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5.0 von 5 Sternen Faszinierend
Faszination Nijinsky

Meine Ballett-Erfahrungen tendieren gen Null, doch dafür ist mein Interesse an der Avantgarde vor einiger Zeit geweckt worden.
Mitschuld daran ist die Autorin Petra von Cronenburg, die auf ihrem Blog immer wieder über Themen der französischen und russischen
Avantgarde berichtet.
(Als Übersetzerin hat sie...
Veröffentlicht am 31. Oktober 2011 von Mrs Lefroy

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider nicht so toll !!
leider verspricht der titel mehr als er hält, viel zu wenig nijinski, dafür mehr über malkunst, sammlungen,und viel zuviele seiten die eigentlich nichts aussagen und vor allem viel zu viele seiten werbung für anderes, dafür war das geld zu schade....
Veröffentlicht am 11. Juni 2013 von Michael Kals


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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faszinierend, 31. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Faszination Nijinsky

Meine Ballett-Erfahrungen tendieren gen Null, doch dafür ist mein Interesse an der Avantgarde vor einiger Zeit geweckt worden.
Mitschuld daran ist die Autorin Petra von Cronenburg, die auf ihrem Blog immer wieder über Themen der französischen und russischen
Avantgarde berichtet.
(Als Übersetzerin hat sie kürzlich dem internationalen Bestseller von Dan Franck ins Deutsche verholfen: Bohèmes)

Jetzt hat sie (nach dem Sachbuch über 'Die Kulturgeschichte der Rose') ein Buch über den Gott des Tanzes geschrieben und herausgebracht.
Dabei handelt es sich nicht um eine Biographie im eigentlichen Sinn, sondern viel mehr um die Darstellung des Mythos, der sich um den
polnisch-russischen Tänzer entwickelte und eine Antwort auf die Frage, warum dieser Künstler auch heute noch immer so faszinierend ist.
Ein Mann, der von Jean Cocteau als "kleiner Affe mit schütterem Haar" beschrieben wurde und der trotzdem sowohl Männer als auch Frauen
mit seinen Tänzen in Exstase brachte.

Cronenburg schaffte es, diese Faszination auch in mir zu wecken.

Ein Teil des Buches beinhaltet die (literarische) Darstellung seiner mitunter skandalösen aber immer revolutionären Tänze.
Das vermag sie mit soviel Poesie und Sinnlichkeit zu beschreiben, dass man gebannt den Atem anhält.
Sie erzählt von Nijinskys großer Menschenliebe und seiner Sehnsucht nach einer Menschenschlange, die ihn aus Liebe tanzen sehen möchte,
einer Liebesschlange.
Man erfährt von seinen Schicksalschlägen, wie z. B. der Anschlag eines neidischen Mitschülers in jungen Jahren, der ihn beinahe zum Krüppel
hätte werden lassen, oder seiner Flucht vor den Nationalsozialisten.

Doch bei all diesen Beschreibungen, zeichnet Cronenburg ein buntes, lebendiges Bild der Avantgarde, lässt den Leser nicht allein mit
Nijinsky zusammentreffen, sondern auch mit anderen bedeutenden Künstlern dieser Zeit, wie z.B. Igor Strawinsky, Charlie Chaplin, Coco Chanel,
Auguste Rodin oder Marcel Proust. Beim Lesen fühlt man sich als Zeitreisender, wünscht sich, nur an einem einzigen dieser Diners teilnehmen
zu dürfen, die im "Freundeskreis um die Ballett Russes" stattfanden.

Der anschließende Fall des Tanzgottes rührte mich sehr: die rücksichtslose Behandlung durchs seine Ehefrau, die ständigen Wechsel der Sanatorien,
die Ärzte, die seine fehldiagnostizierte Schizophrenie mit brutaler Insulinschocktherapie zu behandeln versuchten. In dieser Zeit malte er viel.
Eine Kunst, die man Art Brut oder Outsider-Art nennen mag und über die im Anhang mit Dr. Michael Braunsteiner ausführlich gesprochen wird.
Der einzigen Vorwurf, den man der Autorin machen kann, ist der, dass das Buch durchaus umfangreicher hätte sein dürfen, denn ich hätte gerne
noch viel mehr über das Umfeld Nijinskys erfahren und damit das Ende dieses Lesegenusses hinausgezögert.

So stelle ich fest, dass in diesem Buch genau das drin steht, was vorne angekündigt wird (und das ist wirklich nicht sehr oft der Fall):
Faszination Nijinsky.

Danke, Frau Cronenburg!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sprung aus dem Fenster, 2. März 2012
Ich habe schon lange kein Buch mehr so atemlos gelesen wie dieses. Das allererste Reinkommen war nicht einfach, weil diese Welt des Balletts mir bisher vollkommen fremd war. Sehr schnell haben mich aber dann die Bilder gepackt, das Leben dieses Mannes, das sich allmählich vor mir ausbreitete, wurde immer spannender. Es gab Momente, da hörte, sah und roch ich alles, was beschrieben wurde, als wäre ich mitten im Geschehen, zum Beispiel bei der Vorstellung, Nijinsky wäre direkt einem Fresko entsprungen. Vertraute Namen tauchten auf und verbanden sich für mich zu einem Ganzen mit der Zeit, in der sich alles zutrug: Igor Strawinsky, Jean Cocteau, Pablo Picasso, Charlie Chaplin, Coco Chanel, Thomas Mann, um nur einige zu nennen. Besonders stark beeindruckt hat mich die Stelle, an der vom Lido die Rede war, von Thomas Manns Novelle 'Tod in Venedig', die auch zu meinen Lieblingsnovellen gehört. Tragisch, dass der Leiter des Russischen Balletts, Diaghilew, ebenso wie Aschenbach in Venedig starb!
Zwischendurch wehten immer wieder Düfte wie das Chanel No.5 durch die Blätter, und ich freute mich zu erfahren, wie diese weltberühmte Note entstand. Erstaunlich, wie Nijnsky und das Russische Ballett Einfluss auf die Mode, durch die Skandale auf den Klatsch und das gesellschaftliche Leben in Europa, ja selbst auf die Politik genommen haben.
Dann kam der 1. Weltkrieg, persönlich und politisch ging es für Nijinsky und die Bohème immer weiter bergab. Der geniale Tänzer geriet mit seiner Frau in Kriegsgefangenschaft, die zu einem Arrest im ungarischen Turmzimmer ihrer Eltern umgewandelt wurde. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie das auf den Künstler gewirkt haben muss. In St. Moritz überwinterten er und seine Frau, auch dort muss es ihm an allem gefehlt haben. 1919 wurde er mit der Diagnose 'Schizophrenie' und 'Dementia praecox' in die Schweizer Psychiatrie eingewiesen. Vermutungen gehen auch in Richtung bipolare Störung, oder, wie Rossa in dem Interview sagt, Borderline. Das ist mir, als Fachfrau auf diesem Gebiet, aber nur marginal wichtig. Viel mehr haben mich die Gedanken interessiert, die mich so berührt haben, dass ich sie mir notiert habe. Den getanzten Sprung aus dem Fenster, den Flug von der Bühne in einen nicht sichtbaren Raum. Das Verhältnis von Maschine und Mensch. Der Psychiater Binswanger, der die Insulinschocktherapie nicht verhindern konnte. (Die m.E. viel mehr zerstört haben muss, als alle anderen Faktoren zusammengenommen.)
Hölderlin fiel mir in dem Zusammenhang ein, über den ich kürzlich in einer neueren Biografie las, vieles von seiner Verrücktheit habe der Dichter wahrscheinlich nur gespielt. Und ein Kernsatz: Dass Kunst einer inneren Not entspringt, die sich Bahn nach draußen brechen will und das innere Chaos dadurch neu ordnet. Insofern ist es auch müßig, zwischen Kunst psychisch Kranker und der von 'Normalen' zu unterscheiden.
An diesem Buch gibt es für mich nur eines zu kritisieren: Dass es so schnell zu Ende war. Ich hätte noch stunden - und tagelang weiter lesen können!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lohnenswerte Lektüre auch für Nicht-Nijinski-Fans, 1. August 2011
Petra Cronenburg hat mich beim Lesen derart hineingezogen in ihre spürbare, lesbare Begeisterung für diesen Tänzer, den "Gott des Tanzes", die Faszination, die von ihm, (er war nicht eigentlich "schön", für einen Ballettänzer klein) ausging, sein Können, ihre spannende und bildhafte Schilderung seines ungewöhnlichen Leben, daß ich es fast nicht weglegen konnte und es in zwei Tagen durchgelesen hatte. Vor allem hat sie einen unglaublichen Sprachschatz, mit dem sie die Fähigkeiten des Tänzers so bildhaft beschreibt, daß man die 20 Abbildungen eigentlich nicht bräuchte. Sie sind aber, auch wenn sie nur im Schwarz-Weiß-Druck sind, trotzdem toll anzuschauen und eine Bereicherung des Buches; eine ist sogar farbig. Im Anhang des Buches folgen noch zwei ausführliche und aufschlußreiche Interviews mit dem Choreografen Ralf Rossa ("Nijinsky" an der Oper Halle) und dem Kurator der Prinzhorn-Ausstellung in Admont, Dr. Michael Braunsteiner sowie Film- und Literaturhinweise. Unbedingt empfehlenswert nicht nur für Ballettinteressierte, denn Nijinskis Leben - Zitat: "der für die Kunst lebende, vergötterte Star liebte einen Mann und heiratete eine Frau; auf dem Höhepunkt seines Ruhmes wird er in die Psychiatrie eingewiesen" - bietet Stoff genug für ein Lesevergnügen romanhafter Art!
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lust auf mehr..., 10. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Faszination Nijinsky. Annäherung an einen Mythos (Kindle Edition)
Zuallererst: die unter dem Strich stehende Rezension ist meine zur gedruckten Ausgabe. Sie ist für diese eAusgabe genauso gültig, daher kopierte ich sie hier drunter. Vorab möchte ich aber etwas zur eAusgabe loswerden! Frau Cronenburg hat sich bei der Papierausgabe, man hat es sozusagen als Beweis "in" der Hand, sehr viel Mühe gegeben. Ein Format, das man gerne zur Hand nimmt, Obacht bei der Typographie, für mich sehr angenehmes Papier und eine ausführliche Bebilderung. Und das wunderbare Cover nicht vergessen. Also viele gute Dinge, neben dem hohen Grad der Verschenkbarkeit (wegen dem Themenlaien überraschenden Horizonte erweiternden Inhaltes!) als Gründe, auf eine eAusgabe zu verzichten.

Ich bedanke mich ausdrücklich bei Frau Cronenberg, daß sie sich über die vielleicht ja doch arg bildungsbürgerliche Vorurteile dem eBuch gegenüber durchgesetzt hat, und diese Ausgabe herausgebracht hat. Denn: es hat funktioniert!

Nun hat sie freilich das Glück, das die meisten verwendeten Bilder eh Graustufenbilder sind, so geht hier durch das eInk-Display nichts verloren. Die beiden farbigen Grafiken kann man sich dann aber mittels der Kindle-App auf entsprechenden Geräten ansehen, Danke auch hier, das die Farbe drin gelassen wurde. Aber auch die Fußnoten wurden richtig umgesetzt, als Hyperlinks in beide Richtungen. So "einfach" kann gutes Gewerk doch sein, da habe ich schon manches schlimmere gesehen. Und nicht als letztes: Frau Cronenberg hat auf technische Hürden verzichtet: ich konnte das Buch leicht über meinen Konverter für meinen ePub-Reader konvertieren. Ja, auf dem Kaffeetisch oder dem Gästezimmer-Nachttisch liegt das Papierbuch besser. Aber ansonsten braucht man bei dieser eVersion keinerlei Abstriche in der Qualität vermuten.

__(Inhaltsrezension)______________________

Meine Rezension ist eher mit Vorsicht zu geniessen. Ich habe, man möge mit Tanzschuhen nach mir werfen, keine Ahnung vom Tanz und seiner Geschichte. Und, ich gebe es zu, lese auch ungerne Biographien. Vielleicht, als Romanleser, ist deswegen mein einziger Kritikpunkt: wie gerne hätte ich mehr von Frau Cronenburg über Nijinsky gelesen. Frau Cronenberg schafft es, die Welt um ihn wieder aufstehen zu lassen. Sie nimmt einen mit, und gerade deswegen dachte ich oft beim lesen: nein, halt, nicht schon weitergehen in der Zeit, laß uns noch etwas verweilen, erzähl mir noch mehr, mach noch ein paar Lampen mehr an auf dieser Bühne.

Aber wer weiß, was noch aus ihrer Feder kommen wird. Dieses Büchlein hab ich verschlungen.

Mit Vorsicht sind meine begeisterten Sterne auch zu nehmen, weil ich eben mangels Ahnung Frau Cronenburg einfach nur glauben kann. Die heraufbeschworene Zeit kenne ich nur aus Filmen und Romanen, die Stimmungsbilder, die sie in schafft zu beschwören sind aber Bilder, die ich gerne glauben mag.

Ich gebe zu, ich schwankte zwischen vier und fünf Sternen, den die nun einzig echte Mäkelei wäre: hier und da wurde mir zu viel Einflussmöglichkeiten durch Nijinskys Arbeiten auf die Zeit angedeutet. Immer ein ganz klein bisschen, als ob man seine Wucht immer wieder beweisen müsste. Muß man aber nicht, das glaube ich nach der Lektüre über dieses mir, wie erwähnt, fremde Gebiet auch so. Mäkelei also wieder eingestellt und guten Gewissens 5 Sterne aus reiner subjektiver Leselust heraus gegeben.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Sehnsucht nach Ausdruck, 28. Dezember 2011
Nachdem ich mir gerade den Film "Pina" angesehen hatte, war dieses Buch wie eine Ergänzung. Petra van Cronenburg versteht es wunderbar, aus Worten Bewegung zu zaubern und uns in die Welt des Tanzes, in die Anfänge des Ausdruckstanzes zu führen.
Das Buch vermittelt klare Bilder zeigt sich wie ein Film dem inneren Auge und man würde sehr gerne noch weiter "gucken".
Das Schicksal Nijinskys lässt in mir zwiespältige Gefühle zurück. Ein Mann, der dem tiefsten menschlichen Bedürfnis nachgegeben hat, dem Bedürfnis nach der Freiheit im Ausdruck. Das vermag er nicht nur im Tanz. Doch gerade der Tanz ist es, der uns selbst an dieses innerste grundsätzlichste Bedürfnis erinnert und mitreißen lässt.
Extrem sensibel und hochbegabt, war Nijinsky offenbar nicht wirklich beziehungsfähig und setzte sich den Manipulationen anderer aus. Das empfinde ich als wahren Grund seines Schicksals. Er war vielleicht für diese Welt nicht geschaffen...
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider nicht so toll !!, 11. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
leider verspricht der titel mehr als er hält, viel zu wenig nijinski, dafür mehr über malkunst, sammlungen,und viel zuviele seiten die eigentlich nichts aussagen und vor allem viel zu viele seiten werbung für anderes, dafür war das geld zu schade....
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Schreibstil, 15. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Faszination Nijinsky. Annäherung an einen Mythos (Kindle Edition)
kurz und knapp gesagt:
Frau von Cronenburg könnte es mit ihrem überzeugendem Schreibstil sogar schaffen, das ich Rosenkohl mögen würde.
Habe ich bisher wenig Kontakt zum Ballett gehabt, hat mich dennoch die ansteckende Freude in dieser Beschreibung zu einem Fan werden lassen. Eine lebendige und schon fast intime Beschreibung der damaligen Welt.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Annäherung an einen Mythos, 31. Oktober 2011
Durch Zufall bin ich vor einiger Zeit auf Petra van Cronenburgs Blog zu ihrem Buch gestoßen und sie hat mich mit ihren Berichten über die Entstehung beeindruckt: wie sie Fotos und den richtigen Einband dafür suchte, Korrektur las, Stellen änderte und ergänzte, manches Mal verzweifelte und dann wieder neuen Mut fand.
Ihr Schreibstil hat mir so gut gefallen, daß ich hoffte, ihn auch in diesem Werk wiederzufinden. So habe ich mir das Buch gekauft und wurde nicht enttäuscht.

Der Stil erinnert etwas an ZDF History mit Guido Knopp, was dem Thema sehr gut steht. Der Verlag bezeichnet das Buch als Biografie; es ist meiner Meinung nach aber keine, weil sich die Autorin nicht mit Lebensdaten und -orten beschäftigt, sondern eindringlich Nijinskys Kunst und Wirkung auf seine Mitmenschen beschreibt. Es gelingt van Cronenburg, das Besondere und Revolutionäre an Nijinskys Tanzkunst so bildhaft zu schildern, daß ich es mir sehr gut vorstellen kann.

Abgerundet wird das Buch von ausführlichen Interviews mit dem Choreografen Ralf Rossa und dem Kurator der Prinzhorn-Ausstellung Michael Braunsteiner.

Ich habe durch das Buch einen Menschen kennen gelernt, der wie so viele vor und nach ihm, sein Leben der Kunst gewidmet und diese zu neuen Ufern geführt hat, auch gegen das Unverständnis mancher Zeitgenossen.

Ich vergebe für dieses Buch eine klare Kaufempfehlung an alle, die sich für Ballett interessieren.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faszination Nijinsky, 11. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Faszination Nijinsky. Annäherung an einen Mythos (Kindle Edition)
Ich interessiere mich sehr für Ballett, deshalb war es sehr interessant, über diesen Mann zu lesen. Mir hat auch sehr gut "Der Tänzer" von Colum McCann über Nurejew gefallen.
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Faszination Nijinsky. Annäherung an einen Mythos
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