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A Cavalier's Tour
Format: Audio CDÄndern
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. August 2012
Die Idee des Barockfagottisten Thomas Rink, Werke aus verschiedenen Ländern Europas, die ihren Weg zum größten Teil nicht häufig in die Konzertprogramme schaffen, einzuspielen, wurde mit dem Ensemble "Concerto grosso Berlin" in sehr anprechender Weise umgesetzt. Die unterschiedlichen Stimmungen der Musik wurden deutlich hörbar gemacht, Konzentration und Spannung, nicht übertriebene Virtuosität und vor allem das gemeinsam lebendig-fröhliche Musizieren kennzeichnet den Musizierstil durchweg. Es ist nicht so häufig, dass ich beim Hören den Eindruck habe, dass jetzt der Musiker ein lächelndes Gesicht haben muss, so plastisch und farbenreich kommt CONCERTO GROSSO BERLIN daher. Mit Ersteinspielungen von Roman, Corrette und de Fesch und dem emotionalen Höhepunkt am Ende mit einer Arie aus Rameaus "Castor et Pollux" mit der ganz besonderen Stimme der Sopranistin Marie Friederike Schöder (Bachpreisträgerin von 2008 in Leipzig) im Duett mit dem Fagottisten Thomas Rink, was mir Gänsehaut bescherte, ist diese CD ein Muss für den Kenner und für alle, die Barockmusik lieben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Oktober 2012
"A Cavaliers Tour" nimmt den Hörer mit auf eine - gar nicht strapaziöse - Reise durch Europa, die seine Bildung in Sachen Barockmusik vervollkommnet oder zumindest durchaus erweitert, nicht nur weil es sich bei drei der hier zu hörenden Werke um Ersteinspielungen handelt. Die Idee einer solche Bildungsreise liegt der Werkzusammenstellung dieser Aufnahme zu Grunde, wie das Booklet informiert (verfasst vom Fagottisten des Ensembles, Thomas Rink). (Das Booklet ist übrigens sehr informativ und mit so viel Liebe zum Detail gestaltete, dass das schon ein Grund ist, ganz altmodisch die CD zu kaufen statt nur die Tracks herunterzuladen).

Aber zur Hauptsache - der Musik:
Die Auswahl der Werke zeigt, das Barockmusik keineswegs "immer irgendwie gleich" klingt, sondern genauso vielfältig ist wie andere Musikrichtungen anderer Zeiten (und sei es der heutigen Pop-Musik). Schon deshalb macht es Spaß, diese CD zu hören.
Dazu trägt natürlich auch die Interpretation maßgeblich bei: Das Ensemble "Concerto Grosso Berlin" spielt mit sauberer, feinsinniger Intonation und angenehmen, frischen Tempi, ohne gehetzt zu klingen. Wer Kritikpunkte sucht, könnte bisweilen eine etwas distanzierte Artikulation vor allem der hohen Streicher monieren, aber das hieße "auf sehr hohem Niveau zu jammern".
Einen Höhepunkt der CD hat man ans Ende gestellt: die Arie "Tristes appretes pales flambeaux" aus J.P Rameaus Oper "Castor et Pollux", traumhaft schön gesungen von der jungen Sopranistin Marie Friederike Schöder, die mit vollem warmen Timbre glänzt. Allein dieser (lt. Booklet) "Bonustrack" lohnt die CD. Schade nur, dass (auf dieser Aufnahme) nicht mehr von M.F.Schröder zu hören ist (aber das passt nicht ins Konzept der CD).
Kurzum - eine gelungene CD, die ich wärmstens weiterempfehlen kann.
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