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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit viel Liebe zum Genre
Dark Shadows. Das ist, was dabei herauskommt, wenn Tim Burton aus einer 70er Fernsehserien einen Kinofilm macht. Dass sich bei diesem Film die Geister scheiden würden, war vermutlich abzusehen, aber Tim Burton hat mit viel Liebe zum Detail eine wahre Hommage geschaffen!

Jedenfalls ist es ein echter Tim Burton geworden. Ob die leichte Komödie Mars...
Vor 23 Monaten von Abby Normal veröffentlicht

versus
43 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eva Green rettet die dunklen Schatten!
Vampir Barnabas (Depp) ist entsetzt als er nach 200 Jahren "Zwangsschlaf" 1972 erwacht und das Zeichen des Teufels - das McDonalds "M" - erblickt. Ein schlechtes Omen für die weiteren Ereignisse, als er an seinem alten Familienanwesen eintrifft, sieht er wie verarmt die altehrwürdige Familie Collins ist. Als dann auch noch Angelique (Green), die Hexe, welche ich...
Vor 22 Monaten von Lavendel knows best. veröffentlicht


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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit viel Liebe zum Genre, 25. September 2012
Von 
Abby Normal - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Dark Shadows [Blu-ray] (Blu-ray)
Dark Shadows. Das ist, was dabei herauskommt, wenn Tim Burton aus einer 70er Fernsehserien einen Kinofilm macht. Dass sich bei diesem Film die Geister scheiden würden, war vermutlich abzusehen, aber Tim Burton hat mit viel Liebe zum Detail eine wahre Hommage geschaffen!

Jedenfalls ist es ein echter Tim Burton geworden. Ob die leichte Komödie Mars Attacks! [Blu-ray] oder das schräge Lottergeist Beetlejuice [Blu-ray] – er verleiht jedem seiner Filme seinen besonderen "Tim Burton"-Look. So auch hier. Und hier vielleicht sogar besser als je zuvor.

Und Tim Burton setzt auf Bewährtes. Wieder mit dabei:

Johnny Depp (z.B. in Tim Burtons Sleepy Hollow [Blu-ray]). Der Mann mit 1000 Gesichtern. So vielseitig wie Depp ist kaum ein anderer. Und in jeder seiner Rollen brilliert er. Als Vampir Barnabas ist er die Idealbesetzung für Dark Shadows! Aber auch die anderen Schauspieler sind fantastisch:

Michelle Pfeiffer (Catwoman in Tim Burtons Batmans Rückkehr [Blu-ray]) überzeugt auf ganzer Linie als trickreiche Mutter.

Helena Bonham Carter (Rote Königin in Tim Burtons Alice im Wunderland [Blu-ray]) ist traumhaft als alternde Psychiaterin mit Alkoholproblem.

Auch Bella Heathcote, Jackie Earl Haley und "Bond-Girl" Eva Green (James Bond - Casino Royale [Blu-ray]) sind in Höchstform und runden das fantastische Ensemble ab.

Mit seinem letzten Film Alice im Wunderland hat Tim Burton sehr stark auf Animationen gesetzt. Dort konnte er sich seine Welt schaffen, wie er wollte. Bei Dark Shadows dagegen wurde erstaunlich viel real gefilmt. Für den Film wurde eine komplette Hafenstadt aufgebaut. Und das Schloss Collinwood sogar gleich zweimal. Einmal im Maßstab 1:3 für das spektakuläre Finale. Dennoch wirkt der Film fast surreal. Zum einen liegt das sicher an der Mode aus den Siebzigern. Zum anderen wurde die Bildqualität digital nachbearbeitet: Dunkles Schwarz und hohe Kontraste lassen den Film düster wirken. Den Titel „Dunkle Schatten“ darf der Film jedenfalls mit Fug und Recht tragen. Dabei ist die Zeichnung in den Schatten fantastisch!

Die Geschichte lehnt sich an die Serie an. Verschmähte Liebe führt zu einem Fluch, der Barnabas zu einem Vampir werden lässt, der 200 Jahre lang eingesperrt wird - Abgeschnitten von der Außenwelt. 1972 wird er wieder befreit und versucht, seiner Familie und seinem Anwesen zu helfen. Doch die Böse Hexe mit ihrem Fluch lebt auch noch und ihr Drang nach Genugtuung für die verschmähte Liebe ist noch immer stark.

Dass der Film in den 70ern, in der modisch vielleicht schlimmsten Zeit der Menschheit, spielt, kommt ihm wirklich zugute. Sie harmoniert super mit mit dem Burton-Stil. So wie Barnabas nach 200 Jahren nicht glauben kann, was er hier sieht, können wir es heute auch nicht (mehr). Wir sehen die Welt im Film mit ähnlichen Augen wie Barnabas. Und schließlich ist die Schock-Rock-Ikone aus den 70ern auch mit dabei: Alice Cooper. Nicht nur Fans werden seinen Auftritt lieben, der sich ideal in die Geschichte einfügt!

Dark Shadows glänzt sicher nicht mit einer großartigen Story. Der Film ist eher was für Genießer. Zum einen für Tim-Burton-Liebhaber, zum anderen für Liebhaber alter Horrorklassiker. Denn Dark Shadows ist gespickt mit netten Hommagen an die alten Monster. Ein besonderes Schmankerl ist der Gastauftritt von "Dracula-Legende" Christopher Lee (z.B. Dracula) als Kapitän.

- = Blu-Ray = -

Abgesehen von den nervigen Hinweisen und Logos am Anfang ist die Blu-Ray top! Fantastisches Bild, super Ton, Untertitel frei wählbar.

Die Programmierung ist große Klasse, die Menüs sehr übersichtlich! Wählt man im Pop-Up-Menü eine Einstellung aus, so wird die vorgenommene Einstellung noch einmal eingeblendet, wenn das Menü zugeklappt wird. Geht man auf eine Play-Funktion (Standbild, Play, Spulen), wird eine Leiste eingeblendet, auf der man nicht nur die aktuelle Spielzeit oder die Restzeit sehen kann, sondern in der auch die Kapitelnummer eingeblendet wird. Geht man im Szenen-Menü auf eine bestimmte Szene, wird mit einem Pfeil auf der Zeitleiste gezeigt, wo der Film fortgesetzt wird.

Leider merkt sich der Player allerdings nicht die letzte Position, wenn man den Film zwischendrin abbricht.

Die EXTRAS sind ebenfalls spitze! Neben nicht verwendeten Szenen gibt es sogenannte "Focus-Points" - kleine Featurettes. Diese können separat angeschaut werden, oder man kann sich im Film die Stellen markieren lassen, zu denen sie inhaltlich gehören. Mit einem Klick auf OK kann man die Focus-Points dann im Film abrufen.

Und es lohnt sich, diese Focus-Points zu schauen! Sehr interessant. Und ja, es gibt auch einen Focus-Point zu Alice Cooper!
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43 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eva Green rettet die dunklen Schatten!, 21. Oktober 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dark Shadows (DVD)
Vampir Barnabas (Depp) ist entsetzt als er nach 200 Jahren "Zwangsschlaf" 1972 erwacht und das Zeichen des Teufels - das McDonalds "M" - erblickt. Ein schlechtes Omen für die weiteren Ereignisse, als er an seinem alten Familienanwesen eintrifft, sieht er wie verarmt die altehrwürdige Familie Collins ist. Als dann auch noch Angelique (Green), die Hexe, welche ich ihn damals verfluchte und zum Vampir machte, auf die Bildfläche tritt, reißt Barnabas sich zusammen und beginnt seinen Nachfahren wieder zu altem Ruhm zu verhelfen.

Fange ich erst mit dem Positiven an, ich liebe das Setting des Filmes, der Einstieg in den Film ist wirklich fantastisch gestaltet und auch die Kulisse des Collinwoodanwesens ist einfach märchenhaft. Dort würde ich auch gern auf Erkundungstour gehen.
Für mich lebt der Film aber auch durch seine humoristischen Momente, wie z.Bsp. das bereits erwähnte Teufelszeichen oder die Szenen, in denen gezeigt wird, wie Barnabas sich in den neuen Alltag integriert. Meine Lieblingsszene ist jedoch die, in der Angelique und Barnabas noch einmal miteinander schlafen und dabei ziemlich wild die Fetzen fliegen und Barry White im Hintergrund "You're the First, the Last, my Everything" singt.
Welches mich zum weiteren Pluspunkt von "Dark Shadows" bringt: der Soundtrack. Die Zeitgenössischen Songs unterstreichen das Flair des Filmes sehr gut und als dann auch noch Alice Cooper - oder die hässlichste Frau, die Barnabas jemals sah - ihren äh seinen Auftritt hat, kommen Fans dieser Musik vollends auf ihre kosten.
Johnny Depp spielt gewohnt solide, liefert aber keine Glanzleistung ab, denn diese ist ganz allein Eva Green vorbehalten, der ich die irre Hexe komplett abkaufte und wieder einmal ihrem Charme erlag. Für mich war sie in "Casino Royal" das beste Bondgirl aller Zeiten. Und auch dieser Film ist die Eva Green - Show und für mich allein ein Grund den Film zu sehen.

Und da enden meine Lobeshymnen, denn eine Helena Bonham Carter und Michelle Pfeiffer sind eben nicht immer ein Garant für einen durchweg gelungenen Film, dafür wurde ihnen auch einfach zu wenig Platz gegeben. Ihre Charaktere im Film sind leider schon fast zur Belanglosigkeit verkommen. Von den anderen Charakteren will ich garnicht erst anfangen. Die eingeflochtene Liebesgeschichte zwischen Barnabas und der Reinkarnation seiner großen Liebe bleibt sehr flach und emotionslos. Sie scheint eher pro forma mitzulaufen.
Johnny Depp sieht mit seiner Schmalzfrisur und der Theaterschminke ziemlich lächerlich aus. Das war für mich leider nichts!

Alles in Allem liegt für mich das Problem des Films darin, dass er mich nicht emotional mitreißen konnte, das lag vorallem an den flachen Charakteren (Eva Green als Angelique mal abgesehen) und der ereignislosen und vorhersehbaren Handlung. "Dark Shadows" hat tolle und humoristische Momente, doch nicht das gewisse Etwas, welches mich dazu bewegen würde den Film in naher Zukunft wieder sehen zu wollen.

... Ach ja und wer noch nicht wissen will, wer am Ende des Filmes stirbt, sollte lieber nicht die Kommentare meiner Rezension lesen! ;) ML
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35 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nur wo auch Licht ist, kann es Schatten geben..., 27. September 2012
Von 
Sarah H. "Lioness" (Landkreis Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dark Shadows [Blu-ray] (Blu-ray)
Dark Shadow ist ein Horror-Komödie aus dem Jahr 2012, welche unter der Regie von Tim Burton entstand.

Barnabas Collins wird, nachdem er sein "Betthäschen" verstößt und sich seiner wahren Liebe zuwendet, von dieser - welche zu seinem Leidwesen eine Hexe ist - durch dunklen Zauber zu einem Vampir gemacht und von einem wütendem Mob (natürlich von seiner verschmähten Geliebten angeführt) für 200 Jahre buchstäblich unter die Erde gebracht. Als er endlich durch einen glücklichen Zufall wieder an die Oberfläche gelangt, hat sich natürlich in den letzten Jahrhunderten viel getan... zum einen, hat sich der Wohlstand, der ehemals wohlhabenden Collins verflüchtigt und zum anderen, gibt es für Barnabas allerlei neue und alte Bekannte kennenzulernen...

Ich bin ja eigentlich ein großer Burton Fan... da schmerzt es mich dann umso mehr, wenn ich vom lieben Tim letzten Endes, dann nur eine solch blutleere Kost vorgesetzt bekomme. Die Story ist... naja, sagen wie mau. Tim Burton zaubert wie man es von ihm kennt, tolle Bilder auf den Bildschirm und es sind auch hier und da tolle Ansätze vorhanden... leider bleibt es jedoch irgendwie bei Ansätzen. Es gibt viele Charaktere und genau dies ist eigentlich das Hauptproblem. Viele Charaktere erfordern viel Zeit, wenn man sie sinnvoll einsetzen will... und daran ist Burton zweifellos gescheitert. Der Film schmückt sich mit großen Namen... aber dies alleine reicht nicht um etwas tolles zu erschaffe. Wie oft bei burtonschen Werken, trifft man auf seinen Ehefrau Helena Bonham Carter (die ich mit zu meinen Lieblingsschauspielern zähle), Michelle Pfeiffer (siehe Bonham Carter ;) )und Johnny Depp. Außerdem ist auch Eva Green mit von der Partie (und sogar der fantastische Christopher Lee wurde für einen Minutenauftritt in Szene gesetzt, was eigentlich eine nette Idee ist, da Lee vor Jahren selber als Vampir Dracula vor der Kamera stand). Bei so vielen bekannten Namen, greift ein altes Sprichwort... "Zu viele Köche verderben den Brei". Man wirft großartige Schauspieler in einen Film, der letztendlich eigentlich zu einer Zwei-Mann/Frau-Show wird... Depp und Green sind die einzigen, die eine ausgearbeitetere Charakterstoryline bekommen haben... der Rest bekommt andeutende Fetzen von Hintergrundgeschichte spendiert. Definitiv einer der schlechteren Burton-Filme

Bild & Ton:
Bild und Ton sind durchgehend überzeugend. Leider gibt es für den deutschen Raum wiedereinmal keine HD-Tonspur. Aber technisch macht Dark Shadows im Gegensatz zum eigentlichen Film eine sehr gute Figur.

Fazit:
Ein durchschnittlicher Film, den man aber nach dem Anschauen auch schnell wieder vergessen hat. Seichte Story und schlecht ausgearbeitete Charaktere, die zwar burton-like skurril sind, jedoch ansonsten wenig zu bieten haben.
________________________________________
Gesamtwertung setzt sich wie folgt zusammen:
Story: **
Bild:****
Ton:****
Extras:***
-------------
Gesamt:***
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Guter Anfang, schlechtes Ende, 22. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Dark Shadows (DVD)
Zuerst muss ich sagen, dass der Anfang des Filmes wirklich zieht.

Deswegen zur ersten Hälfte:
Es baut sich eine gewisse Spannung auf, der Kampf von Johnny Depp als Vampir gegen seine Gegenspielerin ist anfangs wirklich spannend. Die Komikeinlagen sind wirklich gut eingebaut. Der Spannungsbogen sitzt, man schaut den Film wirklich gerne. An der ersten Hälfte kann man wirklich nicht viel aussetzen.

Zur zweiten Hälfte:

Leider wird die Spannung desto weiter es dem Ende zu geht immer weiter genommen. Abstrusitäten und überhaupt nicht mehr mysteriöse Abläufe sind an der Tagesordnung. War die erste Hälfte noch so spannend, weil alles sehr mysteriös und undurchsichtig war, so ist die Entblößung aller Geheimnisse aller Charaktere wirklich schade und macht den Film wirklich einfach nur kaputt. Spätestens wo sich fast ganz zum Ende alle Familienmitglieder als irgendwelche Fabelwesen entblössen ist die Luft raus.

Schade! So kann ich dem Film nur 2 Sterne geben.... Hätte man am Drehbuch in der zweiten Hälfte besser gefeilt, wäre mehr drin gewesen!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein teilweise skurriler Gruselfilm auf einer sehr guten Blu Ray, 23. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Dark Shadows [Blu-ray] (Blu-ray)
Der neueste Streich des "Dreamteams" Tim Burton und Johnny Depp auf einer sehr guten Blu Ray.

Zum Film: Englang 1772, Barnabas Collins (Johnny Depp "Fluch der Karibik") ist Sproß einer Unternehmerfamilie und ein echter Frauenheld. Als er ein Techtelmechtel mit der Magd Angeliquea (Eva Green "Casino Royale") anfängt, ihr aber keinen Liebesschwur geben will, rächt sich die Verschmähte, auf makabre Weise. Sie treibt die Geliebte Barnabas in den Selbstmord und verwandelt Barnabas selbst in einen Vampir um ihn danach lebendig zu begraben. 200 Jahre später, 1972, finden ein paar Bauarbeiter zufällig den Sarg und befreien Barnabas unabsichtlich. Der noble und konservative Vampir findet eine veränderte Umgebung vor: Das einst erfolgreiche Unternehmen ist völlig heruntergewirtschaftet, das Anwesen stark vernachlässigt und seine Nachkommen (u.a. Michelle Pfeiffer "Scarface") leben in einer kühlen, angespannten Atmosphäre und teilweise zerrüttenden Familienverhältnissen. Barnabas beschließt mit einem geheimen Familienschatz der ganzen Sache wieder "Leben" einzuhauchen. Da kündigt sich schon das nächste Problem an: Angelique, hat ebenfalls die Jahrhunderte überdauert und beginnt wieder, Barnabas zu umgarnen. Der Mix aus Liebe, Machtspielen, Intrigen und schwarzer Magie geht in eine weitere Runde....

"Dark Shadows" ist die Kinoversion der gleichnamigen Fernsehserie aus den 60er Jahren und erinnert am Anfang etwas an Filme wie "Sleepy Hollow" oder die alten Dracula-Filme (Chistopher Lee hat übrigens einen Cameo-Auftritt) und ab etwa der Mitte an Filme wie "Die Adams Familiy" und "Das Geisterschloss". Die Atmosphäre ist sehr stilvoll, die Special-Effects großartig und Johnny Depp überzeugt in der Rolle des Vampirs voll und ganz.

Zur Blu Ray: Die Bildqualität ist großartig. Die Schärfe der Bilder bewegt sich die meiste Zeit auf einem sehr hohen Niveau, und oft wirkt das Bild richtig plastisch. Hintergründe können sehr oft mit einer guten Detailzeichnung punkten. Schwarzwert und Kontrast sind ebenfalls gut, obwohl Schwarz manchmal ins Graue tendiert, passt dann aber zur jeweiligen Szene. Vereinzelt sind leichte Unschärfen zu erkennen, aber die stören das Gesamtbild nicht weiter. Die Farben werden satt und kräftig wiedergegeben, und hin und wieder etwas matt, geben aber den typisch britischen Look der Zeit wieder, in der der Film spielt. Filmkorn und Filmrauschen sind nicht zu erkennen. Wirklich toll!

Als Extras gibt es nicht verwendete Szenen und einen Trailer.

Von mir eine klare Kaufempfehlung
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein ganz schwacher Tim Burton!, 28. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Dark Shadows [Blu-ray] (Blu-ray)
Dark Shadows ist der neue Streifen von Tim Burton und Johnny Depp. Leider ist es auch mit der schlechteste Film dieses Duos, was für geniale Filme wie Edward mit den Scherenhänden, Sleepy Hollow und Co. steht.

Depp spielt den Vampir Barnabas, der einst ein reicher Industrieller war, bis er in Ungade fiel bei der Hexe Bouchard (gespielt von Eva Green). Sie wird abserviert und rächt sich mit dem Fluch der Unsterblichkeit und tötet Barnabas Geliebte. Doch das reicht ihr nicht und Barnabas landet in einer Kiste unter der Erde, bis...... über 200 Jahre später der Zufall dafür sorgt, dass er aus seinem Gefängnis fliehen kann. So bricht er auf zum Familienstammsitz und merkt schnell, dass seine Nachkommen nicht nur finanziell aus dem letzten Loch pfeifen. Auch seine ehemals Angebetete ist immer noch umtriebig und macht ihm weiter das Leben schwer.

Soweit zur Geschichte! Der Film an sich ist nicht schlecht konzipiert und auch eine All-Star Riege aus Johnny Depp, Bonham-Carter, Michelle Pfeiffer und Eva Green erweckt einen grandiosen Eindruck. Problem ist nur, dass so ziemlich alle Witze aufgesetzt wirken und bisweilen nerven. Depps Konfrontation mit moderner Technik und seiner Familie geht schnell die Luft aus und so schleppt sich der Film von einem platten Kalauer bis zum scheppernden Finale.

Dazwischen herrscht viel dialoglastiger Leerlauf und Langeweile. Dabei sind Burtons typische Merkmale auch hier vorhanden: Die Kostüme sind schrill, das alte Anwesen düster und morbide und die Charaktere verschroben. Nur machen Burtons Lieblingsschauspieler Depp und Bonham-Carter einfach einen miesen Job. Die Rollen sind plakativ und völlig "blutleer". Auch Michelle Pfeiffer bleibt als Hausherrin ungewohnt blass. Man vermisst bei vielen Charakteren einfach einen plausiblen Hintergrund, mehr Profil und Spielwitz.

Einzig Eva Green als sadistische Hexe spielt bärenstark auf und rettet den Film vor dem Totalausfall. Aber das ist fatal! Irgendwie hat man trotz allem eine starke Sympathie für sie und wenig für den weinerlichen und bisweilen selbstgerechten Johnny Depp. Das führt den Film ein wenig ad absurdum, denn Burton widmet sich mit viel Zeit seinem Star und versucht seine Familienbande zu entwickeln. Es funktioniert aber nicht!

Auch das Setting hat mir nicht recht gefallen: Die Szenerie schwankt zwischen der Bonbonwelt von Burtons Charlie und die Schokoladenfabrik, dem düsteren Sweeney Todd und einem 08/15 US-Film. Das setzt sich bei der Ausrichtung fort: Dark Shadows will witzig sein, will düster sein und mixt Komödie, Drama, Horror und Action.

Aber alles wirkt sehr brav und aufgesetzt, so als ob Burton neuerdings Angst vor seinen eigenen Abgründen hätte. So schaut man während des Filmverlaufs immer wieder auf die Uhr und hofft, dass es zur finalen Konfrontation kommt. Schade, ich hatte mir mehr von versprochen, zumal ich Burton als hervorragenden Regisseur schätze. Dark Shadows zählt jedoch mit der Neuverfilmung vom Planet der Affen zu seinen miesesten Streifen.

Noch ein Wort zur Blu-Ray: Die Blu-Ray besticht durch ein knackiges Bild, kräftige Farben und einen gut abgemischten Ton. Es ist zwar keine Referenzklasse, aber ein gehobener Durchschnitt. Leider kann man das vom Film nicht behaupten.
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31 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Altbewährter Tim Burton-Streifen in neuer Verpackung, 7. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Dark Shadows (DVD)
Auch wenn ich mir ein bisschen was anderes vorgestellt hatte wurde ich dennoch nicht enttäuscht.
Tim Burton hat mit diesem Streifen das Vampirgenre vielleicht nicht neu erfunden,aber auf jeden Fall hat er ihm mehr Pfiff verliehen

Als Barnabas,ein Sohn aus gutem Hause,die Liebe zu einer Dienstmagd nicht erwidert, belegt diese Barnabas Familie mit einem Fluch.Während sie seine Eltern umbringt und seine Geliebte dazu bringt sich von den Klippen zu stürzen,wird Barnabas dazu verurteilt nun sein Dasein als Vampir zu fristen.Zusätzlich lässt sie ihn in einem Sarg einschließen und tief vergraben.
200 Jahre später wird durch Zufall Barnabas Sarg ausgegraben und der Blutsauger kann endlich wieder nach Luft schnappen.Leider hat sich in den 200 Jahren seiner Gefangenschaft einiges geändert und er findet sich plötzlich in den 60er Jahren wieder...

Tatsächlich hat die Story zunächst mal nichts Außergewöhnliches,aber Tim Burton schafft es eben gerade diesen Storys eine unverwechselbare Note zu verpassen.
Mit dabei das altbewährte Trio Johnny Depp,Helena Bonham Carter und Christopher Lee.

Gefasst machen sollte man sich allerdings auf einige Neuerungen.
Burton setzt diesmal auf weniger Düsteres,die Musik ist beschwingter,die Bilder moderner,mehr Action.
Doch davon sollte man sich nicht abhalten lassen.Treu geblieben ist sich Tim Burton trotzdem.
Es bleibt skurril,witzig,z.T unerwartet tiefgründig und man hat einfach seinen Spaß mit jedem einzelnen Charakter.

Mir persönlich hat der Film absolut gefallen und er reiht sich für mich auf jeden Fall gleichwertig in die Reihe der Tim Burton-Filme ein.
Wer natürlich einen Sleepy Hollow-Verschnitt erwartet sollte lieber die Finger davon lassen.

Von mir gibts eine ganz klare Kauf-oder Ausleihempfehlung.
Der Film macht einfach Spaß!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Erwartungen wurden nicht erfüllt., 13. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Dark Shadows (Amazon Instant Video)
Ich hatte mir mehr von diesem Film versprochen - der Trailer war gut gemacht und machte Lust auf mehr. Allerdings ist die Story flach, vorhersehbar und zum Teil auch wirklich unlogisch. Natürlich ist dies ein Fantasyfilm - aber die Logik innerhalb der Geschichte sollte eingehalten werden.
Außerdem zog sich das ganze ziemlich hin - es fehlte die Spannung. Ich würde ihn mir nicht noch einmal ansehen.
Einzig gut fand ich die optische Umsetzung.
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4.0 von 5 Sternen Quietschbunte Neuauflage der Kultserie, 29. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Dark Shadows (DVD)
Zum wiederholten Male besetzte Tim Burton die Hauptrolle eines Films mit seinem langjährigen Freund Johnny Depp und bietet eine Filmversion der gleichnamigen US- amerikanische Fernsehserie (1966-71). Diese kenne ich nicht.
Zur Handlung: Im Jahre 1760 wandert das Liverpooler Ehepaar Collins mit seinem Sohn in die Neue Welt aus und errichtet in Collinsport/ Maine ein Fischereiimperium. Sechzehn Jahre später ist der junge Barnabas (Johnny Depp) zu einem hübschen jungen Mann mit einigem Erfolg bei den Frauen herangewachsen. Seine Liaison mit der Magd Angelique Bouchard (Bond-Girl Eva Green) will er für die von ihm verehrte Josette (Bella Heathcote) beenden, aber leider ist Angelique im wahrsten Sinne des Wortes eine Hexe. Sie treibt Josette in den Tod und verhindert Barnabas` Selbstmord, indem sie ihn zum Vampir macht und lebendig begraben lässt. Im Jahre 1972 wird der Sarg zufällig bei Bauarbeiten entdeckt. Barnabas entkommt und trifft, nachdem er ausgiebig seinen Durst gestillt hat, auf seine nachgeborenen Verwandten, die exzentrische Elizabeth (Michelle Pfeiffer), ihren Bruder Roger (Jonny Lee Miller) und ihre jeweiligen Kinder (Chloe Grace Moretz als Carolyn und Gulliver McGrath als David). Den Hausdiener Willie Loomis (ha,ha, those names, Jackie Earle Haley) macht Barnabas Rentier- gleich zu seinem Faktotum. Die Psychiaterin Dr. Julia Hoffman (Helena Bonham Carter) sieht in ihm die Möglichkeit, ewige Jugend zu erlangen. Barnabas verliebt sich in die Gouvernante Victoria, die seiner verstorbenen Geliebten verblüffend ähnlich sieht (ebenfalls Heathcote), aber auch Angelique hat die Zeit überdauert und hofft auf ein Liebes- Revival. In einer winzigen Nebenrolle ist Christopher Lee als alter Fischer sehen.

Einen großen Teil seiner Komik bezieht der Film aus der Konfrontation eines "altmodischen" Herrn mit den Errungenschaften der Moderne im quietschbunten Ambiente der frühen 1970er. Das erinnert wohl nicht von ungefähr an Vampirkomödien wie "Die Herren Dracula" (Christopher Lee im London von 1974) oder "Liebe auf den ersten Biss" (George Hamilton in New York anno 1979). Wer diese mochte, ist hier gut aufgehoben. Was mich als Burton-Fan etwas irritierte, war der große Hang zum "Zitat", wobei sich Burton nicht nur bei sich selbst bediente, sondern auch bei den (meines Erachtens eher müden) Schockern "Schatten der Vergangenheit" (2000, ebenfalls mit Pfeiffer), gerade wenn Josettes Geist herumspukt und "Das Geisterschloss" (1999, mit C. Zeta-Jones), wenn im Finale die Schnitzereien im Wohnsitz der Collins ein Eigenleben entwickeln. Die erneute "Begegnung" zwischen Barnabas und Angelique ist in etwa eine 1:1-Übernahme der heftigen Szene zwischen Jeff Goldblum und Emma Thompson in "The tall Guy" und der Showdown mit Angelique dürfte durchaus von der letzten Szene in "Der Tod steht ihr gut" inspiriert worden sein. Und dass man nicht an Kronleuchtern herumschwenken sollte, wissen wir ja schon aus dem "Rosenkrieg". Ich weiß nicht, ob es für den Spaß an dem Film von Vor- oder Nachteil ist, diese Vorbilder zu kennen.
Ein großer Teil der Aufmerksamkeit ist wirklich damit gebunden, diese "Reverenzen" zu entschlüsseln. Ein Teil des Wortwitzes ist leider nicht ins Deutsche zu übertragen, so wundert sich Barnabas zum Beispiel, dass Victoria angeblich Zimmerleute (gemeint ist natürlich die Band "Carpenters") mag, wobei Carolyn nur auf ihre vermeintliche altmodische Art anspielt. Im Vergleich zum Beispiel zu "Sleepy Hollow" fand ich viele der Figuren weder interessant noch berührend. Dass Carolyn neben ihrer Pubertät noch ein anderes Kreuz zu tragen hat, hat mich dann auch nicht mehr überrascht. Am besten hat es sicherlich noch Michelle Pfeiffer getroffen, die ganz uneitel Falten zeigt und auf verschrobene Art versucht, den Familienclan zusammenzuhalten. Bei der Bewerbung von Victoria fühlt sie ihr eingehend auf den Zahn - und ist sehr zufrieden, dass diese genauso wie sie gegen die Emanzipation der Frau ist. Und Burtons Lebensgefährtin Bonham-Carter spielt wunderbar skurril Davids Psychiaterin, wobei sie selbst sicherlich mehr Hilfe als dieser bräuchte. Immerhin kann sie den verzweifelten Barnabas zu einer seltsamen "Blutwäsche" überreden.
An sich ist die Geschichte über die destruktive Wirkung unerwiderter Liebe weitaus interessanter als die Umsetzung. Mehr Seelenstrip und weniger Pyrotechnik hätten mich mehr überzeugt. Aber, dies sei verraten, am Ende entdeckt Barnabas im wahrsten Sinne Angeliques Herz. Das ist eine wunderbar poetisch- gruselige Szene, die einen etwas mit dem großen Einsatz von Computertricks versöhnt.

Fazit: Eher filmische Schnitzeljagd als Herz oder Hirn berührende Horrormär, Burton-typische visuelle Brillanz. Das Ganze ist leidlich amüsant. Trotz leichter Enttäuschung gibt es noch viel zu entdecken.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr unterhaltsam!, 18. Juni 2014
Von 
Güleser (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Dark Shadows (Amazon Instant Video)
Ich hätte nicht gedacht, dass mich der Film zum lachen oder anderen Dingen gebracht hätte. Und doch ist dies der Fall.
Ich will nicht wie jeder hier eine Kurzfassung tippen, wenn es doch schon vorher dort steht, bevor man sich den Film anschaut *augendreh*
Ein Film für zwischendurch ist er auf jeden Fall, gerade wenn man ein Johnny Depp Fan ist.
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Dark Shadows [Blu-ray]
Dark Shadows [Blu-ray] von Tim Burton (Blu-ray - 2012)
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