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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie üblich toll!
Wieder ein sehr gutes Buch von Veit Heinichen. Teile der Thematik des Buches sind zwar von der Sorte, die ich lieber nicht kennen möchte, weil es mich traurig und wütend stimmt, aber die Genauigkeit seiner Recherchen und Beschreibungen sind faszinierend. Der Stil wie üblich hervorragend aber nicht zu kompliziert.

Eine neue, sehr...
Veröffentlicht am 26. Februar 2009 von Melitta

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Na ja ....
Wenn man die ersten 50 langweiligen und wirklich einschläfernden Seiten überstanden hat, kommt endlich Spannung auf und man muß sich nicht mehr fragen, ob wirklich Veit Heinichen der Schriftsteller ist. Trotzdem, diese Ausgabe kommt nicht annähernd an die vorherigen Folgen ran. Sehr schade !
Veröffentlicht am 23. Februar 2011 von S. Moser


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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie üblich toll!, 26. Februar 2009
Wieder ein sehr gutes Buch von Veit Heinichen. Teile der Thematik des Buches sind zwar von der Sorte, die ich lieber nicht kennen möchte, weil es mich traurig und wütend stimmt, aber die Genauigkeit seiner Recherchen und Beschreibungen sind faszinierend. Der Stil wie üblich hervorragend aber nicht zu kompliziert.

Eine neue, sehr liebenswürdige, Figur wird dem Leser als neue Kollegin von Commissario Laurenti vorgestellt, die direkt eine tragende Rolle übernimmt.

Auch gefielen mir die genauen Beschreibung zu den Verhältnissen der italienischen/slowenischen "Beziehungen" etc. Das Buch ist nicht nur Krimi sondern auch etwas Geschichtsbuch, aber wunderbar verpackt in eine tolle Atmosphäre.

Ich bin begeistert und freue mich, dass Veit Heinichen erneut ein Buch geschrieben hat, das mir zeigt, dass es noch Schrifsteller gibt, die ihre Arbeit wirklich ernstnehmen und dem Leser gewisse Themen nahe bringen wollen.

Für mich sind seine Bücher auch deswegen so besonders, da ich oft in Triest/Piran/Portoroz bin und die Gegend daher etwas kenne und es immer schön ist, wenn man sich das Geschriebene bildlich vorstellen kann, da man die meisten Orte eben kennt und so die Atmosphäre noch besser "spürt".
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Na ja ...., 23. Februar 2011
Von 
S. Moser "moser69" (Unterhaching) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wenn man die ersten 50 langweiligen und wirklich einschläfernden Seiten überstanden hat, kommt endlich Spannung auf und man muß sich nicht mehr fragen, ob wirklich Veit Heinichen der Schriftsteller ist. Trotzdem, diese Ausgabe kommt nicht annähernd an die vorherigen Folgen ran. Sehr schade !
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein wirklich guter Kriminalroman lebt nicht allein von der Story, 25. Oktober 2010
Von 
Tom Kadi (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
sondern ist für den Leser dann reizvoll, wenn das Who's done it dazu benutzt wird, um ein bestimmtes Milieu, eine bestimmte Zeit, einen bestimmten Ort - kurz gesellschaftliche Verhältnisse trefflich zu beschreiben. Diese Weisheit hat sich Veit Heinichen etwas zu genau hinter die Ohren geschrieben - denn ihn interessiert jetzt die eigentliche Kriminalgeschichte kaum noch: Von Anfang an ist klar, wer die Bösen sind und was sie im Schilde führen. Große Spannung kann da nicht mehr entstehen. So lebt sein Buch ausschließlich von der routinierten Zeichnung der Personen - dem stets überforderten Commissario, bei dem das Familienleben zu kurz kommt, und seiner spröden Kollegin, die es aus Kalabrien nach Triest verschlagen hat, auf den ersten Seiten am Fuß verletzt wird und sich fortan durch die Handlung humpelend in den falschen Mann verliebt. Und in erster Linie geht es um Triest, eine Stadt, die durch die europäische Osterweiterung plötzlich aus ihrem Nischendasein in einem Grenzgebiet herauswächst, die Mafia (natürlich) und ihre internationalen Verbindungen, das organisierte Verbrechen und die Finanzmärkte. Ein Krimi, den man auf einer Zugreise gut mal wegschmökern kann - aber sicher kein Werk, das mal Eingang in den Kanon der ewig guten Kriminalromane finden wird.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Serie, die einem nicht langweilig wird und der man noch viele weitere Bücher wünscht, 5. November 2009
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
In seinem neuen, dem mittlerweile sechsten Roman mit dem Triester Commissario Proteo Laurenti, entführt Veit Heinichen seine Leser wieder in die auch historisch bewegte Grenzregion um die Hafenstadt Triest. Schon im 19.Jahrhundert war diese Region immer wieder umstrittenes Gebiet und kann insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Als dann 1989 die Grenzen nach Osten aufgingen, begann für die Stadt noch einmal eine völlig neue Zeit, nicht immer zu ihrem Vorteil, wie Veit Heinichen in seinen Büchern nicht müde wird zu betonen. Wo sich bislang schon in den Grenzregionen des Karst das Schmugglerwesen etabliert hatte mit all seinen kriminellen Begleiterscheinungen, fängt nun nach der Grenzöffnung eine völlig neue Ära aus Osten kommender krimineller Banden an, die sich aber mit dem Triester und italienischen Verbrechersyndikaten und ihren politischen Hintermännern und Gewährsleuten prächtig verstehen.

Proteo Laurenti ist mittlerweile ein auch überregional bekannter und wichtiger Polizist geworden. In dieser Rolle hat er gerade an einer EU-Sicherheitskonferenz in Brüssel teilgenommen, die zur Vorbereitung der Feierlichkeiten dient, die an der italienisch-slowenischen Grenze am 21.12.07 stattfinden sollen. Mit großem Aufwand soll der Wegfall der Zollschranken und Passkontrollen nach der Aufnahme Sloweniens in die EU gefeiert werden.

Gerade aus der EU-Zentrale zurückgekehrt mit durchaus skeptischen Einschätzungen über die Wirkung und den Sinn der ganzen Veranstaltung, erfährt Laurenti von einem Mordfall, der in seinen Zuständigkeitsbereich fällt. Im selben Zug, den auch Laurenti benutzt hatte, wird der Tierpräparator Marzio Manfredi ermordet. Er war Laurenti schon auf der Reise aufgefallen, und so hängt er sich trotz der immensen Vorbereitungen für die Feierlichkeiten in den Fall hinein.

Derweil ist seine aus dem Süden Italiens stammende Kollegin Pina in einen Zusammenstoß mit einem Pitbull-Terrier verwickelt, der sie auf einer Radtour in den slowenischen Teil des Karsts angefallen hat. Dieser Hund erzählt quer durch das ganze Buch seine furchtbare Leidensgeschichte und gibt Einblick in eine besonders abstoßende Form von Tierquälerei, illegale Wettgeschäften und Hundekämpfe, für die es offenbar in vielen Ländern Europas durchaus hochgestellte und wohlhabende, vor allem männliche Interessenten gibt.

Pina liegt verletzt am Boden, als ein Reiter in einem Damensattel sie findet und sie in sein mondänes Haus bringt. Es ist der behinderte und nach einem Unfall auf den Rollstuhl angewiesene Sohn Goran Newmans, eines umstrittenen Geschäftsmannes mit einflussreichen Beziehungen bis in die amerikanische Regierung. Pina und Sedem, so heißt der berittene Retter, freunden sich an, es könnte, so denkt der Leser, auch Liebe werden.
Der Leser erfährt in diesem Strang des Buches viel über internationale Börsengeschäfte, mit denen sowohl Goran Newman, als auch seit einigen Jahren sein Sohn Sedem Millionen verdienen.
Sedem erzählt Pina stolz davon, dass er seine Börsengewinne, die er vor allen Dingen mit seinen weitsichtigen Wetten auf fallende Börsen und zusammenbrechende Banken erzielt hat, in eine wohltätige Organisation steckt, die er gegründet hat und die überall auf der Welt in die Bildung der Armen investiert mit Schulen etc. Und er erklärt Pina und dem Leser die Zusammenhänge:
"Die Nahrungsmittelkrise und die steigenden Preise für Lebensmittel sind nur dem Finanzmarkt zu verdanken, Die Hedgefonds haben mit dem Anbau nichts zu tun, sie spekulieren auf zukünftige Ernten, und ihre Gewinne können sie nur mit explosionsartig steigenden Preisen realisieren. Also setzt man alle Mittel ein, damit das passiert, bis hin zur Desinformation durch die Medien, die sich dem wirklichen Problemen nicht annehmen."

Er findet das schlimm und fordert andere Regelungen. Die Geschäfte seines Vaters verachtet er, auch wenn er sonst um ein gutes Verhältnis zu ihm bemüht ist. Doch insgeheim spürt man beim Lesen, dieser Mann ist so verbittert in seinem Denken, dass man nicht genau weiß, was daraus wird.

Im anderen Strang der Erzählung versucht Proteo Laurenti eben jenen Goran Newman davon zu überzeugen, nicht zu den öffentlichen Grenzöffnungsfeierlichkeiten zu fahren, denn es gibt Hinweise auf einen geplanten Anschlag eines Gruppe namens "Istria libera", die gegen den spekulativen Ausverkauf der istrischen Küstenregionen an Finanzhaie wie zum Beispiel Goran Newman Front macht und auch vor Terror nicht zurückschreckt.
Der Anschlag kann nicht verhindert werden und die weiteren Ermittlungen bringen sehr überraschende Ergebnisse und offenbaren ungeahnte Zusammenhänge.

Wieder hat Veit Heinichen eine spannende Story verknüpft mit politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Analysen seines Lebensumfeldes. Herausgekommen ist ein guter Kriminalroman mit vielen Informationen und auch deutlicher Kritik am gegenwärtigen Wirtschaften im Herzen Europas. Aus allem dringt dennoch immer wieder jene besondere italienische Lebensart, die sich halt arrangiert mit den Realitäten und der korrupten Verfassung des ganzen Staates und weiter Teile der Gesellschaft. Was man bei Veit Heinichen in fast allen seinen Büchern immer wieder findet, ist das Aufzeigen der historischen Hintergründe aktueller Konflikte. Er recherchiert genau und ist mit seinen Stories immer auf der Höhe der Zeit.
Seine Hauptfigur Proteo Laurenti ist ein sympathischer Mensch mit einem dicken Schädel, der sich nicht verbiegen lässt von Vorgesetzten und Politikern und in seinem Privatleben mit Frau, ehemaliger Geliebter und seinen schon erwachsenen Kindern die üblichen Probleme hat.
Eine Serie, die einem nicht langweilig wird und der man noch viele weitere Bücher wünscht.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anatrus, 26. Februar 2009
Als Fan von Veit Heinichen wird einem von Buch zu Buch die Ruhe des auf den nächsten Krimi geduldig wartenden Lesers abverlangt. Jetzt agiert sein Triestiner Commissario Laurenti endlich wieder in einem neuen Roman. "Die Ruhe des Stärkeren" versetzt den Leser trotz des Titels in Anspannung; schon der Klappentext kündigt ein heißes Thema an - es geht um internationale Wirtschafts- und Finanzkriminalität, um Drogen- und auch Tierschmuggel. Das Ganze spielt sich - vorweihnachtlich - während der historischen Feierlichkeiten zur Schengener Grenzöffnung zwischen Italien und Slowenien ab.
Irgendwie hat man ja immer Angst, dass Heinichen doch noch vom Donna-Leon-Syndrom erfasst werden könnte und Krimis schreibt, in denen sich die Machart zu vertraut wiederholt. "Non preoccuparti", würde Laurenti vermutlich kommentieren, denn diesmal ist schon wieder alles neu. Neuzugänge gibt es auch bei Personal: Pina als Kommissarin ist schön spröde und mehrschichtig und dann verliebt sie sich auch noch in einen wunderbar dubios gezeichneten Protagonisten (und das, obwohl sie ein Tattoo hat, auf dem "basta amore!" eingebrannt ist). Neu ist auch, dass Laurenti über die Grenzen hinweg mit einem slowenischen Kollegen ermittlungsmäßig kooperiert, aber vor allem überrascht, wie Heinichen in diesem Buch mit den Erzählperspektiven spielt. Da taucht ein Kampfhund als Ich-Erzähler und Nebentäter auf, eine geschundene und selber widerwärtig-schindende Kreatur. Das liest sich nicht hübsch, wenn der Hund "spricht", ist aber faszinierend intensiv. Wie überhaupt der ganze Krimi, in dem höchstaktuell jedwede Grenzen überschreitende politische und geldgierige Machenschaften der Plot sind. Von einem globalen Ausmaß, wie es der Autor leider nicht erfunden hat.
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4.0 von 5 Sternen Spannender Italien-Balkan-Krimi, 5. Juli 2010
Das Buch verknüpft fesselnd die italienische Lebensart Triests mit der EU-Erweiterung in Richtung Slowenien und (geplant) Kroatien:
Die Kollegin Laurentis gerät unversehens in eine Liebelei mit dem Sohn eines amerikanischen Wirtschaftsbosses auf slowenischer Seite, auf welchen ein Attentat verübt werden soll. Dieses versucht Laurenti zu verhindern mit Hilfe der slowenischen Polizei. Hintergründe des Attentats sind illegale Hundekämpfe und Drogengeschäfte.

Die Charaktere, insbesondere der des Sohnes aus reichem Hause, sind gut gestrickt und die Story überaus spannend. Darüber hinaus sind die Städte- und Landschaftsbeschreibungen in und um Triest für Liebhaber der Gegend ein Leckerbissen.

Einziger Kritikpunkt sind die Hundekampfszenen aus Sicht des Kampfhundes Argos, welche in der Ich-Perspektive verfasst sind. Diese sollen wohl auf das Leid der Hunde aufmerksam machen, wirken aber oft gestelzt und etwas zu sehr bemüht.

Fazit: Ein Muss für Heinichen-Fans und Triest-Liebhaber !!!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen immer noch besser.................., 12. Juni 2009
Ich bin begeistert von Heinichens`s jüngstem Laurenti Fall. Es ist eine Freude zu sehen, wie der Autor zu neuer Höchstform aufläuft. Nach dem letzten Buch "Totentanz", konnte ich mir kaum vorstellen, daß es noch besser kommt. In meiner persönlichen Beliebtheitsskale hat Heinichen bereits Donna Leon (Brunetti) überholt.
Nun zum aktuellen Buch. In "die Ruhe des Stärkeren", wird sehr intensiv auf Laurenti`s neuer Kollegin eingegagen, welche gleich am Anfang des Buches von einem Kampfhund angefallen und erheblich verletzt wird. Sie wird von einem an den Rollstuhl gefesselten jungen Mann, welcher der Sohn eines sehr einflussreichen und gewissenlosen Finanzhaies ist, gefunden und mit nach Hause genommen. Die Polizistin gerät darauf hin in einen Strudel der Gefühle zu Sedem, dem jungen Mann. Die Geschichte handelt in der Zeit um Weihnachten und Laurenti selbst ist damit beschäftigt sich um die Sicherheit der Veranstaltung zum Fall der Grenzen zum benachbarten Slowenien zu kümmern. Eine recht turbulente Zeit für ihn, da er sich auch noch mit dem Tod eines Tierpräperators und dem Attentat an Sedems Vater auseinander setzen muß. In der Geschichte wird sehr eingehend auf die neue grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Behörden eingegangen und zeigt auch gleichzeitig die neuen Probleme mit der Kriminalität auf, die nun auch keine Grenzen mehr kennt. Zu alle dem kommt auch Laurentis ganze Familie an Weihnachten zusammen.....................
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hundekampf mit Argos Augen, 15. März 2009
Von 
Dr. Peter Joham "pjoham" (Klagenfurt, Kärnten) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Wer befürchtete, mit Drakic Totentanz sei das Verbrechen aus der Bucht von Triest gewichen, hat - Dank sei Gott - geirrt. Ein Tierpräperator mit einem Koffer voller Kaviar wird - quasi unter Laurentis Augen - im Zug Venedig-Triest erdrosselt. Die Spuren führen hinauf in den Karst, aber auch hinüber ins slowenische Izola und an den Kärntner Wörthersee. Ein völkerverbindendes Alpe-Adria des Verbrechens also.
Der millionenschwere slowenisch-amerikanische Immobilienspekulant Duke wird von ehemaligen Partnern und/oder einer obskuren Organisation "Istria libera" bedroht, die sich gegen den Ausverkauf der dalmatischen Küsten zur Wehr setzt. Zur Verblüffung Mariettas ist die kleine Inspektorin Pina bereit und willens, sich zu verlieben. Und aus Laurentis ruhigen Familienweihnachten wird natürlich nichts. Dr. Galvano wirkt diesmal geradezu friedlich. Vor dem Hintergrund der Schengener Grenzöffnung rechnen die rivalisierenden Gruppen im Niemandsland ab, während ebendort brutale Hundekämpfe auf Leben und Tod mit riesigen Wetten stattfinden.
Laurenti sticht - wie immer - in ein Wespennest und klärt - wie immer - nur wenig, denn die Mehrzahl der Protagonisten findet ein jähes und vorzeitiges Ende. An Mord herrscht also kein Mangel. Berührend hingegen die Szenen des Kampfhundes bis zum gnadenlosen Finale aus origineller Perspektive.
Die Themen sind - auch wie immer - interessant und aktuell und zunehmend schreibt Heinichen auch flüssiger und spannend und verzichtet weitgehend auf Rückblenden und unübersehbare Handlungsstränge. "Fluchend haute er den Rückwärtsgang rein" (S 176) und ähnliche Wendungen sollte der aufmerksame Lektor ihm allerdings nicht durchgehen lassen. Alles in allem eine recht spannende Laurenti-Sequenz (ohne viel Laurenti und kaum Ziva), bei der - wie immer - vieles offen bleibt. Die gelungenen Kampfhundimpressionen rechtfertigen einen zusätzlichen Stern.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen interessant, 8. Oktober 2010
....kein Klische, am Ende ein bisschen überstürzt. Interesante Mischung von echten Fakten und erfundener Krimi-Story in dem Dreieck Italien/Slovenien/Kroatien.
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1 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen schwach, 30. Mai 2009
das bisher schwächste buch von herrn heinichen über proteo laurenti. die hundepassagen in kursiv sind zumindest erbärmlich.
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