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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen42
4,1 von 5 Sternen
Plattform: Nintendo Wii|Version: Standard|Ändern
Preis:24,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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am 18. Mai 2014
Das Spiel ist um es vorweg zu sagen ein absolutes Kinderspiel. Ich bezweifle sehr stark, dass irgendjemand über 6 Jahre dieses Spiel als für sich geeignet empfindet, nicht einmal Menschen mit einem sehr ausgeprägten infantilen Wesen.
Meiner Meinung nach ist das Ganze zwar sehr Farbenfroh, wirkt aber doch eher überzogen kitschig und viel zu kindlich. Ich mag grundsätzlich Coop-Spiele für die Wii und es können auch gerne Kinderspiele sein, aber das ist selbst für mein Affektionsinteresse unzumutbar gewesen.

Im EP-Mode ist das Spiel sehr gewöhnungsbedürftig, was die Kameraführung, die Steuerung und die KI angeht. Personen, die gerade erst vor kurzem eine Wii erstanden haben sollten lieber nicht gleich zu diesem eher für versierte Wii-Gamer geeigneten Spiel greifen, da sonst sehr bald der Frust die Lust am Weiterspielen töten wird.

Im MP-Mode bzw. im Coop, ist das Spiel eine absolute Katastrophe, wenn es um Machtverteilung der Charaktere geht. Wer die Rolle des Hasen Oswalds übernimmt wird nichts Anderes als der Handlanger von Mickey, der nicht helfen sondern immer, wann es Mickey braucht, dienen muss. In einem guten Coop-Spiel haben beide Charaktere die gleichen Möglichkeiten, so kann jeder die Aufgabe des anderen und umgekehrt bewerkstelligen, hier ist das leider nicht der Fall, der Spielpartner wird sich bereits nach kurzer Zeit stark langweilen, da er als Hase Oswald selbst keine Möglichkeit hat mit anderen Figuren aus dem Spiel zu interagieren; er ist in seiner Handlungs- und Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt.

Hinsichtlich des Gamplays und des Kampfsystem handelt es sich hier um ein Echtzeit-Action Adventure mit Jump and Run Einlagen. Diese sind einfach genug gehalten um den Spieler weder zu über- noch zu unterfordern.

Da der Preis im Handel bei 20 Euro liegt kann man auf jeden Fall, selbst wenn man vermutlich eine kleine Enttäuschung ernten wird, nicht viel falsch machen.

Fazit: Für Kleinkinder, die wirklich im Inneren Kleinkinder sind und sich wie Kleinkinder fühlen ist das Spiel geeignet, für ältere Leute, die gerne mit Freunden auf der Wii hin und wieder so etwas Spielen möchten jedoch nicht; seht euch am besten woanders um.
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am 21. November 2012
Mein Sohn, 12, hat sich das Spiel zum Geburtstag gewünscht, und wir haben es für ihn für die Wii bestellt. Er hat übers Wochenende schon viel gespielt und es gefällt ihm sehr gut. Seine Freunde kommen gern mit zu ihm und spielen abwechselnd mit ihm mit, weil man ja jetzt auch zu zweit spielen kann. Einmal als Micky (mein Sohn ist natürlich immer Micky!) und als kleiner Hase Oswald.

Schön ist, dass die Stimmen der Figuren aus den Filmen übernommen wurden. Die Figuren sind auch süß gemacht und ganz witzig. Die Bösewichte sind nicht zu gruselig und die kleinen Musical-Einlagen (ja die Figuren singen tatsächlich wie in einem Disney-Film!) sind für das Ganze noch eine sehr schöne Ergänzung.

Da die Wii jetzt nicht die neueste Konsole ist, ist die Grafik nicht die neueste, aber das ist nicht so schlimm.

Wie gesagt macht es sehr viel Spaß, sieht schön bunt aus und es ist ein ordentliches Spiel, also gibt es von mir 4,5/5 Sternen.
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TOP 1000 REZENSENTam 11. Dezember 2012
Das Wasteland, die Heimat der vergessenen Disney-Figuren, wird von Erdbeben erschüttert. Die Katastrophe ist so schlimm, dass sogar der Mad Doctor seine Unterstützung anbietet. Toon-Anführer Oswald bittet seinen alten Freund Micky um Hilfe. Mit dem magischen Pinsel bewaffnet machen sich der glückliche Hase und die mutige Maus auf, um der Ursache für die Beben auf den Grund zu gehen...

'Die Macht der 2' ist die Fortsetzung von 'Micky Epic'. Kenntnis des Vorgängers ist nicht notwendig, aber wer ihn kennt, wird sich direkt heimisch fühlen: Mit dem magischen Pinsel kann Micky Gegner und Gegenstände entweder mit Farbe ausmalen oder mit Verdünner auslöschen, was interessante Interaktionen mit der Umwelt ermöglicht. Im Gegensatz zum ersten Teil ist Mr. Maus aber nicht mehr alleine unterwegs, sondern wird von Oswald begleitet. Dieser ermöglicht Kurzstreckenflüge und kann mit seiner Fernbedienung Gegner lähmen oder Maschinen aktivieren.
Insgesamt ist das Spiel deutlich weniger kampflastig als sein Vorgänger, die Gegner setzen hier eher auf Qualität als auf Quantität.

Spieleentwickler Warren Spector hatte sich zum Ziel gesetzt, dem Spieler größtmögliche Handlungsfreiheit zu lassen, und dieses Ziel wurde erfüllt. Es gibt immer mindestens zwei Wege, ein Problem zu lösen, und für welchen Weg der Spieler sich entscheidet, ist völlig ihm überlassen. Ein Beispiel: Micky soll durch eine Straße voller Gegner gehen, ohne dass diese Alarm auslösen. Hier kann man wählen, ob man sich unsichtbar an ihnen vorbeischleicht, sie mit Farbe freundlich stimmt oder mit Verdünner vernichtet – Alarm auslösen können sie in allen drei Fällen nicht. Jede Entscheidung hat allerdings Konsequenzen: Wer im genannten Beispiel die letzte Methode wählt, verärgert einen Freund der Kleckse, der Micky dann nicht mehr unterstützt. Allgemein wirken sich die Entscheidungen darauf aus, welche Gegenstände oder Ressourcen man bekommt und wie der Abspann aussieht. Das sorgt für einen hohen Wiederspielwert.
Gut gelungen ist auch die Disney-Atmosphäre, die sehr gut eingefangen wurde. Seien es das Wiedersehen mit Figuren wie den Piraten aus 'Peter Pan', seien es die für Disney typischen Gesangseinlagen, seien es die an alte Cartoons angelehnten 2D-Projektorwelten, seien es Mickys freischaltbare Kostüme - alles fügt sich so perfekt in das Spiel ein, dass man wirklich stellenweise das Gefühl hat, einen alten Cartoon zu spielen. Die ausgezeichnete deutsche Lokalisierung trägt ebenfalls viel zur gelungenen Atmosphäre bei. Die Sprecherliste liest sich wie ein Who's who der deutschen Synchronsprecher: Unter anderem dabei sind Mario von Jascheroff und Tilo Schmitz (Micky bzw. Karlo in der Serie 'Micky Maus Wunderhaus'), Ekkehardt Belle (Gus), Ilja Richter (Prescott), Gudo Hoegel (Jamface), Philipp Brammer (Grüner Kobold), David Nathan (Ian) und Sandra Schwittau (Ansteckerhändlerin). Auch wenn einige Sprecher mehrere Rollen übernehmen, ist die Sprechleistung doch hervorragend – man merkt, dass hier Profis am Werk waren.

Leider hat das Spiel auch ein paar deutliche Schwächen. Die erste große Schwäche ist die Kamerführung. Die ist zwar besser als im Vorgänger -was nicht besonders schwer ist-, aber immer noch bestenfalls unterdurchschnittlich. Die Kamera muss ständig manuell nachjustiert werden, was gerade in Kämpfen stört. Gelegentlich verliert man auch sein Bildschirmleben, weil die Kamera einfach nicht schnell genug hinterherkommt. Was vor allem fehlt, ist eine Möglichkeit, die Kamera wieder hinter Micky zu positionieren. In der Theorie ist das zwar möglich, in der Praxis funktioniert es in den meisten Fällen nicht.
Zweiter Kritikpunkt ist Oswalds KI, die an ein feuchtes Brötchen erinnert (das Problem lässt sich aber mit einem zweiten Spieler aus der Welt schaffen). Der Hase läuft sich mit Vorliebe an Ecken oder Vorsprüngen fest und ist sich zu fein, um bestimmte Stellen zu betreten. Was besonders schön ist: Er steht gerne daneben und schaut zu, wie Micky geplättet wird, anstatt eine Wiederbelebung durchzuführen. Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr. Ein paar Sprüche mehr hätten ihm als ständigen Begleiter auch nicht geschadet, denn die Wiederholungen sind irgendwann nur noch nervtötend.
Dritte Schwäche ist die Aufgabenstellung. Es gibt kein anderes Spiel, dass den Spieler so sehr an die Hand nimmt und gleichzeitig so allein lässt. Die Hauptaufgaben werden idiotensicher erklärt -Sidekick Gus gibt ständig Hinweise, was als nächstes zu tun ist-, die Nebenaufgaben sind teilweise so schwammig formuliert, dass man keine Ahnung hat, was zu tun ist.
Die letzte Schwäche ist die verhältnismäßig kurze Spielzeit. Wer sich nicht um die Nebenaufgaben kümmert, hat nach etwa acht bis zehn Stunden den Abspann gesehen. Das wird aber durch den hohen Wiederspielwert teilweise kompensiert.

Insgesamt handelt es sich bei 'Die Macht der 2' um eine gute Idee mit deutlichen Schwächen in der Umsetzung. Das Spiel ist zwar etwas besser als sein Vorgänger, aber für ein wirklich gutes Spiel müssen Kameraführung und Kumpel-KI verbessert werden.
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am 6. Juni 2016
Gute Idee...in der Umsetzung leider etwas umständlich.
Der Splitscreen im Zweispielermodus macht das Spiel sehr unübersichtlich, was sehr schade ist, denn genau deshalb hatte ich dieses Spiel bestellt. Alleine macht es aber auch Spaß.
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am 6. Februar 2015
Das Spiel wurde gekauft, damit die beiden Streithähne mal konstruktiv zusammen spielen. Am Anfang hat das auch geklappt. Später wurde jedoch schnell klar, dass das Spiel im Einzelspielermodus keinen Spaß macht. Und auch zu zweit ist der Spaß schnell verflogen wenn man an einer Aufgabe hängt und keine Lösung findet. Leider werden aus meiner Sicht an vielen Stellen nicht genug Hinweise geliefert wie man in kniffeligen Situationen weiterkommt. Die Kinder waren schnell frustriert.
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am 7. März 2013
Nachdem mein Sohn das erste Mickey Epic besaß und begeistert war, konnte er den 2. Teil kaum erwarten.
Obwohl die Altersfreigabe 6 Jahre zeigt, ist es auch für ihn mit 12 durchaus spielenswert! Es ist knifflig und an manchen Stellen denke ich, für 6-8 Jährige zu schwer. Da muss dann Mama oder Papa helfen =)
Und die Zwischensequenzen sind ganz wie gewohnt und erwartet im Disney-Style! Immer wieder schön anzusehen.
Alles in Allem - sehr zu empfehlen!
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am 18. November 2012
Vorweg ist zu sagen, dass ich den Vorgänger sehr begeistert gespielt habe. Deshalb habe ich mich umso mehr gefreut, als ich Micky Epic 2 bereits am 15.11. in der Videothek gefunden habe und meine Freundin und ich haben nicht gezögert uns das Spiel auszuleihen. Zu Beginn war die Begeisterung groß, wir hatten bereits die Demo für PS3 gespielt und auch so machte sich der Anfang der Wii-Version super. Die Grafik ist gewohnt bunt, die Dialoge sind interessant und die Charaktere bringen einen eigentlich ständig zum schmunzeln. Das Spielprinzip wurde durch einige interessante Neuerungen ergänzt, auch wenn Oswalds KI in einigen Situationen nicht ganz überzeugt (also besser im Co-op spielen!)

Die Story ist sehr unterhaltsam und besonders nachdem der Mad Doctor im Vorgänger als wahrer Bösewicht auftauchte, war seine Rolle im zweiten Teil nun wirklich interessant. Der Schwierigkeitsgrad hält sich in Grenzen, sodass auch Kinder mit Sicherheit ihren Spaß daran haben werden. Man kann zwar in zahlreichen Läden zusätzliche Gesundheit kaufen, doch auch ohne diese war der Endboss relativ leicht zu besiegen.

An diesem Punkt vermutet man sicherlich eine weitaus bessere Bewertung als 3 Sterne. Ja, das Spiel macht Spaß und daran ist auch erstmal nichts auszusetzen. Doch war dem ganzen das Genick bricht ist folgendes: Nach knapp 8 Spielstunden und einem etwas längerem Bosskampf laufen bereits die End-Credits über den Bildschirm. Erledigt man alle Aufgaben wird die Spielzeit mit Sicherheit noch etwas länger, aber warum sollte ich mir nach Beenden der Hauptstory noch diesen Aufwand machen? Für einen Preis von 50 bis 60 Euro - je nach Version - erwarte ich wirklich mehr von einem Spiel. Runtergerechnet bezahlt man so für eine Spielstunde über 6 Euro und das ist nun wirklich selbst für das lustigste und spaßigste Spiel nicht in Ordnung!

Zusätzlich kommt noch hinzu - und hier kann ich natürlich nur für die Wii Version sprechen - dass nicht selten starke Ruckler das Spielgeschehen ausbremsen, was in der heutigen Zeit auf einer Konsole wirklich nicht mehr vorkommen sollte.

Fazit: Wer nicht gerade zu viel Geld in der Tasche hat oder das Spiel aus Sammlergründen besitzen möchte, sollte es sich lieber in der Videothek ausleihen. So zahlte ich gerade mal 3 Euro, um das Spiel übers Wochenende durchzuspielen...
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am 29. September 2015
Fortsetzung....Tolles Spiel. Bevor ich Spiele meinen Kindern schenke, probiere ich sie mal kurz aus...obwohl ich nicht der Spieler bin. Aber es hat mir und auch meinem 10-jährigen Sohn sehr gut gefallen. Ich empfehle es weiter...sehr schön gemacht.
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am 12. Februar 2013
Vorweg sei gesagt, dass ich es ausschließlich zu zweit gespielt habe, sodass ich der inzwischen schon berüchtigten KI des Sidekicks Oscar entkommen bin und mir ein Kommentar dazu erspart bleibt. Dennoch gibt es noch einige weitere Argumente, die dafür sprechen, das Spiel nur mit einem Mitspieler anzugehen, weil durch die Konzentration aufeinander einige heftige Mängel überdeckt werden.

Zum einen wäre das Storytelling zu nennen, welches nur anfangs qualitativ an den Vorgänger heran reicht. So ist die erste Gesangseinlage des Mad Doctors sicherlich das Beste, was einem über das gesamte Spiel hinweg erwartet, anschließend verliert sich die Geschichte jedoch in einer ständigen Verfolgungsjagd nach den vermeintlichen Bösewichten, ohne dabei dramaturgische Elemente einzusetzen, um das Interesse des Spielers aufrecht zuhalten. Deren Fernbleiben ist wirklich zutiefst erstaunlich, schafft es doch für gewöhnlich jedes mit noch so einem kleinen Etat produzierte Spiel zumindest ein, zwei Wendungen oder Überraschungen einzubauen, selbst wenn diese allzu vorhersehbar sind. Aber hier gibt es einfach nichts, man durchquert ein Gebiet nach dem anderen und sieht schließlich völlig überraschend den Abspann über seinen Fernseher laufen. Den vorherigen Bosskampf hat man bestenfalls als gewöhnlichen Zwischengegner angesehen, wurde im Vorfeld doch keinerlei Spannung aufgebaut bzw. das eingesetzte Mittel, direkt vor der Auseinandersetzung wurden ein paar gefangene Bewohner von Wasteland gezeigt, wirkte so einfach und unbedeutend, dass es einem finalen Gefecht schlicht unangemessen ist. Immerhin kann man nach Abschluss der rund sieben Stunden erfordernden Mainstory weiter das Wasteland erkunden und startet nicht vom letzten Speicherpunkt vor dem Endgegner aus, wie es leider nach wie vor bei vielen Spielen der Fall ist. Dadurch wird die Motivation noch nicht abgeschlossene Nebenaufgaben zu erfüllen, deutlich erhöht, zumal ein paar Aufträge erst jetzt zur Verfügung stehen. In dem Zusammenhang ist die Möglichkeit, sich jederzeit über den Status aller entdeckten Sidequests per Menü zu informieren, erfreulich, sodass stets eine gewisse Übersichtlichkeit gewahrt bleibt, obwohl die Informationen teils sehr kurz gefasst sind, was in manch unklarer Aufgabenstellung resultiert. Trotzdem treibt das Erfüllen dieser Aufgaben aufgrund ihrer Vielzahl sowie der gelungenen Einbindung in eine kleine Geschichte einen an, die Gebiete bei Bedarf auch mehrmals zu bereisen.

Diese präsentieren sich etwas gradliniger als im ersten Teil. So sind nicht nur die einzelnen Abschnitte etwas kleiner geworden, sondern auch die zum Weiterkommen nötigen Aufgaben konzentrieren sich meistens auf einen einzigen Ort, sodass man nicht mehr über das Level verteilte Punkte finden muss, wobei das in Anbetracht der ausschweifenden Erklärungen am Anfang jedes Abschnitts vermutlich auch keine große Herausforderung mehr dargestellt hätte. Statt der Suche nach bestimmten Stellen stehen hier also Rätsel im Vordergrund, wodurch das Leveldesign insgesamt aber an Abwechslung verliert, weil die Rätsel und ihre stets vorhandenen zwei Lösungswege allzu sehr im Vordergrund stehen, während die restliche Umgebung kaum Besonderheiten bietet und sich so trotz unterschiedlichen optischen Aufmachungen immer wieder stark ähnelt. Man hat oft das Gefühl, dass die Level um die Idee des Rätsels herum gebaut wurden und nicht andersherum diese in ein stimmiges Level integriert wurden. Auf diese Weise funktionieren zwar die Rätsel gut, aber die Welten verlieren viel an Stimmung. Dazu passt die sehr kleine Anzahl an durch Farbe und Verdünner beeinflussbaren Objekten.
Zusammen mit teils soliden, teils wirren Sprungpassagen resultiert daraus ein spielerisch ordentlicher, atmosphärisch aber schwacher Eindruck der Abschnitte, was gerade unter Berücksichtigung des Vorgängers enttäuschend ist, in dem jeder Abschnitt eine gewisse, einzigartige Ausstrahlung besaß.
Fehlende Ausstrahlung, damit lässt sich der Stil des Spiels wohl wirklich am besten beschreiben, wobei sich stellvertretend für die Situation des Spiels ein kleines Detail anführen lässt: Im Erstling sonderte Micky durchgehend Tinte von seinem Ohr ab, sodass sich der Spieler immer bewusst war, dass die Maus ein Eindringling in eine fremde Welt ist und sich von allen anderen dort lebenden Individuen unterscheidet, er, kurz gesagt, etwas Besonderes darstellt. Im Nachfolger fehlt dieses Detail nun. Die Maus ist nur eine Figur unter vielen, sie hat ihren Status verloren. Genauso geht es auch dem Spiel. Wo der Vorgänger noch mit einer düsteren, stellenweise bizarren Atmosphäre aus der Masse an Jump'n'Runs hervor stach, präsentiert sich der Nachfolger deutlich gewöhnlicher. Natürlich gibt es immer noch ein paar wirklich gelungene Gebiete, wie die Verdünnerfälle oder der Canyon, und die klasse Sprachausgabe ist sogar ein Fortschritt, aber im Gesamtbild gehen diese Lichtblicke in der Vielzahl an unspektakulären Levels unter. Vermutlich stellt dies das Resultat dar, den Titel einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Ironischerweise ist der Aspekt, der den Titel letztlich vor der totalen Bedeutungslosigkeit rettet, ebenfalls jenem Bemühen geschuldet, womit wir zum Koop-Modus kommen. Spätestens seit Super Mario Bros. Wii besitzt jedes 2D-Jump'n'Run einen Mehrspielermodus und auch in den 3D-Hüpfern hat es sich in den letzten Jahren eingebürgert, das Abenteuer mit einem Mitspieler zu bestreiten. In Micky Epic 2 wurde gleich das gesamte Gameplay darauf ausgelegt. Jedes Rätsel erfordert die verschiedenen Fähigkeiten der beiden Protagonisten. Hierbei ist es den Entwicklern gut gelungen, die an sich größere spielerische Bedeutung von Mickys Pinselfähigkeiten im Vergleich zu Oscars Elektroschocks durch dessen bessere Sprungeigenschaften sowie der Möglichkeit, über Abgründe zu schweben, auszugleichen, sodass sich beide Spieler gleichberechtigt fühlen. Mit einem Mitspieler rücken außerdem die bisher genannten Kritikpunkte in den Hintergrund. Welche Bedeutung hat schon die aktuelle Stimmung im Spiel, wenn man sich ehe andauernd austauscht und das Geschehen kommentiert, sodass man sie bestenfalls im Rande wahrnimmt. Das Gleiche trifft auf die Story zu und auch Fehler im Gameplay erheitern eher, wenn der Mitspieler beispielsweise ohne Abwehrchance fortlaufend angegriffen wird, als dass sie frustrieren. Somit ist ein zweiter Spieler praktisch unverzichtbar, will man mit dem Spiel Spaß haben.
Ein Problem lässt sich aber nicht einmal durch den Koop-Modus überdecken, nämlich den unfertigen Eindruck, den das Spiel hinterlässt. So verzeichneten wir während der gut 25-stündigen Spielzeit ein breites Spektrum an Bugs, das von Stürzen ins Bodenlose über nicht auftauchende Objekte, bis zu sich nicht aktivierenden Triggern reicht, eine Handvoll von Spielabstürzen und ein paar Nebenquests, die sich nach bestimmten Handlungen nicht mehr erfüllen lassen. Weiterhin deuten in dem Zusammenhang die vorher in Bezug auf Storytelling und Leveldesign erwähnten Kritikpunkte ebenfalls darauf hin, dass das oberste Ziel bei der Entwicklung die Veröffentlichung vor Weihnachten, wahrscheinlich sogar vor dem Erscheinen der Wii U war.

Somit bleibt zum Abschluss nur noch einmal darauf hinzuweisen, dass man das Spiel ausschließlich zu zweit spielen sollte, da solo durch die fehlende Atmosphäre und das auf zwei Spieler ausgerichtete Gameplay nur wenig Spielspaß aufkommt. In Verbindung mit der technischen Unausgereiftheit, die für regelmäßige Frustmomente sorgt, ist eine höhere Wertung als drei von zehn Punkten nicht zu rechtfertigen. Im Gegensatz zum Singlplayermodus stellt sich glücklicherweise mit einem Mitspieler ein angenehmer Spielfluss ein, wofür zum einen das nun gut funktionierende Gameplay, zum anderen der Bedeutungsverlust der Präsentation betreffenden Mängel verantwortlich ist, sodass sich der Titel gerade noch so ins Mittelmaß retten kann.
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am 19. Oktober 2015
Ich wollte mir ein neues Mehrspieler Spiel für die Wii besorgen und das Spiel ist super für Disney Fans. Jedoch kann man es auch wirklich NUR zu zweit spielen. Ansonsten macht es keinen Spaß, da Oswald dann von der Wii bedient wird :/
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