen war.
Vorher rief ich noch die Samsung Hotline an. Ein freundlicher aber völlig ahnungsloser Telefonist („Ach, die NX20 ist eine Kamera!?“) versprach den Rückruf eines Technikers. Der Rückruf erfolgte nie.

Nach gut einer Woche kam dann ein erneutes FW-Update. Jetzt funktioniert's. Prima!

Bevor ich zur Bewertung der Kamera beginne hier vorab ein Wunsch für die nächste Generation: ein Touchscreen.

Verarbeitung/Haptik:

Die Kamera ist sehr gut verarbeitet, das Kitobjektiv macht einen guten Eindruck (Metallbajonett). Nichts klappert oder wackelt, das OLED-Display ist eine echte Freude.
Auch wenn hier hauptsächlich Kunststoff verarbeitet wurde ist dieser so hochwertig, dass sich die Kamera klasse anfasst. Auf der Rückseite gibt es eine Mulde mit weichem Kunststoff für den Daumen, auf der Vorderseite ist eine gute Griffmulde. So lässt sich die Kamera sicher und unangestrengt halten. Ein zusätzlicher Griff (siehe Olympus OM-D) ist nicht erforderlich.

Ausstattung:

Es gibt etliche Szenenmodi für alle erdenklichen Situationen - incl. HDR-Modus der gut funktioniert, wobei die SMART-Einstellung (früher: AUTOMATIK) schon sehr, sehr gute Ergebnisse erzielt. Die Szenenmodi sind in erster Linie für Nutzer gedacht, die sich nicht mit den manuellen Einstellmöglichkeiten auseinander setzen möchten. Diese sind nämlich bei der NX20 schnell und intuitiv erreichbar, was mir gut gefällt.

Der Fokus ist schnell und treffsicher, der eingebaute Blitz systembedingt nur für Gegenlichtaufnahmen oder aber als Notbehelf im dunklen zu gebrauchen, was jedoch keine Kritik sein soll.

Über die WLAN-Funktion gibt es die Möglichkeit Fotos direkt aus der Kamera als Mail zu versenden - hier lässt sich sogar noch ein Text hinzufügen (was sehr mühsam ist).
Des weiteren können Bilder an SkyDrive gesandt werden. Daneben gibt es noch die Möglichkeit, ein Auto-Backup der Fotos auf dem eigenen Rechner zu erstellen. Zumindest, solange man einen Windows-Rechner sein eigen nennt. Ich mit meinem Mac bin mal wieder außen vor. Pfui Samsung!! Das finde ich wirklich schlecht und gehört geändert.

Sehr gut: die NX20 lässt sich über eine kostenlose App fernsteuern. So habe ich auf meinem iPhone die Möglichkeit die Kamera zu steuern. Sehr gut, macht wirklich spaß und funktioniert einwandfrei. Hierzu wird in der Kamera zunächst die im WiFi-Modus der Punkt“Remote Viewfinder“ gestartet, der dann ein eigenes Netzwerk aufbaut. Das iPhone verbinde ich dann mit dem neuen Netzwerk und starte dort die gleichnamige App. Schon habe ich eine vollwertige Fernbedienung für die Kamera. Hier lassen sich allerdings nur einstellen: Blitzmodus, Bildgröße und Timer. Aber das langt in der Regel ja auch schon, alles andere stellt man eben vorher an der Kamera ein.

Das Klappdisplay lässt sich um 180 Grad drehen und komplett einklappen, was für den Transport sehr gut ist

Die Bildqualität ist sehr gut und in meinen Augen nochmal etwas besser als bei der NX100 sowie der NX10, die ich beide besaß. Die 20 MP tun der Qualität keinen Abbruch, hier wurde gute Arbeit geleistet.

Ich nutze die Kamera gern mit einer 30mm/2.0 Festbrennweite, die hervorragende Ergebnisse erzielt.

Prima Kamera zu einem inzwischen guten Preis.
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am 10. Oktober 2012
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die NX 20 kommt mit dem ziemlich hohen Anspruch daher, dass ihre Aufnahmen mit denen besserer DSLRs mithalten. Tatsächlich ist sie mit einem APS-C CMOS-Sensor ausgestattet, der in hochwertigen DSLRs unterhalb des Vollformats gute Dienste erweist. Dazu kommen die unglaubliche Bildgröße von maximal 20 Megapixeln und eine kurze Verschlusszeit. Mit ihrer WiFi-Konnektivität integriert sie zudem bisher noch nicht standardmäßige Funktionen, die den mobilen Austausch von Bilddaten und sogar eine Remote-Steuerung über ein Smartphone möglich machen. Ausgehend von meinen ersten Tests muss ich allerdings sagen, dass Anspruch und Wirklichkeit doch in verschiedenen Bereichen auseinandertriften. Es scheint, dass Samsung zumindest bei den fotografischen Grundfunktionen der Kamera in kompaktem Gewand etwas zu viel auf einmal will. Denn die schon von anderen Rezensenten angemerkte Verarbeitung der hoch auflösenden Bilddaten funktioniert ohne Nachrüstung nicht reibungslos und das mitgelieferte 18-55 mm Zoomobjektiv liegt qualitativ weit hinter dem Kameragehäuse. Auch die Handhabung gestaltet sich in Teilen gewöhnungsbedürftig und erfordert eine gewisse Einarbeitungszeit.

Auf der anderen Seite: Nach eingehender Beschäftigung mit den Funktionen, die sich teils erst aus der Lektüre des ausführlichen pdf-Handbuchs erschließen, kommen die Ergebnisse dem genannten Anspruch schon näher. Nichts für Spaß- Fotografen, die einen eher intuitiven Zugang bevorzugen. Gute Ergebnisse lassen sich erzielen, wenn man bereit ist, je nach Motiv- und Fotografiergewohnheiten mit unterschiedlichen Einstellungen zu experimentieren und auch mal ungewohnte Wege zu gehen, indem man z. B. die Schwächen der automatischen JPG-Ausgabe über die individuelle Bearbeitung von RAW-Rohdaten ausgleicht. Wer Wert auf qualitativ hochwertige Ergebnisse legt und sich mit der Einarbeitung Zeit lässt, wird sich mit der NX 20 dann u. U. als kompakte Zweitkamera anfreunden können. Eine hochwertige DSLR wird sie dennoch nicht ersetzen können, dafür scheinen die Technik und Verarbeitungsqualität im Segment der Systemkameras (noch) nicht reif zu sein. Zugegeben, das ist ein "Jammern auf hohem Niveau", aber wer ca. 900 Euro ausgibt, erwartet auch einen deutlichen Qualitätsabstand zu weniger ausgefeilten Systemkameras und SLR-Kameras des mittleren Segments.

Das fällt positiv auf:

[+] Hohe maximale Bildgröße. Ergebnisse eignen sich für Ausdrucke bis A1.
[+] Große Auswahlbandbreite verschiedener Auflösungs- und Komprimierungsvarianten, u. a. als unkomprimierte Rohdaten (RAW), die sich über mitgelieferte Software weiterverarbeiten lassen. Damit ist eine Optimierung gegenüber den fertigen JPGS möglich.
[+] Kompakte handliche Bauart.
[+] Sonnenblende und leistungsfähiges Akku sind inklusive.
[+] Sehr schneller Verschluss und funktionierender optischer Stabilisator des Objektivs. Beides gut für kurze Belichtungszeiten und verwacklungsfreie Ergebnisse.
[+] Grundsätzlich übersichtliche Menüführung über Wählrad und Drehfunktionstaste. Praktisch: Kurze Erläuterung für jede Funktion wird eingeblendet.
[+] Zahlreiche Individualisierungsfunktionen, u. a. Möglichkeit, bevorzugte Aufnahmemodi festzulegen und Tastenfunktionen individuell zuzuordnen.
[+] Verschiedene automatische Aufnahmemodi, wie der Smart-Modus, i-Modus oder Szenen-Modus, die automatische Anpassungen an die Aufnahmeszene und individuelle Korrekturen durch Optionenauswahl zulassen.
[+] Unterschiedliche Wege zum selben Ziel, z. B. Nutzung des Wählrads oder des Fokusrings am Objektiv im i-Modus. Diese Redundanz erfordert eine gründliche Einarbeitung und Übung, kann dann aber sehr nützlich und zeitsparend sein.
[+] Großes 3-Zoll-Display mit sehr guter Abbildungsqualität.
[+] Großes Sucherfenster mit digitalem Sucher. Vorteil: Sichtbarer Ausschnitt entspricht dem tatsächlichen Ergebnis.

Das kann mich weniger überzeugen:

[-] Speicherung über SD-Karte. Mit einer Standard-SDHC-Karte habe ich eine relativ langsame Speicherverarbeitung der ca. 20 Mio. Pixel festgestellt, v. a. bei Aufnahme von Rohdaten oder Bildreihen. Weitgehend zu lösen ist dieses Manko durch a) die Aktualisierung der Firmware auf die neueste Version 1.10 (lässt sich von der Samsung-Internetseite herunterladen) und der Einsatz einer besonders leistungsfähigen SDHC-Karte mit hoher Schreibgeschwindigkeit. Mit dieser Nachrüstung werden die immerhin bis 38 MB umfassenden Rohdaten der größten Auflösung relativ schnell verarbeitet.
[-] Die Aufnahmequalität "JPG-Foto" zeigt tendenziell eine Überschärfung der Bilddaten. Man hat die Möglichkeit, alternativ Superfeines, Feines oder Normales JPG zu wählen. Die Ergebnisse hängen sehr vom Motiv und der Aufnahmesituation aber. Dennoch ist eine - ich würde sagen - fleckige Anmutung des Bokehs nicht zu leugnen. Um ein typisches Pixel-Rauschen handelt es sich zwar nicht, da merkt man schon die Vorzüge des leistungsfähigen Sensors. Wer ein geschmeidiges Bokeh mit feinen Übergängen von leistungsfähigen Festbrennweiten im DSLR-Bereich gewohnt ist und das schätzt, wird allerdings nicht zufrieden sein. Ich denke aber, dass dies zum großen Teil auch an dem nicht sehr leistungsfähigen Zoomobjektiv liegt. Hier überlege ich, eine lichtstarke Festbrennweite anzuschaffen. In Grenzen lässt sich der Teil des Qualitätsverlusts, der auf die automatische JPG-Komprimierung zurückzuführen ist, mit der Bearbeitung der Rohdaten (so man gleichzeitig oder ausschließlich im RAW-Format aufgenommen hat) korrigieren.
[-] Seltsam, dass man mit der mitgelieferten Software Intelli-Studio die RAW-Dateien nicht herunterladen kann, sie erfasst lediglich JPGS. RAW-Dateien muss man von Hand von der Kamera herunterkopieren, die nach Anschluss des USB-Kabels als Laufwerk erkannt wird.
[-] Das Objektiv erfüllt die Erwartungen nicht. Der Brennweitenbereich geht vom Standard-Weitwinkel zwar bis nahe an den Makrobereich heran. Die erwähnten Abbildungsschwächen im Unschärfebereich sind aber sicher zum guten Teil auf dieses Objektiv zurückzuführen. Ebenfalls nicht zufriedenstellend ist die Verarbeitung. Beim Zoomen hakt es an einer Stelle merklich und lässt sich folglich nicht flüssig bewegen. Zudem ist die Mechanik nicht stabil gearbeitet, so dass sich ein leichter Spielraum bei der Bewegung feststellen lässt.
[-] Das für mich größte Manko sind die beschränkten Einstellungsmöglichkeiten und die eingeschränkte Leistung des Autofokus. Die wohl häufigste Anwendung im Bereich des manuellen Programmwahl, der Auswahl-Autofokus, lässt sich zwar verschieben und in gewissen Grenzen vergrößern bzw. verkleinern. Innerhalb des Fokusrahmens ist aber keine weitere Feineinstellung möglich. Außerhalb des Rahmens fällt die Abbildungsqualität unabhängig vom Komprimierungsgrad deutlich ab, mit der genannten eigenwilligen Unschärfe. Mit Multi-Autofokus habe ich insgesamt keine guten Erfahrungen gemacht, da mit dieser Einstellung die Ergebnisse unberechenbar sind. Sehr stark abhängig ist der Autofokus auch von der jeweiligen Motivsituation. Bei klaren Motivkontrasten lassen sich die besten Ergebnisse erzielen. Eine Vielzahl von Reflexionen und Lichtquellen innerhalb und außerhalb des Fokusbereichs scheinen die Automatik aber zu irritieren. Dann sind einige Versuchsreihen notwendig, um zum gewünschten Ergebnis zu gelangen.
[-] Das mitgelieferte USB-Kabel ist viel zu kurz. Wer die Daten auf einen stationären PC übertragen will und nicht auf die WiFi-Unterstützung zurückgreifen will oder kann, muss die Kamera währenddessen quasi in der Hand halten.

Fazit: Der offizielle Anspruch des Herstellers, den Nutzer der Kamera wie von selbst in die Nähe des fotografischen Profilagers zu versetzen, ist m. E. viel zu weit hergeholt. Mit guter DSLR-Technik kann die NX 20 insbesondere in puncto Fokussierung, Abbildungsleistung und Ergebniskontrolle nicht mithalten. Mit Gewöhnung und Wahl der für die Aufnahmesituation geeignetsten Einstellungen sind aber mit etwas Geduld Aufnahmen möglich, die gegenüber niedrigerpreisigen Systemkameras weitere Verwendungsmöglichkeiten bieten.
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Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Auch zu dieser Kamera habe ich mal wieder ein Video erstellt. In dem Video gebe ich zunächst einen Überblick über die WiFi Funktionen, die sicherlich die interessanteste Neuerung an dieser Kamera sind, und zeige noch einmal die komplette Kamera sowie einige Menues. 10 Minuten sind für so eine Systemkamera viel zu wenig, eigetnlich müsste das Video mindestens 30 Minuten gehen, um einen umfassenden Überblick geben zu können

Generell lässt sich sagen, dass die WiFi Funktionen sehr gut integriert wurden. Man kann Fotos direkt bei Facebook oder Picasa hochladen, man kann sie an einen Rechner oder ein Tablet / Smartphone schicken oder man kann letzteres auch als Fernauslöser nutzen. Dabei hat man jedoch die Einschränkung dass die Kamera nur im Automatikmodous per Remote Control per App funktioniert. Der direkte Versand als eMail ist ebenfalls sehr toll, z.b. wenn man seinen Blog so einstellt, das per eMail gesendete Beiträge automatisch veröffentlicht werden. Nur in dem Fall wünscht man sich wirklich einen Touchscreen, die Adresseingabe per MenueRad ist kein Spass. Alles in allem aber eine richtige Entwicklung, da Smartphones heutzutage ja eine große Konkurrenz für normale Kameras sind, da man die Fotos einfach direkt hochladen kann. Mit dieser Kamera benötigt man zwar immer noch ein Smartphone oder WLan als Hotspot, aber dafür hat man dann deutlich tollere und bessere Bilder zur Verfügung.

Zur Bildqualität wurde in anderen Rezensionen schon viel geschrieben und auch Fachmagazine bezeugen, dass die Bildqualität sehr gut ist. Bei den meisten Aufnahmen ist ein Zoom auf 100% möglich und man sieht noch jede Menge Details. Fotografiert z.B. mal eine Katze und zoomt auf 100%, die detaillierten Haare die man noch sehen kann sind der Wahnsinn. Mittlerweile bietet Samsung ja auch eine größere Auswahl an Objektiven an, so dass man auch hier eine große auswahl hat, noch mehr aus der Kamera rauszuholen.

Sehr schön ist die Menüführung gehalten, gerade für Anfänger. Bei dem meisten Menuepunkten gibt es Hinweistexte wofür welche Einstellung gut ist. Profis können diese auch ausschalten. Für eine Systemkamera fällt die NX 20 relativ wuchtig aus und erinnert wirklich einfach an eine sehr entschlackte DSLR Kamera, was ich persönlich sehr mag. Sie liegt selbst bei größeren Händen gut in der Hand und es macht einfach Spass mit dieser Kamera zu fotografieren und nach und nach all ihre Möglichkeiten zu entdecken. Von mir gibt es für diese Kamera eine eindeutige Empfehlung für alle, die einfach eine gute, tolle Kamera suchen, mit der man tolle Fotos machen kann und keine Profiansprüche haben.
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am 26. August 2012
...als da wären:
- Verarbeitungsgeschwindigkeit, sicher sind 20MP (Dateigröße der Rohdaten zw. 32 und 34 MB) nicht ohne, aber Samsung hätte hier u.a. den internen Puffer erhöhen sollen. Flottes Hintereinanderfotografieren geht nur über die Serienbildschaltung, bei Einzelbild gönnt sich die Kamera mal ein Minipäuschen, auch mit der aktuellen Firmware - also nichts für schnelle Reaktionen, es sei denn, man verzichtet auf RAW und verwendet JPG als Dateiformat.
- AF-System - hier hätte ich mir mehr Konfigurationsmöglichkeiten gewünscht.
Dies ist selbstverständlich eine Bewertung bzw. ein Anspruch auf hohem Niveau, allerdings hat die Kamera auch einen Preis, welcher deutlich über dem klassischer Einsteiger-DSLR`s liegt und da erwartet man eben etwas mehr. Allerdings ist dies in meinem Fall tatsächlich Ansichtssache, da ich noch eine hochwertige klassische CANON DSLR Ausrüstung besitze und die Bewertung wohl recht hoch anlege. Ich erwähne dies insbesondere deshalb, um aufzuzeigen, dass mit spiegellosen Systemkameras nur bedingt eine klassische DSLR ersetzt werden kann - eben je nach fotografischen Anforderungen.

Ansonsten schließe ich mich meinen "Vorrednern" voll an. Das System hat hohes Potential. Die 20MP Liga erfordert allerdings gute Optiken, man sollte sich daher im Klaren sein, dass zur Ausschöpfung des Leistungsvermögens der Kamera bzw. des Sensors gute Festbrennweiten unumgänglich sind. Ich hatte neben dem Kitzoom auch das 16mm WW im Einsatz - da sieht man den Unterschied schon sehr deutlich - und eben auch, dass die Kamera sehr Gutes abliefern kann, wenn die Lichtaufbereitung stimmt.

Äußerst positiv ist auch die Akkuleistung, da man aufgrund des elektronischen Suchers weitestgehend auf das Display verzichten kann und damit ungeheuer Akku spart. Und wenn man es dann doch mal braucht, hat man ein sehr gut darstellendes und schwenkbares AMOLED Display zur Verfügung.

Die Bildqualität (RAW) ist für mein Empfinden sehr gut, die bereitgestellten Rohdaten zeigen sich sehr konservativ, was einen sehr guten Bearbeitungsspielraum ermöglicht (ich entwickle die Bilder mit Adobe PS LR 4.1). Zu JPG kann ich leider nichts aussagen, da ich zur Ausreizung des Leistungsvermögens der Kamera das Rohdatenformat als Voraussetzung betrachte.

Die Wifi Funktionen sind nett, der Umfang des "das kann ich jetzt auch sinnvoll brauchen" muss allerdings erst erschlossen werden. Einzig der Remote Viewer hat sich schon als sehr praktisch erwiesen; mal eben mit dem Smartphone aus sicherer Fluchtdistance ein Bild von scheuem Getier aufnehmen, dass ist Klasse. Spätestens hier ist allerdings ein Wechselakku Pflicht - bei Wifi kann man fast zusehen, wie der Akku abnimmt...

Fazit: sehr gute Kamera mit hohem Potential (Objektivpark), welche allerdings eine klassische DSLR Ausrüstung noch nicht vollständig ersetzen kann - das sollte man nie vergessen.
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am 4. April 2013
Nachdem ich meiner Frau eine NX 1000 gekauft habe und ich diese umfangreich austestete, war ich mehr als
nur überrascht, besonders von der Qualität der Bilder. Bisher viel mir nur Smartphone und Flachbildfernseher
zu dem Markenname Samsung ein. Es kam der Gedanke in mir auf, dies währe doch eine ideale Immer-dabei-Kamera.
Allerdings fehlte mir bei der NX 1000 der Sucher und sie wäre mir auch etwas zu klein. Ich investierte ein
wenig Zeit um mich mit den Systemkameras von Samsung zu beschäftigen und stieß dabei auf die NX 20.
Bestellt habe ich sie bei Amazon.de nicht ( Sorry) weil ich noch hin und her gerissen war ob ich sie mir
kaufe und bestellen, testen und zurückschicken wollte ich auch nicht. Im roten Markt gab man mir die Gelegenheit
sie vor dem Kauf anzufassen und einige Testaufnahmen zu machen. Ich bin ein leidenschaftlicher ambitionierter
Hobbyfotograf und besitze ein komplettes System von Sony ( Sony a57,Objektive etc.) Meine Ansprüche liegen
relativ hoch gerade im Bezug auf die Qualität einer Kamera. Leider genießt Samsung bei den Systemkameras noch
ein Nischendasein. Schade !!!! Kaufgrund war mit der geniale Objektivvorpark von Samsung mit den genialen
Festbrennweiten zu einen angemessen Preis. Zu nennen währen das 16/2,4 30/2,0 und andere.

Ich besitze nun die Samsung NX 20 einige Tage und bin absolut begeistert von dieser Kamera. Es ist die ideale
Immer-dabei-Kamera für mich. Die Bildqualität ist auf einem sehr hohen Niveau gleich hoch mit einer Sony a 57
vergleichbar. Mein Empfinden ist, die Aufnahmen sind noch detailreicher als bei meiner guten Sony. Allerdings
sollte man nicht in den vierstelligen ISO Bereich gehen und dies ist bei mir nie der Fall. Das Design und die
Verarbeitungsqualität ist sehr sehr gut. Sie macht einen hochwertigen Eindruck und ist für mich nicht zu klein
aber auch nicht zu groß. Besonders angetan bin ich vom eletr. Sucher der ist absolut genial und besser als bei
meiner Sony a 57 und dieser ist schon nicht schlecht. Brillant ist das 3"große HD super Amoled Schwenkdisplay.
In diesen lassen sich vier verschiedene Gitterlinien-Modelle das Histogramm die Fokusskala und eine elektr.
Wasserwaage einblenden. Das Wi-Fi-Menü bietet sieben Drahtlos Funktionen. ( Facebook, E-Mail, Cloud, TV, Backup
auf PC) Auch die sehr gute Benutzerfreundlichkeit möchte ich hoch loben. Herrausragend und einzigartig ist die
i-Funktion am Objektiv. Sie bietet ein harmonisches Zusammenspiel zwischen von Objektiv und Kameraelektronik.
Damit hat man einen schnellen Zugriff auf wichtige Parameter. Die kürzeste Verschlusszeit beträgt 1/8000 da kann
meine Sony nicht mithalten. Für noch mehr Kreativität stehen viele Smartfilter zu Verfügung. Panoramaaufnahmen aus
der Hand sind auch möglich finde ich allerdings bei Sony besser diese Funktion. Das erstellen von HDR Aufnahmen in
der Kamera ist bei der NX 20 nicht möglich brauche ich aber auch nicht. Das erstellen einer Belichtungsreihe funktioniert
tadellos. Die Serienbildaufnahmefunktion lässt bis zu 8 Aufnahmen pro Sekunde zu. Das mitgelieferte Kitobjektiv
von Samsung macht einen bedeutend höherwertiger Eindruck als bei anderen Hersteller. Die Qualität bzw. Abbildungsleistung
ist sehr gut. Allso keinesfalls eine Gurke. Eine hochwertige Streulichtblende ist mit im Lieferumfang und ein relativ
hochwertiger RAW Konverter Capture One 6.

Abschliessend noch in Kurzfassung einige Merkmale zu der Samsung NX 20:

+ Bildqualität Spitzenmässig ( bis ISO 800) danach gut
+ Brillantes Schwenkdisplay ( HD Amoled)
+ genial der elekr. Sucher
+ kürzeste Verschlusszeit 1/8000 s
+ Design und Verarbeitungsqualität
+ integrierte Wi-Fi Funkionen
+ Kitobjektiv sehr gut
+ Objektivpark von Samsung
+ 20,3 Megapixel APS-C CMOS Sensor
+ High-Speed- Aufnahmen

Für mich die ideale Immer-dabei Kamera zu meinen Sony System und deshalb meine absolut überzeugende Kaufempfehlung.
Der Preis ist nun mehr als nur angemessen wenn ich als Vergleich mir die Olympus OM-D anschaue.
Ich bin kein Mitarbeiter von Samsung oder ähnliches diese Rezension bezieht sich allein auf meine Eindrücke zu
dieser Kamera. Habe den Kauf in keinster Weise bereut. Die Samsung NX 20 ist mehrfach ausgezeichnet u.a mit den
EISA AWARD als beste Systemkamera der Jahres 2012/2013 und dies völlig verdient.

Nach 3 Monaten kann ich schreiben das ich absolut begeistert bin von der Samsung NX20. Habe einige Bilder hochgeladen (Hannover Rathaus)
Würde sie sofort wiederkaufen, sie ist jeden Cent wert.
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. Oktober 2012
SAMSUNG hat leider ein Imageproblem bezüglich hochwertiger Fotogeräte; dies aber völlig zu Unrecht, wie ich schon beim Kauf der Samsung NX10 vor gut 2 Jahren feststellen konnte (s. meine damalige Rezension).
Zugegeben, auch ich war als früherer Nutzer von Canon und Minolta Analogspiegelreflexkameras eher skeptisch; wurde dann aber sehr positiv überrascht von der Leistung der weltweit ersten Systemkamera mit Aps-C Chip überhaupt (fast zeitgleich mit Sony).
Ich habe den Kauf zu keiner Zeit bereut und inzwischen mindestens 10 000 Fotos gemacht (nicht "geknipst").

Nachdem ich beim ersten Mal so positiv überrascht wurde, waren meine Erwartungen an die neue NX20 auf auf Grund des doppelt so hohen Preises schon entsprechend hoch.

Das Gehäuse ist weiterhin überwiegend aus Kunststoff gefertigt, der aber sehr hochwertig ist und der Kamera eine gute Haptik verleiht.
Äußerlich hat sich auf den ersten Blick gar nicht so viel geändert (war aber auch nicht nötig). Lediglich kleine aber sinnvolle Modifikationen sind festzustellen:

Wegen des erheblich verbesserten und vergrößerten Suchers ist der Sucherkasten minimal höher.
Es gibt jetzt einen gesonderten Auslöder für Videoaufnahmen,
Das Multifunktiondrehrad wurde von der NX 200 übernommen
und natürlich als Highlight das in alle Richtungen dreh- und schwenkbare Display.

Gespannt war ich, ob die deutlich verbesserten inneren Werte, die auch für den deutlich höheren Preis verantwortlich sind, sich auch in den Fotoergebnissen zeigen würden.
Ich habe die Werte ja nicht gemessen, sondern die Kamera einem ausführlichen Praxistest (über 1500 Fotos) unterzogen.
Der neue mit ca. 20 MP erheblich höher auflösende Chip verbessert die eigentlich schon gute Fotoqualität der "alten" NX10/NX11 noch einmal sehr deutlich.
Das Bildrauschen konnte trotz der gesteigerten Pixelzahl auf dem Chip so weit reduziert werden, dass bis ISO 800 hervorragende, bis ISO 1600 gute bis sehr gute und bis ISO 3200 auch noch wirklich ordentliche Ergebnisse zu erzielen sind.
Hier liegt ein großer Vorteil der neunen Kamera.
Sehr positiv finde ich, dass sich die ISO-Werte in 1/3-Stufen verändern lassen (man kann also auch ISO 2000 oder ISO 2500 einstellen).
Die Low-light Ergebnisse haben mich positv überrascht.

Ich habe zwar die Kritik am dem "alten" Kit-Objektiv nicht so recht nachvollziehen können (die Ergebnisse waren in der Praxis jedenfalls sehr gut), so muss man doch sagen, dass das neue Kitobjektiv (III) durch das Metallbajonett nun deutlich wertiger wirkt.
Die Leistung des Objektivs ist für ein Kitobjektiv m.E. tadellos.
Ich habe die Kamera dann auch noch mit den Zoomobjektiven 50-200mm und dem Universalzoom 18-200 getestet, die das Leistungsvermögen der Kamera noch ein wenig besser ausnutzen.
Die tonnenförmige Verrzerrung wird ja durch die Kameraelektronik sehr gut korrigiert (bei allen genutzten Objektiven). Es bleibt aber bei bestimmten Brennweiten aller 3 Objektive eine leichte kissenförmige Verzerrung, die bei geraden Linien am Rand etwas stärker aufällt.
Diese lässt sich dann mit einem guten Bildbearbeitungsprogramm korrigieren.
Meine hohen Erwartungen an die Kamera wurden also voll erfüllt, was man auf Grund des eigenen Anspruchs von SAMSUNG und des doch hohen Preises aber auch selbstverständlich seon sollte.

Ich kann diese Kamera jeden anspruchsvolleren Fotoamateur, der auch bei einer Systemkamera den Look einen schlanken Spiegelreflexkamera bevorzugt, unbedingt weiterempfehlen.
Inzwischen liegt der Marktpreis ja auch schon gut 20% und Preisempfehlung von SAMSUNG

Kamerabewertung im Detail:

++ Material und Verarbeitung (trotz Kunststoff) sehr hochwertig
++ sehr gute Haptik
++ sehr guter Sucher
++ hervorragendes in alle Richtungen dreh- und kippbares Display
++ alle Bedienungselemete sehr gut angeordnet
++ viele Funktionen durch Tasten und Drehrad direkt (wie bei Spiegelreflex)
einstellbar,sehr gutes und intutitiv zu bedienendes Menu
++ Sehr gutes Auflösungvermögens durch den APS-C Chip mit 20MP
++ Bildrauschen bis ISO 800 auf hervorragendem Niveau
++ bis ISO 1600 gut bis sehr gut
+ bis 3200 mit den wählbaren Zwischstufen zumindest zufriedenstellend bis gut,
+ gutes Kit-Objektiv
o Stromverbrauch bzw. Akkukapazität*

* Bei ständiger Nutzung des Displays ist allerdings der Stromverbauch sehr hoch, so dass mit einem Akku max 150 Fotos möglich sind; also beim Außeneinsatz unbedingt einen oder noch besser 2 Ersatzakkus dabei haben.

Sonstige Nachteile habe ich nicht feststellen können; also eine Spitzenkamera zu einem allerdings auch entsprechend hohen Preis.

Zu den WLan-Funktionen kann ich noch nicht so viel sagen, da ich ein passendes "Tab" erst jetzt bekommen habe. Die direkte Übertragung von der SD-Karte der Fotos ist schon eine tolle Sache.
Als Fernbedienung muss ich das "Tab" erst noch testen.
Ich werde meine Rezension dann ergänzen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 30. Oktober 2012
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Seit Jahren teilt sich die gesamte Familie das Hobby der Amateur Fotografie, dabei kommt es bei uns darauf an, dass die Kamera ohne lange an den Einstellungen schrauben zu müssen sehr gute Ergebnisse liefert. Die Samsung NX 20 Systemkamera erfüllte genau diese Wünsche. Ohne langes rumhantieren, liefert sie sehr schöne Fotos und stellt sich binnen einem Wimpernschlag scharf.

Mit der Samsung NX 20 ist fotografieren kinderleicht und macht einfach enormen Spaß.

Es sei angemerkt, dass diese Rezension sich auf mein Gefühl als reiner Hobby-Fotograf bezieht und ich keineswegs irgendwelche Fotokurse besucht habe, oder Magazine über Fotografie lese.

Meistens fotografiere ich mit den automatischen Einstellungen und bei der Samsung NX waren die Bilder, die ich mit Automatik erreichte einfach unschlagbar.

Die Kamera, mit der ich die Samsung NX 20 genauer verglichen habe, ist die Canon EOS 600D. Das Ergebnis war, dass ich in Sachen der Handhabung und Fotoqualität die Samsung vorziehe, jedoch die Canon EOS 600D unschlagbar in der Videoqualität ist.

Gehäuse:
Die Samsung NX 20 ist erstaunlich klein, leicht und liegt wunderbar in der Hand. Als Frau hatte ich oft Probleme mit anderen Kameras, die für wesentlich größere Hände ausgerichtet waren. Dies ist wirklich mal eine Kamera, die gut in Frauenhände passt, doch auch die Männer, die diese Kamera zur Hand nahmen, waren begeistert.
Sehr praktisch ist auch, dass wenn man mit einem Stativ arbeitet, nicht immer den ‚Stativaufsatz‘ abschrauben muss, um das Akku auswechseln zu können, oder die SD-Karte zu entnehmen.

Die SD Karte und das Akku befinden sich an der Unterseite der Kamera.

Display:
Das Display ist groß, hat wunderbare Farben und ist zu allen Seiten schwenkbar, so kann man mit Leichtigkeit Fotos auch aus ungewöhnlichen Perspektiven schießen, ohne sich dabei selbst verbiegen zu müssen. Die Bilder werden immer kristallklar angezeigt.

Akku:
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob die Samsung Akkus so lange halten, oder ob die Kamera einfach wesentlich energiesparender ist, als all die anderen Kameras, die ich in den letzten Jahren ausprobiert habe. Feststeht, dass ich bei der Samsung 20 NX viel länger fotografieren kann, ohne das Akku wechseln zu müssen, als bei meinen anderen Kameras und dabei sei angemerkt, dass ich nur über Display fotografiere und nie über den Sucher. ( Was ja bekanntlich wesentlich mehr Energie verbraucht)

Fokussieren / Bildspeicherung / mitgeliefertes Objektiv :
Ein besonderes Highlight war für mich der schnelle Autofokus. Extrem fix fokussiert sich die Kamera und somit sind auch Schnappschüsse kein Problem. Bei vielen Kameras stört mich das lange rumprobieren, bis die Kamera sich scharf gestellt hat, doch die Samsung NX kann mich hier vollkommen überzeugen.
Auch der manuelle Fokus konnte mich begeistern, da er in Großaufnahme einen Teil des Bildes zeigt und man dann solange einstellen kann, bis es wirklich 100%tig scharf ist. Sobald man den Fokus dann eingestellt hat, zeigt das Display wieder das gesamte Bild an.

Die Bildspeicherung erfolgt, meines Erachtens, sehr schnell.

Wer gerne und viel fotografiert, wird das mitgelieferte 18-55 mm Zoomobjektiv nicht lange zufrieden stellen und ich bin mir sicher, dass andere Objektive sicherlich noch wesentlich mehr aus der Samsung 20 NX herausholen können. (Leider konnte ich dies in Ermangelung anderer Objektive jedoch nicht ausprobieren)

Die WiFi Funktion:
Hier enthalte ich mich, weil es für mich persönlich eine Spielerei ist, die ich bei einer Kamera nicht brauche.

Videofunktion:
So zufrieden ich mit der Samsung 20 NX bin, wenn es um das Fotografieren geht, desto unglücklicher bin ich über die Videofunktion. Hierbei musste sie sich dem direkten Vergleich mit der Canon EOS 600D stellen und hat leider verloren. Die Canon EOS 600D macht meines Erachtens wesentlich bessere Videoaufnahmen, als die HD Camcorder in der gleichen Preislage und da für mich die Videofunktion sehr wichtig ist, wurde hier sehr viel getestet und ausprobiert.
Das Bild der Samsung 20 NX kommt qualitativ nicht an die Canon EOS 600D heran. Die Samsung 20 NX wirkt im Vergleich viel zu hart, die Farben wirken verwachsen und der ständige Auto-Kontrast nervt. Der Ton kommt blechern und es fehlt auch ein Anschluss für ein externes Mikrofon. Wenn der Auto-Fokus eingeschaltet ist, werden die knarrenden Motorgeräusche auch mit aufgezeichnet.

Fazit: Eine wunderbare Kamera zum fotografieren, doch die Videofunktion konnte nicht überzeugen.
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TOP 500 REZENSENTam 27. November 2012
Ich bin/war eigentlich recht gut ausgestattet, hatte bzw. habe noch eine Canon 550D, eine Nikon 9100S, eine Fujitsu HS 20, eine Samsung NX11 und nun die neue Samsung NX20. Ich kann daher etwas vergleichen und möchte nur einige Punkte (Highlights) hier darlegen und hauptsächlich der NX11 gegenüberstellen. Viele Rezensionen haben hier ja schon fast alles erwähnt.
Ich bewerte die NX20 mit der soeben erschienene Body-Firmware 1.12 / Lens 1.0. und mit dem Verkaufspreis der mittlerweile ca. 30% unter empfohlenem Samsung-VK liegt.

Äußerlich sind die NX11 und die NX 20 auf den ersten Blick kaum zu unterscheiden. Die Gehäuse sind fast optisch gleich und sehr hochwertig verarbeitet. Sie sind kleiner als bei einer SLR aber für eine Systemkamera dennoch recht groß. Das der NX20 wiegt ohne Objektiv nur 341 Gramm, was aber haptische Vorteile bietet. Das Gehäuse ist griffig, auch für einhändiges Arbeiten gut geeignet. Grundsätzlich ist die Samsung-Kamera optisch sehr wertig aufgebaut. Es gibt auch keine losen Gummiabdeckungen, sondern richtige kleine Plastikklappen für die sich darunter befindlichen Anschlüsse (HDMI,USB,Strom usw.).

Der hochauflösende AMOLED-TFT der NX20 ist nun auch zeitgemäß schwenk- und drehbar.
Ein etwas leiserer aktivierbarer elektronischer Auslöser hat Einzug gehalten und die minimale Verschlusszeit ist nun mit 1/8000 s angegeben. Eine elektronische Wasserwaage gibt es nun auch.

Der automatisch zuschaltbare, dioptrieverstellbare elektronische Sucher der NX 20 "sprengt" positiv den qualitativ mäßigen Auflösungsbereich der bisherigen elektronischen Sucher, gerade auch den der NX11 oder Fuji HS20. Er ist nun endlich wirklich zu gebrauchen und stellt das Bild relativ klar und sauber dar. Man könnte meinen man schaut durch eine Glasscheibe auf den TFT der Kamera, erkennt daher aber immer noch ein Raster der Subpixel.

Die Samsung NX 20 ist der NX11 technisch überlegen, an die Bildqualität der Canon 550D nähert sich die NX 20 langsam an. Die JPG-Bildqualität der NX20 ist bei ordentlich ausgeleuchteten Umgebungen vergleichbar der NX11 sehr gut, erst beim deutlichen hineinzoomen (50%) ab ISO 800 in dunklen Bereichen kann man etwas Farbrauschen bei der NX 20 erkennen. Die NX 11 war da ggf. subjektiv etwas eher anfälliger, beginnend ab ISO 400 in lichtschwachen Umgebungen. Wer das RAW-Format verwendet wird noch etwas optimalere Bilder erhalten, die aber je Bild ca. 35 Mbyte Datenvolumen einnehmen.
Bei meiner neuen Firmware 1.12 hat Samsung etwas nachgebessert, ich kann alle 1 Sekunde ein weiteres kombiniertes RAW/JPG Bild schießen, zumindest habe ich das bis zu 5 Bilder hintereinander im "P"-Mode getestet. Das oft bemängelte langsame Abspeichern kann ich hierbei nicht bestätigen! Serienbildaufnahmen (mit 8 Bilder/s höchster Auflösung getestet) laufen prima, wenn man die Kamera ruhig hält, hier dauert der Speichervorgang etwas länger.

Mit dem 18-55mm Kitobjektiv (Verzeichnungskorrektur eingeschaltet) gelingen mir bei guter Ausleuchtung bzw. Tageslicht sehr schöne Fotos. Auch ist der mir wichtige, schwach beleuchtete Bereich, wie schon genannt bis ca. ISO 800 auch ohne die Nutzung des integr. Blitzes recht rauscharm abbildbar (Bild einer Lampe vor Hotel und einer Kerze mit ISO 800 sowie Bild Dezember-Sonnenuntergang ISO 400 im Kundenbereich abgelegt) Schnappschüsse gelingen bei guten Lichtverhältnissen, bei schwachem Licht hat der AF manchmal Probleme, ähnlich wie auch bei der NX 11, braucht technikbedingt etwas länger und pumpt gelegentlich.

Viele heutzutage übliche Szenemodi ergänzen die fotografischen Möglichkeiten (Sport, Portrait, Nacht, Feuerwerk, Farbfilter uvm). Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, verschiedene automatische, halbautomatische und einen komplett manuellen Modus zu benutzen, um Belichtung, Blende, ISO, Weißabgleich, Bildbearbeitung und der Gleichen separat einstellen zu können. Die Einstellungen können wie bei der NX 11 über den Szeneschalter und Objektivdrehring oder auch über den am Objektiv angebrachten i-FN-Knopf schnell ausgewählt werden.

Ein weiteres besonderes Merkmal ist die Wifi-Funktion. Ich habe zwei Apps auf mein Smartphone geladen - "mobile Link" und "remoteViewfinder" Beide verbinden sich via DHCP mit der Kamera. Das eine lädt die Bilder der NX20 auf das Handy/Tablet das Andere überträgt das Sucherbild und steuert den Auslöser der Kamera (Fernauslösung). Bei dem "Fernauslöser-APP" benötigte ich mehrere Versuche bis es mit der Kameraverbindung klappte. Grundsätzlich sind die App's aber recht einfach zu handhaben. Die Kamera bietet weitere Funktionen, die ein Hochladen der Bilder direkt in soziale Netze, versenden auf Emailadressen und die Bildwiedergabe auf Wlan-fähige Smart-TV's erlauben. Bei intensiver Nutzung des Wifi-Moduls sollte ein aufgeladener Ersatzakku nicht weit weg sein.

Eine Full-HD-Videofunktion ist nun auch an Board und die reicht für einen kurzen Clip (bei langsamen Kameraschwenks) einigermaßen aus. Bei schnelleren Schwenks werden die Videos etwas ruckelig, einen Videocamcorder ersetzt die NX20 daher noch nicht. Ich benötige diese Funktion aber nur äußerst selten.

Mein Gesamteindruck:
Ich will, meiner subjektiven Meinung nach, hier ganz ehrlich sein. Die NX 20 ist zum Rezensionszeitpunkt richtiger Weise das "Flaggschiff" von Samsung im Systemkamerabereich. Den guten Kompaktkameras ist die NX20 in Bildqualität und Funktionen und Handhabung locker überlegen. An eine gute SLR schafft sie es in Grenzbereichen nicht heranzukommen, gerade der Autofokus oder die JPG-Qualität bei hohen ISO-Werten sind bei den altbewährten SLR's noch ausgereifter. Bei hellem Tageslicht kann ich aber kaum Unterschiede in der Bildqualität erkennen, nicht zur Canon 550D und auch nicht zur NX11 ! Das liegt aber wohlgemerkt sicher im Auge des Betrachters. Die Gesamtqualität der Samsung NX 20 bewegt sich auf hohem Niveau und bietet fast alles was man heute im Systemkamerabereich bekommen kann. Das Wifi-Feature ist dabei sehr interessant.
Der Preis ist Mittlerweile zum Einstiegswert um ca. 30 % gefallen aber für mich noch nicht ganz am tatsächlichen Wert der Kamera angekommen. Daher vergebe ich gerade so 3,5-4 Preis-Leistungssterne. In einigen wenigen Monaten wird der Preis da sein wo er hingehört (im Bereich der EOS 550D) und der ambitionierte Hobbyfotograf kann zuschlagen ! Es wird langsam enger für die SLR's.

Nachtrag am 29.11.2012: Die Kamera wurde nach intensiven Test's von verschiedensten Funktionen recht warm (Griffbereich) und ließ sich mit dem ON/Off-Drehrad nicht mehr richtig ausschalten (Grüne LED leuchtete permanent obwohl Off-Stellung). Hier mußte kurz der Akku entfernt werden. Ursache noch unbekannt, seit dem funktioniert sie aber wieder reibungslos - Ich achte da mal drauf und gebe ggf. weitere Info!
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