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am 20. September 2012
Es wirkt wie ein natürlicher Todesfall: ein an Lungentuberkulose erkrankter Mann stirbt in seinem Bett. Als die Mitarbeiter des städtischen Bestattungsdienstes die Leiche abtransportieren wollen, finden sie im Bett des Toten eine Revolverkugel. Also Mord! Die kriminalpolizeiliche Arbeit beginnt!
Kriminalrat Ücker (überzeugend dargestellt von dem großartigen Hans Nielsen) leitet mit seinen Assistenten die Ermittlungen und das "Verhör am Nachmittag" in der Wohnung des Toten nimmt seinen Lauf.
Ücker ist ein Mann mit langjähriger Berufserfahrung und stellt hohe Ansprüche an sich und seine Mitarbeiter. Bisweilen kritisiert er recht süffisant, aber doch mit gewissem Charme kleine ermittlerische Unzulänglichkeiten seiner Kollegen. Schon zu Beginn der Untersuchung sieht sich Ücker mehreren Verdächtigen gegenüber, kann jedoch am Ende das Labyrinth aus möglichen Tätern und deren Motiven entwirren.
Bis auf die Eingangssequenz besteht dieses Krimi-Kammerspiel ausschließlich aus Dialogen der beteiligten Personen. Der Zuschauer wird ähnlich der Protokollantin zum Zeugen aller Vernehmungen und kann sich daher selbst ein Urteil über Schuld oder Unschuld der Verdächtigen bilden. Die Lösung des Falles erschließt sich dem aufmerksamen Zuschauer genauso wie Kriminalrat Ücker, der am Ende mit einem Geständnis des Täters den Fall zum Abschluss bringen kann.
Da der Film ähnlich der allerersten Durbridge-Krimis nur aus Gesprächen und Vernehmungen besteht, wird das von Action-Krimis und Psycho-Thrillern verwöhnte Publikum des 21. Jahrhunderts diesem über 45 Jahre alten Kriminalspiel möglicherweise nicht viel abgewinnen können. Wer sich aber gerne selbst zum Ermittler machen möchte, ein Freund geschliffener Dialoge ist und noch dazu Willen und Fähigkeit besitzt, aufmerksam zuzuhören, liegt mit "Verhör am Nachmittag" von Wolfgang Menge genau richtig.
Aus meiner Sicht ein sehr gelungenes Kammerspiel, mit Hans Nielsen, Anaid Iplicijan und Vera Tschechowa hervorragend besetzt und dazu in sich schlüssig aufgebaut.
Daher Bestnote!
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am 23. September 2012
Für Freunde von Fernsehspielen und Krimiklassikern genau das richtige.
Kein Film für unkonzentriertes Nebenbei-Fernsehen. Ich habe ihn heute
beim Bügeln genossen. Man merkt einfach den Unterschied, zwischen gestern
und heute. Saubere Dialoge und gute Artikulierung vs. Schnodrigkeit und
unnötiger Action heute. Es ist entspannend, wieder mal eine Handlung ohne
Handy-Gebimmel und verkappter Autowerbung zu erleben. Eines der wenigen
Fahrzeuge in dieser Produktion ist der Leichenwagen der Stadt Köln.
Der Rest spielt sich in der Wohnung des Opfers ab - daher Verhört am
Nachmittag.
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am 7. Oktober 2014
... & zudem noch ganz im Allgemeinen ein wiederholt zieml. dürftig bestücktes Produkt dieses Labels !

Werte Krimi-Fans sowie liebe Nostalgiker & Interessierte an diesem Streifen, auch wenn ich es selbst schon wußte bzw. befürchtet habe, eben weil ich schon etliche Klassiker von PIDAX-Film mein Eigen nenne, daß auch dieser Filmartikel ohne zuschaltbaren Untertitel für Hörbeeinträchtigte sowie evtl. abermals auch ohne nenneswertes Bonusmaterial angeboten wird, so habe ich mich letzten Endes als enthusiastischer Verehrer des Schwarz-Weiß-Film sowie eingefleischter Krimi-Fan & als Nostalgiker aus Passion dennoch für den Erwerb dieses, letzten Endes auch durchaus sehenswerten, Fersehspiels entschieden.
Unterm Strich bleibt schlussendlich allerding ein ganz fader Nachgeschmack.

Produktrezi zu : Verhör am Nachmittag (Pidax Film-Klassiker)

Nachfolgend gebe ich Euch, falls nunmehr immer noch ein Interesse an diesem klassischen Filmwerk bestehen sollte, auch mal ein Paar wissenswerte Infos im Bezug auf die Ausstaffierung dieser Filmbox inkl. mit beigefügter Ablichtungen zur Veranschaulichung & ich beurteile meine erworbenen Media-Artikel immer nur als Gesamtprodukt.
Das Filmwerk als solches bewerte ich stets gesondert !

► ZUM FERNSEHSPIEL : Verhör am Nachmittag ( D 1965 ) ★★★★

Die Stadt Köln wird zu einer Wohnung gerufen, um den verstorbenen Untermieter Dressler abzuholen & während des Einsargens machen die städtischen Beamten einen Fund, welcher die Mordkommission auf den Plan ruft & rückt Kriminalrat Ücker ( top: Hans Nielsen ) samt Kommissar & Schreibkraft an, um das Umfeld & das bisherige Leben des Verstorbenen zu durchleuchten.

In diesem anehmbar guten Kriminalstück vom Drehbuchautor Wolfgang Menge ist nur im Vorspann eine einzige Außenaufnahme dieses ansonsten reinen Kammerspiels vorhanden & hier standen noch Sachlichkeit & sittsam deutsche Tugenden im Vordergrund.
Die Ermittlungsarbeit beginnt anfangs noch eher recht betulich, jedoch wird dem Betrachter dieses Werkes auch dank flotter Sprüche des höchst süffisant schauspielenden Hans Nielsen eine interessante & bisweilen auch amüsante TV-Unterhaltung geboten.
Weitere Mitwirkende waren u. a. noch Vera Tschechowa, Alexander Allerson, Anaid Iplicjian sowie Robert Naegele & Margret von Munster.
Die Regie führte Walter Davy & eine seinerzeit sowohl passige als auch recht flotte musikalische Begleitung gibts nur während des Abspanns sowie auch im geöffneten Hauptmenü.
Die Gesamtlaufzeit beträgt exakt 87:49 Min. sowie reine 85:53 Spielminuten ohne Abspann.

Meine Filmwertung ⋙ 6,5 von 10 Punkte

► ZUR AUSSTATTUNG : Die DVD mit FSK ab 6 J.

Die Disc ist in einem ansprechend gestalteten sowie stabilen Amaray Keep-Case eingebettet.
Rückseitig ist das Cover mit Filmausschnittmotiven sowie einer Inhaltsangabe zur Story & mit techn. Infos versehen worden.
GUT ≫ Ein Wendecover ohne FSK-Logo ist vorhanden

TONFASSUNG : Nur Deutsch in Dolby Digital 2.0 Mono
Der Tonqualität ist ganz im Allgemeinen zufriedenstellend & die geführten Dialoge stets jederzeit gut sowie auch deutlich zu verstehen.
SCHLECHT ≫ Kein zuschaltbarer UT
● PUNKTABZUG № 1 ( halber Stern )
Denn dieser sollte bei solch klassischen Streifen aus den 60er Jahren dann doch schon generell auf Disc mit vorhanden sein & zwar insb. für Hörgeschädigte sowie auch für den betagteren Filmfreund ganz allgemein.

FORMAT : Original 4:3 - 1.33:1 ( Vollbild ) in s/w & leider weist das Bild einige erhebliche Mängel auf
Digitale Abtastung ? Nee Freunde der Nacht, so niemals !
Denn im Bezug auf die Darbietung versuche ich einmal Euch näher zu bringen, was einem hier letzten Endes präsentiert wird. Schon zu Beginn des Films & noch während der Titelsequenz fällt dem Zuschauer die ganze Tragweite einer absolut grottigen Bildqualität auf, denn so ist größtenteils ein stark grieseliges Bildes vorhanden, welches zudem noch kaum Schärfe bietet & mitunter sogar regelrecht matschig wirkt. Zudem noch sind bisweilen auch stärkere mechanische Beschädigungen auf dem Filmstreifen wahrnehmbar & diese verderben einenzusätzlich noch jegliche Freude beim Anschauen dieses Krimis.
Außerdem beeinträchtigen gelegentlich auch immer wieder mal aufflackernde hellere kleine Fleckchen ( Lichtblitze ), welches definitiv Relikte vom noch vorhandenen Schmutz auf dem Zelluloid sind, den Sehgenuss zusätzlich noch. Auch das Filmkorn ( dieses wirkt grießig ) ist hier obendrein noch & dabei sogar immens vertreten, welches sich trauriger Weise über die komplette Spielzeit zieht.
Ebenso auffällig sind die immer wieder mal auftauchenden, schwarzen Dreiecke in allen vier Bildschirmecken.
●● doppelt PUNKTABZUG
Denn hier bekommt der Betrachter das volle Programm einer absolut unzureichenden Bildqualität zu sehen.
Kurzum: ungenießbar

LABEL : Kinowelt - Pidax Film (AL!VE)
PRODUKTION : Wilhelm Semmelroth für den WDR Köln
GENRE : Krimi / Fersehspiel

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SPECIAL FEATURES : gegen Null
#############

● PUNKTABZUG № 4
Denn außer dem bereits oben schon erwähnten Wendecover gibts neben einem mit Musik untermalten, animierten Hauptmenü als Standardausrüstung ledigl. noch ein separates Kapitelmenü von 1 bis 6.

► FAZIT

Ein bis zwei Sterne !
Einerseits ein in Bausch & Bogen grundsolide inszeniertes sowie durchaus auch sehenswert unterhaltsames Kriminalstück.
Auf der anderen Seite hingegen jedoch im Hinbick auf die de facto nur sehr mäßige Bestückung dieser Filmbox mit starken Defiziten, denn bzgl. der Bildqualität solltet Ihr zum einen schon dazu bereit sein ein Paar gravierende Einbußen mit in Kauf zu nehmen & zum anderen ist hier auch noch die nicht mitangebotene Untertiteloption ein weiterer schwerwiegender Wermutstropfen, was infolgedessen zumindest auch für Hörgeschädigte kein wirkliches Kaufargument mehr darstellen dürfte !
Zudem ohne interessante Extras ausgestattet eine alles in allem de facto mangelhafte Filmveröffentlichung auf DVD.

Mit nostalgischem Gruß,
Der Dirk

2,5 von 10 Punkte für den Gesamteindruck
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VINE-PRODUKTTESTERam 31. Dezember 2015
Nicht mehr zeitgemäß. Aber als Fan der 60er Jahre und deren Filme für mich verpflichtend. Trotzdem eher enttäuschend, weil doch zu langatmig. Eher keine Kaufempfehlung.
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am 10. Dezember 2012
Ein unterhaltsamer Film für einen schönen Sonntagnachmittag. Gute Film- und Tonqualität. Einzig fehlt ein wenig die Spannung der Geschichte. Etwas unglaubwürdig an der Geschichte ist, das ein Mordfall an einem Nachmittag aufgeklärt wird ohne die übliche Leichenschau.
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