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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Jahr am Südhang der Geschichte oder doch nur im Zeichen der Unglückszahl?
Ein Jahr am Südhang der Geschichte oder doch nur im Zeichen der Unglückszahl?
"Das Alte stürzt, es ändern sich die Zeiten". Waren die Herausgeber Visionäre, als sie dieses Schiller-Zitat aus dem Wilhelm Tell für ihren "Drogisten-Taschen-Kalenders 1913" auswählten? Die Angst, dass sich dieses Jahr gar als Unglücksjahr erweisen...
Vor 22 Monaten von Heike G. veröffentlicht

versus
30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein gemischtes Vergnügen
Das Buch ist sehr gekonnt geschrieben - es liest sich leicht und heiter, an einigen Stellen vielleicht gar zu gefällig, aber immer unterhaltsam. Die Idee fand ich reizvoll: Ein Panorama zumindest der überwiegend künstlerischen Gesellschaft im Jahre 1913, also an einem Punkt der Geschichte zu zeigen, der sich ex post als Wendepunkt entpuppt hat - mit der...
Vor 7 Monaten von Leserin veröffentlicht


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56 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wikiwisser, 15. Dezember 2012
Von 
J. Streif (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Florian Illies 1913 ist das Buch eines Wikiwissers - eine weitgehend uninspirierte Aneinanderreihung von Anekdoten und ihren phantastischen Ausschmückungen durch den Autor. Die einzige Klammer des selbstgefälligen Textes ist die Jahreszahl. Soziale, politische und kulturelle Zusammenhänge werden nicht aufgezeigt, die banale Tragik und tragische Banalität des Vorkriegsjahres wird albernen Pointen geopfert. Die weitenteils euphorischen Kritiken des deutschen Feuilletons verwundern nicht, denn Illies ist selbst Teil eines zunehmend atemlos-oberflächlichen Kulturbetriebs. 1913, ein Pennäler-Jahrbuch, das nach den Sommerferien zum Glück vergessen sein wird.
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59 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Die Sims anno 1913, 4. Januar 2013
Die Leistung des Autors ist folgende:

Er hat in einer Landschaft von Geschichtsbüchern ein Karussell aufgestellt und es mit höhnischen, beschämenden und lächerlichen Karikaturen der Größen des vergangenen Jahrhunderts besetzt. Während diese im Kreis fahren, werden sie im Vorübergehen kurz gepriesen, dann aber genüsslich als veritable Freaks entlarvt. Angetrieben wird das Karussell durch den teils ins Skandalöse, teils ins Erbärmliche gezogene Lebenswandel seiner Insassen. Wer diese Art des Erzählens nicht gewohnt ist, dem wird bereits bei der vierten Umdrehung (d.h. im April) der Hut hochgehen. Wenn das Karussell überhaupt zwölf Runden schafft, muss das daran liegen, dass der Leser selbst mit anpackt und, von gerade entdecktem Wissensdurst getrieben, von Kapitel zu Kapitel prescht, um den unlängst liebgewonnenen Geschichten auf den Grund zu gehen.

Um jedem Leser zu einem Erfolgserlebnis zu verhelfen, wurden alle Kapitel so gestaltet, dass man ohne nennenswerte Vorkenntnisse irgendwie auf seine Kosten kommt. Eine Glanzleistung? Von wegen. Im Vordergrund stehen jeden Monat die Kleinigkeiten, das Beiläufige, das ach so Nebensächliche -- aber alle genauestens erfasst. Satzbau und Erzählweise erinnern in ihrer Einfältigkeit an den Film "Die fabelhafte Welt der Amélie". Im Hintergrund versucht der Autor mit überheblicher Leichtigkeit, der Geschichte ihr Gewicht zu nehmen. Dabei lassen die Allwissenheit des Erzählers und seine burschikose Vertrautheit mit den Protagonisten diese aussehen wie Die Sims anno 1913.

Das Buch ist ein Wohlfühlbuch für die Bildungsunterschicht. Es bedient die Lust am Kuriosen und nährt das Wohlgefallen an der Unbildung. Wozu noch schwere Kost verdauen, wenn man die Leckerbissen in diesem Buch bereits serviert bekommt?

Kurzweilig will das Buch sein. Das ist es. Kurzweilig ist auch der Erfolg, den es verdient.
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5.0 von 5 Sternen ein vergnügliches panoptikum mit tiefgang, 4. September 2014
Rezension bezieht sich auf: 1913: Der Sommer des Jahrhunderts (Kindle Edition)
florian illies buch "1913" demonstriert auf sehr einnehmende weise, wie lebendig geschichte sein kann.

das jahr 1913, dieses letzte jahr vor dem ersten weltkrieg, war reich an besonderheiten, an ereignissen, die nicht nur für das 20. (und 21.) jahrhundert bedeutsam sind, sondern auch an herrlich skurrilen begebenheiten, die zeitlose qualität haben und sehr vergnüglich zu lesen sind. illies springt von einem ereignis zum nächsten, bündelt sie nur lose in den 12 monaten des jahres; es ist famos, was er alles ausgegraben hat, und wie sich manches davon in beziehung setzen lässt.
das schöne daran ist (zumindest für mich) dass ein solch kubistischer blick auf ein jahr menschheitsgeschichte sehr erhellend ist: man könnte wohl jedes jahr so betrachten, so offen vor sich herfächern, und wäre endlos fasziniert von den scheinbar und tatsächlich zufälligen begegnungen und gleichzeitigkeiten.
illies schreibt einen lockeren, saloppen stil, der einerseits humor hat, andererseits aber sich auch nicht scheut, an manchen stellen enorme nähe und sachkenntnis zu zeigen. illies ist nahe dran an den menschen und ihren werken, gleichzeitig spürt man aber auch, dass er sich vor allem an den überlieferten bildern orientiert und nicht tiefer in die geschichte und deren details eindringt, als es für sein panoptikum förderlich ist. manche haben das an dem buch kritisiert, ich finde gerade das so gut: denn dadurch ist das buch lesbar und bleibt eine in sich stimmige konstruktion, kein lähmendes werk der historie, und davon gibt es wirklich genügend viele.

ein schwachpunkt allerdings fällt ins auge: an manchen stellen sind die übergänge zwischen den ereignissen allzu beliebig, findet sich keine brücke, und manche episoden fallen gegen andere ein wenig in ihrem stilistischen glanz ab. das sind ganz feine eintrübungen, die keinesfalls den 5. stern wegfallen lassen - dafür war der spaß beim lesen einfach zu groß und der erkenntnisgewinn zu schön.
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5.0 von 5 Sternen Ein echter Überraschungserfolg, 30. Juli 2014
war dieses Buch für mich. Ich war zum ersten Mal auf den Gedanken gestoßen, dass kulturelle Entwicklung und Avantgarde einerseits und gesellschaftlich-politische Entwicklung andererseits im Jahre 1913 ebenso meilenweit auseinandergeklafft haben müssen wie 1933, als ich in einer Ausstellung über die Wiener Sezession war, und anschließend einen kurzen Ausblick auf die Zukunft dieser Kunst gelesen habe. Man kriegt es im Kopf nicht übereinander, für beide Jahre nicht, die ungeheure Innovation und Kreativität der Kunst und von Teilen der Intellektuellen, und die Rückständigkeit der umgebenden Gesellschaft in Politik, Liberalität, Toleranz u. a. m. bei so ziemlich allen anderen Leuten. Wer sich nur die Kunst bis dahin angesehen hätte, 1913 wie 1933, der hätte das, was auf diese Jahre unmittelbar folgte, nicht für möglich gehalten. wer sich nur die Gesellschaft und die sozioökonomische Entwicklung bis dahin anguckt, der kann nicht glauben, dass diese Gesellschaft diese Kunst hervorgebracht haben könnte.

Seitdem war ich auf der Suche nach einem Stimmungsbild dieser Künstler und Intellektuellen. Was haben diese Leute, die dem, was ab dem jeweils nächsten Jahr kam, meistens, wenn auch leider nicht völlig, abhold waren, gedacht, getan, gefühlt, am Vorabend des Weltuntergangs? Haben sie ihn kommen sehen, war ihnen bewusst, wie meilenweit sie vom Rest der Gesellschaft entfernt waren, war es ihnen egal?

Dieses Buch hat nicht alle meine Fragen beantwortet, aber doch viele. Das tat es sehr informativ, ohne Belehrung, und - sein größter Verdienst - ohne mich als Nicht-Kunstexperten zu überfordern, jedenfalls nicht so, dass ein kurzer Blick in WIKIPEDIA oder Brockhaus (ich gebe zu, ich habe noch einen) mich nicht "wieder flott" gemacht hätte. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aroma einer Zeit, 26. Oktober 2012
Von 
Falk Müller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Das Jahr 1913 gehört eigentlich nicht zu den großen, bekannten Daten, an die man sich noch aus dem Geschichtsunterricht erinnern würde. Ein Jahr zuvor ist die Titanic gesunken, ein Jahr später begann der 1. Weltkrieg - aber 1913?

Woher kommt also die Faszination des Autors für gerade dieses Jahr? Er schreibt, dass das Jahr 1913, obwohl geschichtlich gesehen recht "versteckt" und "zurückgezogen" daherkommend, für eine Art Wendepunkt, für eine ganz besondere Aufbruchstimmung steht. Der Autor entwirft ein Mosaik von Begegnungen von Literaten, Musikern, Politikern und jungen Köpfen der Avantgarde das zeigt, dass die "nervöse" Moderne, die man eigentlich erst in die Zwanziger Jahre verordet, schon 1913 spürbar war. Anhand vieler Anekdoten und Geschichten gelingt es ihm, das "Aroma der Zeit" einzufangen. Die geschilderten Ereignisse wurden von den damaligen Zeitgenossen wohl als gar nicht so bedeutend empfunden. Etwa wenn eine Coco Chanel ihre erste Boutique eröffnet oder Charlie Chaplin seinen ersten Filmvertrag unterschreibt. Bei all diesen Geschichten spürt man aber doch immer die rastlose, vorwärtsdrängende Energie, welche die Menschen damals erfasste. Und so bekommt man auch einen Begriff davon, wie die Menschen bereits 1913 auf den Abgrund des Ersten Weltkrieges zusteuern, obwohl sie es damals noch nicht wussten - ja nicht einmal ahnten.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mir fällt nicht mal ein Titel für meine Rezension ein ..., 20. Dezember 2013
Ja, schön, flotte Schreibe. Eine Collage aus unterschiedslos Wichtigem und Unwichtigen, bunt gemischt zu einem Potpourri von Versatzstücken. Offenbar hatte der Autor nicht vor, seine Datenmenge zu einem Roman, oder einer Erzählung aufzubereiten oder zu verdichten. So bleibt es im Unklaren, ob er nun einen Katalog, eine Aufzählung der von ihm recherchierten Ereignisse oder gar nur eine Art Kalender ("was geschah am 27. März 1913?") vorlegen wollte. Es entstehen beim Leser "Standbilder", die in keinem Gesamtzusammenhang stehen oder stehen wollen. Das ist schade, denn auf diese Häppchen hat man nach den ersten Monaten des Jahres 1913 keine Lust mehr.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Uninteressant, 20. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 1913: Der Sommer des Jahrhunderts (Kindle Edition)
Aneinanderreihung von historischen Ereignissen und Klatschgeschichten. Habe nur bis zur Hälfte gelesen, dann konnte ich es mir nicht mehr antun.
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3.0 von 5 Sternen Sammelsurium 1913, 9. September 2014
Von 
An die Geschädigten von allen möglichen Sammelsurien: Entwarnung!

1913 zielt nicht auf ein Publikum, dem wahlloses Wissen wahllos aufbereitet doch hübsch verpackt als Notgeschenk zu beliebigen Jubeltagen einen dankbaren und möglichst den hiesigen Vorabendserien entsprechenden denkähnlichen Gesichtsausdruck bereitet. Nein, 1913 vermittelt sein Sammelsurium von Vignetten aus dem Künstlertum im Kontext – im Kontext der Zeit um die Jahrhundertwende, im Kontext der um sich greifenden Moderne und im Kontext der Figuren unter- und miteinander.

Es handelt sich um schönsten Klatsch und Tratsch aus der Welt der durchaus nicht nur brotlosen Künstler und Denker aus einer Welt von Gestern. Die Bühnenbilder sind Berlin, Wien, Paris und hier und da ein bisschen Provinz; die handelnden Personen entstammen dem - aus heutiger Sicht - Schulbuchkanon um die Zeit von, eben, 1913; die Handlungsfäden entwickeln sich entlang des Kalenders inklusive Wetterbericht.

Das Ganze ist sehr gefällig vorgetragen und plätschert wunderbar lesbar vor sich hin. Dennoch handelt es sich um eine Sättigungsbeilage für den Bildungstouristen. Hier eine kleine Neurose, da eine größere Verzweiflung, hier eine kleine Liebeslust und dort ein kleines Liebesleid. Alles wie gehabt, gestern, heute und morgen.

Aber wer wissen möchte, was damals mit einer wirklichen Schönen passiert ist, nämlich der Mona Lisa, dem sei diese kurzweilige Lektüre empfohlen.
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26 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Geplauder, 31. Januar 2013
1913 ist das Jahr vor dem 1.Weltkrieg. Ich habe das Buch gekauft, weil ich glaubte, es beschreibt und erklärt die Zeit, die schließlich in den. 1.Weltkrieg führt. Doch davon findet sich nichts. Man hat den Eindruck, der Autor hätte bei Google 1913 und eine Reihe von Zeitgenossn eingegeben, um Anekdoten mit Erfundenem anzureichern, um ein Buch auf den Markt zu werfen, das das Halbwissn einer bestimmten Klientel bedient. Wer sich kulturell vom Dschungelcamp abheben muss, hier findet er im Grunde das passende Gegenstück Unterhaltung. Plauderton ohne Absicht und Hintersinn. Zum Inhalt: Stalin spaziert duch den Park und denkt, Hitler kommt ihm vielleicht entgegen und die beiden Herren ziehen den Hut. Rilke und immer wieder Rilke. Bei weniger bekannten Zeitgenossen wie Harry Graf Kessler etwa darf man sich freuen, wenn man weiß, wer das ist. Und so geht es immer weiter. Mich bestürzt, wie es dieses Buch an die erste Stelle der Buchhitlisten schaffen konnte.
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23 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Jahrhundert-"Gala" für den Bildungsbürger, 21. Februar 2013
Erstaunlich, dass sich dieses Buch so gut verkauft. Offensichtlich gibt es doch noch mehr von den sogenannten "Bildungsbürgern" als man angesichts des Fernsehprogramms annehmen sollte.
Wer entsprechende Vorkenntnisse hat und auch gerne mal im Flieger oder beim Friseur die "Gala" oder die "Bunte" in die Hand nimmt, der wird über dieses Buch sehr glücklich sein. Alles Namen, die man kennt oder die man zumindest schon mal irgendwo gehört hat. Zu diesen dann Stories von harmlos bis saftig. Waren alles auch nur Menschen, die Heroen aus Kunst und Literatur vor hundert Jahren. Jedenfalls könnte man bei der Lektüre den Eindruck gewinnen, dass sie alle zusammen damals eine ebenso lästige und omnipräsente "Gesellschaft" bildeten wie die heutigen Protagonisten der Klatschspalten. Und hätte Adolf nicht aufgehört mit dem Postkartenzeichnen, gäbe es zwischen beiden sicher eine ununterbrochene Verwandtschaft in gerader Linie. Allerdings lebte man als Promi Anfang des 20. Jahrhunderts ofensichtlich sehr großbürgerlich und in der Regel ohne Geldsorgen, wie in einer Raumstation, ohne medialen Kontakt zum "gemeinen Volk". Welches ja wenig später unter der Regie des "Postkartenzeichners" dem bunten Treiben ein jähes Ende setzte. Zu dieser - sehr augenfälligen - "Abgehobenheitsproblematik" hat Herr Ilies leider keine Geschichten beisteuern wollen.
Genug gelästert, es ist ein Buch, das sich schön und schnell liest. Florian Illies hat seine Quellen ausreichend(!) fleißig beackert und man kann sich die kurzen Häppchen immer mal wieder zwischendurch zu Gemüte führen. Am besten allerdings nicht am Stück, denn sonst wird einem - wie immer bei Fast Food - irgendwann schlecht und das Gehirn verkleistert. Schade auch, dass der Autor zwar ein Literaturverzeichnis anfügt, es aber mangels Fußnoten und Verweisen nicht so einfach möglich ist, an einer als interessant empfundenen Stelle tiefer einzusteigen. Hätte wohl zu wissenschaftlich ausgesehen.
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