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4.0 von 5 Sternen Schneewittchen wird erwachsen - bildgewaltig und mehrschichtig, aber auch mit ein paar Schwächen
Nur wenige Monate nach "Spieglein Spieglein", einer eher satirisch-bollywoodesken Variante des altbekannten Grimm-Märchens, kommt mit "Snow White and the Huntsman" schon wieder eine neue Schneewittchen-Interpretation heraus.
Diese jedoch wagt einen völlig anderen Ansatz und zeigt die Geschichte als düstere Mittelalter-Mär.

Bereits der...
Veröffentlicht am 6. Juni 2012 von Berlinoise

versus
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1.0 von 5 Sternen Zerfantasiert
Schneewitchen und die sieben Zwerge aus dem Jahre 2012. Das verspricht nichts Gutes. Üppig computeranimierte Bilder und Effekte, die aufgrund ihrer überladenden Fülle übersättigen und über die Schlichtheit des Inhaltes dominieren. Das ist eben typisch für die jetzige Fantasyepoche. Früher erfreute man sich am Sinn, an der Pointe der...
Veröffentlicht am 8. Oktober 2012 von Mladen Kosar


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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schneewittchen wird erwachsen - bildgewaltig und mehrschichtig, aber auch mit ein paar Schwächen, 6. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Snow White & the Huntsman (DVD)
Nur wenige Monate nach "Spieglein Spieglein", einer eher satirisch-bollywoodesken Variante des altbekannten Grimm-Märchens, kommt mit "Snow White and the Huntsman" schon wieder eine neue Schneewittchen-Interpretation heraus.
Diese jedoch wagt einen völlig anderen Ansatz und zeigt die Geschichte als düstere Mittelalter-Mär.

Bereits der Beginn der Geschichte, wenn die Königin überlegt, wie sie sich ihr zukünftiges Kind wünscht, macht deutlich, daß Rupert Sanders' Neuinterpretation zwar im Kern nahe am ursprünglichen Märchen bleibt, dieses jedoch gründlich entstaubt und trotz des Settings im düsteren Mittelalter auch merklich modernisiert hat:
Nicht nur rein wie Schnee, rot wie Blut und schwarz wie Rabenflügel (ja, das "tote" Ebenholz hat ausgedient und macht Platz für lebendige Vogelschwingen - ein schönes Bild) soll die künftige Prinzessin sein, sondern auch stark wie die selbst im tiefsten Winter blühende Rose, an der sich die Königin verletzt.
Und stark muss Snow White (bei dem Namen bleibt es selbst in der deutschen Synchronisation - eine konsequente Entscheidung, passt der süßlich-verniedlichende Name "Schneewittchen" doch so gar nicht zu dieser düsteren Neuauflage des klassischen Stoffes*) hier tatsächlich sein, wird sie doch Zeugin, wie ihr geliebter Vater bereits in der Hochzeitsnacht von seiner neuen Frau gemeuchelt wird, deren Truppen unter der Anführung des ebenso bösartigen Bruders der neuen Königin das Schloss übernehmen, eine Schreckensherrschaft beginnen und Snow White für Jahre in einen düsteren Turm einsperren, während das Volk annimmt, sie sei bei den blutigen Ereignissen ums Leben gekommen.
Als der Prinzessin Jahre später die Flucht gelingt und die Königin einen Jäger auf sie ansetzt, überrascht die Geschichte mit einem weiteren neuen Ansatz und fügt dem altbekannten Märchen eine klassische Dreieckskonstellation hinzu, stellt sie Snow White doch zwischen zwei sehr unterschiedliche Männer, den desillusionierten verwitweten Jäger Eric und ihren Jugenfreund William, die beide auf sehr unterschiedliche Art für und um die Prinzessin ihres Herzens kämpfen...

Man mag von Kristen Stewart halten, was man will, aber mich hat sie hier durchaus überzeugt als eher nachdenkliches Schneewittchen - was auch sehr stimmig zur vorangegangenen jahrelangen Haft passt - und zeigt, wie bereits in "Willkommen bei den Rileys", daß durchaus mehr in ihr steckt als das jungfräuliche Vampirliebchen aus der Twilight-Saga.
Selbst die hier mehrfach vorgebrachte Kritik, daß sie nicht "schön" genug für die Rolle des Schneewittchens sei, kann ich so nicht unterschreiben, denn ihr eher herber Typ im Gegensatz zu Charlize Therons makelloser Schönheit passt durchaus insoweit, als dadurch die "innere Schönheit" Schneewittchens in einen aussagekräftigen Gegensatz zur nur schönen Fassade ihrer bösen Stiefmutter gesetzt wird.
Daß Johnny Depp die Rolle des Jägers ablehnte, dürfte dem Film sogar gutgetan haben, denn seine sehr dominierende Präsenz und sein Hang zum Schrägen hätten hier wohl nicht wirklich gepasst, während Chris Hemsworth einen wunderbar ambivalenten Jäger zwischen unverarbeiteter Trauer um seine verstorbene Ehefrau, latentem Alkoholismus und aufkeimenden Gefühlen für Snow White gibt.
Der heimliche Star aber dürfte ohne Zweifel Charlize Theron sein, deren Figur der Königin Drehbuch und Regie hier eine so noch nicht bei der Rolle gesehene Vielschichtigkeit erlauben und deren Szenen zu den stärksten des Filmes gehören.
Der Schurkin wird hier ganz nebenbei auch eine eigene Geschichte und Vergangenheit zugestanden, und so sehen wir eine zwar böse, aber auch und in erster Linie unendlich einsame Frau, die bereits in frühester Kindheit selber Schlimmes erfahren hat und viel zu früh lernen musste, daß die Schönheit einer Frau nicht nur ihre stärkste, sondern auch ihre vergänglichste Waffe sein kann - und die daraus für ihr weiteres Leben zwar bittere, aber durchaus nachvollziehbare Konsequenzen zog.
"Ich gebe dieser verkommenen Welt die Königin, die sie verdient" wird sie einmal sagen - und beinahe kann man sogar Mitleid mit dieser Frau haben, die offenbar nicht immer und von Natur aus "schlecht" war, sondern selber das Produkt ihrer Vergangenheit und ihrer eigenen Dämonen ist.

Schade nur, daß die Macher offenbar nicht den Mut hatten, die stimmungsvoll-düstere Atmosphäre durchgehend zu halten, denn die Szenen im Feenwald der Zwerge mit seinen computergenerierten Fantasiegestalten und dem nicht immer passenden Versuch, unbedingt auch ein wenig Humor in die Geschichte einzuflechten, wollen nicht so recht zum Rest des Filmes passen und ziehen den Film trotz vieler gelungener Ansätze, wunderschöner Bilder und einer überzeugenden Darstellerriege letztlich auf "nur" vier Sternchen herunter.
Diese aber hat sich "Snow White" redlich verdient, neben seiner zum Teil überragenden Bildgewalt (wunderschön gemacht zum Beispiel der Zauberspiegel und das Milchbad der Königin) nicht zuletzt wegen des gelungenen Endes, welches einen überraschenden Mut zur Offenheit zeigt und damit beweist, wie konsequent Rupert Sanders das klassische Märchen in das neue Jahrtausend transponiert hat:
Nachdem Snow White gleich einer heiligen Jeanne d'Arc als Anführerin ihrer Armee das Schloss der Widersacherin gestürmt hat, gehört der finale Showdown ganz den beiden Damen, die sich bis aufs Blut bekämpfen, einander dabei nichts schenken und beide erkennen werden, daß sie sich ganz so unähnlich gar nicht sind.
Zum heute wie damals zu einem Märchen gehörenden "Happy End" wird Snow White natürlich den Sieg davontragen und zur neuen Königin gekrönt werden.
Einen "Prinzen" braucht sie dazu (noch) nicht, aber das schöne Schlussbild lässt ahnen, daß die Wahl, die Snow White früher oder später treffen wird, in jedem Fall die einer erwachsenen Frau sein wird.
Das naive Prinzesschen der Brüder Grimm ist nach rund 200 Jahren endlich zur würdigen Königin geworden - und alleine schon dafür ist "Snow White and the Huntsman" trotz einiger kleinerer Schwächen im Mittelteil allemal eine Empfehlung wert.

* Unpassend fand ich allerdings, daß der Jäger auch in der deutschen Synchronisation mit "Huntsman" angesprochen wird, aber dies dürfte wohl Geschmackssache sein.
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67 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen An Kristen Stewart scheiden sich also die Geister?, 1. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Snow White & the Huntsman (DVD)
"Snow White and the Huntsman" ist eine recht gelungene Adaption des ursprünglichen Grimm-Stoffs.

Bedenkt man, wie düster und - aus heutiger Sicht - teils brutal die Märchen der Gebrüder Grimm waren, so muss man anerkennen, dass "Schneewittchen" schon schlimmer auf die Leinwand gekommen ist, vor allem aber kitschiger als in diesem Film.

Die 2012er-Produktion nun wartet auf mit einer fantastischen Charlize Theron, die wohl den glaubwürdigsten und durch und durch bösesten weiblichen Bösewicht der Filmgeschichte gibt; Chris Hemsworth als Huntsman, die Darstellerriege der Zwerge, und selbst Vincent Regan als Duke Hammond mit nur einer kleinen Sprechrolle zeigen, dass der Film bis in die Nebenrollen sorgfältig und spielfreudig besetzt wurde.
Und Kristen Stewart?
Dass sich ausgerechnet an ihr die Geister scheiden, finde ich bemerkenswert - bemerkenswert oberflächlich nämlich. SWatH ist der erste Film mit ihr, den ich bislang sah, und obwohl sie weder eine bessere Schauspielerin ist als Oscar-Preisträgerin Charlize Theron, noch ein gleichermaßen makelloses Antlitz besitzt, so halte ich sie dennoch für eine gute Besetzung. Der Film versucht darzustellen, dass Snow White eine "innere" Schönheit, eine Art "Unschuldigkeit" besitzt, wohingegen die "böse Königin" nur ein schönes Gesicht hat, jedoch charakterlich verkommen ist. Um diesen Gegensatz glaubhaft zu transportieren, muss die Snow White-Darstellerin nicht besser aussehen als ihre Gegenspielerin.

Mit optisch ansprechender und opulenter Ausstattung teils sehr virtuos in Szene gesetzt, vermag SWatH verschiedene Zielgruppen anzusprechen, selbst Freunde der bildgewaltigen Fantasy á la "Herr der Ringe". Überaus überrascht hat mich, dass Dialoge und Handlung wesentlich seltener aufgesetzt wirkten als erwartet bzw. befürchtet. Einzig die Charakterentwicklung kommt teilweise zu kurz, und um deren Fehlen zu überspielen, werden bisweilen Sätze gesagt (ich denke da etwa an Huntsmans "Vorgeschichte"), die nicht sonderlich glaubwürdig erscheinen.

Und da liegt auch das meiner Ansicht nach größte Manko des Films: Er ist zu kurz. Ich kann nur mutmaßen, dass SWatH mit der Heckenschere zusammengeschnitten wurde, jedoch wenn er so ausgelegt war, wie er am Ende verkauft wurde - dann haben die Verantwortlichen einen veritablen Fehler begangen. Viele Male wünscht man sich etwas mehr Unterbau, etwas mehr Hintergrund, oder einfach ein paar Sätze mehr in einem Dialog. Es ist nicht leicht zu beschreiben, was ich gerade auszudrücken versuche, doch so viel sei gesagt: Meiner Meinung nach fehlt diesem Film gut und gerne eine halbe Stunde Laufzeit.

Ein zweites Manko: Die Übertragung des Films für das deutsche Publikum. Ich kann jedem, der der Sprache mächtig ist, nur dringend raten, SWatH auf Englisch anzusehen. Nicht nur enttäuschen die deutschen Synchronstimmen von Charlize Theron und ein paar anderer Figuren; auch die "Sache mit den Namen" nervt, und ich bin gewiss kein Feind von Anglizismen. Es war vermutlich eine bloße Marketing-Strategie die Namen der Protagonisten nicht zu übersetzen, doch hätte der Film nicht dadurch an Glaubwürdigkeit eingebüßt, wenn man statt "Snow White" und "Huntsman" einem "Schneewittchen" und dem "Jägersmann" begegnet wäre.

Zusammengefasst: Snow White and the Huntsman bekommt von mir 3.5 von 5 Sternen, da dies auf dieser schönen Website leider nicht möglich ist, sind's am Ende 4/5 geworden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zerfantasiert, 8. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Snow White & the Huntsman (DVD)
Schneewitchen und die sieben Zwerge aus dem Jahre 2012. Das verspricht nichts Gutes. Üppig computeranimierte Bilder und Effekte, die aufgrund ihrer überladenden Fülle übersättigen und über die Schlichtheit des Inhaltes dominieren. Das ist eben typisch für die jetzige Fantasyepoche. Früher erfreute man sich am Sinn, an der Pointe der Inhalte. Da nun bereits alles ausgeschlachtet ist, suhlt man sich in der Effekteflut und verdrängt den Sinn in die Zweitrangigkeit. Das inhaltliche Vakuum haben dann die schönen Schauspieler zu kompensieren mit ihren Seufzern, Blicken, Mimiken und Gesten. Zwei fesche, junge Männer üben sich also in männlichen Blicken und unrealistischen Kampfszenen. Die Schnitte während der Kampfszenen sind gewohnterweise viel zu schnell und die Choreographie primitiv. Es wird getreten, geschlitzt, gestochen und geschossen, zusammenhanglos und jugendschädigend. Die Horrorelemente sind so grauslich und ungustiös, dass sie mindestens FSK 14 erzwingen. Aber der billige Trashhorror wurde für FSK 12 freigegeben.
Noch einmal zu den Kampfszenen: alles schon tausendfach dagewesen. Nichts Originelles. Der Held schießt irreal rasch Pfeile ab, wie in Der Herr der Ringe. Die Bösen werden niedergemäht von sauber sausenden Schwertern der Guten. Das Riesenmonster läuft den Flüchtenden nach wie in Godzilla und ähnlichen Trashwerken. Ein Pluspunkt jedoch: die Zwerge haben ziemlich originelle Profile und Frisuren verpasst bekommen. Der Film aber als ganzer: musikdurchströmter Videoclip voller Pathos, Schmachtung, Pose, Klischee und Rennerei vor den Jägern.
Der Szenenablauf ist wie üblich der selbe: Anfangs besiegt ein guter König eine böse Armee (Gladiator). Intrigenhaft wird er getötet und die Bösen übernehmen sein Reich (Gladiator). Die überlebende Tochter wird in ein Verlies gesperrt und wächst zu einer jungen Frau heran (Der Mann mit der eisernen Maske). Sie flieht und sucht Zuflucht im Niemandsland eines verzauberten Waldes, verfolgt von mordlüsternen Schergen (Herr der Ringe). Es gibt zwei junge Männerhelden, die ihr zur Seite stehen (Herr der Ringe). Auch gutmütige Zwerge gesellen sich helfend dazu (Herr der Ringe). Die Kräfte des Widerstandes gegen die böse Herrscherin werden mobilisiert (Herr der Ringe). Es kommt zur Endschlacht (Herr der Ringe). Die böse Herrscherin muß abdanken. Die gute, junge Königin übernimmt die Herrschaft. Happy End.
Auch der Ablauf in den szenischen Details ist schematisch vorgezeichnet. Die Bedrohung und das Böse tauchen in genau festgesetzten Momenten auf, wie es stets üblich ist, wenn nämlich nichts darauf hindeutet und die ruhige Phase abgelöst werden muß von dem überraschenden Effekt. Und das weiß man schon zu genüge.
Ein Film also, der als Symbol für die Produktionen des Jahres 2012 gilt, die in der gesamten Filmgeschichte eingehen werden als seichtes, computeranimiertes Pop Corn Kino, ohne nennenswerten Gehalt und Wert.

Mladen Kosar
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schneewitchen neu getönt, 30. März 2014
Von 
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(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer das original kennt, und dementsprechend eine Umsetzung erwartet hat wird wohl bitter enttäuscht. Wer jedoch offen ist für eine neu Interpretation des legendären Stoffes der (kann) hier reichlich belohnt werden. Denn neben einigen Zitaten aus der original Vorlage errinnert die neue Verfilmung eher an Shakespears König Heinrich und dem berühmten Zitat: "Noch einmal stürmt, noch einmal, liebe Freunde!"
Das Märchen wurde opulent dem Erwachsenen und vor allem auch "männlichen" Part zugänglich gemacht, u.a. durch Schwert und Ross. Ich habe den Inhalt mit vollen Zügen genossen. Nicht nur das jenes Schlachtengetümmel welches sehr theatralisch in Szene gesetzt wurde, nein auch der Faktor: "gut kontra böse" wurde gelungen umgesetzt und weiß die Zuschauer gleichermaßen zu forcieren.

Die technische Seite mag man auch als gelungen bezeichnen. Das Bild kam über mein Bravia gestochen scharf rüber. Selbst wenn laut Angaben auf der Hülle das "Full" auf dem HD fehlt, braucht sich das Bild hinter so manchem Refferenzprodukt nicht zu verstecken. Der Ton im DTS DS 5.1 weiß mit dem richtigen Heimkino System auch Nachbarschaften in Aufruhr zu versetzen ;).

Obwohl ich dem Film für meinem Geschmack nach Story, Bild, Ton und co. 5 Sterne vergeben kann, gibt es auch Grund zur Kritik. Denn Die digitale Kopie des Filmes ist neben der Möglichkeit des normalen Computers, sonst ausschliesslich nur für die Geräte mit dem Apfel gedacht. Gut diejenigen die diese Geräte ihr eigen haben werden sich freuen, alle anderen schauen in die "Röhre". Ich finde es schade das hier nach dem Meistbietenden die Filmkopie nur für jenes ausgesonderte Systeme zugänglich gemacht wurde. Da muss wohl jemand mehr als andere bezahlt haben um das so zu ermöglichen...

Auch wenn schon alles zu dem Film gesagt wurde, war es mir wichtig den Film und seine Umsetzung zu honorieren, denn auch wenn die Bewertungen stark auseinander gehen zu dem Film, mir hat er jedoch gefallen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz ok, 5. Juli 2014
Wer auf Mittelalter und Fantasy steht, kann sich den Film geben.

Mir waren die Übergänge teilweise zu abrupt und bei Kristen Steward weiß man nie so wirklich, was sie gerade schauspielerisch darstellen möchte (immer wieder diese idiotische Gesichtsausdruck). Außerdem hätte das Ende meiner Frau nach etwas mehr Romantik vertragen können :)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Langatmig, 31. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Über die schauspielerische Leistung "Schneewittchen lässt sich ja streiten, aber der Film ist doch ziemlich langatmig. Zwar optisch ganz gut gemacht, hätte der Film aber auch gut und gerne ne Stunde kürzer sein können, zumindest in dieser Extended Version.
Daher bekommt dieser Film mit einem zugedrückten Auge noch 3 Sterne.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Naja, 17. Januar 2014
Kristen Stewart ruiniert alles. Es wäre sonst ein guter Film gewesen.. Aber Kristen S. beherrscht wirklich mit Müh und Not 5 Gesichtsausdrücke insgesamt. Wenn man nicht gerade ein seufzender Twilight Fan ist, hat Kristen absolut nichts anziehendes oder gar reines an sich. Vielleicht genervtes oder verbissenes. Aber keine "Heilige". Ganz bestimmt nicht. Und da sie die Hauptrolle hat, ruiniert das leider doch einiges an dem Film.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bella als Snowhite, 17. Mai 2014
Kurz und knapp: Prima Effekte, passende Stimmung zur Handlung. Allerdings konnte ich den Film auch beruhigt während einiger Szenen weiterlaufen lassen und nebenbei was anderes tun. Leider konnte Kirsten Stewart gar nicht überzeugen. Wer die Twilight-Filme gesehen hat wird Bella in Snow White wiedererkennen: gleich Mimik, gleiches Alles. Schade, denn dies ließ viele der Szenen sehr fade wirken. Deswegen auch nur 3 Sterne.
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3.0 von 5 Sternen "Lips red as blood, hair black as night, bring me your heart, my dear, dear Snow White." [Ravenna], 2. November 2014
Von 
Sarah H. "Sarah H." (Landkreis Augsburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dies war also "Snow White & the Huntsman". Er war tatsächlich besser, als erwartet. Was jetzt nicht heißt, dass ich mich der Lobhudelei anschließen will.
Die Neuinterpretation des Märchens bietet theoretisch ein paar wirklich gute Ansätze, ist mir jedoch im großen und ganzen zu oberflächlich. Nach einem doch guten Anfang, driftet der Film plötzlich kurzzeitig in eine bunte Märchenschiene, welche so gar nicht zu dem ansonsten doch sehr düsterem Setting passt. Auch die Charaktere sind sehr oberflächlich gehalten und es findet keine Charakterentwicklung statt. Kirsten Stewart macht ihren Job okay... mehr aber auch nicht. Sie transportiert keine Emotionen. Der von ihr gespielte Charakter bietet schon rein von der Story her, wenig Aufregendes (Snow White ist hübsch mit gutem Herzen und von Kindesbeinen an, liebt sie jeder...usw,) und hätte eine ausdrucksstärkere Schauspielerin gebraucht um letztendlich doch etwas Farbe zu bekommen. Chris Hemsworth scheint in diesem Film ohnehin nur als Augenschmaus für die Frauen vorhanden zu sein. Seine Handlungen kann man nicht nachvollziehen. Auch kann man die Verbindung, die er irgendwann plötzlich zu Schneewittchen hat nicht nachvollziehen, da viel zu wenig Interaktion zwischen den beiden Charakteren stattfand.
Die Zwerge fand ich okay, jedoch auch so angelegt, dass ihr Fehlen nicht wirklich aufgefallen wäre. Nach so viel Negativem, kommt nun aber mein Lichtblick... Charlize Theron. Nicht nur, dass ihre Figur "Ravenna" eine tiefgründigere Hintergrundgeschichte hat, welche ihren Charakter tragischer machen, sie ist auch wahrlich der Chef im Ring.
Die Hexe Ravenna macht viel davon wieder gut, was an anderer Stelle versäumt wurde. Theron stellt mit viel Leidenschaft die böse Stiefmutter da und spielt somit die anderen "Haupt"darsteller mühelos an die Wand. Ohne Theron, wäre mir der Film nur 2 Punkte wert gewesen, da sie aber zum Glück mit von der Partie war, gebe ich dem Film doch mehr.
Abgesehen von Story und Schauspielern, sollte noch die Optik eine Erwähnung finden. Die Settings sind toll und wirken authentisch, was den Film nochmals aufwertet. Der gewählte düstere und kühle Look trägt natürlich auch noch seinen Teil zum finalen Eindruck bei.

Bild und Ton:
Bewegen sich durchgehend auf einem sehr guten Niveau. Das Bild bietet unter anderem meist eine gute Tiefenwirkung und Schärfe. Leider gibt es hier mal wieder keinen HD-Ton, für den deutschen Raum, aber auch die DTS Tonspur macht einen guten Job.

FAZIT: "Snow White and the Huntsman" hätte man besser "Ravenna" nennen sollen. Der Film ist sehenswert, wenn auch hauptsächlich nur, wegen der sehr guten Leistung von Theron und der guten technischen Umsetzung.

--------------------------------
Einzelwertungen, welche zum Gesamtergebnis führten:
STORY: ***
BILD:****
SOUND:****
EXTRAS:***
_____________
Gesamt sind dies dann 3,5 Sterne, welche ich wegen der Story aber nicht auf 4 aufrunden werde
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2.0 von 5 Sternen Ein Schneewittchen namens Kristen..., 7. Dezember 2013
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Snow White & the Huntsman (DVD)
Schon wieder hat Hollywood beim großen Märchenschatz der Gebrüder Grimm geklaut und mit "Snow White and the Huntsman" erschien 2012 eine neue Variante der Schneewittchens. Und wer - wenn nicht die berühmte Teenagerheldin Kristen Stewart, bekannt aus den Twilight Filmen - eignet sich besser in der Titelrolle. Ihre Gegenspielerin Charlize Theron ist nicht minder attraktiv und darf man so richtig die Böse Hexe rauslassen. Rupert Sanders ist der Regisseur dieses Blockbusters, der bei 170 Millionen Produktionskosten ca. 385 Millionen Dollar einspielen konnte. Erst vor kurzem habe ich als Vergleich den Märchenfilm "Red Riding Hood" angesehen, der mir besser gefiel, weil da auch etwas von den alten Hammerfilmen drin war. "Snow White and the Huntsman" empfand ich leider als sehr wenig begeisternd, der Film hat aber tolle Bilder und eine klasse Ausstattung. Allerdings müssen solche künstlich wie künstlerischen Bilder auch in einer dynamischen Dramaturgie eingebunden sein und hier schwächelt der Film dann deutlich.
Erzählt wird die Geschichte der Königstochter Snow White (Kristen Stewart), die als Tochter von König Magnus und Königin Eleanor, sehr früh mit einem gnadenlosen Schicksal konfrontiert war. Als Kind erlebt sie den Tod ihrer Mutter, der Vater heiratet erneut die junge unduirchsichtige Ravenna (Charlize Theron), die er während einer Schlacht aus einer Kutsche retten konnte. Er weiß leider nicht, dass er damit das Böse in Gestalt einer wunderschönen Frau ins Schloß holte, denn er fällt bereits in der Hochzeitsnacht seiner Mörderin zum Opfer. Ravenna ist eine mächtige Zauberin und Herrscherin der dunklen Armee, die nun das Land mit ihrem höriigen Bruder Finn (Sam Spruell) regiert.
Einige Gefolgsleute des toten Königs können fliehen, auch Snow Whites Freund William (Sam Clafin), Snow White selbst wird gefangen genommen. 15 Jahre im Kerker vergehen, dann gelingt dem Mädel die Flucht. Doch die Jagd beginnt. Der Huntsmann Eric (Chris Hemsworth) soll die Flüchtige aufspüren...
Wie schon erwähnt: Auch hier liegt die Stärke in der Bildsprache, die allerdings nicht alles retten kann. Es fehlt den Figuren an Schärfe, am besten kommt da noch Charlize Theron als böse Zauberin weg, Kristen Stewart bleibt für mich - wie bereits in den Twilight Filmen - eher farblos und auch Chris Hemsworth war als "Thor" viel besser. Im Grunde ist die Geschichte auch nicht allzu gut austariert - die düstere Machart wird dann mal in der Mitte mit zuviel Humor einfach weggewischt, ich fand den Film - trotz der guten Kritiken - nicht wirklich überzeugend. Aber gut: Bald ist Weihnachten und in dieser Zeit dürfte dann das Gesamturteil etwas gnädiger ausfallen.
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Snow White & the Huntsman
Snow White & the Huntsman von Rupert Sanders (DVD - 2012)
EUR 5,99
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