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202 von 215 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Meereenische Knoten
SPOILER: Diese Rezension enthält Informationen über den Inhalt des Buches. NICHT LESEN, WENN SIE DAS BUCH NOCH NICHT KENNEN!

Zuallererst: George R. R. Martin ist ein großartiger Autor, daran zweifelt wohl niemand, der die Bücher 1 - 6 gelesen hat. Das atemberaubende Tempo, die Entwicklung der Charaktere, die lebendige Welt sind kaum mehr zu...
Veröffentlicht am 13. Januar 2013 von Marc

versus
105 von 109 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Winter is coming....morgen....oder übermorgen....oder doch nicht?!
Ich bin ja eigentlich niemand der ellenlange Kundenrezensionen schreibt, aber nach 10 Büchern und der enorm gehypten Verfilmung der Bücherreihe muss ich doch auch mal meine eigene Meinung zum Besten geben.

Nachdem die Serie ihre großen ruhmreichen Kreise gezogen hatten und ich mir doch ein wenig ungebildet in dieser Hinsicht vorkam, hatte ich...
Vor 7 Monaten von Joe veröffentlicht


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105 von 109 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Winter is coming....morgen....oder übermorgen....oder doch nicht?!, 31. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin ja eigentlich niemand der ellenlange Kundenrezensionen schreibt, aber nach 10 Büchern und der enorm gehypten Verfilmung der Bücherreihe muss ich doch auch mal meine eigene Meinung zum Besten geben.

Nachdem die Serie ihre großen ruhmreichen Kreise gezogen hatten und ich mir doch ein wenig ungebildet in dieser Hinsicht vorkam, hatte ich mich entschlossen die Bücherreihe zu lesen, einfach weil das Buch ja bekanntlich meist besser ist. Gesagt getan, Juni trudelten die Bücher in meinen Besitz ein und gerade darf ich mich rühmen das 10. Buch beendet und beiseite gelegt zu haben...

Ja das Lied von Eis und Feuer weiß zu begeistern. Die ersten Bücher waren fantastisch, wirklich sehr gut beschrieben, die Fantasywelt strotzt nur so von Details, eben so als wäre man mittendrin. Und so habe ich fröhlich und gespannt weiter gelesen bis zum Ende des 6. Buches womit ich auch quasi (bis auf einige Einzelheiten) mit dem Ende der 4. Staffel der Serie gleich auf war.

Und was kam dann? Naja es kam eine Menge, nur nicht so wirklich das was einen interessiert hat. Ich denke, ich werde niemanden spoilern wenn ich sage, dass es erstmal um Tyrion und co etwas ruhiger wird und am Ende des 7. und 8. Buches wird auch höflich darauf verwiesen, dass diese in den folgenden Büchern wieder auftauchen werden. Ja und mit dem 9. Buch kommen die alten Charaktere zusammen mit der Fülle der neuen auch wieder ins Spiel, nur ist irgendwo zwischen Buch 6 und 9 etwas verloren gegangen. Und leider ist es meiner Meinung nach die Spannung gewesen, die George R. R. Martin irgendwo zu den Gebeinen von Eddard Stark gelegt hat.

Es kommt wirklich eine Vielzahl von Charakteren ins Spiel, was der Welt einerseits ihre Realität verleiht, andererseits auch das Dilemma um das Spiel der Throne verdeutlicht. darum geht es ja auch schließlich, um Game of Thrones. Nur irgendwie wird die Buchreihe zunehmend zum Phantom Menace von Königsmund....
Council Meetings, different council meetings and even more council meetings, im Stehen, Sitzen, Reiten, während des Geschlechtsverkehrs, Essens und und und.... Im Buch heißt es Worte sind Wind, doch das Buch selbst scheint daraus irgendwie nicht zu lernen. Es sind mittlerweile einfach zu viele Charaktere, im 10. Buch wird alles einfach nur irgendwie angerissen, aber nichts trägt kommt voran, es fehlen halt auch einfach die Seiten (obwohl das 10. Buch an die 700 rankommt). Der eine sitzt das ganze Buch über im Schnee fest, von anderen hört man gar nichts und andere sitzen die ganze Zeit nur irgendwie rum und planen Komplotte, die Spannung erzeugen sollen.... aber dann passiert eben wieder nichts. gar nichts. Wer damals Lost gesehen hat, wird sich unfreiwilligerweise daran erinnert fühlen.
Es nimmt schon solche Ausmaße, das man sich gar nicht mehr freut die einzelnen Kapitel der Lieblingscharaktere zu lesen. Es passiert eben nix. 20 seiten lang wird erzählt was die Person isst, was die Vorfahren des Sitznachbarns gegenüber mal vor 1000 Jahren unternommen haben und warum die sich deshalb mit Charakter XY eben nicht mehr vertragen. Und auf der letzten Seite dann,..... in einem(?!) lumpigen Absatz, wird ganz nebenbei mal doch etwas gesagt, was eben irgendwie interessant ist. Toll das interessiert Sie? Gucken wir doch mal stattdessen nach, was Dany heute für einen Stuhlgang hat (das ist keine übertriebene Metapher, wenn Sie das Buch lesen, erfahren sie tatsächlich auf einigen Seiten des 10. Buches explizit mehr darüber).

Es fehlen die Handlungen. Zwar kann das 10. Buch auch mit einigen Wendungen aufwarten, aber eben mit zu wenigen. Viel zu wenige, die hunderte von Seiten protokollierten Ratssitzungen einfach nicht wieder gut machen können. Auch werden diese Wendungen dann wider im Gegensatz zum Rest des Buches kaum weitererzählt, man kann die Stückchen in Danys .... zählen, aber was denn nun eigentlich mit Jaime passiert, oder Theon, oder Davos, Stannis, Daario, Cersei, Myrcella, Asha, Manke, Jon, Arya, Sansa, dem Bluthund, Viktarion, Euron, Varys und und und passiert ist...keine Ahnung?! Das 10. Buch hätte man locker in einem Achtel erzählen können und hätte sich dabei einige peinliche Stuhlbeschreibungen hochgeborener Damen sparen können. Diese Seiten hätten besser genutzt werden können, so entsteht keine Spannung sondern einfach nur Frust. Aus meiner Sicht entwickelt sich die Serie in die falsche Richtung und Martin sollte sich überlegen, wie er die Reihe dennoch zu einem gerechten Ende bringen kann, die diese Buchreihe auch wirklich verdient hat!

Wer die vorherigen Bücher gelesen hat, sollte natürlich auch dieses Buch lesen, geschrieben ist es gut, auch wenn die Rechtschreibfehler von Buch zu Buch langsam zunehmen und die Story nahezu stillsteht, aber es liest sich nach wie vor gut, lebendig und bildhaft, daran mangelt es nicht, nur eben zu der Story hätte dieses Buch mehr beitragen sollen.

Ich persönlich bin enttäuscht und würde mir wünschen, dass ich beim nächsten Buch meinen Freunden wieder ohne faden Beigeschmack die gesamte Buchreihe weiterempfehlen kann. Einzelne Tiefphasen gibt es in jeder Serie, Buch, etc., daher könnte ich es mit einem fulminanten Nachfolger auch leichter verzeihen. Aber nicht jetzt. Nicht nach diesen unzähligen belanglosen Kleinigkeiten, durch die ich mich durchquälen musste. Nein! Dafür bin ich grade wirklich zu sauer. Und damit will ich jetzt auch diese Rezension abschließen, bevor mich irgendjemand entführt und mich für Lösegeld eintauschen möchte... zum tausendsten mal...
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202 von 215 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Meereenische Knoten, 13. Januar 2013
SPOILER: Diese Rezension enthält Informationen über den Inhalt des Buches. NICHT LESEN, WENN SIE DAS BUCH NOCH NICHT KENNEN!

Zuallererst: George R. R. Martin ist ein großartiger Autor, daran zweifelt wohl niemand, der die Bücher 1 - 6 gelesen hat. Das atemberaubende Tempo, die Entwicklung der Charaktere, die lebendige Welt sind kaum mehr zu toppen. Mit den Büchern 7 - 10, die im Original die Bücher 4 und 5 sind, beginnt die Stimmung unter der Fangemeinde, die den Autor fast messianisch feiert, allmählich zu kippen. Das liegt nicht unbedingt daran, dass Martins Schreibstil schlechter geworden wäre oder er nichts mehr zu erzählen hätte, erst recht nicht daran, dass im seine Serie mittlerweile egal geworden wäre. Das Gegenteil ist der Fall: Martin hat zu viel zu erzählen und läuft Gefahr, sich in seiner eigenen Welt so zu verlieren wie die vielen Leser seiner Bücher. Das Problem ist, dass er seine Serie damit in Gefahr bringt. Ein Lied von Eis und Feuer befindet sich derzeit am Scheideweg und wohin die Reise geht, ist nicht abzusehen.
Martin hatte zunächst vor, Ein Lied von Eis und Feuer als Trilogie zu konzipieren. Dabei sollte der zweite Band die Eroberung von Westeros durch Daenerys umfassen. Wie wir nunmehr wissen, hat Martin im Englischen bislang fünf Bände gebraucht und Daenerys ist derzeit noch weit davon entfernt, nach Westeros zu kommen. Am Ende dieses Buches sitzt sie im dothrakischen Meer, zusammen mit einem längst vergessenen Charakter, während ihre Stadt sich immer noch im Krieg befindet. Wie konnte es soweit kommen?
George R. R. Martin hat sich verzettelt. Ich glaube ihm, dass er das Ende der Serie und den groben Weg dahin im Kopf hat, allerdings ist er zwischenzeitlich von seinem Plan abgewichen, dem deutschen Band 6 einen Zeitsprung von 5 Jahren nachfolgen zu lassen. Dieser Zeitsprung sollte notwendig sein, um in dieser Zeit die Drachen wachsen zu lassen, mit denen Danys Invasion steht und fällt. Martin hat ganze Kapitel gestrichen, weil es ihm irgendwann undurchführbar erschien, die übersprungenen 5 Jahre allein durch Rückblenden zu erzählen, zudem ist soviel in den ersten Bänden passiert, dass es ihm unglaubwürdig schien, nunmehr würde in Westeros, vom Krieg gebeutelt, jahrelang Frieden und Ruhe herrschen. Deshalb beschloss er, keinen Zeitsprung zu machen und Daenerys stattdessen in Meereen ein paar Jahre ihre Fähigkeiten als Herrscherin ausprobieren zu lassen, bis ihre Drachen groß genug wären. Damit entwickelte sich das, was der Autor als "The Meereenese Knot" bezeichnete: Er wusste nicht so Recht, wie er Daenerys ohne größere Brüche im Charakter wieder aus ihrer Stadt herausbekommen sollte, einer Stadt, deren Bevölkerung sie nicht im Stich lassen will und die sie als "Mutter" verehrt. Die Story begann zu stagnieren. Gleichzeitig musste irgendetwas in Westeros passieren und die Zeit, in der Dany in Meereen festsaß, konnte man mit einer Menge Stoff füllen. So entstanden zahlreiche Nebenplots, allesamt kunstvoll verwoben, aber nicht immer spannend (Brienne, Samwell). Es wurden zu viele Personen, die zeitgleich zu viele Dinge taten und sich an zu vielen unterschiedlichen Orten befanden. Das führte dazu, dass in den Büchern 7 - 10 weniger passiert als in den Büchern 5 und 6. Eigentlich sind diese 4 Bücher von der dort verstrichenen Zeit nur etwas mehr als ein einziges Buch, die Story wächst in die Breite und verliert dadurch unvermeidlich an Tempo, weil immer mehr Dinge zeitgleich erzählt werden müssen.

Der zehnte Band der Serie hat wie schon der neunte insbesondere die "großen 3" unter den Charakteren, Jon, Tyrion und Dany, zum Gegenstand, nachdem Band 7 und 8 eher ein voyeuristischer Roman über Cerseis politischen Untergang sowie ein Reisetagebuch von Brienne von Tarth waren. Zudem wird die Story um den Sohn des Greifen fortgesponnen, immerhin dort ist ein Fortschrift zu erkennen. Tatsächlich nimmt die Serie wieder etwas an Fahrt auf, allerdings viel weniger, als sie sollte und eigentlich müsste. Im Norden tut sich erschreckend wenig. Jon ist an der Mauer zum großen Logistiker mutiert und muss das Freie Volk in Sicherheit bringen, bevor der Winter, der seit Band 1 im Kommen begriffen ist, dann endlich da ist. Das ist weniger spannend, als es sein sollte, endet aber immerhin mit einem großen (wenn auch vorhersehbaren) Cliffhanger. Es steht zu vermuten, dass auch die Weißen Wanderer darauf "warten" müssen, dass Danys Drachen endlich groß genug sind. Die große Entscheidungsschlacht zwischen Stannis und Roose Bolton nähert sich dem Klimax, ist aber immer noch nicht erfolgt, weil Stannis Heer seit gefühlten 5 Bänden im Schnee feststeckt und nicht vorwärtskommt (vielleicht hat der Autor hier eine Metapher auf sein eigenes Schaffen eingebaut). Immerhin ist bekannt, dass Buch 11 die Entscheidungsschlacht bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt enthalten soll, danach sollten sich die Dinge im Norden vereinfachen und man kann sich auf die Weißen Wanderer konzentrieren. Ein großes Comeback feiert nach wie vor Theon Graufreud, der einer der tragischsten Charaktere des gesamten Buches ist und der auch den zehnten Band wesentlich auf seinen Schultern trägt, während Jon Schnee gar nichts weiß, Daenerys wie ein pubertierender Teenager von ihrem süßen Söldnertypen schwärmt und Tyrion sich fragt, wohin Huren gehen (die redundante Selbstreflexivität der Charaktere sollte Martin etwas zurückfahren, wenn man mich fragt). Achja, Tyrion. Der Gnom hatte in Buch 9 die Rolle des "Weltenbauers" übernommen, d.h. er reiste durch den dem Leser noch recht unbekannten Kontinent Essos und füllte so die weißen Flecken auf der Landkarte. In Buch 10 kommt er an, aber es wird keine gute Ankunft, weder für Tyrion, noch für den Leser. Zwar gibt es nach wie vor viele spannende Wendungen, allerdings hat Tyrion etwas von seinem Esprit verloren (kein Wunder allerdings, wenn man sich sein Schicksal vor Augen führt) und steckt genauso an der Sklavenbucht mit ihren eindimensionalen Charakteren fest wie der dornische Prinz oder Daenerys. Zum Ende des zehnten Bandes beginnt sich der Meereenische Knoten mit der Ankunft von Victarion Graufreud zu lösen, dieser straighte Wikingertyp, der nicht lange fackelt, ist genau das, was die festgefahrene Story braucht, um wieder in Gang zu kommen. Auch hier wird es allerdings bis Band 11 dauern, bis man der Sklavenbucht den Rücken kehren kann - auch hier ist Martin seinem Zeitplan nicht treu geblieben.

Es ist offensichtlich, dass George Martin, wie er sich selbstkritisch ausdrückte "zu viele Bälle in die Luft geworfen hat", mit denen er jetzt jonglieren muss. Er kann nicht zu sehr hetzen, sondern er muss den Spagat zwischen einem gesteigerten Erzähltempo und einer glaubwürdigen Auflösung zahlreicher loser Fäden hinbekommen. Wenn er das schafft, in insgesamt 14 deutschen Büchern (von mir aus auch 16, wenn er ein bisschen Tempo macht) und noch bevor er stirbt, gebührt ihm viel Lob, nichtsdestotrotz wird man dann immer feststellen müssen, dass er in den Bänden 7 - 10 sehr "bauchlastig" wurde und beinahe vom Weg abgekommen wäre und dass in diesen Büchern viel weniger Zeit vergeht als in den Büchern 1 - 6 und 11 - 14. Es gibt dennoch mehr Grund zur Hoffnung, als die desillusionierte anglo-amerikanische Community, die die Serie am Ende sieht, es uns glauben machen will: Die Drachen sind endlich groß genug, um damit einen Krieg zu führen, der Winter ist doch noch da und es lassen sich zum Ende des zehnten Bandes Tendenzen erkennen, den zu aufgeblähten Plot wieder zu entschlacken. Personen, die an unterschiedlichen Orten waren, finden zusammen (Jaime, Catelyn & Brienne; Theon, Asha und Stannis; Tyrion, Victarion und wohl bald Daenerys), so dass man weniger Point-Of-View-Kapitel braucht und der Story wieder mehr Tempo geben kann. Große Entscheidungsschlachten bieten zudem die Gelegenheit, Charaktere sterben zu lassen und so die Schauplätze noch etwas zu reduzieren (hiervon sollte der Meister aber nur begrenzt Gebrauch machen). Einige Nebenkriegsschauplätze wie das Grüne Tal, Bran, Arya und vor allem der unvermeidliche Samwell werden natürlich weiterhin ihren Platz benötigen, hier sollte GRRM sich nicht zu sehr verheddern, das kann er sich nicht mehr leisten. Wenn er so weitermacht wie in den letzten Bänden, wird er dieses Epos nicht mehr zur Zufriedenheit der Fans vollenden können. Der nächste Band ist die letzte Ausfahrt.

Warum 4 Sterne? Ganz einfach: Trotz aller Besorgnis und den teilweise langatmigen Sklavenbucht-Kapiteln hat es mir weiterhin viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Man hat die Charaktere liebgewonnen, die Sprache des Buches ist großartig wie immer und der Meister versteht es nach wie vor, den Leser zu überraschen, ohne die Story unglaubwürdig werden zu lassen. Umso schlimmer wäre es, würde uns der Autor im Jahr 2016 mit einem Band 11 erwarten, der nicht an Geschwindigkeit gewinnt oder gar noch weiter ausufert. Ich jedenfalls glaube noch an das Happy End.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beide Seiten der Kritiker verständlich, aber für mich TOP, 26. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein Tanz mit Drachen (Das Lied von Eis und Feuer, Band 10) (Kindle Edition)
Nach 10 Büchern kann man schon auf ein ordentliches Durchhaltevermögen zurückblicken, und schlecht können die Bücher nicht gewesen sein. Aber mal ehrlich, welche Bücher-Serie hat das nicht, langweilige Passagen die man am liebsten überspringen möchte, aber nicht kann, da sonst etwas von der komplexen Handlung verpasst werden könnte.

Ich denke es kommt sehr auf den Leser an, welche Kapitel das sind. (Bei mir zum Beispiel der Bran-Zweig)
Dass mein lieblings Charakter schon recht früh aus der Geschichte ausgeschieden ist hat natürlich erstmal geschockt und "verstört" fast schon verärgert. Im nachhinein jedoch war das genau richtig so. Unvorhergesehene Wendungen machen eine Buchreihe doch erst interessant und vermeiden dass bei den Hauptfiguren ein Gefühl entsteht wie etwa: "Ach.. das überlebt er ja sowieso" Man hat schnell neue Lieblinge, bei mir wurde das sogar eine Figur, die ich davor als meinen Bösewicht eingeschätzt habe.
Ich kann den Erscheinungstermin kaum erwarten, da es für mich ungeheuer spannend ist, wie sich die vielen einzelnen Wege der Figuren wieder zu einem ganzen zusammenschließen.
Leute die sich beschweren wie dick die Bände sind, kann ich nicht verstehen, bei einem Buch ist das doch ein Vorteil. Allerdings lese ich auch mit dem Motto, der Weg ist das Ziel. Denn was bleibt am Ende einer guten Serie oder Buchs? Enttäuschung dass es zu ende ist ;-) Wer kann sich schon wünschen schell am Ende angelangt zu sein???

Großes Manko ist allerdings die lange Zeit, die für die restlichen Veröffentlichungen angegeben wird. Denn selbst wenn mach sich Handlungen gut merken kann, bei dieser komplexen Geschichte dürfte das nach Jahren dazwischen jedem schwer fallen sich an alles zu erinnern. Aber vll. sollte ich das positiv sehen, bis Band 13/14 erscheint, hab ich die vorherigen vll. vergessen und kann alles mit Genuss nochmals lesen. :-)

Fazit:
Nichts für Leute ohne Durchhaltevermögen und gutem Gedächtnis ;-)
Definitiv gehört es zu den besten Serien die ich gelesen habe

Für Leser die noch nicht angefangen haben:
Kauf absolut empfehlenswert
Wie bei fast allen Buchverfilmungen, ja nicht mit der Serie vergleichen, sie ist ein blasser Abklatsch der Bücher,
in der ein Großteil der Handlung verloren geht.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage!!, 10. Juni 2014
Wir sind nun mittlerweile schon bei Band 10 angekommen und man weiß schon gar nicht mehr was man schrieben soll. In jedem Band kommen neue Figuren dazu, aber dafür sterben nicht genug. Ich frage mich, wie der Autor bei den ganzen Figuren noch durchsehen kann. Vor allem hab ich das Gefühl, dass immer die Figuren sterben, die ich gut finde. Es sterben auch Figuren, die es erst seit zwei Bänden gibt und das finde ich ganz schön überflüssig, warum kommen sie dann erst vor.

Meine Lieblingsfigur in der ganzen Reihe, wurde in Band 10 schwer verwundet und ich weiß nicht, ob er das überlebt. Reicht es nicht, dass meine andere Lieblingsfigur schon tod ist, kann der Autor mir nicht die eine lassen. Die die ich nicht leiden kann, sterben komischerweise nie, na ja bis auf Joffrey natürlich.

Daenerys verliert die Kontrolle über ihr Gefolge, aber auch über ihre Drachen. Sie macht alles falsch was man nur falsch machen kann. Ich mag sie nicht besonders, was an ihrer Arroganz liegt. Sie hält sich für so toll und sieht nicht, das sie langsam aber stetig an Macht verliert. Sie schafft es ja nicht mal ihre Drachen unter Kontrolle zu bringen.

Jon hat es schwer auf der Mauer. Viele sind für ihn, aber es gibt auch Personen, die ihn lieber tot sehen würden. Er trägt so viel Verantwortung und ist dabei so allein. Ich hoffe wirklich er überlebt die Buchreihe. Quentyn Martell hat mir so leid getan. Er ist noch so jung und so unerfahren, er war noch nicht bereit für diese Bürde und musste einen hohen Preis dafür bezahlen.

Cersei hat endlich bekommen was sie verdient. Endlich ist das Schicksal mal gütig und gibt ihr etwas von dem wieder, was sie anderen Menschen antut. Mit Tyrion geht es endlich wieder Bergauf und ich hoffe, dass der Autor ein bisschen nachsehen mit seiner Figur hat. Ich weiß nicht was ich von Varys halten soll, ist er gut oder böse und auf wessen Seite steht er. Ich kann nicht glauben, dass er wirklich Prinz Aegon Targaryen unterstützt. Da muss noch mehr dahinter stecken.

Ich kann auch nicht glauben, dass Aegon Targaryen wirklich noch am Leben sein soll. Alle sollen damals gestorben sein, nur nicht er. Ich hoffe wirklich, dass das wieder nur ein Trick von Varys ist. Ich würde es nicht gut finden, wenn er der echte Prinz wäre. Der ist tot und soll auch Tod bleiben. Der bringt die ganze Handlung durcheinander.

Fazit: Band 10 war sehr spannend, voller Action und wieder voll Lügen und Intrigen. Ich bete darum, das nicht noch mehr neue Figuren im nächsten Band dazu kommen. Es reicht langsam und ich sehe bald nicht mehr durch. Ich bin gespannt, was uns in Band 11 erwartet!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ich muss sagen, Buch 1-6 sind echt genial! ..., 21. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich muss sagen, Buch 1-6 sind echt genial! Aber mittlerweile bin ich echt sauer... Statt dem Buch "Ein Tanz mit Drachen" kann ich mir auch Großmutters neueste Klatschlektüre durchlesen... In dieser wird nämlich auf weniger Seiten erklärt, welche Farben die Tokar von Randomperson Nr. 9182 besitzt und was mal wieder zum Essen serviert wurde...Was mich auch dermaßen nervt ist, dass es in so einem Bürgerkriegs zerrüttetem Kontinent überhaupt kein Problem darstellt mal wieder ein paar Truppen auszuheben... Der Ausgang von Schlachten ist dermaßen egal, weil der Verlierer einer Schlacht sich von irgendwoher wieder eine Armee besorgt, die dann scheinbar noch mächtiger als seine vorherige war.... Da lobe ich mir doch Herr der Ringe, da ist von Anfang an klar, welche Armeen es gibt und welche folgen deren Auslöschung hat....
Meiner Meinung nach hat der Martin überhaupt keine Ahnung mehr, was er überhaupt in dieses Buch reinschreiben soll... Es gibt so viele offene Handlungsstränge und der Autor eiert sich dermaßen einen ab, dass ich kurz davor war das Buch durch den Zug zu werfen....
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen eine unendliche Geschichte?, 2. November 2013
Nach dem ich den 10. Band angefangen habe zu lesen, muss ich ehrlich gestehen das ich auf ein Ende gehofft hatte, weil ich nicht wusste das noch weitere Bände folgen werden. Sonst hätte ich sicherlich gewartet bis alle Bände in deutscher Sprache erschienen sind. Aber nichtsdestotrotz, habe ich die ersten Bände noch mit Spannung gelesen, folgte dann ein Spannungsabfall. Nicht nur das vermeintlich getötete Personen wieder auftauchen, ich meine hier z.B. Theon Graufreud und Catelyn Stark, habe ich manchmal den Eindruck die Saga "soll" keine Ende nehmen. Und dann auch noch Jon Schnee bei dem unklar ist ob er überlebt. Summa Summarum lese ich erst weiter wenn alle Bücher erschienen sind und die Geschichte einen Abschluss gefunden hat. Ansonsten verliert man den Überblick, den ich teilweise schon jetzt verloren hatte, bei den vielen Charakteren. Hoffentlich muss ich nicht nochmal alle 10 Bücher lesen um den Anschluss an die folgenden nicht zu verlieren.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kürzen?, 11. November 2014
Ich schreibe nur selten Rezensionen, aber bei der Diskussion um Längen in den Büchern möchte ich folgendes anmerken, sie betrifft alle Bände: Ich hatte den ersten Band auf Deutsch gelesen und war sofort fasziniert und wollte auch sofort weiterlesen. Da mir die weiteren Bände nur auf Englisch zugänglich waren, jedenfalls im Sofortzugriff, las ich den zweiten englischen Band. Ich war wieder begeistert, er setzt später ein und erzählt vieles im Rückblick, tolle Erzählstrategie. Ich las im dritten (englischen) weiter und es wurde zäh. Dann erfuhr ich, dass ein englischer Band zwei deutsche umfasst (Verlagspolitik). ich hatte den zweiten (deutschen)Teil übersprungen und es beim Lesen gar nicht bemerkt/vermisst. Fazit: Eventuell reicht es, jeden zweiten Band zu lesen, dann bleibt es spannend und man erfährt auch (fast) alles!
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75 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende und lesenswerte Fortsetzung, 22. Juli 2012
Von 
Shiloh (irgendwo am Meer) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein Tanz mit Drachen (Das Lied von Eis und Feuer, Band 10) (Kindle Edition)
Die ersten neun deutschen Bände von George R.R. Martin, habe ich ziemlich in einem Rutsch hintereinander weggelesen. Die diversen Handlungsstränge und Charaktere waren mir daher noch gut präsent. Beim 10. Band fiel mir der Anschluß schon schwerer. Und das trotz der Anhänge, die bei der Kindle-Ausgabe immerhin ein Viertel des Buches ausmachen.

In Westeros hat es sich herumgesprochen, dass eine bildschöne Targaryen Tochter mit Drachenblut sich zur Königin von der ehemaligen Sklavenstadt Meereen gemacht hat und drei Drachen besitzt. Sie wird zum Ziel von Heiratswilligen und Flüchtlingen, ist aber fast unerreichbar, weil sie in ihrer Stadt in der Falle sitzt. Feindliche Heere haben die Stadt umzingelt und die Belagerer und die Bewohner der Stadt leiden unter einer schweren Epidemie. Um wenigsten innerhalb der Mauern Frieden zu haben, heiratet Daenerys den noblen Hizdahr. Ruhe und Frieden bringt ihr das nicht.

Trotz seiner Morde in Königsmund bleibt der hässliche Gnom Tyrion Lannister mein persönlicher Lieblingscharakter. Obwohl er auf seiner Reise zu Danerys quasi von Regen in die Traufe und anschließend noch in die Kanalisation gespült wird, kommt er wegen mit seiner Intelligenz, Witz, Empathie und vor allem seiner Tapferkeit immer wieder auf die Füße.

Jaime hat sich von Cersei gelöst. Cersei selbst kämpft um ihr Überleben.

Die schlimmste Entwicklung macht Arya Stark durch. Sie hat im Haus des vielgesichtigen Gottes Zuflucht und so etwas wie eine neue Familie gefunden. Leider erzieht diese neue Familie ein traumatisiertes Kind, dass schon aus Furcht oder Rache getötet hat, zu einer kaltblütigen Mörderin, einem Werkzeug des Todes. Das ist Arya auch klar, aber sie findet nicht die Kraft oder den Mut zu gehen.

Jon schneidet an der Mauer nicht nur alte Zöpfe ab, sondern wirft beinahe alle Regeln der Nachtwache über Bord, um seinen Eid zu erfüllen, indem er ihn an die aktuelle Wirklichkeit anpasst. Damit gewinnt er zwar neue Freunde aber auch Feinde in den Reihen der Nachtwache.

Im Kampf um die Herrschaft im Norden geraten die kriegführenden Parteien in die Fesseln des Winters. Die Boltons sitzen auf Winterfell fest und haben Schwierigkeiten, ihre auf engem Raum eingesperrten Verbündeten davon abzuhalten, sich gegenseitig umzubringen. Der Marsch von König Stannis nach Winterfell ist mal wieder eine gelungene Anleihe in der europäischen Geschichte (Napoleons Rückmarsch aus Russland).

Der Roman ist Teil einer epischen Romanreihe, ein Einstieg in Band 10 ist nicht zu empfhehlen. Man muss die Bücher der Reihe nach lesen.

Obwohl der Roman wieder spannend geschrieben ist und das Interesse des Lesers mit seiner Bildgewalt fesselt, bin ich von der Teilung der deutschen Ausgabe zunehmend genervt. Das Buch endet wieder abrupt mitten in der Handlung und hat jedenfalls mich ziemlich frustriert zurückgelassen. Hoffentlich geht die Rechnung des Autors und der Verlage auf, wenn der sechste englische und 11. und 12. deutsche Band erst 2014 erscheinen. Die häppchenweise Fortsetzungspolitik des Verlages (aus eins im Original mach zwei deutsche Bände)stört den Lesespass so ungemein, das es meine Bewertung des Buches herunterzieht, obwohl der Roman an sich das eigentlich nicht verdient hat. Ich würde ja sogar mehr für eine komplette Übersetzung und Herausgabe der englischen Ausgabe bezahlen. Aber leider hat es sich ja zunehmend eingebürgert, die Bände zu teilen, um finanziell besser abzuschneiden.

Wer bis hierhin durchgehalten hat, wird auch dieses Buch gern lesen.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wie lang denn noch?, 6. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Also spannend ist die Reihe ja schon aber nicht erst nach dem 10ten Teil gingen mir die ständigen Aufzählungen von Schiffen, Rittern, Wappen, Burgen, Städten.... usw. auf die nerven. Gefühlte tausend Seiten wurden durch solch nichtssagende Aneinanderreihungen gefüllt. Nun gut so kann man auch ein Buch mehr verkaufen.
Was mich auch etwas stört ist, dass man häufig wichtige Vorgänge durch "Hörensagen" oder nebenbei mitgeteilt bekommt und nicht Teil der Aktion ist.
Etwas anderes ist das plötzlich lieb gewonnen Helden sterben und bisher verachtete Bösewichte mitleid erregen oder zu neuem Ruhm kommen. Ist mal anders. Im ersten Moment etwas verstörend und schockierend sorgt aber stehts für eine unerwartete Wendung.
Und da man eben nicht schon nach dem ersten Kapitel sagen kann wie die Reihe zu Ende geht werde ich halt auch die nächsten Teile gerne lesen ^^
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Teil 10: Rundumschlag auf dragonisch, 2. Juni 2014
Von 
St. S. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Nachdem ich die vorangegangenen Teile verschlungen habe, setzte der auch der zehnte Teil meine hohen Erwartungen voll und ganz fort. Dabei bleibt Martin seinem Stil treu, als dass die Mittelalterumgebung weitestgehend, aber nicht komplett realistisch bleibt. Allerdigns wird die Geschichte,, wohl auch aufgrund einer zunehmenden Anzahl neuer Akteure, (leider) nicht mehr nur durch die Blickwinkel der jeweiligen Hauptakteure aufgezogen. Das “Spiel der Throne”, wie es im englischen Original heißt, findet nun noch weniger in Schlachten, als im Schmieden neuer Bündnisse und Taktieren sowie die Sicherung des Reiches von Norden oder der Neustrukturierung, sei es auch Königsmund, aus dem Osten oder dem Süden statt.

Im vorerst letzten Band gibt es einen Rundumschlag durch die Geschichten aller beteiligten. Das Lieblings-Trio Jon, Dany, Tyrion sind genauso mit dabei wie Cersei, Arya etc. Man hat das Gefühl, dass einmal gründlich Struktur in die Handlung gebracht werden soll.

Der Sippenmörder agiert weiter mit seiner scharfen Zunge, Daenerys merkt, dass Verwalten in der Fremde nicht so einfach ist wie Erobern, Jon versucht alles das Reich gegen die Gefahr aus dem Norden zu festigen, Cersei fällt tief und die Drachen steigen höher und höher.

Ich möchte den guten Inhalt nicht vorwegnehmen, aber Martin versteht es zu überraschen. Es gibt zwar einiges was vorhersehbar ist, aber auch etliche Überraschungs- und Aha-Momente. Möchte man Kritik üben, kann man auch sagen, dass man sich im Gegensatz zu den gemütlicheren Bänden vorher nun etwas durch die Geschichte gehetzt fühlt. Aber die Spannung wird weiter hoch gehalten und jeder Band kommt einem wieder zu kurz vor.

Wer ein Abgleiten in Märchen-Kitsch oder ein Verflachen der Geschichte durch das eventuelle Wegsterben einiger Hauptpersonen fürchtet, darf beruhigt sein, denn es gibt weiter politische Intrige und es rücken neue Intriganten nach und gekämpft wird sogar auch etwas. Dies ist nie langatmig und dröge, sondern absolut spannend.

Das Folgen der jeweiligen Handlungsstränge bleibt weiter spannend und macht den Reiz dieses Epos aus. Dies schafft die Fernsehserie stilistisch nicht so gut.

Und so ist auch der zehnte Teil ein Page-Turner.

Zu beachten ist auch hier, dass die neue Übersetzung weniger gut ist als die alte, und wer es kann sollte eh das englische Original lesen (was auch günstiger ist). Bei Lesen im elektronischen Format sollte man sich ein Soziogramm genauso wie Landkarten separat ausdrucken.

Ich freue mich auf Band 11 (so er denn irgendwann mal kommt).

5 Sterne.
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