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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zorn & Schröder
Endlich wieder Zorn ud Schröder...ich war schon vom ersten Fall begeistert und freute mich nun auf den zweiten Fall.
Schön, dass der dicke Schröder etwas mehr in den Vordergrund gerückt ist und nun auch immer mehr ein Gegenpol zu Claudius Zorn wird. Herrlich komisch fand ich die Bemühungen von Zorn (etwas linkisch und spröde) um...
Veröffentlicht am 14. Oktober 2012 von Ritja

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Langathmiger Anfang
Der Thriller hat Potential zu einer spannenden Geschichte zu werden. Jemand stirbt und es gibt keine Hinweise auf den Täter und die Polizei stochert erstmal im Nebel. Das ist zunächst mal erfrischend, weil es vermutlich das wiederspiegelt, was in der Realität oft vorkommt und unterscheidet sich von den typischen Alles-Easy-Thrillern aus Hollywood. Ja, die...
Vor 7 Monaten von jgifhorn veröffentlicht


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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zorn & Schröder, 14. Oktober 2012
Von 
Ritja - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Endlich wieder Zorn ud Schröder...ich war schon vom ersten Fall begeistert und freute mich nun auf den zweiten Fall.
Schön, dass der dicke Schröder etwas mehr in den Vordergrund gerückt ist und nun auch immer mehr ein Gegenpol zu Claudius Zorn wird. Herrlich komisch fand ich die Bemühungen von Zorn (etwas linkisch und spröde) um Schröder, nachdem es ihm im ersten Fall doch ziemlich schlimm erwischt hatte. Doch nun kann er endlich wieder raus aus dem Krankenhaus und will auch direkt wieder durchstarten. Und Zorn? Zorn wurde von Malina verlassen und grübelt darüber, während es in der Stadt unerträglich heiß ist. Selbst die Verbrecher haben keine große Lust etwas anzustellen...bei dieser Hitze. Oder doch? Denn es wird ein (fast) geköpfter Junge gefunden. Er war mit dem Rad unterwegs und übersah dabei einen schmalen scharfen Draht. Wer köpft einen Jugendlichen? War es Zufall oder geplant? Die Ermittlungen von Zorn und Schröder drehen sich um eine kleine Gruppe Jugendlicher (vier Jungen und ein Mädchen) und deren Umfeld. Doch die Ermittler bleiben planlos und ohne Ergebnisse…bis ein weiterer Mordversuch geschieht. Der Druck wächst und die Öffentlichkeit will ihre Fragen beantwortet bekommen. Zorn jedoch versucht sich zu drücken und muss sich doch dem Widerstand der Staatsanwältin Frieda Borck beugen und erlebt dabei die peinlichsten Minuten seines Lebens. Der Fall spitzt sich immer mehr zu, das Tempo nimmt zu und es kommt zu weiteren Toten und Einblicken in den Kindesmissbrauch und dessen Folgen.
Stephan Ludwig hat sich für seinen zweiten Zorn-Fall keine leichte Kost ausgesucht. Angst, Hass, falsche Macht und Verluste ziehen sich durch das Leben der Jugendlichen und so langsam sickert es an die Oberfläche – das Grauen, welches sie erlebt haben. Ludwig versucht trotz allem immer wieder auch etwas Humor einfließen zu lassen, so dass der Leser ab und an eine kleine „Verschnaufpause“ bekommt. Insgesamt ist der zweite Band wieder sehr gut zu lesen, phasenweise sehr düster und beklemmend und doch freundet man sich immer mehr mit Zorn und Schröder an. Und am Ende ahnt man, dass es noch nicht vorbei sein kann, denn in Schröder schlummert etwas….ganz tief drin. Ich bin gespannt.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zorn - Vom Lieben und Sterben, 26. Oktober 2012
Claudius Zorn ist Polizist. Außerdem ist er eitel, unsicher und vor einiger Zeit aus ihm unerklärlichen Grunde von seiner Freundin Malina verlassen worden. Seine Versuche, den Zigaretten- und Kaffeekonsum zugunsten einer gesunden Ernährung aufzugeben, schlagen täglich auf's Neue fehl, er musste sich vor kurzem der Tatsache beugen, dass er eine Brille benötigt, und die attraktive Staatsanwältin Frieda Brock lacht lieber mit seinem kleinen, dicklichen Untergebenen Schröder als mit ihm. Kurz gesagt: Claudius Zorn steht unter Druck. Und auch wenn er sich noch vor Kurzem gewünscht hatte, dass in die träge Sommerhitze hinein mal wieder ein richtiger Fall statt Schrebergärteneinbrüche platzen möge, so ist doch der Mord an dem achtzehnjährigen Björn Grooth, der von einem Metalldraht beinahe enthauptet wurde, gewiss nicht das Mittel, um Zorns Druck etwas abzubauen. Gut, dass Schröder nicht nur klein und dicklich, sondern auch klug, gewandt und ein ausgesprochen guter Menschenkenner ist. Denn seine Unterstützung wird Zorn ganz sicher benötigen, in einem Fall, der beide an ihre Grenzen bringt - und ein Stück weit darüber hinaus...

Das Duo Zorn und Schröder gab bereits bei ihrem ersten Fall ("Zorn - Tod und Regen") ein äußerst originelles Ermittlergespann ab, und dazu braucht es eigentlich weder besonders ausgefallene Todesarten noch allzuviel Action. Schon allein der Gegensatz zwischen dem gut aussehenden, aufbrausenden und von den Banalitäten des Alltags abgrundtief gelangweilten Zorn und seinem gutmütigen und hochintelligenten Kollegen Schröder, der in seinem Beruf völlig aufgeht, reicht aus, um sich mit dem Buch tiefer im Sessel zu vergraben. Ausgefallene Todesarten und Action bietet Stephan Ludwigs Thriller dann außerdem, und auch, wenn ich Krimis, die ohne diese Zutaten auskommen, ausgesprochen liebe, habe ich "Zorn - Vom Lieben und Sterben" mehr oder minder in einem Rutsch durchgelesen.
Ein intelligenter, spannender und auch ein sehr berührender Thriller, für Liebhaber dieses Genres absolut empfehlenswert.
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4.0 von 5 Sternen Zorn & Schröder, der Zweite, 28. Oktober 2014
Von 
Belles Leseinsel (Mainz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Nach seinem Krankenhausaufenthalt zwar noch nicht so ganz fit, stürzt sich Hauptkommissar Schröder dennoch gleich wieder in die Arbeit. Schließlich gilt es, eine Reihe von Einbrüchen in der städtischen Kleingartenanlage aufzuklären und sein Chef, Hauptkommissar Claudius Zorn, versteht es wieder bestens, sich vor der Arbeit zu drücken. Der Fall ist schnell geklärt, eine Gruppe Jugendliche sind die Täter, doch dann wird einer aus der Clique auf bestialische Weise getötet.

Die Arbeit hat Zorn nach wie vor noch nicht erfunden und überlässt diese gerne großzügig dem dicken Schröder. Allerdings ist dieser nach seiner Verletzung gar nicht mehr so dick und irgendwie wirkt Schröder auch ein wenig anders, irgendwie verschlossener. Doch da Zorn nicht gerade ein Meister im Kommunizieren ist, lässt er das Nachfragen lieber sein. Währenddessen erträgt Schröder die Sticheleien seines Chefs weiterhin mit stoischer Ruhe.

Allerdings ist es mit dem Faulenzen für Zorn schnell vorbei, als ein Jugendlicher beim Mountainbike-Fahren grausam ermordet wird. Der Teenager gehörte einer Clique an, die gerade den Einbrüchen in einer Kleingartenanlage überführt wurden. Und sei dies nicht genug ist kaum eine Woche später noch ein weiteres Mitglied der Clique tot.

Mit einem sehr bedrückenden Prolog beginnt Stephan Ludwig den zweiten Fall seines originellen Ermittlerteams. Problemlos wechselt der Autor während eines Kapitels die verschiedenen Handlungsstränge und so kommt in kurzen Passagen auch immer mal wieder der Mörder zu Wort, wobei dessen Identität lange verborgen bleibt und man erst recht spät einen Verdacht hegen kann. Mit dem Motiv sieht es nicht weniger rätselhaft aus und dies präsentiert einem der Autor schlüssig am Ende seines vielschichtigen Thrillers, der im Verlauf immer mal wieder interessante Wendungen annimmt.

Der Schreibstil von Stephan Ludwig ist seinem Protagonisten angepasst und dementsprechend flapsig, locker, schnodderig, jederzeit flüssig und bald auch richtig fesselnd. Die Thrillerhandlung beginnt anfangs etwas zögerlich, aber schon bald zieht der Autor dann das Tempo an und die Story entwickelt sich packend und fesselnd.

Fazit: Spannender, vielschichtiger Thriller mit einem außergewöhnlichen, liebenswerten Ermittlerpaar.
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4.0 von 5 Sternen Schröder gewinnt an Format, 20. Oktober 2014
‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
In der Hälfte des Buches glaubte man, dass es beendet sei, doch dann ging es erst richtig los. Die Spannung kam dieses Mal wellenförmig daher, bliebt aber immer so hoch, dass man das Buch kaum beiseite legen kann.
Zorn wurde etwas moderater präsentiert, aber er ist und bleibt ein arroganter Kotzbrocken, der glaubt, dass sich die Welt um ihn dreht. Schröder gewinnt im zweiten Teil mehr an Profil und man erfährt mehr über ihn und sein Leben. Er ist mir immer noch lieber und er kommt mir auch realistischer um die Ecke.
Leider ist es wie im ersten Band, es gibt Dinge bzw. Geschehen, die nicht aufgelöst werden, sondern irgendwie einfach an der Seite stehen bleiben. Da frage ich mich dann nach dem Sinn und das macht mich unzufrieden. Auch das Ende ist kurz und knapp und es fühlte sich an, als wenn man mich im Regen stehen gelassen hätte. Das fühlt sich für mich so unfertig an und das stört mich.
Alles in allem wurde ich gut unterhalten, der Krimi konnte mich fesseln und ich vergebe gern 4 Sterne.

‘*‘ Klappentext ‘*‘
„Das, was geschehen ist, war erst der anfang, es ist noch nicht vorbei - langsam beginnt es, spaß zu machen, ihr seid so lächerlich, so unglaublich dumm und ihr seid mir nicht gewachsen. ich bin noch nicht fertig. denkt das bloß nicht.“
Hauptkommissar Claudius Zorn und Hauptkommissar Schröder müssen sich mit einer Einbruchserie in der städtischen Kleingartenanlage herumschlagen. Der Fall ist schnell geklärt, eine Clique von Jugendlichen hat die Einbrüche aus Langeweile begangen.
Doch dann ist ein Junge aus der Clique tot. Er war gerade einmal 18 und wurde kaltblütig ermordet. Als ein Freund des Opfers, auch er Teil der Clique, stirbt, ist Zorn genervt - ein Mord pro Woche hätte auch genügt! Aber genau wie Schröder ist ihm sofort klar, dass hier jemand gezielt und durchdacht vorgeht, seine Opfer ganz genau auswählt. Sie vielleicht sogar kennt.
Als es endlich eine erste vage Spur gibt, ist die Zeit bis zum nächsten Mord bereits abgelaufen. Und Zorn kann sich einfach keinen Reim darauf machen, weshalb Schröder sich plötzlich so merkwürdig verhält ...
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein spannender, clever gestrickter Fall, 18. August 2013
Ein jugendlicher Mountainbiker wird nahezu geköpft im Wald gefunden. Der Täter hat eine dünne Metalschnur über den Weg gespannt. War der junge Sportler ein zufälliges Opfer? Oder wusste der Täter genau, wen er töten wollte? Für Hauptkommissar Claudius Zorn und seinen Kollegen Schröder bringt dieser ungewöhnliche Mordfall grosse Aufregung in den sonst eher öden Alltag. Die beiden machen sich an die Ermittlungen und lernen die Clique des Jungen kennen, alle sind bestürzt von seinem Tod. Wenige Tage später wird einer genau dieser Freunde tod auf dem Sprungturm des Städtischen Freibades gefunden. Er wurde gefesselt und angezündet. Die beiden Kommissare lenken die Ermittlungen in das nahe Umfeld der beiden Toten und kommen so einer furchtbaren Geschichte auf die Spur, in der noch weitere Ihr Leben lassen werden müssen.

Stephan Ludwig ist mit "Zorn - vom Lieben und Sterben" eine grandiose Fortsetzung seiner Krimi Reihe um den Haupt- kommissar Zorn und seinen Gefährten Schröder gelungen. Wenn ich schon nach dem ersten Teil ziemlich begeistert war, muss ich jetzt sagen das ich den dritten Teil, der am 22.08.13 erscheinen wird, kaum erwarten kann.
Der Autor versteht es blenden einen spannenden Fall clever zu stricken, den Leser immer wieder auf die falsche Fährte zu führen und gerade Claudius Zorn auch noch ins Herz zu schliessen. Das "coole Arschloch" ist eine tolle Hauptfigur mit Ecken und Kanten und mal was völlig anderes in der doch grossen Krimi Welt.

Fazit:
Jedem der sich die Spannung gerne bis zum Ende vorbehalten lässt, kann ich die "Zorn"- Reihe nur wärmstens ans Herz legen.

Rezension © 2013 by Elocin Icelandiscalling
für BookOla.de
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannung trifft Wortwitz, 22. Dezember 2012
Von 
Nina2401 (Sankt Augustin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Dieses Mal ist es Sommer und direkt 2 Morde stören Zorns Langeweile. Ehe er sich versieht, ist er mit seinem Mitarbeiter Schröder in einen Fall involviert, der sie an ihre Grenzen führt.

Ich hatte gar keine Zeit mich beim dem sehr heftigen Prolog zu gruseln, da schlich sich schon wieder ein Schmunzeln in mein Gesicht. Dieses fantastische Duo hat es einfach drauf. Zorns unnachahmlich fiese Art ist geradezu genial. Zorn bringt sich immer wieder in unmögliche Situationen und ist dabei manchmal so unbeholfen, dass es schon fast wieder liebenswert ist.

Und dann der besonnene Schröder als sein entzückender Gegenpart. Seine einzigartige souveräne Art, über den Dingen zu stehen und seine Liebe zu seinem Job zaubern mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Aber auch Schröder hat seine Schwächen …

Die beiden haben es mir echt angetan und in diesem Buch erfahre ich noch ein bisschen mehr aus ihrer Vergangenheit. Man muss dieses skurrile Duo einfach mögen und sie kommen mir immer näher.

Aber auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Der sehr gut konstruierte Fall ließ mich teilweise durch die Seiten fliegen. Zwischendurch wurde es dann immer wieder beschaulich, so wie ich es auch aus dem ersten Teil gewohnt war. Stephan Ludwig hat seine leise Gangart beibehalten. Mir gefällt so etwas sehr gut, aber es gibt natürlich erheblich spannendere Thriller. Ich finde, ihm ist der Spagat zwischen schrägem Humor und Spannung sehr gut gelungen. Der Spannungsbogen konnte bis zu dem nicht vorhersehbaren Ende gehalten werden. Ich hoffe, dass es auch einen dritten Fall für die Beiden geben wird, denn dieses Mal wartete keine entsprechende Leseprobe am Ende des Buches.

Ein sehr emotionaler Thriller, vom schallenden Lachen bis zum dicken Kloß im Hals war für mich alles dabei.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterschätze niemals (d)einen Zorn Teil 2, 17. Oktober 2012
Da ich den ersten Teil rund um Schröder und Zorn zu lesen genossen habe, war ich sehr, sehr neugierig auf den zweiten Band des wirklich außergewöhnlichen Ermittlerduos, die mich ein klein wenig an Schimanski und Tanner erinnern. Cornelius Zorn ist zwar vom Typ her eher unangenehm auf den ersten Blick, entwickelt sich aber nach und nach weiter. Er, der eher gelangweilt und überfordert wirkt, taut nach und nach auf und läuft zeitweilig tatsächlich zu Höchstformen auf. Wer hätte das gedacht? Schröder, der schon im ersten Teil glänzt, hat sich sehr verändert und nach und nach erkennen wir auch einen Grund für die Schlaflosigkeit und Erschöpfungszustände.
Auch im zweiten Band, der "Zorn - Vom Lieben und Sterben" heißt geschieht ein Mord. Ein Mord, der Zorn daran hindert in Selbstmitleid zu versinken und ihn auch daran hindert Büroklammern zu verbiegen und seinen Fingernägel damit zu säubern. Irgendetwas muss man ja schließlich auch tun um die Langweile zu überbrücken.
Zorn muss sein Köpfchen mächtig anstrengen um den Täter zu überführen, denn in dem ruhigen Städtchen, wo sich Hase und Igel Gute Nacht sagen, passiert etwas unglaublich widerliches: "Ein Radfahrer wird enthauptet" und ganz rasant passiert dann noch ein weiterer Mord. Wie hängt die Gruppe von Jugendlichen damit drin in dieser Mordserie? 2 Tote Freunde und 3 weitere in Gefahr? Ein Geistlicher, der nicht geistlich ist oder ist das nur ein Täuschungsmannöver des wahren Täters?
Wer steckt hinter den Morden und warum? Dies aufzuklären geschieht leider nicht Schlag auf Schlag, denn es ist Köpfchen gefragt und Ermittlerwissen, welches Zorn nicht immer aufweisen kann. Aber er ist lernfähig und das ist natürlich ein weiterer Pluspunkt.
Es ist auch schwer, denn ein Verdächtiger ist schnell gefasst und der Täter ist gerissen und verwirrt auch uns, bis ganz zum Schluss des Buches bleiben wir tatsächlich im Dunklen. Sein Motiv ist grausam und zeigt auf, wie tief vergraben Dinge die in unserer Kindheit geschehen sind ausbrechen können, irgendwann und wir Rache nehmen wollen an dem was uns angetan wurde. Ein Motiv aus Liebe? Mitnichten, denn der Täter ist tatsächlich psychisch krank. Eigentlich tut er mir eher leid, denn das was er erlebt hat ist das allerschlimmste was man einem Kind antun kann. Dies rechtfertigt natürlich keineswegs seine Taten, aber sie sind mir ein klein wenig verständlicher. Ich habe wirklich Mitleid mit dieser tiefverletzten Seele, auch wenn ich Mord grundsätzlich natürlich ablehne. Nicht, das es falsch verstanden wird, aber das Menschen mit solch Taten nicht umgehen und auch nicht vergessen können ist Fakt.
Der Mörder gibt uns Einblicke in sein Denken, aber wirklich schlau wurde ich daraus leider nicht. Es sieht aus wie ein Facebookeintrag oder ein Eintrag in ein Tagebuch. Kleingeschrieben, wie es Jugendliche bevorzugen. Steckt denn tatsächlich ein Jugendlicher hinter den Verbrechen? Oder doch jemand ganz anderes der sich an der Gruppe der 5 Freunde (ein Mädel "Martha" ist auch dabei) rächen will. Welches Geheimnis haben die Freunde? Welches Geheimnis ist so schrecklich, das man dafür sterben muss?

»das, was geschehen ist, war erst der anfang, es ist noch nicht vorbei – langsam beginnt es, spaß zu machen, ihr seid so lächerlich, so unglaublich dumm und ihr seid mir nicht gewachsen.ich bin noch nicht fertig.denkt das bloß nicht.«

Mir hat auch der zweite Band rund um Schröder und Zorn sehr gefallen, schon alleine daher weil man eine Weiterentwicklung feststellen kann an beiden Ermittlern. Der eine, der eher ein Ja-Sager war, lernt auch einfach mal Nein zu sagen und der andere, muss dadurch plötzlich seinen Kopf anstrengen und das tun, was er gelernt hat, nämlich ermitteln und sich dabei nicht immer nur auf Schröder verlassen können.
Der Spannungsbogen ist sehr hoch und bis fast zum Ende lässt uns der Autor im Regen stehen. Hin und wieder kam mir schon der Gedanke auf den wahren Täter, aber ich habe es immer wieder verworfen, denn es wäre zu einfach gewesen. Ein guter Bluff, ein Spiel bis zum bitteren Ende.
Sehr berührt hat mich der vorletzte Satz im Buch und ich hoffe, das Schröder mit seinem eigenen Kampf nicht alleine bleibt, sondern die Hilfe bekommt oder auch die Freundschaft, die er braucht um zu heilen.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung, denn ich habe das bekommen, was ich verlangt habe. Hochspannung in einem wirklich brisanten Fall, der mich bis zum Schluss im Dunklen ließ und ein Ermittlerduo, welches mir einfach immer sympathischer wird. Ob ein dritter Band geplant ist, kann ich im Internet leider noch nicht ersehen, aber ich hoffe es ganz stark, denn im Prinzip haben wir hier ein offenes Ende und ich wünsche mir mehr Einsicht in das Leben von Zorn und Schröder, das kann und darf einfach noch nicht alles gewesen sein. Wird Schröder mit dem fertig, was er uns offenbart hat und wie geht es weiter mit Zorn und Malina? Ich bin echt gespannt!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Langathmiger Anfang, 5. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zorn - Vom Lieben und Sterben: Thriller (Kindle Edition)
Der Thriller hat Potential zu einer spannenden Geschichte zu werden. Jemand stirbt und es gibt keine Hinweise auf den Täter und die Polizei stochert erstmal im Nebel. Das ist zunächst mal erfrischend, weil es vermutlich das wiederspiegelt, was in der Realität oft vorkommt und unterscheidet sich von den typischen Alles-Easy-Thrillern aus Hollywood. Ja, die Geschichte ist ungewöhnlich erzählt und nimmt über die Seiten immer mehr Fahrt auf.

Allerdings kommt bei mir der Kommisar Zorn nicht so ganz an. Er ist ein eitler, fauler Kerl, der immer versucht sich um Aufgaben herumzudrücken und alle Laufarbeiten auf seinem Kollegen Schröder regelrecht abzuwälzen, der sich aber trotzdem in den Erfolgen seines Kollegen sonnt. Sonderlich clever scheint er auch nicht zu sein, weil er oftmals Dinge nicht sieht, die ihm direkt vor der Nase liegen. Auch Schröder ist ein typischer Handlanger, der sich von seinem Chef permanent rumschupsen lässt, irgendein Problem hat, über das er nicht reden will. Überhaupt haben die beiden irgendein Problem, miteinander zu reden, bezeichnen sich aber trotzdem irgendwie als Freunde. Männer eben. Glücklicherweise entwickeln sich die beiden Charaktere im Laufe des Buchs. Schröder wird aufmüpfiger und Zorn muss sich seinen eigenen Aufgaben stellen. Irgendwie kriegt er es am Ende auch hin, die Zeichen richtig zu deuten und auch mal die richtigen Fragen zu stellen. Die beiden raufen sich auf eine sympatische Art zusammen. Vielleicht hätte ich ein früheres Buch lesen müssen, um die beiden zu verstehen und vielleicht wird es in weiteren Büchern noch deutlicher.

Als Fazit kann ich sagen, dass ich anfangs wirklich Schwierigkeiten mit der Entwicklung Geschichte und mit den Charakteren hatte und es daher länger gedauert hat, um vorwärts zu kommen, es ist aber zum Ende hin immer besser und lesenwerter - ja sogar spannend - geworden. Das Buch wird vielleicht nicht jeden Geschmack treffen, ist aber eine willkommene Abwechslung zu anderen Krimis, wo den Hauptdarstellern alles in den Schoß fällt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zorn, 17. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zorn - Vom Lieben und Sterben: Thriller (Kindle Edition)
hat mich zornig gemacht. Ich mag es überhaupt nicht wenn Bücher mich schon am Anfang nerven. Aber dieses ständige Beschreiben über das Befinden und Verhalten der beiden Hauptakteure ging mir so auf die Nerven, dass ich viele Seiten nachher nur so überflogen habe.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen geht in Ordnung, 12. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
solide Krimikost. Ich konsumiere sehr viele Krimi Hörbücher und muss sagen, dass Ludwig nichts Außergewöhnliches abliefert. Seine Krimis wissen nicht so recht positiv zu überraschen. Schlecht ist es auch nicht - aber eben nichts Herausragendes. Bei der Fülle an Krimis auf dem Markt ist dies eben leider nur "eines von vielen".

Für zwischendurch aber vollkommen in Ordnung!
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