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99 von 106 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traumteil mit Lernkurve
Mein Text wird etwas länger, daher stelle ich mein Fazit an den Anfang:
Obwohl ich einige Eigenschaften des Parrot Zik durchaus kritisch sehe (mehr dazu in der ausführlichen Rezension), gebe ich dem Kopfhörer dennoch 5 Sterne. Ich hätte niemals gedacht, dass mein iPhone 4S dermaßen gut klingen und ein vollwertiger Stereoanlagen-Ersatz...
Veröffentlicht am 4. September 2012 von Skilliard

versus
41 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Top Produkt mit riesen Schwäche
Ich habe mir diesen Kopfhörer im Rahmen der Cyberwoche bei Amazon bestellt und der erste Eindruck war nicht der schlechteste.

Design
=========
Über das Design gibt es nichts zu meckern (ist natürlich immer Geschmacksache).

Verarbeitung
============
Der ZIK ist hervorragend verarbeitet und es wurden hochwertige...
Veröffentlicht am 11. Dezember 2012 von Sascha


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99 von 106 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traumteil mit Lernkurve, 4. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Parrot Zik by Philippe Starck Bluetooth on-Ear-Kopfhörer (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Mein Text wird etwas länger, daher stelle ich mein Fazit an den Anfang:
Obwohl ich einige Eigenschaften des Parrot Zik durchaus kritisch sehe (mehr dazu in der ausführlichen Rezension), gebe ich dem Kopfhörer dennoch 5 Sterne. Ich hätte niemals gedacht, dass mein iPhone 4S dermaßen gut klingen und ein vollwertiger Stereoanlagen-Ersatz für mich sein kann.
Ich habe den Kopfhörer auch einem audiophilen Freund zum Testen gegeben, der für mich DIE Instanz in Sachen Klangqualität ist. (Er baut selbst Boxen und weiß über die technischen Details von Geräten Bescheid, von denen ich hier nicht mal eine sinnvolle Zusammenfassung abgeben kann. Aber wenn ich vor seinem Stereoanlagen-Altar stehe und er mir etwas von seiner neuesten Lieblings-LP vorspielt, dann bekomme ich feuchte Augen und würde gerne sein Wohnzimmer mit nach Hause nehmen). Der ist jedenfalls vom Parrot Zik ebenfalls sehr angetan und findet ihn besonders ohne Klangverbesserung über die Parrot Suite sehr gut. Er sagt, dass der Klang in nichts seinen kabelgebundenen Bowers & Wilkins Kopfhörern nachsteht, die er an seinem iPod verwendet. Und die waren für mich - zusammen mit den Modellen von Grado, die ich kennengelernt habe - bisher mein Maßstab für tolle Klangqualität.

Der Kopfhörer:
Der Parrot Zik hat ein ansprechendes und hochwertiges Äußeres, ohne dass er dabei "Schau her, ich bin teuer" schreit. Die matt-satinierten Metallteile machen ihn nicht nur stabil, sondern befördern ihn auch in eine höhere Gewichtsklasse. Ich finde es aber noch OK. Er sitzt sehr gut, nicht zu fest und nicht zu locker - zumindest im Stehen und Sitzen. Wenn man sich zum Musikhören hinlegt, folgt er schon ein bisschen der Schwerkraft Richtung Kissen. Da es den Klang nicht beeinträchtigt finde ich das noch OK; man sollte es nur wissen und entsprechend mit dem Gerät umgehen.
Es werden 2 Kabel mitgeliefert: Eines zum USB-Anschluss am Computer und ein 3,5 mm-Klinkenstecker-Kabel zum nicht drahtlosen-Anschluss an eine Audioquelle. Beide Kabel sind mit einem Textilmaterial ummantelt, das Kabelsalat verhindert und zur hochwertigen Gesamtoptik des Systems beiträgt.

Der mitgelieferte Akku lässt sich schnell und einfach in das Akkufach einlegen, das sich hinter der magnetischen Abdeckklappe des linken Kopfhörers befindet. Das erste Aufladen dauerte ziemlich genau 2 Stunden. Wie lange der Kopfhörer durchhält hängt nach Herstellerangaben auch davon ab, mit welchen Einstellungen er betrieben wird. Die Aktivitäten zur Klangmanipulation schlagen auf die Akkuleistung durch. Nach meiner Erfahrung kann man mit einem voll aufgeladenen Akku zwischen 4 und 5 Stunden Musik hören. Aufladen kann man ihn derzeit nur über den USB-Anschluss und wenn er im Kopfhörer eingesetzt ist. In einem englischen Testbericht habe ich gelesen, dass Parrot mittlerweile einzeln zu kaufende Ersatzakkus anbietet, ich habe aber noch keine in Deutschland finden können. Da der Kopfhörer besonders auf langen Reisen (Flugreise oder als Beifahrer auf einer langen Autofahrt) seine Qualitäten bei der Geräuschunterdrückung ausspielen kann, ist der Besitz von einem oder mehreren zusätzlichen Akkus praktisch damit man auf langen Reisen auf diesen Zusatznutzen nicht verzichten muss wenn er einem wichtig ist.

Bedienung:
Der Parrot Zik ist eigentlich dafür da, über Bluetooth mit einem iPhone oder Android-Handy gekoppelt zu werden. Man kann ihn aber auch über das mitgelieferte 3,5 mm-Kopfhörerkabel an eine Stereoanlage oder andere Audioquellen anschließen. Letzteres kann man auch dann benutzen, wenn der Kopfhörer-Akku leer ist und man trotzdem Musik hören will. Die Klangverbesserungen sind allerdings vom Akku abhängig; bei leerem Akku muss man auf die Zusatzfunktionen verzichten.

Eine Besonderheit des Parrot Zik ist die Möglichkeit, einige Bedienelemente über Berührung der rechten Kopfhörermuschel steuern zu können. So kann man die Lautstärke regeln, indem man mit dem Finger an der rechten Muschel senkrecht nach oben (lauter) oder nach unten (leiser) wischt. Zum nächsten Stück bzw. zum Anfang des laufenden Stückes gelangt man mit Wischern nach links oder rechts. Wenn man die Ohrmuschel antippt, pausiert die Musik. Ebenso stoppt die Wiedergabe wenn man den Kopfhörer absetzt. Die im Ohrmuschelpolster eingearbeiteten Sensoren erkennen, wenn der Kopfhörer nicht mehr auf den Ohren sitzt und halten das Abspielen an. Wenn man ihn dann wieder aufsetzt, spielt die Musik weiter.
Über Berührung der Ohrmuschel kann man auch Anrufe entgegennehmen oder ablehnen, wenn man während des Musikhörens angerufen wird. Die Klangqualität ist passabel. Ich finde allerdings, dass sich Handys mit einer eigenen Geräuschunterdrückung wie das iPhone ein bisschen "knödelig" anhören; der Klang ist nicht klar oder "scharf", sondern eher dumpfig und etwas verzerrt.

Diese Funktionen der rechten Ohrmuschel, die so viele Nutzer ganz toll finden, ist für mich der einzig wirkliche Schwachpunkt, wo ich den Kopfhörer kritisch sehe.
Ich höre nämlich Musik ganz gerne im Liegen, wenn ich sie so richtig genießen kann. Durch die sensible Reaktion der rechten Ohrmuschel auf Berührungen passiert es mir des Öfteren, dass die Musik ganz plötzlich stoppt wenn ich den Kopf auf dem Kissen bewege - weil der Kopfhörer die Berührung mit dem Kissen als Antippen interpretiert. Ebenso geht es mir, wenn ich den Kopfhörer im Liegen zurechtrücken will: Weil er durch sein hohes Gewicht ein bisschen rutscht greift man unwillkürlich an die Ohrmuschel was das System wieder zum Abschalten der Musik veranlasst. Man muss sich daher angewöhnen, bestimmte Verhaltensregeln zu beachten wenn man mit dem Parrot Zik im Liegen Musik hören will. Am besten man nimmt ein Kissen, bei dem der Kopf nicht so einsinkt oder das aus anderem Grund ein Stück weg bleibt von der rechten Kopfhörermuschel. Und wenn man den Kopfhörer zurechtrücken will, achtet man darauf, dass man ihn am Bügel anfasst und nicht an der Muschel.
Ich habe festgestellt, dass der Kopfhörer auf Berührungen gar nicht mehr reagiert, wenn man die oben beschriebenen Probleme einige Mal hintereinander produziert. Wenn man sich partout nicht mit dem Kopfhörer einigen kann, wie man denn jetzt bequem liegt und einige Male die Musik stoppt, wieder anfährt, die Lautstärke regelt und dann vielleicht auch noch hektisch wird weil das nervt, dann reagiert der Parrot Zik eingeschnappt und reagiert gar nicht mehr auf Berührungen. Aus- und wieder einschalten behebt das Problem nicht: Es hilft dann nur, den Kopfhörer mit dem USB-Port des Computers zu verbinden. Auch wenn es nur kurz ist: der Parrot reagiert dann wieder auf Befehle und funktioniert normal. Das ist mir bisher aber immer nur im Liegen passiert und ich finde den Kopfhörer ansonsten wirklich überzeugend, deswegen bekommt er von mir trotzdem 5 Sterne.

Man kann den Parrot Zik über Bluetooth nicht nur mit dem Handy, sondern auch mit dem PC (in meinem Fall ein Apple Mac Pro) verbinden. Ich habe das gemacht, bin dabei aber auf Schwierigkeiten gestoßen auf die ich hier eingehen möchte, damit andere Nutzer nicht den gleichen Fehler machen und dann - so wie ich - stundenlang nach einer Lösung suchen müssen. Wenn man den Kopfhörer mit dem Handy gekoppelt hat und man öffnet auf dem Computer die Bluetooth-Einstellungen um ihn auch darüber anmelden zu können, dann bekommt man den Kopfhörer mit seiner Bluetooth-Verbindungsadresse angezeigt; das Gerät wird also erkannt. Will man anschließend die beiden miteinander koppeln erscheint eine Fehlermeldung ("die Verbindung ist nicht möglich"). Das lag in meinem Fall daran, dass der Parrot Zik bereits mit meinem iPhone gekoppelt war und obwohl das iPhone ausgeschaltet war, reicht das nicht. Man muss am iPhone entweder das Bluetooth abschalten (wenn man es nicht anderweitig benötigt ist das die schnellste Lösung), oder man muss den Parrot manuell aus der Liste der Bluetooth-Geräte entfernen. Anschließend klappt auch das Koppeln mit dem Computer. Man sieht den Unterschied sofort daran, dass im Bluetooth-Verbindungsfenster des Computers der Kopfhörer nun nicht mehr mit seiner Bluetooth-Adresse, sondern mit seinem vollständigen Namen aufgeführt wird.

Es gibt die Möglichkeit, per E-Mail den Support von Parrot auf Deutsch zu kontaktieren. Wegen des Bluetooth-Problems habe ich dorthin geschrieben; nach ca. 24 Stunden bekam ich eine Rückantwort von einem deutschen Techniker. Mein Problem hatte ich da mittlerweile selbst gelöst, aber es ist gut zu wissen, dass es im Notfall wirklich klappt mit dem Support.

Klang des Kopfhörers + Parrot Audio Suite:
Der Parrot Zik tritt in einer gehobenen Preisklasse an; ein Teil des Preises ist der Drahtlos-Funktionalität geschuldet. Es ist also nicht wirklich ein Super-High End-HiFi Kopfhörer. Das iPhone oder ein Android-Handy sind aber auch nicht die Super-High End-HiFi-Abspielgeräte. Schon gar nicht wenn man MP3-Dateien wiedergibt. Wie ein Kopfhörer klingt, kann man einer dritten Person auch nicht wirklich beschreiben; zu sehr ist das Ergebnis vom eigenen Geschmack und den Hörgewohnheiten abhängig.
Für mich hat der Parrot Zik einen gut ausgewogenen Klang, mit dem man Musik aller Richtungen in einer tollen Qualität hören kann. Von Natur aus ist er nicht mit einer Bass-Optimierung verunstaltet, was ich sehr positiv finde. Wenn man seine Musik mit mehr Wumms hören möchte, dann kann man sich für über die Parrot Audio Suite App eine passende "Klangverbesserung" heraussuchen.

Die Parrot Audio Suite gibt es für iPhone und Android (Stand: Sept. 2012). Mit ihr kann man den Klang auf unterschiedliche Weise beeinflussen. Die aktive Geräuschunterdrückung lässt sich nur über diese Software ein- oder ausschalten, am Kopfhörer selbst gibt es dafür keinen Knopf. Über die "Parrot Konzert Hall" lässt sich der Klangraum in 4 verschiedenen Einstellungen (Silent Room, Living Room, Jazz Club und Concert Hall) anpassen; zusätzliche Variationsmöglichkeiten bieten die Winkelverstellungen der Lautsprecher.

Der ebenfalls in der Suite eingebaute Equalizer hat viele verschiedene Voreinstellungen, mit denen ich aber nicht allzuviel anfangen kann. Es gibt auch die Möglichkeit, sein eigenes Equalizer-Profil anzulegen. Allerdings sehe ich keine Möglichkeit, sich davon eine Bibliothek mit Einstellungen anzulegen. Dabei wäre gerade das sinnvoll, denn ich würde mir schon gerne eigene Einstellungen für z.B. Hörbücher oder verschiedene Alben anlegen. Vielleicht wäre das eine Neuerung, die man bei einem Software-Update der Parrot Audio Suite einbauen könnte.
Ebenso eine nützliche Verbesserung wäre die Möglichkeit, die Balance zwischen dem linken und dem rechten Lautsprecher zu verschieben. Im Moment geht das nämlich nicht und ich habe auch beim iPhone keine Einstellmöglichkeit gefunden, mit der man die Balance regeln kann. Ein "normaler" Hörer benötigt so etwas nicht oft, aber wenn man Probleme mit den Ohren hat (z.B. geringere Hörstärke auf einem Ohr) ist die Balance-Verschiebung die einzige Möglichkeit, die Musik "symmetrisch" wahrzunehmen. Und das gehört zum Musikgenuss schon dazu.
Ich hatte in einer anderen Angelegenheit Kontakt zum Parrot Support und habe dort diesen Vorschlag gemacht und man hat mir gesagt, dass man das auf die "Wunschliste" des Herstellers aufnimmt, dass man mir aber nicht sagen kann, ob und wann so eine Funktion implementiert wird.

Mein Fazit der "Klangverbesserungen": Ja, man hört deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Einstellungen. Man kann aber auch darauf verzichten und den Kopfhörer einfach nur so nutzen, wie er ist. Für Audiophile ist eine "Klangverbvesserung" ohnehin ein Werk des Teufels. Ich selbst habe aber schon Spaß daran, mir auch mal bombastische Filmmusik wie z.B. den Score von "Fluch der Karibik" in der Concert Hall-Einstellung auf die Trommelfelle ballern zu lassen. Wenn man das dann wieder abschaltet klingt der Sound des Kopfhörers im direkten Vergleich ein bisschen verhungert. Man sollte daher eine Pause einlegen, wenn man vom Bombast-Sound wieder auf normal umschaltet. Eine gute Standard-Einstellung finde ich ist "Living Room, 120°".

Die Parrot Audio Suite ist leider nicht als Computer App zu haben, sie gibt es nach derzeitigem Stand (Sept. 2012) nur für Androide und iPhone. D.h. man kann am Computer weder die Geräuschunterdrückung an- oder abschalten noch die Klangverbesserungen nutzen. Was aber geht: Wenn man auf dem Handy die App laufen hat kann man darüber die Klangeinstellungen machen und diese bleiben aktiv, so lange der Akku im Kopfhörer geladen ist. Die Klangverbesserung ist dann auch bei Koppelung mit dem Computer über Bluetooth und auch beim kabelgebundenen Einsatz mit der Stereoanlage aktiv.

Die Rauschunterdrückung finde ich echt genial. Wenn man den Kopfhörer aufsetzt ohne Musik zu spielen hört man die aktive Rauschunterdrückung als sehr leises weißes Rauschen. Beim Abspielen von Musik ist aber auch dieses nicht zu hören. Ich habe einen älteren kabellosen Sennheiser-Kopfhörer, den ich als sehr rauschend und störend in leisen Musikpassagen hören konnte; das hat mich oft sehr enttäuscht und den Musikgenuss geschmälert. Beim Parrot Zik werden die Außengeräusche abgelockt ohne dass man eine Beeinträchtigung der Klangqualität feststellt.

Mein Fazit habe ich ja oben schon vorweggenommen: Sowohl ich als auch mein audiophiler Freund finden den Kopfhörer von der Qualität her (Verarbeitung und Klang) ganz hervorragend. Bevor ich den Parrot Zik bekam habe ich nicht gedacht, dass ein Handy so gut klingen kann. Auch jetzt kommt es mir immer wieder wie ein Wunder vor, wenn ich den Kopfhörer aufsetze und genussvoll Musik hören kann. Ich könnte mir zwar einige Punkte vorstellen, wo ich mir eine Optimierung wünschen würde (z.B. beim Hören im Liegen) aber mit dem Kopfhörer bin ich doch so sehr zufrieden, dass ich ihm die volle Punktezahl gebe.
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54 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen (kein) Vergleich Parrot Zik - Bose QC15, 26. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Parrot Zik by Philippe Starck Bluetooth on-Ear-Kopfhörer (Elektronik)
Ich habe mir den Parrot Zik Kopfhörer als möglichen Ersatz für meinen Bose QC15 gekauft. Die meisten Erfahrungsberichte beschreiben den Parrot Zik als gleichwertig. Das kann ich so nicht bestätigen. Wichtig sind mir 1. Noise Cancellation, 2. Musikqualität, 3. Tragekomfort - deshalb wergebe ich auch nur in diesen Kategorien Punkte und lasse z.B. die Technikspielereien des Zik und die hochwertigere Tragetasche des QC15 unberücksichtigt.

1. Bei der Geräuschunterdrückung liegen Welten zwischen den Kopfhörern. Für sich alleine betrachtet, ist die Geräuschunterdrückung des Parrot Zik sehr gut. Im direkten Vergleich mit dem QC15 fällt er weit zurück, da er den Träger sehr viel weniger von der Umwelt entkoppelt und den Umgebungslärm weit weniger dämpft (getestet in der Berliner S-Bahn und mit einem Signalgenerator). Außerdem ist das Rauschen der Geräuschunterdrückung des Zik lauter als das des QC15. Der Punkt geht eindeutig an den QC15.
2. Die Musikqualität ist bestenfalls ausreichend, wenn man die Softwareerweiterungen deaktiviert hat. Der Ton ist dann im Vergleich zu in-Ear-Kopfhörern und dem Bose-typischen QC15 sehr dünn. Mittels der für Android und iOS verfügbaren Software kann man allerdings einen 7-Band Equalizer und einen Raumklangeffekt hinzuschalten, wodurch der Klang des Köpfhörers sehr viel kräfiger und auch basslastiger werden kann. Im direkten Vergleich ist der Zik mit eingeschalteter Klangverbesserung dem QC15 mindestens ebenbürtig - durch die Einstellmöglichkeiten der Software geht der Punkt an den Zik.
3. Der Parrot Zik ist sehr schwer. Er besteht aus teilweise aus Metall, wodurch er sehr solide wirkt. Leider ist durch das hohe Gewicht auch der Tragekomfort nicht der beste - er drückt nach kurzer Zeit. Der Bose QC15 ist nur aus Kuststoff gefertigt und daher im Vergleich sehr leicht. Die Bluetoothverbindung des Zik sorgt dafür, dass kein Kabel (wie beim QC15) stört. Die BT-Kompressionsartefakte hört man sehr selten. Außerdem umschließt er die Ohren, wobei der Zik auf den Ohren aufliegt. Bei mir war das Aufliegen des Zik nach kurzer Zeit unangenehm. Das hohe Gewicht sorgt dafür, dass der Punkt für Tragekomfort an den QC15 geht.

Spaßig am Parrot Zik ist das Bedienkonzept, wobei mittels Berührung des rechten Kopfhörers mehrere Funktionen, wie Lautstärke, Titel und Telefon, geregelt werden können. Die Bluetooth-Verbindung sorgt für guten Musikgenuss ohne Kabel – allerdings nur für etwa 6 Stunden, danach ist der Akku leer und muss per Micro-USB aufgeladen werden. Man kann dann per Kabel zwar noch (dünn) Musik hören, aber nicht mehr die Freisprecheinrichtung oder die Geräuschunterdrückung nutzen. Der QC15 hat leider nur eine Kabelverbindung mit eingebauter Freisprecheinrichtung und iPhone-Steuerung, dafür funktioniert er aber auch über 22 Stunden, bevor die AAA-Batterie gewechselt werden muss.

Das Design des Zik sehr chic. Ein wenig enttäuscht war ich aber, als ich den hochwertigen Zik in einer sehr billig wirkenden Kiste erhalten habe. Hier war der Designer anscheinend nicht mehr gefragt.

Fazit:
Obwohl beide Kopfhörer fast gleich teuer sind, unterscheiden sie sich doch grundlegend. Bei dem Parrot Zik stehen Design und tolle High-Tech-Spielereien im Vordergrund, der recht gute Klang wird per Software nachgeliefert, beim Bose QC15 liegt der Schwerpunkt eher beim von Bose gewohnten basslastigen Klang und der wirklich hervorragenden Geräuschunterdrückung.

Für mich, der Noise Cancellation gerne im Flugzeug und in der S-Bahn nutzt, führt zur Zeit kein Weg am QC15 vorbei, und deshalb geht der Parrot Zik jetzt wieder zurück.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als die Bluetooth-Konkurrenz, 12. Juni 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Parrot Zik by Philippe Starck Bluetooth on-Ear-Kopfhörer (Elektronik)
Lange habe ich die veschiedensten Testberichte und Rezensionen von Bluetooth-Kopfhörer studiert. Das Ergebnis: Ratlosigkeit. Angeschaut habe ich mir den Sennheiser MM 550 Travel, Bose AE2w, Sony MDR1RBT V3.0 sowie den Parrot Zik.

Heute habe ich diese Exponate im Fachgeschäft probegehört, denn der persönliche Eindruck zählt noch immer um Längen mehr als tausend Rezensionen.

Vorausschicken muss ich, dass ich NICHT audiophil bin und demnach nicht mit Fachbegriffen um mich werfen kann. Zu vergleichen mit jemandem, der einen Wein nicht mit blumig, schwer, fruchtig, trocken oder was auch immer umschreiben kann, aber sehr wohl entscheiden kann, ob ihm ein Wein mundet oder nicht.

Das Resultat vorweg: Der Zik von Parrot hat mich definitiv am meisten überzeugt! Dieser Kopfhörer hat schlicht das beeindruckendste Resultat geliefert. Klare Höhen, ausgewogene Mitteltöne und tragende Bässe. Zusätzlich ist das Touchpad auf dem rechten Hörer schlicht genial und die Gratis-App für Android und Apple absolut cool.
Klar, ich bin ein Hörer von elektronischer Musik und deshalb kommen mir die verschiedenen Set-Up natürlich entgegen. Ich mag den Klassik-Freunden auch nicht widersprechen, dass die Musik unverändert und natürlich sein sollte. Deshalb nochmals, jedem das seine.

Einziger Kritikpunkt. Er ist mit Abstand der schwerste Kopfhörer der getesteten Geräte, ich empfinde das jedoch nicht als unangenehm und auch nach langem Hören fühlt er sich noch immer sehr bequem an.

Das Noise Cancelling ist Parrot super gelungen und schneider für mich am Besten ab!

Besonders enttäuscht bin ich vor allem von Bose und Sony in Sachen Klangqualität. Der Sennheiser ist klanglich nicht schecht, aber beüglich Materialien und Verarbeitung fühlt er sich einfach nicht wertig genug an für den Preis!

FAZIT: Für mich der klare Testsieger: Parrot Zik
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41 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Top Produkt mit riesen Schwäche, 11. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Parrot Zik by Philippe Starck Bluetooth on-Ear-Kopfhörer (Elektronik)
Ich habe mir diesen Kopfhörer im Rahmen der Cyberwoche bei Amazon bestellt und der erste Eindruck war nicht der schlechteste.

Design
=========
Über das Design gibt es nichts zu meckern (ist natürlich immer Geschmacksache).

Verarbeitung
============
Der ZIK ist hervorragend verarbeitet und es wurden hochwertige Materialien verwendet. Leider ist er dadurch sehr schwer, was in meinem Fall für Probleme sorgte (mehr weiter unten).

Klang
=========
Aus meiner Sicht sehr guter Klang über Bluetooth (getestet mit einem Galaxy Note), allerdings erst nach Update auf neueste Firmware Version. Auch über Kabel im aktiven Modus gibt es aus meiner Sicht nichts zu meckern. Hier sei aber gesagt, dass ich kein Profi bin und das nur meine Wahrnehmung ist.

Enttäuscht war ich vom passiven Modus. Der Sound ist dumpf und flach und macht einfach keinen Spaß.

Funktionen
============
Die Möglichkeiten der persönlichen Konfiguration über eine App (Android + iOS) ist spitze. Das bietet kein mir bekannter Kopfhörer. Hier kann man wirklich das Klangbild so einstellen, wie man es möchte. Die Verbindung über Bluetooth klappte ohne Probleme und sogar das Update wurde per Bluetooth übertragen.
Die Steuerung über Touch-Gesten innovativ und funktionierte jederzeit ohne Probleme.

Noise Cancelling
==================
Dieser Punkt war mir besonders wichtig, da ich den Kopfhörer überwiegend auf Reisen (Bahn und Flugzeug) nutzen will. Hier gab es eigentlich nichts zu meckern. Ohne Musik im Hintergrund ist ein leichtes Rauschen zu hören, dass ich aber als normal bezeichnen würde. Ich habe jetzt insgesamt 4 NC-Kopfhörer probiert und jeder rauschte etwas. Im Falle des Zik war dies aber im unteren Bereich. Erste Tests mit eingeschaltetem Wäschetrockner waren vielversprechend und auch in der Bahn (ICE) verrichtet das NC hervorragende Arbeit.

Zubehör
==========
Hier die erste Enttäuschung. Die Stofftasche ist für Reisen völlig ungeeignet, da man ständig Angst hat, der ZIK geht im Rucksack kaputt. Für den Preis, was der Kopfhörer normalerweise kostet, hätte ich zumindest ein stabileres Case erwartet. Auch ein Flugzeugadapter war nicht dabei, wobei das noch zu verkraften wäre. Das Audiokabel ist - genauso wie das USB-Kabel - mit einem festen Stoff ummantelt und macht einen stabilen Eindruck.

Akkulaufzeit
===============
Die Akkulaufzeit ist mit angegebenen 6 Stunden sehr gering. Allerdings bekommt man Ersatzakkus für längere Reisen. Das ist nicht toll, aber verkraftbar. Hier muss man auch den Vorteil sehen, dass die Akkus austauschbar sind. Andere Kopfhörer haben z.T. integrierte Akkus, was für mich ein größerer Nachteil wäre (beschränkte Lebensdauer und Leistungsverlust). Wer auf Effekte bei den Einstellungen verzichtet, den Kopfhörer über Kabel und nur mit aktivem NC verwendet, soll immerhin auf bis zu 18 Stunden Laufzeit kommen. Das konnte ich leider nicht verifizieren, hatte aber in dem Modus nach der zweiten Aufladung bereits weniger Akkuverbrauch festgestellt als bei meinen ersten Tests mit allen Funktionen.

Komfort
===========
Bis jetzt machte der Kopfhörer (vom Zubehör mal abgesehen) eigentlich fast alles richtig, also warum nur 3 Sterne? Nun ja, ich kaufte den Kopfhörer - wie schon gesagt - für längere Reisen. Hierfür muss ein Kopfhörer mit Noise-Cancelling meiner Meinung nach aus ausgerichtet sein und genau hier verfehlt der ZIK sein Ziel. Ich weiß nicht, für welche Kopfgrößen der ZIK gemacht wurde. Ich dachte eigentlich, ich hätte einen "normalgroßen" Kopf. Allerdings sitzt der ZIK bereits auf kleinster Einstellung nicht richtig. Hier muss man dazu sagen, dass der ZIK ziemlich schwer ist. Er rutscht zwar nicht wirklich (solange man keine allzu großen Kopfbewegungen macht), der Anpressdruck auf die Ohren ist aber dennoch zu gering. Der Kopfhörer drückt mit seinem ganzen Gewicht von oben auf dem Kopf und nach maximal einer Stunde verursacht er Schmerzen auf dem Aufliegepunkt. Vielleicht wäre es besser, wenn der Kopfbügel besser gepolstert wäre, aber vermutlich ging hier Design vor Komfort. Auch etwas mehr Anpressdruck auf die Ohren wäre verkraftbar gewesen und hätte evtl. etwas Druck von oben "abfangen" können.

Fazit
===========
Insgesamt ist der ZIK eigentlich ein innovativer, gut klingender und stylisher Kopfhörer mit gutem Noise Cancelling. Aber all das hilft nicht, wenn er aufgrund des hohen Gewichts bei scheinbar zu kleinen Köpfen nicht nutzbar ist. Leute mit größeren Köpfen könnten, wenn Sie über die anderen (auch in anderen Rezessionen) erwähnten Schwächen hinwegsehen können, mit dem ZIK wirklich glücklich werden. Ich hätte ihn definitiv behalten, wenn er gepasst hätte. So muss er leider zurück.

Ich habe lange überlegt, wie viele Sterne ich vergebe. Aufgrund des enttäuschenden Zubehörs und den etwas zu klein dimensionierten Akkus hätte ich wohl 4 Sterne vergeben, wenn er gepasst hätte. Dass er nicht passt, mag ja nicht für alle zutreffen, weswegen eine Abwertung von 1 Stern auf insgesamt 3 Sterne hier gerechtfertigt scheint.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausführlichere Rezension zu meinen neuen Traumkopfhörern, 14. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Parrot Zik by Philippe Starck Bluetooth on-Ear-Kopfhörer (Elektronik)
Nach ungefähr 2 Monaten Testzeit möchte ich nun meine vorläufige Erfahrung mit den Parrok Zik Kopfhörern teilen. In meiner Rezension möchte ich das Produkt genauer vorstellen und dazu meine Meinung abgeben. Um das ganze übersichtlicher zu gestalten gibt es hierzu ein kleines Inhaltsverzeichnis:

1. Verpackung / Ersteindruck
2. Lieferumfang
3. Design & Bequemlichkeit
4. Funktionen & Die App
5. Klang & Sound
6. Zubehör / Ersatzteile
7. Fazit
Und los geht's…

1. Verpackung / Ersteindruck
Das Gerät kommt in einer kartonartigen Verpackung mit Plastikfront. Der Karton ist zwar hart und belastungsfähig, aber dennoch stellt sich mir die Frage, was Parrot mit so einer Verpackung bezwecken will. Hervorheben des vergleichsweise hochwertigen Produkts? Überraschungseffekt? Kaum ist die Front abgenommen dreht sich die Situation - ich war selten so erstaunt von irgendeinem Produkt. Die Kopfhörer wirken edel und hochwertig verarbeitet, man hat tatsächlich Angst sie beim herausnehmen zu hart anzupacken. Im Nachhinein merkt man aber, dass sie nicht so filigran sind wie Anfangs erwartet. Unter den Kopfhörern befindet sich ein kleiner schwarzer Karton mit Zubehör.
2. Lieferumfang
Neben den Kopfhörern wird, wie eben erwähnt, ein kleiner Karton mit dem weißen Schriftzug "Parrot" mitgeliefert, welcher die Bedienungsanleitung, den Akku, ein USB-Kabel zum laden sowie ein Klinkekabel für den stromlosen Betrieb beinhält. Ebenfalls dabei ist auch noch ein kleiner Stoffsack zum Aufbewahren der Kopfhörer, wobei ich nicht empfehlen würde ihn zu nutzen, da er sie nicht annähernd schützt.
3. Design & Bequemlichkeit
Wie bereits beim Ersteindruck gesagt: es ist nahezu unverschämt wie gut Zik aussieht. Ein wahres Meisterwerk hat Parrot, bzw. Starck mit dem Design abgeliefert. Und was soll ich sagen, die Dinger sitzen! Perfekt gepolstert kann man auch über das große Gewicht hinwegsehen, welches sich vermutlich nicht vermieden ließ wegen der ganzen Technik und dem Aufbau. Man hält hier nämlich keine Plastik / Schaumstoff Kopfhörer in der Hand, sondern hochwertig aus Metall und Leder hergestellte*. Zik sieht schlicht und edel aus - einfach top.
*Anmerkung: die Ohrmuschelabdeckung ist selbstverständlich aus Kunststoff, mit Metall / Leder ist der Bügel und die Polsterung gemeint.
4. Funktionen & Die App
Zik ist nicht irgendein Kopfhörer, es wird viel geboten. Eines der Hauptmerkmale ist die Touchfläche auf der rechten Ohrmuschel (die linke dient als Abdeckung des Akkus), auf der man mit typischen Touchgesten zum vorherigen oder nächsten Lied switchen, das aktuelle Stück unterbrechen oder die Lautstärke regulieren kann. Über die Touchsteuerung kann man ebenfalls Telefonate annehmen und beenden, was ich allerdings nicht getestet habe. Dementsprechend ist auch ein Mikro eingebaut.
Verbunden wird der Kopfhörer über Bluetooth mit einem Handy, einem Tablet etc. Für nicht-bluetoothfähige Geräte wurde ein Klinkekabel mitgeliefert. Die Bluetooth Verbindung läuft stabil, ich kann von der Couch aufstehen um mir etwas aus der Küche zu holen ohne das die Verbindung zwischen den beiden Räumen abbricht.
Parrot hat für Zik eine ganze App veröffentlicht, wie man es beispielsweise schon von ihrer AR.Drone kennt. Über die App kann man sämtliche Funktionen steuern. Man kann über einen Equalizer die Klangfarbe ändern (genaueres bei 5.), sich über den aktuellen Batteriezustand informieren, eine Konzerthalle simulieren und das ACN (= Active Noise Cancelling) aktivieren. Letzteres ist vorallem auf flügen sehr nützlich, aber auch in ruhigeren Situationen verrichtet es seine Arbeit tadellos. Das ACN beim Zik ist um Längen besser als bei meinem Gaming Headset.
5. Klang & Sound
Der große Schrecken - mein erster Probelauf hat gleich nach dem Auspacken stattgefunden, nur per Kabel und nicht eingeschaltet (weil nicht geladen). Grauenvoll! Kaum Bässe, sämtliche Lieder haben sich seicht und lasch angehört. Ich war extrem enttäuscht.
Nachdem ich die Kopfhörer geladen hatte und mit der App konfiguriert habe startete ich einen zweiten Versuch (über Bluetooth). Nun die Erlösung - dank den Equalizereinstellungen kann man den Sound perfekt konfigurieren, nach Genre oder persönlichem Geschmack. Wahnsinn! Was auf einmal aus diesem Gerät rausgeholt wurde war und ist der absolute Hammer! Damit stampft Parrot vom Klang her sämtliche Konkurrenz in die Tonne, denn Zik ist extrem wandlungsfähig. Während sich beispielsweise beats by Dre auf einen modernen, basslastigen Sound konzentriert, kann Parrot viele verschiedene Klangfarben wiedergeben. Egal ob Clubsound (viel Bass) oder auf Vocals fokussiert (hohe Höhen) - wenn man Zik konfiguriert ist es ein BIEST. Sowas habe ich noch nicht erlebt.
6. Zubehör / Ersatzteile
Über die App kann man sich bei Parrot zu teilweise fragwürdigen Preisen Ersatzteile nachbestellen, sowie auch ein Hardcase (viel besser als der mitgelieferte Stoffbeutel). Auch hierbei props an Parrot dass sie überhaupt Ersatzteile in einem Store anbieten.
7. Fazit
Was halte ich also insgesamt von den Kopfhörern?
Ich persönlich kann gut über das Gewicht hinwegsehen, da sie sehr gut gepolstert sind… nach 8 Stunden Extremtest war Schluss, Akku leer. Aber bis dahin waren sie bequem und ich hatte keine Schmerzen oder ähnliches. Auch wenn der Betrieb über Kabel, ohne Zik angeschaltet zu haben, aufgrund des Sounds eine Qual ist, überzeugt das Design-Meisterwerk mich voll und ganz. Denn wenn es erstmal angeschaltet ist… ein ordentlicher Equalizer und ACN wirken wahre Wunder, es macht mit Zik einfach Spaß Musik zu hören! Kaufempfehlung!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragend - mit Chance auf Schwierigkeiten mit Windows-Hardware, 8. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Parrot Zik by Philippe Starck Bluetooth on-Ear-Kopfhörer (Elektronik)
Ich arbeite in einem Großraum-Büro, wo ich dauernd Nebengeräusche (Gemurmel, Klima-Anlage, Summen der PC-Lüfter, ...) hören muss. Ein idealer Fall für Geräusche ausblendende Kopfhörer, dachte ich - und begann mich am Markt umzusehen. Die Preisklasse war bald offensichtlich (alle brauchbaren Headsets kosten um die 300 EUR). Neben ein paar anderen noise cancelling headsets kam auch der Parrot Zik in meine nähere Auswahl.

Den Parrot Zik habe ich hauptsächlich aus zwei Gründen dem Mitbewerb vorgezogen:
1. er ist kabellos (Bluetooth)
2. mit Mikrofon als Headset zum Telefonieren verwendbar (vor allem in der Firma wichtig - das Headset unterbricht die Musik und erlaubt einfach das Annehmen eines Anrufes ohne dass ich den Kopfhörer abnehmen muss.
Ich verwende als Telefon ein iPhone 5, als Privatcomputer ein Macbook Pro - und der Firmenrechner ist ein Windows 7 Gerät.

Womit wir bei der Verbindung wären - meinem einzigen Kritikpunkt, der aber weniger das Headset als vielmehr die bei Windows-Rechnern verwendete Hardware betrifft:

1. Bluetooth: problemlos mit Macbook Pro und iPhone - und auch ein kurz vom Kollegen ausgeborgtes Android machte überhaupt keine Probleme.
Aber Windows... - mit Windows und den dort verbauten Bluetooth-Chipsets kommt man zur Verzweiflung. Es macht einen Unterschied, ob ein Broadcomm oder ein Atheros-Chip verbaut sind in der Hardware. Mit Broadcomm bekommt man mit ein paar Tricks das Hören via Bluetooth hin, das Sprechen mit Mikrofon via Bluetooth funktioniert mit beiden Chipsets nicht. (Ich habe dazu auch die Support-Sites von Parrot durchforscht - keine Chance zurzeit)

2. Kabelgebunden: wieder problemlos mit Apple-Geräten und Android-Telefonen dank des mitgelieferten 4-poligen Klinkensteckers (Left/Right/Micro/Ground).
Die meiste mir bekannte Windows Hardware (bin im IT-Business und kenne daher jede Menge) fängt allerdings mit 4-poligen Klinkenstecker nichts an. Man benötigt einen Y-Splitter, der das Signal auf eine Speaker-Buchse und eine Mikrofon-Buchse aufsplittet. (Kostenpunkt bei Amazon ab ca. 2,5 EUR - einfach die Suche bemühen). Dann hat man aber zum Mitbewerb den Kabellos-Vorteil nicht mehr.

Was ist sonst noch zu sagen:
- Verarbeitung: hervorragend
- Tonqualität hervorragend
- Noise Cancelling genauso gut wie ich das bei einem Kollegen am Bose gehört habe (blendet viel aus, vor allem konstanten Geräuschpegel).
- Akku-Laufzeit mit eingeschaltetem Noise-Cancelling entspricht gefühlsmäßig ungefähr 10 Stunden, sprich: ich lade das Headset am Abend im Büro auf - und laufe während der Arbeit kabellos damit herum, Musik eingeschaltet, durch Telefonate unterbrochen.
- Versand-Verpackung erstklassig
- mitgelieferte Kabel sind stoffummantelt.
- Verpackung zum späteren Transportieren: Stoffsäckchen - da hätte ich mir vielleicht etwas stabileres für Reisen gewünscht
- Updates: unbedingt gleich durchführen - man erspart sich garantiert Scherereien, wenn man gleich mal prüft, ob man die aktuelle Firmware am Kopfhörer drauf hat.

Von meiner Seite alles in allem eine klare Empfehlung - sofern man das Headset nicht an eine Windows-Hardware anschliessen muss.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen DAS Bluetooth Headset, 18. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Parrot Zik by Philippe Starck Bluetooth on-Ear-Kopfhörer (Elektronik)
Ich war lange auf der Suche nach einem geeigneten Bluetooth Headset.
Ich fahre sehr viel Fahrrad, weshalb ich eine gewisse Kabelfreiheit benötige. Da ich vorher im Besitz eines Bowers & Wilkins P5 war, meiner Meinung nach der beste mobile Kopfhörer überhaupt, und im Gegensatz zu den Beats Plastikbombern aus hochwertigen Materialien, brauchte ich ein Headset, das mindestens in der selben Liga spielt. Mit dem P5 war ich eigentlich rundum zufrieden, lediglich der Klinkenstecker am Iphone war eine absolute Fehlkonzeption. Aufgrund seiner länglichen Form hatte ich alle 2-3 Monate einen Kabelbruch und musste mir für knapp 20€ ein neues Klinkenkabel mit Fernbedienung kaufen. Ein nicht unerheblicher Kostenfaktor, der mit einem abgeknickten Klinkenanschluss ausgemerzt werden könnte, wenn man nur wollte.
Klanglich gibt es meiner Meinung nach keinen besseren Kopfhörer und um das gleich vorwegzunehmen, der ZIK kommt auf jeden Fall sehr nah dran!

Bevor ich mir letztendlich den Zik orderte, habe ich das Bluetooth Portfolio von Sennheiser durchprobiert und muss sagen, ich war selten so enttäuscht. Nähere Informationen dazu in meinen entsprechenden Rezensionen.

Der Zik ist absolut hochwertig verarbeitet, hat ein sehr elegantes Design und zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten was den Sound angeht. Mittels einer kostenlosen App lassen sich verschiedene Equalizer einstellen, was ich allerdings nicht nutze, da ich die Musik möglichst natürlich wiedergegeben haben möchte, sowie die Bandbreite der Bühne einstellen. Das heisst man kann den Winkel der Lautsprecher von 180° bis 45° definieren, sodass man das Gefühl hat, die Musik käme weiter von vorne, oder von der Seite.

Das Touchpad auf dem rechten Ohrhörer funktioniert sehr gut, ist aber nicht so berührungsempfindlich, dass dauernd die Musik ausgeht, wenn man z.B. eine Kapuze trägt. Einzig das hohe Gewicht macht sich bemerkbar, wenn man z.B. den Kopf in den Nacken legt. Dann droht der Kopfhörer vom Kopf zu rutschen, was jedoch weniger einfach geht als es sich anfühlt.

Telefonieren funktioniert mit dem Kopfhörer ausgezeichnet, man hört seinen Gesprächspartner ausgezeichnet und bislang habe ich auch noch keine Beschwerden von der anderen Seite vernommen.
Die Noise Cancelling Funktion ist auch ganz gut, jedoch werden nicht alle Geräusche zuverlässig gefiltert, für eine Bahnfahrt o.Ä. ist sie aber durchaus geeignet. Generell werden die Kopfhörer durch die Funktion etwas lauter als ohne. Die Bässe werden auch etwas wuchtiger.
Bei eingeschalteten Noise Cancelling ist der Akku allerdings auch sehr schnell leer. Nach knapp fünf Stunden geht dem Zik dann auch die Puste aus. Schließt man dann das mitgelieferte Klinkenkabel an, hat man leider nur noch einen sehr leisen Pegel und ein unzufriedenstellendes Sounderlebnis. Also besser immer für einen vollen Akku sorgen. Soweit ich weiss, kann man einen Ersatzakku erwerben, es entzieht sich allerdings meiner Kenntnis, ob man dazu auch eine separate Ladestation bekommt. Wenn nicht, muss man beide Akkus am Kopfhörer laden, was zeitaufwändig und nervig ist, da man ihn dann nicht benutzen kann.

Was mich wirklich stört, ist die Tatsache, dass man beim ersten Verbinden mit dem Iphone, oder anderem Device, immer die Musik am Gerät starten muss. Die Playfunktion über das Touchpad funktioniert dann leider nicht sofort, sondern erst nach einmaligem Starten auf dem Sendegerät. Das ärgert mich persönlich sehr, weil ich der Meinung bin, dass bei einem Gerät in der Preisklasse schon alles perfekt sein sollte. Deswegen werde ich den Kopfhörer wohl auch zeitnah zurücksenden und um ein neues, bzw. repariertes Exemplar bitten.
Aufgrund dieses Mankos ziehe ich einen Stern ab, ansonsten bin ich von den Kopfhörern begeistert.
Einzig die relativ kurze Akkulaufzeit sowie die schnelle Entladung bei Nichtbenutzung stoßen mir noch ein wenig bitter auf, aber das ist nunmal der Preis den man zahlt, wenn man auf Kabellage verzichten möchte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeitlos eleganter Kopfhörer mit überragendem Klang., 10. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Parrot Zik by Philippe Starck Bluetooth on-Ear-Kopfhörer (Elektronik)
Im vergangenem Jahr hatte ich mir einen Beats by Dre "wireless" Kopfhörer gegönnt. Nach gerade einmal 15 Mon. gelegentlicher Nutzung hat sich der Bezug der Ohrpolster in "Wohlgefallen" aufgelöst. Fazit des Herstellers: Nicht reparierbar! Keine Ersatzlieferung!
Da war für mich klar, dass es keine Wiederholung bei dieser Marke gibt.
Nach einiger Zeit der Suche im Netz bin ich auf die Parrot Zik gestoßen und habe sie kurzentschlossen hier bei Amazon bestellt.
Da einige Vor-Rezensenten bereits ausführlich über die Technik und so weiter geschrieben haben, werde ich darauf verzichten und nur ein paar für mich wesentliche Punkte aufgreifen.
Für mich sehen die Kopfhörer nicht nur top aus, sie sind auch extrem gut verarbeitet.
Die Haptik ist sehr gut, jedoch das Gewicht erstmal gewöhnungsbedürftig. Definitiv nicht zum Sport tragbar.
Jedoch für entspannten Musikgenuss ein absoluter Hammer.
Der Parrot Zik lässt sich sehr bequem mit Notebook oder Mobiltelefon verbinden. Die Funktion zum Wischen um die Lautstärke zu regeln oder den nächsten Titel auszuwählen funktioniert einwandfrei und wird jeweils mit einem dezenten Ton quittiert.
Sehr gut gefällt mir auch, dass die Wiedergabe automatisch pausiert, sobald der Kopfhörer abgenommen wird und automatisch fortsetzt beim wieder aufsetzen. Das aktive Noise Cancelling funktioniert tadellos und blendet lästige Umgebungsgeräusche souverän aus. Die Akkulaufzeit ist mir persönlich etwas zu kurz geraten. Des Weiteren ist kein separates Ladegerät für den Akku erhältlich auch den Ersatzakku muss ich im Kopfhörer aufladen. Bei Entnahme des Akkus werden jedoch sämtliche Einstellungen zurückgesetzt.
Das hätte man intelligenter lösen können. Wiederum macht die für Android oder iPhone erhältliche App einiges wieder wett. Die Kopfhörer lassen sich damit komfortabel konfigurieren und der Ladestand des Akku überwachen.
Das vorinstallierte Soundprofil von Lou Reed ist der absolute Kracher. Fast sämtliche Musikrichtungen klingen mit dem Profil ausgewogen und harmonisch.
Fazit: Ich bin überaus zufrieden mit den Parrot Zik und kann sie jedem empfehlen, der ohne lästigen Kabelsalat herausragenden Sound geniessen will. Unterwegs sind sie ein echter "eye-catcher". Allerdings das mitgelieferte Täschchen bitte beiseite legen und das Case nachbestellen. Kostet zwar ein bisschen, ist aber sein Geld wert.
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vier Stunden auf der Terrasse mit einem breiten Grinsen im Gesicht, 4. August 2012
Von 
Strg-Alt-Entf (Wiesbaden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Parrot Zik by Philippe Starck Bluetooth on-Ear-Kopfhörer (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
... habe ich gerade hinter mir! Und die Begeisterung über diesen genialen Kopfhörer will nicht nachlassen! Doch der Reihe nach:

Vor ein paar Tagen wollte ich überprüfen, ob auf meiner gerade gekauften Parrot Minikit+ Tragbare Bluetooth-basierte Freisprechanlage für Mobiltelefone, Smartphones und Apple iPhone die aktuelle Firmware drauf ist und entdeckte dabei auf der Parrot Homepage den Parrot Zik. Merkwürdig war, dass man kaum Informationen darüber fand, weder bei Parrot selbst, noch sonst irgendwo im Netz. Es gab im Grunde genommen nur ein Video, dass die Besonderheiten dieses neuen Bluetooth Headsets anriss.

Natürlich griff ich sofort zu, als ich im Rahmen des Vine-Programms die Möglichkeit erhielt, diesen Kopfhörer zu testen. Heute Mittag kam er an, dann wollte ich ihn kurz auf der Terrasse testen, mochte ihn aber überhaupt nicht mehr abnehmen! Und da es, wie gesagt, bisher kaum Informationen zu diesem Headset gibt, schreib ich ausnahmsweise mal nach nur 4 Stunden Test eine Rezension. Bei Bedarf werde ich natürlich Ergänzungen hinzufügen.

Zunächst ist die Beschreibung hier bei Amazon irreführend. Der Zik ist beileibe nicht nur für iPhone/iPod/iPad geeignet! Im Prinzip braucht man noch nicht einmal ein Bluetooth-fähiges Gerät, um den Zik daran zu betreiben, denn dieser Kopfhörer funktioniert auch rein passiv mithilfe des beigefügten Kabels mit Klinkenstecker. Hier mal eine kurze Übersicht über die möglichen Anwendungsszenarien, beginnend mit dem empfehlenswertesten und komfortabelsten:

1.) über Bluetooth an Apple oder Android
Hier steht einem der volle Funktionsumfang zur Verfügung. Man kann kabellos Musik hören und telefonieren, dabei das Gerät über die intelligente Gestensteuerung bedienen und mittels einer kostenlosen Apple- bzw. Android-App noch besondere Merkmale bedienen, nämlich die aktive Geräuschunterdrückung aktivieren, digitale Klangeffekte (Raumsimulationen, Stereobasisverbreiterungen) steuern, den Klang regeln über einen 7-bändigen Equalizer und sich über den Stand des Akkus informieren.

2.) über Bluetooth an anderen Handys und Geräten, die das Bluetoothprofil für Freisprecheinrichtungen unterstützen
Auch auf diese Art kann man mit dem Pik telefonieren und in grandioser Klangqualität Musik hören. Lediglich auf die Sonderfunktionen, die die oben beschriebenen Apps steuern, muss man verzichten.

3.) aktiv mit Kabel an beliebigen Geräten mit Buchsen für 3,5 mm Klinkenstecker
Im Prinzip funktioniert hier der Zik noch wie bei Punkt 2 beschrieben, nur eben nicht drahtlos. An manchen Geräten mögen so sogar das Telefonieren und Teile der Gestensteuerung funktionieren. An meinem Handy, einem Prada phone by LG 3.0 Smartphone (10,9 cm (4,3 Zoll) NOVA Touchscreen, 8 Megapixel Kamera, Android 2.3 OS) schwarz, funktioniert so z.B. die Lautstärkeregelung noch, nicht aber der Titelsprung vor/zurück. Der Klang ist kabelgebunden an meinem Handy übrigens geringfügig schlechter (vor allem leiser!) als per Bluetooth.

4.) passiv mit Kabel
Dies ist eine Art Notbetrieb, wenn mal der Akku des Zik leer ist. Der Zik verhält sich dann wie ein ganz normaler Kopfhörer. So ist jedoch kein Telefonieren möglich und auch keinerlei Steuerung des angeschlossenen Gerätes. Der Klang hängt hierbei stark vom jeweiligen Zuspieler ab. Mein Prada-Handy kommt so mit dem Zik kaum klar, der Klang ist viel zu leise und drucklos. An meinem alten Motorola Defy und an einem älteren iPod klingt es besser. An meinem HiFi-Verstärker versagt der Zik am Kabel leider total. Ich vermute, dass das mit dem vieradrigen Kabel oder der Impedanz des Zik zusammenhängt. Hier ist der Klang total leise und verzerrt.

Aber der Zik ist ja in erster Linie für den Bluetooth-Betrieb gedacht, also werde ich mich im folgenden weitestgehend darauf beschränken.

- Die Bedienung
Die Erst-Inbetriebnahme des Zik ist sehr einfach. Zunächst muss man einen kleinen Akku in die linke Hörkapsel einlegen. In der Anleitung steht tatsächlich, dass man den Akku in die linke Ohrmuschel einsetzen soll - hoffentlich nimmt das niemand wörtlich! ;-)
Das erste Laden hat bei mir etwa 2 Stunden gedauert. Ein Ladegerät liegt übrigens nicht bei, nur ein recht hochwertiges, stoffummanteltes USB-Kabel, mit dessen Hilfe man den Zik an einem Computer oder einem USB-Ladegerät aufladen kann.
Das Paaren ging schnell und unkompliziert. Ich musste noch nicht mal einen Code eingeben. Leider musste ich den Zik aber am PC anschließen und eine neue Firmware aufspielen. Die App aus dem Google-Market verweigerte in Verbindung mit der alten Firmware ihren Dienst. Künftig soll jedoch ein Firmwareupdate auch über die App und Bluetooth möglich sein. Die Android-App selbst hat übrigens noch Beta-Status, was man auch an der etwas schlichten Aufmachung und den ausschließlich französischen Hilfetexten merkt. Ansonsten ist sie aber einfach zu bedienen und hat bisher keine Abstürze produziert.
So richtig genial und bisher wohl einzigartig ist die durchdachte Gestensteuerung. Will man das laufende Lied pausieren oder wieder starten, genügt ein Fingertipp auf die rechte Ohrkapsel. Genauso werden Anrufe angenommen oder beendet. Tippt man mit dem Finger und schiebt ihn nach oben oder unten, regelt man die Lautstärke. Wischt man mit dem Finger nach links, springt man an den Liedanfang, wischt man nach rechts, springt man ein Lied weiter.
Aber es geht noch weiter: Nimmt man den Kopfhörer ab, pausiert die Musikwiedergabe automatisch. Setzt man ihn wieder auf, wird die Wiedergabe fortgesetzt. Setzt man den Kopfhörer während eines Telefonates ab, wird das Gespräch automatisch an das Handy weitergereicht und kann dort fortgeführt werden. Mit anderen Bluetooth-Freisprecheinrichtungen kann es passieren, dass man ein Gespräch am Handy führen will, dieses aber noch mit bei der Freisprecheinrichtung eingebucht ist und man dann das Gespräch erst mal wieder auf's Handy zurückholen muss. Das kann mit dem Zik nicht passieren; ein nicht aufgesetzter Zik wird nie ein Gespräch annehmen, auch wenn er eingeschaltet ist!

- Verarbeitung, Komfort
Der Zik ist außergewöhnlich solide gebaut. Der Bügel ist aus Metall. Die Gelenke und die Höhenverstellung sind sehr vertrauenserweckend konstruiert. Natürlich ist so ein Kopfhörer dann kein Leichtgewicht. Aber in meinen Augen geht das Gewicht noch in Ordnung. Ebenso ist der Anpressdruck stark genug, um ein Verrutschen bei ruckartigen Bewegungen zu verhindern, aber nicht so kräftig, dass es unangenehm wäre. Die Ohrpolster sind aus weichem, lederartigem Material. Das ist sehr angenehm zu tragen. Die Ohren erwärmen sich etwas, aber nicht so stark, dass man schwitzt. Klinken- und USB-Kabel sind stoffummantelt. Das fühlt sich auch gut an und sorgt dafür, dass die Kabel nicht so leicht verheddern. Insgesamt alles sehr hochwertig!

- Der Klang!
Ich bin sehr musikbegeistert und dazu gehört auch, dass ich hohe Anforderungen an den Klang meiner Wiedergabekomponenten habe. Zuhause benutze ich an meinem Pioneer Verstärker A-A9-J einen Sennheiser HD 560 ovation II. Unterwegs hatte ich meine Musiksammlung bislang auf einem modifizierten iPod 5.5, seit kurzem ist sie auf einer 64 GB Speicherkarte in meinem LG-P940 Prada Handy.
Bei mobilen Geräten muss man Kompromisse eingehen, was den Kopfhörer betrifft. Recht zufrieden bin ich mit dem mitgelieferten in-Ear-Ohrhörer des Prada. Alternativ nutze ich noch einen Sennheiser PX100 und die Ultimate Ears triple.fi 10 Ohrhörer blau. Letztere klingen zwar sehr gut, sind aber irgendwie unangenehm zu tragen, wie ich finde.
Vom Zik erwartete ich zwar einen dem Preis entsprechenden Klang, aber generell traute ich Funk-Kopfhörern bislang nicht über den Weg. Der Parrot Zik hat mich gleich von Beginn an umgeworfen! So einen Klang hätte ich bei einem Funk-Kopfhörer nicht erwartet. Der Klang kommt sehr ausgeglichen und dynamisch. Die Bässe sind kräftig, aber nicht zu breiig, wie bei vielen anderen Mobilhörern. Die Höhen kommen klar und unverzerrt. Überhaupt habe ich nach kurzer Zeit aufgehört, den Klang mit meinen anderen mobilen Ohr- und Kopfhörern zu vergleichen. Der Parrot Zik kann direkt gegen den Sennheiser HD 560 antreten! Das hätte ich zuvor wirklich nicht gedacht. Getestet habe ich heute mit Musik von Joe Jackson, Silje Nergaard, Tears for Fears und Hubert von Goisern. Übrigens lasse ich alle "Klangverfälscher" beim Musikhören aus: Und so habe ich auch hier den Equalizer deaktiviert, ebenso die digitalen Raumeffekte, die die App liefert. Für beste Ergebnisse habe ich die Bluetooth-Lautstäke am Handy auf Maximum eingestellt und die Lautstärke nur am Zik reguliert. Ich beherrsche diese blumige Klangbeschreibungssprache anderer Rezensenten und der Redakteure der bekannten HiFi-Magazine nicht so. Für mich ist wichtig, dass die Instrumente und Stimmen so klingen, wie sich in natura nun mal klingen. Und es muss so klingen, dass einem Schauer über den Rücken laufen. Der ultimative Test dazu ist Goiserns Live-Version von "Weit, weit weg". Da muss eine permanente Gänsehaut erzeugt werden und spätestens beim Gitarrensolo müssen sich die Fußnägel umklappen. Mit schlechtem Equipment bleibt der Effekt aus, mit dem Zik erlebt man es wirklich intensiv! Selbstredend, dass die Dynamik ohne Fehl und Tadel ist; auch beim besten Willen kann ich kein Rauschen ausmachen, wo keines hingehört. Leider erfolgt die Übertragung der Daten bei Bluetooth komprimiert und daher verlustbehaftet. Doch die Kompressionsartefakte machen sich nur bei sehr komplexer Musik und sehr genauem Hinhören bemerkbar. Im mobilen Bereich kann ich damit absolut leben. Und, wie gesagt: Man kann den Zik auch am Kabel, und damit unkomprimiert, betreiben. Natürlich ist auch die Qualität des Ausgangsmaterials entscheidend. Unkomprimierte flac-Dateien kommen am besten rüber, direkt gefolgt von guten mp3-Dateien. Von iTunes erzeugte aac-Stücke klingen am schwächsten, sie werden offenbar de- und wieder encodiert und verlieren so einiges an Charme. Aber noch mal: Wir sprechen hier von mobilem Betrieb und da ist der Zik allemal besser als so einiges, was da an mobilen In- oder On-Ear-Lösungen so angeboten wird.

Natürlich habe ich auch das Telefonieren mit dem Zik getestet. Naja, das geht so ganz gut. Richtig, an diesem Punkt ebbt meine Begeisterung etwas ab, aber ein Telefon bleibt nun mal ein Telefon. Der Klang meines Gegenübers ist verständlich und klar, aber eben nicht in überragender Qualität. Auch mein Gegenüber versteht mich gut, vermutet aber gleich, dass ich mit einer Freisprecheinrichtung telefoniere. Und etwas komisch fühlt man sich schon, mit einem Kopfhörer auf dem Kopf ins nichts zu sprechen. Die eigene Stimme hört man übrigens, ähnlich wie bei inEars übertrieben laut, weil dieser Kopfhörer eben ein geschlossenes System ist. Dafür wird aber auch die Umgebung nicht sonderlich gestört, wenn man Musik hört. Und auch selbst hört man wenig von der Umgebung, was natürlich noch getoppt wird bei Aktivierung der ganz gut funktionierenden aktiven Geräuschunterdrückung. Sie unterdrückt zwar vieles, aber nicht alles. Vorbeifahrende Autos habe ich z.b. nicht gehört, laute Stimmen jedoch werden nicht vollständig unterdrückt.

So, ich sollte langsam zum Ende kommen! Man merkt mir vielleicht meine Begeisterung an. Ich kann den Parrot Zik nur jedem ans Herz legen, der auch unterwegs in sehr guter Qualität Musik hören will. Die pfiffige und durchdachte Bedienung macht Spaß, und dass man mit diesem Kopfhörer auch noch telefonieren kann, ist quasi das Sahnehäubchen. Der Akku war nach meinen etwa 4 Stunden Test noch zu gut 40 Prozent geladen. Das sollte in der Praxis ausreichen. Zur Not kann man ja das Kabel dabei haben und den Zik wie einen ganz normalen Kopfhörer und ohne Akku benutzen. Nur der Akku des Handys wird dann irgendwann leer sein. ;-)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt? Perfekt! Klang sehr gut und sitzt SEHR GUT am Kopf!, 5. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Parrot Zik by Philippe Starck Bluetooth on-Ear-Kopfhörer (Elektronik)
Kann man gute Laune, Spaß und Musikgenuß kaufen? JA - das wurde perfekt von Parrot und Starck vollbracht!

WICHTIG: EGAL, was in anderen Rezessionen steht, der Kopfhörer passt auch bei durchschnittlicher bis kleiner Kopfgröße PERFEKT und
RUTSCHT NICHT! Das Gewicht ist weder besser oder schlechter als bei allen anderen in dieser Preisklasse vertretenen Kandidaten!

WICHTIG: UNBEDINGT die App über PlayStore (Android) bzw. iTunes (iOS) vor der ersten Inbetriebnahme installieren. Eine perfekte
und wichtige Ergänzung zu einem wunderschönen HighTech-Produkt.

Verwendet wird der ZIK mit einem Sony Xperia Z ... der perfekte Partner. Warum? NFC Erkennung funktionierte SOFORT. Danke Sony und
danke Parrot, das macht das Leben so einfach!

Die Geräuschunterdrückung macht einen VERDAMMT GUTEN Job! ... wie bemerkt man das:

Bisher habe ich etwas getan UND Musik gehört ... AB JETZT HÖRE ICH MUSIK und mache etwas dabei ... z.B. Rasen mähen.
Ich bin kein Fan von Gartenarbeit und nur die Erkenntnis, dass dies einfach mein Job innerhalb der Familie ist, hat
mich bisher dazu jede Woche ermuntert ... dies ist nun KOMPLETT ANDERS!

Ich höre nun Musik (Klangbild ist für mich nahezu perfekt, konnte bei keinem preislich ebenbürtigen Konkurrenzprodukt
einen echten Vorteil heraushören) und mähe entspannt den Rasen. Ganz leicht kommt das Geräusch des Rasenmähers durch,
wichtig, da ich wahrscheinlich sonst alles kurz und klein mähen würde, da ich auf die eigentliche Tätigkeit vergessen
würde ;-) ... und dann hätte ich mit unserer Gartengöttin ein ernstes Problem.

FAZIT: Sehr gut tragbar, passt perfekt auf meinen (durchschnittlich großen bis eher kleinen) Kopf und hält auch
das Kopfschütteln bei Gartenarbeit ohne Probleme aus - DAHER - ABSOLUTE KAUFEMPFEHLUNG!

Danke an PARROT, SONY und natürlich an die vielen wunderschönen Musikstücke, die mir nun die Gartenarbeit erleichtern.
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