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am 17. Mai 2012
Inhalt:

Die Sharpe-Geschwister haben ein Problem: Ihrer Großmutter reißt der Geduldsfaden und die Gute ist nicht mehr gewillt, den ausschweifenden Lebenswandel ihrer fünf Enkel zu finanzieren. Also gibt's ein Ultimatum: Die ganze Sippschaft muss innerhalb eines Jahres unter die Haube, ansonsten dreht sie dem Quintett den Geldhahn zu.

Verzweifelte Situationen erfordern verzweifelte Maßnahmen: Oliver Sharpe, Familienältester und berühmt-berüchtigter Weiberheld, begibt sich auf den familiären Rachefeldzug und macht sich auf die Suche nach einer Ehefrau, die so gar nicht den Vorstellungen seiner Großmutter entsprechen sollte.

Und wer läuft ihm da in einem zwielichtigen Freudenhaus geradewegs in die Arme? Die unschuldige und tugendhafte Maria, die auf der Suche nach ihrem Verlobten ist und diesem Taugenichts von Marquess zunächst so gar nichts abgewinnen kann ...

Einschätzung:

Vorab muss ich einfach gestehen, dass ich auf die Erscheinung dieses Romans wirklich hingefiebert habe, denn die optimistische Aussicht auf einen beschwingten und abwechslungsreichen Regency war hier doch sehr, sehr hoch. Ich hatte mal vor einiger Zeit das Vergnügen, einen Originaltitel einer anderen Serie der Autorin lesen zu dürfen und war damals schon Feuer und Flamme von der quirligen Art und Weise, wie Sabrina Jeffries eine romantische Love Story mit humorvollen Zutaten aufs Papier zaubern kann.

Die Frage, ob dieses besondere Flair samt leichter Atmosphäre in der deutschen Übersetzung bestehen kann, darf man meiner Meinung nach durchaus mit einem enthusiastischen "Ja!" beantworten.

Die deutsche Premiere, die uns der Lyx Verlag hiermit vorstellt, hat meine persönlichen Erwartungen mehr als erfüllt und ich bin echt begeistert, dass diese tolle Autorin als Sabrina Jeffries ihre Chance in deutschen Landen bekommen hat. Die eine oder andere "altgediente" Leserin dürfte die Autorin nämlich auch als Deborah Martin kennen - unter diesem Pseudonym hat sie in den Neunziger Jahren bei Heyne und Cora einige Liebesromane veröffentlicht.

Mit "Lord Stonevilles Geheimnis" beschert uns Sabrina Jeffries einen wirklich fulminanten Auftakt ihrer Hellions of Halstead Hall Serie und sorgt mit diesem ausgefallenen Regency für ordentlich frischen Wind in diesem Genre.

Mit Oliver schickt die Autorin zunächst mal den Ältesten des Sharpe-Clans ins Rennen und präsentiert uns Leserinnen ein echtes Paradebeispiel des verruchten und oberflächlichen Lebemannes, der alles mitnimmt, was auf seiner Wegstrecke liegt. Da erkennt man erst auf den zweiten Blick, was den guten Mann wirklich ausmacht. An seine Seite wird ihm die patente und arglose Amerikanerin Maria gestellt, die herrlich loyal und ehrlich zu Werke geht und dabei auch gerne mal zu etwas unkonventionellen Mitteln greift, um ihr Ziel zu erreichen.

Oliver und Maria bilden ein Liebespaar, bei dem es wahnsinnig viel Spaß macht, deren amourösen Abenteuer zu verfolgen. Flankiert werden sie dabei von ihren schrägen Familienmitgliedern, die das Liebes-Duo nach besten Kräften unterstützen und dabei auch noch die weibliche Leserschaft gut zu unterhalten wissen. Überhaupt flanieren eine Menge Romanfiguren durch die Szenerie, die nicht nur der Beschreibung 'Schwarzes Schaf der Familie' eine ganz neue Bedeutung geben, nein, die geben sich hier auch munter die Klinke in die Hand.

Die Geschwister Sharpe '- ob Männlein oder Weiblein -' lassen sich wirklich nicht lumpen, was das leidenschaftliche Ausleben ihrer Laster angeht: der obligatorische Spieler, eine Pistole schwingende Amazone oder eine Romanautorin von Gruselgeschichten mit Mord und Totschlag, die gerne mal die eigene Verwandtschaft als Vorbild für Romanfiguren heranzieht -also für uns Leserinnen hält Sabrina Jeffries so einiges parat. Aber nicht nur Olivers Familie, nein, auch die "Gegenseite" kann mit Vetter Freddy einen schrägen Vogel aufbieten, der es immer wieder und ohne Umschweife auf den Punkt bringt. Fettnäpfchen sei gegrüßt!

Für mich absolut ein Highlight ist der erfrischend heitere Schreibstil der Autorin, den man durchaus als ausgefallen und ja, auch als ein bisschen extravagant bezeichnen kann. Sabrina Jeffries schafft es scheinbar mühelos, ihren eigenwilligen und verschrobenen Charakteren so viel Leben einzuhauchen, dass man sich der Faszination dieser Romanfiguren nur schwer entziehen kann. Zudem schreibt sie ihnen Dialoge auf den Leib, die herrlich treffend daherkommen und der Leserin ein wahres Dauergrinsen auf die Lippen zaubert. Von mir gibt es da beide Daumen auch hoch für den wunderbar trockenen Humor. Das Ganze gespickt mit einer wohldosierten Portion Situationskomik und voilà: ein origineller und trendiger Regency ist geboren.

Leserinnen, die beispielsweise die amüsanten und humorigen Romane von Julia Quinn und Lisa Kleypas schätzen, werden bei den Schmökern von Sabrina Jeffries ebenfalls bestens aufgehoben sein und damit eine wirklich angemessene Alternative finden können.

Fazit:

Ein fluffig-leichter Regency, der vor Lebhaftigkeit und übermütigem Charme nur so sprüht, womit kurzweilige und vergnügte Unterhaltung garantiert ist. Das Ganze garniert mit temperamentvollen und gut aufgelegten Romanfiguren sorgt für herrlich gute Laune beim Schmökern und macht eigentlich jetzt schon Lust auf mehr!

Von mir gibt's für Lord Stoneville samt seinem liebenswerten Moralapostel die volle Punktzahl.

Und mit Jarret Sharpe lechzt ja förmlich schon der nächste Partylöwe nach seinem ganz großen Auftritt, den ihm Sabrina Jeffries im Dezember 2012 auch gewährt. Man darf gespannt sein, wie er sich den gut gemeinten Ränkespielen seiner Großmutter zu entziehen versucht. ;-) (AK)
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am 14. Januar 2013
Im Prolog der Geschichte wendet sich Mrs. Hetty Plumtree, die Großmutter des Protagonisten - Besitzerin einer Brauerei und eine Bürgerliche, die sehr stolz darauf ist, dass ihre Tochter einen Adligen heiratete -, an den Leser/Hörer und erklärt, wie leid sie es ist, dass ihre Enkel (drei Männer und zwei Frauen) als "Höllenbrut von Halstead Hall" bekannt sind und zählt auch die diversen "Vergehen" der Enkel auf. Außerdem möchte sie, dass die fünf endlich heiraten und ihr Urenkel schenken. Das war schon ein guter Einstieg in das Buch und ich musste hier beim Hören schon schmunzeln.

Die fünf Geschwister werden also von ihrer Großmutter mit dem Ultimatum konfrontiert: Entweder sie heiraten alle innerhalb eines Jahres, oder sie erhalten von ihr kein Geld mehr. Oliver, der Älteste der Geschwister trifft in einem Bordell auf Maria Butterfield, die dort mit ihrem Vetter Freddy auftaucht, weil sie einem angeblichen Dieb folgen, der die Tasche von Marias Verlobten bei sich trägt. Mit der Drohung, Freddy ins Gefängnis werfen zu lassen, bringt Oliver Maria dazu, seine Verlobte zu spielen. Er plant, seine Großmutter von ihrem Vorhaben abzubringen, indem er ihr eine unmögliche Braut vorstellt. Zunächst dachte er an eine Prostituierte, doch Maria, Amerikanerin, Katholikin, Tochter des Inhabers einer Schiffswerft und unehelich geborenen Mannes, die ausspricht, was sie gerade denkt, scheint für seine Zwecke noch viel besser geeignet.

Doch Oliver hat einige Dinge nicht in Betracht gezogen, zum Beispiel, dass seine Großmutter die Scharade sehr schnell durchschaut, ihn jedoch mit einer schauspielerischen Glanzleistung im Glauben lässt, sie könne Maria nicht leiden, nachdem sie sich zunächst davon überzeugt hat, dass die junge Frau keine Mitgiftjägerin ist. Oder seine Geschwister, die sehr schnell erkennen, dass Oliver und Maria hervorragend zueinander passen und genau wissen, wie sie den Frauenhelden Oliver reizen können: Seine Brüder flirten offen mit Maria während seine Schwestern sie in Beschlag nehmen und ihm kaum die Möglichkeit geben, allein mit ihr zu sein. Und allein sein würde er bald schon nur zu gern mit ihr. Denn ob es ihm gefällt oder nicht, er verliebt sich in die junge Amerikanerin.

Sie ist auch die Erste, der er sein dunkles Geheimnis verrät: Er glaubt sich Schuld am Tod seiner Eltern, bei dem die Mutter erst den Vater und dann sich selbst erschoss. Das Rätsel um diesen Tod zieht sich durch die ganze Reihe und ich bin gespannt, wie es sich auflöst, denn dass Oliver keine Schuld trifft, ist natürlich klar, doch was nun wirklich vorgefallen ist, wird sich wohl erst im Verlauf der Reihe (oder gar im letzten Buch) auflösen.

Doch Maria ist ja auch noch verlobt. Auch wenn Oliver der Meinung ist, Marias Verlobter verdiene sie nicht und treibe ein falsches Spiel mit ihr. Weshalb sonst sollte er plötzlich verschwunden sein? Weil es jedoch Teil der Abmachung mit Maria war, engagiert er Mr. Pinter, um Marias Verlobten zu suchen. Nach dem Tod ihres Vaters, wird dieser nämlich auch zur Testamentseröffnung gebraucht.

Marias Verlobter stellt sich natürlich als Taugenichts heraus, doch wie nicht anders zu erwarten, gibt es für Oliver und Maria (und auch für ihren Vetter Freddy) ein Happy End. Für seine Geschwister hingegen nicht: Oliver bittet seine Großmutter nicht von ihrem Plan abzusehen und so müssen die vier die restlichen Monate damit zubringen, sich passende Ehepartner zu suchen. Als nächstes ist Jarret an der Reihe, der einen Hang zum Glücksspiel hat.

Die Geschichte hat mich sehr gut unterhalten, die Charaktere sind glaubwürdig und sympathisch, auch wenn mich einige der Geschwister mehr interessierten, als Oliver und Maria, aber das ist bei einer solchen Reihe normal. Dadurch, dass Maria als Amerikanerin zum ersten Mal in England ist und auch zum ersten Mal unter Adligen weilt, bietet sich auch die Möglichkeit für den Leser Dinge über die Zeit und Gesellschaft zu erfahren, ohne, dass es lehrerhaft oder fehl am Platz wirkt.

Lord Stonevilles Geheimnis ist ein guter Auftakt einer neuen Reihe und ich freue mich auf die Fortsetzungen. Auf Minervas Geschichte bin ich schon besonders gespannt, da sie als Autorin von Schauerromanen arbeitet.

Für die Umsetzung des Hörbuchs fällt mein Urteil nicht so positiv aus: Die Leserin hat eigentlich eine sehr schöne, angenehme Stimme. Sie liest das Buch allerdings mit verteilten Rollen und die Frauenstimmen sind nicht sehr angenehm zu hören - so übertrieben "mädchenhaft" kenne ich das sonst nur von männlichen Vorlesern, die eine höhere Stimmlage nicht ohne weiteres hinbekommen. Hetty war noch angenehm in den Ohren, Minerva die meiste Zeit auch, doch Maria und Celia gefielen mir gar nicht. Maria klang meist weinerlich oder wurde mit lachendem Unterton gesprochen, auch wenn dies in der Szene nicht wirklich passte. Sie klang sehr kindlich dabei. Celia war sogar noch anstrengender in den Ohren und obwohl ich ihre Figur jetzt schon mag, war ich froh, wenn sie nichts zu sagen hatte. Für das Lesen gäbe es von mir nur drei Sterne, weil ich die Geschichte aber gut fand, vergebe ich hier die Punkte nach der Geschichte, nicht nach der Vortragsart.
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am 8. Mai 2012
Maria hat gerade erst die lange Schifffahrt von Amerika nach England hinter sich um ihren Verlobten zu finden, als sie und ihr Vetter in eine verzwickte Situation geraten. Helfen kann ihr jetzt nur noch der verruchte Schurke Lord Oliver Sharpe. Der Marquess von Stoneville ist gerade auf der Suche nach einer Alibiverlobten um seine Großmutter hereinzulegen, die ihm und seinen Geschwistern die Pistole auf die Brust gesetzt hat, damit sie sich endlich vermählen. Maria willigt ein Olivers Verlobte zu spielen, im Gegenzug soll er herausfinden, wo sich ihr echter Verlobter herumtreibt, den sie dringend benötigt, nachdem ihr Vater verstorben ist und das erfolgreiche Schiffsunternehmen nur darauf wartet, dass Maria unter die Haube kommt.Oliver freut sich darüber, dass Maria auf sein Angebot eingeht, schließlich wird seine Großmutter niemals zulassen, dass er eine katholische Amerikanerin heiratet.
Nicht gerechnet haben sie mit Großmutter Hetty und ihren ausgebufften Plänen und ihren eigenen Gefühlen...

Es war Liebe auf den ersten Satz, ich schlug dieses Buch auf und war hingerissen vom Vorwort, welches von Großmutter Hetty höchstpersönlich verfasst wurde, und wurde bis zum Ende der Geschichte zu keiner Minute enttäuscht.
Maria ist eine gescheite und warmherzige junge Frau, die sich nicht die Butter vom Brot nehmen lässt und Oliver schonmal zeigt, was passiert, wenn er sie einfach so zu küssen versucht. Sie ist eine sehr ehrliche Dame, mit dem Herz auf der richtigen Stelle. Ihre Einfühlsamkeit ist es, die Oliver besonders große Angst macht. Schon jahrelang trägt er eine Schuld in sich und hat der Liebe abgeschworen um nicht die selben Fehler wie sein Vater zu begehen. Maria rührt sein Herz, ihre aufrichtige Art und ihre Hartnäckigkeit beeindrucken den Lord, aber er kann sich nichts Schlimmeres vorstellen, als eine feste Bindung einzugehen.
Als Heldenpaar sind die beiden einfach umwerfend gut. Spritzige Dialoge wechseln sich ab mit emotionalen Momenten, die besonders bei Oliver tief blicken lassen. Oliver muss einen harten Kampf gegen sich selbst bestehen damit sie zueinander finden können, seine Angst, sie könne hinter sein Geheimnis kommen und Versagungsängste als Ehemann bestehen zu können, hindern ihn daran, sofort an eine Ehe mit Maria zu denken. Es knistert gewaltig und auch die erotischen Szenen wurden sehr stilvoll verpackt.
Bei den Nebenfiguren haben mir besonders die anderen Damen der Geschichte gefallen. Hetty ist der absolute Knüller und eine geborene Schauspielerin. Auch mit über 70 Jahren denkt sie nicht daran, die Leitung ihrer Brauerei in andere Hände zu geben. Celia und Minerva, Schwestern von Oliver, machen neugierig auf ihre eigene Liebesgeschichte, die wir im Lauf der Serie auch noch genießen werden dürfen. Minerva ist Autorin von Schauergeschichten und Celia liebt Schusswaffen. Auch die Brüder Gabriel und Jarret konnten mich von sich überzeugen.

Der Schreibstil der Autorin ist perfekt. Sie schreibt mit wundervollen Worten eine spannende und unterhaltsame Geschichte, die mit viel Humor und Feingefühl gespickt ist. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen und freue mich schon unbändig auf die Fortsetzung der Serie, die im Dezember erscheinen wird.

Solange es solche Bücher gibt, ist die Welt noch in Ordnung!
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am 20. Dezember 2012
Oma Hetty hat für die fünf Sharpe-Geschwister eine böse Überraschung, als sie ihnen offenbart innerhalb eines Jahres heiraten zu müssen, wenn sie nicht allesamt enterbt werden wollen. Der älteste Oliver, Lord Stoneville, ist am wenigsten angetan von einer Zwangsehe, schließlich musste er hautnah erleben, wie brutal die Ehe seiner Eltern ein jähes Ende fand. Als ihm die unverfrorene Amerikanerin Maria Butterfield über den Weg läuft, schmiedet er Pläne seine Großmutter auszutricksen. Womit er jedoch nicht plante, waren die Gefühle, die Maria in ihm auslöst…

Endlich hat es ein historischer Liebesroman aus dem LYX-Verlagsprogramm geschafft mich restlos zu überzeugen. Dafür bedarf es keinen ausgefeilten Schmuggel- oder Spionageplot, der mich bei anderen Büchern eher langweilte. Doch Sabrina Jeffries hat es geschafft mit tollen, liebenswerten und vielschichtigen Charakteren eine unterhaltsame Geschichte zu erzählen, die trotz reduzierter Rahmenhandlung keineswegs an Spannung oder Tempo einbüßt. Ich musste meinen Lesefluss oftmals zügeln, um das Buch nicht vorm Eintreffen des zweiten Teils ausgelesen zu haben.
Besonders schön und liebevoll war der Umgang der beiden Protagonisten Maria und Oliver, die sich schon sehr früh sehr nahe stehen, doch noch so einige Hindernisse aus dem Weg räumen müssen. Maria als kesse Amerikanerin, die sich erstmal mit den englischen Gebräuchen des Adels zurechtfinden muss und Lebemann Oliver, der mich ständig an Charlie Sheen/Harper („Two and a half men“) erinnerte. Ein tolles Gespann!
Pluspunkte sammelten auch die vier Geschwister, die sich als kuppelnde Meute auf die beiden stürzten, um ihre Großmutter endlich gnädig stimmen zu können und der Zwangsehe zu entkommen. Leider erfolglos, denn in den nächsten Bänden wird erzählt, wie sie ihr Glück suchen werden. ML

Hier ist die komplette Reihenfolge:
1. Lord Stonevilles Geheimnis (Oliver & Maria)
2. Spiel der Herzen (Jared & Annabel ) Dezember 2012
3. Ein vortrefflicher Schurke (Minerva & Giles) Juli 2013
4. To wed a wild Lord (Gabe & Virginia)
5. A Lady never surrenders (Celia & Mr. Pinter)
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am 22. September 2012
England, 1825:
Der letzte Skandal ihrer Enkelkinder reicht es Hetty Plumtree! Sie stellt ihre fünf Enkelkinder vor die Wahl entweder sie heiraten oder sie verlieren ihr Erbe. Oliver Sharpe, Marquess von Stoneville, denkt nicht im Traum daran zu heiraten. Die katastrophale Ehe seiner Eltern, die ein tragisches Ende nahm hat den jungen Mann sehr vorsichtig werden lassen. Noch dazu will er sich nicht von seiner Großmutter dazu zwingen lassen. Als er kurz nachdem seine Großmutter ihnen das Ultimatum gestellt hat, die junge Amerikanerin Maria kennen lernt, hat er einen Plan! Er hat Maria und ihren Cousin Freddy aus einer brenzligen Situation gerettet und als Dank soll sie seine Verlobte spielen um seine Großmutter zu ärgern. Denn Maria ist alles andere als eine standesgemäße Dame: Sie hat keinen Titel und sie sagt immer was sie sich denkt. Als dann aber seine Brüder mit Maria flirten, wird Oliver eifersüchtig, verliebt er sich etwa in Maria?

Nachdem Tod ihres Vaters, macht sich Maria mit ihrem Cousin Freddy auf die Suche nach ihrem Verlobten, der auf einer Geschäftsreise in England ist. Als sie einem verdächtigen Mann in ein Bordell folgen, beschuldigt dieser sie Diebe zu sein. Oliver Sharpe, Marquess von Stoneville, ergreift für Maria und Freddy Partei und macht ihr ein Angebot: Sie soll seine Verlobte spielen und dafür hilft er ihr ihren echten Verlobten zu suchen. Widerwillig macht sie mit, und erkennt bald was für ein liebenswerter Mann Oliver ist...

Sabrina Jeffries erster Teil der Familie Sharpe ist ein wunderbares Lesevergnügen und für mich derzeit das beste Buch der Romantic History Reihe von Lyx! Der Plot an sich ist alt bekannt, aber die Personen sie so liebenswert gezeichnet, dass man sie beim Lesen sofort ins Herz schließt. Der unterhaltsame Stil der Autorin lässt die Seiten nur so fliegen und man kommt kaum zum Luft holen. Die nächsten Paare für die weiteren Bände lassen sich schon erahnen und die Vorfreude auf die weiteren Liebesgeschichten der Sharpegeschwister steigt. Das Geheimnis rund um die verstorbenen Eltern bleibt spannend.

Teil 1: Lord Stonevilles Geheimnis
Teil 2: Spiel der Herzen
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Die Amerikanerin Maria Butterfield und Tochter des Inhabers von 'New Bedford Ships' befindet sich zusammen mit ihrem naiven Cousin Freddy in London, um dort nach ihrem Verlobten Nathan zu suchen, der spurlos verschwunden ist. Eine Spur führt sie zu einem Bordell und schließlich zum Sekretär des Marquess von Stoneville, Oliver Sharpe, der im Besitz von Nathans Aktenmappe aus Leder ist- ein Geschenk von Maria an ihren Verlobten. Nach einem Handgemenge in dem auch Freddys Schwert verwickelt ist, nötigt Oliver Maria zu einer recht seltsam anmutenden Tat. Sie soll im Gegenzug dazu, dass er ihren Cousin nicht für seinen Angriff ins Gefängnis stecken lässt eine zeitlang Olivers Verlobte spielen. Maria bleibt kein anderer Ausweg und so reisen Oliver, Freddy und sie umgehend zum Anwesen seiner Familie.

Halstead Hall ist ein imposanter Bau, doch seltsamerweise scheint sich Oliver nicht unbedingt wohl dort zu fühlen. Marias Ankunft auf Halstead Hall gestaltet sich als äußerst schwierig. Ungläubig beäugt Großmutter Hetty, die ihren ältesten Enkel und seine Geschwister umgehend unter die Haube bringen möchte Olivers Verlobte und ahnt zugleich, dass Oliver ihr mit seiner Wahl eine Falle stellen will. Doch die gewitzte Großmutter ist ebenfalls nicht auf den Kopf gefallen und so kommt es, dass sich Oliver plötzlich nicht nur mit einer unkonventionellen aber liebeswerten Verlobten herumschlagen muss, die selbst seine Geschwister schnell ins Herz geschlossen haben, sondern auch das erste Mal zärtliche Gefühle für eine Frau entwickelt. Doch Oliver weigert sich zunächst vehement diese Gefühle zuzulassen und spielt Maria weiterhin den leichtfertigen Lebemann vor; Dunkle Familiengeheimnisse, die unter keinen Umständen ans Tageslicht kommen dürfen, lassen Oliver zögern, nochmals einer Frau zu vertrauen und der Liebe eine Chance zu geben. Zudem ist Maria bereits mit Nathan verlobt. Wird es dennoch ein Happy End für Oliver und Maria geben?

Meine Einschätzung:

Als langjährige Leserin von historischen Liebesromanen war mir die Autorin Sabrina Jeffries bereits ein Begriff. Vor einigen Jahren erschienen einige Historical Romances in Deutschland unter ihrem Pseudonym Deborah Martin, die ich sehr mochte. 'Lord Stonevilles Geheimnis' ist nun der erste Teil der 'Hellions of Halstead Hall' Serie und erzählt die Geschichte des ältesten Sohns und Titelträgers, Oliver. Der Grundgedanke für diese Serie ist, dass Hetty, die gewitzte alte Großmutter, ihre Enkel und Enkelinnen unter die Haube bringen möchte, die schon längst das heiratsfähige Alter erreicht haben, aber aufgrund ihres berüchtigten, unkonventionellen Verhaltens und den Gerüchten über ein tragisches Familiendrama das sich vor vielen Jahren abspielte, in der Gesellschaft als unstandesgemäß gelten. Besonders Oliver hatte viele Jahre unter dem bösartigen Klatsch und Tratsch zu leiden- es wird gemunkelt er selbst hätte seinen Vater und seine Mutter in einer Jagdhütte getötet, um endlich in den Genuss des Erbes zu kommen.

Als er Maria trifft, will er eigentlich nur die Pläne seiner Großmutter durchkreuzen, denn er weiß genau, dass sie Maria, eine bürgerliche und erzkatholische Amerikanerin nicht unbedingt als potentielle Ehekandidatin für ihn auswählen würde. Doch irgendwie geraten Olivers Pläne völlig aus dem Ruder und dann verteidigt Maria ihn auch noch vor Menschen, die glauben, dass er etwas mit dem Tod seiner Eltern zu tun hat. Ab diesem Zeitpunkt schleicht sich Maria immer mehr in sein Herz und ich fand es wunderschön, wie die Autorin diese Szenen schildert. Der Unterton dieses Romans ist jedoch wie gewohnt von der Autorin, durchaus leicht, humorvoll und beschwingt. Neben der romantischen und warmherzigen Love Story fand ich auch das Miteinander zwischen Olivers Geschwistern sehr amüsant und hatte mit 'Lord Stonevilles Geheimnis' viel Lesespaß! Wer Lisa Kleypas 'Mauerblümchen-Reihe' mochte oder Jillian Hunters 'Boscastle-Serie' wird sicherlich auch an Sabrina Jeffries neuer Reihe viel Freude haben.

Der Held des Romans gibt nach außen hin den unnahbaren Lebemann, der immer einen frechen Spruch auf Lager hat, doch da man als Leser bereits sehr früh Einblicke in seine Gefühls und Gedankenwelt erhält, weiß man praktisch von Beginn an, dass alles nur Fassade bei ihm ist und er im Grunde seines Herzens ein unsicherer, einsamer Mann ist, der das Herz auf dem rechten Fleck trägt. Maria ist eine Heldin, wie ich sie mag- sie ist nicht auf den Mund gefallen, trifft ihre eigenen Entscheidungen und lässt sich nicht von Anderen unterbuttern. Bis sie auf Oliver trifft, der sie mit seinen ständigen Frechheiten immer wieder aus der Reserve lockt, dem sie aber trotzdem nicht lange widerstehen kann.
Die Chemie zwischen dem Heldenpaar stimmt, die Liebesgeschichte zwischen beiden wurde romantisch dargebracht und macht diesen Roman zu einem echten Wohlfühl-Historical!

Fazit: ein leichter, beschwingter und humorvoller Wohlfühl-Historical!
4.5 von 5 Punkten. Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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am 11. Juni 2013
Mir hat dieses Buch sehr sehr gut gefallen, wobei insbesondere die Story um die Großmutter der Sharpe-Geschwister sehr gut ausgearbeitet war und mich sehr angesprochen hat. Aber auch die im Mittelpunkt stehenden Hauptcharaktere dieses Bands, Oliver und Maria, sind tiefgründige und sehr gut skizzierte Figuren, die mich als Leser berührt haben und ich daher unbedingt wissen wollte, wie die Story der beiden endet. Dabei hat Sabrina Jeffries einen sehr guten, flüssigen Schreibstil, bei dem wirklich niemals Längen aufkamen, die den Leser langweilten. Zudem erhält man aufgrund ihrer Art zu schreiben einen sehr guten Einblick in die Gefühlswelt von Oliver und Maria, was hilfreich dabei war, richtig in die Story einzutauchen.
Ich habe wirklich schon viele historische Romane gelesen, aber dies war einer derjenigen, die mir mit am besten gefallen haben, was sich vor allem darin begründet, dass die Story nicht mit unnötigen Ereignissen "gestreckt" wird, sondern sich sehr aufs Wesentliche fokussiert, nämlich die aufkeimende Liebe zwischen Oliver und Maria zu beschreiben.
Von mir gibt es daher eine absolute Leseempfehlung, denn es ist ein wahnsinnig tolles Buch!
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am 28. Mai 2012
Die junge Amerikanerin Maria reist mit ihrem Vetter Freddy nach England, um nach dem Tod ihres Vaters, ihren Verlobten Nathan ausfindig zu machen, der spurlos verschwunden scheint. Doch nur mit Nathans Hilfe kann Maria ihr Erbe antreten und die Schifftswerft ihres Vaters fortführen. Auf ihrer Suche gerät sie dem Lebemann Oliver Sharpe in die Fänge. Dessen Großmutter hat ihm und seinen Geschwistern ein Ultimatum gestellt: Entweder sie heiraten binnen eines Jahres, oder sie werden enterbt. Maria und Oliver schließen einen Pakt. Sie spielt seine Verlobte und er hilft ihre bei der Suche nach Nathan. Doch es kommt alles anders, als die beiden in ihren kühnsten Träumen zu denken wagten.

Der Schreibstil von Sabrina Jeffries hat mir sehr gut gefallen. Humorvoll, spannend, interessant mit einen Spritzer Erotik. Eine wirklich gelungene und unterhaltsame Mischung, die die Seiten wie nichts verfliegen ließen. Ich hatte zwar schon von Beginn an eine Ahnung, wie das Buch enden wird, aber der Weg dorthin war sehr unterhaltsam und regte an vielen Stellen zum Schmunzeln an. Die Protagonisten geraten immer wieder in lustige, tragische oder liebenswerte Situationen, so dass das Lesen ein wirklicher Genuss war! Selbst unglaubliche Zufälle verpackt die Autorin so souverän, dass sie doch glaubwürdig scheinen.

Ihre Protagonisten stellt Sabrina Jeffries sympathisch, authentisch und lebensnah vor, mit einem deutlichen Hang zur Tragik. Oliver, der gut aussehende Lebemann mit seinen Affären und dunkler Ausstrahlung ist förmlich einem Liebesroman entsprungen, ohne kitschig zu wirken. Dafür hat er einfach zu viele Ecken und Kanten und liebenswerte Seiten, die er gut zu verbergen versucht.
Maria hingegen ist die klassische Unschuld vom Lande. Unbedarft, weltfremd, aber auch mutig versucht sie ihr Leben selber in die Hand zu nehmen, wie ausweglos die Situation auch zu sein scheint. An ihrer Seite ihr Vetter Freddy, der mit seiner Tollpatischgkei t viele Schmunzler auf mein Gesicht zauberte.
Der krasse Gegensatz ist eindeutig die Matriarichin der Familie Hetty Plumtree. Aus ärmlichen Verhältnissen erschafft sich die taffe Frau ein Imperium, beruflich und auch familiär. Die Ausarbeitung dieses Charakters hätte für meinen Geschmack stärker sein können, da ihre Einmaligkeit etwas kurz gerät.

Der einzige, kleine Kritikpunkt für mich ist, dass die Örtlichkeiten etwas knapp beschrieben worden sind. Der Landsitz der Familie Sharpe scheint außergewöhnlich interessant zu sein, aber das wird leider nur am Rande erwähnt. Auch auf die Beschreibung von Städten oder Dörfern verzichtet die Autorin.

Mein Fazit: Ein wunderbarer Liebesroman mit Spannung, aber ohne Kitsch! Leseswert!
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am 22. Mai 2014
1. Teil : Lord Stonevilles Geheimnis ( Oliver und Maria )
2. Teil : Spiel der Herzen ( Jarret und Annabel )
3. Teil : Ein vortrefflicher Schurke ( Minerva und Giles )
4. Teil : Eine Lady zu gewinnen ( Gabriel und Virginia )
5. Teil : Lady Celias gewagter Plan ( Celia und Jackson )
Eine interessante Geschwister Reihe. Der mysteriöse Tod ihrer Eltern, das Ultimatum ihrer Großmutter und natürlich die Liebe. Bis zum Schluss habe ich mitgefiebert.
Fängt mit Lord Stonevilles Geheimnis an. Eine originelle Geschichte, witzige Dialoge, liebenswerte Protagonisten und jede Menge Romantik. Gut geschrieben.

liebenswerte Protagonisten und jede Menge Romantik.
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am 24. Mai 2016
Vielleicht bin ich etwas verwöhnt von den Regancy Romanen von Anne Gracie oder Jula Quinn, denn dieser hat mich nicht wirklich überzeugt. In Vielen Romanen fehlt meiner Meinung nach die Tiefe. Zwar liest es sich flüssig, doch es ist mir manchmal unverständlich, wieso der oder die Protagonist/in so reagiert wie sie/er es tut.
Für einmal lesen ok, mein Stil ist es nicht.
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