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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zorn & Schröder
Endlich wieder Zorn ud Schröder...ich war schon vom ersten Fall begeistert und freute mich nun auf den zweiten Fall.
Schön, dass der dicke Schröder etwas mehr in den Vordergrund gerückt ist und nun auch immer mehr ein Gegenpol zu Claudius Zorn wird. Herrlich komisch fand ich die Bemühungen von Zorn (etwas linkisch und spröde) um...
Veröffentlicht am 14. Oktober 2012 von Ritja

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Langathmiger Anfang
Der Thriller hat Potential zu einer spannenden Geschichte zu werden. Jemand stirbt und es gibt keine Hinweise auf den Täter und die Polizei stochert erstmal im Nebel. Das ist zunächst mal erfrischend, weil es vermutlich das wiederspiegelt, was in der Realität oft vorkommt und unterscheidet sich von den typischen Alles-Easy-Thrillern aus Hollywood. Ja, die...
Vor 7 Monaten von jgifhorn veröffentlicht


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4.0 von 5 Sternen Zorn und Schröder in Hochform, 25. Oktober 2012
Von 
Auch im zweiten Teil wird Zorn seine heißgeliebte und lang kultivierte Langeweile nicht gegönnt - gleich zwei Morde in kurzen Abständen gilt es aufzuklären und das bei glühender Hitze, denn hat es im ersten Teil nur geregnet, leidet die Stadt jetzt unter einer Hitzewelle.
Gut, dass Schröder aus dem Krankenhaus zurück ist und ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen kann. Aber im Laufe der Ermittlungen scheint Schröder immer bedrückter zu werden - was ist los mit ihm?

Das schöne an Reihen ist ja, dass man vom Background der Hauptprotagonisten in jedem Teil etwas mehr erfährt - so gibt es auch in diesem Teil sowohl zu Zorn, als auch zu Schröder, Informationen aus ihrer Vergangenheit, die wie zusätzliche Puzzleteile ein bißchen mehr vom Charakterbild der jeweiligen Person zeigen - welche werde ich euch natürlich hier nicht verraten ;-)

Wie auch der erste Teil schon, gefällt mir der zweite Teil sehr gut, eigentlich noch etwas besser als sein Vorgänger - man darf mehr unfreiwillige Komik von Zorn lesen, mehr Tiefe bei Schröder und mehr Spannung in der Handlung.
Das Buch beginnt mit Spannung und die zieht sich durch die komplette Handlung. Beginnt einmal sich der Gedanken zu bilden, dass jetzt doch eigentlich was passieren müsste - schon ist es passiert. Man überlegt, wer der Mörder sein könnte und merkt, dass das doch nicht sein kann.

Wunderbar finde ich den sensiblen Umgang des Autors mit dem Thema Kindesmißbrauch, was sicher nicht einfach war.
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4.0 von 5 Sternen Ein super Buch, 21. Oktober 2012
Ich muss sagen der 2. Zorn knüpf wunderbar an den 1. an!
Ich hab mich wahnsinnig darauf gefreut den 2. Teil zu lesen und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht.
Das Buch liest sich super flüssig, die Spannung wurde richtig verteilt, man hat nie ein "Leseloch" wo man denkt es ist schon lange nichts mehr passiert. Vorallem das Ende ist meiner Meinung nach grandios!!!

Zorn und Schröder lernt man immer besser kennen.
Man weiß nun warum Schröder in manchen Sachen komisch reagiert. Doch einige Geheimnisse um ihn sind noch nicht gelöst. Ich denke da an den 1. Teil als Schröder plötzlich seine Karatekünste auspackt. Bin mal gespannt wie sich das weiterentwickelt.
Zorn ist auch nicht mehr so übellaunig und faul wie vorher. Er geht jetzt sogar ein bischen auf Schröder ein. Mal sehen wie er nach dem Geständniss von Schröder weiter mit ihm umgeht.
Die Staatsanwältin lernt man auch besser kennen. Sie ist gar nicht so hart wie sie scheint...

Stephan versteht es ein Buch zu schreiben, das spannend, witzig und nachdenklich ist. Eine absolut gelungene Mischung.
Alles in allem ein supertolles Buch!!! Ich werde auch 4 von 5 Sternen hergeben und warte schon gespannt auf Teil 3 und 4 und 5 und und und..... ;-))))
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5.0 von 5 Sternen Wie ein Ü-Ei....Überraschung :-))), 21. Oktober 2012
Den ersten Teil habe ich leider nicht gelesen, wird aber nun in jedem Fall nachgeholt. :-)

Dies ist ein Krimi, der sich in angenehmer Weise von anderen Krimis abhebt.
Zum einen versteht es der Autor wunderbar, von Anfang an Spannung aufzubauen. Zum anderen schreibt er so flüssig, dass man das Buch kaum aus der Handlegen möchte.
Die Protagonisten und auch die anderen Figuren und Handlungen werden so detailliert beschrieben, das ein wunderbares Kopfkino entsteht.

Der Autor vermischt Spannung, Humor und Grausamkeit in einer so einzigartigen Weise, wie ich es bis jetzt noch nicht erlebt habe.

Zorn und Schröder sind zwei Kommissare, die einem dank ihrer liebenswerten Eigenschaften und -arten sofort ans Herz wachsen. Die Morde versprechen Gänsehaut und die Dialoge zwischen Schröder und Zorn lockern durch ihren "sarkastischen" Humor das Geschehen gleichzeitig wieder auf.
Das Ende war für mich trotz zahlreicher Verdachte und Überlegungen meinerseits absolut überraschend.

Eine wirklich gelungene Mischung bei der man sich nur auf den dritten Teil freuen kann, um zu erfahren wie es mit Zorn und Schröder persönlich weitergeht. Denn auch die sehr persönliche Seite der zwei Kommissare kommt hier nicht zu kurz und zeugt ebenfalls für Spannung.
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5.0 von 5 Sternen Spannend von Anfang bis Ende!!!, 19. Oktober 2012
Ich kannte vorher den Stephan Ludwig nicht und vom 1. Fall für Zorn und Schröder hatte ich vorher auch noch nichts gehört. Ich bin also vollkommen unvoreingenommen an die Sache rangegangen, wie man so schön sagt.

Was mir an diesem Buch besonders gut gefallen hat, ist die flüssige Schreibweise, die es mir ganz leicht ermöglicht hat, meinen eigenen Krimi bildlich im Kopf zu sehen. Das fand ich super, da gibt es Bücher, da tut man sich doch eher schwer.

Zorn und Schröder als Ermittler-Duo waren mir von Anfang an sympathisch, ich fand die Dialoge sehr witzig, obwohl mir Schröder manchmal etwas leid getan hat... :-)

An Spannung hat es wirklich von der ersten bis zur letzten Seite nicht gefehlt, die Morde waren brutal und gruselig, die Jagd nach dem Mörder nervenaufreibend, als Leser hat man angefangen, ernsthaft zu kombinieren und zu rätseln, WER es denn nun gewesen sein könnte - SO und nicht anders muss ein guter Thriller sein!

Es hat mir sehr viel Spass gemacht, das erste Buch von Stephan Ludwig werde ich mir natürlich auch noch zulegen und auf das nächste warte ich schon sehnsüchtig!!!!
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5.0 von 5 Sternen Unbedingt lesen!, 19. Oktober 2012
Ich kann auch hier nur nochmals betonen, dass ich noch NIE bei einem Thriller so gelacht habe, und nicht, weil das Buch etwa so schlecht gewesen wäre, dass es lachhaft wäre, ganz im Gegenteil.
Ich fand das Buch wirklich gut! Es war spannend, es war richtig einfach und schnell zu lesen und es war wirklich amüsant.
Die Charaktere sind gut beschrieben, und ergänzen sich super in ihrer Art. Was wäre Zorn nur ohne Schröder? Und umgedreht hätte Schröder wahrscheinlich auch weniger zu lachen, wenn Zorn nicht wäre!
Ich habe den ersten Teil auch gelesen, und fand den schon genial, und der zweite ist ebenfalls gelungen.
Ein ideales Buch auch für Thriller-Neulinge, da wie gesagt, lustig und nicht wirklich ganz so brutal wie andere Bücher des Genres.
Also Stephan, in mir hast Du einen treuen Fan gefunden, und sobald der 3. Zorn zu kaufen ist, stehe ich in der Buchhandlung meines Vertrauens und kaufe es!
Mein Fazit: ich bin nicht enttäuscht worden; ich habe bis zuletzt nicht gewusst, wer der Mörder ist; ich habe mir teilweise Tränen gelacht; einfach ein tolles Buch und wärmstens weiterzuempfehlen.
Ich freue mich jetzt schon auf viiiiele weitere Teile, denn Zorn und Schröder sind wirklich ein tolles Gespann und könnten meiner Meinung nach noch 1000 Verbrechen aufklären.
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5.0 von 5 Sternen absolut gelungener Thriller, 19. Oktober 2012
Hat mir sehr gut gefallen! Ich glaube nicht, mich erinnern zu können, dass ich schon mal einen Thriller gelesen habe, bei dem ich so gelacht habe! Viele Dialoge der beiden Protagonisten Zorn und Schröder waren richtig lustig! Ein wirklich außergewöhnliches Buch! Die Story spannend und verwirrend, ich habe bis zum Schluss im Dunkeln getappt, wer denn nun der Mörder sein könnte, nachdem sich mein Anfangsverdacht als völlig falsch herausgestellt hat. Stephan Ludwig hat auch ein außergewöhnlich gutes Talent, Personen zu beschreiben. Und zwar so treffend, dass ich sogar Gesichter in meinem Kopf gesehen hatte, denen ich definitiv im realen Leben noch nie begegnet bin. Das hat mich eigentlich am allermeisten beim Lesen beeindruckt, ein wirklich sehr guter authentischer Schreibstil! Einige Punkte bleiben zum Schluss offen, ist aber sicher so gewollt, da ein weiteres Buch des Schriftstellers wohl in Planung ist. Auf dieses freue ich mich schon sehr!!! Das erste Buch hatte ich bislang im übrigen noch nicht gelesen, was aus meiner Sicht auch nicht zwingend notwendig ist. Aber da mir dieses hier jetzt so gut gefallen hat, werde ich das Erstlingswerk jetzt auch noch lesen :-)
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5.0 von 5 Sternen Klasse Krimi, 25. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Zorn - Vom Lieben und Sterben: Thriller (Kindle Edition)
Teil 1 hatte ich im Fernsehen geschaut. Der Emotions-Ferrengi Zorn und sein demütiger Kollege Schröder finde ich klasse. Stephan Ludwig verzichtet auf Nebensächlichkeiten und erzählt lebendig. Ich freue mich auf weitere Fälle des Ermittlerduos.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Achtung graußig und stümperhaft mit ein paar trashigen Szenen!, 26. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zorn - Vom Lieben und Sterben: Thriller (Kindle Edition)
Geschmack ist ja bekanntlich unterschiedlich, aber dass sich so viele Leser irren macht mich schon stutzig. Der Schreibstil erinnert mich an den Erzählstil eines Schülers und die “flotten“ Kommentare von Schröder nervten mich das ganze Buch durch. Gut, ich gebe zu dass sie nicht halb so störten wie der Antiheld Zorn, oder die ständigen aggressiven Kommentare der verschiedenen Protagonisten. Der Plot wird mit 3-4 Gräuseltaten spannend gemacht und am Schluß hat man die Gewissheit, dass man dieses Buch ganz gewiss nicht braucht.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gute Fortsetzung mit Zorn und Schröder, 9. November 2012
Inhalt

Rückblick: Am Ende des Ersten Teils wurde Kommissar Schröder bei einem Schusswechsel sehr schwer verletzt, so dass man nicht wusste, ob er die Verletzungen überleben wird. Man darf es natürlich jetzt verraten: Er hat überlebt.

Dieser zweite Teil der Serie setzt ein, als Hauptkommissar Zorn seinen Kollegen aus dem Krankenhaus ab. Schröder ist noch recht mitgenommen, äußert sich aber gegenüber niemandem, dass er noch Schmerzen hat und stürzt sich gleich in die Arbeit. In einer Kleingartenanlage muss eine Einbruchserie in Lauben aufgeklärt werden. Das scheint kein allzu großes Problem zu sein. Sehr bald wird eine Gruppe Jugendlicher überführt, die die Einbrüche aus Langeweile begangen hatten und in den Lauben keinen großen Schaden angerichtet hatten, außer dass sie getrunken und geraucht hatten. Doch als ein Jugendlicher der Clique auf sehr brutale Weise ermordet wird, und gleich darauf ein zweiter einen wiederum auf sehr spektakulär inszenierte Weise den Tod findet, ist Zorn und Schröder klar, dass ein Täter systematisch vorgeht und das Motiv der Morde irgendwo im Umfeld der Jugendlichen zu suchen ist.

Neben den Ermittlungen um die Morde erfährt man mehr über die beiden Hauptfiguren Zorn und Schröder. Zorn trauert immer noch Maline nach, einer jungen Frau, die er im ersten Teil kennen und lieben gelernt hat und die ihn dann aber verlassen hat. Schröder verhält sich recht seltsam. Im Laufe der Geschichte erfährt man mehr, was ihn so bewegt.

Meine persönliche Meinung

Im Laufe dieses Krimis werden die beiden Ermittler Zorn und Schröder weiter ausgebaut. Zorn, den die Sehnsucht nach Maline zeitweise richtig verzehrt, zeigt immer mehr weiche Seiten seines Charakters. Auch in seiner Beziehung zu Schröder. Allerdings schafft er es nach wie vor nicht wirklich, seine Gefühle und Bedenken in Worte zu fassen und versteckt sich hinter einer stellenweise recht schroffen Fassade. Schröder ist gegen außen nicht so die harte Nuss wie Zorn und ordnet sich fast durchgehend unter, mit einer Ausnahme, wo er sich weigert eine Aufgabe auszuführen. Weshalb er das tut, wird am Ende des Buches aufgelöst. Auch Schröder schafft es nicht, sich jemandem anzuvertrauen und macht seine Probleme mit sich selber aus.

Mir gefällt sehr gut, dass beide Figuren eine Entwicklung durchleben. Jeder birgt ein Geheimnis in seiner Seele, das sich auf seine Stimmung und sein Verhalten auswirkt. Auch die Staatsanwältin Frieda Borck zeigt menschliche Regungen. Trotz ihrer kühlen Professionalität zeigt sie sich in diesem Band auch als eitel und ihrer Weiblichkeit bewusst. Das Intermezzo mit einem zugezogenen Ermittler hätte ich jetzt nicht gebraucht, aber vielleicht hat das Techtelmechtel ja eine Fortsetzung. Die Figur des Ermittlers wäre auf jeden Fall interessant genug.

Die Aufklärung des Mordfalles ist sehr spannend und nachvollziehbar beschrieben. Die Morde sind recht blutig, überhaupt enthält der Krimi recht viele Szenen von brutaler Gewalt. Ich bin eigentlich recht hart gesotten, aber an zwei Stellen habe ich auch etwas quer gelesen, weil ich mir die Pein der Opfer einfach nicht so genau vorstellen wollte. Es war schon spät am Abend, und so was belebt meine Träume in unerwünschter Weise.

Das Buch besteht aus drei Teilen, die insgesamt in 35 Kapitel von sehr unterschiedlicher Länge unterteilt sind. Zwischendrin sind kursiv und in Kleinbuchstaben gedruckte kurze Gedichte, die vermutlich den Gedanken des Täters entsprechen oder Tagebucheinträge darstellen. Ich konnte sie nicht immer einordnen und habe sie meistens erst im Nachhinein verstehen.

Wie beim ersten Teil empfand ich, dass manche Figuren etwas überzeichnet sind. Sie haben aber an Menschlichkeit und Konturen gewonnen. Schröder ist für mich eigentlich die Hauptfigur. Er ist mir wirklich ans Herz gewachsen und ich will auf jeden Fall wissen, wie es mit ihm weitergeht.

Der Sprachstil von Stephan Ludwig sagt mir sehr zu. Er verwendet genau die richtige Mischung auf Text und Dialog und setzt auch genügend Abschnitte, so dass die Lektüre auch möglich ist, wenn man in der Bahn sitzt oder sonst etwas gestört wird.

Da ich den ersten Teil auch gelesen habe, kann ich nicht wirklich beurteilen, wie wichtig es ist, die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Der Kriminalfall an sich stellt eine abgeschlossene Geschichte dar, aber die Charaktere sind einem natürlich vertrauter, wenn man ihre Vorgeschichte kennt.

Eine Serie, die ich auf jeden Fall weiterverfolgen werde. Ich empfehle mit dem ersten Band „Zorn – Tod und Regen“ in die Serie einzusteigen, man hat aber auch spannende Unterhaltung vor sich, wenn man nur den zweiten Band liest.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nervenkitzel pur, 2. November 2012
Auf dieses Buch bin ich durch eine Leseprobe bei „Vorablesen“ aufmerksam geworden. Mir war diese Reihe, die in Halle/Saale spielt, bisher völlig unbekannt. Schon das Cover ist ein echter Hingucker. In großen Lettern prangt der Name des Hauptkommissars Zorn darauf, wobei das „O“ aussieht wie ein Durchbruch in einer Mauer. Die Buchstaben sind reliefartig auf den Buchdeckel geprägt.

In Halle/Saale passiert nicht viel. Hauptkommissar Claudius Zorn und sein Kollege Schröder, der frisch aus dem Krankenhaus entlassen wurde, müssen sich mit einer Einbruchserie in einer Kleingartensiedlung herumschlagen. Bis eines Morgens ein Radfahrer tot aufgefunden wird, der durch ein Drahtseil, das quer über einen Weg gespannt war, beinahe geköpft wurde. Doch dieser junge Mann soll nicht das einzige Opfer bleiben. Schon bald wird ein zweiter Toter gefunden: ein Freund des ersten Ermordeten. Die Ermittlungen der beiden unkonventionellen Kommissare laufen auf Hochtouren.

Neben der extrem spannenden Handlung bietet dieser Thriller außergewöhnliche Figuren. Claudius Zorn ist ein eher unzufriedener, fauler Polizist, der unter der Trennung von seiner Freundin leidet. Unangenehme Arbeiten schiebt er auf seinen Kollegen Schröder ab. Dieser ist, obwohl er dick ist, wesentlich agiler als sein Vorgesetzter. Schon bald wird klar, dass er mit einem privaten Problem zu kämpfen hat, das dem Leser allerdings erst am Ende offenbart wird. Die junge Staatsanwältin Frieda Borck ist eine resolute Frau, die Zorn immer wieder Dampf machen muss. Auch über sie erfährt der Leser erst im letzten Drittel etwas Privates.

Der Fall selbst ist sehr spannend, da es nicht bei den zwei Opfern bleibt. Die Kommissare nehmen immer wieder neue Spuren auf und ermitteln in alle Richtungen. Obwohl der Leser durch den auktorialen Stil der Polizei manchmal etwas voraus ist, war mir bis zum Ende nicht klar, wer der Mörder ist.

Zart besaitete Leser sollten jedoch lieber die Finger vom Buch lassen, da es ein paar sehr brutale und blutige Schilderungen gibt. Was die Todesarten angeht, hat der Autor eine sehr rege Fantasie. Bei einigen Szenen musste ich tief durchatmen und das Buch kurz beiseite legen. Diese Phasen haben allerdings nie lange gedauert, weil ich viel zu dringend wissen wollte, wie es weitergeht.

Obwohl ich den ersten Teil dieser Reihe nicht gelesen hatte, konnte ich der Handlung sehr gut folgen. Den ersten Band habe ich mir allerdings bereits gekauft und werde ihn bald lesen. Ich hoffe sehr, dass diese Reihe um die Hauptkommissare Claudius Zorn und Schröder fortgesetzt wird.

Fazit:
Spannung pur gepaart mit originellen Figuren und einer plausiblen Geschichte, das sind die Zutaten, aus denen ein Thriller gemacht sein muss. Ich vergebe die volle Punktzahl.
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