Fashion Sale Hier klicken Fußball Fan-Artikel calendarGirl Cloud Drive Photos Philips Multiroom Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen608
3,7 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

TOP 500 REZENSENTam 6. Juni 2012
Nur wenige Monate nach "Spieglein Spieglein", einer eher satirisch-bollywoodesken Variante des altbekannten Grimm-Märchens, kommt mit "Snow White and the Huntsman" schon wieder eine neue Schneewittchen-Interpretation heraus.
Diese jedoch wagt einen völlig anderen Ansatz und zeigt die Geschichte als düstere Mittelalter-Mär.

Bereits der Beginn der Geschichte, wenn die Königin überlegt, wie sie sich ihr zukünftiges Kind wünscht, macht deutlich, daß Rupert Sanders' Neuinterpretation zwar im Kern nahe am ursprünglichen Märchen bleibt, dieses jedoch gründlich entstaubt und trotz des Settings im düsteren Mittelalter auch merklich modernisiert hat:
Nicht nur rein wie Schnee, rot wie Blut und schwarz wie Rabenflügel (ja, das "tote" Ebenholz hat ausgedient und macht Platz für lebendige Vogelschwingen - ein schönes Bild) soll die künftige Prinzessin sein, sondern auch stark wie die selbst im tiefsten Winter blühende Rose, an der sich die Königin verletzt.
Und stark muss Snow White (bei dem Namen bleibt es selbst in der deutschen Synchronisation - eine konsequente Entscheidung, passt der süßlich-verniedlichende Name "Schneewittchen" doch so gar nicht zu dieser düsteren Neuauflage des klassischen Stoffes*) hier tatsächlich sein, wird sie doch Zeugin, wie ihr geliebter Vater bereits in der Hochzeitsnacht von seiner neuen Frau gemeuchelt wird, deren Truppen unter der Anführung des ebenso bösartigen Bruders der neuen Königin das Schloss übernehmen, eine Schreckensherrschaft beginnen und Snow White für Jahre in einen düsteren Turm einsperren, während das Volk annimmt, sie sei bei den blutigen Ereignissen ums Leben gekommen.
Als der Prinzessin Jahre später die Flucht gelingt und die Königin einen Jäger auf sie ansetzt, überrascht die Geschichte mit einem weiteren neuen Ansatz und fügt dem altbekannten Märchen eine klassische Dreieckskonstellation hinzu, stellt sie Snow White doch zwischen zwei sehr unterschiedliche Männer, den desillusionierten verwitweten Jäger Eric und ihren Jugenfreund William, die beide auf sehr unterschiedliche Art für und um die Prinzessin ihres Herzens kämpfen...

Man mag von Kristen Stewart halten, was man will, aber mich hat sie hier durchaus überzeugt als eher nachdenkliches Schneewittchen - was auch sehr stimmig zur vorangegangenen jahrelangen Haft passt - und zeigt, wie bereits in "Willkommen bei den Rileys", daß durchaus mehr in ihr steckt als das jungfräuliche Vampirliebchen aus der Twilight-Saga.
Selbst die hier mehrfach vorgebrachte Kritik, daß sie nicht "schön" genug für die Rolle des Schneewittchens sei, kann ich so nicht unterschreiben, denn ihr eher herber Typ im Gegensatz zu Charlize Therons makelloser Schönheit passt durchaus insoweit, als dadurch die "innere Schönheit" Schneewittchens in einen aussagekräftigen Gegensatz zur nur schönen Fassade ihrer bösen Stiefmutter gesetzt wird.
Daß Johnny Depp die Rolle des Jägers ablehnte, dürfte dem Film sogar gutgetan haben, denn seine sehr dominierende Präsenz und sein Hang zum Schrägen hätten hier wohl nicht wirklich gepasst, während Chris Hemsworth einen wunderbar ambivalenten Jäger zwischen unverarbeiteter Trauer um seine verstorbene Ehefrau, latentem Alkoholismus und aufkeimenden Gefühlen für Snow White gibt.
Der heimliche Star aber dürfte ohne Zweifel Charlize Theron sein, deren Figur der Königin Drehbuch und Regie hier eine so noch nicht bei der Rolle gesehene Vielschichtigkeit erlauben und deren Szenen zu den stärksten des Filmes gehören.
Der Schurkin wird hier ganz nebenbei auch eine eigene Geschichte und Vergangenheit zugestanden, und so sehen wir eine zwar böse, aber auch und in erster Linie unendlich einsame Frau, die bereits in frühester Kindheit selber Schlimmes erfahren hat und viel zu früh lernen musste, daß die Schönheit einer Frau nicht nur ihre stärkste, sondern auch ihre vergänglichste Waffe sein kann - und die daraus für ihr weiteres Leben zwar bittere, aber durchaus nachvollziehbare Konsequenzen zog.
"Ich gebe dieser verkommenen Welt die Königin, die sie verdient" wird sie einmal sagen - und beinahe kann man sogar Mitleid mit dieser Frau haben, die offenbar nicht immer und von Natur aus "schlecht" war, sondern selber das Produkt ihrer Vergangenheit und ihrer eigenen Dämonen ist.

Schade nur, daß die Macher offenbar nicht den Mut hatten, die stimmungsvoll-düstere Atmosphäre durchgehend zu halten, denn die Szenen im Feenwald der Zwerge mit seinen computergenerierten Fantasiegestalten und dem nicht immer passenden Versuch, unbedingt auch ein wenig Humor in die Geschichte einzuflechten, wollen nicht so recht zum Rest des Filmes passen und ziehen den Film trotz vieler gelungener Ansätze, wunderschöner Bilder und einer überzeugenden Darstellerriege letztlich auf "nur" vier Sternchen herunter.
Diese aber hat sich "Snow White" redlich verdient, neben seiner zum Teil überragenden Bildgewalt (wunderschön gemacht zum Beispiel der Zauberspiegel und das Milchbad der Königin) nicht zuletzt wegen des gelungenen Endes, welches einen überraschenden Mut zur Offenheit zeigt und damit beweist, wie konsequent Rupert Sanders das klassische Märchen in das neue Jahrtausend transponiert hat:
Nachdem Snow White gleich einer heiligen Jeanne d'Arc als Anführerin ihrer Armee das Schloss der Widersacherin gestürmt hat, gehört der finale Showdown ganz den beiden Damen, die sich bis aufs Blut bekämpfen, einander dabei nichts schenken und beide erkennen werden, daß sie sich ganz so unähnlich gar nicht sind.
Zum heute wie damals zu einem Märchen gehörenden "Happy End" wird Snow White natürlich den Sieg davontragen und zur neuen Königin gekrönt werden.
Einen "Prinzen" braucht sie dazu (noch) nicht, aber das schöne Schlussbild lässt ahnen, daß die Wahl, die Snow White früher oder später treffen wird, in jedem Fall die einer erwachsenen Frau sein wird.
Das naive Prinzesschen der Brüder Grimm ist nach rund 200 Jahren endlich zur würdigen Königin geworden - und alleine schon dafür ist "Snow White and the Huntsman" trotz einiger kleinerer Schwächen im Mittelteil allemal eine Empfehlung wert.

* Unpassend fand ich allerdings, daß der Jäger auch in der deutschen Synchronisation mit "Huntsman" angesprochen wird, aber dies dürfte wohl Geschmackssache sein.
44 Kommentare|36 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 15. Dezember 2014
>>Schneewittchen und die sieben Zwerge<< ist eines der bekanntesten Märchen der Gebrüder Grimm und ist mehrmals filmisch umgesetzt worden.
Die bekanntesten filmischen Umsetzungen sind unter anderem, der Disney-Zeichentrickfilm von 1937, der Schneewittchen-Film von 1961 und der Schneewittchen-Film von 1997.
Schon der Trailer hatte mich davon überzeugt mir diese epische Interpretation anzusehen, der entsprach ganz meinen Erwartungen.

Handlung
Snow White ist die Tochter des Königs Magnus und hat ihre Mutter verloren als sie noch ein kleines Mädchen ist.
Später heiratet König Magnus die schöne Ravenna, die er vor einer dunklen Armee gerettet hat.
Doch gleich nach der Hochzeit zeigt sich Ravenna als eine mächtige Zauberin und Herrin der dunklen Armee. Sie tötet König Magnus und erklärt sich zur alleinigen Herrscherin.
Wie ein Vampir saugt sie jungen Frauen ihre Jugend aus, um ihre Macht und Schönheit zu erhalten. Sie befragt ihren magischen Spiegel, wer die Schönste im ganzen Land sei.
Jahre später gelingt es Snow White aus ihrem Kerker zu fliehen, nachdem die Königin erfahren hat, dass Snow White sie dereinst entmachten wird.
Ravenna will zudem Snow Whites Herz an sich reißen, denn nur so kann sie die ewige Jugend erlangen.
Snow White flieht in die dunklen Wälder und Königin Ravenna beauftragt den Huntsman sie zu finden.
Aber Snow White kann nicht ewig flüchten, denn nur sie hat die Macht die Herrschaft Ravennas ein Ende zu bereiten.

Der erste Film von Rupert Sanders ist eine herrlich epische Interpretation des Schneewittchen-Motivs. Märchenliebhaber und sogar Fans von "Der Herr der Ringe" können sich an diesem Film erfreuen.
Kristin Stewart, Star aus der "Twilight"-Saga, finde ich wundervoll in der Rolle von Snow White, die mehr ist als eine holde Prinzessin, sie muss zur Kriegerin werden um ihr Volk und ihr Königreich zu retten.
Chris Hemsworth, Star aus "Thor" und "The Avengers", finde ich voll cool in der Rolle des Huntsman. Während der Jäger im Märchen Schneewittchen eine Randfigur ist, ist der Huntsman eine stärkere Figur und wird für Snow White zu einem wichtigen Verbündeten.
Oscar-Preisträgerin Charlize Theron spielt die Königin Ravenna so herrlich diabolisch, aber man erfährt auch, dass sie selbst Tragödien erlebt hatte, die sie zum Bösen leiteten.
Die Zwerge finde ich sehr toll dargestellt, die lassen mich an Gimli aus "Der Herr der Ringe" denken.

Wer auf epische Märcheninterpretationen steht, der kann sich mit voller Freude diesen Film ansehen.

Eine Märchengeschichte der anderen Art.

Ein Muss für Fans von klassischen Märchen, "Der Herr der Ringe", der "Twilight"-Saga und "Red Riding Hood – Unter dem Wolfsmond".
Märchen sind niemals verbraucht und können sogar episch umgesetzt werden.
Das ist es, was mir so an diesem Film gefällt.
11 Kommentar|10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. April 2013
"Snow White and the Huntsman" ist eine recht gelungene Adaption des ursprünglichen Grimm-Stoffs.

Bedenkt man, wie düster und - aus heutiger Sicht - teils brutal die Märchen der Gebrüder Grimm waren, so muss man anerkennen, dass "Schneewittchen" schon schlimmer auf die Leinwand gekommen ist, vor allem aber kitschiger als in diesem Film.

Die 2012er-Produktion nun wartet auf mit einer fantastischen Charlize Theron, die wohl den glaubwürdigsten und durch und durch bösesten weiblichen Bösewicht der Filmgeschichte gibt; Chris Hemsworth als Huntsman, die Darstellerriege der Zwerge, und selbst Vincent Regan als Duke Hammond mit nur einer kleinen Sprechrolle zeigen, dass der Film bis in die Nebenrollen sorgfältig und spielfreudig besetzt wurde.
Und Kristen Stewart?
Dass sich ausgerechnet an ihr die Geister scheiden, finde ich bemerkenswert - bemerkenswert oberflächlich nämlich. SWatH ist der erste Film mit ihr, den ich bislang sah, und obwohl sie weder eine bessere Schauspielerin ist als Oscar-Preisträgerin Charlize Theron, noch ein gleichermaßen makelloses Antlitz besitzt, so halte ich sie dennoch für eine gute Besetzung. Der Film versucht darzustellen, dass Snow White eine "innere" Schönheit, eine Art "Unschuldigkeit" besitzt, wohingegen die "böse Königin" nur ein schönes Gesicht hat, jedoch charakterlich verkommen ist. Um diesen Gegensatz glaubhaft zu transportieren, muss die Snow White-Darstellerin nicht besser aussehen als ihre Gegenspielerin.

Mit optisch ansprechender und opulenter Ausstattung teils sehr virtuos in Szene gesetzt, vermag SWatH verschiedene Zielgruppen anzusprechen, selbst Freunde der bildgewaltigen Fantasy á la "Herr der Ringe". Überaus überrascht hat mich, dass Dialoge und Handlung wesentlich seltener aufgesetzt wirkten als erwartet bzw. befürchtet. Einzig die Charakterentwicklung kommt teilweise zu kurz, und um deren Fehlen zu überspielen, werden bisweilen Sätze gesagt (ich denke da etwa an Huntsmans "Vorgeschichte"), die nicht sonderlich glaubwürdig erscheinen.

Und da liegt auch das meiner Ansicht nach größte Manko des Films: Er ist zu kurz. Ich kann nur mutmaßen, dass SWatH mit der Heckenschere zusammengeschnitten wurde, jedoch wenn er so ausgelegt war, wie er am Ende verkauft wurde - dann haben die Verantwortlichen einen veritablen Fehler begangen. Viele Male wünscht man sich etwas mehr Unterbau, etwas mehr Hintergrund, oder einfach ein paar Sätze mehr in einem Dialog. Es ist nicht leicht zu beschreiben, was ich gerade auszudrücken versuche, doch so viel sei gesagt: Meiner Meinung nach fehlt diesem Film gut und gerne eine halbe Stunde Laufzeit.

Ein zweites Manko: Die Übertragung des Films für das deutsche Publikum. Ich kann jedem, der der Sprache mächtig ist, nur dringend raten, SWatH auf Englisch anzusehen. Nicht nur enttäuschen die deutschen Synchronstimmen von Charlize Theron und ein paar anderer Figuren; auch die "Sache mit den Namen" nervt, und ich bin gewiss kein Feind von Anglizismen. Es war vermutlich eine bloße Marketing-Strategie die Namen der Protagonisten nicht zu übersetzen, doch hätte der Film nicht dadurch an Glaubwürdigkeit eingebüßt, wenn man statt "Snow White" und "Huntsman" einem "Schneewittchen" und dem "Jägersmann" begegnet wäre.

Zusammengefasst: Snow White and the Huntsman bekommt von mir 3.5 von 5 Sternen, da dies auf dieser schönen Website leider nicht möglich ist, sind's am Ende 4/5 geworden.
88 Kommentare|70 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. März 2015
Die moderne Tricktechnik ermöglicht ja heutzutage die unglaublichsten visuellen Darstellungsmöglichkeiten, das entbindet die Schöpfer eines Films aber nicht von der Pflicht, ein in sich schlüssiges Produkt abzuliefern. Selten so einen seelenlosen Quark gesehen, da helfen auch die teilweise berühmten Darsteller nichts, vor allem Kristin Steward liefert hier eine absolut unterirdische (Nicht-)Spielkunst ab. Ich denke ja wirklich selten daran, eine Blu-Ray wieder zu verkaufen, aber hier mache ich eine Ausnahme.
Fazit : In einer Liga mit Maleficent...
11 Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. April 2016
Leider ist der Film insgesamt eher mittelmässig bis ja ich muss es leider sagen schlecht. Die Effekte lassen sich sehen aber das Aufgebot an Schauspielern macht den Streifen nicht besser. Also Finger weg lohnt sich gar nicht.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Mai 2016
Der Film versucht größer zu sein als er es ist. Er versucht ein "Herr der Ringe" zu sein. Ein "Thor" und einiges mehr. Das erkennt man in jeder Minute, Eigenständigkeit ist fehl am Platze. Das Messen mit "Herr der Ringe" erscheint mir fast schon wie Größenwahn. Viele Einstellungen ähneln sich einfach zu sehr: Der Dunkle Wald gegen das Moor in HDR. Die Wanderung über die Bergkämme genau so wie in HDR, uvm.
Hinzu kommt, dass der Film sich viel zu ernst nimmt, ohne dies aber je glaubhaft hinüberzubringen. Das mal zum Größenwahn.

Dann zur Rolle des Schneewittchens. Ich habe Kristen Stewart noch nie zuvor im TV oder im Kino gesehen, daher habe ich keinen Vergleich. Aber was Sie hier abliefert ist auf dem Niveau einer Schulaufführung. Was versucht Sie denn mit diesem einen Gesichtsausdruck "Leerer Blick mit geöffnetem Mund" darzustellen? Einen Stein? Wo lernt man das, auf der "Stoischen Blick Schule"? Sorry, das geht gar nicht. Außerdem fand ich hier die böse Königin, Charlize Theron, um einiges hübscher.
Das Schneewittchen hat die wunderhübsche Lily Collins in "Spieglein Spieglein - die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen" viel besser hinbekommen.

Chris Hemsworth spielt hier wieder mal "Thor". Sein Stil mit der Axt ist exakt wie der Stil mit dem Hammer. Das heißt nicht, dass es schlecht ist. Er macht seine Aufgabe gut. Durch ihn wird der Film allerdings von einem Märchen zu einem Fantasy-Action-Abenteuer. Vielleicht ist das aber auch besser so.

Dann gibt es da noch den komischen Part mit einigen Charakteren: Zwei Vögel helfen Schneewittchen bei der Flucht, es gibt ein "Auge in Auge" Kontakt mit einem Monster und dann noch der geheimnisvolle weiße Hirsch, ach ja, Feen gibt es auch. Diese Charaktere werden irgendwie eingeführt und fünf Minuten später wieder vergessen, ohne dass es die Handlung irgendwie tangiert. Man hat das Gefühl, dass man hier CGI zeigen wollte, die Story dadurch aber nicht weiterkommt.

Zum Positiven:
Die Aufnahmen sind wunderschön. Das Szenenbild einfach fantastisch. Allein dadurch lohnt sich ein Sehen des Films.

Fazit:
Ein mal sehen und vergessen. Ganz OK für einen Abend.

Alternative Empfehlung:
Spieglein Spieglein - die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen
- Nimmt sich nicht ganz so ernst
- Ein wirklich hübsches Schneewittchen
- um einiges kurzweiliger
- humorvoll
- wirklich fantastische Kostüme
- erinnert ein wenig an die alten Ostblock Märchen (im positiven Sinne)
- das Ende ist allerdings ein wenig kitschig
- interessanter und unerwarteter Abspann
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. April 2016
Bin sehr positiv überrascht (7/10).

Klar ist nicht alles toll:
Kristen Stewart ist nicht die größte Schauspielerin und hat immer den gleichen Gesichtsausdruck, aber sie hat mir doch ganz gut gefallen in der Rolle, sie war mir zum ersten mal sympathisch. Vllt nicht das schneewittchen wie ich es mir vorgestellt habe, aber im großen und ganzen doch überraschend ok.
Nur man hätte ihr die Haare in der Schlachtszene nicht zusammenbinden sollen, sie sah aus wie eine Maus.

Ich war erstmal froh das da wenig Romantik zwischen Hemsworth und Stewart war und es den Charakter William gab, da ich da keine wirkliche Chemie sehe. Am Ende wurde da was angedeutet, ich bin froh das es kein Sequel mit beiden gibt, das hätte nicht funktioniert.
Der Charakter von William ist doch flach und sehr an den Rand gedrängt, auch die Zwerge haben nicht viel Zeit.
Vllt das größte Thema bei diesem Film: 2 Stunden sind eigentlich zu wenig für so viele Charaktere in einem Film.

Mir hat auch am Ende ein Handlager gefehlt an dem sich der Huntsman und William auslassen können, die wurden unnötigerweise vorher verbraten und so war die Endschlacht doch etwas zahm.

So mehr negatives kann und möchte ich gar nicht nennen, den es gibt auch viel positives.
Theron ist überragend in ihrer Rolle, sie spielt alle an die Wand und ist das Highlight des Films.
Wenn Hemsworth was spielen kann dann solche Thor-ähnlichen Charaktere, vllt. sollte er nix anderes mehr spielen.
Zwar gehen die Zwerge etwas unter, aber sind mit tollen Schauspielern besetzt von Nick Frost, dem immer starken Ian McShane, Ray Winstone, aber hier ist das Highlight Bob Hoskins. Es war schön ihn noch einmal zu sehen, der Mann hatte einfach grandioses Charisma.

Ich bin gespannt was von dem Regisseur noch so kommt, weil visuell war das toll was hier geliefert wurde...vor allem bei den Szenen mit Theron scheint er sich richtig ausgetobt zu haben.

Fazit: Ein Fantasy Film so wie er sein soll. Gute Unterhaltung und nette Interpretation der Snow White Geschichte.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 2. September 2013
Zwerge, die Schneewittchen am liebsten erstmal den Wölfen zum Fraß vorwerfen würden! Da sollte jedem klar sein, der Streifen ist für kleine Kinder nix.
Im Gegenteil. Snowwhite and the Huntsman kommt nicht wie ein Märchenfilm rüber, sondern wie ein moderner Mix aus Fantasy und Mittelalterstreifen. Diverse Zutaten sind zwar geblieben, wie die Frage an den Spiegel oder der vergiftete Apfel, doch sonst wurde vieles über Bord geworfen. Kein Glassarg, kein galanter Prinz, der Schneewittchen wach küssen muss. Hier ist Snowwhite recht wehrhaft und statt des Prinzen greift sie gleich selbst zu den Waffen noch dem Motto: Werft die verflixte Hexe aus meiner Burg.
Nach Alice in Tim Burtons Alice im Wunderland also schon die zweite weibliche Märchenfigur, die man in Rüstung sieht.
Kirsten Stewart gibt zwar eine ganz passable Snowwhite ab, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, aber verblasst gegen Charlize Therons Hexe Ravenna. Theron schafft gekonnt den Spagat ihrer Hexe etwas Verführerisches und Böses zu geben. In einer Szene, wenn man in einer Rückblende Ravenna als Kind sieht, wie sie von ihrer Mutter getrennt wird und dann Therons trauriges Gesicht, bekommt die Hexe gar einen Zug zum Mitfühlen.
Auch gibt es im Film kurz einen verzauberten Wald zu sehen, der an die Märchenursprünge erinnert, doch schaut man sich an, an welchen Drehorten der Film entstand - tolle, aber düstere Landschaften - und in welchem düsteren Look Schlösser und Kulissen gehalten sind, ist ein Nacheifern des Films am Look von "Der Herr der Ringe" unübersehbar. Zwar wird der nicht erreicht, doch kann Snowwhite and the Huntsman auch mit seinem eigenen Look auf ganzer Linie punkten, wenn man finstere Fantasy oder finsteres Mittelalter mag.
Bild- und Tonqualität können, wie sich das für einen Fantasystreifen von heute gehört, überzeugen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 18. Januar 2013
Es ist fast wie bei einem Whiskytasting.

Eine Flasche 2012er Snow White.
Beim Öffnen begegnet einem gleich eine starke Prise Herr der Ringe und Robin Hood.
Danach blitzen ein paar Töne Gladiator, Time Bandits und Jean D'Arc durch.
Im Abgang sind einzelne feine Noten von Johnny English und Pans Labyrinth auszumachen.

Der Gesamteindruck.
Ein düsteres Fantasyaction/Märchencrossover, das frisch, bildgewaltig und sehenswert ist,
begleitet von ausdrucksstarker Musik und Räumlichkeit.
Ein Ton, der auf Blu-ray angemessen druckvoll abgemischt ist und ein farbenfrohes
dynamisches Bild, das allerdings mehr Details zeigen dürfte.

Es ist beeindruckend, was aus oben genannter Mischung gezaubert wurde,
die eigentlich nur daneben gehen konnte.
Umso bedauerlicher, dass sich beim Flechten des Filmes eines Punktes erst nach
verbrauchtem Budget erinnert wurde: das Schreiben der Dialoge.
Es scheint, dass dies dann ein Praktikant nachholen musste,
der Whisky eher in missbräuchlicher Art konsumierte.

Fazit.
Das hilfreichste, was man bei so intensiven unterschiedlichen Bestandteilen machen kann,
ist sie zu analysieren, bewerten, beschreiben. Eine Sternbewertung selbst ist zu eindimensional,
denn viel mehr als bei anderen Filmen hängt hier davon ab, welche der Noten der
mutigen Mischung man persönlich mag.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. August 2013
Kurzbeschreibung
Schaurig-schöne Filmadaption von Grimms Schneewittchen, die als ansprechendes Fantasy-Abenteuer daherkommt.

Als die eitle Königin eines Tages wieder ihren Spiegel nach der Schönsten im ganzen Land befragt, steigt ihr bei der Antwort die Zornesröte ins Gesicht: Der Spiegel verkündet ihr, dass ein Mädchen namens Schneewittchen ihr den Rang abgelaufen hat. Die neidvolle Herrscherin schickt sogleich ihren besten Jägersmann Eric in die Wälder, damit dieser die Konkurrentin tötet. Als Eric jedoch der schönen Snow White begegnet, verfällt er ihr vom ersten Moment an und hilft ihr fortan bei ihrem Unternehmen, die böse Königin zu bekämpfen.

Kristen Stewart, die bislang die unschuldige Bella in den Twilight-Filmen gemimt hat, darf sich nun in einer neuen Rolle beweisen und die böse Herrscherin, dargestellt von Schauspielkollegin Charlize Theron (Prometheus - Dunkle Zeichen), herausfordern. Das actionreiche Fantasy-Abenteuer von Nachwuchsregisseur Rupert Sanders ist damit eine weitere Filmadaption eines der beliebtesten Grimm-Märchen, doch zeigt sich diese in besonders märchenhafter, schaurig-düsterer Atmosphäre.

Meine Rezi

Ich habe die erweiterte Fassung, nicht die Kinofassung angeschaut.
Am Anfang fand ich den Film einfach nur übertrieben und wusste nicht so recht, was ich von ihm halten soll. Die übertriebenen Kampfszenen glichen eher Herr der Ringe oder Xena, was in diesen Filmen aber gut passte. Zu Snow White allerdings nicht wirklich etwas, das ich erwartet hätte. In der Mitte ca, hatte ich das Gefühl, dass der Film lustig sein soll, zumindest hat der Troll mich das erste mal zum Lachen gebracht. Daraufhin habe ich ein wenig umgedacht und der Film wurde noch recht angenehm. Ab und an gab es schöne und lustige Szenen. Besonders lachen musste ich, als der Dornröschenkuss vorkam. Vielleicht war es gewollt das der Film übertrieben wirkt. Wenn ja, dann haben die Macher ihr Ziel erreicht. Wenn nicht, dann hab ich trotzdem an vielen Stellen lachen müssen. Der absolute Hammer waren für mich die Zwerge. Zwei davon habe ich direkt wiedererkannt und das waren Ian McShane, den ich nur als Blackbart aus Fluch der Karibik kannte und Nick Frost, den ich aus Shaun of the Dead kannte. Dies brachte meine Bauchmuskeln erneut zum wackeln. Das Ende war soweit vorrauszusehen, allerdings fehlte mir die Romanze, die ab der Mitte des Films angedeutet wurde, was ich schade fand, denn der Schauspieler war wirklich sexy ;)

Mein Fazit

Wenn man nichts gegen eine Mischung von Herr der Ringe, Xena, Mittelalter, Schneewitchen und Dornröschen hat und offen an diesen Film rangeht, ist es eine angenehme Beschäftigung, bei der man auch gut lachen kann.
Bücherfee's Mone P.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden